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Die Wächter von Astaria #1

Der letzte Paladin

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Unheilvolle Omen erschrecken die Bewohner von Astaria. Gestirne erlöschen und Sternenvampire gelangen auf die Erde. Aber sie sind nur Vorboten ihres Meisters: Der gefallene Erzstellar Astronos plant den Ausbruch aus seinem Sternenkerker. Der Einzige, der ihm Einhalt gebieten könnte, ist der Knappe Fabio, Mitglied eines Paladin-Ordens. Auf der Burg eines mächtigen Barons begegnet er der Sternendeuterin Celeste. Sie erweist sich als seine wertvollste Verbündete im Kampf gegen die Mächte der Finsternis.

477 pages, Hardcover

First published January 1, 2008

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About the author

Thomas Finn

60 books36 followers
Thomas Finn wurde 1967 in Chicago geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt heute in Hamburg.

Also publishes under the synynom F.I. Thomas


Librarian Note: There is more than one author in the GoodReads database with this name. See this thread for more information.

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31 (32%)
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17 (18%)
2 stars
7 (7%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Kaugummiqueen.
172 reviews21 followers
May 13, 2013
INHALT

Der junge Knappe Fabio wird mit seinem Herrn Ludovico geschickt, um die angehende Sternenmystikerin Celeste nach Venezia zu begleiten, wo sie ihre Ausbildung antreten soll. Doch am Vorabend der Abreise wird der Palazzo, in dem Celeste mit ihrem Vater lebt, von Goblins überfallen und nur Fabio und die junge Baronesse können entkommen. Auf der Flucht treffen sie auf die Gnomenfamilie von Meister Arcimboldo, die ebenfalls vor den Goblins flüchtet und ein Geheimnis mit sich trägt, das Fabio zu ergründen sucht. Ihnen schließt sich die geheimnisvolle Sylvana an und zusammen macht sich der Trupp auf nach Venezia. Doch bald werden die Ausmaße der Goblinüberfälle deutlich: Astronos, der gefäjrliche Erzstellar, gewinnt erneut an Kraft und schickt abermals, wie vor vielen hundert Jahren im Stellaren Krieg, die Sternvampire nach Astaria. Und als Fabio und Celeste die Paladine und Sternenmystikerinnen von Venezia warnen wollen, ist es schon zu spät.

MEINE MEINUNG

Ganz schnell merkt man bei Die Wächter von Astaria, dass hier eine etwas ältere Leserschaft angesprochen wird als in Die Chroniken der Nebelkriege. Zum Einen ist Fabio mit seinen siebzehn Jahren schon etwas älter, zum Anderen gibt es viele spannende und teilweise auch blutige Kämpfe und manchmal auch herbere Sprüche. So beginnt das Buch schon recht bald mit einem kleinen Scharmützel gegen aufsässige Tagelöhner und kurz danach muss Fabio gegen eine Übermacht Goblins kämpfen, die das Zuhause von Celeste de Vontafei angreifen. Hier wird ein Gegner nicht nur mit dem Schwertknauf bewusstlos geschlagen, sondern auch erstochen oder von Brüstungen geworfen. Der Handlungsstrang war durch und durch spannend und schlüssig, alles verlief logisch und nahtlos zu einem Ganzen zusammen.

Während Die Chroniken der Nebelkriege topographisch in Deutschland angesiedelt war, ist Astaria eine Fantasy-Version von Italien. Die Charaktere haben italienische Namen und und die Orte entsprechen auch ihrem realen Pendant mit kleinen Abweichungen der Ortsnamen. Hauptsächlich spielt sich die Handlung in Venezia, also Venedig, ab. Zwar war ich selber noch nie dort, aber Thomas Finn schaffte es, dass ich mir alles sehr gut bildlich vorstellen konnte.

Der Hintergrund der Geschichte, dass Stellare die Welt erschaffen hätten, hat mir gut gefallen. Auch hier bedient sich Thomas Finn zwar bekannten Namen und Figuren aus der Mythologie, jedoch schafft er es, sie neu zu interpretieren und etwas Eigenes zu schaffen. So entsteht ein völlig neues Weltbild mit einer eigenen Religion, die in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt. Die Sternenmystikerinnen kommen unseren Nonnen gleich, besitzen jedoch magische Fähigkeiten und sind von den fünf Erzstellaren berufen. Neben den fünf Erzstellaren gibt es jedoch auch den feindlichen, gefallenen Erzstellar Astronos, dem eine religiöse Gemeinde, sektengleich, huldigt. Nach dem verheerenden Stellarskrieg, bei dem er von seinen fünf Geschwistern besiegt wurde, wird sein Einflussbereich wieder größer und seine fanatischen Anhänger, unter ihnen die gefürchteten Sternenvampire, versuchen alles, ihn zu seiner alten Macht zu verhelfen.

Lange Zeit weiß man nicht, welche Ausmaße den Leser erwarten und was das eigentliche Ziel der Goblinangriffe ist. Auch die Gnome scheinen zunächst das gleiche Ziel zu verfolgen und auch Sylvana mischt kräftig mit in das Geschehen ein.

Fabio als Hauptcharakter war natürlich nicht neu, aber sehr sympathisch und man fieberte mit ihm mit. Auch bei den anderen Charakteren erfindet Thomas Finn das Rad nicht neu, aber er schafft es, allen wichtigen Figuren die nötige Tiefe und die nötigen Beweggründe zu geben, um sie authentisch erscheinen zu lassen. Celeste als weibliche Hauptperson macht jedenfalls eine der stärksten Entwicklungen durch. Von einer verzogenen Baronesse mausert sie sich zu einer mutigen und ernsten jungen Frau, die für ihre Überzeugungen kämpft. Die anbahnende Liebesgeschichte ist im ersten Band glücklicherweise nur sehr sanft und kaum ausgebaut, lässt aber viel Spielraum für die nächsten beiden Bände. Aber nicht nur Celeste und Fabio haben mir gut gefallen, alle Charaktere hatten etwas faszinierendes. Tatsächlich wird man aber als Leser auch ab und zu an der Nase herum geführt und muss feststellen, dass nicht jede Person so ehrenwert ist, wie es auf dem ersten Anblick erscheint. So muss man manchmal nette Charaktere an das Böse verlieren und unsympathische Figuren für die gute Sache kämpfen lassen. So etwas mag ich immer sehr gerne, da es zeigt, dass die Welt nicht nur schwarz/weiß und in gut/böse unterteilt ist, sondern dass es immer noch etwas dazwischen gibt.

Mein Lieblingscharakter Sylvia ist gleichzeitig auch mein größter Kritikpunkt am Buch: Ihr Charakter stimmt beinahe eins zu eins mit dem von Dystariel aus Die Chroniken der Nebelkriege überein. Zwar ist ihr persönlicher Hintergrund ein Anderer und sie gehört auch einer anderen Spezies an, dennoch sind sich beide Figuren in ihrer rauen und groben Art sehr ähnlich. Ich mochte Sylvana wirklich gerne, aber für mich hätte sie auch Dystariel heißen und eine Gargyle sein können, man hätte keinen Unterschied gemerkt.

FAZIT

Auch bei diesem Auftakt der Trilogie handelt es sich um eine gelungene Geschichte mit sympathischen Charakteren, spannender Handlung und trickreichen Wendungen. Das Weltbild mit den Erzstellaren hat mir gut gefallen und lässt auf weitere interessante Einblicke hoffen. Insgesamt konnte mich einfach die ganze Idee hinter der Geschichte fesseln und begeistern und vergebe dem Buch, mit sehr starker Tendenz nach oben 4 von 5 Sternen.
17 reviews
February 13, 2023
Dieses Buch ist tatsächlich zu einem meiner Lieblingsbücher geworden. Es handelt sich um den ersten Band einer Trilogie.
Im ersten Teil lernen wir alle wichtigen Charaktere für diese Geschichte kennen. Diese Reihe hat etwas Magisches an sich und wer sich nur ein bisschen für Sternzeichen und die Geheimnisse des Nachthimmels interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten.
Profile Image for aki.
821 reviews15 followers
March 24, 2014
Ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich dieses Buch anfangs wirklich nur gekauft habe, weil ich mich einfach in dieses tolle Cover verliebt habe. Ich habe es durch Zufall in einem Klamottenladen - ja, in einem Klamottenladen!! - gesehen und es reduziert mitgenommen. Im Nachhinein bin ich wirklich froh darüber, das Buch mitgenommen zu haben.

Fabio ist Knappe und mit seinem Herrn, dem Paladin Ludovico auf dem Weg zum Anwesen der Vontafeis. Dort sollen sie auf Celeste treffen, welche sie auf ihrer Reise nach Venezia zu den Sternenmystikerinnen begleiten sollen. Obwohl Celeste noch Novizin ist, gilt sie als fast schon als hochangesehen.

Dennoch lässt sie sich nicht mal von ihrem Vater etwas sagen, kämpft gegen alles, was nicht so läuft, wie sie das möchte, was vor allem Fabio anfangs zu spüren bekommen, als er als ihr Leibwächter fungieren soll.

Noch bevor Fabio sich überhaupt richtig damit beschäftigen kann, erfolgt ein Angriff der Goblins auf das Schloss und die einzige Möglichkeit, die ihm und Celeste bleibt, ist die gemeinsame Flucht.

Celeste, welchren ihren Vater nur ungern zurücklassen will, flüchtet mit Fabio nach Venezia, um die Sternenmystikerinnen, zu welchen sie sowieso reisen sollte, um Hilfe zu bitten.

In Venezia angekommen, stellen beide jedoch fest, dass sich auch hier einiges verändert hat und Fabio wird mit einer Aufgabe betraut, von welcher er selbst nicht mal weiss, ob er ihr überhaupt gewachsen sein wird.

Fabio hat mir wirklich von Anfang an total gut gefallen. Man befindet sich gleich zu Anfang mit ihm und seinem Gerrn Ludovico auf der Reise in den Palast der Vontafeis, wo er das erste Mal auf Celeste trifft. Der junge Knappe möchte unbedingt ein Paladin werden und befindet sich auch bereits auf dem besten Wege dort hin, auch wenn ihm nicht nur einmal Steine in den Weg gelegt wurden und es auch noch immer werden.

Auf seiner Flucht wächst er mit und auch ohne Celeste an seiner Seite über sich hinaus, gewinnt deutlich an Stärke und Selbstvertrauen.

Während dieser Flucht kommt er immer neuen Geheimnisse auf die Spur, muss immer neue Dinge finden, die ihn ein Stück näher an die Wahrheit heranbringen, auch wenn diese am Ende - welches ich hier natürlich nicht verraten werde - für ihn persönlich wirklich niederschmetternd ist.

Jeder der Charaktere wächst einem in kürzester Zeit ans Herz und die Geschichte lässt einen auf den förmlich dahin fliegenden Seiten einfach nicht los. Man möchte einfach wissen, wohin Fabio seine Reise führt, was Celeste mit all dem zu tun hat und wer in solchen Situationen Freund und wer Feind ist, von welcher Macht die Welt der jungen Helden tatsächlich bedroht wird, denn dass sie bedroht wird, steht völlig ausser Frage..

Immer wenn ich das Gefühl hatte, der ganzen Wahrheit auf die Spur gekommen zu sein, hat mich der Autor wieder auf eine andere Fährte gelockt.

Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen und werde es mir sicherlich nicht nehmen lassen, auch nach dem zweiten Teil der Reihe Ausschau zu halten, welcher sich bereits im Handel befindet.

Obwohl es lediglich 12 - 15 als Altersangabe hat, ist es auch für Erwachsene geeignet und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.
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