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Die besten Science Fiction Geschichten

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Inhalt:
- Isaac Asimov: Logik (Reason, 1941)
- Ray Bradbury: Marionetten, e.V. (Marionettes, Inc., 1949)
- Walter M. Miller: In fremder Gewalt (Command Performance, 1952)
- Alan E. Nourse: Die Coffin-Kur (The Coffin-Cure, 1957)
- John Christopher: Heimkehr (The New Wine, 1954)
- Paul Anderson: Nennt mich Joe (Call me Joe, 1957)
- Arthur C. Clarke: Der Stern (The Star, 1955)
- J.T. McIntosh: Wonnen der Einsamkeit (The Bliss of Solitude, 1952)
- Robert A. Heinlein: Im Kreis (By his Bootstraps, 1941)
- Clifford D. Simak: An der Grenze (Limiting factor, 1949)
- James Blish: Die Falle (The Box, 1949)
- Peter Naujack: Science Fiction — eine neue Literaturgattung?

Umschlagillustration von Peter Neugebauer

362 pages, Hardcover

First published January 1, 1962

13 people want to read

About the author

Peter Naujack

27 books

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Profile Image for Thomas.
131 reviews4 followers
January 12, 2026
Dieses Buch ist von 1962. Es riecht alt, es hat sogar noch richtig dicke Papierseiten, vor allem aber merkt man das den Kurzgeschichten an. Es geht da immer nur um Männer, Frauen sind Beiwerk oder werden – in dystopischeren Fällen – zur Fortpflanzung und für den Zeitvertreib unter den Männern herumgereicht. Ein untrügliches Zeichen für das Alter des Buchs ist auch das Nachwort des Herausgebers, in dem er eine Lanze für Science Fiction als Genre bricht und offenbar versucht, es bei der werten Leserschaft in ein gutes Licht zu rücken. Interessanter finde ich aber noch, dass er dieses scheinbar noch relativ neue Genre in der Literatur positioniert, es musste damals wohl erst noch etabliert werden.

Ich mochte die Kurzgeschichten. Sie alle fangen mitten im Geschehen an, wie auch sonst, und als Leser wurde mir erst über den Verlauf langsam klar, wovon überhaupt die Rede war. Manchmal brachte erst der allerletzte Satz Sinn in die Sache, das war ein toller Effekt. Die Geschichten spielen überwiegend in der Zukunft – zumindest von 1962 aus gesehen. Meist wird das Jahr nicht näher definiert, manchmal sind zehntausende Jahre vergangen. Oft geht es um moderne Technik, unvorstellbare Wesen, den Weltraum, physikalische Wunder und dergleichen. Es steht immer eine Auseinandersetzung mit dem Andersartigen, dem Unbekannten, dem Neuen und Fremden im Vordergrund, und das eben in aller Regel auf einer Weltraumbühne, auf anderen Planeten oder auf der Reise dazwischen (und einmal auch im Keller eines Wohnhauses).

Es ist eine gute Anthologie, die trotz des Alters nicht aus der Zeit gefallen scheint – sofern man die damals gängigen Rollenbilder großzügig ignoriert. Mir hat das Buch jedenfalls gut gefallen.
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