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Kurt Wallander #7

One Step Behind

It is Midsummer's Eve, three young friends gather in a wood. In the still-sunlit, Scandanavian dusk, they don costumes joyfully to enact - or so it appears to an unseen observer - a kind of masque. The hidden watcher soon brings their performance to an end. His approach is careful; his aim is perfect - three bullets, three corpses. The murderer, then, carefully photographs the grisly tableau. The Ystad police station, meanwhile, is experiencing a summer lull, indeed Inspector Wallander is at last at liberty to attend to - albeit reluctantly - his deteriorating health, but his peace of mind is shattered when one of his colleagues is murdered. An unknown killer, seen by no-one, is on the loose, and the police's only lead is a photograph of three dead young people in costume. Forced to dig more deeply than he would have wanted into the personal life of one of his colleagues, Wallander's investigation reveals something none of his team could ever have imagined. However, they remain tantalisingly, terrifyingly one step behind the lethal progress of a killer Wallander would have to suppose was deranged if his methods were not so meticulous and his victims so clinically targeted.

450 pages, Paperback

First published January 1, 1997

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About the author

Henning Mankell

268 books3,879 followers
Henning Mankell was an internationally known Swedish crime writer, children's author and playwright. He was best known for his literary character Kurt Wallander.

Mankell split his time between Sweden and Mozambique. He was married to Eva Bergman, Swedish director and daughter of Ingmar Bergman.

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Community Reviews

5 stars
8,280 (35%)
4 stars
10,455 (44%)
3 stars
3,828 (16%)
2 stars
568 (2%)
1 star
243 (1%)
Displaying 1 - 26 of 26 reviews
Profile Image for Reinhold.
571 reviews34 followers
December 14, 2008
Außergewöhnlich

Mankell ist mit diesem Buch ein ganz großer Wurf gelungen. Einerseits steht Kurt Wallander, der irgendwie liebenswerte und gleichzeitig unerträgliche aber immer 100% einsatzbereite Polizist. Fast ist man versucht zu sagen, wie üblich steckt Wallander in seiner Midlife Crisis. Und wie üblich steht er einem Verbrechen gegenüber, das eigentlich über Wallanders Grenzen hinausgeht.

Wer Mankells Wallanderreihe kennt, weiß dass dieses Strickmuster zwar immer wiederkehrt, dass die Bücher dennoch unterschiedlicher kaum sein könnten. In diesem Buch wird die Ystader Polizei von einem Geisteskranken auf eine harte Probe gestellt. Minutiös plant dieser kaltblütige Morde die abscheulicher kaum sein könnten. Wie findet man einen Menschen, der offenbar darauf abzielt Menschen in deren größter Freude den Garaus zu machen? Und was wusste Wallanders Kollege Svedberg, der ebenfalls Opfer dieses Täters wurde. Was hatte dieser herausgefunden, das ihn das Leben kostete? Dies sind die zentralen Fragen die es zu klären gilt.

Unschwer kann man sich ausmalen, dass es eine unglaublich gute Story ist. Ebenso schafft der Autor es in diesem Werk sprachlich absolut zu überzeugen. Die Darstellung des Antagonisten ist sehr gut gelungen. Es gibt rein gar nichts an diesem Werk auszusetzen, außer vielleicht, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Seien Sie gewarnt, wer damit beginnt, hört nicht auf, ehe er den Umschlagdeckel zuschlägt weil das Buch fertig gelesen ist.

Mankells bester Wallander-Roman.
Profile Image for Julia Katschmarek.
72 reviews
October 31, 2025
Mein erster "Wallander-Krimi" und definitiv nicht der letzte! Vielleicht etwas merkwürdig, eine Reihe nicht vom Anfang her zu beginnen, aber es tut der Geschichte keinen Abbruch.

Recht zu Beginn wird auch ein Kollege von Wallander ermordet aufgefunden. Selbstmord kann sehr schnell ausgeschlossen werden, da sich niemand mit einer Schrotflinte selbst ins Gesicht schießt: kannte er seinen Mörder? Wallander stellt fest, dass er quasi nichts über seinen Kollegen, der ihn wiederum als einen guten Freund betrachtet hat (Aussage der Schwester des Ermordeten) weiß. Spannende und nachvollziehbare Geschichte mit runden Charakteren, die neben der Arbeit noch eigene Probleme haben, die einfach menschlich sind. Am Ende klärt sich auch der Mord am Kollegen auf, der mit den anderen Morden in Verbindung steht, auch wenn dies zunächst weit hergeholt scheint. Insgesamt sympathisch und gut geschrieben!
Profile Image for Christoph.
64 reviews1 follower
July 11, 2026
20+ Jahre nach der begeisterten ersten Lektüre hat mich das erfreulich gut gealterte Buch ein weiteres Mal gepackt. Ein großartig konstruierter Fall, düstere Atmosphäre und hervorragende Charaktere - so viel besser als die meisten neueren Skandinavienkrimis, die Spannung hauptsächlich über Schockmomente und krude Gewaltdarstellungen kreieren. Nur zum Ende hin zog sich die Geschichte ein klein wenig in die Länge, um dann recht abrupt zu enden. Trotzdem eine unbedingte Empfehlung zum Neu- oder Wiederlesen!

P.S. Wie grandios wäre wohl eine Neuverfilmung des Krimis mit Lars Eidinger als Mörder?!
Profile Image for Liedzeit Liedzeit.
Author 1 book126 followers
November 6, 2017
Bei weitem der schwächste Mankell bisher. Sinnlose Morde ohne Motiv und das Jammern von Kurt über die schlechten Zeiten ist nervtötend. Wahrscheinlich hat Wallander es mit mehr Massenmördern zu tun gehabt, als es in Schweden in den letzten hundert Jahren gegeben hat. Und außerdem stört, dass Baiba abserviert wurde.
Profile Image for Heidi.
53 reviews9 followers
February 9, 2021
4,5 Sterne

Wallander muss in seinem 7. Fall den Mord dreier Jugendlicher aufklären, in dem auch sein ermordeter Kollege Svedberg verwickelt zu sein scheint. Nur welche Rolle spielte er dabei?
Das Tempo in diesem Buch ist rasant - fast atemlos prescht man als LeserIn mit Wallander von einem Schauplatz zum nächsten, spürt den zunehmenden Druck, Ergebnisse zu liefern und nimmt ebenfalls wahr, dass das nicht spurlos an einem Menschen vorbeigehen kann. Ewiges Fastfood und Kaffee trinken, um wachzubleiben in einem gehetzten Polizeialltag, der von Unterbesetzung und Überstunden geprägt ist, hinterlassen bei Wallander nicht nur körperliche Spuren. Einsamkeit bestimmt sein rares Privatleben. Er ist mit Leib und Seele Polizist, er liebt und hasst seinen Beruf und daran lässt Mankell uns als LeserIn in all seinen Ausprägungen und Konsequenzen teilhaben. Auch der Anteil der Gesellschaft wird hier einbezogen, die kritischen Beobachtungen, wie sich (nicht nur) Schweden verändert und auf die Menschen niederschlägt und sich bis auf Wallanders Arbeit auswirkt. "Jede Gesellschaft hatte die Polizei, die sie verdiente."
Eigentlich ist die Aufklärung des Verbrechens nur ein Vehikel für viel existentiellere Fragen, die sich Wallander im Verlauf der Ermittlungen stellt. Wie gut kenne ich eigentlich den Menschen, mit dem ich einen Großteil meiner Zeit (Arbeit) verbringe? Was macht ihn aus? Wie verhält er sich in bestimmten Situationen? Welche Musik hört er eigentlich? Was bleibt nach dem Tod von ihm über? Oft leben wir nur nebeneinander her, ohne den anderen wirklich wahrzunehmen, zu sehen, welch Vielfalt seine Persönlichkeit ausmacht, ihn in allen Tiefen auszuloten. Und nicht selten trennen sich die Wege, sei es durch Tod oder persönliche Umstände (in Rente gehen z.B.), ohne dass man viel von dem anderen erfahren hat, obwohl man sich tagtäglich über den Weg läuft.
Es ist ein tolles Buch, mehr als nur ein Thriller - es ist eine "Liebeserklärung" an den Polizeiberuf, eine kritische Betrachtung der Gesellschaft, ein Aufruf, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich mit den umgebenden Menschen mal näher zu befassen. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
Profile Image for Michael.
267 reviews3 followers
December 1, 2017
Ich habe vor Jahren ein paar Wallander-Romane gelesen, und nach meiner Erinnerung auch mit Genuss, auch wenn "Binge-Reading" zu skandinavischen Depressionen führen würde und daher nicht empfehlenswert ist. Diesmal habe ich das Hörbuch gehört, gelesen von Ulrich Pleitgen.
Und ich war entsetzt. Diese Rezension enthält massive Spoiler.

Kurt Wallander ist der dämlichste Polizist, der mir seit Jahrzehnten begegnet ist. Zwei Szenen: die Polizei ist auf der Suche nach einer möglicherweise wichtigen Zeugin, von der unklar ist, ob sie mit den Morden in Verbindung steht. Nachdem die dänische Polizei und eine dortige Kriminalbeamtin diese Zeugin in einer Kopenhagener Bar ausfindig gemacht hat, macht sich Wallander auf den langen Weg nach Kopenhagen. In der Bar selbst "schleicht" er sich an sie an, geht auf dem Weg hinter Menschen in Deckung, um sich dann neben sie zu setzen. Sich vorzustellen. Und die übliche "kann ich Ihnen ein paar Fragen stellen"-Frage zu stellen. Die Rolle der Frau in einem mehrfachen Mordfall ist, wie beschrieben, unklar. Sie sagt: "Klar, ich muss nur mal kurz auf die Toilette". Er sagt: "Na gut" und laut Erzähler denkt er jetzt (!) über seine erste Frage nach. Er hatte eine ganze Schiffahrt und Anreise Zeit, aber jetzt denkt er über die erste Frage nach. Ich habe laut aufgeschrien und auf das Lenkrad gehämmert, als sie tatsächlich verschwindet und er ihrer nicht habhaft wird. Übrigens war die nette dänische Polizisten auch dabei, die hätte mit auf die Toilette gehen können, wenn sich Wallander nicht unbedingt in der Bar alleine hätte vordrängeln müssen.

Abgesehen davon: von einer Auswertung der Telefonanrufe eines der Opfer, das mit der Frau in der Verbindung stand, habe ich auch nichts gelesen - Wallander scheint simple Ermittlungsmethoden zu verabscheuen.

Dafür hat er ständig "so ein Gefühl", oder weiß, dass er etwas gehört hat, was wichtig war, aber an das er sich nicht erinnern kann. Ständig. Unaufhörlich. Er macht sich ja anscheinend auch keine Notizen.

Dass Wallander dämlich ist zeigt sich auch im Showdown, auf der Jagd nach dem Massenmörder, inzwischen acht Opfer. Wallander weiß inzwischen, dass der Gesuchte ab und zu Wohnungen für Verreiste gehütet hat. Aus einem "Gefühl" heraus schickt er zwei Polizisten in die Wohnung eines der Opfer - die Ansage lautet: Schaut mal, ob der Gesuchte in der Zwischenzeit dort war, ob sie Spuren finden. Einer der Polizisten fragt noch nach, ob noch etwas zu beachten sei, Wallander verneint. Was für ein Depp. Er hätte den beiden ruhig sagen können "Ach ja, es ist nicht sehr wahrscheinlich, aber es kann natürlich sein, dass er sich dort versteckt, also seid vorsichtigt". Denn sie suchen ihn ja verzweifelt. Sagt er nicht, der Gesuchte ist dort und schießt auf zwei naive Polizisten. Ich könnte ausrasten.

Dann wird es High Noon bzw. tief in der Nacht, die direkte Konfrontationen zwischen Wallander und dem Täter. Nochmal die Ausgangslage: die Polizei hatte einen Verdacht, wo er noch einmal zuschlagen könnte, er ist aber nicht aufgetaucht. Die Fahndung läuft auf Hochtouren, Wallender braucht aber tatsächlich eine Pause, geht nach Hause.
Die Fahndung läuft auf Hochtouren, jederzeit kann es einen Hinweis geben, dem man sofort nachgehen muss, ein verdächtiges Objekt, zu dem Wallender ganz schnell fahren muss. Was tut er laut Mankell: er schließt seine Dienstwaffe im Schreibtisch ein (ordentlich) und lässt sein Mobiltelefon im Büro liegen (unordentlich). Ich könnte den Autor würgen. Einen leeren Handyakku ohne Powerbank hätte ich ihm durchgehen lassen (allerdings waren Mobiltelefone 1997 mit enormer Akkulaufzeit gesegnet). Aber das? Nur um den Shootout spannender zu machen?

Mankell mag entschuldigen, dass ich leider auch bei Büchern mitdenke. Und traut sich da kein Lektor mehr dran?

Unterschwellig ärgerlich finde ich noch zwei Dinge: der Täter ist Homosexueller und verkleidet sich gerne als Frau. Sein angebliches Mordmotiv: er erträgt fröhliche Menschen nicht. Richtig ausgearbeitet und hinterfragt wird das nicht. Und wieso geht jemand, der keine fröhlichen Menschen mag, verkleidet als Frau in Bars, wo, definitionsgemäß, ein hoher Prozentsatz fröhliche Menschen anzutreffen sind? Und das auch dann, als er eigentlich weiß oder wissen müsste, dass mit einem Foto seines weiblichen Ich nach ihm gefahndet wird?
Auch wenn es einen distanzierenden Satz gibt, ich bekomme das Gefühl, dass die Mordlust des Täters für Mankell nur einfach eine Steigerung seines ohnehin perversen Lebensstils ist.

Und der zweite Punkt, der mich stört: die Frauen im Roman kommen nahezu allesamt erbärmlich rüber. Da tut sich dann der vorlesende Pleitgen mit dem Autor zusammen, indem er ihre Dialogzeilen wimmernd kläglich vorträgt. Sie sind Staffage, müssen fast weinen, haben Klöße im Hals, sind einfach das schwache Geschlecht. Auch ein paar Männerstimmen sind bei Pleitgen von diesem jammervollen Timbre erfüllt. Das soll wohl den Kontrast zum "harten" Wallander ausmachen.

Ich wars unzufrieden, und es gäbe noch mehr zu mäkeln.


185 reviews2 followers
August 23, 2026
Noch ist nicht klar, ob 3 junge Leute, die seit Wochen nicht mehr gesehen wurden, aber Postkarten aus halb Europa schicken, sich einfach nur aus dem Staub gemacht hatten, als Wallander seinen Kollegen Svetberg ermordet in dessen Wohnung vorfindet. Svetberg, der scheinbar im Geheimen Ermittlungen angestellt hatte. Und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, und Wallander findet sich ständig einen Schritt hinter dem Täter - und auch um seine Gesundheit war's schon mal besser bestellt.

Ein sehr spannender Roman, der von Anfang an die Aufmerksamkeit hält und genügend Handlungsfäden und Fragen beinhaltet, um trotz der Länge nie langweilig oder langatmig zu wirken. Mankell schafft es spielend, Wallander mit all seiner Menschlichkeit und seinen Zweifeln zum Leben zu erwecken, genauso wie auch die Kollegen im Kommissariat wie auch die Opfer wie Svetberg (den man natürlich aus früheren Teilen kennt und wo man sich natürlich mit Wallander fragt, warum man so wenig über ihn weiß). Man fiebert mit, man zieht ähnliche Schlüsse und nimmt an Wallanders Gedankenwelt teil. So soll's sein!
This entire review has been hidden because of spoilers.
43 reviews1 follower
April 2, 2022
Ein weiterer guter Wallander-Krimi, die Geschichte ist gewohnt verworren und spannend. Gut gefallen mir die verschiedenen Perspektiven (Wallander und die des Täters) ohne das dabei zu viel von der Täterseite bekannt wird, sodass die Ermittlungen einem weiterhin sinnvoll erscheinen und man den Täter nicht von Anfang an kennt.
Profile Image for Tamara.
11 reviews
March 10, 2024
Die ersten 400 Seiten hab ich sehr genossen und verschlungen. Das letzte Drittel des Buches hat sich sehr gezogen und ich fand den Mörder letztendlich doch nur sehr oberflächlich beschrieben. Sein Charakter ging mir zu wenig in die Tiefe. Trotzdem sehr gut zu lesen und unterhaltsam.
Profile Image for Alex.
463 reviews14 followers
March 20, 2021
Mein erstes Wallander Buch. Fasziniert bin ich in die schwedische Welt des kauzigen Kommissars eingetaucht. Spannend, teilweise auch brutal aber auch liebenswert, eine gelungene Mischung.
6 reviews
January 3, 2022
Das Buch das mich in den Bann von Wallander zog. Achtung, Suchtgefahr!
Profile Image for Jule0699.
15 reviews
March 30, 2022
Sehr spannend. Zum Ende hin kann man es garnicht mehr aus der Hand legen. Würde das nächste lieber in Englisch lesen, da ist die Übersetzung vermutlich etwas besser.
Profile Image for Dana.
24 reviews
May 30, 2024
Interessante Story, aber an einigen Stellen zu lang. Hätte 100 Seiten kürzer sein können.
Profile Image for sabisteb aka callisto.
2,342 reviews1 follower
March 18, 2011
Kurt Wallanders Kollege Svedberg wird erschossen in seiner Wohnung gefunden. Svedberg ermittelte privat auf eigene Faust den Mord an drei Jugendlichen, die die von ihren Eltern nach einer Mittsommernachtsfeier als vermisst gemeldet wurden. Einzige mögliche Zeugin ist Isa Edengren, die bei der geheimen Mittsommernachtsfeier dabei sein sollte, jedoch kurz vorher erkrankte.
Bald stellt sich heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Mord an den drei Jugendlichen, die in Kostümen des 18. Jahrhunderts fröhlich Mittsommer feierten und der Tötung Svedbergs gibt.
Erschwerend kommt hinzu, dass auch Wallander selber sich krank und erschöpft fühlt. Der Fall und sein Gesundheitszustand beginnen ihm über den Kopf zu wachsen und zusätzlich wird ihm bewusst, wie wenig er doch von seinem Kollegen Svedberg wusste, obwohl sie täglich zusammen waren.

Dieser Fall ist für mich einer der besten, wenn nicht sogar der beste der Wallander Krimireihe. Hier endlich ein solide ermittelter Fall mit überraschenden Wendungen ohne die bei Mankell sonst so obligatorischen und leider meist bemüht wirkenden Verbindungen zu Afrika oder sonstiger politischer oder gesellschaftlicher Kritik.
Zwei Fälle, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, erweisen sich auf mysteriöse Weise als doch verknüpft. Das Motiv ist unklar, der Täter ein Mysterium. Die Idee des Motivs und der Täter sind innovativ, nicht vorhersehbar und doch logisch und nachvollziehbar. Die Ermittlung ist sauber ausgeführt, dem Leser bzw. Hörer werden keine Informationen verschwiegen, um einen Knalleffekt zu bewirken. So soll ein Krimi sein.
Die Umsetzung ist auch äußerst gelungen. Auch wenn es sich diesmal wieder um ein WDR Radiohörspiel handelt und nicht um eines der Hörverlages ist dies dem Hörspiel nicht anzumerken, obwohl Radiohörspiele oft vom Stil her anders sind als direkt für den Hörspielemarkt produzierte Hörspiele. Kurt Wallander wird anders als in den hörverlagseigenen Hörspielen von Ulrich Pleitgen gesprochen. Einerseits ein wenig irritierend, wenn man die Hörspiele der Reihe nach hört und die Sprecher zwischen den Fällen wechseln, andererseits ist Ulrich Pleitgen einer der ganz großen Sprecher und macht seine Sache wirklich ausgezeichnet.
Das Hörspiel stammt aus dem Jahr 2001 und wurde 2008 mit dem Radio-Eins-Hörspielkino-Publikumspreis ausgezeichnet.
Das Hörspiel wurde in Zwei Teilen produziert (Die verkleideten Kinder (1. Teil) + Der blutige Schleier (2. Teil)), war im Radio jedoch nur gekürzt hörbar in der üblichen Radiohörspielelänge von ca. 50 min. Die vollständige Produktion gibt es nur auf CD/MC.
Profile Image for Bur Sib.
7 reviews
December 4, 2012
Das ist das dritte Buch, dass ich von Mankell gelesen habe und ich muss gestehen das es bis jetzt das Beste war. Davor habe ich " die fünfte Frau" und "die falsche Fährte" gelesen. Diesmal habe ich die Spannung wirklich gefühlt. Ich konnte nicht eher aufhören bevor der Täter gefasst wurde. Es gab nie Momente in denen es langweilig wurde, die Spannung hat bis zum Schluss gehalten. Mankell hat sich wirklich übertroffen und ich hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt. Ich freu mich schon auf den nächsten Wallander-Roman .
Profile Image for Anne-Marie.
81 reviews
July 30, 2012
Das war der erste Wallander, den ich gelesen habe und ich bin hellauf begeistert. Es ist fast schade, dass ich das Buch nicht auch auf Schwedisch lesen kann, aber ich denke, die deutsche Übersetzung kommt auch gut hin. Da war Spannung drin von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass man auch die private Seite von Wallander kennenlernt. Freu mich schon auf die anderen Bücher.
Profile Image for Bernd.
151 reviews6 followers
December 20, 2009
Mittsommermord ist zwar ein düsteres Machwerk, aber - und das zeichnet einen guten Krimi ja aus - ein spannend gestrickter und mit authentischen Figuren versehener Krimi. Es zeigt den zutiefst beunruhigten und verunsicherten Kommissar Kurt Wallander. Alles beginnt damit, dass eine Gruppe von Jugendlichen spurlos verschwindet. Monate später findet man die Vermissten erschossen ...
Profile Image for Ingo.
80 reviews1 follower
July 19, 2013
Fast hätte ich 4 Sterne vergeben - immerhin inst das Ende wieder mit Tempo. Aber Dieser Wallander-Roman muß sich mit den anderen vergleichen lassen und da fällt er für mich ab - guter Plot, aber zu lahm erzählt. Und ich glaube in keinem anderen Mankell hab ich bislang den Satz so oft gelesen "Irgendwie hatte er das Gefühl, daß er was üebersehen hatte". Gähn...
Profile Image for Klaus Metzger.
Author 88 books12 followers
April 22, 2015
Ein sehr verwickelter Fall, den ich auch im Fernsehen gesehen habe: Junge Menschen werden bei einer intimen Feier im Wald überfallen und umgebracht. Kommissar Wallander fällt es sehr schwer, diesen Fall zu lösen, denn er ist gefangen in seinen eigenen Problemen, was ihn wiederum sehr symphatisch macht.
152 reviews12 followers
January 18, 2021
Mein erster Mankell und er hat mir ganz gut gefallen. Gut zu lesen, wenn auch nicht übermäßig spannend (kein page-turner). Interessant fand ich die unterschwellige Sozialkritik an der schwedischen Gesellschaft.
Profile Image for Mailin.
15 reviews
June 19, 2010
wirklich, wirklich spannend vom anfang bis zum ende. aber leider ein paar längen die nicht unbedingt nötig wären. alles in allem ein aufregendes leseerlebnis.
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