Eine zeitlose und richtig schöne Weihnachtsgeschichte für Jung und Alt. Ich muss gestehen, ich kannte sie vorher nicht, aber nun könnte ich mir vorstellen, sie jedes Jahr Weihnachten wieder zu lesen. Eine kurze Geschichte, die aber zu Herzen geht und einfach schön ist.
Friedrich Wolf (1988-1953) veröffentlichte Die Weihnachtsgans Auguste im Jahr 1946 als Teil des Buches Märchen für große und kleine Kinder. Es gab außerdem 1959 ein Hörspiel im Rundfunk der DDR, dem mehrere Fernsehspiele und Trickfilme folgten. Besonders der Kinderfilm von Bodo Fürneisen von 1988 ist immer noch beliebt. Vater Löwenhaupt kauft schon früh eine lebende Gans, die er sich als köstlichen Festtagsbraten zu Weihnachten vorstellt. Erst soll die Gans, von den Kindern Auguste/Gustje getauft, im Kartoffelkeller wohnen, doch die Kinder gewinnen die Gans so lieb, dass sie schließlich im Kinderzimmer schläft und natürlich - trotz der Widerstände des Vaters - nicht gegessen werden kann. Die Geschichte funktioniert auch über 70 Jahre nach ihrem Erscheinen noch. Die Illustrationen stammen von Willi Glasauer (*1938) und erschaffen mit Liebe zum Details ihre eigene, historisch-klassische Atmosphäre.
Vorweihnachtlicher Ärger im Hause des Opernsängers Luitpold Löwenhaupt: An einen knusprig-köstlichen Gänsebraten am Weihnachtsabend denkend, kauft er Wochen zuvor eine lebende Gans und bringt sie ins Haus. Seine drei Kinder Elli, Gerda und Peterle sind begeistert. Sie taufen sie kurzerhand Auguste und wollen sie gar nimmer hergeben, zumal sie ein ganz besonderes Talent besitzt. Doch Löwenhaupt will auch seine kulinarischen Pläne nicht aufgeben...
Aufgewachsen mit der wunderbaren Verfilmung aus dem Jahre 1988 gehört diese amüsante wie unterhaltsame Geschichte für mich zu den deutschen Weihnachts-Klassikern. Der abgezogene Stern gilt nicht Gustje und dem Aufruhr, den sie erzeugt, sondern den Illustrationen, die nach meinem Geschmack zu düster ausgefallen sind.
Hani, kelle pereisa Löwenhaupt oma perele pühadelauale ostis, peaks kuni jõuluõhtuni kartulikeldris kosuma. Pere kolm last hoolitsevalt innukalt toreda hane eest ja ristivad ta Gustjeks. Gustjel on keldris hea elu. Aga pere pisem väike Peter arvab teisiti ja nõuab, et Gustje peaks hoopis lastetoas magama ning võtab ta salaja oma voodisse. Laps ja hani on lahutamatud, kui pereisa enne jõule Gustje hanetaevasse saata tahab. Gustje karjub nii mis kole, pereema valab pisaraid ja pereisa tunneb süünepiinu. Kes triumfeerib? Loomulikult hani, sest muidu poleks see ju tore jõulujutt.
Toredalt kirjutatud jutuke nii lastele kui vanematele. Lisaks on sellest tehtud ka 1988 aastal film enne seda ka kuuldemäng ja teatrietendus.