Poppy McCarthy liebt viele Dinge. Country-Star Trace Bradley gehört nicht dazu. In »A Place to Shine«, dem 4. Band der New-Adult-Reihe »Cherry Hill« von Bestseller-Autorin Lilly Lucas, bekommt es Poppy aber ausgerechnet mit ihm zu tun …
Poppy McCarthy ist bekannt dafür, sich immer wieder in kuriose Situationen zu bringen. So auch eines Nachts, als sie Country-Star Trace Bradley bei einem Autounfall Erste Hilfe leistet und für seine Freundin gehalten wird. Dabei kann sie Trace nicht ausstehen, seit der vor fünf Jahren einen Hit über einen Kuss zwischen ihnen geschrieben hat. Die Nachricht breitet sich schnell aus, und Poppy und Trace geraten durch die aufdringliche Presse in Bedrängnis. Trace' Manager entwickelt eilig eine Story für die Medien, mit der sie den Trubel für sich nutzen kö Trace und seine Jugendliebe Poppy haben endlich zueinander gefunden. Jetzt müssen sie nur noch so tun, als wären sie verliebt …
Lilly Lucas wurde 1987 in Ansbach geboren und studierte Germanistik in Bamberg. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrem Sohn und endlos vielen Büchern in Würzburg. Ihre Liebesromane New Promises, New Dreams, New Horizons, New Chances, Find me in Green Valley, A Place to Love und A Place to Grow wurden zu Spiegel-Bestsellern. Wenn sie nicht Romane über die Liebe und das Leben schreibt, sieht sie sich am liebsten die Welt an, steckt ihre Nase in Bücher oder lebt ihre Film- und Seriensucht auf der heimischen Couch aus.
Ich liebe den Schreibstil von Lilly Lucas, und wie sie es immer wieder hinkriegt, schon auf den ersten Seiten ein Gefühl von „Zuhause“ zu erschaffen. Ich wünschte nur, sie hätte sich für die 4 Schwestern der Cherry Hill Reihe ein wenig mehr Zeit genommen, ganz besonders für Poppy. Denn irgendwie ging dann alles plötzlich ganz schnell und die Gefühle wollten bei mir nicht ganz ankommen. 😕 Fazit: 3,5 ⭐️
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Es gab weitaus Schlimmeres im Leben als ein mieses Date.
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, es ist passend zum Rest der Reihe gestaltet.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt locker und leicht zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Poppy in der Ich-Perspektive. Ich kam so schnell durch das Buch, was sicherlich dem tollen Schreibstil geschuldet ist.
Dieser Band spielt nicht lange nach dem dritten Teil. Als Poppy von einem Date nach Hause fährt, kommt sie bei einem Unfallort vorbei und der Mann im Auto ist niemand anderes als Trace, der damals seinen ersten Hit über Poppy geschrieben hat. Begeistert ist sie nicht, aber sie hilft ihm und schon werden Gerüchte laut, dass Trace seine Freundin betrügt – mit Poppy.
Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen. In Band drei fand ich Poppy die meiste Zeit ziemlich unsympathisch, trotzdem war ich auf ihre Geschichte gespannt. Es startet gleich mal mit einem Date, das nicht wirklich toll war und dann lernt man auch gleich Trace kennen. Bis jetzt kam er nur selten vor und auch nicht wirklich persönlich, daher war ich auf seinen Charakter richtig gespannt.
Poppy fand ich dieses Mal wieder toll. Sie ist endlich über die Sache mit Maggy halbwegs hinweg und hat sich wieder eingekriegt. Ich konnte sie immer gut verstehen, besonders als es darum ging die Freundin von Trace zu spielen. Sie hat nicht so getan, als würde sie es nicht fürs Geld machen und das war wirklich authentisch. J weiter es im Buch ging desto mehr mochte ich Poppy wieder, sie ist ein wirklich toller Charakter, nicht zu erwachsen, sie hat noch ihre kindliche Seite behalten, aber doch auch verantwortungsvoll.
Trace kannte man bis jetzt noch nicht, aber ich mochte ihn ab dem ersten Moment. Ich verstand, dass er misstrauisch war, aber abgesehen davon war er toll. Nicht zu aufbrausend oder abgehoben, ein sehr netter Kerl einfach, der genauso gut ein Farmer sein könnte, da er wirklich bodenständig geblieben ist.
In dem Buch gibt es immer wieder Kapitel, die in der Vergangenheit spielen. Somit liest man, wie der Song über Poppy überhaupt entstanden ist und wie sich die beiden kennen gelernt haben. Ohne diese Kapitel wären einige Sachen nicht so klar gewesen, daher fand ich die Idee wirklich gut und sie haben auch nicht zu viel Raum im Buch eingenommen.
Ich bin ein großer Fan von Fake-Dating, wenn eine Partei dann auch noch ein Promi ist, ist es gleich noch besser. Hier merkte man von Trace‘ Status aber nur zu Beginn was und dann wurde die Presse von ihm und Poppy ferngehalten. Zuerst merkt man wirklich, dass sich beide zwingen müssen, da sie doch eine gemeinsame Vergangeheit haben, aber mit der Zeit fühlen sie sich immer wohler in der Gegenwart des anderen und alles wurde etwas ungezwungener. Dadurch, dass sie sich schon kennen fand ich das alles sehr glaubhaft und es hat auch gepasst.
Man hätte gerne noch mehr von der Karriere von Trace einbauen können. Es gibt zwar ein Interview und man merkt, dass alle Leute in der Stadt ihn kennen, aber ansonsten keigt man nicht viel mit. Erst gegen Ende kommt da nochmal was auf, aber insgesamt ist es nicht die Welt und ein bisschen mehr von seinem Beruf zu lesen wäre schön gewesen.
Schön fand ich auch, dass man wieder viel von June, Lilac und Maggy zu lesen bekommt. Ich liebe die Schwestern wirklich sehr und besonders June war wieder sehr präsent. Am Ende liest man auch noch kurz, wie es jetzt mit allen weiter geht, was die nahen Pläne für die Zukunft sind und somit wurden alle vier Geschichten wirklich gut abgeschlossen. Wie es für June enden würde war schnell klar, da man Hinweise im ganzen Buch fand, bei den anderen beiden passte es auch perfekt.
Die Liebesgeschichte zwischen Trace und Poppy hat eine schöne Entwicklung durchgemacht. Sie kennen sich ja schon und haben sich jetzt nur besser kennen gelernt. Dadurch war schon ein gewisses Grundverständnis da und da Poppy kein Fan von Trace ist und ihr egal ist, dass er berühmt ist, war das für ihn auch leichter. Ich fands schön, dass sie zuerst Freunde wurden und danach erst mehr, obwohl es sich angebahnt hat. Aber wie immer gibt es auch hier ein Drama und ich muss sagen, dass Poppy wirklich überreagiert hat. Klar hat Trace sie schon einmal verletzt, aber jetzt hätte sie aus ihren früheren Fehlern lernen müssen und nicht einfach Dinge annehmen sollen, die gar nicht so waren. Das Drama an sich fand ich gut und es hat auch gepasst, einzig ihre Reaktion war zu viel. Am Ende ließ sich doch alles schnel lösen und man hat ein passendes Ende bekommen.
Fazit:
Jetzt heißt es Lebewohl sagen. Ich werde Cherry Hill und die Schwestern vermissen. Wenn man einen schlechten Tag hat muss man einfach nur ein Buch der Reihe lesen und kann sich zwischen Obstbäumen und schönen Liebesgeschichten verlieren. So war es auch mit Poppy. Nach Band drei hat sie ein paar Minuspunkte bei mir gesammelt, aber hier hat sie alles wieder gut gemacht und Trace fand ich sowieso von der ersten Seite an toll. Als Abschluss der Reihe war das Buch echt toll. Von mir gibts Sterne.
Der letzte Band der Reihe hat mir wieder super gut gefallen. Das Drama am Schluss fand ich aber etwas unnötig. Ohne hätte es mir besser gefallen. Aber trotzdem ein super Buch. Schade das die Reihe schon vorbei ist.
Endlich geht es zurück nach Cherry Hill! Die Rückkehr ist aber direkt mit Wehmut verbunden, denn nach diesem Buch ist die Reihe abgeschlossen. Ich werde es so sehr vermissen!
Leider muss ich auch gleich zu Beginn sagen, dass mich viele Dinge im Buch gestört haben und es für mich deshalb kein würdiger Reihenabschluss war. Das tut mir so leid und im Herzen weh, aber ich möchte euch meine ehrliche Meinung sagen und das eben auch, wenn mich ein Buch nicht überzeugen konnte. Wenn das bei einer Lieblingsreihe passiert, ist es einfach nur schrecklich. Kommen wir nun aber zu den Dingen, weswegen mir Poppys Geschichte nicht gefallen hat:
Ich liebe Fake Dating-Geschichten, aber hier war es mir zu wenig. Bis auf die wenigen Social Media Posts und dem einen Treffen im Grill gab es nichts.
Trace Musikerleben war nicht existent. Ich verstehe, dass er aufgrund seiner Verletzungen weder auf Tour gehen noch Songs schreiben oder proben konnte, aber man merkt nichts davon, dass er ein bekannter Country-Sänger ist. Es gibt keine Fan-Geschichten, keine Paparazzi, kaum Termine mit dem Label. Die Vereinbarungen mit den Paparazzi, waren mir einfach zu unglaubwürdig.
Poppy sagt grade heraus ihre Meinung, was mir an sich gefällt. Sie wirkt aber auch unglaublich sprunghaft und unreif, sie war mir einfach unsympathisch. Scheinbar hat sie während der Handlung viel Zeit, gefühlt lebt sie in Tag hinein, beschwert sich aber gleichzeitig, dass ihre Baumhäuser nicht gebucht werden. Das habe ich nicht verstanden, sie hätte doch ihre Zeit intensiv für Werbung oder diesen Hotel-Verband nutzen können.
Trace mag ich, aber er hätte einfach mal eher was sagen sollen. Warum hat er nicht direkt nach dem ersten Kuss auf dem Parkplatz mit Poppy reden können?
Meine größte Schwierigkeit mit der Geschichte war, dass ich nicht verstanden habe, was Poppy für ein Problem mit den Songs hat. Trace hat „Small Town Love“ aus Liebe zu ihr geschrieben, nicht um sie bloß zu stellen. Dass Poppy das nicht versteht, nicht einmal versucht es zu verstehen oder auch nur darüber nachdenkt, zeigt ihre Unreife für mich sehr gut. In dem Zusammenhang war mir auch der Trope Enemies to lovers, den ich eigentlich liebe, zu unrealistisch. Die Dialoge waren witzig, aber ich habe einfach Poppys Groll auf Trace nicht nachvollziehen können.
Das Ende kam mir viel zu zu plötzlich. Es schien alles gut und dann noch diese Sache mit dem Song (siehe hierzu weiter unten). Dann vergehen vier Monate und plötzlich ist alles gut? Trace und Poppy haben nur wenige Wochen miteinander verbracht und währenddessen auch nichts wirklich erlebt oder viel miteinander gesprochen. Dann eben die monatelange Pause. Das war mir als Grundlage für ihre Liebe nicht nachvollziehbar.
Insgesamt war die Handlung für mich nicht rund, sie wirkte zu konstruiert, es kam einfach kein Cherry Hill-Gefühl auf, vom Herbst merkte man fast nichts, es hatte keine Herbst-Vibes, obwohl das Wetter diesen Sommer 2023 in Deutschland perfekt zum Buch passte, vieles war mir einfach zu oberflächlich. Es lies sich gewohnt wunderbar lesen, wirkte aber unausgereift.
___________________________ Achtung Spoiler! Den zweiten Song von Trace über Poppy mochte ich so sehr! Dass er ihn einfach in die Schublade legt und ausgerechnet Hannah ihn dann singt, erschien mir zu unglaubwürdig. Außerdem ist für mich der größte Kritikpunkt an der Beziehung zwischen Poppy und Trace, dass Trace seinen großen Hit für Poppy aufgibt. Er gibt quasi für sie seine Karriere auf, das sollte keine Beziehungsgrundlage sein. ___________________________
Fazit
Es tut mir im Herzen weh, dass das Buch kein zufriedenstellendes Ende der Reihe für mich ist. Ich liebe die Cherry Hill-Romane und werde die Obstfarm und die Familie McCarthy so unglaublich vermissen! Aber das Buch hatte für mich leider einfach zu viele Dinge, die mir negativ aufgefallen sind.
Allgemeines zum Buch
Autor: Lilly Lucas Verlag: Droemer Knaur Erscheinungsdatum: 01.08.2023 Seiten: 375 Genre: New Adult Letzter Band einer Companion-Reihe Meine Bewertung: 2/5 Sterne
Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich glaube man muss schon eine sehr romantische Ader haben, um das hier halbwegs glaubhaft zu finden. Mir fehlt die leider. Eine Nacht vor 5 Jahren und dann ein paar Wochen in denen ich jetzt nicht das Gefühl hatte, dass die viel miteinander geredet hätten, klingen für mich jetzt nicht nach der stabilsten Grundlage für eine Beziehung. Ich mag natürlich wie immer das Setting, ich mag Trace, aber Poppy erscheint mir oft anstrengend, sprunghaft, schwer nachvollziehbar. Und auch der ganze Konflikt um den das Buch aufgebaut ist wirkt irgendwie wahnsinnig konstruiert. Wenn ich ehrlich bin, hab ich das ganze Buch nicht verstanden, was jetzt Poppys Problem so ganz genau ist. Das Buch lässt sich gut lesen, ist einnehmend, aber die Handlung fühlt sich irgendwie unausgegoren an. Und der Epilog fühlt sich irgendwie so hingeklatscht hin, wenn ich ehrlich bin. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist eine Reihe zu beenden, aber ein Monolog darüber, wer jetzt was macht, ist meiner Ansicht nach nicht die beste Lösung. Es ist, wenn man mit vielen Romancetropes gut zurecht kommt, kein schlechtes Buch. Nur als Reihenabschluss hätte ich mir etwas anderes gewünscht.
Diese Reihe ist leider echt nicht so gut, es tut mir leid das sagen zu müssen 🙈 Poppy hat mich durchgehend genervt, Trace fand ich auch nicht sonderlich sympathisch, wobei es mit ihm irgendwann besser wurde, und die Lovestory habe ich überhaupt nicht gefühlt. Wenn ich Trace gewesen wäre, hätte ich Poppy sowas von in die Wüste geschickt. 😅 Ich habe sie einfach überhaupt nicht verstanden. Ihre ganze Art war anstrengend. Und bei der Handlung wurde sich des üblichen Schemas bedient. Kennt man ein Buch, kennt man alle. Es war also auch noch langweilig 🙈 Ach man. 😔
Für mich neben Band 2 der beste Teil der Reihe. Poppy entwickelt sich sehr authentisch und ging mir einfach direkt von Seite 1 ans Herz. Die Chemie zwischen ihr und Trace war toll! Und obwohl mir das zwischen den beiden am Ende etwas zu überstürzt ging, mochte ich es sehr. Das Buch hätte gute 30 Seiten mehr gebraucht, um zum Highlight zu werden, aber auch so sind es solide 5 Sterne!
Auf Poppys und Traces Geschichte habe ich mich bereits sehr gefreut, obwohl mit dem vierten Band der CHERRY HILL Reihe zugleich der Abschied von einem weiteren Wohlfühlort einhergeht.
Der Einstieg in die Story fiel mir leicht, der Schreibstil ist wieder sehr locker und einnehmend, und auch die Handlung war direkt spannend und mitreißend, sodass ich gleich mitten im Geschehen war.
Poppys und Traces Geschichte bedient die Tropes Enemys-to-Lovers und Fake-Dating. Und endlich erfährt man in kleinen Rückblicken auch, was damals zwischen ihnen passierte.
Ich liebe das Pairing Poppy x Trace! ♥ Ich liebe die Chemie und die Fetzen und Funken, die zwischen ihnen fliegen. Trace ist ein ganz wundervoller Mann, mit dem Herz am rechten Fleck und der trotz seiner Country-Star-Karriere bodenständig geblieben ist. Poppy gehörte mit zu meinen liebsten Protagonistinnen der Reihe, hat jedoch hier einige Minuspunkte gesammelt. Poppy ist aufrichtig, unbefangen und ein bisschen naiv. Doch, ihr stures und uneinsichtiges Verhalten und ihre Voreingenommenheit haben mich schier enttäuscht. Es war oftmals nicht nur kindisch und übertrieben, sondern auch meist nicht nachvollziehbar.
Doch auch wenn ich mit Poppy ein paar Probleme hatte, hat mir die Geschichte von ihr und Trace im Grunde gut gefallen! Es gab einige Szenen, die mich schmunzeln und seufzen ließen, und die Behaglichkeit und Natürlichkeit der Story, haben mir eine schöne Lesezeit beschert.
Der letzte Teil hat mich echt sentimental gemacht, da es bedeutet, dass Cherry Hill nun ein Ende gefunden hat. Poppy hab ich erst mit Flynn geshippt, aber nachdem Maggy aufgetaucht ist, war klar, dass die zwei nichr funktionieren. Es war schön wieder zurückzukehren und nun auch Trace besser kennenzulernen. Es ließ sich auch echt schnell lesen, aber trotzdem fand ich es nicht ganz so gut wie die zwei Vorgänger. Es hat Spaß gemacht und gleichzeitig unheimlich traurig, dass ich mich von den vier verabschieden muss. Die Gastauftritte von Green Valley hab ich genossen. Möglicherweise gibt es ein Wiedersehen in "New Wishes", wenn ich die Andeutung richtig verstanden habe. 🤔🥰 4,5 Sterne
Okay, das "Problem" in der Story war für mich null nachvollziehbar und sogar ziemlich übertrieben, aber egal... die Story war trotzdem wunderschön. Es fällt mir schwer Abschied von Cherry Hill zu nehmen 🥺
Der letzte Band der Cherry Hill Reihe konnte mich wieder sehr gut unterhalten. Ich mag Lilly Lucas Schreibstil gern, weil man nur so durch die Seiten fliegt und auch lustige Szenen nicht zu kurz kommen. Insgesamt hat das Buch jedoch ein wenig schlechter für mich abgeschnitten als die anderen Bände, was meinem Spaß am Lesen aber nicht im Weg stand. Ich konnte Poppys Handlungen leider häufig nicht so gut nachvollziehen und ihre Gefühle waren mir oft zu sprunghaft. Mir hat auch ein wenig die Stimmung aus den anderen Bänden gefehlt. Die anderen Protagonisten konnten mich deutlich mehr überzeugen. Trotzdem ist es ein tolles Buch und ich würde die Reihe jedem empfehlen.
Ein letztes Mal nach Cherry Hill zurückzukehren versetzt mich gleichzeitig in freudige Erwartung als auch mit viel Wehmut. Die ganze Reihe war ein Lesen, ein Erleben, reines Wohlfühlens. Die Charaktere alle spannend, die Handlungen spannend, man hatte richtig das Gefühl, Teil dieser Welt zu sein, weil alles so nah war. Die dreieinhalb McCarthy Schwestern sind schon klasse, aber vor allem Poppy ist echt eine Granate, wenn man das mal so umgangssprachlich formulieren darf. June hat mich von den Füßen gerissen, mit Lilac habe ich geträumt, Maggy hat Kämpferherz bewiesen - aber Poppy war von Anfang an die absolut spannendste Schwester. Nicht auf den Mund gefallen, charakterstark, humorvoll und tiefgründig zugleich. In diesem finalen Band geht es um sie. (Endlich!!). Ich habs geliebt. Sooo geliebt, A Place to Shine war wieder spitze. Eine Kette von zufälligen Ereignissen, von "blöden" Momenten (wie Poppy vielleicht sagen möchte, das Leserherz sich aber insgeheim freut), führt dazu, dass sie wieder mehr Kontakt mit Trace Bradley hat. Der Trace, der damals seinen großen Durchbruch damit gefeiert hat, einen Song über sie zu schreiben, was allerdings Poppy ganz und gar nicht gefallen hat. Die Stimmung ist also sehr gedrückt und es kribbelt und reibt sich. Poppy manövriert sich in einen Vertrag ein, der erst mal nur auf geschäftlicher Basis fußt. Sie muss Traces Fake-Freundin spielen, wird dafür aber entlohnt, um seine Reputation in der Country Szene zu bewahren. Sooo genial einfach. Eine mega Idee, die auch noch eine mega Umsetzung erfahren hat. Trace und Poppy hatten ihre Startschwierigkeiten, doch im Laufe der Geschichte finden sie zueinander. Hervorragend und überzeugend von Lilly Lucas beschrieben, wie die beiden von Haters-To-Lovers wandeln, mit ganz viel Atmosphäre und Authentizität. An einigen Stellen muss ich jedoch zugeben, vor allem in den Momenten, wo sich Poppy sehr über Traces Small Town Love echauffiert, fand ich Poppy manchmal ein bisschen too much. Zu viel, zu übertrieben in ihrer Reaktion - da fehlte mir als Leser vielleicht ein bisschen das Verständnis oder mehr zum Hintergrund, warum es Poppy sehr verletzt hat. Alles in einem bin ich trotzdem begeistert und kann es stolz als Jahreshighlight deklarieren! Die Seiten fliegen, man ist so von Lucas' Worten eingespannt, und selbst der große Heart-Drop-Moment am Ende verdeutlicht mir noch einmal, wie sehr ich im Buch drin war. Ein wirklich großartiges Buch. Danke für diese tolle Leseerfahrung und die Reise nach Cherry Hill.
"A place to shine" ist der Abschlussband der Cherry Hill Reihe und ich war schon vor Lesestart ein wenig wehmütig, denn Cherry Hill ist wie Green Valley zu einem Wohfühlort geworden.
Poppy führt das Baumhaushotel auf Cherry Hill und kommt eines nachts an eine Unfallstelle und in dem Auto sitzt ausgerechnet ihre Jugendliebe Trace, der inzwischen ein erfolgreicher Countrystar ist. Durch Schlaganzeilen in der Presse sind die beiden gezwungen, der Öffentlichkeit das glückliche Paar vorzuspielen.
Ich fand das Buch wieder sehr unterhaltsam und vor allem war natürlich wieder das gemütliche Setting von Cherry Hill ein Highlight. Ich mochte außerdem das fake-Dating-Setting. Poppy und Trace fand ich grundsätzlich sympathisch, auch wenn ich die Kommunikation zwischen den beiden manchmal ein wenig anstrengend fand. Zudem gab es zu viele Misserständnisse und oft mangelnde Kommunikation. Ich fand auch Poppys Reaktionen in machen Situationen sehr übertrieben.
Insgesamt ist es aber wieder eine schöne und unterhaltsame Geschichte und ich bin ein wenig traurig, dass ich Cherry Hill nun endgültig verlassen muss.
Seit dem ersten Buch der »Cherry Hill«-Reihe hat mich Poppys Geschichte am neugierigsten gemacht und dementsprechend groß war meine Vorfreude nach über einem Jahr Wartezeit sie nun endlich lesen zu können. Es ist unglaublich schade, aber leider lässt es mich doch irgendwie enttäuscht zurück..
Wie immer bei den Büchern von Lilly Lucas hat sich auch dieses super leicht und schnell lesen lassen und es ist wie immer ein schönes Wohlfühlbuch. Jedoch muss ich sagen, dass ich mit der ganzen Reihe so meine Probleme hatte, denn kein einziges konnte mich wirklich von sich überzeugen. Sie waren nett für zwischendurch, mehr aber leider auch nicht.
Ich weiß selbst nicht genau, woran es liegt, vielleicht fehlt mir einfach ein bisschen Tiefe, was Charaktere und Handlung angeht oder mir sind besagte Charaktere einfach zu perfekt. Da sticht niemand durch Besonderheiten bzw ein Alleinstellungsmerkmal heraus, das ist unglaublich schade.
Noch dazu wirkt diese Reihe nicht sonderlich innovativ, denn eigentlich haben drei der vier Bücher den second chance trope, da alle Paare bis auf Maggy und Flynn bereits eine gemeinsame Vergangenheit haben. Das war mir zu eintönig, ist aber sicher Geschmacksache, denn second chance ist einfach nicht meins.
An diesem Buch speziell hat mich gestört, dass ich zum einen Poppys Drama nicht wirklich nachvollziehen konnte. Natürlich ist es nicht so schön, dass Trace einen Song über sie geschrieben hat, aber letztendlich wusste außer ihr ja niemand, dass es um sie ging, dafür war mir ihr Aufriss darum einfach zu groß. Zum anderen das Drama am Ende, zu dem Zeitpunkt war ich eh schon genervt, weil ich schon befürchtet habe, dass da noch irgendwas kommen wird.. fand’s einfach an den Haaren herbeigezogen und hat das Buch letztlich einen Stern gekostet. Das hätte es wirklich nicht gebraucht und wirkte einfach erzwungen.
Noch dazu ist der Funke zwischen den beiden einfach nicht auf mich übergesprungen. Irgendwie passiert erst gar nicht viel und dann geht’s plötzlich ganz schnell. Mir war es insgesamt zu wenig und auch dieses ganze fake dating wirkte auf mich nicht sehr authentisch.
Auch das Leben auf Cherry Hill ist, finde ich, sehr kurz gekommen, genauso ihr bester Freund Flynn und das Drama mit Maggy. Ich weiß nicht, es hat für mich hier nicht wirklich was gepasst. Es war schön nochmal nach Palisade zurückzukehren und die Charaktere waren wieder sympathisch, aber es war einfach nicht das, was ich mir für Poppy erhofft hatte..
Es ist wirklich unglaublich schade, denn ich hab mich sehr auf die »Cherry Hill«-Reihe gefreut, aber es war es einfach nicht so meins wie ich gehofft habe. Rückblickend würde ich wahrscheinlich der ganzen Reihe nur 3 Sterne geben. Ich hoffe die nächste Lilly Lucas Reihe und das neue Green Valley Buch können mich wieder mehr überzeugen, denn wie bereits erwähnt, sind ihre Bücher einfach richtige Wohlfühlbücher, die ich grundsätzlich wirklich gerne lese!
Der Reihenabschluss gefiel mir anfangs schon mal besser als der vorherige Band, aber so richtig überzeugt war ich dann doch nicht.
Ich mag auch hier den Aufbau einfach nicht. Zum einen fällt auf, dass dies schon wieder eine second chance lovestory ist, was ja eh nicht mein liebster Trope ist, aber bei drei von vier Geschichten finde ich das wenig abwechslungsreich. Zum anderen ist es einfach nicht meins, dass das große Drama schon bei ca. 60-70% erledigt ist, und am Ende noch ein neues, sehr erzwungenes Drama (das auch hier wie in Band zwei noch einmal das alte Trauma aufgreift) wieder alles in Frage stellt, nur damit dann auf drei Seiten noch schnell ein Happy End aus dem Hut gezaubert wird.
Grundsätzlich war Trace ein netter Kerl, aber dass er seit fünf Jahren unsterblich in Poppy verliebt ist, aber nie wirklich versucht hat, mit ihr noch mal Kontakt aufzunehmen, ist einfach nichts, das ich auch nur annähernd glaubhaft finden kann. Auch Poppys Wut über den Song kann ich nicht hundertprozentig nachvollziehen, denn wer ist so lange verärgert über einen Songtext, von dem niemand weiß, dass sie darin gemeint ist? Dass Trace mit ihrer Geschichte Geld verdient hat, ist vielleicht fragwürdig, aber ich hätte an ihrer Stelle einfach mal ernsthaft das Gespräch mit ihm gesucht. Ich denke, es ist sehr alltäglich, dass Künstler sich von ihren Erfahrungen und Begegnungen inspirieren lassen, Taylor Swift schreibt ganze Alben über ihre Ex-Freunde (und die sind sicher nicht so anonym). Das ist dann wahrscheinlich einfach Geschmacksache, ob einem das einleuchtet oder nicht.
In diesem Zusammenhang war mir auch die Flynn-Situation nicht wirklich klar, weil sie so eigentlich noch weniger Sinn macht. Poppy hatte ihr Herz ja im Prinzip schon vor Jahren an Trace verloren, und dadurch wirkte auf mich das ganze Drama in Band drei nur noch künstlicher.
Dann wären da noch die Baumhäuser - wieso will man nicht einem Verband beitreten, der einen bei der Vermarktung unterstützt? Wieso macht man selbst keine Werbung, zb auf Social Media? Wieso wird man nicht kreativ und überlegt sich Dinge? Das hat sich mir einfach nicht erschlossen.
Poppy empfand ich hier insgesamt als anstrengend und nicht greifbar. Auch die Atmosphäre fehlte mir hier einfach total, die ganze perfekte Familiendynamik war irgendwie dahin, das cozy Gefühl hat ganz schön Federn gelassen, und ich musste mir einfach selbst die Frage stellen, wieso das, was mir an Green Valley so gefallen hatte, hier für mich einfach nicht funktioniert hat 🤷🏼♀️ Falls darauf jemand eine Antwort hat, immer gern her damit 😅
Jedenfalls werde ich nun nach Cherry Hill trotzdem auch der Hawaii-Reihe eine Chnace geben, und mal schauen, ob die mir wieder besser gefällt 🤗
This entire review has been hidden because of spoilers.
„Ich habe den Kerl einmal in mein Herz gelassen und es bitter bereut. Ein zweites Mal wird mir dieser Fehler nicht unterlaufen.“ (Poppy in A place to shine)
Worum geht’s?
Poppy McCarthy ist bekannt dafür, sich immer wieder in kuriose Situationen zu bringen. So auch eines Nachts, als sie Country-Star Trace Bradley bei einem Autounfall Erste Hilfe leistet und für seine Freundin gehalten wird. Dabei kann sie Trace nicht ausstehen, seit der vor fünf Jahren einen Hit über einen Kuss zwischen ihnen geschrieben hat. Die Nachricht breitet sich schnell aus, und Poppy und Trace geraten durch die aufdringliche Presse in Bedrängnis. Trace’ Manager entwickelt eilig eine Story für die Medien, mit der sie den Trubel für sich nutzen können: Trace und seine Jugendliebe Poppy haben endlich zueinander gefunden. Jetzt müssen sie nur noch so tun, als wären sie verliebt …
A place to shine ist Band 4 der Cherry Hill-Reihe um die Farm Cherry Hill. Das Buch ist in sich geschlossen, die Charaktere der Vorbände kommen jedoch vor. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, es sind jedoch Spoiler enthalten.
Inhaltliche Hinweise
Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive durch Poppy erzählt, das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Im Buch ist sexueller Content enthalten.
Meine Meinung
Als ich dieses Buch in der Post hatte, zerbrach mein Herz. Ein letztes Mal, ein allerletztes Mal führt mich der Weg nach Cherry Hill. Und schon vorm Lesen wusste ich, dass der Schmerz am Ende groß sein wird. Denn die Cherry Hill Reihe von Lilly Lucas ist unstreitig eine meiner Herzensreihen und so anders als die meisten Bücher, die ich bevorzuge: Entspannt, cosy, voller starker Frauen, ohne toxische Elemente, kommunikativ und irgendwie bodenständig. Und so schlug ich mit einem Lächeln, aber gleichzeitig schmerzender Brust die Geschichte auf, auf die ich seit Band 1 hinfiebere: Bühne frei für Trace und Poppy.
Poppy kennt der Leser aus den Vorbänden. Sie ist eine Person, die ihren Platz im Leben noch sucht, ihre Bestimmung noch finden muss, aber gleichzeitig mit so viel Energie und Liebe an ihre Projekte herangeht: Ihre Baumhäuser, die sie mit Flynn gebaut hat. Mit gleicher Energie geht sie an daran, die Existenz von Trace zu verachten und ihn zu hassen – der bekannte Countrysänger, der vor Jahren ein Lied über sie geschrieben hat und darüber, wie er sie geküsst hat. Seit drei Bänden warte ich auf die Geschichte, was zwischen ihnen vorgefallen ist. Und jetzt ist sie hier, eingebettet in eine zweite Chance, großes Drama und die Schattenseiten des Ruhms. Es beginnt mit einem Unfall, den Poppy nach einem gescheiterten Date sieht. Verunfallt ist Trace, wie Poppy bald danach feststellen musste. Trace, den sie hasst. Trace, der irgendetwas in ihr auslöst. Trace, der sie verletzt hat. Trace, der nun berühmt ist, aber im Rampenlicht nicht glücklich wirkt. Trace, der nie eine Chance hatte, Poppy zu erklären, was war und was sein sollte. Als Poppy ihn ins Krankenhaus begleitet, löst sie ein Chaos aus, was sie nie erwartet hätte: Fremdgehgerüchte, Druck vom Plattenlabel, herumspionierende Reporter auf Cherry Hill und ein unmoralisches Angebot, was das ganze Dilemma beenden kann. Als Fake-Beziehung, die sich wiedergefunden hat, vermarktet Traces Manager die beiden nun. Das Problem? Dafür müssen beide Zeit miteinander verbringen. Und je mehr davon vergeht, desto mehr muss Poppy sich eingestehen, dass Trace vielleicht doch nicht der ist, für den sie ihn die ganze Zeit hielt.
Poppy und Trace sind eine ungewöhnliche Form von Second Chance, eindeutig einseitige Haters to Lovers und zudem vielleicht auch eine Form von Right Guy, Wrong Time. In süßen Rückblicken erfährt man, wie beide sich kennengelernt haben und wie dies vor allem Trace nachhaltig beeindruckt hat. Man erfährt, wie es Poppy mit dem Lied erging, was ihr Herz herausriss, weil Trace ihre Geheimnisse und Gedanken in die Welt sang, obwohl niemand wusste, wer das Mädchen mit der lilanen Perücke war. Doch Poppy wusste es und fühlte sich hintergangen. Entsprechend schwer fällt es ihr jetzt auch, den realen Trace anzunehmen und sich nicht in ihrem Groll zu verstecken. Doch das Eis schmilzt, die Erkenntnisse kommen und auch wenn Poppy sich wehrt, kann sie nichts gegen die Gefühle tun. Poppy und Trace zu erleben war eine wahre Freude. Die Dynamik der beiden ist mitreißend, so gegensätzlich, aber auch entspannt. So ehrlich und humorvoll, aber auch kompliziert und bedrückend. Es stehen unausgesprochene Elefanten im Raum, die die beiden früher oder später einholen. Aber vor allem liegen hier so viele verletzter Gefühle und falsche Vermutungen im Raum, dass ich sofort von der Entwicklung der Beziehung eingenommen wurde. Ich wollte, dass Trace endlich jemanden findet, der ihn als Mensch wertschätzt und keinen Publicity Stunt daraus macht. Ich wollte, dass Poppy versteht, was das Lied eigentlich zu bedeuten hat, auch wenn diese Erkenntnis etwas Zeit braucht. Ich wollte, dass beide langsam feststellen, dass sie das Fake aus ihrem Fake-Dating streichen können. Und alles davon bekam ich, zusammen mit jeder Menge wundervoller Freundschafts- und Familienmomente.
A place to shine ist eines dieser Bücher, in dem man sich verliert. Kaum angefangen, war es vorbei. Tatsächlich sind aber über vier Stunden vergangen, ich habe es nur nicht gemerkt. Ich war zwischen den Seiten an einem Ort, der mich entspannen und träumen lässt, mit Charakteren, die ich wertschätze, bewundere und deren Zusammenhalt mich jedes Mal aufs Neue begeistert. Cherry Hill lebt für mich nicht von Drama (gibt es wenig), von Twists (das wahre Leben ist kompliziert genug) oder von schockierenden Enthüllungen. Es lebt für mich von den Emotionen, die jeder Besuch in mir auslöst: Eine Mischung aus Nach-Hause-Kommen und Wegträumen. Niemals hätte ich gedacht, dass Cosy Smalltown Romance mein Ding sein könnte, aber diese Reihe zeigt so sehr, wie unfassbar toll es sein kann. Ich mag die ehrlichen Gedanken, die Lilly Lucas ihre Charaktere denken lässt. Ich mag die Weitsicht, mit der teilweise Themen behandelt werden, ohne den Blick für den Schwerpunkt zu verlieren. Ich mag die Zeit, die die Autorin ihren Figuren gibt, sich selbst zu entwickeln, aber auch miteinander und dank einander zu wachsen. Es ist eine Magie, die von dieser Reihe ausgibt, die ich nicht in Worte fassen kann. Deswegen kann ich am Ende nur sagen: Dieser Abschied fällt mir so verdammt schwer, denn selten hat mich eine komplette Reihe Buch für Buch und auch insgesamt so begeistern können.
Mein Fazit
A place to shine ist ein grandioser Abschluss von einer unglaublich starken Wohlfühl-Reihe, die sich einem Platz in meinem Herzen gesichert hat. Starke Charaktere, gefühlvolle Momente und eine überzeugende Charakter- und Beziehungsentwicklung eingebettet in eine mitreißende Second Chance Geschichte - Lilly Lucas verzaubert auch hier wieder als absolute Queen of Cosy Romance. Ganz große Empfehlung.
[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]
Lilly Lucas gelingt es mit ihren Büchern immer wieder, eine wunderbar schöne Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Man möchte am liebsten den Koffer packen und sofort nach Cherry Hill, oder auch Green Valley reisen. Für mich schafft es keine andere Autorin, so ein warmes und familiäres Gefühl von 'nach Hause kommen' zu kreieren.
Insgesamt hatte ich wieder viel Freude mit der Story und den altbekannten Charakteren, allerdings hätte ich mir für meine Lieblingsfigur Poppy einfach ein bisschen "mehr" gewünscht. Den Konflikt, welcher sich durch das Buch gezogen hat, konnte ich nur teilweise nachvollziehen, und vor allem gegen Ende wirkte der Streit zwischen Poppy und Trace aufgesetzt, beinahe erzwungen. Trace hat mir an manchen Stellen echt ein bisschen Leid getan, da ich Poppys Gedankengänge oft einfach nicht nachvollziehen konnte. Auch der emotionale Epilog konnte die Stimmung nicht ganz wiederherstellen.
Ich schwanke immernoch zwischen 3 und 4 Sternen, da die Reihe mir so am Herzen liegt, ich aber auch etwas enttäuscht von diesem Finale war. Wahrscheinlich überwiegt die Vorfreude auf den nächsten Band der Green Valley-Reihe, bei dem wir Leser hoffentlich einige Wiedersehen zu feiern haben!
Ein gelungener Abschluss der Cherry Hill-Reihe. Nach Band 1 hat er mir am besten gefallen. Vor allem die erste Hälfte war super. Die Gefühle zwischen den beiden gingen mir aber etwas zu schnell und Trace blieb im Vergleich zu den vorherigen Jungs schon sehr blass und eher charakterlos.
5⭐️ Der vierte und letzte Band der Cherry Hill-Reihe von Lilly Lucas – und was soll ich sagen? Auch dieser Teil war einfach wunderschön! 🥹 Auch wenn es schwerfällt, Abschied zu nehmen, war dieser Band ein rundum gelungener Abschluss, der mich tief berührt hat. Die Farm, die Atmosphäre, die Schwestern – all das werde ich sehr vermissen.
Ich schwanke noch, ob Band 2 oder Band 4 mein Favorit ist – aber A Place to Shine ist definitiv ein Herzensbuch.
Poppy lebt auf Cherry Hill und ist mit ihrer offenen, ehrlichen Art ein echtes Unikat. Eines Tages leistet sie Erste Hilfe bei einem Autounfall – der Verletzte ist niemand Geringeres als Trace Bradley, ein erfolgreicher Country-Star. Zwischen den beiden liegt jedoch eine gemeinsame Geschichte: Vor drei Jahren schrieb Trace einen Song über Poppy – ein Lied, das sie bis heute nicht ganz loslässt. Durch ein Missverständnis wird sie nach dem Unfall für seine neue Freundin gehalten. Das PR-Team von Trace wittert darin eine Gelegenheit – und plötzlich steckt Poppy mittendrin, obwohl sie ihn eigentlich ja nicht leiden kann, oder?
Was mir besonders gefallen hat: Ich liebe die Dynamik zwischen Poppy und Trace. Die beiden haben eine tolle Chemie – zwischen ihnen knistert es nicht nur, es kracht auch ab und zu. Genau diese Mischung aus Witz, Spannung und Nähe macht ihre Beziehung so unterhaltsam und gleichzeitig emotional. Poppy ist ein liebenswerter Charakter: stur, manchmal naiv und etwas kindisch – aber gleichzeitig humorvoll, direkt, empathisch und voller Herz. Gerade diese Gegensätze machen sie so besonders. Trace ist trotz seines Erfolgs bodenständig geblieben – sensibel, aufmerksam und mit dem Herz am rechten Fleck. Man spürt, wie sehr ihm etwas an Poppy liegt, auch wenn die beiden nicht immer auf derselben Wellenlänge sind. Ich hab die beiden einfach echt geliebt, mitgefiebert, mitgelacht und mitgelitten. Es gab Drama, aber in genau der richtigen Dosis – nicht überzogen, sondern menschlich und nachvollziehbar.
Ein Wiedersehen mit Lena und Ryan aus Green Valley gab es auch. 😍
A Place to Shine ist nicht nur ein starker Abschluss der Reihe, sondern auch ein echtes Wohlfühlbuch voller Herz, Humor und Gefühl. Gerade das Ende wurde richtig emotional, besonders der Epilog – und ja, ich habe tatsächlich ein paar Tränen verdrückt. 🥲
Lilly Lucas hat mit Cherry Hill eine Welt geschaffen, die sich wie ein Zuhause anfühlt. Ihre Figuren sind so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst dort zu leben. Ein bittersüßer Abschied – aber einer, der genau den richtigen Ton trifft. Ich werde Cherry Hill sehr vermissen! 💓💓
Tropes/themes: – fake dating – second chance – country star – small town – sisters
Ich mochte sehr, in diesem Band etwas anderes als diese “happy go lucky“ Fassade von Poppy zu sehen zu bekommen. Die Tatsache, das sie so zerrissen war, hat sie für mich vielleicht zu meiner liebsten McCarthy Schwester gemacht. Sie ist so viel, und nicht das, was sie von außen zu sein scheint. Aus ihrer PoV zu lesen, wie ihr die ganze Sache mit Maggie und Flynn nahegegangen ist, und wie es ihr schwerfällt, wieder einen Schritt auf die beiden zuzumachen, das habe ich sehr gefühlt. Der Fake-Dating-Ausgangspunkt hat mich direkt gefesselt. Dass Poppy und Trace eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, macht das Ganze umso interessanter. Ich weiß, in vielen Rezensionen wird hinterfragt, ob Poppy’s Reaktion auf “Small Town Love“ gerechtfertigt ist – und ich verstehe sowohl jene, die finden, dem ist nicht der Fall, wie jene, die Poppy’s Standpunkt vertreten. Am Ende des Tages ist es Traces Song, aber es geht eben um Poppy. Der Konflikt mit dem Song zum Ende hin war mir persönlich zu viel (ein Zufall zu viel) Ich finde, Poppy hat ihren Standpunkt diesbezüglich mehr als deutlich gemacht, und aus Versehen hin, aus Versehen her, ich finde ihre Reaktion gerechtfertigt und verständlich (auch eben, da ihre Beziehung zu diesem Zeitpunkt noch nicht so lange andauert, dass ihr Vertrauen wirklich gefestigt ist) – und dass Trace, nachdem sein Song “Small Town Love“ einen Keil zwischen ihn und Poppy getrieben hat, nicht besser aufgepasst oder reagiert hat, ist in meinen Augen ziemlich fahrlässig. Das Ende finde ich wiederum sehr gut, weil ich hier endlich mal das Gefühl hatte, dass er bezüglich der ganzen Song-Konflikte Poppy’s Standpunkt respektiert hat. Bonuspunkte gehen raus für den Epilog, das war wirklich rührend.
Funfact: ich mochte June und Henry in jedem Buch lieber als ihrem eigenen. Auch in diesem Band mochte ich die beiden wieder sehr, in den wenigen Szenen die es mit ihnen gab, und vor allem war June Poppy so eine gute Schwester. Das Band zwischen den beiden habe ich in diesem Band wieder sehr gefühlt.
Ich bin schon sehr traurig, dass ich jetzt Abschied von Cherry Hill, Palisade und den McCarthy Schwestern nehmen musste..
Poppy mochte ich mit ihrer impulsiven Art schon in den anderen Büchern sehr gerne. Ich hätte sie zwar eher mit Flint in einer best friends to lovers Geschichte gesehen, aber die Story rund um Trace und den Lovesong fand ich auch interessant. Trace erwies sich als sehr charmanter und feinfühliger Charakter. Ich mochte die Entwicklung der Gefühle und der Spannung zwischen den beiden total und konnte richtig mitfühlen. Auch den Fake dating Trope und die Einblicke in das Leben als Country Star fand ich spannend. Ich hätte mir in diesem Band noch etwas mehr Farmleben gewünscht oder vielleicht auch ein bisschen mehr über Poppy’s Baumhäuser… Im Fokus steht eben doch sehr die wachsende Lovestory.
Wie in den anderen Bänden finde ich den letzten Abschnitt mit dem ganzen Drama super unnötig. Sie finden gerade zueinander, dann passiert was blödes, sie trennen sich und kommen dann doch irgendwann wieder zusammen. Das braucht die Geschichte einfach nicht.. die entsprechenden Seiten habe ich auch immer eher überflogen
Alles in allem aber ein sehr cozy Buch zum Wohlfühlen und besonders toll jetzt in den nasskalten Herbsttagen 🍂
Ein Lächeln und ein weinendes Auge habe ich beim verfassen dieser Rezession! Es ist ein Wiedersehen mit allen Cherry Hill Charakteren, aber leider auch ein kleiner Abschied. "A Place to Shine" ist der leider letzte Teil der Cherry Hill Reihe.
Poppy und Trace blicken bereits auf eine gemeinsame - kurze aber bedeutsame - Vergangenheit zurück. Und nun passiert das, was Poppy nie gedacht hat, sie wird seine Freundin? Was ist nur in sie gefahren?
Wie bereits alle andern Bücher von Lilly Lucas ist auch dieses ein absolutes Wohlfühlbuch. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Alle Charaktere sind super authentisch und liebevoll. Sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Die Storyline ist wirklich super! Besonders beim Epilog musste ich ein Tränchen verdrücken.
Aber seht gerne selbst - absolute zu empfehlen dieses Buch!🧡
Ein gelungener Abschluss einer weiteren Wohlfühlreihe von Lilly Lucas. Mein Herz hat mitgefühlt und mitgelitten, auch wenn mir der Übergang von Enemies to Lovers ein bisschen zu plötzlich und zu schnell gegangen ist. Nichtsdestotrotz habe ich die Reihe sehr gern gelesen und sie kann definitiv mit der Green Valley-Reihe mithalten! Ich glaube, der erste Teil war mein liebster!
Und obwohl mich Poppys Verhalten im Buch davor genervt hat, war sie in diesem Teil deutlich angenehmer.
Eine weitere wundervolle Reihe von Lilly Lucas geht zu Ende… Ich habe sowas von Tränen in den Augen!! Wie ihr wisst, sind Lilly Lucas‘ Bücher für mich etwas ganz besonders und schon mit Green Valley hat sie einen absoluten Wohlfühlort geschaffen, zu dem ich immer wieder sowohl gedanklich, als auch mit Rereads, oder auch mit den Hörbüchern zurückkehre.Mit Cherry Hill hat sie genau das Wohlfühl-Feeling noch einmal erschaffen, und ich war wieder genauso in den Geschichten und bei den Charakteren wie auch schon bei Green Valley.
Einfach nur wow, es war ein absolut gelungener Abschluss-in jeder Hinsicht. Ich liebe Cherry Hill, es ist eine absolute Wohlfühloase, wie es auch schon Green Valley war. Ich liebe June, Lilac, Maggy und Poppy, auch wenn man Maggy in diesem Band leider nur wenig dabei hatte. Das Buch fing mit einer genervten Poppy an, weil ihr Date alles andere als angenehm war und bekam rasch eine spannende Wendung. Ausgerechnet Trace begegnete sie, dem Mann, den sie so sehr für seinen Song hasste, der Mann, der ihr Herz vor 5 Jahren im Sturm eroberte und blitzschnell in 1000 Teile zerbrochen hatte.
Poppy zählte für mich schon seit Band 1 zu meinen liebsten Chatakteren dieser Reihe, ich fand sie die ganze Zeit über sehr sympathisch und finde es einfach toll, dass sie ihre eigene Geschichte bekommen hat. Ich habe jede Seite genossen, wollte das Buch nicht weg legen, weil Cherry Hill, Palisade und die Bewohner wie nach Hause kommen war.
Auch finde ich es toll, dass es in so gut wie jedem Buch dieser Reihe eine Anspielung, auf die Chataktete aus der Green Valley Reihe und auf Green Valley gibt, da die McCatheys verwandte in Green Valley haben. Ich liebe die ganze Reihe, aber mein lieblings Teil ist definitiv >A Place to Shine< ich liebe Poppy und Trace und ihre Geschichte mit jeder Faser, Lilly Lucas hat hier eine unglaublich schöne Romanze gezaubert.