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Ich war ein Salafist: Meine Zeit in der islamistischen Parallelwelt

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Er begleitete den Salafisten-Prediger Pierre Vogel auf der Pilgerfahrt nach Mekka, war die rechte Hand des Islamisten-Führers Sven Dominic Musa Schmitz konvertierte als 17-Jähriger zum Islam und war tief in den Zirkeln der deutschen Salafisten-Szene verankert. Mit professioneller Propaganda warb er neue Anhänger, einige seiner Brüder kämpften für den „Islamischen Staat“. Doch als er seinen besten Freund, einen Nicht-Muslim, im Namen Allahs verstoßen muss, beginnt er sich Fragen zu stellen. Kann ein Glaube mit so vielen Dogmen richtig sein? Schritt für Schritt löst er sich von seinen radikalen Brüdern. In seinem Buch erzählt Dominic Musa Schmitz, warum ein radikaler Islam für junge Deutsche attraktiv ist, wie er die Zeit in Salafisten-Kreisen geprägt von Hass, bigotter Heuchelei und dem unbedingten Willen zum Gehorsam.Dieser hochaktuelle Bericht eines ehemaligen deutschen Salafisten zeigt dem Leser aus nächster Nähe, was junge Erwachsene dazu bewegt, sich zu radikalisieren, und wie das gefährliche Salafisten-Netzwerk – mitten unter uns – funktioniert.

Perfect Paperback

Published February 12, 2016

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Profile Image for Ibo Mazari.
34 reviews1 follower
March 6, 2016
Eine persönliche Abrechnung mit dem Salafismus. Dominic Musa Schmitz schildert, wie er zu dieser Strömung kam, welche familiären und persönlichen Probleme dazu führten, dass er Halt in der puristischen und strengen Auslegung des Islams gefunden hat. Das gelingt ihm gut. Nicht so gelungen ist die Analyse der Strömungen und die vermeintlichen Backgrounds über Sven Lau und Pierre Vogel. Es gibt keine neuen Erkenntnisse und eher unreife Befindlichkeiten nach dem Motto "Vogel ist unsympathisch und hört nicht zu".
Auch bezüglich der Verbindung hiesiger salafistischer Gruppierungen mit dchihadistischen Bewegungen wie ISIS gibt es außer offizielle Verlautbarungen von Verfassungsschutz und anderer Sicherheitsbehörden nichts zu lernen.
Es fehlt auch eine begründete ideologische Auseinandersetzung mit dem Salafismus, seiner Traditionen etc. Schmitz schreibt nur lapidar von "missbräuchlichen Auslegung" des Islam und einer Sekte, vermag das aber nicht zu begründen.
Als persönliche Abrechnung und Schilderung der Läuterung hat das Buch ein Vorbildcharakter, gerade bei dem derzeit sehr aktuellen Thema. Daher vier Sterne trotz einiger Schwächen.
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