Klimt war ihre erste Liebe, für Gustav Mahler wird sie zur Muse – Alma Schindler wächst inmitten der Wiener Boheme auf, ist in den Salons der schillernden Metropole zu Hause, verfolgt den Aufstieg der Secession, inspiriert und verführt. Und sie ist Künstlerin, ihre Leidenschaft gehört dem Klavierspiel, vor allem der Komposition. Bis sie Gustav Mahler trifft und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Gustav erwidert ihre Liebe, jedoch zu einem hohen Preis: Für ihn soll sie ihre Kunst aufgeben …
Die Geschichte einer der faszinierendsten Frauen im Wien der Jahrhundertwende.
Die ersten Seiten waren für mich noch nicht so flüssig bzw. konnten mein Interesse noch nicht ganz wecken. Doch je mehr ich in dem Buch gelesen habe und somit mehr über Alma Mahler erfahren habe, desto mehr hat mich dann auch ihre Geschichte gefesselt. Stellenweise war diese Roman-Biografie dennoch etwas langatmig für mich, dann aber auch wieder sehr spannend. Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen; es ist auf jeden Fall ein lesenswertes Buch!
Alma Schindler gilt als die schönste Frau in Wien. In der Wiener Boheme aufgewachsen wird sie von Künstlern nur so umgarnt. Ihre erste Liebe gilt dem älteren Gustav Klimt - neben dem Klavier spielen und dem Komponieren. So fällt ihr Augenmerk auch schon bald auf den grandiosen Komponisten und Dirigenten Gustav Mahler...
Am Anfang war ich von dem Buch sehr genervt. Alma führt sich auf wie ein verwöhntes Kind, dem man das Spielzeug weggenommen hat. Der Schreibstil war ebenso gehalten. Mehr als einmal war ich versucht, das Buch abzubrechen. Ich wollte doch einen Roman über eine starke Frau lesen und nicht über eine, die mit sich und ihrem Leben hadert, sich nur unterordnet und ihre eigenen Bedürfnisse hinter die aller Männer stellt. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, wenn das Buch kein Rezensionsexemplar gewesen wäre. Höchstwahrscheinlich hätte ich abgebrochen. So aber hielt ich durch und wurde gegen Ende immer mehr versöhnt.
So kann ich nun sagen, dass Alma eine Person ist, bei der sich die Geister scheiden. Auch im Nachwort erwähnt die Autorin, dass man Alma Schindler entweder liebt oder hasst. Teilweise schaffte die Autorin das herüber zu bringen, aber genervt war ich eher aus den oben genannten Gründen. Auf jeden Fall vollzieht die Hauptfigur eine Entwicklung. Sie wird erwachsen und das merkt man an ihrem Verhalten und ihrem Ausdruck. Entwicklungen nachzuvollziehen, das gefällt mir in Romanen sehr, so dass im Nachhinein ich hier nochmal Pluspunkte vergeben kann. Neben Alma wird Gustav Mahler noch gut porträtiert. Über weite Strecken fand ich ihn auch wesentlich spannender und interessanter dargestellt als die eigentliche Hauptfigur, was ein wenig schade ist, wenn man bedenkt, dass man mit dieser Reihe eigentlich Frauen in den Blickpunkt rücken will.
Rückblickend frage ich mich, ob die Zeitspanne klug gewählt war. So war die kurze Romanze mit Klimt für mich eigentlich unwichtig und ich denke, dass es spannender gewesen wäre, dann eher noch nach hinten 'raus weiter zu erzählen, denn für mich endete das Buch eigentlich da, wo es am spannendsten war. Dann hätte auch Alma viel mehr Raum gehabt, um wirklich die Hauptfigur in diesem Roman zu sein. Also für mich war der Spannungsbogen am Anfang sehr flach, während er nach hinten 'raus in die Höhe schoss. Und dann war das Buch auch schon vorbei. Schade, eigentlich.
Glänzen konnte die Autorin aber mit ihren Beschreibungen von Wien und später auch von New York. Sie schaffte es, die Atmosphäre und Unterschiedlichkeit beider Städte einzufangen und mich in diese künstlerische Zeit zurückzuversetzen. Die Stellen habe ich mit Genuss gelesen!
So empfehle ich das Buch allen Wien-Liebhaberinnen und Leserinnen, die gerne mehr über Gustav Mahler erfahren wollen! Wenn es allerdings um emanzipierte Frauen geht, dann sucht euch vielleicht lieber ein anderes Buch.
Ein wunderbarer historischer Roman, der eine interessante Frau in den Mittelpunkt stellt - Alma Mahler. Die Tatsache, dass der Roman nur drei Sterne von mir bekommt, obwohl ich ihn durchwegs authentisch fand und besonders die Stimmung in Wien um die Jahrhundertwende wunderbare getroffen war, liegt an Alma Mahler. Gerade zu Beginn des Romans bin ich gar nicht mit ihr warm geworden, ich fand sie furchtbar überspannt und anstrengend. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mich dann ein wenig ausgesöhnt - und die Tatsache, dass eben alles sehr gut recherchiert und historisch verortet war - also Dinge, die mich an Alma als Romanfigur gestört haben, waren aber einfach übliche Verhaltensweisen für Frauen in ihrer Zeit. Das macht es als historische Fiktion sehr gut, aber ist meinem Lesevergnügen nicht ganz zuträglich, wenn ich es aus meiner modernen Perspektive erwartet. Aber wie gesagt, alles in allem ein empfehlenswerter historischer Roman und eine interessante Persönlichkeit.
"Die Muse von Wien" ["A musa de Viena"] é um romance histórico centrado em Alma Schindler ou, talvez seja melhor dizer, em Alma Mahler-Werfel. Alma, a mesma mulher que levou o pintor expressionista Oskar Kokoschka a encomendar uma boneca à imagem e semelhança desta como forma de contornar o término da relação (https://aventurasnahistoria.uol.com.b...). Foi, aliás, o livro de Afonso Cruz, "A Boneca de Kokoschka" que eu adorei (aqui: http://outraformadeviajar.blogspot.co...) o responsável por ter chegado a este livro de Caroline Bernard.
Esta mulher austríaca parecia ter qualquer coisa de único e especial, inebriante, atraindo os homens da época (1879-1964) como se fosse "quase um feitiço", contando com três casamentos, todos eles com artistas: um compositor Gustav Mahler, um arquitecto Walter Gropius e um escritor Franz Werfel. Teve quatro filhos, mas só uma viveu muitos e longos anos, Anna Mahler, que se viria a tornar escultora. Viveu as duas grandes guerras mundiais. Sonhava ser compositora: tocava piano e escrevia composições musicais, embora tivesse abdicado disso aquando do casamento com Mahler, vinte anos mais velho e de quem seria musa inspiradora.
Caroline Bernard foca-se nesta mesma relação de Alma com Gustav. E diria que foi uma interessante aposta, ao contrário do que poderia parecer à primeira vista. Sobretudo porque a personagem de Alma evolui de um romantismo meio que doentio e perdido (que me chegou a fazer questionar a minha escolha deste livro) para escolher amar alguém que a parece amar, diria mesmo que venerar desde o primeiro momento, Gustav. Homem distante e dedicado ao trabalho, o compositor nem sempre teve consciência de como essa forma de amar à distância magoava Alma... até o dia em que ela se começa a distanciar igualmente.
Creio que esse distanciamento foi mesmo um "clique" na vida de ambos. Gropius (arquitecto fundador do Bauhaus) entra em cena, Freud (pai da psicanálise) também. E isto não é ficção, ainda que a partir desse mesmo momento o livro tenha ficado muito melhor, levando-me a mudar de opinião.
De facto, uma das coisas que me fascina nos romances históricos é a possibilidade de aprender e reaprender História por um lado, e, pelo outro, aprender com a vida já vivida de facto dos outros. Aqui não só nos cruzamos com nomes imponentes do meio artístico austríaco, como também com o mundo complexo das relações e diferentes formas de amar: uma forma de amar à distância compreendida com mais comunicação e alguma compaixão.
Neste sentido, o grande trunfo de Bernard é mesmo a riqueza emocional deste livro e das vidas vividas que lhe dão vida e intensidade. Não dá para ficar indiferente a esta relação tão especial ao ponto de Alma nunca mais ter abandonado o apelido de Gustav, mesmo depois da morte deste.
Gostei... E principalmente porque como diz João Tordo (não exactamente por estas palavras), este livro põe-nos o dedo na ferida... Emoções, emoções.
За мен историята на една невероятна жена е написана по изключително дразнещ начин - през цялото време имах усещането, че чета дневника на някоя тийнейджърка.
Při čtení jsem se nemohla zbavit vzpomínek na to, jak mi v dětství tatínek četl Malého Bobše.
“Bobeš už ví, co udělá…”
V případě, že malého uličníka krásné propagandistické knihy od pana Josefa Plevy nahradí vídeňská dáma Alma Mahler, nemůžu se zbavit dojmu, že tento styl vyprávění je v čemsi nevhodný. Němčinou nevládnu tak, abych knihu četla v originále, proto nechci přímo kritizovat paní Bernardovou za do nebe volající naivitu skrývající se za každým slovem, koneckonců naivitu člověk snad ani kritizovat nemůže. Co ale kritizovat snad smím, je množství neustále opakujících se motivů, které čtenáři mají navodit pocit přítomnosti v secesní Vídni. V těchto motivech ale naprosto postrádám jakoukoliv hloubku či jen náznak fantazie. Kniha je rozkouskovaná na zbytečně krátké kapitoly a úseky, na koncích kapitol visí ocásky pozůstavších nápadů, které dál už nejsou nijak rozvedeny. Hodnocení dvou hvězd dávám jen proto, abych neměla špatné svědomí z přílišné kritičnosti a věčné nespokojenosti s tím, jak naivní tato zástupkyně červené knihovny je, a to i navzdory tomu, že se tváří jako legitimní historický román(ek).
Az írónő nagyon alaposan dolgozza fel Alma Schindler Gustav Mahler mellett töltött egy évtizedét. A regény fordulatos és mivel levelekre, valamint naplórészletekre támaszkodik, nagyon személyes is. Nagyszerűen ábrázolja az asszony belső vívódásait, nehézségeit, fájdalmait, vágyakozásait. Valódi női regénynek tartom, melynek megvan az az érdeme, hogy bár a századforduló idején játszódik, mégis időtlen. A főhősnő vívódása a 21. századi nő vívódása is lehetne. Szomorú, hogy a magyar szöveggondozás igénytelen. Többször előfordul, hogy hibás a mondat. Példaként egy közülük: "A szentpéterváriak a seregestül mentek a jégre." - Ez mi? Vagy egy másik figyelmetlenség: a hősnő ott ül a férjével és a közben a fordítás szerint a férjétől vár levelet (a szövegkörnyezetbők tudjuk, hogy nagyon nem). Sajnálatos, hogy a szerkesztő ennyire nem végzi a dolgát. Azt gondolom, hogy egy Kossuth Kiadónál megjelent könyvtől többet várhatunk.
Oggi vi parlo con piacere di questo libro particolare, che racconta la storia di Alma Schindler, moglie di Gustav Mahler, e ovviamente del suo famoso marito. Confesso che quando ho preso in mano il romanzo, la prima cosa che ho fatto è andare a vedere il numero di pagine: quando mi sono resa conto che ne contava ben 373, ho davvero sperato che fosse una bella lettura e devo ammettere che non sono stata delusa! L’autrice stessa avverte che non è una biografia, che ciò che viene raccontato non corrisponde in toto alla verità: è pur sempre un romanzo, ma bisogna dire che la Bernard si è attenuta in buona parte al vero e a parte pochi rimaneggiamenti, la storia di Alma Schindler e del suo matrimonio con Mahler è questa. Il vero padre di Alma, Emil, muore quando lei è ancora una ragazzina: era un pittore noto a Vienna e aveva trasmesso alla figlia un grande amore per l’arte in generale, la pittura e la musica in particolare: condividevano la passione per il canto, tanto che per tutta la sua vita Alma troverà nella musica una grande consolazione. Diverrà lei stessa compositrice e l’aver sposato il grande Mahler dimostra, aldilà dell’amore che i due hanno provato l’uno per l’altra, quanta importanza abbia avuto per lei la musica. Fin dalle prime pagine Alma appare come una giovane curiosa, intraprendente, una che ama andare contro i divieti e le regole della buona società viennese del tempo; è di una rara bellezza, affascinante e la sua vivace intelligenza unita alla grande cultura, la proiettano nella Vienna di Gustav Klimt, Max Burckhard, Berta Zuckerkandl, Alexander Zemlinsky e altri notissimi personaggi di cultura famosi. Il fascino e l’avvenenza di Alma attirano l’attenzione di Klimt, di parecchi anni più vecchio di lei; ma dalla differenza di età la giovane non si fa spaventare, e nonostante la contrarietà della madre, Alma si innamora del noto pittore con tutta la spontaneità e l’ardore dei suoi 18 anni. Sarà poi la volta di Burckhard: l’uomo la inizierà alla letteratura e alla drammaturgia e il suo interesse per la giovane diventerà ben presto di altra natura. In una nevosa notte viennese, per strada incrocia un frettoloso e concentrato Gustav Mahler, che lei riconosce in quanto ha assistito alle sue esibizioni come Direttore del Teatro dell’opera di Vienna. Ancora una volta Alma dimostra di essere attratta dagli uomini maturi, con i quali può confrontarsi sull’arte, e considera invece i giovani coetanei superficiali e pettegoli; lei è una donna dai molteplici interessi culturali e deve quindi potersi misurare con persone alla sua altezza. E’ però anche una ragazza mondana, che ama la bella vita della società viennese, e sa di essere bella e desiderata. Intraprende una relazione con Alexander Zemlinsky, suo insegnate di musica, nonché compositore e direttore d’orchestra; ma ad una cena incontra Gustav Mahler e i due rimangono reciprocamente colpiti e ammaliati.
“Solo per voi ho rotto i miei anni di abitudini” le confessa Mahler, che rispecchia appieno lo stereotipo del genio: chiuso in se stesso, poco incline alla vita sociale, distratto e perennemente assorto nella sua musica, unica passione che anteporrà sempre persino alla sua amata Almschi.
* “Ho pensato molto a voi” le disse “Mi turbate. Mi rendete nervoso. Mi distraete dalla mia arte.” Eppure tanto potere ha la giovane su di lui, tanto che le arriva una ben strana proposta di matrimonio: “All’improvviso le disse: “Alma, non è così facile sposare una persona come me. Ho bisogno della mia libertà, senza alcuna restrizione. Altrimenti, non posso lavorare. Comporre per me è la cosa più importante nella vita…” Alma si fermò di colpo… “Era una proposta di matrimonio?” chiese. Lui la guardò perplesso “Non lo so, non ne ho mai fatta una. Credo di sì” . *
Credo che l’essenza di Mahler si possa considerare tutta racchiusa in questa proposta: è il genio quasi ingenuo, impacciato, al limite dell’imbranataggine nella praticità della vita quotidiana, bisognoso che qualcuno gli organizzi le giornate: lo ha fatto per anni la sorella Justine, lo farà per un decennio Alma, che arriverà perfino a trascrivergli le composizioni e a organizzare bagagli e valigie per i suoi frequentissimi spostamenti lavorativi. Eppure così tenero e dolce, tanto che ogni volta che si allontanerà dalla moglie le scriverà biglietti su biglietti, facendole sapere quanta importanza avesse la sua presenza nella sua vita e confrontandosi con lei su ogni suo aspetto. E con lui ad Alma sembra di aver raggiunto il settimo cielo, avendo finalmente trovato unite nella stessa persona le due grandi passioni della sua vita: l’amore e la musica. Trascorrono assieme ogni momento possibile, condividendo la quotidianità viennese: Opera, letture, pettegolezzi, ma soprattutto musica. I primi mesi di matrimonio trascorrono nella gioia più assoluta ed Alma è perfino felice di aver acconsentito, per amore di Mahler, ad abbandonare la sua passione per la composizione (i suoi lavori saranno rinchiusi un una teca verde, che Alma non lascerà mai); la sua nuova missione è far risplendere la grandezza del marito agli occhi del mondo. Ma presto la realtà busserà alla porta e mostrerà un grosso debito contratto dal marito negli anni precedenti; inoltre la vita sociale di Alma, così ricca prima del matrimonio, subirà una battuta d’arresto a causa del carattere schivo e solitario del marito, che scappa nel bel mezzo delle poche serate alle quali prendono parte e che detesta intrattenere la gente. Nemmeno lo sfogo della musica le è più permesso: Mahler detesta sentire il suono del pianoforte e negli anni Alma si troverà a dover suonare di nascosto o solo in assenza del marito. Gustav si ritira sempre più nel suo lavoro, colto dalla frenesia della composizione anche durante le vacanze, momenti nei quali Alma sperava di recuperare un po’ dell’iniziale intimità e condivisione con il marito. Rende comunque grazie alla sua musa ispiratrice con parole tenere e riconoscenti, che consolano Alma dei lunghi momenti trascorsi da sola. La tristezza però coglie la giovane sposa, che ha dovuto sacrificare la sua musica per quella del marito e piano piano Alma si sente inutile e vuota. Mi sono chiesta spesso come dev’essere vivere all’ombra di un partner famoso, essere sì consapevoli di aver contribuito a farne una persona grande, e conosciuta, ed osannata in tutto il mondo, ed esserne orgogliosi, ma vivere anche questa solitudine e questa lontananza da tutto ciò che fino a pochi anni prima costituiva quotidianità. Nel romanzo si percepisce chiaramente quanto sia costato alla giovane rinunciare al pianoforte, alla composizione e alla sua musica: nel tempo la privazione rende Alma quasi rancorosa nei confronti del marito, eppure mai ha pensato di lasciarlo: la sua grandezza è comunque stata un faro e una catena che l’hanno legata a lui e il pensiero di quello che Gustav avrebbe provato senza di lei, il timore che la vena creativa si esaurisse in sua assenza, la spingono a restare al suo fianco nonostante l’amore passionale dei primi anni sia tramontato. Purtroppo una serie di sventure si abbatte sulla famiglia: la malattia di una delle figlie, la morte dell’altra, una serie di aborti spontanei e infine la scoperta, del tutto casuale, del problema cardiaco di Mahler. Ancora una volta solo la vicinanza e l’incoraggiamento di Alma permettono al compositore di riprendere il suo lavoro e sono strazianti le considerazioni della moglie:
* “ Era sì contenta che stesse lavorando di nuovo, ma avrebbe voluto che anche lui vedesse il suo dolore, e che la sostenesse, ora che lui si sentiva più forte. Ma così era Gustav. Semplicemente, non vedeva ciò di cui lei aveva bisogno e quanto fosse infelice.” *
Quel semplicemente mi ha commossa e agitata insieme: sicuro che quella di Gustav non è cattiveria voluta, ma la sua cecità nei confronti dei bisogni della moglie è quasi insostenibile. Un cambiamento nella loro vita famigliare è dovuto alla partenza per New York, dove per anni Mahler ha diretto prima il Met e poi la New York Philarmonic. La città, già dagli inizi del ‘900 frenetica e laboriosa, affascina e intimorisce Alma, che ben presto ne è però completamente conquistata: immagino cosa abbia voluto dire passare dalla imperiale ed elegante Vienna, alla convulsa città americana, in continuo fermento ed aperta a mille nuove possibilità. Lì tutto è alla portata di tutti e i grandi magazzini che offrono ogni mercanzia sono una novità rispetto alle piccole botteghe europee, dove solo gli abbienti hanno accesso. La vitalità e la complicità dei primi anni di matrimonio sono ormai un lontano ricordo e Alma per superare i suoi problemi di solitudine eccede con l’alcool: sarà durante una cura in Italia che conoscerà Walter Gropius, giovane architetto berlinese che risveglierà nella donna la passionalità e l’ardore della sua gioventù. Ancora una volta l’amore che prova per Walter è totalizzante e incontenibile, ma questo suo cambiamento spinge Gustav, che la conosce molto bene, a sospettare e quindi scoprire il tradimento. Il musicista quasi impazzisce di dolore e solo a questo punto Alma gli urla tutto quello che ha dentro, la sua rabbia, il suo dolore e il sentirsi incompresa anche dalla persona a lei più vicina. Mahler, che ha evidentemente amato davvero Alma, accetta di incontrare Freud e di farsi da lui consigliare e lo sforzo che fa per recuperare il rapporto con la moglie è reale e profondo. Anche in questo passaggio ho ammirato la bravura dell’autrice, che ha saputo rendere con le giuste parole la tristezza e lo strazio di Alma, ma anche lo sbigottimento dell’uomo nel rendersi finalmente conto di quanto la moglie avesse sofferto negli anni passati al suo fianco. E’ vero che bisogna assolutamente considerare il periodo storico entro il quale si è svolta la vicenda, ma mi sono più volte chiesta perché Alma non avesse parlato prima con il marito dei sentimenti che provava: l’intelligenza e la sensibilità di Mahler lo hanno portato, appena scoperto il disagio della moglie, a cercare un cambiamento nella loro vita di coppia che lo riavvicinasse ad Alma. Forse non è sbagliato credere e sperare che avrebbe fatto lo stesso sforzo anche prima, se si fosse reso conto di quanto grande era il dolore di lei. L’inverno del 1911 a New York Mahler si ammala gravemente, chiede di tornare a casa sua, nella sua Vienna; mi sono commossa davvero leggendo le parole di profondo amore e dedizione che Gustav rivolge alla moglie, consapevole di essere ormai giunto alla fine. Avevo inizialmente pensato di riportarvele, ma vi lascio leggerle di persona: vanno assaporate, così come tutto il libro, che è una grande storia d’amore, non solo l’amore passionale tra due persone, ma l’amore per la vita in tutte le sue sfaccettature, per ciò che Alma ha goduto e anche per ciò che ha sofferto; davvero è stata la donna che sapeva amare e nel suo amore ci stanno tutti: marito, figlie, amanti, Vienna, New York, e la musica, quella compagna così presente anche quando era assente, da essere per lei fonte di consolazione e disperazione insieme. Arrivata alla fine mi sono chiesta cosa sarebbe stato Mahler senza Alma: quanto lei con il suo silenzio, la sua comprensione, la sua vicinanza e il suo sostegno, ha contribuito a farne la figura che tutti conosciamo? E ancora una volta, cosa sarebbe successo se avesse trovato il coraggio di pensare di più a se stessa e avesse parlato fin da subito al marito di quanto si sentisse sola? La loro vita sarebbe stata diversa? Ovviamente non lo sapremo mai, ma mi piace pensare, forse perché sono una romanticona, che l’amore comunque mai spento tra i due, sarebbe stato di ulteriore sostegno a Gustav e una gioia infinita per Alma. Un plauso all’autrice per aver scritto un romanzo lungo sì, ma mai banale, anzi ricco ed avvincente e molto particolareggiato nelle descrizioni di luoghi, persone e sentimenti. Le mie parole sono state altrettanto lunghe, ma volevo rendere merito a questo romanzo, che per me merita. https://tralebracciadiunlibro.blogspo...
Книгата при мен вървеше доста мудно - може би причината беше в главния персонаж - Алма Малер. Не се разбрахме с нея. За времето си може да е била муза и ясно да е разпознавала гениите в обкръжението си, но на мен описанието й в книгата остави усещането за една повърхностна егоистична дама, вечно мрънкаща, недоволна и търсеща мъжкото внимание и ухажване.
Recensione a cura di Dannyella – La donna che sapeva amare di Caroline Bernard pubblicato da Newton Compton.
Se avete un po’ di tempo a disposizione e la tranquillità per dedicarvi a una lettura che vi riporti indietro nel tempo, immergendovi nella società degli inizi del Novecento, fatevi un regalo: staccate da tutto e lasciatevi trasportare dalla magia di queste pagine.
La donna che sapeva amare non è un libro da divorare, ma un libro da gustare pagina dopo pagina, credo che questa sia la differenza tra chi lo apprezzerà e chi non lo farà a pieno.
Questa che avete davanti è solo una parte, purtroppo, della ricchissima vita di Alma Mahler, la donna che nel 1902 a soli ventitré anni sposò il grande compositore Gustav Mahler, di vent’anni più vecchio. Questa è la storia della sua adolescenza, della sua crescita, del suo divenire donna, moglie e poi madre. Nei dieci anni del loro matrimonio Alma scoprirà se stessa e conoscerà il mondo nei panni una donna sempre molto invidiata e desiderata, nonché come la “ragazza più bella di Vienna”. Devo essere sincera all’inizio questa Alma tutta viziata e capricciosa non è che mi stesse poi così simpatica, ma nel corso del romanzo mi sono così affezionata a lei che mi è dispiaciuto tantissimo quando sono arrivata alla parola fine. Perché dopo la morte di Gustav la vita di Alma è continuata, ricchissima come la sua personalità: ha avuto altri figli, altri mariti e mi piacerebbe molto che l’autrice, Caroline Bernard, trovasse la forza di continuare ancora a parlarci di Alma, con il suo stile di scrittura che mi ha conquistata. Non deve essere stato facile portare a termine un libro del genere, come tutti i libri ispirati a persone realmente esistite e conosciute, l’autrice deve essersi documentata moltissimo e deve aver studiato molto il personaggio. Ma questa non è una biografia, e come l’autrice stessa chiarisce nella sua postfazione è stato lasciato libero spazio alla fantasia.
Con questo libro viaggerete continuamente da Vienna a New York, da Parigi a Maiernigg, con sullo sfondo la potente musica di Mahler e verrete a contatto con i personaggi più disparati da Klimt a Thomas Mann, tutto al fianco di questa donna, la nostra Alma, che poi non vorrete più far andar via. Alma è la musa per eccellenza, che ha ispirato artisti e scrittori e ha affascinato i salotti di tutto il mondo. La sua storia merita di essere raccontata come ha fatto la Bernard e, soprattutto, merita di essere letta. Poi mi direte se riuscirete a rimanere impassibili al fascino di quel tempo.
Bellissima la copertina dell’edizione Newton, peccato qualche strafalcione poco giustificabile verso la fine del libro, che però non riesce a rovinare la piacevolezza della lettura. Non ho letto l’altro libro che la Bernard ha scritto, pubblicato l’anno scorso in Italia sempre dalla Newton Compton (Quell’appuntamento segreto a Parigi), ma devo assolutamente recuperarlo.
Buona lettura a voi e un grande abbraccio ad Alma, la musa per eccellenza, è stato un piacere fare la tua conoscenza.
„Ich werde die Muse des großen Gustav Mahler sein, dachte sie im Rhythmus ihrer Schritte. Ich werde ihn zu seinen schönsten Werken inspirieren und mich in ihnen wiederfinden.“ (Zitat Pos. 1907)
Inhalt Alma Schindler, die Tochter des Landschaftsmalers Emil Jakob Schindler, Stieftochter des Malers Carl Moll, verkehrt von frühester Jugend an den Wiener Künstlerkreisen und Salons. Sie selbst liebt die Musik, vergisst beim Klavierspiel die Welt, komponiert und träumt von einer Karriere als Komponistin. Als sie siebzehn Jahre alt ist, verliebt sie sich in Gustav Klimt. Sie ist einundzwanzig Jahre alt, als sie am 7. November 1901 den Dirigenten und Komponisten Gustav Mahler kennenlernt. Sie heiratet den um neunzehn Jahre älteren Mann im März 1902, obwohl dieser von ihr verlangt, ihre eigene Musik aufzugeben und sich mit ihm gemeinsam in seiner Musik zu finden. Wird dieser schönen, selbstbewussten jungen Frau ein Leben genügen, in dem sie nur mehr die Ehefrau des berühmten Künstlers Gustav Mahler ist?
Thema und Genre Im Mittelpunkt dieses Frauenromans steht Alma Mahler-Werfel, eine als Schönheit gefeierte, selbstbewusste Frau, die aus der Künstlerszene der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Wien bis New York nicht wegzudenken ist. Dieses Buch schildert die erste Hälfte ihres Lebens und ihre Ehe mit dem Komponisten Gustav Mahler. Vor allem geht es um die Stellung der Frau Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts und das rege gesellschaftliche Leben in Wien, Paris aber auch die völlig unterschiedlichen Lebensumstände in New York. Ein wichtiges Thema sind auch die neuen Strömungen in der Kunst, besonders in der Malerei, der Architektur und in der Musik.
Charaktere Im Mittelpunkt der Geschichte steht Alma Mahler-Werfel, ihre Ehe in glücklichen und weniger glücklichen Tagen, ihre kindhafte Sehnsucht, geliebt, bewundert und begehrt zu werden. Da es sich bei diesem Buch um einen Roman handelt und keine Biografie, werden ihre Handlungen und Persönlichkeit etwas beschönigt dargestellt, auch die Qualität ihrer Begabung als Komponistin. Die Realität in Dokumenten, Briefen, Aufzeichnungen und Biografien zeigt ein unterschiedliches Bild.
Handlung und Schreibstil Die facettenreiche Geschichte der Ehe zwischen Alma und Gustav Mahler wird ergänzt durch lebhafte Schilderungen dieser Zeit. Das Buch ist in einer flüssigen, angenehm zu lesenden Sprache geschrieben. Die personale Erzählform stellt Alma in den Mittelpunkt des Geschehens, es geht um ihre Sicht der Dinge, um ihre Gefühle, um ihr Leben.
Fazit Ein Frauenroman über Alma Mahler-Werfel, eine gefeierte, schillernde Persönlichkeit der Künstlerszene rund um die Wiener Secession, Ehefrau und Muse des berühmten Komponisten Gustav Mahler. Es handelt sich um den sechsten Band der Serie „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“, voneinander unabhängige Romane, geschrieben von unterschiedlichen Autorinnen. Leserinnen dieser Serie werden auch dieses Buch gerne lesen.
Klimt war ihre erste Liebe, für Gustav Mahler wird sie zur Muse – Alma Schindler wächst inmitten der Wiener Boheme auf, ist in den Salons der schillernden Metropole zu Hause, verfolgt den Aufstieg der Secession, inspiriert und verführt. Und sie ist Künstlerin, ihre Leidenschaft gehört dem Klavierspiel, vor allem der Komposition. Bis sie Gustav Mahler trifft und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Gustav erwidert ihre Liebe, jedoch zu einem hohen Preis: Für ihn soll sie ihre Kunst aufgeben …
Die Geschichte einer der faszinierendsten Frauen im Wien der Jahrhundertwende. Alma ist eine begnadete Klavierspielerin und kann sich eigentlich vor Verehren nicht retten. Aber die junge Frau kann nicht lange sesshaft bleiben, Sie wechselt schneller und öfter ihre Liebhaber als wie es zu der Zeit üblich ist. Bis Sie auf den Maler Gustav Mahler trifft, der deutlich ältere Mann gibt ihr die Aufmerksamkeit die Sie immer wieder bei den jüngeren Männern vergebens gesucht hat. Aber Gustav hat seine eigenen Vorstellungen vom Leben und vor allem von einem Leben mit einer Frau. Er will ein gut durch taktest Leben haben und Alma soll viel auf sich selber gestellt sein, aber kann das die junge Frau auf Dauer? Sie ist von zu Hause aus eigentlich gewöhnt, dass man ihr alles abnimmt und Sie sich um nichts kümmern muss und nun das. Aber das schlimmste ist auch noch, dass Sie in ärmlichen Verhältnissen leben muss, damit kommt Sie nur schlecht zurecht.
Mir gefiel das Buch eigentlich gut außer das es meiner Meinung nach sehr Melancholie drin war. Es war für mich ein typisches Buch über Künstler, die halt nicht wirklich ihrem Leben gerecht werden, sich nur um die eigene Achse drehen und selbstbemitleiden.
Aber der Stil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte an sich auch, nur halt das angesprochene nicht.
Deswegen kann ich hierfür nur 4 von 5 Sternen geben. Trotzdem vielen Dank an den #atb Aufbau Verlag für das Leseexemplar.
Die Geschichte wäre eigentlich sehr interessant, wenn die Autorin es geschafft hätte sie nicht nur zu erzählen, sondern richtig zu beschreiben. So ließt es sich leider bis fast zum Ende wie ein niemals enden wollender Wikipedia Artikel. Beim Lesen selber wurde mir eine unterdrückte Frau, die sehr darunter litt, aber sich eben auch fügte, beschrieben. Eine, die ihre Affäre geheim halten muss, damit ihr Mann nicht daran zerbricht. Erst durch das Nachwort wurde mir die Intention der Autorin klar, ihre Sichtweise auf Alma Mahler und warum diese eine starke Frau ist, aber leider kam das nicht durch das Lesen der Geschichte selbst rüber. Daher von mir nur 2 Sterne.
Този исторически роман се фокусира върху ослепителната фигура на Алма Малер, родена Шиндлер, по-основно върху младостта на Алма и брака ѝ с Густав Малер. Определено ще потърся биографична книга за нея за да науча повече за по-късния етап от живота ѝ.
Това е едно приятно и леко четиво, написано на разбираем език което ни запознава с много творци от онова време. Също така ни предоставя доста информация за живота около 1900г. и как обществото е работело и мислило по това време, особено за ролята на жената както в обществото така и в семейството.
Разбрах че има цяла поредица: “Поредица Музи” и ще потърся и другите книги.
Музата на Виена ми се видя малко разглезена фриволна жена от днешна гледна точка. Голямата любов с Густав Малер преминава предимно през едни не особено щастливи брачни години. Струва ми се труден живот, обречен на лишения и съобразяване. Но пък е напълно съзнателен избор. Щеше ми се да има повече за живота ѝ, не само малко след навършването ѝ на 30 години. Изглежда остатъкът от живота ѝ е бил още по-пъстър и впечатляващ. Противоречиво е мнението ми за нея, навярно за годините, в които е живяла наистина е била вдъхновяваща жена, която търси себе си, отстоява се. Не е малко за края на 19-ти и началото на 20-и век.
Trochu červená knihovna. Životopis Almy Mahlerové je zajímavý a čtivý i bez toho melodramatu, který se celou knihou vine a jeho sladkobolnost lepí jednotlivé stránky k sobě. V porovnání s knihou Extáze https://www.goodreads.com/book/show/4... Múza z vídně i přes slibný název jejích kvalit nedosahuje. Jediné plus, kniha se drží historických faktů.
Meraviglioso. Un romanzo incredibilmente forte, audace, coinvolgente e ricco di patos. Alma Mahler Schindler incarna l'ideale di donna vera, autentica ed emancipata, anche dal punto di vista emozionale e sentimentale. Caroline Bernard mi aveva già conquistata con il precedente romanzo, ma ne "La donna che sapeva amare" ha superato se stessa e mi ha regalato emozione e bellezza.
Tahle kniha mě nebavila, nepřinesla mi nic, co bych nevěděla. Nevyhovoval mi styl psaní. A přitom to mohlo být zajímavé, protože jde o životopisný příběh lásky Klimta a jeho Almy. A spojen je i s Českem. No, všeobecně má kniha pozitivní recenze, tak to je třeba ve mně.
I liked the parts about music and the discriptions about Maler. He is not the perfect gentleman in few scenes, but gets redemption. In the end the book is mostly about how sad the prota is in her marriage, this part saddened me and I liked the informative part about music better.
Great book, I recommend reading it, it has been interesting and insightful, beautifully written. Definitely an interesting story and sentiment that unfolds in a beautiful way while reading this book.
Alma Schindler ist die schönste junge Frau von ganz Wien! Jeder ist ihr verfallen! Sie wird bewundert von allen Seiten. Durch ihre Familie ist sie mit der Wiener High Society tief verwurzelt, kennt viele bekannte Namen wie beispielsweise Gustav Klimt. Mit ihm erfährt Alma das erste Verliebtsein. Sie verdreht den Männern reihenweise den Verstand. Durch ihre vielen Bekanntschaften wird ihr eines Tages Gustav Mahler vorgestellt. Beide verlieben sich Hals über Kopf ineinander und die Wiener Boheme steht Kopf. Es gibt dabei nur ein großes Manko! Alma soll für Mahler ihr Leidenschaft zur Musik aufgeben...ein harter Schritt. Ihr Leben und auch ihr Leiden beginnt mit ihrer Ehe. Ihr Familie die langsam zu wachsen beginnt, bekommt derbe Einschnitte. Ebenso Almas Sicht auf sich selbst wird für sie zum Spießrutenlauf! Es muss sich etwas ändern in ihrem Leben...
Caroline Bernard, hinter der sich die Autorin Tania Schlie versteckt hat die Wiener Gesellschaft wunderbar in diesem Roman eingefangen. Ihr Blick auf die berühmten Personen macht neugierig und liest sich zudem unheimlich spannend. Gerade eben durch ihren angenehmen Schreibstil ist man schnell in der Geschichte und in der Welt Alma Mahlers. Man versteht diese Frau als Leserin sofort. Ist irgendwie mit ihr verwandt und hat das Gefühl sie ist wie eine gute Freundin die einem ihr Leben erzählt. Diese ständige Zerrissenheit die Alma begleitet lässt einen als Leser sogar manchmal wütend werden, denn man möchte sie am liebsten schütteln und ihr klar machen das sie auch an sich denken soll. Und genau das tut sie auch irgendwann zum Ende hin des Buches. Anmerken muss ich die verschiedenen Sprünge zwischen den Kapiteln. Gerade noch in Wien und jetzt schon seit 4 Wochen in New York....das fand ich nicht unbedingt harmonisch. Ebenfalls die recht eintönige Stimmung ab der Hälfte des Buches....hier wusste ich nicht warum die Autorin nicht mal auf den Punkt kommen will? Es passt schon alles um Alma zu verstehen aber man hätte es wohlwollender und runder gestalten können. Denn gerade zum Schluss fesselt die Geschichte unheimlich und diese abrupten Wechsel zwischen den Orten lassen vermuten das der Autorin die restlichen Seite noch eben schnell füllen muss. Hier hätte ich mir mehr Gefühl gewünscht. Schön war der leichte Lokalkolorit zu Wien. Wer die Stadt kennt, wird sich hiermit wohl fühlen und wer nicht, wird sie unbedingt besuchen wollen. Alma Mahler wird auch im Nachwort wunderbar kurz behandelt. Eine sehr interessante Sicht wird auf sie geworfen und sie wird als Femme fatale bezeichnet. Sie wusste das sie schön war und vielleicht hat sie es auch ausgenutzt....Nichtsdestotrotz ist diese Geschichte wunderschön zu lesen und vor allem gewährt sie einen großen Einblick in das Leben des großen Musik-Genies Gustav Mahlers. Klare Leseempfehlung für alle Klassikliebhaber und Wien-Verrückte!