"So frech und unverforen, dass "Sex and the City" richtig alt aussieht." The Independent
Hä??? Wer hat denn dieses Zitat verbrochen?! Ja, es gab zwei Szenen eine wo sie einem Kerl in den Schritt greift und eine Masturbationsszene, aber dass war dann aber auch schon alles was ich als frech bezeichnen würde.
Heulen hilft nicht, also stürzt sich Stephanie kopfüber in Manhattens Männerwelt - und hält ihre Erfahrungen in einem Blog mit Biss fest, der in Sachen Witz, Sex und gnadenloser Offenheit seinesgleichen sucht...
Kopfüber, die zwei Männer die sie trifft würd ich jetzt so bezeichnen.
Mit Biss, Witz, Sex - naja ??? Da hab ich wohl ein anderes Buch gelesen.
MEINE MEINUNG:
Angefangen hat das Buch ja gar nicht mal so schlecht, Stephanie trennt sich von ihrem Mann Gabe nachdem sie herausfindet, dass es eine andere Frau gibt und muss sich neu zurechtfinden - mit sich, mit ihrer Umgebung.
Klang eigentlich recht vielversprechend.
Einerseits wird ihre Vergangenheit mit Gabe aufgerollt, andererseits ihre gegenwärtige(damalige) Situation.
ABER die Schicki-Micki-Szene hat mich einfach nur genervt. Ihr Umfeld war einfach nicht mein Fall. Und dann die Vergangenheit - endlos wird von Gabe erzählt wie er sie immer wieder nicht heiraten will und dann niemanden von ihrer heimlichen Hochzeit erzäht. Da fragt man sich doch echt wann bei ihr endlich mal die Alarmglocken läuten.
Und auch die Gegenwart war nicht viel unterhaltsamer. Erst zur Hälfte hin kommen wir in Greifnahe eines Dates/Mannes, aber dafür dann wortwörtlich. Schrittgrapschalarm!
Eigentlich bin ich echt verblüfft, dass ich das Buch jetzt doch beendet habe. Hab es wirklich oft überlegt abzubrechen.
1.5 STERNE
FAZIT:
Es fliegt, es fliegt.... aus meinem Bücherregal.
FAZIT 2:
Spontankäufe am Flughafen sind selten eine gute Idee.
FAZIT 3:
Nicht umsonst liegen manche Bücher jahrelang unangetastet auf dem SUB.