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76 pages, Hardcover
First published May 1, 1897
„Ist nicht das Leben an sich etwas Gutes, gleichviel, ob es sich nun so für uns gestaltet, dass man es glücklich nennt? Johannes Friedemann fühlte das, und er liebte das Leben.“
"Is not life in itself something good, regardless of whether it turns out for us in such a way that we call it happy? Johannes Friedemann felt that, and he loved life."
„[E]in Ekel vielleicht vor sich selbst, der ihn mit einem Durst erfüllte, sich zu vernichten, sich in Stücke zu zerreißen, sich auszulöschen … Auf dem Bauche schob er sich noch weiter vorwärts […] und ließ [sich] ins Wasser fallen. Er hob den Kopf nicht wieder […]. Bei dem Aufklatschen des Wassers waren die Grillen einen Augenblick verstummt. Nun setzte die Zirpen wieder ein, der Park rauschte leise auf, und durch die lange Allee herunter klang gedämpftes Lachen.“
"A disgust perhaps with himself that filled him with a thirst to destroy himself, to tear himself to pieces, to extinguish himself ... On his belly he pushed himself still further [...] and let [himself] fall into the water. He did not raise his head again [...]. At the splash of the water, the crickets were silent for a moment. Presently the chirping resumed, the park rustled softly, and muffled laughter sounded down through the long avenue."
Niemand beachtete den kleinen Herrn Friedemann. . . Es war nichts Leidenschaftliches in seinem Blick und kaum ein Schmerz; etwas Stumpfes und Totes lag darin, eine dumpfe, kraft- und willenlose Hingabe. --Der Kleine Herr Friedemann, Thomas Mann (1896)