In the corridors of Chicago's top law firm: Twenty -six-year-old Adam Hall stands on the brink of a brilliant legal career. Now he is risking it all for a death-row killer and an impossible case.
Maximum Security Unit, Mississippi State Prison: Sam Cayhall is a former Klansman and unrepentant racist now facing the death penalty for a fatal bombing in 1967. He has run out of chances -- except for one: the young, liberal Chicago lawyer who just happens to be his grandson.
While the executioners prepare the gas chamber, while the protesters gather and the TV cameras wait, Adam has only days, hours, minutes to save his client. For between the two men is a chasm of shame, family lies, and secrets -- including the one secret that could save Sam Cayhall's life... or cost Adam his. --back cover
John Grisham is the author of more than fifty consecutive #1 bestsellers, which have been translated into nearly fifty languages. His recent books include Framed, Camino Ghosts and The Exchange: After the Firm.
Grisham is a two-time winner of the Harper Lee Prize for Legal Fiction and was honored with the Library of Congress Creative Achievement Award for Fiction.
When he's not writing, Grisham serves on the board of directors of the Innocence Project and of Centurion Ministries, two national organizations dedicated to exonerating those who have been wrongfully convicted. Much of his fiction explores deep-seated problems in our criminal justice system.
Ich saß an diesem Buch ganze 5 Monate. Um ehrlich zu sein, bin ich sehr froh, dass ich es überhaupt geschafft habe, es fertig zu lesen. Ich hatte mindestens 3x überlegt es ernsthaft einfach abzubrechen, zum einen lag es an den 600 Seiten, die mir zu schaffen machten, zum anderen an dem unglaublich monotonen Schreibstil des allwissenden Erzählers. Ich hatte das Gefühl dieses Buch hatte zu viele Seitenstränge, Zwischenerzählungen und einfach Details, die für das Geschehen wenig Inhalt boten, andererseits dienten sie natürlich dazu der Epoche, in der das Geschehen spielte mehr Hintergrund zu liefern und den Leser abzuholen. Das Buch thematisiert ein sehr kritisches Thema, es wird sehr oft eine politische Diskussion bzgl. der Todesstrafe aufgemacht, die ich persönlich sehr gut und wertvoll dargestellt fand. Das Thema an sich ist sehr heikel und es gibt einige Themen u.a. die Rassentrennung, Alkoholismus, Judenverfolgung und Lynchmordey die hier detailliert und explizit dargestellt werden (Triggerwarnung). Der Grund warum ich das Buch trotz dem Umfang und der langen Dauer beenden wollte war die Geschichte um Sam Cayhall, die so viele Wendungen hatte und gegen Ende (S. 400-600) so spannend wurde, sodass ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Das Ende war leider sehr vorhersehbar, auch wenn ich bis zur letzten Sekunde gehofft hatte, dass ein Wunder geschieht und Sam Cayhall begnadigt wird. Das Buch endete leider auch sehr plump, mir hätte eine "Moral aus der Geschichte" am Ende sehr gefallen, so etwas gab es leider nicht...
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Ein Ku Klux Klan Mitglied, wartet auf seine Hinrichtung. Er ist schon über siebzig. Er hatte zwei jüdische Kinder in die Luft gejagt. Sein Enkelkind, der junge Grisham Anwalt versucht ihn vor der Kammer zu bewahren, obwohl an der Schuld nicht etwa zu zweifeln wäre. Der Alte “Klucker” ist auch noch für ein paar andere Morde verantwortlich. Zwar gibt es einen Komplizen, der der eigentlich Böse ist, aber Ehrenmann wie der Alte ist, wird natürlich nicht gepetzt, und schließlich stirbt er tatsächlich in der Kammer. Keine üble Prämisse. Das Ganze schreit aber nach sehr subtiler psychologischer Beschreibung. Das kann Grisham leider nicht bieten. Dafür aber Spannung, man weiß nicht recht wie er das macht, da eigentlich nichts passiert. Ob es davon eine Verfilmung geben wird? In irgendeiner Kritik las ich, daß der Roman politisch korrekt sei, und ob das als Lob gemeint war ist vielleicht eine interessante Frage. Edit: Die Verfilmung gab es dann. Eine der letzten. Schade eigentlich.
Und wieder habe ich mich durch ein altes John Grisham Buch gequält. Diesmal dachte ich, dass es besser sei als "die Firma", da die Geschichte zumindest interessanter und abwechslungsreicher klang. Pustekuchen. Auch hier gilt: mit der Hälfte an Seiten hätte man das gleiche erzählen können. Wenn der junge Anwalt einen Plan ausarbeiten und dies sehr detailliert beschrieben wird - okay. Aber wenn jemand nach seinem Plan fragt und es *wieder* so detailliert erzählt wird, ist schon nervig. Aber dann kommen noch person 3 und 4 - der eine fragt: "was hat er für einen Plan?" und wiiiiieder liest man das gleiche. Das nervt schon ziemlich. Nun - da dies ist eine spoilerfreie Rezension ist, verliere ich nichts über das Ende. Nur so viel: es hat überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun und ist total bescheuert. Haltet euch lieber an die neueren Bücher von Grisham, ich werde es jetzt auch nur noch tun.
Detailliertheit bringt Mix aus interessanten Jura-Deepdive und Verlieren in langweiligen und teils unnötigen Abschnitten mit sich. Mir wird zu früh zu viel vorweggenommen, Verlauf sehr absehbar. Man wartet auf den letzten Twist am Ende, noch offenes Material (Lee, Wegde, Phelps) wäre dafür da gewesen. Kommt aber nicht, schade
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Im Hochsicherheitstrakt des Staatsgefängnisses von Mississippi wartet Sam Cayhall auf seine Hinrichtung. Er ist wegen eines tödlichen Bombenanschlags verurteilt. Seine Lage ist hoffnungslos. Nur der Anwalt Adam Hall kann ihm noch eine Chance bieten. Es geht um Tage, Stunden, Minuten.
Auge um Auge, Zahn um Zahn. So steht es schon im Alten Testament der Bibel und nach diesem Prinzip gibt es auch heute noch in 55 STAATEN der Welt (kein Gewähr auf diese Angabe), die Todesstrafe. John Grisham befasst sich mit dieser heiklen Thematik in seinem juristischen Roman #diekammer . Es geht dabei um Sam Cayhall, der mittlerweile seit mehr als 20 Jahren im Hochsicherheitstrakt auf seine Hinrichtung wartet. Nun ist der Termin in vier Wochen und es besteht eigentlich keine Hoffnung mehr. Trotzdem beschließt ein junger Anwalt den alten Mann zu vertreten und nochmal alles zu versuchen, dass es nicht zur Vollstreckung der Todesstrafe kommt. Das besondere Interesse des Anwalts lässt sich wohl damit begründen, dass Sam Cayhall sein Großvater ist. Die beiden haben sich nie kennengelernt und müssen jetzt neben Anträgen und Verhandlungen auch noch ihre Beziehung und die Vergangenheit aufarbeiten.
Der Autor ist/war selbst Rechtsanwalt, weshalb er sich sehr gut in juristischen Prozessen auskennt und diese spannend zu erleutern weiß. Zu Beginn fiel mir das Lesen etwas schwer, da es nicht gerade wenige Charaktere gibt und man erstmal einen Überblick bekommen muss. Auch wird Rassismus thematisiert und es fallen einige rassistische Bemerkungen, weshalb ich für Menschen die damit ein Problem haben eine Triggerwarnung aussprechen würde. Von Seite zu Seite bin ich aber immer mehr Teil des Geschehens geworden und wurde zum Ende hin auch richtig emotional.
Es war das erste Buch, was ich von Grisham gelesen habe, aber definitiv nicht das letzte. Gerade bin ich dabei #dastestament zu lesen, ein ganz anderes aber nicht weniger spannendes Werk
Ein wirklich sehr interessantes und bewegendes Buch. Ein paar Abstriche müssen nur aufgrund einiger Längen gemacht werden. Zum Inhalt: Adam Hall ist ein junger Anwalt, der wohl brisantesten Fall seines Lebens annehmen wird. Er vertritt seinen eigenen Großvater, der im Todestrakt sitzt und auf die Vollstreckung des Todesurteils in 4 Wochen wartet. Die beiden lernen sich erst kennen und ein harter Kampf um Leben und Tod beginnt. Wird Adam seinen Großvater retten können? Und wenn ihr wissen wollt warum Sam Cayhall im Todestrakt sitzt, müsst ihr dieses Buch lesen. Vom Thema her war das Buch einfach mega interessant. Man wird mitgerissen in die Geschehnisse rund um den Todestrakt, dem Wirken des Ku Klux Klans und man kommt auch nicht umhin Sympathie für einen Menschen zu hegen, der einige schreckliche Dinge getan hat. Das Buch ist wirklich aufwühlend und sehr lesenswert. Zwischendurch war es aber leider sehr in die Länge gezogen, und die vielen juristischen Sachen hätten etwas kürzer abgehandelt werden können, um der Spannung mehr Raum zu geben. Aber alles in allem: ein sehr interessantes, lesenswertes und bewegendes Buch!! Wer sich für die Todesstrafe interessiert sollte es wirklich lesen!
Eines der - für mich - schwächeren Bücher von Grisham. Das Thema der Hetze auf Afro-Amerikaner wurde in "Die Jury" besser dargestellt. Auch die Verfilmung war - trotz hochkarätiger Namen wie Gene Hackman, Chris O'Donnell und Faye Dunaway - etwas farblos. Trotzdem noch drei Sterne, denn selbst ein schwaches Buch von Grisham ist ein gutes Buch im Vergleich zu vielen anderen.