Jump to ratings and reviews
Rate this book

Die Stunde der wahren Empfindung

Rate this book
Obwohl er alles Altbekannte mit Ekel und Überdruss abgetan hat und sich keine Zukunft mehr vorstellen kann, nimmt Gregor Keuschnig, Pressereferent der österreichischen Botschaft in Paris, angesichts der unabsehbar drohenden Vereinzelung seine gewohnten Kontakte auf. Er sieht mit Erleichterung und Bedauern zu, wie seine Frau abreist, und ist berührt von dem Satz, den sie ihm auf einem Zettel hinterlä »Erwarte nicht von mir, dass ich dir den Sinn deines Lebens liefere.« Keuschnig begreift, dass es auch für sein Leben kein intaktes System mehr geben würde. In der »Stunde der wahren Empfindung« erkennt Keuschnig sich auf neue und befreite Weise identisch mit sich selbst, fähig zu authentischen Erfahrungen. Nachdem sein Kind von einem Spielplatz entführt worden ist und er in seinem Schrecken und seiner Ohnmacht beschließt, nicht mehr weiterzuleben, erlebt er plötzlich, wie seine »lange Gleichgültigkeit« abgelöst wird von einer »süßen Teilnahme«.

Paperback

First published January 1, 1975

48 people are currently reading
750 people want to read

About the author

Peter Handke

303 books1,145 followers
Peter Handke (* 6. Dezember 1942 in Griffen, Kärnten) ist ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer.

Peter Handke is an Avant-garde Austrian novelist and playwright. His body of work has been awarded numerous literary prizes, including the Nobel Prize in Literature in 2019. He has also collaborated with German director Wim Wenders, writing the script for The Wrong Move and co-writing the screenplay for Wings of Desire.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
105 (16%)
4 stars
209 (31%)
3 stars
208 (31%)
2 stars
102 (15%)
1 star
32 (4%)
Displaying 1 - 30 of 98 reviews
Profile Image for Steve.
441 reviews582 followers
Read
February 22, 2015
Die Stunde der wahren Empfindung (1975) (translated into English under the title A Moment of True Feeling) is a relatively early entry in Handke's (b. 1942) oeuvre, but he already has much of his characteristic voice and strengths in this book. A minor functionary, Gregor (**), at the Austrian embassy in Paris dreams one night that he murders an old women, and this dream causes him to fall right out of the bottom of his life - suddenly every aspect of himself, his job, family and surroundings is alien, suspect, threatening. (The experience is not exactly unknown, even in the popular mind - "This is not my beautiful house! This is not my beautiful wife!"(*)) The reader spends the rest of the day in Gregor's mind as he tries to maintain a semblance of outward normality, while Handke, the phenomenologist of emotion, has him rapidly flitting through contradictory extremes inside. The hypersensitivity of a neurasthenic is perfectly matched with Handke's gifts, as he surely knew.

Gregor manages a very busy day at work, with his mistress and at the presidential palace. Certain incidents occur which may or may not have been imagined. After much wandering through the streets of Paris (always a pleasure, even when one is losing one's mind), the protagonist reluctantly arrives home where his wife and dinner guests (an Austrian writer and his girlfriend) await. Let's just say that the evening did not go well. Let's also say that humor is not usually an important part of Handke's art, but I laughed aloud many times while reading this book...

The next day does not go any better for Gregor (no spoilers), really. However, a series of extremely unlikely events on that day threw me out of the story completely. After climbing back in with feelings of both irritation and curiosity, the narration became increasingly strange, dark and threatening. It ends abruptly, without resolution or explanation.

To say this as simply as possible, whatever Handke's intentions may have been, this novel has no straightforward interpretation, though many have been suggested.(**) If one wants to maintain the realistic, psychological point of view in terms of which the narration of the first day still makes sense, then the second day could have been nothing other than the imaginings/dreams/illusions of a man who had slipped completely into madness during the night. Possibly. But one can find many other interpretations. (Another: the note taking Austrian author at dinner - Handke himself - signals to his crumbling character in the third unlikely event that his purpose with him is accomplished.) I think none is definitive, for the open ending with no answers that Handke actually wrote is clearly intentional, if anything can be! This book is meant to be irritatingly haunting, and very re-readable.

I have no idea how Handke sounds in translation and have absolutely no desire to find out, for Handke is the finest German stylist alive, not in the flashy style currently in vogue among the fashionable literati in the USA, but rather in a deeply ruminative, highly sensitive, quietly poetic manner I very much appreciate. If I had to find one word to characterize Handke's language, I would choose "responsive" - his words can form themselves around any object, any emotion, any incident and provide light. What Handke wrote concerning his experience when reading Hermann Lenz' work better describes what I often feel when I read Handke's: "Da läse ich nicht mehr, sondern empfände einfach nur Glück." (I would no longer be reading, instead I would be feeling only happiness.)


(*) Lyrics from one of my favorite Talking Heads' songs: https://www.youtube.com/watch?v=I1wg1...

(**) When one recalls Gregor Samsa from Kafka's Die Verwandlung , one finds many parallels between the two stories, which offers another possible interpretation of this book. But I frankly don't think that Die Verwandlung can be tied up into the neat little bows I have seen here and there, either.
Profile Image for Gavin Armour.
612 reviews127 followers
February 2, 2022
„Neue Innerlichkeit“, „egozentrische Ich-Bezogenheit“, „blanker Narzissmus“ – die Reihe abwertender Urteile über Peter Handkes Roman DIE STUNDE DER WAHREN EMPFINDUNG (erschienen 1975) war lang bei seinem Erscheinen. Es gab einige wenige Handke-Jünger, die den Meister verteidigten, es gab (man lese die online abrufbare Besprechung von Hellmuth Karasek im SPIEGEL) ein paar objektiv sich um Verständnis bemühende Rezensionen, im Großen und Ganzen jedoch wurde Handkes Entwicklung als „esoterisch“ abgetan. Seit Beginn der 70er wandte er sich einer radikalen Innenschau zu, machte das eigene Erleben und Empfinden zum Gegenstand seines Schreibens (ohne dabei jene Wege zu beschreiten, die später Autoren wie der Norweger Karl Ove Knausgård gingen; bei Handke bleibt immer die Welt im Blick – als Eigenständiges), was in jenen Jahren nach 1968 und der damit einhergehenden Politisierung vielleicht einer der wenigen gangbaren literarischen Wege gewesen sein mag, um aus den selbstgestellten Fallen auszubrechen.

Der Pressereferent der österreichischen Botschaft in Paris, Gregor Keuschnig, erwacht eines Morgens und hat geträumt, zum Mörder geworden zu sein. Er muß nun sein Leben so weiterführen, als sei nie etwas gewesen, doch spürt er die Ver-Rückung, wenn auf einmal die bis eben noch gültige und stimmige Außenfassade seines Daseins plötzlich zur Camouflage, zur Mimikry wird. In Folge des Traums wird Keuschnig von einem tiefsitzenden Ekel gegen die Welt, die Begriffe, die die Welt definieren, und auch gegen sich selbst, den vermeintlichen Mörder und Sich-Versteller, ergriffen. Zwei Tage folgt der Leser Keuschnig bei seinen Streifzügen durch Paris, seinen Versuchen, sich sich selbst zu entziehen und sich mit sich selbst zu konfrontieren. Immer stärker wird seine Abneigung gegen seine Umwelt, zugleich verhält er sich exakt, wie es im Traum gewesen ist: Hat er das Bedürfnis zu schreien oder seinen Mitmenschen unangenehme Wahrheiten ins Gesicht zu schleudern, bleibt er höflich und zuvorkommend. Er hat einige Begegnungen, manche intellektueller Art, einige sexueller Natur, die ihm aber letztlich die Entfremdung zur Welt nur bestätigen. Doch zunehmend begreift Keuschnig die Welt auch als eine Entität. Die Dinge treten hervor und werden „sie selbst“. Keine Signifikanten mehr, die ununterbrochen symbolisch auf anderes verweisen und nicht sie selbst sind, sondern nur noch für sich selbst stehend, erstrahlen die Dinge der Welt neu, wird die Ordnung der Dinge neu arrangiert. Und obwohl in den beschriebenen zwei Tagen entscheidende Ereignisse seines Lebens geschehen – seine Frau verlässt ihn, seine Tochter geht verloren, findet sich dann aber bald bei einem einst befreundeten Schriftsteller wieder, der ihr und Keuschnigs Frau Unterschlupf gewährt hat – findet der Held, oder, je nach dem, der Anti-Held dieser Erzählung zu sich selbst zurück, ja, er erlebt sich als einen neuen Menschen, der mit einem völlig neuen Blick auf die Welt und damit auch das Leben und mehr noch sich selbst in dieser Welt ausgestattet ist.

Man kann Gregor Keuschnig mit Karasek als Verwandten von Gregor Samsa aus Kafkas Erzählung DIE VERWANDLUNG (veröffentlicht 1915) betrachten, ganz sicher aber – allein die Hingabe, mit der Handke hier Paris beschreibt, legt dies schon nahe – ist Keuschnig ein Verwandter von Antoine Roquentin in Sartres LA NAUSÉE (DER EKEL, erschienen 1938). Keuschnigs Ekel erinnert stark an Roquentins Erfahrungen – allerdings findet Keuschnig einen anderen Zugang, bzw. Rückweg in die Welt. Werden Roquentin die Dinge, die Gegenstände und auch die natürlichen Erscheinungen der Welt, die ohne Bezeichnung nahezu nichts sind, zu Beweisen der Nicht-Existenz, bzw. der Nichtigkeit der Existenz, so entdeckt Keuschnig einen neuen Sinn gerade darin, die Dinge und Erscheinungen auf ihr eigentliches Wesen zurückzuführen und sie so „neu“ zu sehen. Neu in dem Sinne, daß er sie überhaupt zum ersten Mal „sieht“, wahrnimmt, wie sie sind. Die Existenz, das Dasein selbst, erklärt sich so aus sich selbst heraus und es liegt am Individuum – dies wiederum eine Engführung mit Sartre – , es richtig zu erkennen.

Einen Roman wie DIE STUNDE DER WAHREN EMPFINDUNG nahezu fünfzig Jahre nach seinem Erscheinen zu lesen – wieder zu lesen – kann natürlich nicht der Erfahrung entsprechen, die es 1975 gewesen sein muß, ein solches Buch zu lesen. Daß ein Roman wie dieser in einer Zeit, in der das Politische als privat und das Private als zutiefst politisch deklariert wurde, in einer Zeit, in der es harte Kämpfe um die Frage gab, was das Erzählen, was Romane, also Fiktionen, überhaupt noch leisten können, als literarischer Skandal wahrgenommen wurde, ist leicht vorstellbar. Die Abkehr von allem (offensichtlich) Politischen, die Handke hier vornimmt, muß wie ein Affront gewirkt haben. Heutzutage allerdings ist dieser Roman eher interessant innerhalb der Werkgeschichte des Autors. Er hatte mit DIE ANGST DES TORMANNS BEIM ELFMETER (1970), DER KURZE BRIEF ZUM LANGEN ABSCHIED (1972) oder WUNSCHLOSES UNGLÜCK (1972) einen für ihn neuen Weg eingeschlagen, wie oben erwähnt. Er wandte sich von den Kämpfen seiner Generation ab und denen des eigenen Ichs zu, radikal und immer radikal sprachlich. Die genannten Titel – nach wie vor Großwerke der jüngeren deutschsprachigen Literatur – sind dabei allerdings weitaus zwingender als der vorliegende Band.

So sehr man in Gregor Keuschnigs Weg (Passionsweg?) auch das Exemplarische suchen und finden will, so sehr man sich müht, hier den großen Umbruch im Leben zu erhaschen, bei allem sprachmächtigen Zugriff auf das Innere dieses Menschen in Verwandlung, man kommt nicht umhin, auch wahrzunehmen, daß hier einer einfach sehr, sehr schlechte Laune hat. Und je länger die Erzählung voranschreitet – sieht man einmal vom letzten Kapitel ab – desto mehr drängt sich der Eindruck auf, daß man es hier mit einer sehr gelungen Innenschau der Midlife-Crisis eines Mannes zu Beginn der mittleren Jahre zu tun hat. Keuschnigs Abneigung gegen seine Nächsten ebenso wie seine Abneigung gegen die Welt an sich wirkt eben auch wie der Ekel eines Mannes, der plötzlich und mit einem Mal begreift, alles falsch gemacht zu haben, sich in (häuslichen) Verhältnissen eingerichtet zu haben, die ihn fesseln, ihn seiner Möglichkeiten berauben. Die hier gelegentlich recht expliziten Beschreibungen sexueller Handlungen, die für einen Text von Peter Handke eher unüblich sind, tun ihr Übriges dazu, einer solchen Lesart aus heutiger Sicht Vorschub zu leisten. Denn Gregor Keuschnig versichert sich so auch seiner selbst. Wortlos fallen er und eine Kollegin übereinander her und eine Fremde verabredet sich nolens volens mit ihm für einen der folgenden Abende. Keuschnigs „Marktwert“ scheint also durchaus noch hoch zu sein.

Andererseits wird das Sexuelle in seiner Wortlosigkeit auch selbst zu einem Zustand des reinen Empfindens, zu einem Hinweis auf das, was Keuschnig in seiner neuen Wahrnehmung widerfahren wird. Es ist, sieht man vom rein Biologischen ab, die eine Handlung, die aus sich selbst heraus Sinn macht, die aber sinniger Weise im Grunde keiner Worte, keiner Begriffe bedarf, um nicht nur ausgeführt, sondern auch beschrieben zu werden. Die Literatur kennt etliche Euphemismen, um den Liebesakt zu be- und zu umschreiben. Vielleicht neigt Handke genau aus diesem Grunde dazu, sie so genau, explizit eben, zu beschreiben.

DIE STUNDE DER WAHREN EMPFINDUNG kann heute kaum mehr halten, was sie damals ausgelöst hat. Es ist ein kurzer Roman, der sich ganz großer Themen annimmt und in seiner stilistischen Erscheinungsform doch auf das hinweist, was da kommen sollte in den folgenden Jahren bis hin zum weltliterarischen Ereignis von MEIN JAHR IN DER NIEMANDSBUCHT (1994). Vielleicht eher ein Werk für Handke-Exegeten. Und eines für diejenigen, die sich fragen, wie sich die deutschsprachige Literatur in jenen bewegten 70er Jahren veränderte, was ihre wesentlichen Bewegungen waren. Denn zu diesen Bewegungen ist dieser Roman ganz sicher zu zählen.
Profile Image for Teresa.
1,492 reviews
November 18, 2019
Um austríaco trabalha na Embaixada em Paris. Passeia pelas ruas e segue desconhecidos. Sonha, a dormir e acordado, esmurrar e esmagar cabeças. E não passa disto...
Profile Image for Leopoldo.
Author 12 books115 followers
October 28, 2019
¿2.5? ¿2?
Esta obra del nuevo y flamante Nobel de Literatura me dejó frío como nalga de pingüino. La verdad, esta narrativa tan individualista, de personajes tan encerrados dentro de ellos mismos (aunque reconozco en ella la tradición novelística europea del XX, con Camus de estandarte), como que ya no me llena el ojo. Tal vez trate con alguna otra de sus obras, ya que el mercado editorial hispánico se digne a reimprimirlas.
Profile Image for John Hatley.
1,383 reviews235 followers
October 9, 2020
I've often found it somewhat difficult to read Peter Handke's books. They have their high points, however, and this one is no exception. Nevetheless, I'll be honest and say that I'm glad I've finished it and can get on to something else.
Profile Image for Ian.
Author 15 books37 followers
June 30, 2012
Much like Kafka's Gregor Samsa in The Metamorphosis, Peter Handke's protagonist in A Moment of True Feeling, Gregor Keuschnig, awakens one morning to find himself transformed. The difference in Keuschnig's case is that the transformation is purely internal. He has dreamed that he is a murderer, and with the desperation of a genuinely guilty man goes about his domestic, professional, and extra-curricular activities pretending that all is well, thinking that he must conceal the change he has undergone from those around him. He discovers however that his relationship with the world and the people in it has skewed. Normalcy is in the eye of the beholder, and Keuschnig's perceptions have grown hyper-sensitive. He sees portents and potential danger at every turn, in every set of eyes that light upon him and every object he comes across. As the day progresses he gives in to damaging impulses and expresses himself with a kind of spiteful honesty. The only person with whom he is able to behave "normally" is his daughter Agnes, who in her childish way accepts him as he is, does not question his behaviour, and from whom he feels no need to conceal anything. The novel ends abruptly, with Keuschnig estranged from his family, wandering the streets of Paris, living an existential nightmare with no end in sight. In A Moment of True Feeling Handke argues that we really know nothing of one another, that we live and work side by side but are isolated by the individual consciousness in which we are immersed. This shocking and wildly inventive novel can be horrifying and howlingly funny within a single scene. Probably the best of Handke's 1970s fictions.
Profile Image for نیکزاد نورپناه.
Author 8 books236 followers
December 12, 2024

با خودش فکر کرد از امروز یک زندگی دوگانه در پیش می‌گیرم. نه، اصلا زندگی نه: نه آن زندگی همیشگی‌ام و نه یک زندگی جدید، چون می‌خواهم وانمود کنم که دارم زندگی همیشگی‌ام را پی می‌گیرم و این زندگی جدیدم در حقیقت چیزی نیست جز وانمود کردن به پیگیری همان زندگی همیشگی‌ام. حس می‌کنم اینجا دیگر جای من نیست، اما اینکه جای دیگری باشم هم برایم غیرقابل تصور است؛ برایم غیرقابل تصور است به سیاقی که تا حالا زندگی کرده‌ام زندگی کنم،‌ اما اینکه بخواهم شبیه کس دیگری زندگی کنم هم به همان میزان برایم غیرقابل تصور است. فکر و خیال درباره‌ی مسلک زندگی یک راهب بودایی، یک رهبر پیشرو،‌ یک خَیّرِ انسان‌دوست یا حتی یک مجرمِ فراری برایم حال‌بهم‌زن نیست،‌ صرفا برایم غیرقابل تصور است. من نمی‌توانم مشابه هیچ کسی زندگی کنم؛ در بهترین حالت بتوانم به زندگی «مشابه خودم» ادامه دهم. ناگهان، با خطور این فکر نفسش گرفت. لحظه‌ای بعد حس کرد دارد از درون می‌ترکد، پوستش پاره می‌شود و توده‌ای سنگین از گوشت و رگ و پیِ خیس و لزج می‌افتد روی موکت.
Profile Image for Lee Klein .
911 reviews1,057 followers
June 11, 2007
This one is great - an amazing dinner scene that goes badly. The anxiety of crossing the street with a cup of coffee in your hand as a train runs beneath . . .
Profile Image for Toño Piñeiro.
160 reviews13 followers
July 1, 2019
Drinking game para este libro:
1 shot de tequila cada que el personaje principal:
a)reniegue de su existencia
b)Implore la aniquilación total de la existencia.
c)Desee golpear, ofender o matar a alguien
d)Vea las cosas con ojos infantiles, con el terror que ello conlleva.

Adios higado!

Lo recomiendo pero no si andas en el bajón por la chamba, la escuela y tal.

Aun asi, es asquerosamente hermoso.
Profile Image for David M.
477 reviews376 followers
Read
September 27, 2020
Seems like Handke might have smoked a lot of pot as a young man.
Profile Image for Jeremy.
185 reviews16 followers
December 15, 2025
Sinceramente no sé por qué sigo leyendo leyendo a Handke. Este, como otros, es un acto de magia del autor que hace sentir 168 páginas como si fueran mil.
Profile Image for Laura ✯.
254 reviews
January 4, 2025
No entendí nada.

Se me hizo que era como la descripción de una obra de teatro, donde se cuestiona la vida, cómo pasa, qué sucede, el matrimonio, las sensaciones. Por descripciones no queda nada mal, es bastante detallista y muy muy específico con los lugares por donde pasa o los sitios donde sucede todo pero la verdad, no entendí nada.
Profile Image for John Madera.
Author 4 books65 followers
November 13, 2019
Peter Handke's A Moment of True Feeling is a compelling portrait of a disintegrating mind, full of precise descriptions of city life, random objects, listless intimacies, and more besides.
Profile Image for Sini.
600 reviews162 followers
November 30, 2019
Mijn al jaren sluimerende neiging om toch Peter Handke weer eens te lezen werd actief toen hij onlangs de Nobelprijs won. Die neiging bleef ook actief, want "Het uur van het ware gevoel" is mijn zevende Handke in korte tijd. En niet mijn laatste. De thematiek is na bijvoorbeeld "De angst van de doelman voor de strafschop" of "Korte brief bij het lange afscheid" geen verrassing. Ook nu wordt een gevoel van totale vervreemding beschreven, een ervaring waarin alle conventies kortgesloten zijn, zodat al het vertrouwde onvertrouwd wordt en verontrustend vreemd. Ook nu worden juist door die vervreemding nieuwe en opmerkelijk poëtische perspectieven geopend op de binnenwereld en buitenwereld. Alleen, het lijkt wel alsof Handke die vervreemding en die nieuwe perspectieven in elk boek scherper en preciezer beschrijft. Al kan het ook zijn dat ik dit boek beter aanvoel omdat ik door de vorige Handkes meer thuis ben geraakt in zijn stijl en thematiek.

De hoofdpersoon, Gregor Keuschnig, wordt wakker uit een droom waarin hij iemand heeft vermoord en waarin hij vervolgens voortleeft als een simulatie van een normaal en deugdelijk mens. Door zijn voornaam doet hij mij denken aan Gregor Samsa, de hoofdpersoon uit Kafka's "Die Verwandlung", die ontwaakt als een ongedierte. Een dergelijke metamorfose heeft Gregor K. niet ondergaan, maar wel is door die droomervaring alles van gedaante veranderd en is ook hijzelf helemaal buiten de conventionele orde gevallen. Want die droom breekt zo radicaal met de contouren van zijn wereldbeeld dat dit wereldbeeld voor hem helemaal ongeldig is geworden. Wat alles van zijn voorstelbaarheid berooft: "Omdat alles zo ongeldig geworden was kon hij zich ook niets meer voorstellen". Ook zijn eigen innerlijk en zijn eigen gezicht is hem daardoor helemaal vreemd: "In het achteruitkijkspiegeltje van de taxi zag hij plotseling zijn gezicht. Eerst wilde hij niet beseffen dat het zijn gezicht was, zo mismaakt was het. Zonder dat hij naar vergelijkingen zocht, schoten hem onmiddellijk een aantal dieren te binnen. Iemand met dit gezicht kon gedachten noch gevoelens uitspreken." Dat is behoorlijk ontregelend: "Het kraakte in hem, toen stortte alles door elkaar. Een gecompliceerde zielbreuk, dacht hij. Enkele gevoelssplinters hadden het omhulsel doorboord en hij was voor altijd verstard". Bovendien ervaart Keuschnig zichzelf als een onherkenbaar geworden, walgelijk vormloze vorm: "hij beleefde zichzelf als iets SCHREEUWEND vreemds, dat echter iedereen kende en waarvan iedereen alles afwist - een creatuur dat als in een nest ter bezichtiging was vrijgegeven, zich meer dan dodelijk schamend, zich ONSTERFELIJK BLAMEREND, midden onder het uitbroeden uit haar verband weggedreven en nu onafzienbaar een monstrueuze, niet helemaal uitgebroede huidzak, een dwaling van de natuur, een TUSSENDING waar iedereen met zijn vinger naar kon wijzen - en zo walgelijk dat iemand die er naar wees, tegelijk ergens anders heen moest kijken!-". En zo dwaalt Keuschnig een boek lang gedesoriënteerd rond in zijn eigen vreemd geworden hoofd, en in zijn vreemd geworden sociale en fysieke omgeving. Vervuld van adembenemend beschreven angsten, walging, leegte, en gevoelens van totale zinloosheid.

Ziehier de totale zinloosheid en vervreemding die ook wij kunnen ervaren als ons broze bouwwerkje van conventies en zingevende patronen instort. Althans, zo interpreteer ik dit boekje: niet als de beschrijving van een "geval", maar van een ervaring vol totale ongewoonheid die ook ons in principe zou kunnen overkomen. Of die ons misschien wel bekend is in wat lichtere vorm: ervaringen van ongerijmdheid en crisis die voor even alles op losse schroeven zetten, waardoor de wereld voor even veel minder vertrouwd aanvoelt. Alleen is bij Keuschnig de crisis fundamenteler, ingrijpender en structureler. Het is een ommekeer waardoor alles blijvend van vorm en inhoud verandert. Die ommekeer, en de gevoelens die deze ommekeer oproepen, beschrijft Handke naar mijn smaak prachtig. Net als de totale vreemdheid van het hele dagelijkse leven, vanuit Keuschnigs volkomen vervreemde perspectief. Want wie anders dan Handke kan zinnen bedenken als "De voorwerpen leken zo onwrikbaar dat alleen al het kijken ernaar een hersenschudding was". Of als: "Keuschnig vervloekte dat dode licht waarin hij zich zijn eigen fantoom voelde". Of, ook niet verkeerd: "Telkens als hij bewust probeerde na te denken geloofde hij zijn eigen gedachten niet meer- het waren de zijne niet". En nog een persoonlijke favoriet: "Zijn ogen sluiten om niets meer te zien- maar daarvoor zou hij oogleden voor zijn hele lichaam nodig hebben". Zo fysiek en het hele lichaam doordesemend is dus de vervreemding en de angst, volgens Handke, en precies dat verwoordt hij op naar mijn smaak formidabel originele en precieze wijze.

Maar minstens zo mooi vind ik hoe Keuschnig geleidelijk aan nieuwe patronen leert zien, nieuwe betekenissen ontdekt, nieuwe gevoelens leert voelen. Waarbij hij volgens mij niet de vertrouwde werkelijkheid opnieuw opbouwt, maar geleidelijk werkt aan het opbouwen van een nieuwe werkelijkheid, of in elk geval nieuwe perspectieven daarop en nieuwe manieren om die werkelijkheid te ervaren. "Opeens een ervaring - en nog terwijl hij die in zich opnam wenste hij dat hij haar nooit zou vergeten. In het zand aan zijn voeten zag hij drie dingen: een kastanjeblad; een stuk van een zakspiegeltje; een haarspeld van een kind. Ze hadden daar de hele tijd gelegen, maar opeens schoven deze voorwerpen naar elkaar toe en werden wonderdingen.- Wie zegt er dan dat de wereld al ontdekt is?". Dit is nog een voorbijgaande stemming, die echter al wel als ingrijpend wordt beleefd, want "bij die sterkende blik op de drie wonderbaarlijke dingen in het zand voelde hij voor alle drie een hulpeloze genegenheid" . Veel later in het boek wordt die ongewone intense ervaring nog verder verdiept: "De gewone dingen die hij zag flikkerden voor zijn ogen alsof het verschijningen waren - en wel natuurlijke- die hij allemaal in hun onuitputtelijke volheid waar kon nemen. […] Deze toestand was geen gril, geen stemming van het ogenblik meer, maar een overtuiging waarmee te werken viel, die hij ook uit al die vluchtige stemmingen van het ogenblik! verworven had. […] Doordat de wereld geheimzinnig werd, opende ze zich en kon ze terugveroverd worden. Toen hij in de buurt van het Gare de l'Est over een brug liep zag hij daaronder, naast de spoorrails, een oude zwarte paraplu liggen: die was geen aanwijzing voor iets anders meer, maar een ding op zich, op zich mooi of lelijk, en lelijk en mooi samen met andere dingen. […] Ver uit elkaar liggende details, een lepel op straat die geel was van de eierdooier, de zwaluwen hoog boven in de lucht, vibreerden in een saamhorigheid waarvoor hij nu geen herinnering en geen droom meer nodig had: een gevoel, dat je vanuit elk punt naar huis kon gaan".

Heel normale objecten worden dus op heel nieuwe wijze bekeken, allerlei details worden op heel andere manieren waargenomen en gecombineerd, en alles krijgt daardoor een heel ongewone nieuwe glans. De wereld was voor Keuschnig een routineus fenomeen vol routineus beleefde ervaringen en gevoelens, zodat hij hem bijna niet meer voelde. Maar juist zijn vervreemding van die routines maakt nieuwe gevoelens en nieuwe vormen van beleving mogelijk: "Hoewel hij hetzelfde zag als anders, vanuit dezelfde gezichtshoek, was het toch iets vreemds en daardoor beleefbaars geworden. […] Toen hij langs een passage kwam dacht hij: Hier zou ze kunnen plaatsvinden, de unieke nog nooit vertelde gebeurtenis". Precies die vervreemding, die de dingen hun vertrouwdheid ontneemt, dwingt dus om ze opnieuw te bekijken en ze met hernieuwde intensiteit te doorvoelen. Precies dat maakt ze "beleefbaar", als iets unieks dat nog niet overbekend is omdat er in de bekende verhalen al veel over is verteld. Dat geeft de zo nietig en gewoon lijkende dingen in de geciteerde passages naar mijn smaak ook zo'n originele en grote poëtische kracht. Een kracht die gepaard gaat met permanente onzekerheid en voortdurend tasten en zoeken, maar dat maakt die passages voor mij juist extra aantrekkelijk.

"Het uur van het ware gevoel" is een unheimliche roman vol onbestemdheid en prachtig opgeschreven vervreemding, die afsluit met een open eind. De dooltocht van Keuschnig is daarom eindeloos en zonder rustpunten. Hij komt dus niet tot een afgerond nieuw wereldbeeld. Maar hij heeft af en toe wel ervaringen die bol staan van nieuw perspectief. Die ervaringen openden bovendien ook een luik in mijn hoofd, dankzij Handkes vlijmscherpe pen. Vooral daarom was ook deze roman van Handke voor mij weer een waar genoegen.
Profile Image for Ray Nessly.
385 reviews37 followers
January 6, 2020
This early novella, from 1977, is the first book by 2019 Nobel -winner Peter Handke that I’ve read. A man, an employee of the Austrian embassy in Paris, “awakens from a nightmare in which he has committed murder, and announces, ‘From today on, I shall be leading a double life.’” This premise, as described on the jacket flap, maybe led me to expect a somewhat difference reading experience than I had. It’s not as atmospheric as I thought it might be, at least not until later in the story when Handke pulls all the stops with a lengthy flurry of Parisian details. I’d love to quote it but it’s far too long to type by hand. (note to self, it’s pg 118-21, if I reread it someday.) And the book isn’t as plot-driven as I expected it to be. My bad. Rather than a man, awaking from dreams and transformed in his bed into a monstrous person (sound familiar? for me it’s every a.m. before coffee), fighting off murderous tendencies or even acting on them (sequel anyone?), the book is instead driven by passages of excellent prose. Which is sufficient of course. Conflicts are almost entirely inner ones, except for a few instances later on where he is not exactly a tender nor faithful lover.
Some passages of note:
p 63: “Then he had an experience—and while still taking it in, he hoped he would never forget it. In the sand at his feet he saw three things: a chestnut leaf; a piece of a pocket mirror; a child’s barrette. They had been lying there the whole time, but then suddenly they came together and became miraculous objects. “Who said the world has already been discovered?” It had been discovered only in respect to the mystifications some people used to defend their certainties from others, and surely there were no longer any pseudomysteries—such as the mystery of Holy Communion or the mystery of the universe—to blackmail him with.”
This next passage illustrates nicely his alienation, ennui, and yes, nausea, as his mind state deteriorates:
“It began to rain, but the sound didn’t soothe him. The rain wasn’t for him; it was for other people in this foreign country. The sky wasn’t so dark any more, and that sent a disagreeable chill through him. Because he was unable to go on, his disgust, his exasperation, suddenly struck him as LAZINESS, and because his laziness made feel guilty, his nausea became worse than ever, but he was longer convinced, as he had been, that it was justified. (…. )THINGS, at least, were comforting that morning: the hot water of the shower on his belly, he wished he could stay under it forever; the soft towel, in which he suddenly smelled the vinegar his hair had been rinsed in years before in another country. He decided not to shave. That was a decision and it relieved him. Then he shaved after all and strode through the apartment, proud of this second decision.”
(I’m not sure, by the way, if Handke intended the last part to be humorous or if he preferred us to feel pity, but it made me laugh.)
Profile Image for Víctor Sampayo.
Author 2 books49 followers
January 13, 2024
No es el momento posterior al sueño inicial lo que más impacta en esta novela, es decir, la ruptura de Gregor Keuschnig consigo mismo tras saber que ha asesinado a una anciana y que, sin embargo, para no ser descubierto, tiene que seguir con su vida simulando que nada ha cambiado en absoluto, lo cual, ya en la vigilia de las horas posteriores, lo llevará a una sensación de caída en una repugnancia sin fin. Para mí el momento más fatal —acaso por su estridencia— resulta ser horas después, esa misma noche, cuando es desenmascarado durante una cena trivial en su propia casa. Un escritor gordo, invitado a la cena, lo ha estado observando y ha tomado notas de su actitud en aquel nefando día, mientras Keuschnig, sin sospechar nada, trata de lidiar con su angustia.

«Te he visto hoy en la ciudad —dijo el escritor lentamente, chasqueando repetidamente la lengua después de un trago de vino—. Estabas cambiado. Antes cuando te veía de vez en cuando, tenías siempre el mismo aspecto, y, sin embargo, cada vez parecías otro — era una bonita sensación. Pero hoy estabas cambiado, porque intentabas desesperado parecer el mismo de siempre.»

Finalmente, y para que Keuschnig se aleje mar adentro en su nuevo estado de ser, otro sueño clave —curioso el papel de los sueños en la novela, ya que parecen detonar el devenir de la trama de una forma que haría las delicias de un psicoanalista—: cuando sueña que lo asesinan a él, y que además él es su propio asesino... Así, el esquema de la novela sería La fisura, El resquebrajamiento, y finalmente, La demolición.

El pelo en la sopa: por desgracia no hablo alemán, y eso me impide saber si se trata del original o si es consecuencia de la traducción que leí (de Genoveva Dieterich), pero el texto está plagado de adverbios terminados en -mente, lo que, por momentos convierte la lectura en una masa densa y pastosa.
Profile Image for La Lectora.
1,575 reviews83 followers
February 20, 2022
Una novela difícil…Un protagonista con una crisis existencial de la que nos vierte todas sus reflexiones…Un estilo literario que me deja fría ,una historia que así narrada me resulta tan incomprensible como poco atrayente .
Lo he intentado dos veces, por aquello del premio Nobel, pero le dejo sin leer.
Profile Image for Ivette Rios.
118 reviews
May 8, 2022
No logré engancharme con el libro. Al inicio estuvo bien, después me hizo pensar que la traducción estaba extraña. Pero hubieron partes que me agradaron. Poco, pero sí, tiene sus momentos.

Lamentablemente me generó un bloqueo lector. Siento que lo leí fugazmente. Tal vez en un futuro lo lea nuevamente para poder comprender con exactitud a nuestro protagonista.
Profile Image for Maurizio Manco.
Author 7 books131 followers
October 7, 2017
"Chi ha mai detto che il mondo è già stato scoperto?" (p. 43)
Profile Image for Liam.
189 reviews3 followers
May 3, 2020
If you were to have a dream in which you murdered someone, how would you react upon waking up? In the protagonist's case in this novella, he goes a little mad. Finding life now predominantly pointless, he wanders the streets of Paris searching for a moment of true feeling. 

The Nobel committee's description of Handke's lifetime work as exploring the "periphery and the specificity of human existence" is very much applicable to this book. Handke has a preternatural ability to capture fleeting moments and thoughts with great precision. 

The book moves quickly, with the protagonist's thoughts and feelings often contradicting each other from one sentence to the next, which I can imagine being frustrating to some readers, but I found this novella to be a Kafkaesque fun ride. I look forward to checking out more of Handke's work.
Profile Image for Noah.
142 reviews
October 11, 2023
I am almost tempted to stop assigning numerical ratings to Handke. This book falls into the trappings of literature of temperature (and, em, of the warm temperature, not of the cold), but it is also helpfully far more intense than the other Handke I’ve seen receive that complaint (Long Farewell). Not sure that it had anything for me other than a fantastic eruption in one scene and Handkean exceptional depictions of women and fatherhood of daughters althroughout. Happy to be done with this, unfortunately.
Profile Image for Nancy Patiño.
28 reviews
July 31, 2025
Habiendo tantos libros por leer y tan pocas horas para hacerlo, ¿por qué habría de desperdiciar mi tiempo en lecturas como esta?. Sinceramente, no lo terminé, fue una lectura pesada, ni siquiera porque fuese compleja, sino al contrario…

Para mí, careció de fuerza en su narrativa y por fortuna, es un libro corto.

Se me hace una ofensa que lo comparen con Kafka, ¿tan vendida debe ser la mercadotecnia para convencer de leerlo?.

Este es el claro ejemplo de que los Nobel estadísticamente se le entregan a hombres blancos. Es la segunda ocasión que leo a un hombre, blanco, ganador de un Nobel y que quedo totalmente decepcionada. Habiendo tantos autores (mujeres, hombres, latinos), con estilos de verdad inmortales…

Probablemente si alguna persona en quien confío me llega a recomendar “la mujer zurda”, podría volverle a dar una oportunidad, pero por ahora, dejo este libro en mi lista negra del año.
Profile Image for Andres Tsèz.
46 reviews
April 1, 2024
Siento que todo este libro se siente como una secuencia que bien pudo haber salido de 8 1/2 o La Dolce Vita, desconocía los trabajos de Handke, pero este libro tiene una sensación muy fuerte de película de la nueva ola europea.
Profile Image for Donato.
182 reviews18 followers
October 9, 2020
How do you feel? Not, how do you feel? But, how do you feel? As if you were dreaming with your eyes wide open? As if you were a character in a Henry James novel? As if you were in an Antonioni movie, maybe? Our experience is our reality, and we might not like it.

I have ambivalent feelings about this book. I started out not liking it, but then I started liking it: the observation, the walking [1], the way the details accumulated. But the accumulated details were also the problem. Do we really need to know the names of the Paris streets? Do we even really need to know that it's Paris? The fact that the main character [2] (Gregor Keuschnig; Kafka anyone?) lives outside his native land is important, but it could have been London, or Madrid, no? Too much unnecessary detail. And everything "suddenly" happens; "oh I feel something!" "oh, now I don't feel anymore, and I just want to kill someone". Everything's "as if". Normally these would be too much for me, but for some reason, they almost work here. It makes the book itself a kind of character, idiosyncratic, annoying.


[1] c.f Bernhard, Beckett

[2] I almost said narrator, but the narrator is not the character. The narrator tells us only what Gregor K sees, feels, knows. And how does the narrator know? Maybe he followed GK around and took notes, and even makes a cameo appearance?
Profile Image for David Antonelli.
Author 14 books10 followers
May 26, 2016
I have read this novella many times during my life and it is always a source of inspiration from the intricate details of walking around Paris to the razor sharp psychological insights. The story is about a man who has a violent dream that convinces him he can no longer be the same person again and so he goes on an quest through the streets of Paris to discover his new self and connect it to his previous life through the dream. This all precipitates the end of his marriage and we were left to think that the dream was either a kind of self fulfilling prophecy of sorts, or perhaps that it had just uncovered issues that had previously been dormant. As always with Handke the interpretation is open and the beautiful obscurities revelatory and profound. This story was also a major influence on my novel The Forest, which is about a man who goes back and forth between New York and Budapest following his vague impulses and inspirations, as he becomes more and more deeply involved in two overlapping love triangles, in search of what he believes is a new life. If you like Handke then you will love The Forest I am sure!
Profile Image for Eider Sánchez.
151 reviews
December 28, 2023
No estoy seguro si acaso fue que no entendí el libro o que, como me temo, es una muy buena idea, pero no muy bien ejecutada. La reseña de la contraportada sugiere que es el sueño del asesinato lo que cambia a Gregor, pero yo me temo que lo que realmente impulsa todos los eventos del libro, si acaso algo pasa realmente, es una de esas sensaciones que a menudo golpean a los seres humanos, y creo que más a los hombres, por lo que somos más débiles en ciertos temas mentales, una de esas sensaciones, decía, de sentir que nada tiene sentido realmente y que lo que sostiene la normalidad es un conglomerado de creencias que pueden deshacerse con el chasquido de un dedo. Lo malo del libro, no obstante, es que hay demasiadas listas de descripciones de lo externo y poco monólogo interno. El libro se siente a veces más como la cámara de seguridad de una calle y menos como la perspectiva de Gregor. Los momentos en que éste interactúa con otros seres humanos, en cambio, están muy bien escritos y todo el episodio con Agnes es bastante conmovedor, casi esperanzador, mi parte favorita del libro que por poco y me saca una sonrisa sincera.
Profile Image for Momo.
60 reviews15 followers
November 16, 2021
"Wenn man weiß, daß Peter Handke sich vor Vergleichen geradezu ekelt, weil Vergleiche einer Sache, einem Menschen, einer Handlung ihre Eigenart zugunsten eines Klischees absprechen -- dann mag es boshaft oder gedankenlos oder unsensibel sein, zur Beschreibung seiner neuen Erzählung, der "Stunde der wahren Empfindung", nach einem Vergleich zu greifen."
*Spiegel - Worte für Gefühle von gestern*

Doch nicht nur der Vergleich zu Kafkas "Verwandlung", sondern auch zu Sartres "Der Ekel" zwängt sich für mich auf. Allerdings ist das Buch inhaltlich vollkommen unspektakulär und liest sich für mich wie eine schlechte Kopie von "Der Ekel". Sprachlich interessant, dennoch kein weltbewegendes Werk. Bisher hat mich Handke nicht überzeugen können.
Displaying 1 - 30 of 98 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.