Tokyo, 1912. The closed world of the ancient aristocracy is being breached for the first time by outsiders - rich provincial familes, a new and powerful political and social elite. Kiyoaki has been raised among the elegant Ayakura family - members of the waning aristocracy - but he is not one of them. Coming of age, he is caught up in the tensions between old and new, and his feelings for the exquisite, spirited Satoko, observed from the sidelines by his devoted friend Honda. When Satoko is engaged to a royal prince, Kiyoaki realises the magnitude of his passion.
Yukio Mishima (三島 由紀夫) was born in Tokyo in 1925. He graduated from Tokyo Imperial University’s School of Jurisprudence in 1947. His first published book, The Forest in Full Bloom, appeared in 1944 and he established himself as a major author with Confessions of a Mask (1949). From then until his death he continued to publish novels, short stories, and plays each year. His crowning achievement, the Sea of Fertility tetralogy—which contains the novels Spring Snow (1969), Runaway Horses (1969), The Temple of Dawn (1970), and The Decay of the Angel (1971)—is considered one of the definitive works of twentieth-century Japanese fiction. In 1970, at the age of forty-five and the day after completing the last novel in the Fertility series, Mishima committed seppuku (ritual suicide)—a spectacular death that attracted worldwide attention.
Ich habe das Gefühl, dass Frühlingsschnee nur eine Nostalgiereise nach Japan für Mishimas Jugend ist. Seine Erziehung und die Zeit, in der er geboren wurde, erklären tatsächlich viel über dieses Buch und dessen westliche Kultur. Er stammte aus einer hochklassigen Familie (nicht edel, aber politisch sehr aktiv), die sehr stolz auf ihr Erbe war, insbesondere auf seine Großmutter väterlicherseits, die ihn von Geburt an bis zu seinem 12. Lebensjahr mitbrachte hatte Kontakt mit seiner Familie oder der Außenwelt, als würde sie ihn nicht einmal das Haus verlassen lassen, damit er blasse Haut hätte. Im Grunde verbrachte er die ersten Jahre seines Lebens damit, zu hören, wie großartig alles in "den guten alten Tagen" war, bevor diese westlichen Barbier kamen, und wie schrecklich diese modernen Menschen waren. Die 20er Jahre gelten als das Jahrzehnt, in dem Japan wirklich modern wurde und die späten 20er Jahre sehr politisch radikalisiert wurden. In den 30er Jahren, als er anfing, in THE School für reiche und edle Kinder zur Schule zu gehen, wurde natürlich alles japanisch gepriesen. Dies war auch das Jahrzehnt des Militerismus in Japan. Es war auch das Jahrzehnt, in dem alle über Nationalismus und all das diskutierten. Im Grunde wuchs er in einem supernationalistischen Haushalt auf und ging dann in eine supernationalistische Welt. Und all diese Dinge werden im Frühlingsschnee gezeigt.
Morbide, quälend, trotzdem wunderschön – aber manchmal möchte man den bleichen, schlaffen Jüngling schütteln. Jetzt übrigens auch als Manga, würde ich mir gern mal anschauen.
"War es auch nur ein altes, sepiafarbenes Foto, die Trauer, die es erregte, wollte einem wie unendlich erscheinen." (S. 6)
"Längst empfand er sich selber als so etwas wie einen kleinen, giftigen Dorn, der in die knochige Hand seiner Familie eingedrungen war. [...] Dabei wusste er sehr gut, dass sein Herz, das das Grobe verabscheute und das Feine bejubelte, in Wahrheit zu nichts taugte, dass es war wie entwurzeltes Gras. Nicht dass er sie willentlich zerstörte. Nicht dass er willentlich gegen sie verstieß. Aber für die Familie war sein Gift ganz ohne Zweifel ein Gift ; ein Gift, das keinem nützte. Diese absolute Nutzlosigkeit ist also, dachte der schöne Jüngling, gleichsam der Sinn, mit dem ich in diese Welt geboren wurde. " (S. 18)
"Allerdings, Bücher las er keine. Aber Träume hatte er, Nacht für Nacht. Und so unendlich viele Träume, dass er von dieser Lektüre stärker eingenommen war wie von zehntausend Büchern." (S. 19)
"Was auch immer meine Augen sehen, es liegt darin ein Sinn beschlossen." (S. 30)
"Und schon hatte sie in das helle Wasser im Gefäß seines Herzens einen Tropfen schwarze Tusche geträufelt. Zur Abwehr war keine Zeit geblieben." (S. 32)
"Gegen eine heraufsteigende Morgensonne, die, alles andere als friedlich, ungeduldig auf sich selbst bedacht war, und um ihren kritischen, durchdringenden strahlen durch keine Spalt den Einfall zu ermöglichen, hielt Kiyoaki die Läden seines Herzens fest verschlossen. " (S. 70-71)
"Ihr schmaler Leib begann zu singen wie ein Saiteninstrument." (S. 126)
"Und mit seinem eigenen Gefühlspanzer - wie war es damit? Würde er wie der Panzer des Käfers, leuchtend im Glanz natürlicher Schönheit und Würde, genügend stark sein, der Außenwelt Trotz zu bieten?" (S. 165)
"Er begann mit seinen Gefühlen außerordentlich haushälterisch umzugehen, er befand sich gleichsam in einem Zustand wie die Kerze, die beim anzünden, statt fröhlich zu leuchten, zunächst in heißes, tropfendes Wachs zerfließt, sich dann aber, wenn die Flamme ausgeblasen, im Dunkeln durchaus nicht verlassen fühlt, sondern endlich nicht mehr fürchten muss, sie könnte sich weiter zerstören. Zum ersten Mal Begriff er, dass Einsamkeit Erholung bedeutet. "(S. 168)
"Bei Honda lag es einfach in seiner Art, dass er, um sich wohl zu fühlen, stets ein Buch zur Hand haben musste." (S. 250)
"Der Rauch der Zigaretten, die die jungen Leute mit einer Spur von schlechtem Gewissen genossen. Der Mückenschwarm, der wie eine Säule über der einen Ecke der Wiese stand. Die goldene Mattigkeit vom Schwimmen. Die von der Sonne gebräunt Haut... Zwar redete Honda kein einziges Wort, doch ahnte er, dass sie diesen Tag zu den glücklichsten ihrer Jugend würden zählen können. [...] und so, vom Großen Buddha beschirmt, dem die Prinzen jeden Morgen vom Berggipfel aus ihr Gebet darbrachten, ältere der Sommer allmählich in Schönheit. " (S. 251)
"Der Körper des Freundes lag da vor seinen Augen, doch die Seele war auf wilder Wanderschaft." (S. 378)
"Es war dies das Wesen einer Leidenschaft, in der er sich nie würde inkarnieren können. Ach, war er nicht überhaupt völlig unfähig, die Inkarnation irgendeiner Leidenschaft zu sein? Seiner Natur mangelte es an der Eigenschaft, dergleichen in sich eindringen zu lassen. So reich an freundschaftlichen Gefühlen, hoffte er durchaus, ihm wären auch Tränen nicht fremd, aber um wirklich ergriffen zu sein, dazu fehlte ihm irgend etwas." (S. 378)
Ich war zu Beginn eher abgeneigt, da mir Kiyoaki, wie vermutlich vom Autor gewollt, schwer unsympathisch war. Aber im Rahmen der wundervollen Sprache und der ausschweifenden Beschreibungen von Natur und Schönheit, typisch für Mishima, wächst er einem mit seiner jugendlichen Tölpelhaftigkeit in der Beziehung zu Satoko wirklich ans Herz. Das Ende hat bei mir extreme Lust auf die weiteren Teile der Tetralogie geweckt und mich sehr neugierig darauf gemacht, wie es weitergehen wird. Das Einzige, was mich im Vergleich zu den anderen Büchern, die ich von Mishima gelesen habe, etwas am Stil dieses Buches gestört hat, ist Folgendes: Alle Metaphern und Gefühle, die man zwischen den Zeilen erkennen kann, werden am Ende jedes Absatzes vom Autor selbst erklärt. Das gibt mir als Leser einfach das Gefühl, als wäre ich zu blöd, um selbst auf den Subtext zu kommen. Alles in allem aber ein tolles Buch, das ich empfehlen würde.
Auch wenn es mir schwer gefallen ist an diesem Buch dran zu bleiben hat es doch Spaß gemacht es zu lesen. Wie erwartet ist die Geschichte ist sehr deprimierend. Trotzdem hat sie mich nicht so sehr berührt wie andere Bücher. Vielleicht da das Setting und die Gedankengänge der Charaktere sehr ungewohnt sind. Trotzdem war es ein gutes Buch, das wirklich schön geschrieben ist und einem etwas mit auf den weg gibt. Dazu hat es Spaß gemacht etwas über das alte Japan zu erfahren.
Weisch was? Solid fucking book. Minus ein stern wäg zu lamge beschriebige, die HASS ich. aber ich ha die story GNOSSE - OBWOHL ICH romance Genre normalerwiis HASSE!!!!!!!
shoutout a- Honda und Inuma und Chao P und Kri. HOE: Kiyo, Satoko, Tadeshina ich hoffe ihr erliidet en schmerzhafte Tod usser Kiyo mit ihm han ich echli Mitleid (24.dez.2025)
update: naxhdem ich confessions of a mask agfange han han ich massivscht respekt für misima verlore will s buech so dermasse verschisse ksi isch, das hed jetzt uswirkige uf de wert uf ds buech gha. hindsight 20 20 aber s buech hed nur chli interessante plot fh aber e irgendwie neevt micz das buecgbjetzt idk (9.5.26) need me some guarma rum