Books can be attributed to "Unknown" when the author or editor (as applicable) is not known and cannot be discovered. If at all possible, list at least one actual author or editor for a book instead of using "Unknown".
Books whose authorship is purposefully withheld should be attributed instead to Anonymous.
Hätte ich vorher gesehen, dass der Autor außer sich selbst keinerlei Quellen benennt, hätte ich es vielleicht gar nicht erst gelesen. Finde den Ansatz, von unterschiedlich ausgeprägten Persönlichkeitsstilen zu sprechen statt von Störungen zwar interessant, ansonsten hat mir das ganze aber sehr wenig gegeben. Manche Aussagen finde ich aber leider sogar ziemlich problematisch. Z.B. von einem zwanghaften Persönlichkeitsstil zu sprechen, weil mensch verlangt, dass die eigenen Grenzen respektiert werden und sich nicht vorschreiben will, was er*sie zu tragen hat.
Mir gefällt wie simpel und klar die Persönlichkeiten kategorisiert wurden. So Kategorisierungen gefallen mir irgendwie zwar nicht, aber trotzdem finde ich es interessant zu sehen, in welche Kategorien ich und meine Mitmenschen reinpassen könnten...
Ganz interessant, aber zu allgemein und vage gehalten. Neun Persönlichkeitsstile werden besprochen. Beispiele sind sehr knapp per einzelner zusammenhangsloser Sätze enthalten. Ein paar "echte" (aber selbstverständlich anonymisierte) Beispiele wären interessant, um sich ein besseres und ganzheitliches Bild gerade der Persönlichkeitsstile zu machen, auf die man nicht positiv testet und mit denen man sich auch nach Lektüre der Beschreibungen nicht selbst identifiziert. Es hilft höchstens ein wenig, sich selbst besser zu verstehen via der Stile, mit denen man sich ein wenig identifiziert. Aber auch dafür sind die einzelnen Typen meiner Meinung nach doch zu einseitig und zu extrem und man findet sich doch nicht so richtig darin wieder ... Die Lektüre zu den einzelnen Typen hat ein wenig Horoskop-Charakter (da gibt es ja auch 12 Sternzeichen ;)), allerdings immerhin mit etwas seriöserem psychologischem Unterbau.
Grenzen (engl. Boundaries) werden nicht ausreichend besprochen. Auch finde ich es nicht gut, dass Manipulation im Buch als normal bezeichnet wird. Es leuchtet schon ein, dass es oft nicht ohne geht, aber ob das jetzt so normal und gut ist (oder vorteilhaft, wie der Autor das auch bezeichnet: seiner Meinung nach zeigt sich hohe soziale Kompetenz durch die Fähigkeit, andere zu manipulieren), sei dahin gestellt.
Die Kosten/Nutzen Beschreibung der einzelnen Stile ist sehr interessant. Ebenso die (durchweg positiven) Manipulationsvorschläge für diejenigen von uns, die mit Menschen, in denen ein Stil sehr ausgeprägt ist, zu tun haben (und wo es nicht ohne Manipulation geht).