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1392 pages, Paperback
First published January 1, 1868
"Er bedarf die unglückliche Eigenschaft vieler Menschen [...] an die Möglichkeit des Guten und der Wahrheit zu glauben und das Böse und die Lüge im Leben zu deutlich zu erkennen, als daß man es über sich bringen könnte, an diesem Leben ernsthaft Anteil zu nehmen." [vgl. Ausgabe des Aufbau Verlags von 2010: 628]
"Gräfin Marja hörte ihrem Mann zu und verstand alles, was er ihr sagte. Sie wußte, daß, wenn er in dieser Weise laut dachte, er sie manchmal fragte, was er gesagt habe, und ärgerlich wurde, wenn er merkte, daß sie an andere Dinge gedacht hatte. Aber sie mußte sich sehr zum Zuhören zwingen, da sie für das, was er sagte, gar kein Interesse hatte. Während sie ihn anblickte, hatte sie zwar nicht eigentlich andere Gedanken, aber andere Empfindungen. Sie empfand eine demütige, zärtliche Liebe zu diesem Mann, von dem sie wußte, daß er niemals Verständnis für alles das haben werde, wofür sie selbst Verständnis hatte; und es war, als liebe sie ihn deswegen noch stärker, mit einer Beigabe leidenschaftlicher Zärtlichkeit." (vgl. Ausgabe vom Insel Taschenbuch Verlag 2007: 2028]