Ein kubanischer Wissenschaftler hat zugegeben, vor 16 Jahren zusammen mit einem deutschen Mediziner einen Menschen geklont zu haben. Nun sucht alle Welt nach dem Klon. Und der Vater des 16jährigen Wolfgang kannte den Kubaner. Als eine große Boulevardzeitung mit Wolfgangs Foto und der Schlagzeile "Ist er der deutsche Klon?" auf der Titelseite erscheint, bricht die Hölle los...
Andreas Eschbach is a German writer who mostly writes science fiction. Even if some of his stories do not exactly fall into the SF genre, they usually feature elements of the fantastic.
Eschbach studied aerospace engineering at the University of Stuttgart and later worked as a software engineer. He has been writing since he was 12 years old. His first professional publication was the short story Dolls, published in 1991 in German computing magazine C't. His first novel was published in 1995. Five of his novels have won the Kurd-Laßwitz-Award, one of the most prestigious awards in the German SF scene.
His novels have also been translated into a number of languages, including English, French, Italian, Russian, Polish, Turkish and Japanese.
In 2002, his novel Das Jesus Video was adapted for German television. In 2003, his novel Eine Billion Dollar was adapted for German radio. As of 2006, his only novel translated into English was Die Haarteppichknüpfer, published in 2005 as The Carpet Makers.
Ein Klasse Buch! Hätte niemals gedacht, dass das Buch noch eine so spannende Wendung macht. Ohne hier jetzt zu spoilern; aber das hätte ich am Anfang und auch bis kurz vor Schluss niemals erwartet...
"Slunce vysoko nad horami zářilo, jako by se nechumelilo."
Přirozený styl vyprávění, tentokrát trošku v odlehčeném stylu, by snad neurazil nikoho. Nevím proč, ale něčím mi připomínal Payneovo Mládí v hajzlu. Vzhledem k tomu, že byl vypravěčem mladý kluk, se není co divit.
Kniha mě z počátku bavila, ke konci nadchla a po jejím zavření jsem se uculoval, jako dítě ve frontě na zmrzlinu.
Tento (u nás) přehlížený autor mi přirostl k srdci už dávno, proto pro mě kvalitní příběh nebyl žádným překvapením. Škoda jen, že byl tento titul od Eschacha poslední, který jsem nečetl. A nikde jsem se nedozvěděl, jestli se chystá překlad dalších...
Wolfgang groeit als enigst kind op in een gezin van klassieke muziek liefhebbers. Cello is het belangrijkste. Zijn vader denkt dat hij wereldberoemd gaat worden en dat hij zeer begaafd is. Zelf twijfelt Wolfgang daaraan. Hij speelt goed, maar is zeker geen genie. Waarom die voortdurende hoge verwachting van vooral zijn vader? Ondertussen is in het nieuws dat een mens voor het eerst gekloond is, enige tijd geleden al. Niemand weet waar de kloon is. Volgens de kranten is Wolfgang de kloon, maar een genetisch onderzoek kan dat niet bevestigen. Het verhaal neemt een aantal onverwachte wendingen, leest vlot weg. Toch mankeert er iets aan het verhaal waar ik niet goed de vinger op kan leggen. Ik denk dat in ieder geval de karakters iets te 2 dimensionaal zijn.
Meiner Meinung nach eines der besten Bücher von Andreas Eschbach. Es ist für Erwachsene genau so spannend wie für Jugendliche. Könnte gerne auch einen weiteren Roman davon lesen, wirklich empfehlenswert und viel dabei zu lernen.
Rezension: Im kleinen Dorf Schirntal im Schwarzwald herrscht „Klonomanie“. Der Unterricht von Wolfgangs Klasse ist in nahezu jedem Fach so abgewandelt worden, dass die Lehrer das Thema irgendwie besprechen können – in Englisch wird ein Buch gelesen, dass auf Kuba spielt, in Geschichte benennt die Lehrerin die historischen Gebäude, Mauern und Festungen, die im Hintergrund des Videos zu sehen sind, in dem der kubanische Wissenschaftler gesteht, einen Menschen geklont zu haben, in Religion behandeln sie die ethischen Fragen und in Biologie die Gentechnik. Obwohl das Klonen heute kein Thema mehr ist, das alle Medien dauerhaft beschäftigt, sind die damit verbundenen Möglichkeiten und Probleme noch immer wichtig. Das Buch ist ausgewiesen als atemberaubender Thriller über die brisantesten Fragen zum Klonen, die schließlich auch zehn Jahre nach dem Erscheinungsdatum noch aktuell sind. Doch leider habe ich den Thriller in der Geschichte noch nicht gefunden und die wenigen konkreten Anspielungen auf die Chancen und Auswirkungen des Klonens gehen beinahe unter im breit ausgewälzten Alltagsleben der Familie Wedeberg.
Schon bevor er laufen konnte, hat Wolfgang Cello gespielt. Seine Eltern haben ihn immer gefördert und ihn zum Üben gedrängt, doch gleichzeitig haben sie ihn aus der Öffentlichkeit herausgehalten und ihm nicht einmal erlaubt, im Schulorchester zu spielen. Wolfgangs Talent sollte sich im Stillen entfalten. Eines Tages soll er dann ein weltbekannter Solo-Cellist werden. Bis die Familie ein Konzert des Cello-Wunderkindes Hiruyoki Matsumoto besucht, macht sich auch Wolfgang keinerlei Sorgen deswegen. Als er den Japaner jedoch spielen hört, beginnt er, an seinem Talent zu zweifeln und fragt sich, ob eine Karriere als Solo-Cellist nicht bloß der Traum seines Vaters ist. Nachdem er sich plötzlich nicht mehr mit den Wünschen seines Vaters identifiziert, fühlt sich Wolfgang überfordert mit den Erwartungen, die an ihn gestellt werden. Gleichzeitig tritt auch noch sein Mathelehrer an ihn heran und überreicht ihm Wettbewerbsaufgaben der Deutschen Mathematikstiftung – in der Annahme, Wolfgang sei ein Mathegenie. An diesen Stellen erzählt das Buch leider nicht besonders einfühlsam, dass Spaß im Leben auch wichtig ist und fordert Kinder und Jugendliche dazu auf, sich den an sie gestellten Erwartungen zu widersetzen, wenn der Druck zu groß wird. Nicht immer wissen Eltern und Lehrer, was das Beste für das Kind ist.
Dicht daran knüpft die Feststellung an, dass Talent mehr als die richtige Anordnung von Genen ist. Wolfgangs Vater ist der festen Überzeugung, Wolfgang hätte die richtigen Gene, um einmal ein Solo-Cellist zu werden. Im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass er in Bezug auf die Begabung Recht hat. Die vielen Stunden, die Wolfgang täglich üben muss, vervollständigen seine Fingerfertigkeiten. Doch er ist nicht der einzige, dem bewusst wird, dass die Liebe zum Instrument und die Leidenschaft ebenso zum Talent gehören wie die natürliche Begabung. Hier macht der Autor deutlich darauf aufmerksam, dass Spaß an der Tätigkeit wichtig, unabhängig davon, wie groß die Begabung ist.
Die vorherrschende Frage im Buch ist, ob Wolfgang nun ein Klon ist oder nicht. Dabei habe ich gelernt, dass es auch Verfahren gibt, das festzustellen, ohne eine DNA zum Vergleich zu haben. Alle anderen, auf ein Mindestmaß reduzierten biologischen Angaben zur Gentechnik werden mittlerweile im normalen Schulunterricht behandelt. Etwaige Erläuterungen nehmen kaum einmal eine halbe Seite ein. Da steckt viel mehr Potenzial in der Geschichte, um ganz nebenbei über das Klonen aufzuklären. Dafür, dass es sich dabei um das eigentliche Thema des Buches handelt, kommt es viel zu kurz.
Des Weiteren gibt es immer wieder versteckte Hinweise in der Geschichte, sodass der große Knall am Ende im Nachhinein nachvollzogen werden kann. Allerdings muss ich sagen, dass die Hinweise so gut versteckt waren wie eine Tomate im Eisbergsalat. Bis auf ein Detail, mit dem mich Andreas Eschbach tatsächlich noch zum Staunen bringen konnte, sind das Ergebnis und der weitere Verlauf der Geschichte sehr vorhersehbar. Daher fehlt die Spannung beinahe vollkommen.
Das kann auch durch die Charaktere nicht mehr aufgebessert werden, die fast alle nur durchschnittliche Eigenschaften haben, sodass ich sie weder zu lieben noch zu hassen gelernt habe. Sie sind schlicht und einfach notwendig für die Geschichte. Einzig Tommaso Contis Schicksal hat mich ein kleinwenig berührt. Jedoch nicht genug, dass ich Mitleid mit ihm empfinden würde, obwohl er das allemal verdient hat.
Fazit: Hinter dem Buch stecken wichtige Aussagen zu außergewöhnlichem Talent und überspitzten Erwartungen, doch die grundsätzliche Idee und der Umgang mit dem Thema Klonen ist ausbaufähig. Ich konnte der Geschichte zwar eine neue Information über Gentechnik entnehmen, aber dafür war die Handlung größtenteils sehr vorhersehbar. Insgesamt mochte ich das Buch und es war angenehm zu lesen, aber es haut mich nicht vom Hocker und wird ab jetzt wohl im Regal sein Dasein fristen. Daher bekommt „Perfect Copy – Die zweite Schöpfung“ von mir nur drei Schreibfedern.
Schon von Anfang an ist klar, dass man in der Öffentlichkeit weiß, dass der kubanische Wissenschaftler jemanden geklont hat. Was man nicht weiß: Wer ist der Klon? Wolfgang denkt, er ist ein normaler Teenager, doch als dann ein Foto mit ihm erscheint, mit der Überschrift "Ist das der Klon?"weiß er selbst auch nicht mehr, was er denken soll. Und damit beginnt alles. Jetzt will er wissen, was sein Vater ihm (vielleicht?) verschweigt. Der Konflikt, der sich in Wolfgang abspielt ist einfach so unglaublich und doch sehr realistisch. Was wäre wenn? Wenn es wirklich Klone gäbe? Kann man das? DARF man das??? Ist das moralisch und ethisch denn noch zu entschuldigen? Nein, hat Deutschland befunden. Ja, Amerika und andere Industriestaaten, die immer für Fortschritt sind, koste es was es wolle. Dieses Buch geht auf das ein, was die Menschheit fasziniert und wovor sie wirklich Angst hat. Wie weit darf der Mensch gehen? Darf er mit der Natur, wie sie entstanden oder erschaffen ist „herumspielen“? Denn wir könnten es. Das ist Realität. Wir könnten es. Aber die Folgen wären nicht abzusehen. Gibt es überhaupt noch eine Lösung, dafür, was wir schon kaputt gemacht haben? Können wir noch mit anderen Problemen handhaben? Diese Fragen wirft Eschbach auf. Und auch, was Mensch sein bedeutet. Machen die Gene einen Menschen aus? Oder doch „das Herz“ oder „die Seele“ ? Wie wird man dieser Mensch,der man heute ist???? Was genau heißt also Mensch sein??? Eine genaue Antwort findet sich nicht am Ende. Aber das man damit konfrontiert wird, ist schon ein Schritt nach vorne, denke ich.
Am Anfang denkt man Familie Wedeberg ist eine ganz normale kleinbürgerliche Familie, Vater Arzt, Mutter zuhause, das Kind ist sehr begabt und wird gefördert im Musizieren, in diesem Buch spielt Wolfgang Cello. Doch schon auf den ersten 30 Seiten fängt er an, sein Leben, sein Talent, seine Herkunft, einfach seine ganze Existenz anzuzweifeln und fragt sich Wer oder eher gesagt Was er ist. Es sind eigentlich auch Fragen, die sich wahrscheinlich jeder im Jugendalter stellt, doch hier nimmt es ein viel größeres Ausmaß an. Während des Buches entwickelt Wolfgang sich enorm, wird vom einfachen, relativ schüchternen Jungen zu einem, der wissen will, wer er ist, was seine Eltern mit ihm gemacht haben und nimmt ziemlich viel auf sich, um das herauszufinden. Im Endeffekt kann man sagen, dass er sehr viel selbstbewusster, eigenständiger und auf jeden Fall mutiger geworden ist.
Fazit: „Perfect Copy – Die zweite Schöpfung“ ist der perfekte Titel für dieses Buch. Es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Die Konflikte sind einfach nur haarsträubend, weil sie so realitätsnah sind. Mir hat es schon Angst gemacht, was werden könnte. Es war zwar nicht meine sonstige Rubrik, aber ich mochte es. Abgesehen davon, dass der Anfang sich etwas zieht und man erstmal mit dem Schreibstil warm werden muss, bin ich sehr positiv überrascht worden, mit was das Buch alles aufwartet.