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La trilogie Fabio Montale #1
Total Chaos
Ugo, Manu, and Fabio grew up together on the mean streets of Marseilles, where friendship means everything. They promised to stay true to one another and swore that nothing would break their bond. But people and circumstances change. Ugo and Manu have been drawn into the criminal underworld of Europe's toughest, most violent and vibrant city. When Manu is murdered and Ugo returns from abroad to avenge his friend's death, only to be killed himself, it is left to the third in this trio, Detective Fabio Montale, to ensure justice is done. Despite warnings from both his colleagues in law enforcement and his acquaintances in the underworld, Montale cannot forget the promise he once made Manu and Ugo. He's going to find their killer even if it means going too far.
In Izzo's novels, Marseilles is explosive, tragic, breathtakingly beautiful and deadly. Asked to explain the astounding success of his now legendary Marseilles triology, Izzo credits his beloved native city: "Essentially, I think I have been rewarded for having depicted the real beauty of Marseilles, its gusto, its passion for life, and the ability of its inhabitants to drink life down to the last drop." Fabio Montale is the perfect protagonist in this city of melancholy beauty. A disenchanted cop with an inimitable talent for living who turns his back on a police force marred by corruption and racism and, in the name of friendship, takes the fight against the mafia into his own hands.
In Izzo's novels, Marseilles is explosive, tragic, breathtakingly beautiful and deadly. Asked to explain the astounding success of his now legendary Marseilles triology, Izzo credits his beloved native city: "Essentially, I think I have been rewarded for having depicted the real beauty of Marseilles, its gusto, its passion for life, and the ability of its inhabitants to drink life down to the last drop." Fabio Montale is the perfect protagonist in this city of melancholy beauty. A disenchanted cop with an inimitable talent for living who turns his back on a police force marred by corruption and racism and, in the name of friendship, takes the fight against the mafia into his own hands.
256 pages, Paperback
First published January 1, 1995
About the author
Jean-Claude Izzo
28 books178 followersJean-Claude Izzo was a French poet, playwright, screenwriter, and novelist who achieved sudden fame in the mid-1990s with the publication of his three noir novels, Total Chaos (Total Khéops), Chourmo, and Solea: widely known as the Marseilles Trilogy. They feature, as protagonist, ex-cop Fabio Montale, and are set in the author's native city of Marseille. All have been translated into English by Howard Curtis.
Jean-Claude Izzo's father was an Italian immigrant and his maternal grandfather was a Spanish immigrant. He excelled in school and spent much of his time at his desk writing stories and poems. But because of his “immigrant” status, he was forced into a technical school where he was taught how to operate a lathe.
In 1963, he began work in a bookstore. He also actively campaigned on behalf of Pax Christi, a Catholic peace movement. Then, in 1964, he was called up for military duty in Toulon and Djibouti. He then worked for the military newspaper as a photograph and journalist.
Jean-Claude Izzo's father was an Italian immigrant and his maternal grandfather was a Spanish immigrant. He excelled in school and spent much of his time at his desk writing stories and poems. But because of his “immigrant” status, he was forced into a technical school where he was taught how to operate a lathe.
In 1963, he began work in a bookstore. He also actively campaigned on behalf of Pax Christi, a Catholic peace movement. Then, in 1964, he was called up for military duty in Toulon and Djibouti. He then worked for the military newspaper as a photograph and journalist.
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Community Reviews
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
May 18, 2017
Auch wenn ich nun viele Izzo-Fans vor den Kopf stoßen werde, aber ich fand dieses Buch vor allem eines: Viel zu kompliziert. Das fängt schon bei den handelnden Personen an. Beim Eishockey würde man sagen "zu viel Personal auf dem Eis". Allein im Hauptstrang tummeln sich rund ein Dutzend Charaktere, die der Ich-Erzähler in der Rolle des Polizisten Fabio Montale auftreten lässt. Dazu kommen zahlreiche Nebenfiguren aus dem Kleinkriminellen- und Mafia-Milieu, deren Verwandte, und, ganz wichtig, Montales Frauen: Die Geliebte, die Begehrte, die gute Freundin, der Mutter-Ersatz und so weiter und so fort.
All diese Personen mischen sich dann in einer Mafia-Geschichte, deren Ausmaße zumindest ich am Ende des Romans nicht mehr durchblickt habe. Dazu kommen dann noch teils abrupte Zeitsprünge, die die Vergangenheit Montales und seine Beziehung zu den zahlreichen Figuren näher beleuchten. Plus die eine oder andere Ausführung, die sich mit Essen, Musik und Wein beschäftigt. Da mag der eine sagen, großes Gesamtkunstwerk, ich sage, große Verwirrung. Was schade ist, da Marseille sehr stimmungsvoll getroffen ist und auch die eine oder andere philosophische Einlassung zum Leben an sich durchaus bewegt. Auch der Hardboiled-Style hat mir streckenweise sehr gut gefallen.
Ich glaube aber nicht, dass ich die Marseille-Trilogie weiterlesen werden. Dafür ist mir das Ganze einfach zu existenzialistisch-wirr, und auch die Idee des versoffenen, liebesunfähigen aber im Herzen doch so guten Cops finde ich jetzt nicht wirklich neu. Wer es etwas einfacher, stringenter aber trotzdem stimmungsvoll-mediterran mag, sollte mal eine Blick auf die in Bari spielende Guerrieri-Reihe von Gianrico Carofiglio werfen.
All diese Personen mischen sich dann in einer Mafia-Geschichte, deren Ausmaße zumindest ich am Ende des Romans nicht mehr durchblickt habe. Dazu kommen dann noch teils abrupte Zeitsprünge, die die Vergangenheit Montales und seine Beziehung zu den zahlreichen Figuren näher beleuchten. Plus die eine oder andere Ausführung, die sich mit Essen, Musik und Wein beschäftigt. Da mag der eine sagen, großes Gesamtkunstwerk, ich sage, große Verwirrung. Was schade ist, da Marseille sehr stimmungsvoll getroffen ist und auch die eine oder andere philosophische Einlassung zum Leben an sich durchaus bewegt. Auch der Hardboiled-Style hat mir streckenweise sehr gut gefallen.
Ich glaube aber nicht, dass ich die Marseille-Trilogie weiterlesen werden. Dafür ist mir das Ganze einfach zu existenzialistisch-wirr, und auch die Idee des versoffenen, liebesunfähigen aber im Herzen doch so guten Cops finde ich jetzt nicht wirklich neu. Wer es etwas einfacher, stringenter aber trotzdem stimmungsvoll-mediterran mag, sollte mal eine Blick auf die in Bari spielende Guerrieri-Reihe von Gianrico Carofiglio werfen.
July 20, 2023
Eine ziemliche Herausforderung, vor allem wegen der vielen Slang-Begriffe, die im Alltagsfranzösisch schon stark vertreten sind, im "parler marseillais" nochmal gefühlt doppelt so stark. Bin aber jetzt stolz, mal wieder ein Buch auf französisch gelesen zu haben und dann auch noch ein relativ komplexes.
Ich habs ziemlich geliebt. Das Buch gilt nicht umsonst als ein Must-read für alle Liebhaber*innen von Marseille, dieser unglaublichen Stadt, in der ich schon mal das Glück hatte, leben zu dürfen und über die ich seitdem nicht hinweg gekommen bin. Jean-Claude Izzo fängt die Atmosphäre der Metropole perfekt ein und verpackt das ganze dann noch in eine spannende Geschichte, die mich total gepackt hat.
Ich freue mich schon auf die nächsten beiden Teile der Trilogie.
Ich habs ziemlich geliebt. Das Buch gilt nicht umsonst als ein Must-read für alle Liebhaber*innen von Marseille, dieser unglaublichen Stadt, in der ich schon mal das Glück hatte, leben zu dürfen und über die ich seitdem nicht hinweg gekommen bin. Jean-Claude Izzo fängt die Atmosphäre der Metropole perfekt ein und verpackt das ganze dann noch in eine spannende Geschichte, die mich total gepackt hat.
Ich freue mich schon auf die nächsten beiden Teile der Trilogie.
Read
April 14, 2022ENDLICH BEENDET
September 16, 2024
Total Cheops ist ein im Marseille der 90er angesiedelter Roman Noir. Der Protagonist, Fabio Montale, ist eine Art Horst Schimanski: Er vertritt den Typus des Polizisten als prügelnder Sozialarbeiter.
Ich sehe 3 Elemente, die für den Erfolg des Romans verantwortlich sind:
- Die spannende, wendungsreiche Handlung - wie im Genre schließlich zu erwarten!
- Die komplexe Beziehung zwischen Manu, Ugo, Fabio und Lole, die vor 30 Jahren, als sie noch Teenager waren, so eng und hoffnungsvoll begann, aber seitdem viele Wirrungen genommen hat - zu Beginn des Romans sind die alle von einander entfremdet oder tot. Es ist diese Beziehung, die die Handlung anstößt, und sie wird den Roman hindurch durch Fabios melancholische Rückblicke ergründet werden.
- Die Authentizität des Ganzen. Jean-Claude Izzo bringt sehr viel von sich selbst in den Roman ein: Seinem Ermittler hat er seine Liebe für Essen, Alkohol, Musik (meine Ausgabe hat einen Anhang mit allem, was Fabio die Trilogie hindurch hört - sehr nett!) und seine Stadt, sowie seine politschen Überzeugungen mitgegeben. Er ist in den gleichen Milieus aufgewachsen und hat den gleichen Migrationshintergrund wie Fabio Montale. Seine journalistischen Erfahrungen sind vielfach in die Geschichte eingeflossen - teilweise schienen die Nebencharaktere etwas simpel gestrickt zu sein, als beschränke sich ihr Charakter auf ihre Plotfunktion. Aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass sie eine echte Biographie hatten, dem echten Marseille entwachsen waren. Und genauso hat jede Straßenecke in diesem Roman eine Geschichte.
Also: Klare Empfehlung für jeden, der Krimis und/oder Südfrankreich mag. Und noch besser, wenn man Musik, die olivenölreiche Küche des Mittelmeers und Alkohol ebenso sehr mag wie Jean-Claude und sein Fabio, und den FN ebenso sehr verachtet.
Ich sehe 3 Elemente, die für den Erfolg des Romans verantwortlich sind:
- Die spannende, wendungsreiche Handlung - wie im Genre schließlich zu erwarten!
- Die komplexe Beziehung zwischen Manu, Ugo, Fabio und Lole, die vor 30 Jahren, als sie noch Teenager waren, so eng und hoffnungsvoll begann, aber seitdem viele Wirrungen genommen hat - zu Beginn des Romans sind die alle von einander entfremdet oder tot. Es ist diese Beziehung, die die Handlung anstößt, und sie wird den Roman hindurch durch Fabios melancholische Rückblicke ergründet werden.
- Die Authentizität des Ganzen. Jean-Claude Izzo bringt sehr viel von sich selbst in den Roman ein: Seinem Ermittler hat er seine Liebe für Essen, Alkohol, Musik (meine Ausgabe hat einen Anhang mit allem, was Fabio die Trilogie hindurch hört - sehr nett!) und seine Stadt, sowie seine politschen Überzeugungen mitgegeben. Er ist in den gleichen Milieus aufgewachsen und hat den gleichen Migrationshintergrund wie Fabio Montale. Seine journalistischen Erfahrungen sind vielfach in die Geschichte eingeflossen - teilweise schienen die Nebencharaktere etwas simpel gestrickt zu sein, als beschränke sich ihr Charakter auf ihre Plotfunktion. Aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass sie eine echte Biographie hatten, dem echten Marseille entwachsen waren. Und genauso hat jede Straßenecke in diesem Roman eine Geschichte.
Also: Klare Empfehlung für jeden, der Krimis und/oder Südfrankreich mag. Und noch besser, wenn man Musik, die olivenölreiche Küche des Mittelmeers und Alkohol ebenso sehr mag wie Jean-Claude und sein Fabio, und den FN ebenso sehr verachtet.
September 26, 2019
Fabio Montale ist mittlerweile Leiter einer Sondereinheit der Marseiller Polizei, die durch präventiven Einsatz in den kritischen Stadtvierteln – den Quartiers Nord – Probleme zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen verhindern soll. In seiner Vergangenheit, seiner Jugend, war er jedoch einer von ihnen, er gehörte zu jenen, bei denen geschlichtet werden musste. Nach einen Zischenfall, einer Runde bei den Fremdenlegionären, ist er nun Polizist und muss den Mord an einem seiner Freunde aus der unguten alten Zeit aufklären. Einem seiner Freunde, der es aus dieser Szene nicht heraus geschafft hat.
Gute Sprecher, hier kann man nicht meckern. Die Buchvorlage selber ist ja auch ein Klassiker des Krimi Noir. Als Hörspiel funktioniert die Geschichte für mich aber nicht. So super Hans Peter Hallwachs auch den desillusionierten Polizisten gibt, so konfus sind die Personenkonstellationen im Hörspiel. In einem Buch kann man noch mal nachlesen, nachdenken und rekonstruieren. Hier werden Personenkonstellationen, haufenweise Namen und die Beziehngen der Figuren untereinander einfach nur runtergerattet. Man kann nachvollziehen, wie die Grundkonstellationen des Verbrechens waren, aber wirklich durchschauen kann man es in diesem Schnelldurchlauf absolut nicht.
Dieses Hörspiel sollte man wohl erst hören, wenn man das Buch gelesen hat.
Gute Sprecher, hier kann man nicht meckern. Die Buchvorlage selber ist ja auch ein Klassiker des Krimi Noir. Als Hörspiel funktioniert die Geschichte für mich aber nicht. So super Hans Peter Hallwachs auch den desillusionierten Polizisten gibt, so konfus sind die Personenkonstellationen im Hörspiel. In einem Buch kann man noch mal nachlesen, nachdenken und rekonstruieren. Hier werden Personenkonstellationen, haufenweise Namen und die Beziehngen der Figuren untereinander einfach nur runtergerattet. Man kann nachvollziehen, wie die Grundkonstellationen des Verbrechens waren, aber wirklich durchschauen kann man es in diesem Schnelldurchlauf absolut nicht.
Dieses Hörspiel sollte man wohl erst hören, wenn man das Buch gelesen hat.
November 2, 2015
Sehr sympathischer Neopolar. Der Protagonist trinkt viel, fährt in seinem R5 durch Marseille und hört guten alten Blues
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