Brilliant, illuminating, and immensely absorbing, Collapse is destined to take its place as one of the essential books of our time, raising the urgent question: How can our world best avoid committing ecological suicide?
In his million-copy bestseller Guns, Germs, and Steel, Jared Diamond examined how and why Western civilizations developed the technologies and immunities that allowed them to dominate much of the world. Now in this brilliant companion volume, Diamond probes the other side of the equation: What caused some of the great civilizations of the past to collapse into ruin, and what can we learn from their fates?
As in Guns, Germs, and Steel, Diamond weaves an all-encompassing global thesis through a series of fascinating historical-cultural narratives. Moving from the Polynesian cultures on Easter Island to the flourishing American civilizations of the Anasazi and the Maya and finally to the doomed Viking colony on Greenland, Diamond traces the fundamental pattern of catastrophe. Environmental damage, climate change, rapid population growth, and unwise political choices were all factors in the demise of these societies, but other societies found solutions and persisted. Similar problems face us today and have already brought disaster to Rwanda and Haiti, even as China and Australia are trying to cope in innovative ways. Despite our own society's apparently inexhaustible wealth and unrivaled political power, ominous warning signs have begun to emerge even in ecologically robust areas like Montana.
Brilliant, illuminating, and immensely absorbing, Collapse is destined to take its place as one of the essential books of our time, raising the urgent question: How can our world best avoid committing ecological suicide?
Jared Mason Diamond is an American scientist, historian, and author best known for his popular science and history books and articles. Originally trained in biochemistry and physiology, Diamond is commonly referred to as a polymath, stemming from his knowledge in many fields including anthropology, ecology, geography, and evolutionary biology. He is a professor of geography at UCLA.
In 2005, Diamond was ranked ninth on a poll by Prospect and Foreign Policy of the world's top 100 public intellectuals.
Von Montana, polynesischen & Maya Kulturen bis hin zu Anasazi oder Vikinger nimmt der Autor den Leser mit in eine zerstörerische Zeitreise. Warum haben diese sehr weit entwickelten Populationen einen Zusammenbruch erlitten? Schaut man sich die Zusammenhänge an, stellt man erschreckend fest, dass das Mismanagement der Vorbote eines Verfalls ist. Warum hat man Wälder bis auf den letzten Baum gerodet? Jared Diamond stellt richtig fest, dass nicht die Prosperität ein Indikator für die Zukunft ist, sondern die Prognose der Zukunft. Wenn wir heute genügend Geld zum Ausgeben haben und wissen, dass wir nächstes Jahr keinen Cash-Flow mehr haben, dann sehen wir uns mit höchster Wahrscheinlichkeit eben nicht mehr als Gewinner. Was steht Australien, China und uns Europäern bevor? Wie sieht die Situation in Rwanda aus? Was können wir von Haiti und der dominikanischen Republik lernen? Gerade jetzt stehen wir am Scheidepunkt, wo wir uns unserer Prosperität bewusst sind aber sich die Ressourcen, die wir dafür benötigen sich langsam den Ende neigen. Es ist handeln angesagt. SOFORT. Sonst klopft uns der Verfall wie es eins die Maya heimsuchte, schon in wenigen Jahrzehnten vor der Tür. Mit nur einem Unterschied. Es wird keine Fläche mehr zum Ausweichen geben.
Diamonds Thesen sind im Kern überzeugend und viele Fallstudien bleiben auch heute relevant, obwohl die neuere Forschung teils andere Schwerpunkte setzt. Mir fehlt eine fundierte Auseinandersetzung mit der Rolle des Kapitalismus (die Diamond klar unterschätzt) – stattdessen betont er mir zu stark individuelle Verantwortung. Vieles war mir thematisch bereits vertraut, und die ausführlichen Herleitungen wirken stellenweise ermüdend. Zwei Jahrzehnte nach Erscheinen wirkt das Buch stellenweise überholt, aber seine zentrale Warnung bleibt aktuell.
Kulturen kollabieren wegen Überheblichkeit, Anpassungs-Resistenz oder kurzfristigen Zielen. Dieses Buch entlarvt alle und gibt Aufschluss was in einer veränderten Gesellschaft und Umwelt wichtig ist.
Eine Mischung aus historischen Analysen und Unweltschutzbewegung, wird vor allem dadurch interessant dass die Perspektive etwas älter ist. Einige sehr interessante Schlussfolgerungen dabei und eine wichtige Analyse.
Das Buch ist mir persönlich zu Naturwissenschaftlich, ich hätte mir gerne mehr sicht auf die Gesellschaft und Kultur gewünscht. Außerdem würde mich interessieren, wie Erfindungen und politische Prozesse sich auf gewissen Kollaps oder Bestand ausgewirkt haben. Doch die Schlussidee Ressourcenknappheit und Bevölkerungswachstum EU wenn nicht weltweit zu kkntrollieren finde ich nocht schlecht.
Dieses Buch ist langatmig, dennoch beschreibt der Autor auf eindrückliche Weise den Untergang (oder beinahe Untergang) von verschiedenen Kulturen. Für meinen Geschmack wird am Anfang zu viel Zeit für Montana aufgewendet und zu oft erwähnt was nun als nächstes beschrieben wird. Trotz allem sehr eindrücklich und es regt zum Nachdenken an.
Das Buch ist leider überflüssig. Natürlich sind die Themen wichtig... aber bitte nicht so. Viel zu redundant. Der Wikipedia Artikel ( https://de.wikipedia.org/wiki/Kollaps... ) ist besser als das eigentliche Buch. 600 überflüssige Seiten. Keine brauchbaren Lösungsvorschläge.
Wer sich mit dem Thema beschäftigen will findet mit Harald Lesch einen besseren Einstieg ansonsten reicht der Wikipedia-Artikel als Einstieg. Ein Vorschlag, wie man sinvoll mit dem Thema umgehen kann liefert folgendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=0r39T...
Sehr gute Darstellung der ökologischen Probleme einiger kollabierter Zivilistationen (Maya, Normannisch Grönland, Osterinseln, Ankor, ...) und einiger welcher ihrer Probleme in den Griff bekommen haben (Island, Japan, ...). Dabei spannt der Autor den Bogen eher weiter und geht auch auf die Empfindlichkeit der jeweiligen Ökosysteme ein und diskutiert vor allem Probleme des Umweltschutzes und der Ökologie. Gleichzeitig reicht die Diskussion, aber auch in Bereiche der Massenpsychologie und der Gesellschaftsanalyse. Stilistisch gibt es an diesem Buch sicher einiges zu bemängeln und einfacher und kurzweiliger Stoff ist es sicher nicht. Inhaltlich ist es aber in jedem Fall lesenswert und beginnt notwendige und interessante Diskussionen.
Ich bin normalerweise ein Freund solcher Bücher, allerdings hat mich das nicht vom Hocker gerissen. Der Schreibstil war es nicht - wobei das Original (ich habe teile in deutsch und andere in englisch gelesen) besser war. Das Buch ist ohne Zweifel gut recherchiert aber ich würde es nicht noch einmal lesen. Die interessantesten Stellen sind die Kapitel zum Pazifischen Raum und weiter hinten der Teil über China. Wahrscheinlich hätte man das Buch auch gut raffen können. Es ist einfach mit zu vielen Längen...
Hier und da hätte dem Buch eine etwas weniger politisch korrekte Ökosicht gut getan, aber alles in allem ein sehr lehrreiches Buch über unsere Welt und die vielen Welten vor uns....
Sehr interessant, aufschlussreich und leicht nachvollziehbar, auch wenn es ein wirklicher Klopper von einem Buch ist und man sich Zeit dafür nehmen sollte. :)
Grob gefasst ist das Buch in drei Teile untergliedert. Die Beschreibung des Zusammenbruchs verschiedener vergangenen Kulturen, eine Untersuchung einiger gefährdeter Gesellschaften der Gegenwart sowie dem Versuch aus der Vergangenheit Lehren für uns zu ziehen. Persönlich hat mich der erste Teil am stärksten beeindruckt. Speziell die Ausführungen zur polynesischen Expansion sowie das Scheitern der Wikinger auf Grönland aber auch das positive Gegenbeispiel, die klugen Reaktionen auf Veränderungen im Japan der Tokugawa-Epoche fesselten mich und regten zum Nachdenken an.