Sieben Schwerter, sieben Auserwählte, sieben Freunde: Der Kampf gegen die dunklen Mächte beginnt!
Ihr Schicksal ist seit fünftausend Jahren miteinander verbunden, als der Kriegsgott Thondra sie auserwählte: die Sieben, die die Welt vor dem Zerbrechen retten sollen. Immer wieder werden sie wiedergeboren, um gegen das Böse zu kämpfen, doch bisher konnten sie die dunklen Mächte nie ganz besiegen. Auch Rijana, das Bauernmädchen, und Ariac, der wilde Steppenjunge, könnten Kinder Thondras sein. Zumindest scheinen sie füreinander bestimmt zu sein. Doch erst an ihrem siebzehnten Geburtstag werden sie eines der magischen Schwerter berühren, und es wird sich zeigen, ob die Zeit der Sieben gekommen ist...
Ich wurde 1975 in Düsseldorf geboren. Aileen P. Roberts ist mein Pseudonym, in Wirklichkeit heisse ich Claudia Lössl. Nach zahllosen Umwegen und einer abgebrochenen Banklehre (das war wirklich nicht mein Ding!) studierte ich Sozialpädagogik und arbeitete später auch als Reitlehrerin und Reitpädagogin. Mit 19 Jahren reiste ich zum ersten Mal nach Schottland und entdeckte dort meine keltische Seele. Ich glaube, ich wollte niemals etwas anderes, als mit Pferden umgehen, Bücher schreiben und ich liebe Schottland. Seit 2011 haben wir ein Cottage in den Highlands, wo wir viel Zeit verbringen. Meine Hobbies sind Reiten, Schwertkampf, Bogenschiessen, auf Mittelalterveranstaltungen gehen, Abende mit Freunden am Lagerfeuer ... ich habe es mittlerweile aufgegeben, ein normales Leben führen zu wollen. Meine Bücher sind von meinen persönlichen Vorlieben geprägt, vor allem die Highlandromane.
A dear friend of mine discovered this book at a flea market and got it for me thinking that it might be something I like. We both fell in love with the beautiful cover and I was extremely curious to find out more about the high-fantasy world in this young adult book.
Let’s first get to the writing style. It is quite simple, but the world-building was well done. I immediately felt connected to the world and I didn’t have to overcome the complex descriptions I had encountered in other stories in the high-fantasy genre. Unfortunately, the author kept repeating the same formulations over and over again and I soon felt annoyed. I kept rolling my eyes whenever I came across them and they somehow ripped me out of the story.
I also liked the characters, especially Ariac and Rijana. They were very interesting and I loved hearing about their respective homes and they way their tribes used to live. I however missed a deeper insight into their souls; they somehow felt a little flat and – considering what they went through – not very credible.
The plot was solid and very interesting. The only problem was the pace. The book has about 600 pages and it actually felt more like a prequel to the actual happenings that are waiting for us in the next book of the series. We got a good understanding for the world, its characters and the war between good and evil that is coming, but the descriptive parts might have been a little shorter in order to open up room for more action or for more emotions.
I will definitely continue these series; I’m super curious to find out about Thondra’s children and their fate!
Ok, stell dir vor du siehst eine golde Kette in einem Baum hängen. Es ist eine wirklich hübsche Kette, und vielleicht ist sie wertvoll, deswegen denkst du dir, es wäre doch eine Schande sie dort im Baum zu lassen. Leider hängt sie nun aber so weit oben, dass du sie nicht erreichen kannst. Du fängst also an, Steine nach der Kette zu werfen, um sie so herunterzuholen. Aber egal wie oft du wirfst, du triffst sie einfach nicht. Zwischendurch macht das ganze sogar irgendwie Spaß. Aber am Ende bist du ziemlich frustriert. Die Kette hängt immer noch im Baum, darunter liegt ein ganzer Haufen Steine, und ein Bagger schüttet dir gerade eine neue Ladung vor die Füße. Du nimmst einen Stein in die Hand. Überlegst kurz, seufzt, und beginnst das Spiel von neuem.
So fühlt es sich an, dieses Buch zu lesen.
Aileen P. Roberts sollte sich überlegen Theaterstücke zu schreiben. Die Dialoge waren zum Teil echt gut, nur leider war der Rest eine halbe Katastrophe.
Aus Gründen, die ich nicht zufriedenstellend erklären kann, liebe ich dieses dumme Buch. Der eine Grund, den ich als Erklärung vorweisen kann ist: ich habe es gelesen, als ich noch sehr jung war und damals hat es mich einfach auf die richtige Art berührt. Seither schwelge ich in einer glücklichen Nostalgie, immer wenn ich an die komischen Ereignisse dieser Geschichte denke.
Aber, und ich sage das mit Liebe, ich würde niemand anderen dieses Buch empfehlen (ausser man ist höchstens 16 Jahre alt und sogar dann ist es wohl sehr hit-or-miss). Es ist halt, salopp gesagt, ein ziemlich schlechtes Buch. Hätte ich es heute zum ersten Mal gelesen hätte ich ihm wohl schwer mehr als 2 Sterne geben können und auch das wäre eine sehr nette Bewertung.
Einerseits ist das Buch schlecht geschrieben. Kindlich würde es am besten treffen, ein erster Versuch eine lange Geschichte zu schreiben mit zu wenig Einfluss von Editoren (die vielleicht einfach an der enormen länge des Buches verzweifelt sind). Wäre Thondras Kinder tatsächlich das erste Buch der Autorin, dann würde ich ihr natürlich so oder so den Hut ziehen, einfach weil es viel Zeit und Energie kostet, eine so lange Geschichte zu schreiben, aber es würde mich auch nicht überraschen.
Dann kommt dazu, dass sich ständig Dinge widersprechen. Informationen ändern sich einfach mal so, Handlungen von Charakteren werden übersehen oder vergessen, und so weiter. Es gab so viele Momente in denen ich mir dachte "warte, das war doch eben noch ganz anders" aber ich musste es halt einfach so akzeptieren, wie es kam.
Beide diese Elemente arbeiten dann aber auch zusammen, um eine ganz komische Mischung von Beziehungen und Charakteren herzustellen. Einerseits funktioniert dieses Buch auf eindeutiger "tell don't show" Basis, womit dem Leser ständig erzählt wird, wie sich die Charaktere gerade so fühlen, aber auch, wie die Charaktere gerade so sind, andererseits widerspricht die Handlung teilweise auch sehr eindeutig der Erzählung. In einem anderen Kontext könnte so etwas natürlich Absicht sein, aber ich bezweifle sehr stark, das dem der Fall ist hier (hätte sogar eine Begründung dafür, aber ich glaube, jeder der die Geschichte gelesen hat, könnte mir dabei so zustimmen auch ohne, dass ich jetzt ein Essay darüber schreibe).
Dass die Charaktere alle sehr oberflächlich sind, muss wohl kaum gesagt werden. Rijana's grosser Konflikt ist, dass sie sich nicht für hübsch hält und damit hat sie das ganze Buch lang zu kämpfen, während ihr aber alle anderen Leute zusichern, dass sie total hübsch ist. Okay??? König Greedeon, (dessen Name mich zwischendurch herzlich amüsiert habe, weil mir davor noch nie aufgefallen ist, dass er tatsächlich einfach "greed" heisst), ist eine Karikatur eines hinterrücks bösen/korrupten Königs, welche seinem Namen alle Würde erweist. Und das Steppenvolk ist eine weiterer Eintrag in die lange und problematische Geschichte von "Germans writing Native Americans".
Bonus Punkte gibt es aber, für die sehr offensichtlichen Herr der Ringe Referenzen, die hier und da auftauchen.
Nun ja, ich werde zwar nie wieder verstehen können, weshalb ich mich als Kind in diese Reihe verliebt habe, aber zum Glück konnte ich weiterhin fast gleich viel Spass daran haben, wie früher. Mit ein paar mehr frustrierten Seufzern dazwischen, die aber auch meistens von verschmitzten Grinsen oder ungläubigen Kichern gefolgt wurde. Wie ich es in meiner ursprünglichen Rezension schon gesagt hatte: es ist einfach amüsant, dieser kindlichen Geschichte dabei zuzuschauen, wie sie eine epische Sage voll Liebe und Heroismus schaffen will, aber dann auch zehntausens Mal verkündet dass "wir gehören/ihr gehört/sie gehören zusammen," als wäre das der Zenit einer dramatischen Liebesbeziehung.
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Objektiv gesehen ist das Buch schlecht. Die Geschichte ist irgendwie all over the place, die Charaktere sind merkwürdig, die Entwicklungen zwischen den Charakteren genau so (und damit meine ich primär die ganzen Romanzen, weil sonst ja kaum was zwischen denen passiert - also, das ist natürlich eine Übertreibung, aber es fühlt sich stellenweise schon so an, als würde es nur um Liebe und sonst nichts gehen), der Schreibstil ist ungefähr so gut, wie meiner, als ich 14 war (es wirkt tatsächlich sehr kindlich und ungeschickt) und auch sonst hat das Buch keine nennenswert guten Qualitäten. Und doch ist es ein Buch, dass ich jetzt schon mehrmals gelesen habe, weil es mir einfach irgendwie Spass macht. Seine kindliche Naivität (auch mit "erwachsenen Angelegenheiten" - wie z.B. Sex geht es total unerfahren und "zwölfjähriges-Mädchen-kichernd" um) ist einfach irgendwie niedlich, dazu kommt auch, wie ungelenk es in allen Bereichen wirkt. Es ist, als würde man einem Kleinkind zuschauen, wie es versucht über eine Wiese zu rennen und immer wieder hinfällt (ohne sich dabei zu verletzten oder so - Kleinkinder fallen halt viel hin und stehen dann wieder auf und fallen dann wieder). Man sieht eine Weile lang zu, ist über die kindliche Determination amüsiert, lacht ein wenig und geht schließlich hin um zu fragen, ob man ihm denn vielleicht helfen soll, nur um dann, gemeinsam mit dem Kind an der Hand über die Wiese rennend, noch haltloser zu lachen.
Das Buch ging, als es auf dem Markt erschien, komplett an mir vorbei und auch während meiner zahlreichen Streifzüge durch die örtlichen Buchhandlungen, weckte das einfache Cover nie wirklich mein Interesse. Irgendwann fand es dann als Mängelexemplar seinen Weg in mein Bücherregal. Dass ich von dem Buch nie sonderlich viel mitbekommen habe, liegt wohl daran, dass es auch nicht gerade zu einem der guten Vertreter im Fantasygenre gehört.
Schon nach dem Prolog war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich überhaupt weitermachen soll, denn die beschriebene Szene hat man in der Form schon tausende Male zuvor gelesen und mir war danach von Anfang an klar, welchen Verlauf die Geschichte nehmen würde. Dabei sollte ein Prolog doch eventuell eine offene Frage stellen und den Leser somit auf das Folgende aufmerksam und neugierig machen, und nicht das verraten, was man auf den nächsten 600 Seiten zu lesen bekommt. Zwei Liebende, die auf dem Schlachtfeld sterben und sich dabei versprechen im späteren Leben aufeinander zu warten. Einfallsreichtum sieht anders aus und selbst wenn man sich für dieses altbekannte Format entscheidet, hätte man wesentlich mehr daraus machen können. Weiter geht es mit der Geschichte zweier Kinder, Ariac und Rijana, die sich durch mehr oder weniger glückliche Umstände anfreunden, voneinander getrennt werden und zuvor noch ewige Freundschaft schwören. Das Mädchen wächst wohlbehütet auf einer Art Internat auf, das sich darauf spezialisiert „Die Sieben“, wiedergeborene Seelen damaliger Helden, unter gewöhnlichen Kindern zu finden und sie anschließend für den Kampf gegen das Böse auszubilden. Ariac verschlägt es natürlich ins feindliche Lager, wo er unter harten Bedingungen zu einem gefühlslosen Soldaten erzogen werden soll, es aber irgendwie als Einziger schafft, sich der bösen und manipulierenden Macht des dunklen Zauberers zu entziehen. Dass die beiden sich irgendwann erneut gegenüber stehen und in einander verlieben, weiß man bereits, nachdem man den Prolog und die ersten 50 Seiten gelesen hat.
Abgesehen davon, dass die Autorin sich vollkommen an Stereotypen und altbekannten Elementen des phantastischen Genres aufhängt, springt sie ständig zwischen den Charakteren und Schauplätzen hin und her. Las man im ersten Absatz noch aus der Sicht von Rijana, hat man plötzlich den Gedankengang eines alten Zauberers schwarz auf weiß stehen, nur um danach lesen zu müssen, dass es dem älteren Kameraden gar nicht gefällt, wenn das Mädchen so viel Zeit mit gleichaltrigen Jungen verbringt. Die Sprünge kommen nicht etwa zu Beginn eines neuen Kapitels oder Absatzes, sondern passieren vollkommen willkürlich, was dem Leser absolut keine Chance gibt, sich intensiver auf einen Charakter einzulassen. Ihre Handlungen, Beweggründe und ihr daraus resultierendes Verhalten sind von Anfang an vorhersehbar und keine einzige Figur handelt überraschend oder macht eine nachvollziehbare, geschweige denn bemerkbare, Entwicklung durch. Auch die Fantasywelt an sich bleibt das ganze Buch über eindimensional. Ja, es gibt verschiedene Reiche, Herrscher und es tauchen auch mal Elfen, Zwerge, Orks und was man sich sonst so vorstellen kann, auf, aber die Autorin geht absolut nicht weiter darauf ein oder baut eigene, neue Ideen ein. Alles passiert ganz plötzlich, bedient sich den gewohnten Elementen und stellt überhaupt nicht dar, wie die Völker zueinander stehen. Es wird immer nur leicht an der Oberfläche gekratzt, bevor die Geschichte weiterhetzt, dabei aber furchtbar langatmig wirkt, denn während wichtige Ereignisse nur in einem kleinen Nebensatz erwähnt werden, ziehen sich die tagelangen Reisemärsche über mehrere Kapitel und die Liebe der Autorin zu Pferden bleibt dabei keineswegs unbemerkt. Ständig werden die Tiere bewundert und bei jeder kleinen Gelegenheit satteln die Charaktere ihre Pferde und „preschen“ davon. Selbst wenn man selbst reitet, kann man darüber irgendwann nur noch genervt den Kopf schütteln und überspringt die Passagen gerne. Hinzukommt, dass sich die Geschichte in einem viel zu großen Zeitrahmen bewegt. Man erfährt etwas von irgendwelchen Kriegen, die 3000 oder gar 5000 Jahre vorher geherrscht haben sollen und in der Zeit hat sich im Land absolut nichts verändert. Steppenvölker leben seit Jahrtausenden abgeschieden im Nirgendwo, Gut und Böse haben sich in der Zeit auch nicht weiterentwickelt und alle warten von Jahr zu Jahr nur darauf, dass „Die Sieben“ wieder auftauchen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Langatmige, von Anfang an vorhersehbare Geschichte mit wenig Tiefgang, platten Charakteren und einer flachen Spannungskurve, die nur an der Oberfläche kratzt, es aber zu keiner Zeit schafft, dem Leser das Gefühl zu geben, dass er Teil der Geschichte ist oder sich zumindest in die Figuren hineinversetzen kann.
Die sieben Auserwählten sind sehr verschiedene Charaktere, welche menschlich dargestellt werden und sich auch aufgrund ihrer Herkunft und den sie prägenden Werten unterscheiden. Es gibt auffälligere Figuren wie den wilden Steppenjungen Ariac und den “Piratenrotzlöffel” Rudrinn, aber auch ruhigere Vertreter wie Rijana und Tovion. Durch diese große Bandbreite dürfte eigentlich für jeden eine Person dabei sein, die ihn anspricht – auch wenn in diesem ersten Teil der Schwerpunkt auf Rijana und Ariac gelegt wurde.
Der Schreibstil ist flüssig und eher einfach gehalten, was ja auch zum Alter der Protagonisten passt. Die Geschichte fesselte mich schnell, da mir sowohl der Hintergrund um Thondras Kinder als auch einzelne Figuren gut gefielen und ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Die verschiedenen Landschaftsbeschreibungen fand ich gelungen, allerdings hätte ich mir vor allem während der Zeit auf Camasann ein paar mehr Infos zu den erlernten Kenntnissen gewünscht.
In “Die Zeit der Sieben” geht es um entstehende Freundschaften und die Erlebnisse einzelner Figuren während der Ausbildung, später aber auch um Kämpfe, Macht und die sich ändernde Sichtweise der Sieben. Außerdem trifft man im Lauf der Geschichte auf unterschiedliche Wesen, unter denen sowohl bekannte Völker als auch Eigenkreationen zu finden sind – und die mich gleichermaßen begeistern konnten. Überhaupt gab es hier für mich ungewohnt viele Lieblingsfiguren, und nur einer gehörte zu den Sieben – der Rest setzt sich aus einem Zauberer, weisen Frauen und verschiedenen Wesen zusammen.