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Infinity + One
When two unlikely allies become two unwitting outlaws, will two unforgettable lovers defy unbeatable odds?
Bonnie Rae Shelby is a superstar. She’s rich. She’s beautiful. She’s impossibly famous. And Bonnie Rae Shelby wants to die.
Finn Clyde is a nobody. He’s broken. He’s brilliant. He’s impossibly cynical. And all he wants is a chance at life.
One girl. One boy. An act of compassion. A bizarre set of circumstances. And a choice – turn your head and walk away, or reach out your hand and risk it all?
With that choice, the clock starts ticking on a man with a past and a girl who can’t face the future, counting down the seconds in an adventure riddled with heartbreak and humor, misunderstanding and revelation. With the world against them, two very different people take a journey that will not only change their lives, but may cost them their lives as well.
Infinity + One is a tale of shooting stars and fame and fortune, of gilded cages and iron bars, of finding a friend behind a stranger’s face, and discovering love in the oddest of places.
Bonnie Rae Shelby is a superstar. She’s rich. She’s beautiful. She’s impossibly famous. And Bonnie Rae Shelby wants to die.
Finn Clyde is a nobody. He’s broken. He’s brilliant. He’s impossibly cynical. And all he wants is a chance at life.
One girl. One boy. An act of compassion. A bizarre set of circumstances. And a choice – turn your head and walk away, or reach out your hand and risk it all?
With that choice, the clock starts ticking on a man with a past and a girl who can’t face the future, counting down the seconds in an adventure riddled with heartbreak and humor, misunderstanding and revelation. With the world against them, two very different people take a journey that will not only change their lives, but may cost them their lives as well.
Infinity + One is a tale of shooting stars and fame and fortune, of gilded cages and iron bars, of finding a friend behind a stranger’s face, and discovering love in the oddest of places.
327 pages, Paperback
First published June 8, 2014
About the author
Amy Harmon
27 books21.4k followersAmy Harmon is a Wall Street Journal, USA Today, and New York Times Bestselling author. Amy knew at an early age that writing was something she wanted to do, and she divided her time between writing songs and stories as she grew. Having grown up in the middle of wheat fields without a television, with only her books and her siblings to entertain her, she developed a strong sense of what made a good story. Her books are now being published in two dozen languages, truly a dream come true for a little country girl.
Amy Harmon has written eighteen novels including the USA Today Bestsellers, Making Faces and Running Barefoot, as well as The Law of Moses, Infinity + One and the New York Times Bestseller, A Different Blue. Her fantasy novel, The Bird and the Sword, was a Goodreads Book of the Year finalist. Her newest release, What the Wind Knows, is an Amazon charts and Wall Street Journal bestseller. For updates on upcoming book releases, author posts and more, join Amy at www.authoramyharmon.com.
Amy Harmon has written eighteen novels including the USA Today Bestsellers, Making Faces and Running Barefoot, as well as The Law of Moses, Infinity + One and the New York Times Bestseller, A Different Blue. Her fantasy novel, The Bird and the Sword, was a Goodreads Book of the Year finalist. Her newest release, What the Wind Knows, is an Amazon charts and Wall Street Journal bestseller. For updates on upcoming book releases, author posts and more, join Amy at www.authoramyharmon.com.
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 68 reviews
April 11, 2021
4,5 Sterne
Ein besonders Buch, ein besonderer Roadtrip, der des ganze Leben verändert und eine ganz besondere Liebesgeschichte. 💗💗
Die Geschichte hat sich teilweise gezogen, aber dann im anderen Moment wurde es richtig spannend und aufregend.
Ein besonders Buch, ein besonderer Roadtrip, der des ganze Leben verändert und eine ganz besondere Liebesgeschichte. 💗💗
Die Geschichte hat sich teilweise gezogen, aber dann im anderen Moment wurde es richtig spannend und aufregend.
February 22, 2017
Total süße Story ♥
Ich mag die Verbindung zu dem Verbrecherpärchen Bonny und Clyde. Amy Harmon hat wirklich gut recherchiert.
Ich mag die Verbindung zu dem Verbrecherpärchen Bonny und Clyde. Amy Harmon hat wirklich gut recherchiert.
March 13, 2021
Rezension
Infinity Plus One von Amy Harmon
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, denn er war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Zudem war die Geschichte poetisch und gefühlvoll geschrieben. Die kleine Prise Humor hat es definitiv nochmal etwas aufgelockert. Ich war sofort gefesselt und gebannt, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Es gab so viele wunderschöne Zitate, die noch immer in mir nachhallen. Was ich interessant fand, waren die verschiedenen Erzählperspektiven. Das Buch wurde zum einen aus der Sicht der Protagonistin Bonnie und zum anderen aus der personalen Erzählperspektive von Finns Sicht in der Er/Sie-Form erzählt.
Bonnie Rae Shelby war eine gefeierte Country-Pop-Sängerin, die soeben ihre Welttournee beendet hatte und nun etwas ratlos war. Sie habe ich schnell in mein Herz geschlossen, denn sie war humorvoll, etwas verloren aber auch herzlich und sehr nah am Wasser gebaut. Zwar war sie etwas durchgedreht und nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte, doch das machte sie meiner Meinung nach umso liebenswerter. Sie war zudem ein impulsiver, barmherziger und hilfsbereiter Mensch. Trotz ihrer aufgeschlossenen und strahlenden Art, trug sie so viel Trauer und Hoffnungslosigkeit in sich.
Finn (Infinity Clyde) hat mein Herz Stück für Stück erobern und auch höher schlagen lassen können. Für ihn waren die Zahlen und die Mathematik das einzige was ihm in seinem Leben Halt gab und eine Konstante für ihn bildeten. Er war so etwas wie ein menschlicher Taschenrechner – ein wahres Genie. Aufgrund seiner komplexen Denkweise und seinen verworrenen Gedanken war es von der Autorin äußerst durchdacht, dass sie bei seiner Perspektive aus der Er/Sie-Form und nicht der Ich-Form schrieb. Er hatte schon viele tragische Dinge erleben müssen, die er nicht verdient hatte wodurch er zu Unrecht verurteilt wurde. Ich habe so mit ihm gefühlt und konnte mich richtig gut in ihn hineinversetzen.
Die beiden waren wie zwei Seiten einer Medaille voller Gegensätze und Unterschiede und doch in gewisser Weise gleich. Denn es gab so viele Gemeinsamkeiten, die sie miteinander verband.
Der Antagonist war in diesem Falle Bonnies Großmutter. Sie gierte nach Ruhm und Geld, sodass das Image ihrer Enkelin ihr wichtiger war als ihre Enkelin selbst. Diese Frau trieb mich mit ihrem kaltblütigen und selbstsüchtigen Verhalten das ein oder andere Mal zur Weißglut.
Besonders sympathisch waren mir die Menschen, denen Bonnie und Finn auf ihrem Trip begegneten. Zwar war ich genauso wie Finn erstmal skeptisch, jedoch entpuppten sie sich im Endeffekt immer als freundlich und gutmütig.
Die mathematischen Zusammenhänge fand ich wirklich faszinierend, vor allem da diese gelungen mit in die Handlung eingewoben wurden. Ich kann aber auch verstehen, dass Mathematik nicht unbedingt für jeden etwas ist, jedoch war alles gut nachvollziehbar erklärt. Die Paradoxa waren besonders interessant und gedankenreich, diese haben mich selber zum Nachdenken angeregt. Man hat auch gemerkt, dass sich die Autorin intensiv und ausgiebig mit den verschiedenen Themen auseinandergesetzt und informiert hat. Zumal das Thema Suizid schon in den ersten Seiten und sogar im Klappentext vorkommt, war ich überrascht, dass es in dem Buch keine Triggerwarnung gab. Demnach sollte unbedingt beachtet werden, dass es ebendiese triggernden Inhalte behandelt.
Die Geschichte beginnt an einem sehr düsteren Punkt in Bonnies Leben. Daher herrschte dort eine bedrückende, triste und melancholische Stimmung. Auch wenn Finn Bonnie vor dem Sprung in die Tiefe rettete, wurde deutlich, dass es andersherum in gewisser Weise genauso war. Die beiden erkämpften sich gemeinsam den Weg aus der Dunkelheit zurück ans Licht. Ich habe zwischendrin förmlich den Atem angehalten, da ich so mit den beiden mitfiebern musste. Es war unfassbar mitreißend, die beiden auf ihrer Flucht zu begleiten. Sie wurden von der Presse, den Medien und sogar der Polizei verfolgt. Die Parallelen zu der Geschichte des Verbrecherpaares Bonnie und Clyde waren unübersehbar und verliehen dem Ganzen etwas zugleich tragisches wie schicksalhaftes. Das Aufeinandertreffen von Bonnie und Finn Clyde erschien mir nämlich wie ein Schicksal – vorbestimmt und unausweichlich. Die Geschichte der beiden ist wahrlich unvergesslich und außergewöhnlich. Die Frage weshalb die Geschichte von Bonnie und Clyde trotz der Brutalität so faszinierend war beschäftigte mich während des Lesens sehr. Obwohl die beiden verschiedener nicht sein könnten, passten sie zusammen wie die Faust aufs Auge und ergänzten einander perfekt. Die Geschichte war kitschig – aber auf positive Art kitschig. Es war nämlich so gefühlvoll, zutiefst berührend und wunderschön. Mein Herz wurde zahlreiche male gebrochen und immer wieder zusammengesetzt, denn ich habe so mit den beiden mitgefühlt.
Die schiere Vielschichtigkeit der Geschichte hat mich sprachlos gemacht. Es war wirklich unglaublich wie raffiniert der Plot ausgearbeitet war. Hierbei ist zu beachten, dass die Handlung nicht unbedingt realistisch war, was mich aber keineswegs gestört. Meiner Meinung nach war es dadurch umso besonderer und fesselnder. Außerdem wurde auch wieder überdeutlich, dass das was man in den Nachrichten, der Presse und den sozialen Medien an Meldungen sah so gut wie nie oder nur selten der Wahrheit entsprach. Dadurch entstanden so einige Missverständnisse, welche vollkommen absurd waren. Es war bis zum Ende hin wahnsinnig spannend, denn die Handlung war vollkommen unvorhersehbar. Ich hatte richtig Herzklopfen – besonders auf den letzten Seiten des Buches. Ich hatte zum Teil sogar die Befürchtung, dass ihre Geschichte ein genauso so tragisches Ende haben würde wie die von Bonnie und Clyde. Zum Glück war dies nicht der Fall, denn es war zum Schluss herzerwärmend und total süß.
Diese Buch ist eine Art Neuinterpretation von Bonnie und Clyde nur um einiges weniger brutal jedoch genauso spannend. Es war unglaublich mitreißend, komplex und emotional. Dieser Roman ist perfekt, um der Realität für einpaar Stunden zu entfliehen. Ich bin wirklich hin und weg von dieser atemberaubenden Geschichte, denn diese ist genauso wie ihre Charaktere einfach einzigartig! Obwohl dieses Buch vielleicht nicht jedermanns Fall ist, kann ich es euch nur ans Herz legen, ich habe es von vorne bis hinten geliebt! 5/5 [Werbung|Rezensionsexemplar]
Klappentext:
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ...
Infinity Plus One von Amy Harmon
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, denn er war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Zudem war die Geschichte poetisch und gefühlvoll geschrieben. Die kleine Prise Humor hat es definitiv nochmal etwas aufgelockert. Ich war sofort gefesselt und gebannt, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Es gab so viele wunderschöne Zitate, die noch immer in mir nachhallen. Was ich interessant fand, waren die verschiedenen Erzählperspektiven. Das Buch wurde zum einen aus der Sicht der Protagonistin Bonnie und zum anderen aus der personalen Erzählperspektive von Finns Sicht in der Er/Sie-Form erzählt.
Bonnie Rae Shelby war eine gefeierte Country-Pop-Sängerin, die soeben ihre Welttournee beendet hatte und nun etwas ratlos war. Sie habe ich schnell in mein Herz geschlossen, denn sie war humorvoll, etwas verloren aber auch herzlich und sehr nah am Wasser gebaut. Zwar war sie etwas durchgedreht und nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte, doch das machte sie meiner Meinung nach umso liebenswerter. Sie war zudem ein impulsiver, barmherziger und hilfsbereiter Mensch. Trotz ihrer aufgeschlossenen und strahlenden Art, trug sie so viel Trauer und Hoffnungslosigkeit in sich.
Finn (Infinity Clyde) hat mein Herz Stück für Stück erobern und auch höher schlagen lassen können. Für ihn waren die Zahlen und die Mathematik das einzige was ihm in seinem Leben Halt gab und eine Konstante für ihn bildeten. Er war so etwas wie ein menschlicher Taschenrechner – ein wahres Genie. Aufgrund seiner komplexen Denkweise und seinen verworrenen Gedanken war es von der Autorin äußerst durchdacht, dass sie bei seiner Perspektive aus der Er/Sie-Form und nicht der Ich-Form schrieb. Er hatte schon viele tragische Dinge erleben müssen, die er nicht verdient hatte wodurch er zu Unrecht verurteilt wurde. Ich habe so mit ihm gefühlt und konnte mich richtig gut in ihn hineinversetzen.
Die beiden waren wie zwei Seiten einer Medaille voller Gegensätze und Unterschiede und doch in gewisser Weise gleich. Denn es gab so viele Gemeinsamkeiten, die sie miteinander verband.
Der Antagonist war in diesem Falle Bonnies Großmutter. Sie gierte nach Ruhm und Geld, sodass das Image ihrer Enkelin ihr wichtiger war als ihre Enkelin selbst. Diese Frau trieb mich mit ihrem kaltblütigen und selbstsüchtigen Verhalten das ein oder andere Mal zur Weißglut.
Besonders sympathisch waren mir die Menschen, denen Bonnie und Finn auf ihrem Trip begegneten. Zwar war ich genauso wie Finn erstmal skeptisch, jedoch entpuppten sie sich im Endeffekt immer als freundlich und gutmütig.
Die mathematischen Zusammenhänge fand ich wirklich faszinierend, vor allem da diese gelungen mit in die Handlung eingewoben wurden. Ich kann aber auch verstehen, dass Mathematik nicht unbedingt für jeden etwas ist, jedoch war alles gut nachvollziehbar erklärt. Die Paradoxa waren besonders interessant und gedankenreich, diese haben mich selber zum Nachdenken angeregt. Man hat auch gemerkt, dass sich die Autorin intensiv und ausgiebig mit den verschiedenen Themen auseinandergesetzt und informiert hat. Zumal das Thema Suizid schon in den ersten Seiten und sogar im Klappentext vorkommt, war ich überrascht, dass es in dem Buch keine Triggerwarnung gab. Demnach sollte unbedingt beachtet werden, dass es ebendiese triggernden Inhalte behandelt.
Die Geschichte beginnt an einem sehr düsteren Punkt in Bonnies Leben. Daher herrschte dort eine bedrückende, triste und melancholische Stimmung. Auch wenn Finn Bonnie vor dem Sprung in die Tiefe rettete, wurde deutlich, dass es andersherum in gewisser Weise genauso war. Die beiden erkämpften sich gemeinsam den Weg aus der Dunkelheit zurück ans Licht. Ich habe zwischendrin förmlich den Atem angehalten, da ich so mit den beiden mitfiebern musste. Es war unfassbar mitreißend, die beiden auf ihrer Flucht zu begleiten. Sie wurden von der Presse, den Medien und sogar der Polizei verfolgt. Die Parallelen zu der Geschichte des Verbrecherpaares Bonnie und Clyde waren unübersehbar und verliehen dem Ganzen etwas zugleich tragisches wie schicksalhaftes. Das Aufeinandertreffen von Bonnie und Finn Clyde erschien mir nämlich wie ein Schicksal – vorbestimmt und unausweichlich. Die Geschichte der beiden ist wahrlich unvergesslich und außergewöhnlich. Die Frage weshalb die Geschichte von Bonnie und Clyde trotz der Brutalität so faszinierend war beschäftigte mich während des Lesens sehr. Obwohl die beiden verschiedener nicht sein könnten, passten sie zusammen wie die Faust aufs Auge und ergänzten einander perfekt. Die Geschichte war kitschig – aber auf positive Art kitschig. Es war nämlich so gefühlvoll, zutiefst berührend und wunderschön. Mein Herz wurde zahlreiche male gebrochen und immer wieder zusammengesetzt, denn ich habe so mit den beiden mitgefühlt.
Die schiere Vielschichtigkeit der Geschichte hat mich sprachlos gemacht. Es war wirklich unglaublich wie raffiniert der Plot ausgearbeitet war. Hierbei ist zu beachten, dass die Handlung nicht unbedingt realistisch war, was mich aber keineswegs gestört. Meiner Meinung nach war es dadurch umso besonderer und fesselnder. Außerdem wurde auch wieder überdeutlich, dass das was man in den Nachrichten, der Presse und den sozialen Medien an Meldungen sah so gut wie nie oder nur selten der Wahrheit entsprach. Dadurch entstanden so einige Missverständnisse, welche vollkommen absurd waren. Es war bis zum Ende hin wahnsinnig spannend, denn die Handlung war vollkommen unvorhersehbar. Ich hatte richtig Herzklopfen – besonders auf den letzten Seiten des Buches. Ich hatte zum Teil sogar die Befürchtung, dass ihre Geschichte ein genauso so tragisches Ende haben würde wie die von Bonnie und Clyde. Zum Glück war dies nicht der Fall, denn es war zum Schluss herzerwärmend und total süß.
Diese Buch ist eine Art Neuinterpretation von Bonnie und Clyde nur um einiges weniger brutal jedoch genauso spannend. Es war unglaublich mitreißend, komplex und emotional. Dieser Roman ist perfekt, um der Realität für einpaar Stunden zu entfliehen. Ich bin wirklich hin und weg von dieser atemberaubenden Geschichte, denn diese ist genauso wie ihre Charaktere einfach einzigartig! Obwohl dieses Buch vielleicht nicht jedermanns Fall ist, kann ich es euch nur ans Herz legen, ich habe es von vorne bis hinten geliebt! 5/5 [Werbung|Rezensionsexemplar]
Klappentext:
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ...
February 2, 2022
5♾/5⭐️
JAHRESHIGHLIGHT, JAHRESHIGHLIGHT, JAHRESHIGHLIGHT!!!!!!✨
Amy Harmon hat eine Geschichte geschrieben, die ich nie-, niemals vergessen werde. So etwas habe ich noch nie gelesen und ich bin absolut sprachlos.
Dieses Buch ist verwirrend, verrückt, lustig und so unglaublich schmerzhaft…
Es fühlt sich an, als würde man Amy Harmons Worte in sich aufnehmen und all der Schmerz, die Freude und Hoffnung prallen in einem an allen Wänden ab und kommen nicht mehr aus einem raus, sondern bleiben gefangen. Und man fühlt alles! Nachdem mir Band 1 der Reihe nicht so gut gefallen hat, war ich »Infinity plus one« etwas skeptisch gegenüber… aber jetzt möchte ich sofort wieder zurück zu Bonnie und Clyde🥺😭
An keiner Stelle war es langweilig. Es gab überall Spannung, Aktion, Herzstolper-Momente und während man jedes Wort liest, vergisst man ALLES um sich herum💭
Auch wenn ich noch nicht so ganz weiß, wie ich emotional richtig mit dem Buch abschließen kann, will ich eigentlich nur eines in die Welt hinausschreien: »Lest dieses Buch!!!«, denn es ist Liebe, Unendlichkeit, die Geschichte von Bonnie und Clyde und so viel mehr🤍
PS: Die Namen der beiden, bringen sie auch auf eine ganz schön aufregende Reise🤫
JAHRESHIGHLIGHT, JAHRESHIGHLIGHT, JAHRESHIGHLIGHT!!!!!!✨
Amy Harmon hat eine Geschichte geschrieben, die ich nie-, niemals vergessen werde. So etwas habe ich noch nie gelesen und ich bin absolut sprachlos.
Dieses Buch ist verwirrend, verrückt, lustig und so unglaublich schmerzhaft…
Es fühlt sich an, als würde man Amy Harmons Worte in sich aufnehmen und all der Schmerz, die Freude und Hoffnung prallen in einem an allen Wänden ab und kommen nicht mehr aus einem raus, sondern bleiben gefangen. Und man fühlt alles! Nachdem mir Band 1 der Reihe nicht so gut gefallen hat, war ich »Infinity plus one« etwas skeptisch gegenüber… aber jetzt möchte ich sofort wieder zurück zu Bonnie und Clyde🥺😭
An keiner Stelle war es langweilig. Es gab überall Spannung, Aktion, Herzstolper-Momente und während man jedes Wort liest, vergisst man ALLES um sich herum💭
Auch wenn ich noch nicht so ganz weiß, wie ich emotional richtig mit dem Buch abschließen kann, will ich eigentlich nur eines in die Welt hinausschreien: »Lest dieses Buch!!!«, denn es ist Liebe, Unendlichkeit, die Geschichte von Bonnie und Clyde und so viel mehr🤍
PS: Die Namen der beiden, bringen sie auch auf eine ganz schön aufregende Reise🤫
March 8, 2021
Sängerin Bonnie Rae Shelby hat ihren Zwilling verloren und das Leben, das von so vielen Auftritten und Arbeit geprägt ist, wird ihr zu viel. Als sie kurz davor ist, von einer Brücke zu springen, hält Finn Clyde sie auf und sie machen sich zusammen auf den Weg nach Las Vegas ...
Bonnie fand ich unglaublich anstrengend, denn sie ist zwar lieb und hilfsbereit, aber auch so naiv und leichtsinnig. Während die Öffentlichkeit denkt, dass Finn sie womöglich entführt hat, tut sie nichts, um dieses Missverständnis aufzuklären, auch wenn das für Ex-Häftling Finn, der sich nur nach einem normalen Leben sehnt, ziemlich mies aussieht. Mathegenie Finn ist aber auch zu nett, um ihr mal einen Wunsch abzuschlagen und bringt es auch nicht übers Herz, sie im Stich zu lassen, also spielt er mit.
Das Buch hatte einen wirklich starken Anfang, wurde danach aber immer schwächer. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto weniger hatte ich noch die Hoffnung, dass das Ende mir gefallen würde. Als es immer komplizierter wurde, war ich schon sehr gespannt, wie man die vielen Fäden zufriedenstellend zusammenführen würde, doch da wurde ich schon ziemlich enttäuscht.
Wie man vielleicht schon an den Namen erkennt, ist das hier auch eine Anlehnung an Bonnie und Clyde und vor allem unsere Bonnie ist total fasziniert von der Ähnlichkeit der Geschichten. Gerade mit dem tödlichen Ende des berühmten Verbrecherpaares und den dramatischen Medienberichterstattungen zwischen den Kapiteln hatte ich da auch ein unheilvolles Gefühl, denn Protagonist Finn hat schon sehr schwierige Zeiten durchgemacht und ich wollte da wirklich nicht, dass ihm wegen Bonnie etwas schlimmes passiert. Die Atmosphäre im Buch hat mir schon gut gefallen, aber das Ende konnte mich da einfach nicht überzeugen.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich auch viel zu schnell und zu allem Überfluss gab es auch noch eine seltsame übernatürliche Komponente, die ich einfach nur schräg und unnötig fand. Was ich allerdings mochte, war Finns Leidenschaft für Mathematik und auch die Erklärung von mathematischen Paradoxa. Auch die Bedeutung des Buchtitels fand ich sehr schön.
Fazit
"Infinity Plus One" hatte einen starken, spannenden Anfang, aber Bonnie ging mir schon ziemlich auf die Nerven und das Ende konnte mich definitiv nicht überzeugen. Wirklich sehr schade!
Bonnie fand ich unglaublich anstrengend, denn sie ist zwar lieb und hilfsbereit, aber auch so naiv und leichtsinnig. Während die Öffentlichkeit denkt, dass Finn sie womöglich entführt hat, tut sie nichts, um dieses Missverständnis aufzuklären, auch wenn das für Ex-Häftling Finn, der sich nur nach einem normalen Leben sehnt, ziemlich mies aussieht. Mathegenie Finn ist aber auch zu nett, um ihr mal einen Wunsch abzuschlagen und bringt es auch nicht übers Herz, sie im Stich zu lassen, also spielt er mit.
Das Buch hatte einen wirklich starken Anfang, wurde danach aber immer schwächer. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto weniger hatte ich noch die Hoffnung, dass das Ende mir gefallen würde. Als es immer komplizierter wurde, war ich schon sehr gespannt, wie man die vielen Fäden zufriedenstellend zusammenführen würde, doch da wurde ich schon ziemlich enttäuscht.
Wie man vielleicht schon an den Namen erkennt, ist das hier auch eine Anlehnung an Bonnie und Clyde und vor allem unsere Bonnie ist total fasziniert von der Ähnlichkeit der Geschichten. Gerade mit dem tödlichen Ende des berühmten Verbrecherpaares und den dramatischen Medienberichterstattungen zwischen den Kapiteln hatte ich da auch ein unheilvolles Gefühl, denn Protagonist Finn hat schon sehr schwierige Zeiten durchgemacht und ich wollte da wirklich nicht, dass ihm wegen Bonnie etwas schlimmes passiert. Die Atmosphäre im Buch hat mir schon gut gefallen, aber das Ende konnte mich da einfach nicht überzeugen.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich auch viel zu schnell und zu allem Überfluss gab es auch noch eine seltsame übernatürliche Komponente, die ich einfach nur schräg und unnötig fand. Was ich allerdings mochte, war Finns Leidenschaft für Mathematik und auch die Erklärung von mathematischen Paradoxa. Auch die Bedeutung des Buchtitels fand ich sehr schön.
Fazit
"Infinity Plus One" hatte einen starken, spannenden Anfang, aber Bonnie ging mir schon ziemlich auf die Nerven und das Ende konnte mich definitiv nicht überzeugen. Wirklich sehr schade!
November 21, 2016
So eine tolle Geschichte. ❤
January 18, 2016
4,5*
Eine erfrischende und ganz andere Geschichte ala Roadmovie mit einer Prise Witz, Tiefgründigkeit und ganz viel Liebe ♡
Ein Müh hat mir zu den 5* noch gefehlt....
Eine erfrischende und ganz andere Geschichte ala Roadmovie mit einer Prise Witz, Tiefgründigkeit und ganz viel Liebe ♡
Ein Müh hat mir zu den 5* noch gefehlt....
March 14, 2021
"In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen."
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ...
Neuausgabe von Unendlich wir
(Klappentext)
Von Amy Harmon habe ich bereits "Bird and Sword" gelesen und mochte das richtig gerne. Und so war ich gespannt, ob mich die Autorin mit New Adult genauso gut begeistern könnte wie mit Fantasy.
Die erste Begegnung von Bonnie und Finn ist ein verzweifelter Moment, der fast schon schicksalshaft wirkt. Bonnie hat ihre Lebensfreude verloren und will aus ihrem Leben fliehen und Finn, der gerade zufällig vorbei fährt, entschließt sich sie davon abzuhalten. Er hätte aber nicht damit gerechnet, dass sie er mit auf seiner Reise nach Las Vegas nimmt und will sie eigentlich auch gar nicht mit dabei haben. Von Bonnies erfolgreichen Karriere als Popsängerin weiß er nichts.
Auf einmal reisen zwei Fremde, die total unterschiedlich sind, zusammen quer durch die USA und eine ganz besondere Zeit beginnt. Nicht ohne Skepsis gegenüber dem anderen, aber wagen sie sich in dieses gemeinsame, ganz besondere Abenteuer.
Zitat Finn : "Jede Meile brachte ihn weiter von Boston fort und ritt in tiefer in den Schlamassel, in den er sich sicherlich schon gebracht hatte. Und sie schlief tief und fest."
Ich habe Bonnie und Finn sofort in mein Herz geschlossen und war begeistert davon, wie facettenreich und tief sie als Charaktere gemacht waren. Der Tod ihrer Zwillingsschwester belastet Bonnie immer noch schwer und ist total unglücklich darüber, wie wenig sie selbst die Kontrolle über ihr Leben als Popstar hat. Ab und zu handelt sie schon mal etwas unüberlegt oder impulsiv, ich fand das aber nie wirklich nervig. Finn hat schon seit seiner Kindheit eine große Faszination für Zahlen und in seiner Vergangenheit gibt es unschöne Seiten und er musste einiges durchmachen.
Mir hat die Chemie zwischen den beiden und ihre Dynamik super gut gefallen. Sie machen einander schon mal wütend oder ängstlich und trotzdem fühlen sich immer mehr zueinander hingezogen. Ich fand es genau richtig, wie sich die Liebesgeschichte entwickelt hat. Mit süßen, kleine Augenblicken, oft steht jedoch auch anderes und vor allem ihre gemeinsame Reise und Erlebnisse im Vordergrund.
Insgesamt passierte war ihre Liebesgeschichte zeitlich ein wenig schnell, aber es hat mich überhaupt nicht gestört. Normalerweise wäre das für mein ein Kritikpunkt, dass sie sich nur wenige Tage kennen und was danach geschehen ist. Hier hat es genau gepasst, zu den Charakteren und der ganzen Handlung und zu der Grundidee. Durch die gemeinsame Zeit und Reise durch die USA haben sie sich verändert und haben in einzigartiger Weise zueinander gefunden.
Zitat Bonnie : "»Bonnie und Clyde«, sagte er leise. »Jap. Hoffen wir bloß, dass unser kleines Abenteuer ein besseres Ende nimmt als ihres.«"
Ich mochte den Schreibstil sehr gerne. Das Buch war flüssig geschrieben, fesselnd und berührend. Dabei wird Bonnies Sicht aus Ich-Perspektive und Finns Sicht in der dritten Person erzählt. Immer wieder gab es kurze Artikel aus der Presse über Bonnie und Finn. Er wird im TV und in den Nachrichten wie ein Verbrecher behandelt, der sie entführt hätte.
Richtig gut gefallen haben mir kleinen Parallelen zum Verbrecherpärchen "Bonnie und Clyde" und es war ein interessantes und spannend gemachtes Detail. Mich konnte die Geschichte von Bonnie und Finn im Großen und Ganzen begeistern und ich hatte tolle Lesestunden mit dem Buch.
Fazit :
Schön gemachte Liebesgeschichte über zwei ganz unterschiedliche Menschen, die gemeinsam eine ganz besondere Reise quer durch die USA erleben.
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ...
Neuausgabe von Unendlich wir
(Klappentext)
Von Amy Harmon habe ich bereits "Bird and Sword" gelesen und mochte das richtig gerne. Und so war ich gespannt, ob mich die Autorin mit New Adult genauso gut begeistern könnte wie mit Fantasy.
Die erste Begegnung von Bonnie und Finn ist ein verzweifelter Moment, der fast schon schicksalshaft wirkt. Bonnie hat ihre Lebensfreude verloren und will aus ihrem Leben fliehen und Finn, der gerade zufällig vorbei fährt, entschließt sich sie davon abzuhalten. Er hätte aber nicht damit gerechnet, dass sie er mit auf seiner Reise nach Las Vegas nimmt und will sie eigentlich auch gar nicht mit dabei haben. Von Bonnies erfolgreichen Karriere als Popsängerin weiß er nichts.
Auf einmal reisen zwei Fremde, die total unterschiedlich sind, zusammen quer durch die USA und eine ganz besondere Zeit beginnt. Nicht ohne Skepsis gegenüber dem anderen, aber wagen sie sich in dieses gemeinsame, ganz besondere Abenteuer.
Zitat Finn : "Jede Meile brachte ihn weiter von Boston fort und ritt in tiefer in den Schlamassel, in den er sich sicherlich schon gebracht hatte. Und sie schlief tief und fest."
Ich habe Bonnie und Finn sofort in mein Herz geschlossen und war begeistert davon, wie facettenreich und tief sie als Charaktere gemacht waren. Der Tod ihrer Zwillingsschwester belastet Bonnie immer noch schwer und ist total unglücklich darüber, wie wenig sie selbst die Kontrolle über ihr Leben als Popstar hat. Ab und zu handelt sie schon mal etwas unüberlegt oder impulsiv, ich fand das aber nie wirklich nervig. Finn hat schon seit seiner Kindheit eine große Faszination für Zahlen und in seiner Vergangenheit gibt es unschöne Seiten und er musste einiges durchmachen.
Mir hat die Chemie zwischen den beiden und ihre Dynamik super gut gefallen. Sie machen einander schon mal wütend oder ängstlich und trotzdem fühlen sich immer mehr zueinander hingezogen. Ich fand es genau richtig, wie sich die Liebesgeschichte entwickelt hat. Mit süßen, kleine Augenblicken, oft steht jedoch auch anderes und vor allem ihre gemeinsame Reise und Erlebnisse im Vordergrund.
Insgesamt passierte war ihre Liebesgeschichte zeitlich ein wenig schnell, aber es hat mich überhaupt nicht gestört. Normalerweise wäre das für mein ein Kritikpunkt, dass sie sich nur wenige Tage kennen und was danach geschehen ist. Hier hat es genau gepasst, zu den Charakteren und der ganzen Handlung und zu der Grundidee. Durch die gemeinsame Zeit und Reise durch die USA haben sie sich verändert und haben in einzigartiger Weise zueinander gefunden.
Zitat Bonnie : "»Bonnie und Clyde«, sagte er leise. »Jap. Hoffen wir bloß, dass unser kleines Abenteuer ein besseres Ende nimmt als ihres.«"
Ich mochte den Schreibstil sehr gerne. Das Buch war flüssig geschrieben, fesselnd und berührend. Dabei wird Bonnies Sicht aus Ich-Perspektive und Finns Sicht in der dritten Person erzählt. Immer wieder gab es kurze Artikel aus der Presse über Bonnie und Finn. Er wird im TV und in den Nachrichten wie ein Verbrecher behandelt, der sie entführt hätte.
Richtig gut gefallen haben mir kleinen Parallelen zum Verbrecherpärchen "Bonnie und Clyde" und es war ein interessantes und spannend gemachtes Detail. Mich konnte die Geschichte von Bonnie und Finn im Großen und Ganzen begeistern und ich hatte tolle Lesestunden mit dem Buch.
Fazit :
Schön gemachte Liebesgeschichte über zwei ganz unterschiedliche Menschen, die gemeinsam eine ganz besondere Reise quer durch die USA erleben.
March 16, 2021
Das Cover gefällt mir mal wieder sehr gut, denn es ist verspielt, aber nicht zu kitschicht, sondern eher schlicht gehalten und schön hell - ich mags also sehr gerne.
Der Schreibstil war flüssig und sehr leicht zu lesen. Bei mir sind zwar nicht immer ganz die Emotionen angekommen, aber es lies sich leicht lesen. Tatsächlich hätte ich mir gewünscht, dass Mathematik eine größe Rolle gespielt hätte - ein Satz, von dem ich wirklich nie gedacht hätte, dass ich ihn mal sagen würde :D , aber das hätte ich mir wirklich gewünscht. Gute gefallen haben mir die ganzen Rückblicke und ganz besonders die Nachrichten.
Bei den Charakteren hat mir Finn etwas besser gefallen, auch wenn ich nicht immer ganz seine Handlungen nachvollziehen konnte. Seine Vergangenheit hat, wie auch bei Bonnie so einiges in seinem Leben verändert und ihn geprägt. Bonnie fand ich in machen Szenen doch recht anstrengend mit ihrer Art und Weise an Dinge ranzugehen. Die Nebencharaktere sind mir an manchen Stellen ein bisschen zu sehr in den Hintergrund gerutscht, auch wenn sie zum Schluss dann wieder eine ziemlich wichtige Rolle gespielt haben.
Insgesamt ein nettes Buch, das sich wirklich leicht und gut lesen lässt. Mir haben, wie oben schon erwähnt, jedoch ein wenig die Emotionen gefehlt und einige Stellen haben sich meiner Meinung nach ein wenig gezogen. Die Nachrichtenteile haben mir sehr gut gefallen, da man so auch mal gesehen hat, was andere sehen, die nicht direkt gesehen haben, was wirklich passiert und wie leicht das Geschehen doch manipuliert werden kann. Am Ende ging mir alles leider viel zu schnell und ein bisschen chaotisch. Trotzdem ein nettes Buch.
Der Schreibstil war flüssig und sehr leicht zu lesen. Bei mir sind zwar nicht immer ganz die Emotionen angekommen, aber es lies sich leicht lesen. Tatsächlich hätte ich mir gewünscht, dass Mathematik eine größe Rolle gespielt hätte - ein Satz, von dem ich wirklich nie gedacht hätte, dass ich ihn mal sagen würde :D , aber das hätte ich mir wirklich gewünscht. Gute gefallen haben mir die ganzen Rückblicke und ganz besonders die Nachrichten.
Bei den Charakteren hat mir Finn etwas besser gefallen, auch wenn ich nicht immer ganz seine Handlungen nachvollziehen konnte. Seine Vergangenheit hat, wie auch bei Bonnie so einiges in seinem Leben verändert und ihn geprägt. Bonnie fand ich in machen Szenen doch recht anstrengend mit ihrer Art und Weise an Dinge ranzugehen. Die Nebencharaktere sind mir an manchen Stellen ein bisschen zu sehr in den Hintergrund gerutscht, auch wenn sie zum Schluss dann wieder eine ziemlich wichtige Rolle gespielt haben.
Insgesamt ein nettes Buch, das sich wirklich leicht und gut lesen lässt. Mir haben, wie oben schon erwähnt, jedoch ein wenig die Emotionen gefehlt und einige Stellen haben sich meiner Meinung nach ein wenig gezogen. Die Nachrichtenteile haben mir sehr gut gefallen, da man so auch mal gesehen hat, was andere sehen, die nicht direkt gesehen haben, was wirklich passiert und wie leicht das Geschehen doch manipuliert werden kann. Am Ende ging mir alles leider viel zu schnell und ein bisschen chaotisch. Trotzdem ein nettes Buch.
February 27, 2021
Kurzbeschreibung
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ...
Meinung
"Infinity Plus One" ist ein Roman von Amy Harmon. Das Buch ist am 26. Februar 2021 im LYX Verlag erschienen, umfasst 416 Seiten und ist als Broschur oder als ebook erhältlich. Es wird für Leser ab 16 Jahren empfohlen. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Ich habe auch schon zwei von ihr gelesen, allerdings in einem anderen Genre. Bislang habe ich nur fantastische Geschichten von Amy Harmon kennengelernt. Diese haben mir äußerst gut gefallen.Alkoholismus. Drogensucht. Medikamentenmissbrauch. Depressionen. Selbstmord. Dem Druck standzuhalten, den das Leben in der Öffentlichkeit auf Menschen ausübt, die das Interesse vieler auf sich ziehen, ist bestimmt nicht leicht. Sehr oft hört man von Exzessen und leider auch immer wieder vom Suizid prominenter Personen. In diesem Buch lernt der Leser Bonnie Rae Shelby kennen. Die Sängerin will aus ihrem Leben ausbrechen und dem sogar ein Ende setzten. Doch sie wird aufgehalten. Auf seinem Weg in ein hoffentlich besseres Leben, hindert Finn Clyde eine junge Frau daran, von einer Brücke in den Tod zu springen. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Zwei nicht vergleichbare Leben. Eine gemeinsame Reise.
Der Bücherliebhaber startet mit einer Begebenheit, die sich nach den Geschehnissen der Hauptgeschichte ereignet. Die 21 Jahre alte Bonnie ist offen, aufgeweckt, neckisch und hilfsbereit. Ich mochte sie zwar, aber ich habe mir schwer getan einen Bezug zu ihr aufzubauen. Manche Handlungen von ihr konnte ich verstehen, viele andere wieder nicht. Die aufgeweckte junge Frau bringt Chaos in Clydes Dasein, und Probleme sind das Letzte das dieser gebrauchen kann. Der 24 Jährige ist das Gegenteil von Bonnie. Er ist ruhig, in sich gekehrt und emotional schnell überfordert. Seine besten Freunde sind Zahlen und in der Mathematik findet er Ruhe. Er ist geprägt von seiner Vergangenheit, die sein Leben nachhaltig beeinträchtigt. Clyde konnte mich doch mehr als Bonnie berühren. Durch Rückblicke erfährt der Leser mehr über die Protagonisten. Clyde ist auf dem Weg nach Vegas und hat nicht nur seine Habseligkeiten sondern auch Bonnie mit an Board. Bonnie und Clyde. Ein Roadtrip. Freiheit und Abenteuer, eine Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten und sonderbaren Überraschungen. Für Bonnie ist es eine Unbeschwertheit, die sie nicht kennt. Für Clyde ergibt sich eine Verantwortung, die er nicht will.
Bonnie präsentiert sich als offenes Buch, während Clyde sich seine Geheimnisse nur langsam entlocken lässt. Ich lese selten Bücher in welchem ein Roadtrip eine Rolle spielt. Eine solche Gegebenheit ermöglicht vielerlei Situationen. Pannen, Unfälle, Mitfahrer, Begegnungen und Allerlei mehr. Die Menschen verbringen viel Zeit auf engem Raum miteinander und lernen sich besser kennen. Kommen sich näher. So passiert es auch bei Bonnie und Clyde. Viele Emotionen kommen mit den Unterhaltungen an die Oberfläche, doch irgendwie kamen sie nicht wirklich bei mir an. Ich konnte schlecht mitfühlen, mitbangen und mithoffen. Verschiedenste Themen kommen zur Sprache wie eine verlorene Jugend, zermürbende Trauer oder der Glaube und viel Mathematik. Mit der aufgekratzten Bonnie bleibt es aber nicht immer ernst. Es gibt auch Sprüche und Situationen zum Schmunzeln. Bonnie ist für die breite Menge von der Bildoberfläche verschwunden. Zwischendurch gibt es für den Leser Meldungen der Presse zu lesen. Alles in allem zu verrückt, überdreht und unrealistisch für mich, wenn es auch gute Ansätze und schöne Ideen bereit hielt.
Erzählt wird abwechselnd von Bonnie und Clyde. Den Schreibstil der Autorin mochte ich gerne - leicht, klar, hintergründig und flüssig. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend. Das Erzähltempo zwischenzeitlich etwas langatmig.
Fazit: "Infinity Plus One" ist ein Roman von Amy Harmon. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Zwei nicht vergleichbare Leben. Eine gemeinsame Reise. Bonnie und Clyde. Leider kamen die Emotionen nur spärlich bei mir an und so war es schwierig für mich einzufühlen. Alles in allem zu verrückt und unrealistisch für mich, wenn es auch gute Ansätze und schöne Ideen bereit hielt. Von mir gibt es *** Sterne.
Zitat
"Ich glaube an Zahlen. Die sichtbaren und die unsichtbaren. Die reellen und die imaginären, die rationalen und die irrationalen und an die Punkte auf unendlich langen Linien. Zahlen haben mich nie im Stich gelassen. Sie schwafeln und schwanken nicht. Sie lügen nicht. Sie geben nicht vor, etwas zu sein, was sie nicht sind. Sie sind zeitlos."
(Zitat aus "Infinity Plus One", Pos: 1191)
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ...
Meinung
"Infinity Plus One" ist ein Roman von Amy Harmon. Das Buch ist am 26. Februar 2021 im LYX Verlag erschienen, umfasst 416 Seiten und ist als Broschur oder als ebook erhältlich. Es wird für Leser ab 16 Jahren empfohlen. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Ich habe auch schon zwei von ihr gelesen, allerdings in einem anderen Genre. Bislang habe ich nur fantastische Geschichten von Amy Harmon kennengelernt. Diese haben mir äußerst gut gefallen.Alkoholismus. Drogensucht. Medikamentenmissbrauch. Depressionen. Selbstmord. Dem Druck standzuhalten, den das Leben in der Öffentlichkeit auf Menschen ausübt, die das Interesse vieler auf sich ziehen, ist bestimmt nicht leicht. Sehr oft hört man von Exzessen und leider auch immer wieder vom Suizid prominenter Personen. In diesem Buch lernt der Leser Bonnie Rae Shelby kennen. Die Sängerin will aus ihrem Leben ausbrechen und dem sogar ein Ende setzten. Doch sie wird aufgehalten. Auf seinem Weg in ein hoffentlich besseres Leben, hindert Finn Clyde eine junge Frau daran, von einer Brücke in den Tod zu springen. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Zwei nicht vergleichbare Leben. Eine gemeinsame Reise.
Der Bücherliebhaber startet mit einer Begebenheit, die sich nach den Geschehnissen der Hauptgeschichte ereignet. Die 21 Jahre alte Bonnie ist offen, aufgeweckt, neckisch und hilfsbereit. Ich mochte sie zwar, aber ich habe mir schwer getan einen Bezug zu ihr aufzubauen. Manche Handlungen von ihr konnte ich verstehen, viele andere wieder nicht. Die aufgeweckte junge Frau bringt Chaos in Clydes Dasein, und Probleme sind das Letzte das dieser gebrauchen kann. Der 24 Jährige ist das Gegenteil von Bonnie. Er ist ruhig, in sich gekehrt und emotional schnell überfordert. Seine besten Freunde sind Zahlen und in der Mathematik findet er Ruhe. Er ist geprägt von seiner Vergangenheit, die sein Leben nachhaltig beeinträchtigt. Clyde konnte mich doch mehr als Bonnie berühren. Durch Rückblicke erfährt der Leser mehr über die Protagonisten. Clyde ist auf dem Weg nach Vegas und hat nicht nur seine Habseligkeiten sondern auch Bonnie mit an Board. Bonnie und Clyde. Ein Roadtrip. Freiheit und Abenteuer, eine Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten und sonderbaren Überraschungen. Für Bonnie ist es eine Unbeschwertheit, die sie nicht kennt. Für Clyde ergibt sich eine Verantwortung, die er nicht will.
Bonnie präsentiert sich als offenes Buch, während Clyde sich seine Geheimnisse nur langsam entlocken lässt. Ich lese selten Bücher in welchem ein Roadtrip eine Rolle spielt. Eine solche Gegebenheit ermöglicht vielerlei Situationen. Pannen, Unfälle, Mitfahrer, Begegnungen und Allerlei mehr. Die Menschen verbringen viel Zeit auf engem Raum miteinander und lernen sich besser kennen. Kommen sich näher. So passiert es auch bei Bonnie und Clyde. Viele Emotionen kommen mit den Unterhaltungen an die Oberfläche, doch irgendwie kamen sie nicht wirklich bei mir an. Ich konnte schlecht mitfühlen, mitbangen und mithoffen. Verschiedenste Themen kommen zur Sprache wie eine verlorene Jugend, zermürbende Trauer oder der Glaube und viel Mathematik. Mit der aufgekratzten Bonnie bleibt es aber nicht immer ernst. Es gibt auch Sprüche und Situationen zum Schmunzeln. Bonnie ist für die breite Menge von der Bildoberfläche verschwunden. Zwischendurch gibt es für den Leser Meldungen der Presse zu lesen. Alles in allem zu verrückt, überdreht und unrealistisch für mich, wenn es auch gute Ansätze und schöne Ideen bereit hielt.
Erzählt wird abwechselnd von Bonnie und Clyde. Den Schreibstil der Autorin mochte ich gerne - leicht, klar, hintergründig und flüssig. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend. Das Erzähltempo zwischenzeitlich etwas langatmig.
Fazit: "Infinity Plus One" ist ein Roman von Amy Harmon. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Zwei nicht vergleichbare Leben. Eine gemeinsame Reise. Bonnie und Clyde. Leider kamen die Emotionen nur spärlich bei mir an und so war es schwierig für mich einzufühlen. Alles in allem zu verrückt und unrealistisch für mich, wenn es auch gute Ansätze und schöne Ideen bereit hielt. Von mir gibt es *** Sterne.
Zitat
"Ich glaube an Zahlen. Die sichtbaren und die unsichtbaren. Die reellen und die imaginären, die rationalen und die irrationalen und an die Punkte auf unendlich langen Linien. Zahlen haben mich nie im Stich gelassen. Sie schwafeln und schwanken nicht. Sie lügen nicht. Sie geben nicht vor, etwas zu sein, was sie nicht sind. Sie sind zeitlos."
(Zitat aus "Infinity Plus One", Pos: 1191)
November 30, 2022
Ganz große Liebe!!! Alleine schon der Titel ist der Hammer
June 10, 2021
Meine Erwartungen konnte das Buch leider nicht erfüllen.
Ich habe mir eine emotionale Story von zwei Charakteren erhofft, die jeweils ihre Päckchen zu tragen haben und damit zurecht kommen müssen, jedoch war dies nicht der Fall, meiner Meinung nach.
Das Buch berührte mich nicht, generell empfand ich die Story eher als langweilig und in die Länge gezogen.
Auch die Protagonistin konnte mich nicht überzeugen. Ich fand sie zum Teil nervig und konnte viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen.
Schade
Ich habe mir eine emotionale Story von zwei Charakteren erhofft, die jeweils ihre Päckchen zu tragen haben und damit zurecht kommen müssen, jedoch war dies nicht der Fall, meiner Meinung nach.
Das Buch berührte mich nicht, generell empfand ich die Story eher als langweilig und in die Länge gezogen.
Auch die Protagonistin konnte mich nicht überzeugen. Ich fand sie zum Teil nervig und konnte viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen.
Schade
March 2, 2021
Inhalt:
„In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen.“
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte … und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen …
Quelle: luebbe.de
Meinung:
Der Fernseher war eingeschaltet, plärrte in voller Lautstärke.
Das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend. Ich mag das aquarell Muster sehr gerne und die Farben wirken sehr beruhigend.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen. Einzig die Sichtwechsel haben mich verwirrt, denn wenn man aus Sicht von Bonnie liest, ist das Buch in der Ich-Form geschrieben und wenn man aus Sicht von Finn liest, ist es in der Er-Form geschrieben. Außderdem waren die Perspektivenwechsel nie markiert, man gewöhnt sich aber mit der Zeit daran.
Zu Beginn lernt man Bonnie Rae, eine berühmte Sängerin kennen. Sie will sich gerade von einer Brücke stürzen, als Clyde neben ihr auftaucht und sie rettet. Ab da beginnt ihr gemeinsames Abenteuer.
Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen. Zuerst dachte ich, dass es eine ernste Gescihchte wird, da sich Bonnie gleich zu Beginn umbringen will, aber das hat sich dann geändert und die Geschichte wurde zu einer Liebesgeschichte. Man wird als Leser auf jeden Fall sofort in den Bann gezogen und will wissen, wie es mit Bonnie und Clyde weiter geht.
Bonnie ist ein eigenartiger Charaker. Sie ist berühmt, verhält sich aber nicht so, protzt nicht und hilft den Menschen in Not. Auf ihrem Roadtrip bleiben die beiden öfter stehen, weil Bonnie jemandem helfen will, sie hat also ein gutes Herz. Abgesehen davon ist sie ein wenig verrückt und auch ein wenig zerbrochen, denn ihre Schwester ist vor einiger Zeit gestorben. Trotzdem nimmt sie das Leben so wie es kommt und versucht immer aus allem das Beste zu machen. Manchmal ging mir ihre Positivität auf den Geist und ich konnte mehr mit Finn anfangen, aber insgesamt ist sie doch recht interessant.
Infinity „Finn“ Clyde. Allein schon seine Name ist etwas besonders. Seine Geschichte hat es mir ebenfalls angetan. Nach einigen Schockmomenten in Bezug auf ihn, habe ich ihn doch recht schnell ins Herz geschlossen. Er ist ein Ex-Häftling und trotzdem einer von den Guten. Ich fand es süß, wie er Rücksicht auf Bonnie nimmt und alles für sie tut, obwohl sie sich erst so kurz kennen. Es gab genügend Momente, in denen ich Bonnie an seiner Stelle einfach rausgeschmissen hätte, weil sie wieder was verbockt hat, doch er macht das nicht. Finn ist ein wirklich guter Mensch und man merkt, dass ihm mehr an Bonnie liegt, als er eigentlich zugeben will.
Die Geschichte spielt sich innerhalb von wenigen Tagen ab, das meiste passiert auf der Straße, da die beiden einen Roadtrip machen. Der Großteil besteht aus Gesprächen zwischen Finn und Bonnie, wodurch sich die beiden immer besser kennen lernen. Ungefähr in der Mitte des Buches hatte ich einen Hänger, da einfach so wenig passiert ist. Das Buch ist auf die Liebe ausgelegt, nicht auf Spannung oder Drama, davon gibt es eher weniger. Nach diesem Hänger gings aber flott weiter.
Was ich besonders mochte waren die Medienberichte, denn das Management von Bonnie hat behauptet, dass sie entführt wurde und durch die Berichte am Anfang von einigen Kapiteln sieht man wie sehr sich diese von der Realität unterscheiden. Man sollte also nicht immer alles glauben, was die Zeitungen berichten.
Ansonsten fand ich es auch toll, dass Bonnie gar nicht abgehoben war und sich auch nicht sonderlich gut vestecken wollte. Zwar wussten beide, dass sie gesucht werden, aber sie haben alles recht locker gesehen. Immer wurden wurden Parallelen zu der echten Bonnie und dem echten Clyde, dem Gangsterpaar, gezogen und das fand ich auch sehr interessant. Trotzdem steht der Liebe der beiden am Ende noch einiges im Weg und ich war kurz davor das Buch einfach nie zu beenden, als es so aussah, als würde es kein Happy End für Bonnie und Finn geben. Die letzen Kapitel waren ziemlich nervenaufreibend und irgendwie auch mein Highlight vom Buch.
Fazit:
Eine langsame Liebesgeschichte. So würde ich das Buch bezeichnen. Ich mochte es, dass nicht allzu viel passiert und es nicht zu viel Drama gibt, außerdem war der Roadtrip der beiden ziemlich unterhaltsam. Allerdings muss man bendenken, dass in dem Buch nicht viel passiert und der Großteil nur Gespräche sind, das ist nicht für jeden etwas. Ich gebe dem Buch vier Sterne, da es mir recht gut gefallen hat, auch wenn es sich im Mittelteil etwas gezogen hat.
„In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen.“
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte … und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen …
Quelle: luebbe.de
Meinung:
Der Fernseher war eingeschaltet, plärrte in voller Lautstärke.
Das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend. Ich mag das aquarell Muster sehr gerne und die Farben wirken sehr beruhigend.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen. Einzig die Sichtwechsel haben mich verwirrt, denn wenn man aus Sicht von Bonnie liest, ist das Buch in der Ich-Form geschrieben und wenn man aus Sicht von Finn liest, ist es in der Er-Form geschrieben. Außderdem waren die Perspektivenwechsel nie markiert, man gewöhnt sich aber mit der Zeit daran.
Zu Beginn lernt man Bonnie Rae, eine berühmte Sängerin kennen. Sie will sich gerade von einer Brücke stürzen, als Clyde neben ihr auftaucht und sie rettet. Ab da beginnt ihr gemeinsames Abenteuer.
Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen. Zuerst dachte ich, dass es eine ernste Gescihchte wird, da sich Bonnie gleich zu Beginn umbringen will, aber das hat sich dann geändert und die Geschichte wurde zu einer Liebesgeschichte. Man wird als Leser auf jeden Fall sofort in den Bann gezogen und will wissen, wie es mit Bonnie und Clyde weiter geht.
Bonnie ist ein eigenartiger Charaker. Sie ist berühmt, verhält sich aber nicht so, protzt nicht und hilft den Menschen in Not. Auf ihrem Roadtrip bleiben die beiden öfter stehen, weil Bonnie jemandem helfen will, sie hat also ein gutes Herz. Abgesehen davon ist sie ein wenig verrückt und auch ein wenig zerbrochen, denn ihre Schwester ist vor einiger Zeit gestorben. Trotzdem nimmt sie das Leben so wie es kommt und versucht immer aus allem das Beste zu machen. Manchmal ging mir ihre Positivität auf den Geist und ich konnte mehr mit Finn anfangen, aber insgesamt ist sie doch recht interessant.
Infinity „Finn“ Clyde. Allein schon seine Name ist etwas besonders. Seine Geschichte hat es mir ebenfalls angetan. Nach einigen Schockmomenten in Bezug auf ihn, habe ich ihn doch recht schnell ins Herz geschlossen. Er ist ein Ex-Häftling und trotzdem einer von den Guten. Ich fand es süß, wie er Rücksicht auf Bonnie nimmt und alles für sie tut, obwohl sie sich erst so kurz kennen. Es gab genügend Momente, in denen ich Bonnie an seiner Stelle einfach rausgeschmissen hätte, weil sie wieder was verbockt hat, doch er macht das nicht. Finn ist ein wirklich guter Mensch und man merkt, dass ihm mehr an Bonnie liegt, als er eigentlich zugeben will.
Die Geschichte spielt sich innerhalb von wenigen Tagen ab, das meiste passiert auf der Straße, da die beiden einen Roadtrip machen. Der Großteil besteht aus Gesprächen zwischen Finn und Bonnie, wodurch sich die beiden immer besser kennen lernen. Ungefähr in der Mitte des Buches hatte ich einen Hänger, da einfach so wenig passiert ist. Das Buch ist auf die Liebe ausgelegt, nicht auf Spannung oder Drama, davon gibt es eher weniger. Nach diesem Hänger gings aber flott weiter.
Was ich besonders mochte waren die Medienberichte, denn das Management von Bonnie hat behauptet, dass sie entführt wurde und durch die Berichte am Anfang von einigen Kapiteln sieht man wie sehr sich diese von der Realität unterscheiden. Man sollte also nicht immer alles glauben, was die Zeitungen berichten.
Ansonsten fand ich es auch toll, dass Bonnie gar nicht abgehoben war und sich auch nicht sonderlich gut vestecken wollte. Zwar wussten beide, dass sie gesucht werden, aber sie haben alles recht locker gesehen. Immer wurden wurden Parallelen zu der echten Bonnie und dem echten Clyde, dem Gangsterpaar, gezogen und das fand ich auch sehr interessant. Trotzdem steht der Liebe der beiden am Ende noch einiges im Weg und ich war kurz davor das Buch einfach nie zu beenden, als es so aussah, als würde es kein Happy End für Bonnie und Finn geben. Die letzen Kapitel waren ziemlich nervenaufreibend und irgendwie auch mein Highlight vom Buch.
Fazit:
Eine langsame Liebesgeschichte. So würde ich das Buch bezeichnen. Ich mochte es, dass nicht allzu viel passiert und es nicht zu viel Drama gibt, außerdem war der Roadtrip der beiden ziemlich unterhaltsam. Allerdings muss man bendenken, dass in dem Buch nicht viel passiert und der Großteil nur Gespräche sind, das ist nicht für jeden etwas. Ich gebe dem Buch vier Sterne, da es mir recht gut gefallen hat, auch wenn es sich im Mittelteil etwas gezogen hat.
February 23, 2021
Rezension könnte Spoiler enthalten!
Schreibstil:
Der Schreibstil hat mich Anfangs etwas verwirrt und teilweise auch bis zum Ende hin, weil es mal aus der Perspektive von Bonnie war und dann plötzlich in der Er-/Sie-Perspektive.
Charaktere:
Bonnie hat mich sehr aufgeregt. Sie war an einigen Stellen so kindisch, dass ich das Gefühl hatte, das ich aus der Sicht einer 10-Jährigen lese. Dieses rum Geheule hat unglaublich genervt und anstatt ihrer Managerin/Oma zu sagen, was sie stört verschwindet sie einfach und sagt, joa brauche eine Pause, also nerv mich nicht. Nicht nur hat sie mit dieser Aktion das Leben von Finn aufs Spiel gesetzt (Er wurde beschuldigt, sie entführt zu haben und kam dann erneut in den Knast), sondern meinte dann am Ende „Ich will mich ihm nicht aufdringen“, ja Bonnie ist leider ein bisschen zu spät, meinst du nicht? Musste wegen machen Sachen, die sie von sich gab, einfach nur den Kopf schütteln, was ziemlich oft geschehen ist.
Über Clyde aka Finn hat man nicht wirklich etwas mitbekommen, er hat nur zum Ende hin einmal kurz seine Emotionen gezeigt, aber dann war er wieder komplett verschlossen. Er hatte, aber auch nicht wirklich etwas Interessantes an sich, weshalb ich nicht neugierig darauf war, mehr über ihn zu erfahren. Das Einzige, was man über ihn wirklich erfahren hat war, dass er für Mathematik lebt. Er hat so viel über Zahlen geredet, dass ich mich gefühlt habe, als würde ich gerade im Unterricht sitzen.
Die Personen, die sie auf ihrem “Roadtrip“ kennengelernt haben, waren die Einzigen, die ich ansatzweise mochte.
Handlung:
Die Leseprobe hat mir sehr gefallen, aber irgendwie wurde die ganze Spannung in diese 30 Seiten gesteckt und dann ließ es einfach nur noch nach.
Dass Bonnie sich umbringen wollte ist denke ich mal kein Geheimnis, weil es im Klappentext steht und nach dem der Retter Finn, sie vor dem Tod bewahrt hat, steigt sie einfach in sein Auto und fährt mit ihm durch gefühlt ganz USA. Sie hat nicht mal eine Sekunde gezögert, sondern stieg einfach ein und bettelt ihn an, dass er sie mitnehmen soll.
Ebenfalls wurde das Thema Selbstmord ein wenig in den Dreck gezogen und es schien so, als wäre es nur passiert, um der Geschichte ETWAS Tiefe zu verleihen. Bonnie hat es so rübergebracht, dass man es nur tut, um seine Langeweile zu vertreiben und auch als es ihr dann nicht so gut ging, konnte Finn nur daran denken, dass er die Version von ihr mehr mag, die immer dumme Witze macht. Sorry Bro, aber du kannst dir leider nicht aussuchen, wann es dir mental gerade nicht so prickelnd geht. Dies kann vor allem die Leute betreffen, die selbst Erfahrung mit dem Thema gemacht haben und ich finde man hätte dies anders rüberbringen sollen.
Es sind teilweise Dinge passiert, die danach nie wieder zur Sprache gekommen sind und es schien einfach nur als Seiten-Füller da zu sein.
Sie werden gerade vom ganzen Staat/Land gesucht und verfolgt und da kam die brillante Bonnie, die übrigens ein Weltstar ist, auf die grandiose Idee in einer Bar ein kleines Ständchen zu singen, als würde niemand sie erkennen. Nicht nur das, sondern auch noch genau in diesem Moment kam die Polizei oder sonst wer, um den Barkeeper auf Grund von Drogenverkauf an Kindern zu verhaften. Wie hoch stehen denn bitte die Chancen, das so etwas passiert?
Das Ganze Buch über gab es einfach hunderte von solchen “Zufällen“, dass es einfach nur noch genervt hat.
Genauso lief es entweder zu schnell oder es hat sich unglaublich gezogen, es gab kein dazwischen. Die beiden kannten sich gerade erst einen Tag und haben sich dann aus dem Nichts geküsst, dann ist erstmal wieder nichts passiert und eine Woche später heiraten sie. Sie haben GEHEIRATET! Nach einer verdammten Woche, die sie sich kannten.
Ich konnte teilweise kaum etwas nachvollziehen und es hat meistens auch einfach keinen Sinn ergeben, saß da dann einfach nur und war nach einer Zeit ganz ehrlich nicht mehr überrascht.
Fazit:
Ganz nette Geschichte für einen kleinen Nervenkitzel, jedoch konnte es mich nicht überzeugen, durch die teilweise unsinnige Handlung. Ich vergebe 1/5 Sternen
Schreibstil:
Der Schreibstil hat mich Anfangs etwas verwirrt und teilweise auch bis zum Ende hin, weil es mal aus der Perspektive von Bonnie war und dann plötzlich in der Er-/Sie-Perspektive.
Charaktere:
Bonnie hat mich sehr aufgeregt. Sie war an einigen Stellen so kindisch, dass ich das Gefühl hatte, das ich aus der Sicht einer 10-Jährigen lese. Dieses rum Geheule hat unglaublich genervt und anstatt ihrer Managerin/Oma zu sagen, was sie stört verschwindet sie einfach und sagt, joa brauche eine Pause, also nerv mich nicht. Nicht nur hat sie mit dieser Aktion das Leben von Finn aufs Spiel gesetzt (Er wurde beschuldigt, sie entführt zu haben und kam dann erneut in den Knast), sondern meinte dann am Ende „Ich will mich ihm nicht aufdringen“, ja Bonnie ist leider ein bisschen zu spät, meinst du nicht? Musste wegen machen Sachen, die sie von sich gab, einfach nur den Kopf schütteln, was ziemlich oft geschehen ist.
Über Clyde aka Finn hat man nicht wirklich etwas mitbekommen, er hat nur zum Ende hin einmal kurz seine Emotionen gezeigt, aber dann war er wieder komplett verschlossen. Er hatte, aber auch nicht wirklich etwas Interessantes an sich, weshalb ich nicht neugierig darauf war, mehr über ihn zu erfahren. Das Einzige, was man über ihn wirklich erfahren hat war, dass er für Mathematik lebt. Er hat so viel über Zahlen geredet, dass ich mich gefühlt habe, als würde ich gerade im Unterricht sitzen.
Die Personen, die sie auf ihrem “Roadtrip“ kennengelernt haben, waren die Einzigen, die ich ansatzweise mochte.
Handlung:
Die Leseprobe hat mir sehr gefallen, aber irgendwie wurde die ganze Spannung in diese 30 Seiten gesteckt und dann ließ es einfach nur noch nach.
Dass Bonnie sich umbringen wollte ist denke ich mal kein Geheimnis, weil es im Klappentext steht und nach dem der Retter Finn, sie vor dem Tod bewahrt hat, steigt sie einfach in sein Auto und fährt mit ihm durch gefühlt ganz USA. Sie hat nicht mal eine Sekunde gezögert, sondern stieg einfach ein und bettelt ihn an, dass er sie mitnehmen soll.
Ebenfalls wurde das Thema Selbstmord ein wenig in den Dreck gezogen und es schien so, als wäre es nur passiert, um der Geschichte ETWAS Tiefe zu verleihen. Bonnie hat es so rübergebracht, dass man es nur tut, um seine Langeweile zu vertreiben und auch als es ihr dann nicht so gut ging, konnte Finn nur daran denken, dass er die Version von ihr mehr mag, die immer dumme Witze macht. Sorry Bro, aber du kannst dir leider nicht aussuchen, wann es dir mental gerade nicht so prickelnd geht. Dies kann vor allem die Leute betreffen, die selbst Erfahrung mit dem Thema gemacht haben und ich finde man hätte dies anders rüberbringen sollen.
Es sind teilweise Dinge passiert, die danach nie wieder zur Sprache gekommen sind und es schien einfach nur als Seiten-Füller da zu sein.
Sie werden gerade vom ganzen Staat/Land gesucht und verfolgt und da kam die brillante Bonnie, die übrigens ein Weltstar ist, auf die grandiose Idee in einer Bar ein kleines Ständchen zu singen, als würde niemand sie erkennen. Nicht nur das, sondern auch noch genau in diesem Moment kam die Polizei oder sonst wer, um den Barkeeper auf Grund von Drogenverkauf an Kindern zu verhaften. Wie hoch stehen denn bitte die Chancen, das so etwas passiert?
Das Ganze Buch über gab es einfach hunderte von solchen “Zufällen“, dass es einfach nur noch genervt hat.
Genauso lief es entweder zu schnell oder es hat sich unglaublich gezogen, es gab kein dazwischen. Die beiden kannten sich gerade erst einen Tag und haben sich dann aus dem Nichts geküsst, dann ist erstmal wieder nichts passiert und eine Woche später heiraten sie. Sie haben GEHEIRATET! Nach einer verdammten Woche, die sie sich kannten.
Ich konnte teilweise kaum etwas nachvollziehen und es hat meistens auch einfach keinen Sinn ergeben, saß da dann einfach nur und war nach einer Zeit ganz ehrlich nicht mehr überrascht.
Fazit:
Ganz nette Geschichte für einen kleinen Nervenkitzel, jedoch konnte es mich nicht überzeugen, durch die teilweise unsinnige Handlung. Ich vergebe 1/5 Sternen
May 12, 2015
>Ich deutete auf Finn und sagte: "Dein Name bedeutet Infinität, also Unendlichkeit."
Dann deutete ich auf mich und sagte: "Plus eins. Das ergibt zwei, du Genie. Unendlich wir, sozusagen."<
Seite 135
Meinung:
Über eine Woche ist es nun schon her, das ich dieses Wunderwerk aus der Feder von Amy Harmon beendet habe. Seitdem versuche ich, die richtigen Worte zu finden die beschreiben welchen Gefühlssturm dieses Buch in mir ausgelöst hat, wie mich Amy dazu gebracht hat eine Nacht lang durchzulesen und das Buch erst dann wegzulegen, als die letzte Seite gelesen war und draußen schon die Sonne aufging. Ich suche nach Worten die beschreiben wie wundervoll komplex diese Geschichte und vorallem ihre Protagonisten sind. Wie wild und ungezwungen, unbeschwert und irgendwie frei dieser Bonnie und Clyde Trip auf mich wirkt. Wie hinreißend sich diese zarte Liebesgeschichte entwickelt, dieses bedingslose Vertrauen zueinander, aber auch wie tief mich die Probleme von Finn und Bonnie mit in einen Abgrund gerissen haben, der mir die Tränen in die Augen trieb und mir das Herz schwer werden ließ.
Die Wahrheit ist, egal wie lange ich danach suche oder was ich schreibe, ich finde keine Worte die Amy Harmon und ihrem Roman um Finn und Bonnie auch nur im Ansatz gerecht werden könnten.
Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem mir im Anschluß so sehr die Worte fehlen, wie bei diesem.
Amy Harmon ist eine absolute Wortkünstlerin, sie verzaubert mit ihrem wundervollen, bildreichem und ausdrucksvollen Schreibstil und versteckt zwischen den Zeilen so viel Gefühl und Emotion, das mir stellenweise die Luft wegblieb und ich einfach zutiefst gerührt war. Schon nach ihrem ersten Roman "Vor uns das Leben" war ich hellauf begeistert, aber mit "Unendlich wir" setzt sie nochmal eins drauf und schreibt sich an die Top 5 meiner Lieblingsautoren.
Die Gestaltung von Buch und Cover gefällt mir sehr. Die Farben des Covers sind sommerlich frisch und es zeigt ein Pärchen, das noch nicht den Eindruck vermittelt eines zu sein, was gut passt, denn zu Beginn der Geschichte und auch im anfänglichen Verlauf steht jeder der beiden Protagonisten für sich allein.
Die Kapitel beginnen fast alle mit einem kurzen Auszug aus den Medien, die mächtig spekulieren was hinter Bonnie Raes plötzlichem Verschwinden steckt und die etwas ganz anderes erzählen, als das was sich eigentlich wirklich abspielt.
Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven. Amy Harmon wechselt zwischen Finn und Bonnie Rae hin und her. Interessant dabei ist, das Bonnie in der Ich-Form erzählt, während Finns Gedanken und Eindrücke aus Sicht eines unsichtbaren Erzählers geschildert werden.
Bonnie Rae Shelby ist wohl der Inbegriff eines typischen amerikanischen Countrygirls. Sie hat ein sonniges Gemüt, ist zu allen freundlich, hat ein unfassbar großes Herz für alles und jeden. Doch hinter der Fassade brodelts gewaltig, denn Bonnie Rae ist am Boden, ausgelaugt und traurig. Sie fühlt sich wie der Vogel im goldenen Käfig. Von der eigenen Großmutter und der Familie ausgenutzt und als Geldmaschine benutzt. Sie trauert um ihre Zwillingsschwester und will ihrem Leben ein Ende setzen. Doch dann begegnet sie Finn und findet mit jedem gemeinsamen Tag ihrer abgedrehten Reise ein bisschen mehr zu sich selbst.
Mit ihrem zurückgewonnen Lebensmut und ihrer quirligen Art steckt sie nicht nur mich als Leserin total an, sondern sie schleicht sich in Finns Herz, ob er will oder nicht. Eigentlich hat Finn immer nur eines interessiert: Mathematik, er ist ein absolutes Genie auf dem Gebiet und hätte sicher eine großartige Zukunft gehabt, wenn er nicht im Alter von 18 Jahren unverschuldet in ernsthafte Schwierigkeiten gekommen wäre, die ihn ins Gefängnis brachten. Nun ist er raus und will ein Neues Leben in Vegas beginnen. Doch dann kommt eben alles ganz anders als geplant und er hat Bonnie an der Backe. Zunächst passt ihm das eher weniger in den Kram, doch je länger die beiden unterwegs sind, umso mehr öffnet sich der eigentlich stille Finn und umso mehr verlieben sich die beiden ineinander.
Man weiß bei diesem Buch gar nicht so recht wo man anfangen soll, denn die Geschichte ist einfach so wahnsinnig komplex gestaltet und es gibt so viele Themen die Amy Harmon hier wunderbar in Szene setzt, das man sie gar nicht alle aufzählen kann. Im Vordergrund steht ganz klar die Liebesgeschichte, die sich sehr zögerlich und gleichzeitig so impulsiv entwickelt, doch auch Themen wie Trauerbewältigung, Hilfsbereitschaft, Mut und Selbstfindung spielen eine Rolle und irgendwie gehts auch ein bisschen um Gott oder zumindest um eine höhere Macht. Es geht um Musik und um die Geschichte von Bonnie und Clyde, die die beiden auf ihrer Reise verfolgt. Und die ist echt turbulent. Denn Bonnie und Finn entdecken nicht nur ihre Gefühle zueinander und setzen sich mit ihren Ängsten und Problemen auseinander, sondern es sitzen ihnen Familie, Polizei und die Medien im Nacken, die die beiden durch die Staaten verfolgen und durch die ihnen großer Ärger droht.
Das Ende, das leider wie bei jeder Geschichte irgendwann einmal kommen muss, auch wenn man es nicht will, ist superspannend, wunderschön und einfach komplett rund. Ich wünsche mir noch viel viel mehr dieser Geschichten von Amy Harmon und kann es kaum erwarten ihren neuen Roman, der im Herbst erscheint, in den Händen zu halten.
Fazit:
Mit "Unendlich Wir" schafft Amy Harmon einen Roman, dem ich mit meinen Worten unmöglich gerecht werden kann. Mit ihrem eindrucksvollen Schreibstil und ihren großartigen, liebenswerten Protagonisten zog sie mich in eine Geschichte die so vielseitig und emotional ist, das ich das Buch erst dann aus der Hand legen konnte, als draußen bereits die Sonne aufging.
Dieses Buch gräbt sich tief in mein Herz und platziert sich ungeniert an der Spitze meiner bisherigen Jahres-Highlights. Ein echtes MUST READ !
©Ina's Little Bakery
Dann deutete ich auf mich und sagte: "Plus eins. Das ergibt zwei, du Genie. Unendlich wir, sozusagen."<
Seite 135
Meinung:
Über eine Woche ist es nun schon her, das ich dieses Wunderwerk aus der Feder von Amy Harmon beendet habe. Seitdem versuche ich, die richtigen Worte zu finden die beschreiben welchen Gefühlssturm dieses Buch in mir ausgelöst hat, wie mich Amy dazu gebracht hat eine Nacht lang durchzulesen und das Buch erst dann wegzulegen, als die letzte Seite gelesen war und draußen schon die Sonne aufging. Ich suche nach Worten die beschreiben wie wundervoll komplex diese Geschichte und vorallem ihre Protagonisten sind. Wie wild und ungezwungen, unbeschwert und irgendwie frei dieser Bonnie und Clyde Trip auf mich wirkt. Wie hinreißend sich diese zarte Liebesgeschichte entwickelt, dieses bedingslose Vertrauen zueinander, aber auch wie tief mich die Probleme von Finn und Bonnie mit in einen Abgrund gerissen haben, der mir die Tränen in die Augen trieb und mir das Herz schwer werden ließ.
Die Wahrheit ist, egal wie lange ich danach suche oder was ich schreibe, ich finde keine Worte die Amy Harmon und ihrem Roman um Finn und Bonnie auch nur im Ansatz gerecht werden könnten.
Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem mir im Anschluß so sehr die Worte fehlen, wie bei diesem.
Amy Harmon ist eine absolute Wortkünstlerin, sie verzaubert mit ihrem wundervollen, bildreichem und ausdrucksvollen Schreibstil und versteckt zwischen den Zeilen so viel Gefühl und Emotion, das mir stellenweise die Luft wegblieb und ich einfach zutiefst gerührt war. Schon nach ihrem ersten Roman "Vor uns das Leben" war ich hellauf begeistert, aber mit "Unendlich wir" setzt sie nochmal eins drauf und schreibt sich an die Top 5 meiner Lieblingsautoren.
Die Gestaltung von Buch und Cover gefällt mir sehr. Die Farben des Covers sind sommerlich frisch und es zeigt ein Pärchen, das noch nicht den Eindruck vermittelt eines zu sein, was gut passt, denn zu Beginn der Geschichte und auch im anfänglichen Verlauf steht jeder der beiden Protagonisten für sich allein.
Die Kapitel beginnen fast alle mit einem kurzen Auszug aus den Medien, die mächtig spekulieren was hinter Bonnie Raes plötzlichem Verschwinden steckt und die etwas ganz anderes erzählen, als das was sich eigentlich wirklich abspielt.
Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven. Amy Harmon wechselt zwischen Finn und Bonnie Rae hin und her. Interessant dabei ist, das Bonnie in der Ich-Form erzählt, während Finns Gedanken und Eindrücke aus Sicht eines unsichtbaren Erzählers geschildert werden.
Bonnie Rae Shelby ist wohl der Inbegriff eines typischen amerikanischen Countrygirls. Sie hat ein sonniges Gemüt, ist zu allen freundlich, hat ein unfassbar großes Herz für alles und jeden. Doch hinter der Fassade brodelts gewaltig, denn Bonnie Rae ist am Boden, ausgelaugt und traurig. Sie fühlt sich wie der Vogel im goldenen Käfig. Von der eigenen Großmutter und der Familie ausgenutzt und als Geldmaschine benutzt. Sie trauert um ihre Zwillingsschwester und will ihrem Leben ein Ende setzen. Doch dann begegnet sie Finn und findet mit jedem gemeinsamen Tag ihrer abgedrehten Reise ein bisschen mehr zu sich selbst.
Mit ihrem zurückgewonnen Lebensmut und ihrer quirligen Art steckt sie nicht nur mich als Leserin total an, sondern sie schleicht sich in Finns Herz, ob er will oder nicht. Eigentlich hat Finn immer nur eines interessiert: Mathematik, er ist ein absolutes Genie auf dem Gebiet und hätte sicher eine großartige Zukunft gehabt, wenn er nicht im Alter von 18 Jahren unverschuldet in ernsthafte Schwierigkeiten gekommen wäre, die ihn ins Gefängnis brachten. Nun ist er raus und will ein Neues Leben in Vegas beginnen. Doch dann kommt eben alles ganz anders als geplant und er hat Bonnie an der Backe. Zunächst passt ihm das eher weniger in den Kram, doch je länger die beiden unterwegs sind, umso mehr öffnet sich der eigentlich stille Finn und umso mehr verlieben sich die beiden ineinander.
Man weiß bei diesem Buch gar nicht so recht wo man anfangen soll, denn die Geschichte ist einfach so wahnsinnig komplex gestaltet und es gibt so viele Themen die Amy Harmon hier wunderbar in Szene setzt, das man sie gar nicht alle aufzählen kann. Im Vordergrund steht ganz klar die Liebesgeschichte, die sich sehr zögerlich und gleichzeitig so impulsiv entwickelt, doch auch Themen wie Trauerbewältigung, Hilfsbereitschaft, Mut und Selbstfindung spielen eine Rolle und irgendwie gehts auch ein bisschen um Gott oder zumindest um eine höhere Macht. Es geht um Musik und um die Geschichte von Bonnie und Clyde, die die beiden auf ihrer Reise verfolgt. Und die ist echt turbulent. Denn Bonnie und Finn entdecken nicht nur ihre Gefühle zueinander und setzen sich mit ihren Ängsten und Problemen auseinander, sondern es sitzen ihnen Familie, Polizei und die Medien im Nacken, die die beiden durch die Staaten verfolgen und durch die ihnen großer Ärger droht.
Das Ende, das leider wie bei jeder Geschichte irgendwann einmal kommen muss, auch wenn man es nicht will, ist superspannend, wunderschön und einfach komplett rund. Ich wünsche mir noch viel viel mehr dieser Geschichten von Amy Harmon und kann es kaum erwarten ihren neuen Roman, der im Herbst erscheint, in den Händen zu halten.
Fazit:
Mit "Unendlich Wir" schafft Amy Harmon einen Roman, dem ich mit meinen Worten unmöglich gerecht werden kann. Mit ihrem eindrucksvollen Schreibstil und ihren großartigen, liebenswerten Protagonisten zog sie mich in eine Geschichte die so vielseitig und emotional ist, das ich das Buch erst dann aus der Hand legen konnte, als draußen bereits die Sonne aufging.
Dieses Buch gräbt sich tief in mein Herz und platziert sich ungeniert an der Spitze meiner bisherigen Jahres-Highlights. Ein echtes MUST READ !
©Ina's Little Bakery
March 13, 2017
2,5
Hat super angefangen, die Idee war super und die Geschichte an sich vielversprechend, aber dann ging leider alles etwas den Bach runter. Ich mochte zwar die Charaktere, aber sie haben unfassbar unlogisch gehandelt und spätestens ab der Hälfte des Buchs habe ich auf jeder zweiten Seite geschrien "GEHT DOCH ZUR POLIZEI." Unglaublich dummes Verhalten ohne jeden Grund und dann wird das ganze auch noch
SPOILER!
von einer Hochzeit gekrönt. Nachdem sich die Charaktere 8 Tage kennen. Nein danke.
Hat super angefangen, die Idee war super und die Geschichte an sich vielversprechend, aber dann ging leider alles etwas den Bach runter. Ich mochte zwar die Charaktere, aber sie haben unfassbar unlogisch gehandelt und spätestens ab der Hälfte des Buchs habe ich auf jeder zweiten Seite geschrien "GEHT DOCH ZUR POLIZEI." Unglaublich dummes Verhalten ohne jeden Grund und dann wird das ganze auch noch
SPOILER!
von einer Hochzeit gekrönt. Nachdem sich die Charaktere 8 Tage kennen. Nein danke.
March 4, 2022
Ich habe Anfang des Monats dieses wundervolle Buch gelesen und würde es am liebsten nochmal so lesen, als hätte ich es vorher noch nie gelesen.
Für mich war dieses Buch perfekt. Zu dem Zeitpunkt habe ich es einfach gebraucht diese Geschichte von Bonnie und Infinity zu lesen. Es hat so viele Gefühle in mir aufgeweckt, dass ich beim Schreiben dieser Zeilen wieder Gänsehaut bekomme.
Ich wusste direkt zu Beginn, dass ich mich unendlich verlieben werde. Ich habe es so sehr gefühlt. Jedes Kapitel. Jede Seite. Jeden Satz. Alles.
Mich haben Bonnie und Finn Clyde bisschen an mich und meinen Verlobten erinnert.
Er : nachdenklich, realistisch und zugleich unbekümmert, klardenkend, ruhig, mutig, stark, liebevoll, rational, mit beiden Füßen auf dem Boden - er ist unendlich für mich.
Sie : nachdenklich, verletzlich, ängstlich und mutig zugleich, träumerisch, aufgedreht, kämpferisch, liebevoll, verrückt, mit dem Kopf in den Wolken
Bonnie und Finn könnten unterschiedlicher nicht sein und doch passen sie perfekt zueinander. Sie lernen von einander. Sie bereichern sich gegenseitig. Sie geben sich so viel und sie haben mir so viel gegeben. Durch Bonnie und Finn habe ich gelernt, dass es einen Unterschied zwischen im Herzen und über dem Herzen gibt. Ich habe gelernt, was ein Paradoxon ist und wie wundervoll phonetisch es sein kann über Mathematik zu sprechen.
Bonnie und Finn sind zwei Hälften die einen Roadtrip machen und auf dieser Reise zu einem wurden.
𝙸𝚗𝚏𝚒𝚗𝚒𝚝𝚢 𝚙𝚕𝚞𝚜 𝚘𝚗𝚎 ist ehrlich, dramatisch, emotional und eine Unendlichkeitsgeschichte für mich.
Für mich war dieses Buch perfekt. Zu dem Zeitpunkt habe ich es einfach gebraucht diese Geschichte von Bonnie und Infinity zu lesen. Es hat so viele Gefühle in mir aufgeweckt, dass ich beim Schreiben dieser Zeilen wieder Gänsehaut bekomme.
Ich wusste direkt zu Beginn, dass ich mich unendlich verlieben werde. Ich habe es so sehr gefühlt. Jedes Kapitel. Jede Seite. Jeden Satz. Alles.
Mich haben Bonnie und Finn Clyde bisschen an mich und meinen Verlobten erinnert.
Er : nachdenklich, realistisch und zugleich unbekümmert, klardenkend, ruhig, mutig, stark, liebevoll, rational, mit beiden Füßen auf dem Boden - er ist unendlich für mich.
Sie : nachdenklich, verletzlich, ängstlich und mutig zugleich, träumerisch, aufgedreht, kämpferisch, liebevoll, verrückt, mit dem Kopf in den Wolken
Bonnie und Finn könnten unterschiedlicher nicht sein und doch passen sie perfekt zueinander. Sie lernen von einander. Sie bereichern sich gegenseitig. Sie geben sich so viel und sie haben mir so viel gegeben. Durch Bonnie und Finn habe ich gelernt, dass es einen Unterschied zwischen im Herzen und über dem Herzen gibt. Ich habe gelernt, was ein Paradoxon ist und wie wundervoll phonetisch es sein kann über Mathematik zu sprechen.
Bonnie und Finn sind zwei Hälften die einen Roadtrip machen und auf dieser Reise zu einem wurden.
𝙸𝚗𝚏𝚒𝚗𝚒𝚝𝚢 𝚙𝚕𝚞𝚜 𝚘𝚗𝚎 ist ehrlich, dramatisch, emotional und eine Unendlichkeitsgeschichte für mich.
April 2, 2015
Meinung:
"Unendlich Wir" ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Mich hatte "Vor uns das Leben" ein wenig enttäuscht zurückgelassen, aber ich wollte Amy Harmon gerne noch eine weitere Chance geben, weil ich finde, dass sie echt gut schreiben kann und außerdem klingen ihre Bücher einfach immer total toll, da kann ich sowieso schwer widerstehen.
Ich muss aber leider gestehen, dass mir auch ihr zweites Werk nicht richtig umhauen konnte. Ich mochte es schon mehr, als "Vor uns das Leben" und besonders die erste Hälfte habe ich echt gerne gelesen, aber im Großen und Ganzen fehlte mir immer das besondere Etwas und das ist so verdammt schade, weil ich den Stil der Autorin so gerne lese und ich Harmons Worte total bewundere und genieße.
Auch ihre beiden kreierten Protagonisten mochte ich auf Anhieb. In ihrem anderen Werk hatte ich ja Probleme mit den Charakteren, aber hier haben mir Bonnie und Finn gut gefallen und ich mochte das ganze Szenario und die Vergleiche zu Bonnie und Clyde und wie die Handlung um die beiden aufgebaut wurde. Die Autorin weiß aber auch, wie man authentische Charaktere schafft und die Handlung mit liebevollen kleinen Details versieht, die einfach wahnsinnig gut passen.
Nichtsdestotrotz gab es besonders in der zweiten Hälfte so einige Momente, in denen mir die beiden einfach zu überzogen gewirkt haben - nicht unbedingt kitschig, aber zu unglaubwürdig in den Dingen, die sie getan haben. Das hat nicht unbedingt meinen Lesefluss gestört, aber dem Gesamtbild doch einen kleinen faden Beigeschmack gegeben. Darüber hinaus mochte ich aber den Ausgang der Geschichte.
Fazit:
Ich finde es sehr schade, aber Amy Harmons Bücher wollen mich einfach nie so richtig überzeugen, dabei klingen die Geschichte immer so toll. "Unendlich wir" hat mir zwar ganz gut gefallen, aber ich vermisse auch hier einfach das gewisse Etwas, dabei ist der Stil der Autorin wunderbar und auch die Charaktere waren mir sympathisch. Gelegentlich waren mir die Handlung und das Auftreten der Protagonisten aber einfach zu überzogen.
"Unendlich Wir" ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Mich hatte "Vor uns das Leben" ein wenig enttäuscht zurückgelassen, aber ich wollte Amy Harmon gerne noch eine weitere Chance geben, weil ich finde, dass sie echt gut schreiben kann und außerdem klingen ihre Bücher einfach immer total toll, da kann ich sowieso schwer widerstehen.
Ich muss aber leider gestehen, dass mir auch ihr zweites Werk nicht richtig umhauen konnte. Ich mochte es schon mehr, als "Vor uns das Leben" und besonders die erste Hälfte habe ich echt gerne gelesen, aber im Großen und Ganzen fehlte mir immer das besondere Etwas und das ist so verdammt schade, weil ich den Stil der Autorin so gerne lese und ich Harmons Worte total bewundere und genieße.
Auch ihre beiden kreierten Protagonisten mochte ich auf Anhieb. In ihrem anderen Werk hatte ich ja Probleme mit den Charakteren, aber hier haben mir Bonnie und Finn gut gefallen und ich mochte das ganze Szenario und die Vergleiche zu Bonnie und Clyde und wie die Handlung um die beiden aufgebaut wurde. Die Autorin weiß aber auch, wie man authentische Charaktere schafft und die Handlung mit liebevollen kleinen Details versieht, die einfach wahnsinnig gut passen.
Nichtsdestotrotz gab es besonders in der zweiten Hälfte so einige Momente, in denen mir die beiden einfach zu überzogen gewirkt haben - nicht unbedingt kitschig, aber zu unglaubwürdig in den Dingen, die sie getan haben. Das hat nicht unbedingt meinen Lesefluss gestört, aber dem Gesamtbild doch einen kleinen faden Beigeschmack gegeben. Darüber hinaus mochte ich aber den Ausgang der Geschichte.
Fazit:
Ich finde es sehr schade, aber Amy Harmons Bücher wollen mich einfach nie so richtig überzeugen, dabei klingen die Geschichte immer so toll. "Unendlich wir" hat mir zwar ganz gut gefallen, aber ich vermisse auch hier einfach das gewisse Etwas, dabei ist der Stil der Autorin wunderbar und auch die Charaktere waren mir sympathisch. Gelegentlich waren mir die Handlung und das Auftreten der Protagonisten aber einfach zu überzogen.
November 24, 2015
Hmm, also ich hatte bereits solo viele positive Meinungen zu dem Buch gehört, dass ich echt megamäßig hohe Erwartungen hatte. Und ich muss leider gleich zu Beginn sagen, dass sich diese bei Weitem nicht erfüllt haben. Ich sage euch auch sofort warum...
Ich habe ein Buch mit wahnsinnig viel Gefühl erwartet. Und zwar soviel Gefühl, dass es mich zum Weinen bringen würde. Leider sind meine Augen so trocken geblieben wie die Wüste.
Die Gefühle sind zwar da und ich hatte auch durchaus Mitleid mit Bonnie oder auch Finn. Aber mir fehlte der heftige Schmerz, den man empfinden muss, wenn man seinen Zwilling verloren hat. Ich habe das Gefühl gehabt, dass das gar nicht wirklich rüberkam. Natürlich geht es ja auch in erster Linie um Finn und Bonnie und der Road Trip der beiden war ja auch ganz nett zu lesen. Aber mehr als nett war es leider nicht. Ich habe mich an manchen Stellen leider ziemlich gelangweilt, aber das lag vielleicht auch mehr daran, dass ich einfach keine emotionale Bindung zu den beiden aufbauen konnte.
Dabei fand ich die Story über eine Popikone und einen Ex-Häftling echt interessant. An manchen Stellen musste ich irgendwie auch an Britney Spears denken. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sie eine Vorlage gewesen könnte.
Das Ende des Buches ist für mich echt übertrieben. Es gibt da ein Ereignis (ich will euch nicht spoilern), dass sollte man vielleicht nicht direkt nach 1 Woche kennenlernen tun...
Nun ja, wie gesagt. Ich fand es ganz nett zu lesen, aber hat mich jetzt nicht wirklich in meiner Gefühlswelt erschüttert. Es hat mich einfach nicht richtig berührt.
Mir fehlte Spannung, Dramatik und die ganz großen Gefühlen. So ist es ein Buch, das man durchaus lesen kann, aber nicht muss.
Daher bekommt Unendlich wir 3 von 5 Punkten von mir...
Ich habe ein Buch mit wahnsinnig viel Gefühl erwartet. Und zwar soviel Gefühl, dass es mich zum Weinen bringen würde. Leider sind meine Augen so trocken geblieben wie die Wüste.
Die Gefühle sind zwar da und ich hatte auch durchaus Mitleid mit Bonnie oder auch Finn. Aber mir fehlte der heftige Schmerz, den man empfinden muss, wenn man seinen Zwilling verloren hat. Ich habe das Gefühl gehabt, dass das gar nicht wirklich rüberkam. Natürlich geht es ja auch in erster Linie um Finn und Bonnie und der Road Trip der beiden war ja auch ganz nett zu lesen. Aber mehr als nett war es leider nicht. Ich habe mich an manchen Stellen leider ziemlich gelangweilt, aber das lag vielleicht auch mehr daran, dass ich einfach keine emotionale Bindung zu den beiden aufbauen konnte.
Dabei fand ich die Story über eine Popikone und einen Ex-Häftling echt interessant. An manchen Stellen musste ich irgendwie auch an Britney Spears denken. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sie eine Vorlage gewesen könnte.
Das Ende des Buches ist für mich echt übertrieben. Es gibt da ein Ereignis (ich will euch nicht spoilern), dass sollte man vielleicht nicht direkt nach 1 Woche kennenlernen tun...
Nun ja, wie gesagt. Ich fand es ganz nett zu lesen, aber hat mich jetzt nicht wirklich in meiner Gefühlswelt erschüttert. Es hat mich einfach nicht richtig berührt.
Mir fehlte Spannung, Dramatik und die ganz großen Gefühlen. So ist es ein Buch, das man durchaus lesen kann, aber nicht muss.
Daher bekommt Unendlich wir 3 von 5 Punkten von mir...
March 8, 2021
4/5 Sterne
Infinity Plus One
von Amy Harmon
LYX
„"In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen." Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ... "Unvergesslich, zutiefst berührend und einzigartig geschrieben, wie es nur Amy Harmon kann." VILMAIRIS Neuausgabe von UNENDLICH WIR“
Ich bedanke mich bei Netgalley und dem LYX Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab.
Das erste was mir eigentlich beim Leses dieses Buches entgegensprang waren die verschiedenen Personen in denen geschrieben wurde, wenn man den jeweiligen POV hatte. Bei Bonnie wurde in der ersten Person erzählt, wobei man bei Finn plötzlich in der 3. Person schrieb. Etwas gewöhnungsbedürftig wie ich finde und auch nicht zwingend notwendig. Es verwirrt eigentlich nur unnötig. Ich hätte empfohlen bei einer Schreibweise zu bleiben, entweder 1.oder 3. Person.
Obwohl mir der Schreibstil der Autorin ansonsten wirklich angenehm war und mir sehr gefiel, ist dies ein Grund warum ich leider einen Punkt abziehen werde bei meiner Bewertung. Sie hatte sicher ihre Gründe für diese Entscheidung und Wahl und wollte damit etwas erzielen. Aber bei mir hinterließ dies leider nicht den gewünschten Effekt.
Ein weiterer Punkt meiner Kritik ist aber auch, dass wenn die POV wechselte, man dies eigentlich nicht angezeigt bekam, sondern erst beim Lesen merkte. In den meisten Büchern, findet man dann eine kurze Überschrift und weiß, aha jetzt ist jemand anderer dran und kann sich schon darauf einstellen.
Zu Beginn der Geschichte scheint es Bonnie nicht gut zu gehen, denn sie ist kurz davor sich das Leben nehmen zu wollen. Was auch mit der Sache mit ihrer Schwester zusammenhängen kann. Im weiteren Verlauf der Geschichte aber kommt Bonnie nur noch als sehr zuversichtlich, überpositiv rüber. Sie will einfach jedem helfen und strotzt nur so vor Optimismus, Zuversicht und Lebensfreude und lebt jeden Augenblick wie er gerade kommt. Ein Widerspruch für mich. Ein Mensch der kurz davor stand sich umzubringen… entweder ihr Charakter hatte manische und depressive Phasen oder hier passte einfach etwas nicht zusammen. Denn dieser übermäßige Optimismus nervte mich irgendwann dann doch.
Doch das ist nicht alles was mir an ihr aufgefallen ist. Sie ist irgendwie leicht abgedreht und entspricht eben nicht genau dem Bild, welches man von ihr erwartet.
Finn hingegen ist gewachsener in seiner Art finde ich, er wirkte auf mich einfach authentischer und realer, weil er eben nicht immer nur alles nur rosa und toll fand. Er wirkte einfach echter und machte es mir leichter ihn zu verstehen und zu mögen. Auch wenn ich seine unendliche Geduld mit Bonnie stellenweise nicht nachvollziehen konnte, denn er nahm einfach alles hin was sie tat, unterstützte und half ihr und war für sie da, wo jeder andere vielleicht gesagt hätte, es reicht.
Dadurch, dass sich die Story über einen sehr begrenzten Zeitraum erstreckt und man eigentlich die ganze Zeit über auf einem Roadtrip ist, besteht ein Großteil der Geschichte aus Dialogen zwischen den beiden. Wenn also realtiv wenig passierte, kann es einem so vorkommen als würde sich alles in die Länge ziehen und man ist hin und wieder versucht einfach weiter zu blättern, bis endlich wieder etwas passiert. Auf der anderen Seite lernt man die Beiden auch durch diese Dialoge besser kennen und verstehen. Der ein wird dies mögen, ein anderer vielleicht etwas langatmig finden. Diese Einschätzung überlasse ich gern Euch selbst.
Die sogenannte Realität bekommt man hin und wieder durch Medienberichterstattungen präsentiert, denn die offiziellen Meldungen sprechen von Bonnies Entführung. Was ja nicht den Tatsachen entspricht, aber so dargestellt wird. Also sieht man hier die echte Realität und die vorgeschobene gegenüber gestellt.
Auch wenn man bei den Namen schon erahnen kann, dass man vielleicht Anspielungen auf das echte Gangsterpärchen Bonnie und Clyde erwarten kann, waren auch immer wieder Vergleiche in die Geschichte verwoben zwischen den beiden Paaren.
Erst am Ende des Buches wurde es wirklich spannend für mich, da es eher so aussah als sei dieses ein Buch ohne das typische HappyEnd. Wäre in meinen Augen aber auch mal eine erfrischende Überraschung gewesen. Dennoch ändert sich noch einmal alles rasend schnell und beschert uns dann doch noch das Ende welches man erwartet und erhofft hatte. Doch ich muss ehrlich sagen, das Ende des Buches hat mich endlich überzeugen können. Ein wenig mehr davon im gesamten Verlauf und es wäre nicht stellenweise so langgezogen gewesen.
Alles in allem eine nette Geschichte mit einem starken männlichen Prota und einer etwas zu optimistischen jungen Frau. Eine Geschichte die man lesen kann, aber wissen sollte, es passiert nicht wirklich viel.
#liebesroman #newadult #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #amyharmon #lyx_verlag #lyx #bücher #bücherliebe #booklover #reading #bookadict #InfinityPlusOne #leseratte #bücherwurm #bookworm #bookaholic #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher
Infinity Plus One
von Amy Harmon
LYX
„"In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen." Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ... "Unvergesslich, zutiefst berührend und einzigartig geschrieben, wie es nur Amy Harmon kann." VILMAIRIS Neuausgabe von UNENDLICH WIR“
Ich bedanke mich bei Netgalley und dem LYX Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab.
Das erste was mir eigentlich beim Leses dieses Buches entgegensprang waren die verschiedenen Personen in denen geschrieben wurde, wenn man den jeweiligen POV hatte. Bei Bonnie wurde in der ersten Person erzählt, wobei man bei Finn plötzlich in der 3. Person schrieb. Etwas gewöhnungsbedürftig wie ich finde und auch nicht zwingend notwendig. Es verwirrt eigentlich nur unnötig. Ich hätte empfohlen bei einer Schreibweise zu bleiben, entweder 1.oder 3. Person.
Obwohl mir der Schreibstil der Autorin ansonsten wirklich angenehm war und mir sehr gefiel, ist dies ein Grund warum ich leider einen Punkt abziehen werde bei meiner Bewertung. Sie hatte sicher ihre Gründe für diese Entscheidung und Wahl und wollte damit etwas erzielen. Aber bei mir hinterließ dies leider nicht den gewünschten Effekt.
Ein weiterer Punkt meiner Kritik ist aber auch, dass wenn die POV wechselte, man dies eigentlich nicht angezeigt bekam, sondern erst beim Lesen merkte. In den meisten Büchern, findet man dann eine kurze Überschrift und weiß, aha jetzt ist jemand anderer dran und kann sich schon darauf einstellen.
Zu Beginn der Geschichte scheint es Bonnie nicht gut zu gehen, denn sie ist kurz davor sich das Leben nehmen zu wollen. Was auch mit der Sache mit ihrer Schwester zusammenhängen kann. Im weiteren Verlauf der Geschichte aber kommt Bonnie nur noch als sehr zuversichtlich, überpositiv rüber. Sie will einfach jedem helfen und strotzt nur so vor Optimismus, Zuversicht und Lebensfreude und lebt jeden Augenblick wie er gerade kommt. Ein Widerspruch für mich. Ein Mensch der kurz davor stand sich umzubringen… entweder ihr Charakter hatte manische und depressive Phasen oder hier passte einfach etwas nicht zusammen. Denn dieser übermäßige Optimismus nervte mich irgendwann dann doch.
Doch das ist nicht alles was mir an ihr aufgefallen ist. Sie ist irgendwie leicht abgedreht und entspricht eben nicht genau dem Bild, welches man von ihr erwartet.
Finn hingegen ist gewachsener in seiner Art finde ich, er wirkte auf mich einfach authentischer und realer, weil er eben nicht immer nur alles nur rosa und toll fand. Er wirkte einfach echter und machte es mir leichter ihn zu verstehen und zu mögen. Auch wenn ich seine unendliche Geduld mit Bonnie stellenweise nicht nachvollziehen konnte, denn er nahm einfach alles hin was sie tat, unterstützte und half ihr und war für sie da, wo jeder andere vielleicht gesagt hätte, es reicht.
Dadurch, dass sich die Story über einen sehr begrenzten Zeitraum erstreckt und man eigentlich die ganze Zeit über auf einem Roadtrip ist, besteht ein Großteil der Geschichte aus Dialogen zwischen den beiden. Wenn also realtiv wenig passierte, kann es einem so vorkommen als würde sich alles in die Länge ziehen und man ist hin und wieder versucht einfach weiter zu blättern, bis endlich wieder etwas passiert. Auf der anderen Seite lernt man die Beiden auch durch diese Dialoge besser kennen und verstehen. Der ein wird dies mögen, ein anderer vielleicht etwas langatmig finden. Diese Einschätzung überlasse ich gern Euch selbst.
Die sogenannte Realität bekommt man hin und wieder durch Medienberichterstattungen präsentiert, denn die offiziellen Meldungen sprechen von Bonnies Entführung. Was ja nicht den Tatsachen entspricht, aber so dargestellt wird. Also sieht man hier die echte Realität und die vorgeschobene gegenüber gestellt.
Auch wenn man bei den Namen schon erahnen kann, dass man vielleicht Anspielungen auf das echte Gangsterpärchen Bonnie und Clyde erwarten kann, waren auch immer wieder Vergleiche in die Geschichte verwoben zwischen den beiden Paaren.
Erst am Ende des Buches wurde es wirklich spannend für mich, da es eher so aussah als sei dieses ein Buch ohne das typische HappyEnd. Wäre in meinen Augen aber auch mal eine erfrischende Überraschung gewesen. Dennoch ändert sich noch einmal alles rasend schnell und beschert uns dann doch noch das Ende welches man erwartet und erhofft hatte. Doch ich muss ehrlich sagen, das Ende des Buches hat mich endlich überzeugen können. Ein wenig mehr davon im gesamten Verlauf und es wäre nicht stellenweise so langgezogen gewesen.
Alles in allem eine nette Geschichte mit einem starken männlichen Prota und einer etwas zu optimistischen jungen Frau. Eine Geschichte die man lesen kann, aber wissen sollte, es passiert nicht wirklich viel.
#liebesroman #newadult #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #amyharmon #lyx_verlag #lyx #bücher #bücherliebe #booklover #reading #bookadict #InfinityPlusOne #leseratte #bücherwurm #bookworm #bookaholic #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher
April 24, 2015
Überraschenderweise hat mir das Buch richtig gut gefallen. Von den Bewertungen her war ich schon recht skeptisch und habe es vor mir her geschoben. Aber Bonnie und Clyde (Finn) haben mich gefangen genommen. Finn ist ein richtiges Genie und auch wenn ich Mathe nicht wirklich verstehen werde fand ich es spannend ihm zuzuhören wenn er die Welt mit Zahlen erklärt hat. Bonnie ist eine ganz süße und liebenswerte Person und die beiden haben sich wirklich verdient. Schon das es ein Happy End gab.
This entire review has been hidden because of spoilers.
April 26, 2015
Fünf Sterne und ich würde 10 geben wenn ich könnte. Dieses Buch ist das Beste, das ich seit Jahren gelesen habe. Nicht nur weil es auf jeder Seite neu überrascht, sondern weil so viel Weisheit und Wahrheit darin steckt, dass es einen fast umhaut und weil es vermag der Liebe ihren angemessenen Rahmen zu geben, die Unendlichkeit!
April 11, 2021
Die Rezension enthält leichte Spoiler bzgl. der Protagonisten und ihrer Vergangenheit, jedoch nicht zum Plot des Buches. (Spoiler sind markiert)
„Infinity plus one“ ist die Geschichte von Popstar Bonnie Rae Shelby und dem Exhäftling Infinity ‚Finn‘ Clyde.
Bonnies Leben ist von Kind auf von Tragödien geprägt – in prekären Verhältnissen aufgewachsen, die Krebserkrankung ihrer Zwillingsschwester, ihre sie tyrannisierende Großmutter, die gleichzeitig ihre Managerin ist und ihre Karriere immer weiter pusht, auch um sich an ihrer talentierten Enkelin zu bereichern. Auch Finns Leben ist nicht sonderlich rosig verlaufen, die letzten Jahre hat er im Gefängnis verbracht und eigentlich ist er am Anfang des Buches dabei, in ein neues Leben aufzubrechen.
CN: Suizidabsichten
Nennenswert weit kommt Finn jedoch nicht, weil er auf einer Brücke eine Gestalt entdeckt – Bonnie, die sich nach einem Konzert abgesetzt hat und gerade vorhat, von besagter Brücke zu springen. Finn kann sie allerdings überzeugen, von dieser Brücke herunter zu kommen.
/CN Ende
Weil Bonnie nicht weiß, was sie tun soll, bittet sie Finn, dass er sie mitnimmt. Mitnimmt auf einen Roadtrip, bei dem letztlich nicht nur Bonnies Großmutter hinter ihr her ist, sondern sie auch von der Polizei gesucht werden und immer weiterer Verbrechen angeklagt werden.
Das Buch versucht, die Geschichte der beiden Hauptfiguren Bonnie und Finn Clyde mit der des Verbrecherpaares Bonnie und Clyde zu verflechten. Das wird einerseits über ihre Namen versucht, dadurch, dass die Handlung entsprechend gestaltet wird und Bonnie beispielsweise ein Sachbuch über das Paar liest und sie historische Orte besichtigen. Grundsätzlich finde ich diese Idee ganz interessant, aber durch die vielen Bezüge ist es eher penetrant als charmant gelöst und wirkt auch sehr konstruiert. Hier wäre weniger vielleicht wirklich mehr gewesen.
Die Geschichte wird wechselseitig aus den Perspektiven von Bonnie und Finn erzählt, dabei wird für Bonnie die 1. Person in Verbindung gewählt, für Finn jedoch die 3. Person. Dabei hat sich mir allerdings nicht ganz erschlossen, wieso diese unterschiedlichen Perspektiven gewählt wurden, da mir Finns Perspektive nicht distanzierter oder ähnliches vorgekommen ist, wofür der Er-Erzähler ja durchaus eingesetzt werden kann.
Nahezu die gesamte Zeit über geht es ausschließlich um Finn und Bonnie, nur sporadisch treffen die beiden auf ihrer Reise auf weitere Personen. Die Nebenfiguren bleiben dementsprechend flach.
Finn wird von Anfang an als Protagonist mit dunkler Vergangenheit™ eingeführt, dabei bleibt das Buch zunächst aber vage (auch in seiner Perspektive, nicht nur im Gespräch mit Bonnie), was es eigentlich damit auf sich hat, dass er im Gefängnis gesessen hat.
Generell ist Finn aber ein eher erträglicher Protagonist, denn im Gegensatz zu Bonnie ist er nicht so anstrengend. Mit Bonnie bin ich nämlich auch nicht warm geworden, ihre Handlungen waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar, genau wie die Entscheidungen, die sie getroffen hat, sie ist nicht sonderlich sympathisch und bietet wenig Identifikationsfläche. Einzig die Stellen, wenn sie über ihre verstorbene Schwester spricht, mochte ich.
Grundsätzlich ist dieses Buch vor allem eines: konstruiert. Nicht nur in Bezug auf die Bonnie-und-Clyde-Geschichte, sondern generell.
CN: Suizid
Das fängt schon mit dem Anfang an, denn Bonnie ist nur aus Plotgründen auf dieser Brücke, was sie dort gemacht hat, kommt sehr lange nicht mehr auf, bis sich dann letztlich herausstellt, dass sie nicht einmal suizidal ist. Das empfinde ich als sehr problematisch, dass hier keine Reflexion vonstattengeht und sie ohnehin nur auf dieser Brücke stand, damit Finn sie aufgabeln kann. Auch werden viel zu viele Parallelen zwischen Finn und Bonnie aufgebaut, die in Summe wirklich unrealistisch und konstruiert wirken.
/CN Ende
Nachdem ich „Making Faces“ von Amy Harmon sehr gerne gelesen habe, habe ich auf etwas ähnlich Intensives hier gehofft, aber das konnte „Infinity plus one“ mir nicht geben. Davon abgesehen, dass ich es an vielen Stellen wirklich problematisch fand, war es mir auch definitiv zu konstruiert und auch der Plot konnte das nicht wirklich rausreißen, denn eigentlich passiert nicht viel mehr außer dass die beiden quer durchs Land fahren, zwischendurch Anhalter mitnehmen, polizeilich und medial gesucht werden und dass es noch einen wilden, ebenfalls konstruierten Nebenplot gibt.
Diese und weitere Rezensionen sind auch auf meinem Blog zu finden: https://buechersuesssalzig.wordpress....
„Infinity plus one“ ist die Geschichte von Popstar Bonnie Rae Shelby und dem Exhäftling Infinity ‚Finn‘ Clyde.
Bonnies Leben ist von Kind auf von Tragödien geprägt – in prekären Verhältnissen aufgewachsen, die Krebserkrankung ihrer Zwillingsschwester, ihre sie tyrannisierende Großmutter, die gleichzeitig ihre Managerin ist und ihre Karriere immer weiter pusht, auch um sich an ihrer talentierten Enkelin zu bereichern. Auch Finns Leben ist nicht sonderlich rosig verlaufen, die letzten Jahre hat er im Gefängnis verbracht und eigentlich ist er am Anfang des Buches dabei, in ein neues Leben aufzubrechen.
CN: Suizidabsichten
Nennenswert weit kommt Finn jedoch nicht, weil er auf einer Brücke eine Gestalt entdeckt – Bonnie, die sich nach einem Konzert abgesetzt hat und gerade vorhat, von besagter Brücke zu springen. Finn kann sie allerdings überzeugen, von dieser Brücke herunter zu kommen.
/CN Ende
Weil Bonnie nicht weiß, was sie tun soll, bittet sie Finn, dass er sie mitnimmt. Mitnimmt auf einen Roadtrip, bei dem letztlich nicht nur Bonnies Großmutter hinter ihr her ist, sondern sie auch von der Polizei gesucht werden und immer weiterer Verbrechen angeklagt werden.
Das Buch versucht, die Geschichte der beiden Hauptfiguren Bonnie und Finn Clyde mit der des Verbrecherpaares Bonnie und Clyde zu verflechten. Das wird einerseits über ihre Namen versucht, dadurch, dass die Handlung entsprechend gestaltet wird und Bonnie beispielsweise ein Sachbuch über das Paar liest und sie historische Orte besichtigen. Grundsätzlich finde ich diese Idee ganz interessant, aber durch die vielen Bezüge ist es eher penetrant als charmant gelöst und wirkt auch sehr konstruiert. Hier wäre weniger vielleicht wirklich mehr gewesen.
Die Geschichte wird wechselseitig aus den Perspektiven von Bonnie und Finn erzählt, dabei wird für Bonnie die 1. Person in Verbindung gewählt, für Finn jedoch die 3. Person. Dabei hat sich mir allerdings nicht ganz erschlossen, wieso diese unterschiedlichen Perspektiven gewählt wurden, da mir Finns Perspektive nicht distanzierter oder ähnliches vorgekommen ist, wofür der Er-Erzähler ja durchaus eingesetzt werden kann.
Nahezu die gesamte Zeit über geht es ausschließlich um Finn und Bonnie, nur sporadisch treffen die beiden auf ihrer Reise auf weitere Personen. Die Nebenfiguren bleiben dementsprechend flach.
Finn wird von Anfang an als Protagonist mit dunkler Vergangenheit™ eingeführt, dabei bleibt das Buch zunächst aber vage (auch in seiner Perspektive, nicht nur im Gespräch mit Bonnie), was es eigentlich damit auf sich hat, dass er im Gefängnis gesessen hat.
Generell ist Finn aber ein eher erträglicher Protagonist, denn im Gegensatz zu Bonnie ist er nicht so anstrengend. Mit Bonnie bin ich nämlich auch nicht warm geworden, ihre Handlungen waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar, genau wie die Entscheidungen, die sie getroffen hat, sie ist nicht sonderlich sympathisch und bietet wenig Identifikationsfläche. Einzig die Stellen, wenn sie über ihre verstorbene Schwester spricht, mochte ich.
Grundsätzlich ist dieses Buch vor allem eines: konstruiert. Nicht nur in Bezug auf die Bonnie-und-Clyde-Geschichte, sondern generell.
CN: Suizid
Das fängt schon mit dem Anfang an, denn Bonnie ist nur aus Plotgründen auf dieser Brücke, was sie dort gemacht hat, kommt sehr lange nicht mehr auf, bis sich dann letztlich herausstellt, dass sie nicht einmal suizidal ist. Das empfinde ich als sehr problematisch, dass hier keine Reflexion vonstattengeht und sie ohnehin nur auf dieser Brücke stand, damit Finn sie aufgabeln kann. Auch werden viel zu viele Parallelen zwischen Finn und Bonnie aufgebaut, die in Summe wirklich unrealistisch und konstruiert wirken.
/CN Ende
Nachdem ich „Making Faces“ von Amy Harmon sehr gerne gelesen habe, habe ich auf etwas ähnlich Intensives hier gehofft, aber das konnte „Infinity plus one“ mir nicht geben. Davon abgesehen, dass ich es an vielen Stellen wirklich problematisch fand, war es mir auch definitiv zu konstruiert und auch der Plot konnte das nicht wirklich rausreißen, denn eigentlich passiert nicht viel mehr außer dass die beiden quer durchs Land fahren, zwischendurch Anhalter mitnehmen, polizeilich und medial gesucht werden und dass es noch einen wilden, ebenfalls konstruierten Nebenplot gibt.
Diese und weitere Rezensionen sind auch auf meinem Blog zu finden: https://buechersuesssalzig.wordpress....
July 23, 2022
Klappentext
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... doch innerlich ist sie zerbrochen und leer. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, in Las Vegas, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er die junge Frau, die gerade von der Brücke springen will. Er muss sich entscheiden - wegschauen oder seine Hand ausstrecken, auf die Gefahr hin, dass diese Unbekannte seine Rechnung für die Zukunft zerstört.
Neuausgabe von UNENDLICH WIR
Fazit, Cover, Schreibstil und Inhalt
Was für ein Roadtrip mit den beiden aber auf eine so wunderbare aber auch schmerzliche Art und Weise. Ich bin mal wieder von einem Buch begeistert, es läuft dieses Jahr echt richtig gut für mich. Es jagt hier ein Highlight das nächste und dafür bin ich den Autor:innen echt dankbar.
Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen aber ich habe bei der Autorin auch nix anderes erwartet. Es ist nicht mein erstes Buch von ihr und dementsprechend wusste ich wie toll ihr Schreibstil ist.
Ach, die Story hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich habe sie echt geliebt. Ich hasse Mathe aber Finn hat mir sie mir näher gebracht als jeder meiner Mathelehrer in meiner Schulzeit.... 😂
Bonnie war ein so starker Charakter weil er auch mal schwach sein durfte und wir gesehen haben, es nicht alles Gold was glänzt.
Ich war so oft von Gran schockiert und bin es teils jetzt noch..... Wie kann man sowas seinem eigenen Enkelkind antun..... Es ist und wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Bonnie ist für mich wirklich eine Seele mit gutem Herz und ihre Obsession für Bonnie und Clyde ist schon sehr interessant. Die Kapitelanfänge haben echt immer so tolle und so sehr passend Namen, ich war so begeistert wie die Autorin das so gut hinbekommen hat.
Ich danke dem Lyx Verlag für das Rezi Exemplar welches meine Meinung nicht beeinflusst hat.
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... doch innerlich ist sie zerbrochen und leer. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, in Las Vegas, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er die junge Frau, die gerade von der Brücke springen will. Er muss sich entscheiden - wegschauen oder seine Hand ausstrecken, auf die Gefahr hin, dass diese Unbekannte seine Rechnung für die Zukunft zerstört.
Neuausgabe von UNENDLICH WIR
Fazit, Cover, Schreibstil und Inhalt
Was für ein Roadtrip mit den beiden aber auf eine so wunderbare aber auch schmerzliche Art und Weise. Ich bin mal wieder von einem Buch begeistert, es läuft dieses Jahr echt richtig gut für mich. Es jagt hier ein Highlight das nächste und dafür bin ich den Autor:innen echt dankbar.
Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen aber ich habe bei der Autorin auch nix anderes erwartet. Es ist nicht mein erstes Buch von ihr und dementsprechend wusste ich wie toll ihr Schreibstil ist.
Ach, die Story hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich habe sie echt geliebt. Ich hasse Mathe aber Finn hat mir sie mir näher gebracht als jeder meiner Mathelehrer in meiner Schulzeit.... 😂
Bonnie war ein so starker Charakter weil er auch mal schwach sein durfte und wir gesehen haben, es nicht alles Gold was glänzt.
Ich war so oft von Gran schockiert und bin es teils jetzt noch..... Wie kann man sowas seinem eigenen Enkelkind antun..... Es ist und wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Bonnie ist für mich wirklich eine Seele mit gutem Herz und ihre Obsession für Bonnie und Clyde ist schon sehr interessant. Die Kapitelanfänge haben echt immer so tolle und so sehr passend Namen, ich war so begeistert wie die Autorin das so gut hinbekommen hat.
Ich danke dem Lyx Verlag für das Rezi Exemplar welches meine Meinung nicht beeinflusst hat.
May 9, 2021
Danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar auf Netgallery.
Die berühmte Countrysängerin Bonnie ist verzweifelt, sie weiss nicht mehr wie es weitergehen soll. Auf einer Brücke möchte sie sich das Leben nehmen, dann hält jedoch ein Auto und Bonnie lernt Finn kennen. Zusammen machen sie eine Reise durch ganz Amerika. Auf dieser Reise lernen sie sich gegenseitig besser kennen und verlieben sich ineinander. Im Buch geht es jedoch nicht nur um die Liebesgeschichte der beiden, sondern Bonnie und Finn lernen auch sich selbst kennen und vor allem sich selbst wieder zu lieben und zu schätzen.
Der Schreibstill des Buches war sehr flüssig, ich bin gut durch die Geschichte gekommen. Das ganze Buch war sehr emotional da sich die beiden Charakter Bonnie und Finn in einer emotionalen Phase ihres Lebens befinden. Finn muss lernen mit seiner Vergangenheit zu leben und sich selbst wiederfinden. Bonnie braucht Abstand von ihrem Leben und vor allem von den Menschen, die ihr Leben bis jetzt stark bestimmt haben. Ich mochte die beiden Protagonisten sehr und konnte gut mit ihnen mitfiebern. Das Buch war für mich sehr lesenswert und ich freue mich über weitere Bücher der Autorin.
Die berühmte Countrysängerin Bonnie ist verzweifelt, sie weiss nicht mehr wie es weitergehen soll. Auf einer Brücke möchte sie sich das Leben nehmen, dann hält jedoch ein Auto und Bonnie lernt Finn kennen. Zusammen machen sie eine Reise durch ganz Amerika. Auf dieser Reise lernen sie sich gegenseitig besser kennen und verlieben sich ineinander. Im Buch geht es jedoch nicht nur um die Liebesgeschichte der beiden, sondern Bonnie und Finn lernen auch sich selbst kennen und vor allem sich selbst wieder zu lieben und zu schätzen.
Der Schreibstill des Buches war sehr flüssig, ich bin gut durch die Geschichte gekommen. Das ganze Buch war sehr emotional da sich die beiden Charakter Bonnie und Finn in einer emotionalen Phase ihres Lebens befinden. Finn muss lernen mit seiner Vergangenheit zu leben und sich selbst wiederfinden. Bonnie braucht Abstand von ihrem Leben und vor allem von den Menschen, die ihr Leben bis jetzt stark bestimmt haben. Ich mochte die beiden Protagonisten sehr und konnte gut mit ihnen mitfiebern. Das Buch war für mich sehr lesenswert und ich freue mich über weitere Bücher der Autorin.
April 9, 2021
Obwohl mich das wunderschöne Cover sehr begeistert hat, hat "Infinity plus one" in meinen Augen leider nicht mehr als 3 Sterne verdient. Scheinbar waren meine Erwartungen zu hoch angesetzt, denn ich habe während des Lesens leider vergeblich darauf gewartet, dass die Handlung mal richtig ins Rollen kommt. Auch Bonnie und Clyde, die Protagonisten, haben mich leider nicht vollständig abgeholt.
Alles in allem zwar kein schlechtes Buch, aber es bleibt definitiv Luft nach oben.
Alles in allem zwar kein schlechtes Buch, aber es bleibt definitiv Luft nach oben.
February 27, 2024
Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte und ich bin mir bis zu diesem jetzigen Moment noch über mein Rating unsicher. Es gibt einfach persöhnliche Dinge die mich gestört haben und die wie ich fand nicht gut aufgearbeitet waren aber dann ist da einfach diese Harmonie da die so einfach und simpel aber doch so komplex und absolut magisch sind. Das Buch war nicht mal sonderlich traurig aber ich hatte einfach mehrmals einen Klos im Hals und musste mit den Tränen kämpfen.
Dafür dass die beiden Protas 95% auf der Autobahn verbracht haben war es doch gar nicht langweilig und immer super spannungsreich sowohl in der Geschichte als auch zwischen den beiden.
Dafür dass die beiden Protas 95% auf der Autobahn verbracht haben war es doch gar nicht langweilig und immer super spannungsreich sowohl in der Geschichte als auch zwischen den beiden.
February 21, 2021
„Hast du schon mal das Gefühl gehabt, du hättest etwas vergessen, und dann fällt dir auf, dass du nicht etwas, sondern jemanden vergessen hast...?“
(Bonnie zu Finn in Infinity plus one)
Worum geht’s?
Superstar Bonnie Rae Shelby ist nach dem Verlust ihrer Schwester und dem Ende ihrer Tour komplett aus der Bahn geraten. In einer Nacht und Nebel-Aktion verschwindet sie und steht plötzlich am Geländer einer Brücke, fest entschlossen zu springen. Zufälligerweise kommt Finn Clyde vorbei, der sich auf dem Weg von New York nach Las Vegas befindet, um sein Leben neuzubeginnen. Spontan hält er an – und rettet Bonnie das Leben. Beide starten in einen ungewöhnlichen Roadtrip, über den schon bald das ganze Land berichtet. Doch vielleicht ist diese verrückte Reise genau das, was beide brauchen, um sich selbst wiederzufinden.
Infinity plus one ist ein Einzelband und in sich geschlossen.
Schreibstil und inhaltliche Hinweise
Das Buch startet mit einem kurzen Prolog, der vor allem die Geschichte des Gangsterpärchens Bonnie und Clyde erzählt. Im Anschluss springt die Geschichte 11 Tage zurück und wird dann linear erzählt, die Protagonisten haben zwischenzeitlich jedoch Erinnerungsflashbacks. Einige Kapitel starten mit Medienberichten, die durch Kursivschrift hervorgehoben sind. Die Geschichte wird von Bonnie in der Ich-Perspektive und von einem Erzähler mit Fokus auf Clydes Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist leicht und mitreißend, das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Das Buch beinhaltet potenziell triggernde Thematiken wie Suizidversuch und Verlust.
Meine Meinung
Zweite Chancen. Nicht nur in Büchern ein beliebtes Thema, sondern auch bei Büchern. Amy Harmon konnte mich mit ihrem “Making Faces” leider nur bedingt überzeugen. Zu wenig Tiefe, dabei waren es so emotionale Themen. Zu viel Drumherum, zu viel auf einmal und alles so sehr gewollt. Dann kam “Infinity plus one” und ich wusste beim Klappentext, ich muss dieses Buch lesen. Es klang einfach zu gut, ebenso wie die Leseprobe. Doch was die Autorin hier abgeliefert hat, war für mich am Ende leider einfach nur noch eine Enttäuschung.
Bonnie und Clyde. Ein Klassiker der Geschichte, ein sagenumwobenes Gangsterpärchen, ein vielfach erzählter Mythos. Die Autorin hat sich von dieser Geschichte inspirieren lassen, aber eine ganz eigene Version darauf gemacht. Bonnie ist hier eine weltbekannte Sängerin, junge 21 Jahre, doch schon am Ende ihrer Kräfte. Ihre Großmutter treibt sie zu Höchstleistungen, sie finanziert die komplette Familie und ihre Gedanken werden immer dunkler. Als sie dann noch ihre Zwillingsschwester Minnie verliert – und sich nicht einmal verabschieden kann – brennt eine letzte Sicherung durch. Bonnie verschwindet, mit der geklauten Handtasche der Großmutter, hastig abgeschnittenen Haaren und keinem Plan. So landet sie auf einer Brücke, im Begriff, sich mit Minnie wiederzuvereinen. Doch dann kommt Clyde. Dieser heißt eigentlich Finn Clyde bzw. Infinity James Clyde, wird im Buch passenderweise jedoch größtenteils Clyde genannt. Ex-Häftling, der nach einem misslungenen Raubversuch seines Bruders im Gefängnis saß und hierbei auch noch seinen Zwillingsbruder Fish verlieren musste, auf der Suche nach einem neuen Leben, auf dem Weg nach Vegas und irgendwie von der Gestalt am Straßenrand angezogen. So rettet er Bonnie und gewinnt eine ungewöhnliche Wegbegleiterin auf seiner Reise. Es ist ein Roadtrip der etwas anderen Art, quer durch das Land, mit unglaublich vielen Erlebnissen, immer mal wieder aufkeimenden Gesprächen und jeder Menge Fragezeichen. Bonnie und Clyde in der Neuauflage, nur ohne die Straftaten. Theoretisch zumindest. Denn parallel zur Geschichte wird in einigen Kapiteln die Medienberichtserstattung abgedruckt. Von Entführung der Bonnie über Lösegelderpressung, Autodiebstahl und angeblichen Raubüberfällen wird hier alles breitgetreten. Der allgemeine Tenor: Bonnie ist nicht freiwillig mit Clyde unterwegs. Die Wahrheit? Eher ist Bonnie eine Klette an Clyde als andersherum. Auf ihrem Weg reden sie über Bonnies Leben als Star, was stark an Burnout erinnert und auch an Schicksale wie Britney Spears und Taylor Swift, sie reden über Clydes Zeit im Gefängnis, welche mehr als erschütternd war, jedoch verhältnismäßig wenig behandelt wird. Und sie begegnen zahlreichen Menschen und Geschichten. Es ist ein verrückter, wilder Trip, ungeplant, unvorhersehbar und unkontrolliert.
Klingt soweit gut, würde man denken. Das war es anfangs auch. Mich konnte die Energie des Buches mitnehmen, ich habe gern weitergelesen und war gespannt, was beide als nächstes erleben würde. Doch zunehmend wurde die Tour für mich zu einer Farce. Bonnie klaut Clyde das Auto, später wird das Auto abgeschleppt und sie müssen improvisieren. Mehr als einmal verlassen sie fluchtartig einen Ort und lassen ihre Sachen zurück, sie geraten in komische Situationen, landen an verrückten Orten und tun noch verrücktere Sachen. Irgendwann ab der Hälfte ging es los, dass ich das Buch als zunehmend anstrengend empfand. Vor allem an Bonnie lag dies. Die Autorin legt sehr wenig wert auf Tiefe und Gefühl. Bonnie redet ungefiltert, springt von einem Thema zum nächsten, hat fixe Ideen und jede Menge naive Vorstellungen. Ihr Inneres wird nur gelegentlich offengelegt, dabei wäre dies doch genau das gewesen, was für eine greifbare Geschichte sinnvoll gewesen wäre. Clyde bleibt – vielleicht auch aufgrund der Erzählperspektive – relativ unnahbar. Er ist ein sehr kontrollierter Mensch, der nur bei Bonnie die Kontrolle verliert. Er ist fasziniert von ihr und fängt schnell an, sie zu begehren. Wieso? Kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Beide Charaktere reden immer wieder von einer Spannung, haben Vorstellungen vom gemeinsamen Sex – aber ich konnte weder eine emotionale Verbindung noch eine gewisse Anziehung vernehmen. Beide sind einfach nur lose Freunde, die sich zufällig kennengelernt haben. Entsprechend schwer nachvollziehbar wurde es dann für mich, als Entwicklung um Entwicklung von statten ging und beide Entscheidungen treffen, die einfach für mich komplett unlogisch waren. Im letzten Drittel des Buches setzt die Autorin auf Ereignisse, die für mich nur lachhaft und vollkommen wirr daherkamen. Gelinde gesagt empfand ich das komplette Finale des Buches schlichtweg als komplett übertrieben. Selten habe ich beim Lesen eines Buches so häufig mit dem Kopf schütteln müssen wie hier. Man muss sich auch vor Augen halten, dass das Buch eine Zeitspanne von unter zwei Wochen, minimal mehr als eine Woche abdeckt. Ich bin an das Buch herangegangen, weil ich dachte, hier gibt es eine schöne, emotionale Geschichte. Das wird in meinen Augen nicht bedient. Emotionen bleiben auf der Strecke, spontane Einfälle bestimmen die Geschichte und beide Charaktere verbergen mehr voreinander als dass sie offenlegen. Auch der verzweifelte Versuch, am Ende ein wenig Drama reinzubringen, verkommt vollkommen, da es so schnell und simpel aufgelöst wird, dass man es auch direkt hätte lassen können. Sicher gibt es hier und da kleinere Überraschungen, aber an diesen konnte ich mich wenig erfreuen, wenn der komplette Rest einen mehr irritiert als begeistert. Ich weiß nicht, wie nach einem so starken Anfang und so viel Potenzial so eine Entwicklung entstehen konnte. Zwar hat die Geschichte so in vielen Punkten Ähnlichkeit zu Original Bonnie und Clyde, aber der Preis dafür ist, dass jegliches Gefühl und jeglicher Realismus auf der Strecke bleiben. Als dann im Epilog auch noch eine der unterwegs aufgelesenen Personen mit einer Nachricht aus dem Jenseits daherkommt, hatte mich das Buch schlussendlich endgültig verloren.
Ich habe für mich festgestellt, dass Amy Harmon offenbar nicht meine Autorin ist, da ich hier ähnliche Punkte wie bei Making faces kritisiere, insbesondere die fehlende Tiefe, die rasante Entwicklung der Geschichte und das viele Drumherum. Bei Infinity plus one empfand ich das aber alles tatsächlich noch schlimmer. Die Autorin jagt mit einer Geschwindigkeit durch das Buch, dass es zwar einerseits hochspannend bleibt, andererseits aber eben für mich auch einfach „zu viel“ ist. Zu viele Zufälle, zu viele zu perfekte Puzzleteile und dazu leider noch jede Menge hohlphrasiges Blabla, was zu gewollt, zu perfekt, zu konstruiert wirkt. In meien Augen hätte man aus der Geschichte extrem viel machen können, die Autorin hat aber einen Weg gewählt, der mich schlichtweg nicht abholen konnte bzw. nach anfänglicher Begeisterung schnell verloren hat. Bei Infinity plus one sieht man in meinen Augen gut, wann viel einfach zu viel ist. Dazu kommt leider, dass vor allem Bonnie ab einige gewissen Zeitpunkt unberechenbar wird und mit ihrer Art, ihren Taten und ihren Stimmungsschwankungen vermehrt für Probleme sorgt – sowohl in der Geschichte als auch bei mir mit der Sympathie. Während ich Clyde wirklich ins Herz geschlossen habe und es schade finde, so wenig eigentlich über ihn erfahren zu haben (außer einiger Knastmomente und jeder Menge Mathematik, die er als mathematisches Superhirn zwischendurch erzählt, gibt es wenig bis nichts), hat Bonnie wirklich schnell meine Faszination verloren. Leider wird auch nur bedingt angesprochen, inwiefern ihre Gedanken und Probleme psychischer Natur sind. Einziges Highlight bleibt für mich am Ende die Thematisierung der medialen Aufmerksamkeit, die zu jeder Zeit von der Wirklichkeit abweicht. Hieran kann man die Dynamiken, die teilweise in solchen Geschichten liegen, gut erkennen. Doch auch hieraus wurde am Ende eigentlich nichts mehr gemacht.
Mein Fazit
Am Ende war Infinity plus one definitiv nicht mein Buch. Nach einem starken Start und ganz viel Hoffnung bleibt leider nur eine wahnsinnig konstruierte, überladene Geschichte, in deren Verlauf die Autorin es für mich einfach übertrieben hat. Das Fehlen von Tiefe und vor allem die Abwesenheit von Gefühl machten die Enttäuschung nur komplett. So viel Potenzial, was aber nur für eine schnelllebige, etwas wirre Roadtripstory voller spontaner Entscheidungen genutzt wurde. Für mich leider keine Leseempfehlung.
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]
(Bonnie zu Finn in Infinity plus one)
Worum geht’s?
Superstar Bonnie Rae Shelby ist nach dem Verlust ihrer Schwester und dem Ende ihrer Tour komplett aus der Bahn geraten. In einer Nacht und Nebel-Aktion verschwindet sie und steht plötzlich am Geländer einer Brücke, fest entschlossen zu springen. Zufälligerweise kommt Finn Clyde vorbei, der sich auf dem Weg von New York nach Las Vegas befindet, um sein Leben neuzubeginnen. Spontan hält er an – und rettet Bonnie das Leben. Beide starten in einen ungewöhnlichen Roadtrip, über den schon bald das ganze Land berichtet. Doch vielleicht ist diese verrückte Reise genau das, was beide brauchen, um sich selbst wiederzufinden.
Infinity plus one ist ein Einzelband und in sich geschlossen.
Schreibstil und inhaltliche Hinweise
Das Buch startet mit einem kurzen Prolog, der vor allem die Geschichte des Gangsterpärchens Bonnie und Clyde erzählt. Im Anschluss springt die Geschichte 11 Tage zurück und wird dann linear erzählt, die Protagonisten haben zwischenzeitlich jedoch Erinnerungsflashbacks. Einige Kapitel starten mit Medienberichten, die durch Kursivschrift hervorgehoben sind. Die Geschichte wird von Bonnie in der Ich-Perspektive und von einem Erzähler mit Fokus auf Clydes Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist leicht und mitreißend, das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Das Buch beinhaltet potenziell triggernde Thematiken wie Suizidversuch und Verlust.
Meine Meinung
Zweite Chancen. Nicht nur in Büchern ein beliebtes Thema, sondern auch bei Büchern. Amy Harmon konnte mich mit ihrem “Making Faces” leider nur bedingt überzeugen. Zu wenig Tiefe, dabei waren es so emotionale Themen. Zu viel Drumherum, zu viel auf einmal und alles so sehr gewollt. Dann kam “Infinity plus one” und ich wusste beim Klappentext, ich muss dieses Buch lesen. Es klang einfach zu gut, ebenso wie die Leseprobe. Doch was die Autorin hier abgeliefert hat, war für mich am Ende leider einfach nur noch eine Enttäuschung.
Bonnie und Clyde. Ein Klassiker der Geschichte, ein sagenumwobenes Gangsterpärchen, ein vielfach erzählter Mythos. Die Autorin hat sich von dieser Geschichte inspirieren lassen, aber eine ganz eigene Version darauf gemacht. Bonnie ist hier eine weltbekannte Sängerin, junge 21 Jahre, doch schon am Ende ihrer Kräfte. Ihre Großmutter treibt sie zu Höchstleistungen, sie finanziert die komplette Familie und ihre Gedanken werden immer dunkler. Als sie dann noch ihre Zwillingsschwester Minnie verliert – und sich nicht einmal verabschieden kann – brennt eine letzte Sicherung durch. Bonnie verschwindet, mit der geklauten Handtasche der Großmutter, hastig abgeschnittenen Haaren und keinem Plan. So landet sie auf einer Brücke, im Begriff, sich mit Minnie wiederzuvereinen. Doch dann kommt Clyde. Dieser heißt eigentlich Finn Clyde bzw. Infinity James Clyde, wird im Buch passenderweise jedoch größtenteils Clyde genannt. Ex-Häftling, der nach einem misslungenen Raubversuch seines Bruders im Gefängnis saß und hierbei auch noch seinen Zwillingsbruder Fish verlieren musste, auf der Suche nach einem neuen Leben, auf dem Weg nach Vegas und irgendwie von der Gestalt am Straßenrand angezogen. So rettet er Bonnie und gewinnt eine ungewöhnliche Wegbegleiterin auf seiner Reise. Es ist ein Roadtrip der etwas anderen Art, quer durch das Land, mit unglaublich vielen Erlebnissen, immer mal wieder aufkeimenden Gesprächen und jeder Menge Fragezeichen. Bonnie und Clyde in der Neuauflage, nur ohne die Straftaten. Theoretisch zumindest. Denn parallel zur Geschichte wird in einigen Kapiteln die Medienberichtserstattung abgedruckt. Von Entführung der Bonnie über Lösegelderpressung, Autodiebstahl und angeblichen Raubüberfällen wird hier alles breitgetreten. Der allgemeine Tenor: Bonnie ist nicht freiwillig mit Clyde unterwegs. Die Wahrheit? Eher ist Bonnie eine Klette an Clyde als andersherum. Auf ihrem Weg reden sie über Bonnies Leben als Star, was stark an Burnout erinnert und auch an Schicksale wie Britney Spears und Taylor Swift, sie reden über Clydes Zeit im Gefängnis, welche mehr als erschütternd war, jedoch verhältnismäßig wenig behandelt wird. Und sie begegnen zahlreichen Menschen und Geschichten. Es ist ein verrückter, wilder Trip, ungeplant, unvorhersehbar und unkontrolliert.
Klingt soweit gut, würde man denken. Das war es anfangs auch. Mich konnte die Energie des Buches mitnehmen, ich habe gern weitergelesen und war gespannt, was beide als nächstes erleben würde. Doch zunehmend wurde die Tour für mich zu einer Farce. Bonnie klaut Clyde das Auto, später wird das Auto abgeschleppt und sie müssen improvisieren. Mehr als einmal verlassen sie fluchtartig einen Ort und lassen ihre Sachen zurück, sie geraten in komische Situationen, landen an verrückten Orten und tun noch verrücktere Sachen. Irgendwann ab der Hälfte ging es los, dass ich das Buch als zunehmend anstrengend empfand. Vor allem an Bonnie lag dies. Die Autorin legt sehr wenig wert auf Tiefe und Gefühl. Bonnie redet ungefiltert, springt von einem Thema zum nächsten, hat fixe Ideen und jede Menge naive Vorstellungen. Ihr Inneres wird nur gelegentlich offengelegt, dabei wäre dies doch genau das gewesen, was für eine greifbare Geschichte sinnvoll gewesen wäre. Clyde bleibt – vielleicht auch aufgrund der Erzählperspektive – relativ unnahbar. Er ist ein sehr kontrollierter Mensch, der nur bei Bonnie die Kontrolle verliert. Er ist fasziniert von ihr und fängt schnell an, sie zu begehren. Wieso? Kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Beide Charaktere reden immer wieder von einer Spannung, haben Vorstellungen vom gemeinsamen Sex – aber ich konnte weder eine emotionale Verbindung noch eine gewisse Anziehung vernehmen. Beide sind einfach nur lose Freunde, die sich zufällig kennengelernt haben. Entsprechend schwer nachvollziehbar wurde es dann für mich, als Entwicklung um Entwicklung von statten ging und beide Entscheidungen treffen, die einfach für mich komplett unlogisch waren. Im letzten Drittel des Buches setzt die Autorin auf Ereignisse, die für mich nur lachhaft und vollkommen wirr daherkamen. Gelinde gesagt empfand ich das komplette Finale des Buches schlichtweg als komplett übertrieben. Selten habe ich beim Lesen eines Buches so häufig mit dem Kopf schütteln müssen wie hier. Man muss sich auch vor Augen halten, dass das Buch eine Zeitspanne von unter zwei Wochen, minimal mehr als eine Woche abdeckt. Ich bin an das Buch herangegangen, weil ich dachte, hier gibt es eine schöne, emotionale Geschichte. Das wird in meinen Augen nicht bedient. Emotionen bleiben auf der Strecke, spontane Einfälle bestimmen die Geschichte und beide Charaktere verbergen mehr voreinander als dass sie offenlegen. Auch der verzweifelte Versuch, am Ende ein wenig Drama reinzubringen, verkommt vollkommen, da es so schnell und simpel aufgelöst wird, dass man es auch direkt hätte lassen können. Sicher gibt es hier und da kleinere Überraschungen, aber an diesen konnte ich mich wenig erfreuen, wenn der komplette Rest einen mehr irritiert als begeistert. Ich weiß nicht, wie nach einem so starken Anfang und so viel Potenzial so eine Entwicklung entstehen konnte. Zwar hat die Geschichte so in vielen Punkten Ähnlichkeit zu Original Bonnie und Clyde, aber der Preis dafür ist, dass jegliches Gefühl und jeglicher Realismus auf der Strecke bleiben. Als dann im Epilog auch noch eine der unterwegs aufgelesenen Personen mit einer Nachricht aus dem Jenseits daherkommt, hatte mich das Buch schlussendlich endgültig verloren.
Ich habe für mich festgestellt, dass Amy Harmon offenbar nicht meine Autorin ist, da ich hier ähnliche Punkte wie bei Making faces kritisiere, insbesondere die fehlende Tiefe, die rasante Entwicklung der Geschichte und das viele Drumherum. Bei Infinity plus one empfand ich das aber alles tatsächlich noch schlimmer. Die Autorin jagt mit einer Geschwindigkeit durch das Buch, dass es zwar einerseits hochspannend bleibt, andererseits aber eben für mich auch einfach „zu viel“ ist. Zu viele Zufälle, zu viele zu perfekte Puzzleteile und dazu leider noch jede Menge hohlphrasiges Blabla, was zu gewollt, zu perfekt, zu konstruiert wirkt. In meien Augen hätte man aus der Geschichte extrem viel machen können, die Autorin hat aber einen Weg gewählt, der mich schlichtweg nicht abholen konnte bzw. nach anfänglicher Begeisterung schnell verloren hat. Bei Infinity plus one sieht man in meinen Augen gut, wann viel einfach zu viel ist. Dazu kommt leider, dass vor allem Bonnie ab einige gewissen Zeitpunkt unberechenbar wird und mit ihrer Art, ihren Taten und ihren Stimmungsschwankungen vermehrt für Probleme sorgt – sowohl in der Geschichte als auch bei mir mit der Sympathie. Während ich Clyde wirklich ins Herz geschlossen habe und es schade finde, so wenig eigentlich über ihn erfahren zu haben (außer einiger Knastmomente und jeder Menge Mathematik, die er als mathematisches Superhirn zwischendurch erzählt, gibt es wenig bis nichts), hat Bonnie wirklich schnell meine Faszination verloren. Leider wird auch nur bedingt angesprochen, inwiefern ihre Gedanken und Probleme psychischer Natur sind. Einziges Highlight bleibt für mich am Ende die Thematisierung der medialen Aufmerksamkeit, die zu jeder Zeit von der Wirklichkeit abweicht. Hieran kann man die Dynamiken, die teilweise in solchen Geschichten liegen, gut erkennen. Doch auch hieraus wurde am Ende eigentlich nichts mehr gemacht.
Mein Fazit
Am Ende war Infinity plus one definitiv nicht mein Buch. Nach einem starken Start und ganz viel Hoffnung bleibt leider nur eine wahnsinnig konstruierte, überladene Geschichte, in deren Verlauf die Autorin es für mich einfach übertrieben hat. Das Fehlen von Tiefe und vor allem die Abwesenheit von Gefühl machten die Enttäuschung nur komplett. So viel Potenzial, was aber nur für eine schnelllebige, etwas wirre Roadtripstory voller spontaner Entscheidungen genutzt wurde. Für mich leider keine Leseempfehlung.
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]
April 16, 2015
Inhalt
Bonnie ist das, wovon viele Mädchen träumen: Ein gefeierter Star. Doch das alles genügt ihr nicht mehr, sie hat die Schnauze voll von ihrem Ruhm und auch davon, dass sie überhaupt kein Privatleben mehr hat. Stets hat Bonnie unter den Pantoffeln ihrer Großmutter gestanden, doch nun soll Schluss damit sein. Sie haut einfach ab und trifft auf Clyde, der ihr ins Gewissen redet, die Brücke, auf die sie sich befindet, doch bitte zu verlassen...
Meine Meinung
Amy Harmon schafft es auch in ihrem neuen Roman ziemlich viele Themen anzusprechen, die immer up to date bleiben werden. Als erstes fiel mir spontan das Wort "Castingshows" ein, denn in einer solchen hat Bonnie den ersten Preis gewonnen. Das aber nach diesem Gewinn nicht immer eitler Sonnenschein herrscht, hat die Autorin ziemlich gut beschrieben. Sei es der Stress, der durch Touren auf einen wartet, oder den Mangel an Privatsphäre, der auch gleich mit gewonnen wurde. All das sind die Schattenseiten des Ruhm. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt.
Gerade die Umsetzung dieser Thematik hat mir sehr gut gefallen. Ich kann mir vorstellen, dass durch diese doch tiefen Einblicke in die Welt der Stars und Sternchen viele, die denselben Weg einschlagen wollten, vielleicht ein bisschen abgeschreckt wurden.
Neben diesem Thema werden Gefühle wieder groß geschrieben. Es erinnert ein wenig an ein Märchen, wie die Protagonisten sich kennen - und schätzen lernen. An einigen Stellen hatte ich eine Gänsehaut, weil es mich wirklich sehr berührt hat, wie sich die Dinge zwischen Bonnie und Clyde entwickelten. Wie sie sich auf einmal zueinander hingezogen fühlen.
»"Was ergibt unendlich plus eins?"
"Immer noch unendlich", antwortete er und seufzte.
"Falsch. Es ist zwei."
"Ach ja? Wie kommst du darauf?"
Ich deutete auf Finn und sagte: "Dein Name bedeutet Infinität, also Unendlichkeit." Dann deutete ich auf mich und sagte: "Plus eins. Das ergibt zwei, du Genie. Unendlich wir, sozusagen."«
Zitat aus: "Unendlich wir"
Die Aufteilung des Romans empfand ich als überaus gelungen. Vor fast jedem Kapitel werden kurze Zeitungsartikel, oder Nachrichten eingeblendet, in denen die Öffentlichkeit mitbekommt, wo sich ihr Countrystar gerade befindet, bzw. in welcher Richtung sie gerade mit Clyde unterwegs ist. Dass diese Nachrichten nicht immer der Wahrheit entsprechen, fand ich sehr realistisch dargestellt. Sie haben mir sehr gut gefallen.
Nach diesen kurz gehaltenen Szenen folgt entweder ein Abschnitt, in dem uns Bonnie die Geschehnisse in der Ich-Form mitteilt, oder Clyde erzählt auktorial. Ich hatte am Anfang Bedenken, ob ich mich mit dieser Erzählweile würde anfreunden können, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Übergänge alles andere als fließend übergehen könnten. Doch ich habe mich getäuscht. Ich wurde nicht ein einziges Mal in meinem Lesefluss gestört.
Ich habe Unendlich wir wirklich sehr genossen. Amy Harmon schreibt flüssig, temporeich und hält die Spannung auf jeder einzelnen Seite am Leben. Mir ist die Geschichte wie ein Roadmovie vorgekommen, welchen ich neben den Protagonisten zusammen im Auto verbracht habe. Es fand eine sehr enge Bindung zu Bonnie und Clyde statt. Mit jeder Seite habe ich sie mehr kennen- und lieben gelernt. Ihre Verbindung ist einzigartig und hat mich sehr berührt.
Einziger Wermutstropfen war für mich eine Stelle, die mir einfach zu sehr an den Haaren herbei gezogen war. Nachdem sich die Protagonisten eher langsam angenähert hatten, war mir die Szene zu holterdiepolter und hat, für mich, leider so gar nicht zu dem Rest des Buches gepasst.
Fazit:
Auch in Unendlich wir beweist Amy Harmon, dass sie ihr Handwerk durchaus versteht. Die Geschichte lebt von ihren Emotionen, die mich allesamt erreichten und von vielen anderen Dingen, die immer up to date bleiben werden.
© www.mybooksparadise.de
Bonnie ist das, wovon viele Mädchen träumen: Ein gefeierter Star. Doch das alles genügt ihr nicht mehr, sie hat die Schnauze voll von ihrem Ruhm und auch davon, dass sie überhaupt kein Privatleben mehr hat. Stets hat Bonnie unter den Pantoffeln ihrer Großmutter gestanden, doch nun soll Schluss damit sein. Sie haut einfach ab und trifft auf Clyde, der ihr ins Gewissen redet, die Brücke, auf die sie sich befindet, doch bitte zu verlassen...
Meine Meinung
Amy Harmon schafft es auch in ihrem neuen Roman ziemlich viele Themen anzusprechen, die immer up to date bleiben werden. Als erstes fiel mir spontan das Wort "Castingshows" ein, denn in einer solchen hat Bonnie den ersten Preis gewonnen. Das aber nach diesem Gewinn nicht immer eitler Sonnenschein herrscht, hat die Autorin ziemlich gut beschrieben. Sei es der Stress, der durch Touren auf einen wartet, oder den Mangel an Privatsphäre, der auch gleich mit gewonnen wurde. All das sind die Schattenseiten des Ruhm. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt.
Gerade die Umsetzung dieser Thematik hat mir sehr gut gefallen. Ich kann mir vorstellen, dass durch diese doch tiefen Einblicke in die Welt der Stars und Sternchen viele, die denselben Weg einschlagen wollten, vielleicht ein bisschen abgeschreckt wurden.
Neben diesem Thema werden Gefühle wieder groß geschrieben. Es erinnert ein wenig an ein Märchen, wie die Protagonisten sich kennen - und schätzen lernen. An einigen Stellen hatte ich eine Gänsehaut, weil es mich wirklich sehr berührt hat, wie sich die Dinge zwischen Bonnie und Clyde entwickelten. Wie sie sich auf einmal zueinander hingezogen fühlen.
»"Was ergibt unendlich plus eins?"
"Immer noch unendlich", antwortete er und seufzte.
"Falsch. Es ist zwei."
"Ach ja? Wie kommst du darauf?"
Ich deutete auf Finn und sagte: "Dein Name bedeutet Infinität, also Unendlichkeit." Dann deutete ich auf mich und sagte: "Plus eins. Das ergibt zwei, du Genie. Unendlich wir, sozusagen."«
Zitat aus: "Unendlich wir"
Die Aufteilung des Romans empfand ich als überaus gelungen. Vor fast jedem Kapitel werden kurze Zeitungsartikel, oder Nachrichten eingeblendet, in denen die Öffentlichkeit mitbekommt, wo sich ihr Countrystar gerade befindet, bzw. in welcher Richtung sie gerade mit Clyde unterwegs ist. Dass diese Nachrichten nicht immer der Wahrheit entsprechen, fand ich sehr realistisch dargestellt. Sie haben mir sehr gut gefallen.
Nach diesen kurz gehaltenen Szenen folgt entweder ein Abschnitt, in dem uns Bonnie die Geschehnisse in der Ich-Form mitteilt, oder Clyde erzählt auktorial. Ich hatte am Anfang Bedenken, ob ich mich mit dieser Erzählweile würde anfreunden können, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Übergänge alles andere als fließend übergehen könnten. Doch ich habe mich getäuscht. Ich wurde nicht ein einziges Mal in meinem Lesefluss gestört.
Ich habe Unendlich wir wirklich sehr genossen. Amy Harmon schreibt flüssig, temporeich und hält die Spannung auf jeder einzelnen Seite am Leben. Mir ist die Geschichte wie ein Roadmovie vorgekommen, welchen ich neben den Protagonisten zusammen im Auto verbracht habe. Es fand eine sehr enge Bindung zu Bonnie und Clyde statt. Mit jeder Seite habe ich sie mehr kennen- und lieben gelernt. Ihre Verbindung ist einzigartig und hat mich sehr berührt.
Einziger Wermutstropfen war für mich eine Stelle, die mir einfach zu sehr an den Haaren herbei gezogen war. Nachdem sich die Protagonisten eher langsam angenähert hatten, war mir die Szene zu holterdiepolter und hat, für mich, leider so gar nicht zu dem Rest des Buches gepasst.
Fazit:
Auch in Unendlich wir beweist Amy Harmon, dass sie ihr Handwerk durchaus versteht. Die Geschichte lebt von ihren Emotionen, die mich allesamt erreichten und von vielen anderen Dingen, die immer up to date bleiben werden.
© www.mybooksparadise.de
October 16, 2016
Was für ein emotional-berührendes Buch! Bonnie und Finn sind ein perfektes Paar, wenn auch auf ihre süße, etwas verdrehte Weise. Der Roadtrip ist wirklich klasse und schon lange konnte mich keine Liebesgeschichte so sehr einnehmen wie diese hier. Besonders gut gefiel mir auch das gegensätzliche Denken der beiden, v.a. im Bezug der Mathematik - um Bonnie zitieren zu dürfen: "Unendlichkeit + 1, also Bonnie ergibt zwei. Quasi unendlich wir!" <3
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