Ein kleines, feines Buch, dass zum Nachdenken anregt. Es sind viele kleine Geschichten, manchmal nur eine halbe Seite lang, manchmal zwei Seiten. Nach der Lektüre hab ich mich selber bei Vorurteilen erwischt, die mir ohne das Buch nicht bewusst gewesen wären. Auch wenn es schon in die Jahre gekommen ist: immer noch lesenswert.
Ich bin bisher noch nie bewusst mit Ustinov in Berührung gekommen und so war mir eigentlich nur sein Name selbst bekannt, als ich mir spontan dieses Buch als Teil meiner Urlaubslektüre ausgeliehen habe.
Wem Ustinov relativ wenig sagt, der weiß am Ende des Buches auf alle Fälle mehr, denn in den vielen kleinen Anekdoten (teilweise sind die einzelnen Kapitel kaum länger als eine halbe Seite) gibt er einiges über sich, seine Erlebnisse und seinen multikulturellen Hintergrund preis. Gerade Letzteres bietet natürlich auch gute Gelegenheiten, sich dem Thema „Vorurteile“ zu nähern.
Ustinov greift sich ganz verschiedene Szenen aus seinem eigenen Leben und auch aus historischen Ereignissen heraus, um unterschiedliche Ausprägungen und Folgen von Vorurteilen zu präsentieren. Wirklich neu sind die Grundgedanken dahinter nicht, aber das Buch bietet einen guten Anlass, seine eigenen Vorurteile zu reflektieren und zu hinterfragen – ohne, dass es aufdringlich mit dem moralischen Zeigefinger wedeln würde. Es gab jedoch auch einige Kapitel, in denen ich den Bezug zum Thema nicht gefunden habe. An diesen Stellen hat es auf mich etwas beliebig gewirkt, zumal teilweise auch ziemlich zusammenhangslos von einer Geschichte zur nächsten gesprungen wird.
Das Buch ist kurzweilig und teilweise auch recht humorvoll geschrieben. Durch die größtenteils kurzen Kapitelchen fand ich es auch für Bus- und Bahnfahrten gut geeignet. Ich fand es ganz unterhaltsam und schätze die Absicht dahinter, würde es persönlich aber nicht als Must-Read einordnen.
3 Sterne statt 2(,5), weil ich vermute, dass einem das Buch als „Kenner“ oder Fan von Ustinov wahrscheinlich noch ein bisschen besser gefällt. :)
Ein Buch, das Konzentration erfordert und das ein oder andere Vorwissen vom Leser verlangt, aber bei dem man von einem großen Denker sehr viel lernen kann und hinterher sehr viel zu recherchieren hat.
Ένα ευκολοδιάβαστο δοκίμιο για τις προκαταλήψεις.Παρά το κριτικό του πνεύμα δεν είναι μέρος κάποιας πολιτικής ατζέντας δίνει αρκετή τροφή για σκέψη χωρίς να κάθεται στο στομάχι γραμμένο σε απλή γλώσσα.Aπ τα αγαπημένα.
Wir kennen sie alle. Jeder von uns hat sie. Keiner gibt es gerne zu, doch sie sind allgegenwärtig.
Vorurteile!
Der Auslöser für Leid und Elend auf dieser Welt. Toleranz wird immer gefordert, doch fällt es vielen Menschen schwer sie wahrhaftig zu leben.
Im Jahre 2004 hat diese Welt einen großartigen Künstler verloren. Der Name ist einigen noch bekannt, viele sehen ihn nur als Schauspieler und amüsanten Redner. Doch seine Texte, die er uns hinterlassen hat, sind einfach wundervoll.
Mehr als die meisten anderen Künste, in denen ich mich in meinem Leben versucht habe, ist dieses Buch über Vorurteile mein Vermächtnis.
So umschreibt Sir Peter Ustinov selbst sein Werk.
“Achtung! Vorurteile” zu beschreiben fällt mir persönlich schwer, zum einen ist es eine Reise durch eine bewegte Lebensgeschichte, andererseits ein Leitfaden zu einem verständnisvolleren Zusammenleben.
Es ist keine schwere Kost. Sehr schnell findet man Zugang zu dem leichten beschwingten Erzählstil, der einen immer wieder zum Schmunzeln anregt. Beim Lesen der Zeilen hatte ich unentwegt das Gefühl, Sir Peter würde neben mir sitzen und bei einer Tasse Tee einen Schwank aus seinem Leben erzählen.
Dabei zeigt er uns anschaulich an vielen Beispielen wo sich die Tücken des Alltags verbergen. Mit Sicherheit gibt es wieder viele Menschen die dieses unterhaltsame Werk verachten, da es wissenschaftlich nicht perfekt dargestellt wurde.
Diese Kritiker sollte man getrost ignorieren!
Wer Sir Peter Ustinov noch nicht kennt, kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Mit Absicht verrate ich nichts aus dem Buch, denn man sollte selbst seine Erfahrung damit machen.
Es ist, wie ich finde eine phantastische Reise durch das 20. Jahrhundert. Dort werden dem Leser Größen wie die Queen von England, Picasso und Charlie Chaplin begegnen.
Man erfährt Dinge, die garantiert nicht in den Geschichtsbüchern stehen. Zwischen diesen beiden Buchdeckeln verbergen sich Details, die ansonsten für immer verloren gegangen wären.
Es ist ganz klar ein Unterhaltungsroman. Sir Peter regt zum Nachdenken an und hilft beim Erkennen der ersten Stufen von Vorurteilen. Was man mit dieser Fähigkeit anstellt, bleibt jeden selbst überlassen. Herr Ustinov ist kein strenger Lehrer mit erhobenem Zeigefinger, sondern ein guter alter Freund der dir die Hand reicht.
Mich persönlich hat dieses Buch verändert, ich stehe Vorurteilen skeptischer gegenüber. Ich bilde mir lieber eine eigene Meinung als die vorgefertigten zu verwenden. Das hatte Herr Ustinov bestimmt so beabsichtigt.
Ich wünsche allen, eventuell neuen Lesern, viel Freude mit dem Buch