Henry VIII has ordered the dissolution of the monasteries and England is full of informers. At the monastery of Scarnsea, events have spiralled out of control with the murder of Commissioner Robin Singleton. Matthew Shardlake, a lawyer, and his assistant are sent to investigate.
Christopher John "C.J." Sansom was an English writer of crime novels.
Sansom was educated at the University of Birmingham, where he took a BA and then a PhD in history. After working in a variety of jobs, he decided to retrain as a solicitor. He practised for a while in Sussex as a lawyer for the disadvantaged, before quitting in order to work full-time as a writer.
He came to prominence with his series set in the reign of Henry VIII in the 16th century, whose main character is the hunchbacked lawyer Matthew Shardlake. Shardlake works on commission, initially from Thomas Cromwell in Dissolution and Dark Fire and then Thomas Cranmer in Sovereign and Revelation.
He has also written Winter in Madrid, a thriller set in Spain in 1940 in the aftermath of the Spanish Civil War.
Dark Fire won the 2005 Ellis Peters Historical Dagger, awarded by the Crime Writers' Association (CWA). Sansom himself was "Very Highly Commended" in the 2007 CWA Dagger in the Library award, for the Shardlake series.
The television series "Shardlake" was adapted from the books and released by Disney+ on 1st May 2024, just 4 days after Samson's death.
Viel zu lange hat das Buch ungelesen bei mir rumgestanden - es war eine großartige Geschichte, die mich gepackt und gefesselt hat und die mir tolle Lesestunden geschenkt hat.
Matthew Shardlake ist Anwalt und soll einen mysteriösen Mord aufklären: Ein Kommissar Thomas Cromwells wird kurzweg enthauptet, als er ein englisches Benediktinerkloster auf Rechtschaffenheit prüft – im Jahr 1537, zur Zeit der großen Reformation, kommen da natürlich viele Verdächtige ins Spiel. Begleitet wird Matthew von seinem Schreiber Mark, ein junger aufstrebender Mann, mit dem er seine Gedanken teilt, mit dem es aber auch schon mal Diskussionen gibt, denn nicht immer sind die beiden einer Meinung. Sitzt der Mörder wirklich in der Bruderschaft oder ist es doch einer der geduldeten Schmuggler – oder noch ganz anders: steckt hinter dem Mord vielleicht jemand aus dem naheliegenden Örtchen Scarnsea?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen – und gleich vorweg: Es wird häufig der Vergleich zu Umberto Ecos „Der Name der Rose“ angestellt, doch das würde ich so nicht unterschreiben. Ja – beide Bücher spielen in einem Kloster im mittelalterlichen England und in beiden wird ein Mord aufgeklärt. Aber das war es dann auch schon an Gemeinsamkeiten. Die Bücher sind ansonsten ganz unterschiedlich und – in meinen Augen - beide auf ihre Art sehr gut. Wem „Der Name der Rose“ nicht gefallen hat, kann sich also durchaus an diesem versuchen, denn hier steht wirklich die Aufklärung des Mordes im Mittelpunkt, und es gibt kaum philosophischem oder religiösen Dispute, die bei Eco einen nicht kleinen Raum einnehmen.
Matthew Shardlake ist ein toller Protagonist – er ist klug und gewitzt und denkt um diverse Ecken, ist aber dennoch fern aller Perfektion, denn das eine oder andere Mal enden seine wirklichen klugen Gedanken dann doch auch in Sackgassen. Er ist sich seiner Fehler durchaus bewusst und das macht ihn sehr sympathisch. Mehrere Diskussionen führt er mit seinem Schreiber Mark, und nicht immer sind sie einer Meinung, dass er da auch schon mal den Kürzeren zieht, kann er nur schwer verschmerzen, aber genau das macht ihn umso sympathischer. Mark dagegen wirkt zunächst ein wenig naiv, im Laufe der Geschichte jedoch lernt er, seinen Mann zu stehen, auch wenn er damit den einen oder anderen Groll auf sich zieht – auch er hat mir sehr gut gefallen. Von beiden erfährt man auch, wie sie zueinander gefunden haben, und spannend war für mich auch der historische Kontext, da die Zeit um Heinrich VIII. eine sehr spannende ist, nicht nur seiner diversen Ehefrauen wegen.
Der Autor hat einen tollen Schreibstil, der die geheimnisvolle und düstere Atmosphäre des Benediktinerklosters wunderbar einfängt und mich völlig in die damalige Zeit eingesogen hat. Es gibt zum Teil sehr detaillierte Beschreibungen, die manche vielleicht langatmig empfinden könnten, ich aber mochte das sehr gerne, da ich mir so alles sehr gut vorstellen konnte. Auch zu Beginn der Geschichte lässt sich der Autor etwas Zeit, um die Figuren einzuführen – das hat mich zunächst auch etwas irritiert, dann aber ist bei mir der Knoten geplatzt und ich bin völlig eingetaucht in die Geschichte, habe mit geraten und gerätselt und bin doch immer wieder in Sackgassen gelandet. Überraschungen und Wendungen gibt es einige, die bei mir die Spannung nochmal erhöht haben, so dass ich kaum aufhören wollte zu lesen, weil ich so gefesselt war.
Die Auflösung ist in sich schlüssig, und ein bisschen habe ich sie auch geahnt, aber letztlich die Zusammenhänge dann doch nicht richtig gedeutet. Mich hat der Autor mit diesem Auftaktband seiner historischen Krimireihe überzeugt, und ich gebe daher 5 von 5 Sternen.
Mein Fazit Eine großartiger historischer Krimi, der den Leser in eine Benediktinerabtei nach England entführt, wo im Jahr 1537 ein grausiger Mord geschieht – tolle Charaktere, eine beeindruckende Atmosphäre und ein spannender Plot; ich bin begeistert und gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.
Hab das Buch nur 30 Seiten angelesen. Mich stört total der Satzbau. Sehr einfache Sprache die sich wiederholt. Ich machte dies, dann sagte der das.... kurze Sätze, die überhaupt keinen schönen Fluss haben . Sehr störend. Das Buch spielt im Mittelalter! Die Sprache ist dafür viel zu modern. Das passt für mich null ins Setting. Damit direkt disqualifiziert 😒
Wir (eine kleine Lesegruppe) haben eine neue/alte Reihe begonnen, nämlich die Shardlake-Reihe von C. J. Sansom. Für mich ist es ein #reread, aber ich wollte die Bücher unbedingt ein zweites Mal lesen und freue mich sehr, dass wir dies in unserer kleinen Runde tun.
Der Auftakt der Reihe findet 1537 statt. Heinrich VIII von England, der berühmte Schwerenöter, hatte sich seiner Frau Anne Boleyn entledigt, deren Nachfolgerin starb im Kindbett. Und währen der König nach einer weiteren Frau suchte, konzentrierte er sich zudem darauf, Klöster aufzulösen. Offiziell, weil man dort dem falschen Glauben anhing und die Maßlosigkeit kritisierte, inoffiziell rollte dabei praktischerweise der Rubel direkt in die königliche Schatzkammer. Shardlake, der Protagonist der Reihe, wird in seiner Funktion als Anwalt in ein Kloster geschickt, um einen Mord aufzuklären. Doch wie der geneigte Leser weiß: Ein Mord kommt selten allein.
Ich mag das Buch aus mehreren Gründen: Zum einen schafft es Sansom, eine Atmosphäre aufzubauen, in der ich stets das Bedürfnis hatte, mir einen dicken Mantel anzuziehen. Die Gemäuer sind zügig und kalt – genauso wie das Verhalten der Mönche. Vom christlichen Miteinander und der berühmten Nächstenliebe spürt man nur wenig. Insgesamt ein unbequemer Ort voller unbeugsamer Menschen. Das hat der Autor einfach gut getroffen.
Zum anderen mag ich die Tiefe der Figuren. Shardlake ist überzeugter Vertreter der Reformation, agiert teilweise wie ein Inquisitor, wird jedoch das eine oder andere Mal in seinen Glaubenssätzen erschüttert. Dies versucht er mit allen Mitteln innerlich zu verdrängen. Sansom, der Autor, geht mit beiden Parteien hart ins Gericht, zeigt jedoch auch durchaus auf, warum Menschen sich auf die eine oder andere Seite schlagen.
Es ist ein in meine Augen gut konstruierter Krimi, gleichzeitig jedoch auch fast ein historischer Roman, da Sansom auf die historischen Details unheimlich viel Wert legt. Diese Genauigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Reihe.
Eine große Empfehlung für diejenigen, die viele Details nicht stören und die sich für Englands Geschichte interessieren.
Spannendes Who-done-it in einem englischen Kloster zur Reformationszeit. Wunderbar atmosphärisch erzählt - man spürt richtig den kalten Winterwind, den knirschenden Schnee und die prasselnden Feuer im Kamin. Die Ermittlungen sind gemächlich, aber trotzdem immer spannend.. hinter jeder Ecke können Gefahren lauern auch wenn hier nicht auf schnelle Action gesetzt wird. Man muss sich schon einlassen auf die Zeit, die Bewohner des Klosters und deren Geschichte und das fällt dank des hervorragenden Schreibstils wirklich nicht schwer.
Die Auflösung ist plausibel (mein kleiner Verdacht wurde bestätigt, was das Leserherz ja auch freut ;-)) und die Geschichte komplett abgeschlossen. Trotzdem freue ich mich darauf mehr von dem sympathischen Kommissar zu lesen, der mich mit seiner bescheidenen intelligenten Art beeindruckt hat, und bald wieder in die Zeit der Tudors abzutauchen.
Während der Reformation in England will der König durchsetzten, dass die Kirche Englands nicht mehr dem Papst untersteht. In der Folge werden die katholischen Klöster auf Betreiben Cromwels aufgelöst. Und nun im Jahr 1537 erreicht London die Kunde, dass in einem dieser Klöster in Gesandter umgebracht worden ist. Der Anwalt und Ermittler Matthew Shardkake und sein Assistent Mark Poer reisen an den Tatort, ein Kloster in Südengland. Sie treffen auf zwar schockierte, aber doch sehr zurückhaltende Mönche. Für diese geht es schließlich um die Existenz ihrer Heimstatt, da lassen sie sich nur ungern in die Karten schauen.
Mit diesem ersten Band der Reihe um Matthew Shardlake kann man in die Zeit der Tudors reisen. Henry VIII ist an der Macht und sein Wunsch nach immer neuen Frauen bereitet den Weg zur Gründung der Anglikanischen Kirche. Im Jahr 1537 wird mit der Auflösung der katholischen Klöster begonnen, was nicht ohne Widerstand der Äbte und Mönche abgeht. Als nun der Gesandte Singleton geköpft in einer Klosterküche aufgefunden wird, erhält Matthew Shardlake von Cromwell den Auftrag, den Mord aufzuklären und die Auflösung des Klosters voranzutreiben. Shardlake möchte unvoreingenommen ermitteln. Er merkt allerdings, dass dies ihm nicht so leicht fällt, schließlich ist er ganz auf Seiten der Reformer.
Exzentriker gab es in der englischen Geschichte wohl immer wieder. Henry VIII ist wohl eines der schillernsden Beispiele. Wie hier die Geschichte in einen spannenden historischen Kriminalroman gekleidet wird, zeugt von großer Kenntnis und Phantasie des Autors. Zwar muss man sich zu Beginn an die ruhige Entwicklung gewöhnen, was in der heutigen schnelllebigen Zeit schon ein paar Seiten braucht, doch das sollte zu schaffen sein. Wenn man sich an Shardlakes akkurate Denkweise und sein gewissenhaftes Vorgehen gewöhnt hat, vergisst man seine körperliche Einschränkung und ist gespannt darauf, welche Entdeckungen er noch machen wird. Angst hat er nicht und das führt ihn auch in dunkle und gefährliche Ecken. Eine spannende Zeit als Krimi, wenn man etwas lernen kann, ist es ein Gewinn.
"Pforte der Verdammnis" ist ein historischer Krimi, der zur Zeit der Reformation in England spielt. Die religiösen Differenzen sind von großer Bedeutung für die Geschichte, vor allem, da der Protagonist von den Reformen voll und ganz überzeugt ist und es deshalb natürlich Meinungsverschiedenheiten mit den Männern in dem Kloster gibt, das er im Zuge seiner Arbeit als Kommissar des Königs aufsuchen muss. Das fand ich sehr interessant, da beide Positionen recht ausgeglichen vorgestellt wurden und man verstehen konnte, wie die unterschiedlichen Meinungen zustande kamen. Besonders hat mir gefallen, dass Shardlake im Laufe der Handlung mehrfach in eine Lage kam, in der er damit konfrontiert wurde, dass vielleicht nicht alles so positiv ist, wie er es gerne hätte und dass er seine eigene Haltung hinterfragen musste. Sein innerer Konflikt war glaubwürdig und hat ihn für mich als Charakter greifbarer gemacht.
Der Fall selbst war ebenfalls interessant und recht spannend. Die Ereignisse sind beklemmend, es gibt einige potentielle Verdächtige und es ist lange unklar, wem der Protagonist vertrauen kann. Da sein Vorgänger ermordet wurde, ist zudem ein Gefühl von Unsicherheit und eine gewisse Angst um das eigene Leben präsent. Dies wurde sehr echt dargestellt; auch die Auflösung konnte mich überzeugen und die Ermittlungen verliefen meiner Meinung nach realistisch. Es gibt zwar ein paar Stellen, an denen die Geschichte nur langsam voranschreitet, doch insgesamt ist das Buch atmosphärisch dicht und fesselnd. Mir hat außerdem gefallen, wie der Autor seine Handlung in das historische Umfeld eingebettet hat, nicht nur in Bezug auf den religiösen Konflikt, sondern auch, was das Leben im Kloster und die alltäglichen Probleme betrifft; die Darstellung kam mir authentisch vor.
Der Auftakt der Reihe um Matthew Shardlake hat mir gut gefallen und die Ereignisse am Ende des Buches machen definitiv neugierig darauf, wie es mit ihm weiter gehen und ob es langfristige Konsequenzen geben wird. Ich bin gespannt auf Band 2.
C. J. Sansom – Dissolution ist der Auftakt der historischen Krimireihe um den Anwalt Matthew Shardlake. Das Buch ist dem Genre des historischen Romans mit Krimielementen zuzuordnen und spielt im England des 16. Jahrhunderts zur Zeit der Reformation.
England, 1537: Im Auftrag von Thomas Cromwell reist der ehrgeizige Anwalt Matthew Shardlake in ein abgelegenes Kloster an der Südküste. Dort soll er den Mord an einem königlichen Kommissar aufklären. Während er sich durch ein Netz aus Lügen, Intrigen und dunklen Geheimnissen kämpft, geraten er und sein Assistent selbst in tödliche Gefahr.
Dissolution überzeugt auf ganzer Linie durch seine brillante Figurenzeichnung und die außerordentlich sorgfältige historische Recherche. C. J. Sansom gelingt es, ein atmosphärisch dichtes Bild des religiös und politisch zerrissenen Englands unter Heinrich VIII. zu entwerfen. Die Sprache ist dem Sujet angemessen: klar, unaufgeregt und doch wirkungsvoll im Aufbau von Spannung und düsterer Stimmung.
Unverkennbar ist die Anlehnung an Umberto Ecos Der Name der Rose, was Sansom selbst subtil durch die Erwähnung von Aristoteles’ Comedia andeutet. Dennoch bleibt Dissolution stets ein eigenständiges Werk. Sansom verzichtet klugerweise darauf, Eco imitieren oder gar dessen literarische Größe erreichen zu wollen. Stattdessen versteht er es, die Inspiration zu ehren und in einen eigenen, stimmigen historischen Krimi zu überführen.
Die Figuren – allen voran Shardlake – sind vielschichtig gezeichnet und glaubwürdig in ihren inneren Konflikten und Handlungen. Der Fall entfaltet sich langsam, aber mit stetig wachsender Spannung. Der Roman besticht durch die gelungene Verknüpfung von Krimiplot und Zeitkolorit und bietet so nicht nur eine fesselnde Handlung, sondern auch ein eindrucksvolles Porträt einer Epoche.
Da ich inzwischen auch Band 2 und 3 kenne, kann ich sagen, dass der erste Band noch wie eine Einführung der Figuren wirkt. Vor allem Shardlake selbst muss sich noch warmlaufen und wirkt ab Band 2 deutlich "runder". Eingeführt wird auch Shardlakes Freund, der Medicus Guy, ein Nachfahre der spanischen Moslems, die ein paar Jahrzehnte zuvor aus Spanien vertrieben worden waren. Der Fall um einen Mord in einem Kloster erinnert natürlich sofort an "Der Name der Rose", die Motivation hinter dem Mord ist hier letztlich jedoch eine ganz andere, und Shardlake ist bei der Lösung des Falls ziemlich auf sich allein gestellt, da sein Gehilfe Marc Poer ihn offensichtlich hintergeht. Alles andere würde zu viel verraten. Ein guter historischer Krimi, jedoch bekommt die Reihe meiner Meinung nach erst mit der Einführung von Jack Barack als Shardlakes neuen Gehilfen so richtig Schwung.
Interessanter Einblick in die Zeit, als Heinrich VIII. in England die Anglikanische Kirche gründete und im Rahmen dessen, alle Klöster schließen ließ. Mit waren es nur etwas zu viele Figuren und da ich mich mit den verschiedenen Aufgaben im Kloster nicht auskenne, kam ich bei den Bezeichnungen durcheinander.
Für mich ein wahnsinnig toller historischer Krimi. Ich bin mehr als begeistert und freue mich, die weiteren Teile dieser Reihe bereits mein eigen nennen zu können.
Historischer Kriminalfall im England des 16. Jahrhunderts.
Sehr guter Krimi mit dem Flair von "Der Name der Rose". Matthew Shardlake, ein buckliger Rechtsanwalt und Günstling von Thomas Cromwell soll in einem Benediktinerkloster einen Mord an seinem Vorgänger aufklären und nebenbei die Sittenlosigkeit im Kloster aufdecken. Mit seinem Gehilfen Mark Poer versucht er, die verschiedenen Spuren zu entwirren - nicht einfach, da sich er selbst und sein Gehilfe auch noch in die gleiche Frau verlieben. Von Anfang an hat mich die Stimmung des Romans in seinen Bann gezogen, die winterliche Landschaft, das düstere Kloster und die zurückgezogenen Mönche, die alle etwas zu verbergen scheinen. Der Sprachstil passt perfekt in die Zeit und die Spannung hält sich bis zum Schluss!
Der Anfang war ziemlich schleppend aber sobald die Geschichte ein wenig in Fahrt gekommen ist wurde sie spannender und das Ende war wirklich überraschend und so ganz anders als ich es erwartet habe...