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Fox erzählt uns von einer Kindheit und Jugend -- ihrer Jugend --, die mit einer Unsäglichkeit beginnt und danach noch zahlreiche Unsäglichkeiten bereithält. Nach der Geburt wird das kleine Mädchen von den Eltern erst einmal ins Waisenhaus gesteckt und später mal hier, mal dort abgestellt. Bei der Großmutter oder bei Verwandten, egal. Die Eltern -- die Mutter Schauspielerin, der Vater Drehbuchautor -- tauchen nur hin und wieder auf. Und dann zumeist, um das Kind wieder woandershin zu verfrachten. Nach Kuba, Florida oder Kalifornien, egal. Wie soll man da heimisch werden in seiner Haut? Oder wissen, wohin man gehört? Sicherlich nicht an die Seite dieses Matrosen, der doppelt so alt ist wie man selber, den man auch nicht sonderlich mag, den man aber heiratet, weil man sich "keine Alternative dazu vorstellen" kann. Auch an dieser Weggabelung steht das Mädchen, wie so oft, allein. Als sie von ihrem Vater, weil sie noch nicht volljährig ist, die schriftliche Einwilligung erbittet, kommentiert er das von ihm telegrafierte Einverständnis mit den Worten: "Wenn es das ist, was du willst".
Was soll man sagen? Man kann nur staunen, dass das Mädchen, das, so viel wollen wir verraten, auch aus dieser Ehe wieder herauskommt und am Ende nicht strandet. Im Pressetext des Verlages steht zu lesen, In fremden Kleidern sei "ein bewegendes und erschütterndes Werk". Das ist es sicherlich. Doch zugleich ist diese autobiografische Erzählung das bislang vielleicht sogar beste Buch von Paula Fox. Und hoffentlich nicht ihr letztes. Chapeau! --Hasso Greb
288 pages, Hardcover
First published September 5, 2000
“Children know about pain and fear and unhappiness and betrayal,” she said in an interview quoted in the reference work Contemporary Authors. “And we do them a disservice by trying to sugarcoat dark truths. There is an odd kind of debauchery I’ve noticed, particularly in societies that consider themselves ‘democratic’ or ‘liberal’: They display the gory details but hide meaning, especially if it is ambiguous or disturbing.”