What do you think?


Split
Nazis, spies, romance, and murder collide in prewar eastern Europe in a mesmerizing historical novel by the award-winning author of Oliva’s Garden.
It’s 1936. The seaside-resort village of Split on the Adriatic coast bustles. The tourist spots are booming, passenger steamers dot the harbor, and Jewish émigrés have found tenuous refuge from persecution. But as war in Europe looms, Split is also a nest of spies, fascists, and smugglers—and now, a locale suspiciously scouted by a German Reich film crew. Then one summer morning it becomes the scene of a murder investigation when a corpse is found entangled in fishing nets in the port.
With so many suspects from all walks of life and with a myriad of motives at a time when tensions are boiling over, crime superintendent Mario Bulat has only rumors to follow. Political archrivals will take advantage of the crime. Local lovers will become embroiled in it. And a propagandist filmmaker will find himself in the wrong place at the wrong time. War is coming, and for some in Split, it’s already here.
It’s 1936. The seaside-resort village of Split on the Adriatic coast bustles. The tourist spots are booming, passenger steamers dot the harbor, and Jewish émigrés have found tenuous refuge from persecution. But as war in Europe looms, Split is also a nest of spies, fascists, and smugglers—and now, a locale suspiciously scouted by a German Reich film crew. Then one summer morning it becomes the scene of a murder investigation when a corpse is found entangled in fishing nets in the port.
With so many suspects from all walks of life and with a myriad of motives at a time when tensions are boiling over, crime superintendent Mario Bulat has only rumors to follow. Political archrivals will take advantage of the crime. Local lovers will become embroiled in it. And a propagandist filmmaker will find himself in the wrong place at the wrong time. War is coming, and for some in Split, it’s already here.
262 pages, Kindle Edition
Published January 1, 2024
Ratings & Reviews
Friends & Following
Create a free account to discover what your friends think of this book!
Community Reviews
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
August 29, 2021
Im Sommer 1936 herrscht im kroatischen Split noch eine gewisse Leichtigkeit vor, während sich anderswo in Europa bereits der nächste Krieg abzeichnet. Mitten im Schmelztiegel derer, die die Stadt bevölkern, versucht ein Ermittler, ein Verbrechen aufzuklären.
Dieser Roman lässt sich in keine Schublade stecken. Er ist nur nebenher ein Kriminalroman, vielmehr schildert er, was die Menschen bewegt - von Sorglosigkeit bis zu Vorurteilen. Er vermittelt atmosphärisch das Gewusel der Stadt, in der selbige ihre eigene Stimme erhält. “Selbst die Kollonaden, Torbögen, Steinplatten, Fensterläden und Gemäuer, die ansonsten alles hörten und alles sahen, waren eingenickt.”
Auch ohne mit der Stadt oder ihrer Geschichte vertraut zu sein, hat das Buch einen Sog auf mich ausgeübt. Es ist ernst und humorvoll zugleich, sowohl anspruchsvoll als auch ungewöhnlich, noch dazu sprachlich ein Genuss. So muss ein gutes Buch sein!
Dieser Roman lässt sich in keine Schublade stecken. Er ist nur nebenher ein Kriminalroman, vielmehr schildert er, was die Menschen bewegt - von Sorglosigkeit bis zu Vorurteilen. Er vermittelt atmosphärisch das Gewusel der Stadt, in der selbige ihre eigene Stimme erhält. “Selbst die Kollonaden, Torbögen, Steinplatten, Fensterläden und Gemäuer, die ansonsten alles hörten und alles sahen, waren eingenickt.”
Auch ohne mit der Stadt oder ihrer Geschichte vertraut zu sein, hat das Buch einen Sog auf mich ausgeübt. Es ist ernst und humorvoll zugleich, sowohl anspruchsvoll als auch ungewöhnlich, noch dazu sprachlich ein Genuss. So muss ein gutes Buch sein!
August 20, 2021
Ein Cover mag einen dazu verleiten das Buch in die Hand zu nehmen, doch entscheidend ist, was sich zwischen den Buchdeckeln befindet. „Träume und Kulissen“ von Alida Bremer hat mich vom Klappentext sehr angesprochen. Das Cover fand ich etwas nichtssagend.
Was ich dann beim Lesen vorgefunden habe, hat mich überrascht. Im positiven Sinne. Was erst einmal nach einer simplen Geschichte, der Hauptprotagonist Mario Bulat ermittelt in einem Mordfall, klang, entpuppte sich als ein ganz besonderer Gesellschaftsroman.
„Das Meer lag vor der Stadt wie ein ewiges Kaleidoskop, dessen Farbe je nach Tages- und Jahreszeit wechselte und die Stimmung in der Stadt mit seinem Farbenspiel bestimmte.“ [115]
Wir befinden uns in der Adriaküste. Genauer gesagt im Jahre 1936 in Split. Mit ihrem ganz besonderen Schreibstil, wort- und bildgewaltig, bringt die Autorin den Leser*innen die lebhafte Atmosphäre der Stadt näher. Pointiert beschreibt sie das damalige Geschehen, lässt uns in das bunte Treiben eintauchen und an den Diskussionen, dem Klatsch und Tratsch der einzelnen und verschiedenen Charaktere teilhaben. Aus diesen ganzen Impressionen bekommt man ein gut herausgearbeitetes Gesellschaftsbild.
Der Blick auf die politische Lage, deren allmählichen Zuspitzung fand ich sehr gut beschrieben. „Ausgerechnet Deutschland, das Land, aus dem die meisten technischen Neuerungen stammen und nicht zuletzt auch die Mehrzahl unserer gut zahlenden Touristen, soll ein Unrechtsstaat sein?“ [291]
Wird in einem Moment noch über die Splitter Torte, „ein ultimativer Beitrag zum Weltfrieden“ [248], gesprochen, so versteht es Bremer perfekt den Blick wieder auf das politische Geschehen zu lenken. Sie gibt Einblicke in Land und Leute, deren Mentalität und hat dabei ein Auge für das Politische, den vorherrschenden Wandel, der auch vor der Adriaküste keinen Halt machen wird. „Die Nacht war ohne Sterne, was durchweg als schlechtes Zeichen gedeutet wurde.“ [262] Man verband in Split „die Erscheinungen der Natur immer mit dem Zustand der Welt.“ [262]
Bulat und sein Fall dienen als roter Faden, wobei er nicht immer im Vordergrund steht. Es ist eine fiktive Geschichte, die mit Fakten und sehr feinem Humor glänzt.
Was ich dann beim Lesen vorgefunden habe, hat mich überrascht. Im positiven Sinne. Was erst einmal nach einer simplen Geschichte, der Hauptprotagonist Mario Bulat ermittelt in einem Mordfall, klang, entpuppte sich als ein ganz besonderer Gesellschaftsroman.
„Das Meer lag vor der Stadt wie ein ewiges Kaleidoskop, dessen Farbe je nach Tages- und Jahreszeit wechselte und die Stimmung in der Stadt mit seinem Farbenspiel bestimmte.“ [115]
Wir befinden uns in der Adriaküste. Genauer gesagt im Jahre 1936 in Split. Mit ihrem ganz besonderen Schreibstil, wort- und bildgewaltig, bringt die Autorin den Leser*innen die lebhafte Atmosphäre der Stadt näher. Pointiert beschreibt sie das damalige Geschehen, lässt uns in das bunte Treiben eintauchen und an den Diskussionen, dem Klatsch und Tratsch der einzelnen und verschiedenen Charaktere teilhaben. Aus diesen ganzen Impressionen bekommt man ein gut herausgearbeitetes Gesellschaftsbild.
Der Blick auf die politische Lage, deren allmählichen Zuspitzung fand ich sehr gut beschrieben. „Ausgerechnet Deutschland, das Land, aus dem die meisten technischen Neuerungen stammen und nicht zuletzt auch die Mehrzahl unserer gut zahlenden Touristen, soll ein Unrechtsstaat sein?“ [291]
Wird in einem Moment noch über die Splitter Torte, „ein ultimativer Beitrag zum Weltfrieden“ [248], gesprochen, so versteht es Bremer perfekt den Blick wieder auf das politische Geschehen zu lenken. Sie gibt Einblicke in Land und Leute, deren Mentalität und hat dabei ein Auge für das Politische, den vorherrschenden Wandel, der auch vor der Adriaküste keinen Halt machen wird. „Die Nacht war ohne Sterne, was durchweg als schlechtes Zeichen gedeutet wurde.“ [262] Man verband in Split „die Erscheinungen der Natur immer mit dem Zustand der Welt.“ [262]
Bulat und sein Fall dienen als roter Faden, wobei er nicht immer im Vordergrund steht. Es ist eine fiktive Geschichte, die mit Fakten und sehr feinem Humor glänzt.
June 10, 2023
Mich hat hier das Cover gecatched, und der Klappentext klang gut – musste ich lesen. Und jetzt mein persönlicher Knaller: stellte sich doch raus, dass „Split“ die englische Übersetzung eines deutschen Romans ist. Das habe ich jetzt echt clever gemacht, *lol*. Ich habe dann die deutsche Ausgabe gegoogelt; unter dem Titel „Träume und Kulissen“ ist das Buch bei Jung und Jung vor 2 Jahren erschienen ( 1. Edition / 16. Juli 2021). Wobei: der Verlag sagt mir nichts, und sowohl Cover als auch Titel sind mir nie aufgefallen. Von daher hat man bei der internationalen Fassung ein paar Dinge besser gemacht, und ich hoffe, das Buch kriegt im neuen Design auch mehr Aufmerksamkeit. die hat dieses Buch nämlich definitiv verdient.
Also, nun aber kurz zum Inhalt auf Deutsch: wir sind im Jahre 1936 in Split, dalmatische, sprich kroatische Hafenstadt im damaligen Königreich Jugoslawien. Die Stadt ist bevölkert von Italienern, Kroaten, Serben, Juden, arm und reich, alt und jung, und man hat das Gefühl, in einer buntgemischten mediterranen Mini-Metropole zu sein. Der zweite Weltkrieg lässt schon langsam seine Schatten auf Europa fallen, und in Split tummeln sich in diesem heißen Sommer diverse deutsche Filmcrews, von denen die eine Hälfte der Mitglieder der neuen nationalsozialistischen Partei angehören und die andere Hälfte froh ist, dem Deutschen Reich zumindest für ein paar Wochen den Rücken kehren zu können….in Split treffen Faschisten diverser Nationalitäten auf Schmuggler, und Spione gibt es überall. Und inmitten all dessen passiert ein Mord. Und zwar schon ganz am Anfang – gehörte das Opfer zu den lokalen Freimaurern? Die habe ich in meiner Aufzählung gerade vergessen, die mischen ja auch noch mit, ganz top-secret. Ein paar Tage später gibt’s eine weitere Leiche, die im Hafen aufgefunden wird – die Polizei hat also alle Hände voll zu tun. Mario Bulat, Hauptermittler, hat mehr als genug Verdächtige, und kann niemandem vertrauen.
Mein Leseeindruck: die Autorin hat es hier für mich wunderbar geschafft, die Stimmung und Atmosphäre einzufangen. Die letzten noch halbwegs heilen Vorkriegsjahre in einer jugoslawischen traditionsreichen Hafenstadt, ein Melting-pot der Nationen, ein Vielvölkergewimmel und mittendrin die Mordermittlungen. Ein absolut gelungenes Gesellschafts- und Zeitportrait. Das hat mich gefesselt, das war gut, das war atmosphärisch dicht.
Was ich nicht so toll fand, und wo mich die Autorin dann auch ein wenig verloren hat, waren die -zig Protagonisten, von denen keiner in meinen Augen ein Hauptdarsteller war. Wir hatten echt unglaublich viele Leute, unglaublich viele kleine Sub-plots, aber irgendwie gab es keinen Held, keine Heldin, mit der man durchgängig hätte mitfiebern können. Die Protas waren gefühlt alle gleichwertig. Finde ich für eine Doku okay, aber für einen Roman fehlt mir da was.
Was durchgängig für mich rüberkam war die Liebenserklärung an die Stadt. Split muss toll sein. Ein weiterer Ort für meine Reise-Bucketliste 😊.
Geschrieben ist der Roman sehr gefällig und flüssig, wobei ich ja nur die Übersetzung beurteilen kann. Ha, und hier ist ein mittelgroßer Brüller passiert; ich habe mir leider die Stelle nicht markiert, aber ich bin beim Lesen echt drüber gestolpert: irgendwann geht’s darum, dass irgendwelche Leute keine Kirschen essen sollten. Im deutschen war das 100%ig die Redewendung, dass mit jemand nicht gut Kirschen essen ist (mit den Deutschen zum Beispiel, hahaha), und dann ist im englischen tatsächlich „cherry eating“ draus geworden. Also Augen auf beim Übersetzen, eine blumige Redewendung aus der einen in die andere Sprache zu übertragen, klappt nicht immer….! „It‘s best not tot angle with someone“ wäre mein Vorschlag hier gewesen….
Ich komme mal zu einem Fazit, das Buch hat mir mit einigen Abzügen gut gefallen, und ich könnte mir vorstellen, dass das eine coole Verfilmung geben könnte. Traumhafte historische und sommerliche Kulisse, Spannende Zeiten, Kapitalverbrechen – das ist vielversprechend!
Herzlichen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Also, nun aber kurz zum Inhalt auf Deutsch: wir sind im Jahre 1936 in Split, dalmatische, sprich kroatische Hafenstadt im damaligen Königreich Jugoslawien. Die Stadt ist bevölkert von Italienern, Kroaten, Serben, Juden, arm und reich, alt und jung, und man hat das Gefühl, in einer buntgemischten mediterranen Mini-Metropole zu sein. Der zweite Weltkrieg lässt schon langsam seine Schatten auf Europa fallen, und in Split tummeln sich in diesem heißen Sommer diverse deutsche Filmcrews, von denen die eine Hälfte der Mitglieder der neuen nationalsozialistischen Partei angehören und die andere Hälfte froh ist, dem Deutschen Reich zumindest für ein paar Wochen den Rücken kehren zu können….in Split treffen Faschisten diverser Nationalitäten auf Schmuggler, und Spione gibt es überall. Und inmitten all dessen passiert ein Mord. Und zwar schon ganz am Anfang – gehörte das Opfer zu den lokalen Freimaurern? Die habe ich in meiner Aufzählung gerade vergessen, die mischen ja auch noch mit, ganz top-secret. Ein paar Tage später gibt’s eine weitere Leiche, die im Hafen aufgefunden wird – die Polizei hat also alle Hände voll zu tun. Mario Bulat, Hauptermittler, hat mehr als genug Verdächtige, und kann niemandem vertrauen.
Mein Leseeindruck: die Autorin hat es hier für mich wunderbar geschafft, die Stimmung und Atmosphäre einzufangen. Die letzten noch halbwegs heilen Vorkriegsjahre in einer jugoslawischen traditionsreichen Hafenstadt, ein Melting-pot der Nationen, ein Vielvölkergewimmel und mittendrin die Mordermittlungen. Ein absolut gelungenes Gesellschafts- und Zeitportrait. Das hat mich gefesselt, das war gut, das war atmosphärisch dicht.
Was ich nicht so toll fand, und wo mich die Autorin dann auch ein wenig verloren hat, waren die -zig Protagonisten, von denen keiner in meinen Augen ein Hauptdarsteller war. Wir hatten echt unglaublich viele Leute, unglaublich viele kleine Sub-plots, aber irgendwie gab es keinen Held, keine Heldin, mit der man durchgängig hätte mitfiebern können. Die Protas waren gefühlt alle gleichwertig. Finde ich für eine Doku okay, aber für einen Roman fehlt mir da was.
Was durchgängig für mich rüberkam war die Liebenserklärung an die Stadt. Split muss toll sein. Ein weiterer Ort für meine Reise-Bucketliste 😊.
Geschrieben ist der Roman sehr gefällig und flüssig, wobei ich ja nur die Übersetzung beurteilen kann. Ha, und hier ist ein mittelgroßer Brüller passiert; ich habe mir leider die Stelle nicht markiert, aber ich bin beim Lesen echt drüber gestolpert: irgendwann geht’s darum, dass irgendwelche Leute keine Kirschen essen sollten. Im deutschen war das 100%ig die Redewendung, dass mit jemand nicht gut Kirschen essen ist (mit den Deutschen zum Beispiel, hahaha), und dann ist im englischen tatsächlich „cherry eating“ draus geworden. Also Augen auf beim Übersetzen, eine blumige Redewendung aus der einen in die andere Sprache zu übertragen, klappt nicht immer….! „It‘s best not tot angle with someone“ wäre mein Vorschlag hier gewesen….
Ich komme mal zu einem Fazit, das Buch hat mir mit einigen Abzügen gut gefallen, und ich könnte mir vorstellen, dass das eine coole Verfilmung geben könnte. Traumhafte historische und sommerliche Kulisse, Spannende Zeiten, Kapitalverbrechen – das ist vielversprechend!
Herzlichen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar!
August 18, 2021
„Ein kažin war auch die Politik, die in Split seit dem Beginn des Jahrhunderts fortlaufend Brüderschaften, Parteien, Verbände und Organisationen entstehen ließ, die sich für die verschiedensten Ideen so stürmisch einsetzten, dass es andauernd irgendwo krachte.“ (Zitat Seite 54)
Inhalt
Nach einer durchfeierten Nacht entdeckt der Apotheker Antonio Petrinelli im Hafen von Split einen Riesenfisch, der auf einem Berg von Fischernetzen liegt. Nur, dass es kein Fisch ist, sondern ein Toter. Es handelt sich um einen jungen Mann, Darco Barić, und er ist eindeutig ermordet worden. Kriminalkommissar Mario Bulat beginnt zu ermitteln, doch rasch erkennt er, wie schwierig es ist, zwischen Gerüchten und Wahrheit zu unterscheiden. In diesem Sommer 1936 ist Split, die nach einer wechselvollen Geschichte nun zum Königreich Jugoslawien gehörende Hafenstadt, die lebhaften Kulisse für Träume und deutsche Filmteams, ein buntes Sammelbecken für unterschiedliche Gruppierungen mit sehr unterschiedlichen politischen Interessen, Spione und die von ihnen beobachteten Flüchtlinge und Fluchthelfer. Gerüchte gibt es viele, über reale und vermutete Ereignisse und Hintergründe, nur zu diesem Mord scheint es nur wenig ernsthafte Hinweise zu geben.
Thema und Genre
Dieser Roman mit geschichtlichem Hintergrund ist ein facettenreiches Gesellschaftsbild Europas in diesem Jahr der Umbrüche, am Beispiel der adriatischen Hafenstadt Split. Es geht um das politische Geschehen und die Macht der aufstrebenden nationalen Parteien, um Schicksale, eingebettet in traumhafte Sommertage in dieser pulsierenden Hafenstadt an der Adria.
Charaktere
Die einzelnen Personen sind teilweise real, in diesem Roman jedoch sind ihre Handlungen und Schicksale fiktiv. Jede der Figuren ist einfühlsam, stimmig und ihr Verhalten nachvollziehbar geschildert.
Handlung und Schreibstil
Die vier übergeordneten Teile sind in relativ kurze einzelne Kapitel unterteilt. Die Handlung spielt im Sommer 1936 in der Hafenstadt Split, wird chronologisch geschildert und Details werden durch Informationen in Form von Zeitungsmeldungen ergänzt. Innerhalb der Kapitel wird die Geschichte in kurzen Abschnitten erzählt, in denen jeweils eine der vielen unterschiedlichen Personen im Mittelpunkt steht. Dies macht die Handlung interessant, abwechslungsreich, packend und rasant. Gleichzeitig nimmt sich die Autorin Zeit und beschreibt ihre ehemalige Heimatstadt Split mit viel Wissen und sehr viel Liebe zu den Details, sodass sich ein ungemein buntes, vielschichtiges Gesamtbild ergibt.
Fazit
Ein lebhaftes, facettenreiches Gesellschaftsbild während der Sommertage 1936 in der pulsierenden Hafenstadt Split, mit dem bunten Leben der Menschen aus vielen Nationen, mit ebenso vielen Ideen und Träumen, persönlichen und wirtschaftlichen Interessen und politischen Zielen. Poetisch und eindrücklich erzählt, ein interessantes, packendes, intensives Leseerlebnis.
Inhalt
Nach einer durchfeierten Nacht entdeckt der Apotheker Antonio Petrinelli im Hafen von Split einen Riesenfisch, der auf einem Berg von Fischernetzen liegt. Nur, dass es kein Fisch ist, sondern ein Toter. Es handelt sich um einen jungen Mann, Darco Barić, und er ist eindeutig ermordet worden. Kriminalkommissar Mario Bulat beginnt zu ermitteln, doch rasch erkennt er, wie schwierig es ist, zwischen Gerüchten und Wahrheit zu unterscheiden. In diesem Sommer 1936 ist Split, die nach einer wechselvollen Geschichte nun zum Königreich Jugoslawien gehörende Hafenstadt, die lebhaften Kulisse für Träume und deutsche Filmteams, ein buntes Sammelbecken für unterschiedliche Gruppierungen mit sehr unterschiedlichen politischen Interessen, Spione und die von ihnen beobachteten Flüchtlinge und Fluchthelfer. Gerüchte gibt es viele, über reale und vermutete Ereignisse und Hintergründe, nur zu diesem Mord scheint es nur wenig ernsthafte Hinweise zu geben.
Thema und Genre
Dieser Roman mit geschichtlichem Hintergrund ist ein facettenreiches Gesellschaftsbild Europas in diesem Jahr der Umbrüche, am Beispiel der adriatischen Hafenstadt Split. Es geht um das politische Geschehen und die Macht der aufstrebenden nationalen Parteien, um Schicksale, eingebettet in traumhafte Sommertage in dieser pulsierenden Hafenstadt an der Adria.
Charaktere
Die einzelnen Personen sind teilweise real, in diesem Roman jedoch sind ihre Handlungen und Schicksale fiktiv. Jede der Figuren ist einfühlsam, stimmig und ihr Verhalten nachvollziehbar geschildert.
Handlung und Schreibstil
Die vier übergeordneten Teile sind in relativ kurze einzelne Kapitel unterteilt. Die Handlung spielt im Sommer 1936 in der Hafenstadt Split, wird chronologisch geschildert und Details werden durch Informationen in Form von Zeitungsmeldungen ergänzt. Innerhalb der Kapitel wird die Geschichte in kurzen Abschnitten erzählt, in denen jeweils eine der vielen unterschiedlichen Personen im Mittelpunkt steht. Dies macht die Handlung interessant, abwechslungsreich, packend und rasant. Gleichzeitig nimmt sich die Autorin Zeit und beschreibt ihre ehemalige Heimatstadt Split mit viel Wissen und sehr viel Liebe zu den Details, sodass sich ein ungemein buntes, vielschichtiges Gesamtbild ergibt.
Fazit
Ein lebhaftes, facettenreiches Gesellschaftsbild während der Sommertage 1936 in der pulsierenden Hafenstadt Split, mit dem bunten Leben der Menschen aus vielen Nationen, mit ebenso vielen Ideen und Träumen, persönlichen und wirtschaftlichen Interessen und politischen Zielen. Poetisch und eindrücklich erzählt, ein interessantes, packendes, intensives Leseerlebnis.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews





