Lilly darf in den Sommerferien auf einer Farm in Namibia mitarbeiten, die sich dem Schutz der bedrohten Geparden widmet. Auf einmal muss sie sich bei der Pflege verletzter Großkatzen, der Aufzucht verwaister Jungtiere und der Feldforschung im Busch bewähren. Das klappt gut – bis sie sich in Erik verliebt, den Sohn eines Farmers. Seine seltsame Familie und seine Geheimnisse stürzen ihr Leben ins Chaos...
Ich bin Jahrgang 1970, habe in Frankfurt Amerikanistik, Anglistik und Germanistik studiert und ein Volontariat im Lektorat des Campus-Verlages absolviert. Mehrere Jahre lang war ich erst freie Journalistin, dann Redakteurin des Magazins changeX, das sich mit Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigt. Mit meinem Mann und 2006 geborenen Sohn lebe ich in der Nähe von München und arbeite als Autorin und Lektorin. Wenn ich nicht gerade Bücher schreibe (meine Lieblingsbeschäftigung), halte ich Schreibworkshops und Lesungen.
Veröffentlicht habe ich unter meinem richtigen Namen neben unzähligen Artikeln (viele davon in der Süddeutschen Zeitung) und Kurzgeschichten (z.B in Anthologien von Carlsen, cbj/Random House und Ueberreuter) zahlreiche Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die meine breit gefächerten Interessen widerspiegeln. Seit der Geburt meines Sohnes schreibe ich auch Bilder- und Vorlesebücher.
Unter dem Pseudonym Katja Brandis habe ich eine ganze Reihe von Jugendromanen verfasst, hauptsächlich Abenteuerromane, Thriller und Fantasy ab 12, wie zum Beispiel Gepardensommer (Ueberreuter Verlag), Ruf der Tiefe, Vulkanjäger sowie Und keiner wird dich kennen (alle Beltz & Gelberg). Unter dem Namen Siri Lindberg ist mein erster Erwachsenenroman (Fantasy) beim Piper Verlag herausgekommen.
Als ich das letzte Mal nachgezählt habe, bin ich auf über 50 veröffentlichte Bücher gekommen. Hat mich auch ein bisschen erstaunt. Aber wenn man sein Hobby zum Beruf gemacht hat, dann freut man sich Montag früh darauf, dass die Arbeitswoche nun wieder losgeht …
"Gepardensommer" (which translates to "Cheetah Summer" in English) is a story about a 16-year-old girl, Lilly, who spends a month in Namibia as a volunteer worker at a cheetah rehabilitation project.
I found this to be a quick and mostly enjoyable read. Sometimes Lilly was a little too naive, but I liked her nevertheless. It was interesting to read a young adult novel with no paranormal elements for a change --- no vampires, no werewolves, no fairies, ghosts or angels (fallen or otherwise). Instead you get real people as well as the big cats.
The dialogue didn't always ring true for me and the writing sometimes felt a little too simple, but the pacing was good and the characters likable.
I would give the beginning of this book three stars, the middle two stars, and the last 70 or so pages four stars --- I guess that brings me to a 3-star-rating overall ... ;o)
"Gepardensommer" war ein schönes Buch für Zwischendurch. Das Thema an sich fand ich echt super und die Atmosphäre wurde in meinen Augen gut dargestellt. An sich mochte ich auch die Protagonistin Lilly, obwohl sie teilweise doch etwas naiv war. Die vorhandenen Spannungselemente waren nicht unbedingt überraschend, aber trotzdem gut zu lesen. Was mich allerdings wirklich gestört hat, war die Liebesgeschichte. Für mich hat sie einen viel zu großen Teil des Buches eingenommen und irgendwann war ich nur noch genervt von "Erik, Erik, Erik", zumal das Ganze aufgrund der kurzen Zeit, in der sich die Lovestory entwickelt, auch nicht wirklich authentisch wirkte. Im Endeffekt vergebe ich 3-3,5 Einheiten. Liest man dieses Buch, macht man in meinen Augen nichts falsch, es muss aber auch nicht sein.
Für Lilly wird ein Traum war als sie von ihren Eltern eine Reise nach Namibia geschenkt bekommt und dort auf einer Farm mitarbeiten darf. Die Farm widmet sich dem Schutz der bedrohten Geparden und Lilly soll sich um verletzte Tiere, verwaiste Jungtiere und der Forschung widmen. Doch als sie sich plötzlich in Erik verliebt, der der Sohn eines benachbarten Farmers ist, stürzt ihr Lebens ins Chaos. Denn diese Farmersfamilie ist den Geparden nicht unbedingt gut gesonnen...
In dieser Geschichte wird die Atmosphäre von Namibia so toll eingefangen, dass man direkt Lust bekommt auch mal dort hin zu reisen und sich die wilden Tiere in ihrer natürlichen Umgebungen anzuschauen. Da Lilly nicht in Namibia ist um Urlaub zu machen, sondern auf einer Farm mitzuarbeiten die sich um Geparden kümmert, bekommt man neben einer spannenden Geschichte auch noch viele interessante Informationen über deren Lebensraum und der Arbeit dieser Forscher.
Das es nebenbei noch eine kleine Liebesgeschichte zwischen Lilly und Erik gab, hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, weil es keine kitschige Teenager-Liebesgeschichte war, die den größten Teil des Buches einnimmt, sondern eine die noch mehr Spannung rein brachte und nebenbei die Probleme der anderen Farmer in diesem Land aufgezeigt hat.
Ich fand es sehr spannend Lillys Erlebnisse in Namibia zu lesen und würde jedem, der gern authentische Jugendbücher liest und sich für Tiere interessiert, dieses Buch empfehlen.
Ein tolles Jugendbuch, was mich von Anfang an begeistert hat!
Lilly als Hauptcharakter ist sehr sympathisch. Bei einigen Entscheidungen habe ich mir schon an den Kopf gefasst und gedacht "Mädel, was tust du?!", aber diese Entscheidungen waren tatsächlich trotzdem nachvollziehbar. Sie haben zu dem aufgeregten Teenager und diesem typischen jugendlichen Leichtsinn gepasst. Es hat Spaß gemacht, ihre Entwicklung zu verfolgen. Erik und seine Familie waren ebenfalls sehr interessante Charaktere und die Familiengeschichte und -dynamik hat mir mehr als einmal das Herz gebrochen.
Die Beschreibung der Landschaft und Natur Namibias sind wunderschön und ich konnte mir jede Szene bildlich vorstellen. Das hat die Autorin toll gemacht. Die gelegentlichen Hintergrundinfos zur Geschichte Namibias fand ich ebenfalls sehr gut gemacht. Ich hätte mir an der Stelle, allerdings vielleicht etwas mehr zur Kultur gewünscht. Das kam etwas kurz meiner Meinung nach.
Ich fand die Liebesgeschichte und die Geschichte um die Geparden hielt sich im Gleichgewicht. Die Liebesgeschichte war schön beschrieben, in einem realistischen Tempo. Ich habe lange kein Jugendbuch mehr gelesen und es war eine schöne Abwechslung, mal wieder von diesen ganzen ersten Malen (erster Kuss, erste große Liebe, etc.) zu lesen.
Alles in allem, ein tolles Buch. Es werden teils ernste Themen angesprochen, aber das Buch verliert dadurch nicht seine Leichtigkeit. Ich werde mir auf jeden Fall noch mehr Bücher der Autorin zulegen.
Mitgenommen hab ich das Buch in meiner Bücherei eigentlich nur, weil ich Großkatzen und Namibia als Thema/Setting mal ne spannende Abwechslung fand. Hat auch absolut ausgereicht, um mich einen Abend zu unterhalten, also lies sich wirklich gut weglesen.
Allerdings hatte ich auf mehr Input zu Geparden und Afrika gehofft und weniger Erik. Mag auch daher kommen, dass mir die Geheimniskrämerei um ihn sowie die Rivalität der beiden Farmen etwas erzwungen vorkam und die Dynamik zwischen den Hauptfiguren teils allgemein unstimmig und etwas überstürzt auf mich wirkte.
Prinzipiell könnte es aber auch einfach daran gelegen haben, dass das Buch für ein etwas jüngeres Publikum als mich ausgelegt ist. So sehr mich die Gegend, in der es spielt, angesprochen hat, habe ich mich glaube ein bisschen davon ablenken lassen, dass es eher ein Jugendbuch ist.
Also ich hab das Buch gelesen als ich noch um einiges jünger war aber ich kann mich trotzdem noch genau dran erinnern wie toll ich es damals fand. Mir wurde das Buch damals geschenkt und ich wär selbst wahrscheinlich nichts zwingend auf die Idee gekommen es mir selbst zu holen weil ich jetzt nicht so ein Fan von Geparden bin und es einfach generell nicht so mein Geschmack ist aber ich habe es trotzdem geliebt und in einem Mal durchgelesen weil es die perfekte Mischung aus Romanze und eben einer Gepardenfarm im Sommer in Afrika war. Ich empfehle das Buch vor Allem an jüngere also so 10-15 Jährige, die sich für Tiere interessieren oder einfach mal eine andere Art von Thema in einem Buch lesen wollen.
Ist ein schönes Buch aber ist ist etwas kindlich geschrieben. Die Protagonistin ist 16 Jahre alt. Das merkt man am schreibstil. Sonst an sich super Story.
Lillys kombiniertes Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk ist eine Überraschung. Sie erhält einen Gutschein für einen vierwöchigen Aufenthalt in einem Gepardenschutzprojekt in der Nähe von Otjiwarongo/Namibia. In einem Tierarzthaushalt aufgewachsen inmitten einer Menagerie von Hunden, einem Papagei und einem Pferd, das sein Gnadenbrot erhält, macht sich Lilly über die Haltung von Raubkatzen zur baldigen Auswilderung keine Illusionen. Arbeit mit Raubtieren in einer Auffangstation hat nichts Romantisches. Sie besteht hauptsächlich aus zerkratzten Armen, zerissenen Klamotten und dem Sauberhalten der Gehege. Mit dem Cheeta-Projekt hat sich dessen Geschäftsführerin statt ihrer Midlife-Krise einen Traum erfüllt. Sie ist allerdings realistisch genug, vorher Wildtier-Biologie zu studieren und einen Tierarzt anzustellen. Lilly findet sich gut in das überschaubare Team der Geparden-Farm ein. Weil Lilly Erfahrungen aus der väterlichen Praxis mitbringt, wird sie sofort für alle Arbeiten eingeteilt, nicht allein für die schweißtreibenden und schmutzigen. Ein kleines Team bedeutet große Verantwortung für jeden, rührende Begegnungen mit mutterlosen Jungtieren, aber auch ein gesteigertes Risko für Zickereien unter den freiwilligen Helfern auf der Farm. Als Lilly sich in Erik, den Sohn des Nachbar-Farmers verliebt, bekommt sie augenblicklich die Nachteile des engen Zusammenlebens zu spüren, wenn alle sofort alles über die anderen erfahren und man auf peinliche Weise im Mittelpunkt von Klatsch und Eifersüchteleien steht. Lillys zarte Liebe zu Erik und eine krimireife Rettungsaktion illegal gehandelter Geparden stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Trotzdem hat Lilly ausreichend Gelegenheit durch den Kontakt zu Erik zu erkennen, dass Natur- und Tierschutz Interessen sind, die sich nur der leisten kann, der die Chance hat, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ein wichtiger Teil des Geparden-Projekts ist deshalb die Arbeit mit Schulklassen (die Farmer von morgen) und eine Kampagne, die die Viehzüchter in der Region unterstützen will, durch Hütehunde und wachsame Esel ihre Jungtiere und Herden zu schützen, so dass erst gar keine Konflikte zwischen den Interessen der Farmer und der frei lebenden Raubkatzen entstehen.
Katja Brandis ausgezeichnet recherchierter Jugendroman in Ichform gewinnt durch die selbstironische Art ihrer Hauptfigur, für die vor ihrer Namibia-Reise Jungen noch kein Thema waren. Die Spannung, wie Lilly bei ihrem ersten Date mit Erik das Gespräch weg von Mopane-Würmern zu den wichtigen Dingen des Lebens bringen wird, lässt einen beim Lesen zwischen Lachen und Mitleid schwanken. Aber auch die charakteristischen Gerüche und Töne des südlichen Afrika schildert die Autorin treffend und frei von Sonnenuntergangs-Pathos.