Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat, zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat ihr nicht nur eine geheimnisvolle letzte Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben. Doch will Nina das wirklich? In das Dorf und die Wälder zurückkehren, die sie nie wieder betreten wollte …
Ich habe alle Bücher von Melanie Raabe gelesen. "Die Wälder" ist nicht ihr schlechtestes (das wäre dann "Die Falle"), aber auch bei Weitem nicht ihr bestes Buch (der Preis geht an "Die Wahrheit"). In der Summe zeigt "Die Wälder" aber wieder mal, worin die Autorin wirklich brilliert: nämlich in Dialogen, in Kammerspielen, in dem Aufbau der Atmosphäre und in der cleveren Verknüpfung eines Thrillers mit deutlich literarischeren Einflüssen. Leider hapert es hier wieder am Climax und an der Auflösung, was dem ganzen Werk ein wenig seine Wucht nimmt. Trotzdem ein solider Thriller, mit dem ich gut in das Lesejahr 2020 gestartet bin. :-)
Eine geheimnisvolle und spannende Geschichte über Freundschaft, Traumata der Vergangenheit und den richtigen Weg zu wählen....ich hatte etwas Sorge den neuen Thriller von Melanie Raabe zu lesen,da es einige enttäuschte Stimmen gibt,aber mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es kommt zwar vom Spannungsbogen nicht an “Der Schatten“ ran, hat aber dafür mehr Gefühl. Es ist aber tatsächlich kein Thriller...eher ein Roman mit Spannungselementen. 😉
Nachdem "Die Falle" ein absolutes Thriller-Highlight im letzten Jahr für mich war, startete ich voller Vorfreude in Melanie Raabes neuestes Werk.
Leider konnte es mich nicht vollends überzeugen und ich hatte mit der Bewertung so meine Schwierigkeiten. Der Start war spannend und interessant. Vor allem die bedrückend und gruselige Atmosphäre der Wälder kam sehr gut rüber, auch weil Melanie Raabe einen tollen Schreibstil hat. Doch die Geschichte wurde für mich zunehmend irritierender und absurder. Vor allem, weil mich die Handlungen der Charaktere und der ständige Wandel ihrer Meinungen und Taten vollends zum Augenrollen zwangen. Es war zu oft nicht nachvollziehbar. Es gibt Szenen, bei denen ich mich noch immer frage, was sie mir als Leser genau sagen sollten. Auch dadurch, dass wir sehr lange nicht wissen, was Ninas "Auftrag" ist und was damals genau passiert ist. Das soll sicherlich Spannung aufbringen, mich persönlich konnte das aber nicht packen, sondern hat eher zu Frust beim Lesen geführt. Zwischenzeitlich war ich wirklich genervt von Nina und zwar schon so sehr, dass ich wenig Lust hatte weiterzulesen. Dann wurde es wieder etwas spannender und ich wollte wissen wie alles ausgeht.
Mir haben die Szenen mit Peter und seiner Clique gut gefallen und der Wechsel der Erzählebenen bringt schon auch diverse Cliffhanger hervor. Nahezu jedes (kurze Kapitel) hat einen davon, was mich zwischenzeitlich an Fitzeks Schreibstil erinnerte.
Das Ende war für mich ok, da sich schon alles aufgelöst hat, aber irgendwie war es auch ein merkwürdiges Ende.
Insgesamt lässt mich das Buch leider etwas gefrustet zurück und ich war dann doch ganz froh es im Buchclub gelesen zu haben und mich mit den anderen austauschen zu können. Melanie Raabes andere Werke bleiben weiterhin auf meiner Wunschliste und ich hoffe diese können an meine Begeisterung für "Die Falle" anknüpfen.
>>Die Wälder, das bedeutet: kein Zurück mehr. Keine anderen Menschen mehr, Kein Handyempfang mehr. Die Wälder, das bedeutet: Ab jetzt bist du auf dich allein gestellt.<< „Die Wälder“ von Melanie Raabe war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und ich war unheimlich gespannt auf diese Geschichte! Mich konnte die Autorin tatsächlich auch ziemlich schnell packen und an diese Geschichte fesseln. Manches wirkte zwar etwas sehr konstruiert aber die Szenerie rund um die Wälder war einfach richtig klasse dargestellt, wodurch mir oft wirklich mulmig zumute war und das ganze eine ziemlich düstere Stimmung bekam. Nach und nach tauchen immer mehr Fragen auf und ich war unheimlich gespannt wie sich letztlich alles auflösen würde. Bis zum Schluss empfand ich die Geschichte als spannend, denn erst am Ende ist klar, was wirklich passiert ist, jedoch blieb für mich doch die Frage nach dem Warum in vielerlei Hinsicht offen, was ich irgendwie schade fand. Dennoch hat mir hier die Spannung und besonders der Mittelteil der Geschichte sehr gut gefallen! Auch der Schreibstil der Autorin insgesamt gefiel mir sehr und ich möchte ganz bald weitere Werke der Autorin lesen! Fazit: Ein fesselnder, düsterer Thriller mit ein paar Schwächen.
2 Sterne (= von mehreren Aspekten enttäuscht), Rezensionsexemplar
Oha, das war eine große Enttäuschung: - extrem inkonsequent konzipierte Figuren mit ständig wechselnden Motivationen - vorhersehbar, trotz STÄNDIGER Kapitelcliffhänger - Spannung flacht allgemein zu früh ab - Wir befinden uns für etwa 100 von 430 Seiten im Wald. Ein starkes Setting ist für mich was anderes...
Leider nur 2,5⭐ Der Schreibstil ist wie immer grandios, aber leider konnten mich die Geschichte und die Figuren überhaupt nicht überzeugen. Nur Bill Murray (Billy). Den mochte ich am liebsten 🤣
Hast du Angst vor den Wäldern? Angst vor der Dunkelheit und den Geheimnissen, die dort lauern? Willst du dich dem Unbekannten trotzdem stellen? Dann komm und lese diesen Thriller. Denn auch wenn mich die Story nicht hundertprozentig überzeugt hat, hat sie doch einen derartigen Sog entwickelt, der mich schier an die Seiten gefesselt hat.
Denn das kann die Autorin. Mit Worten eine beklemmende Stimmung schaffen, an den richtigen Stellen gerade so viel verschweigen, dass es fast unmöglich ist, nicht weiterzulesen, nicht erfahren zu wollen, was diese Szene nun bedeutet hat. Raabes detaillierte Beschreibungen setzen dem Ganzen die Krone auf. Denn wenn man neben der unheimlichen Atmosphäre noch solch realistische und präzise Beschreibungen der Situation bekommt, ist Anspannung und Nervosität garantiert.
Protagonistin Nina ist obendrein eine Person, die ich sehr sympathisch gefunden habe. Sie hat den unbändigen Willen (manche würden es Sturheit nennen), Tims Schwester zu finden und so geht sie ehrgeizig auf die Suche nach der Verschwundenen. Und hält sich dabei nicht nur an den konventionellen Weg.
Trotz alledem finde ich die Geschichte etwas unrund. Nicht die Auflösung. Obwohl diese auch etwas erzwungen wirkt. Nein, der Erzählstrang um die Kinder im Dorf. Da ich darlegen möchte, was genau mich daran gestört hat, werden die nächsten Zeilen massive Spoiler enthalten. Wenn du also nicht wissen möchtest, was im Buch passiert:
HIER STOP! SPOILER!
Den Szenen in der Vergangenheit muss ich nämlich vorwerfen, dass sie mir zu gewollt geheimnisvoll und undurchsichtig waren. Das ist natürlich von der Autorin beabsichtigt. Aber ich fand es zu konstruiert. Warum mussten die Kinder Spitznamen haben, damit erst nach vielen, vielen Seiten klar ist, dass es sich dabei um die Protagonisten handelt? Anfangs dachte ich, die Geschehnisse spielen in der Gegenwart. Walkie Talkies, die David seinem Neffen geschenkt hat. Kantes Onkel, der Polizist ist. Das Aufeinandertreffen beim Fleischer. Gloria, die weg ist. Lange Zeit wird nicht erwähnt, wann genau sie denn verschwunden ist. Kleine Details, dich mich viel zu lange glauben ließen, die Beschreibungen wären zeitlich parallel zum Haupterzählstrang anzusetzen. Ja, irgendwann hatte ich die Vermutung, dass es sich um Nina, Tim, David und Henri handeln muss. Doch bis dahin wurde alles so gewollt verschleiert, dass man kaum darauf kommen konnte. Das mag dann ein großer Aha-Effekt gewesen sein, mir gefiel es nicht so gut.
Nichtsdestotrotz waren die Schilderungen in der Vergangenheit ungemein fesselnd. Genauso wie jene in der Gegenwart. Wie gesagt, dass Buch ist keineswegs schlecht – ganz im Gegenteil. Aber die kleine Unstimmigkeit macht dieses Buch nicht ganz so perfekt für mich. Trotz des kleinen Makels spreche ich eine klar Leseempfehlung aus. Denn dieses Buch ist spannend, entwickelt einen Sog und hat eine durchwegs beklemmende Atmosphäre. Es hat also alles, was ein guter Thriller braucht. 4 Sterne.
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„Sie hatte die Wälder nie wirklich als Ort verstanden, sondern immer als einen Organismus; ein riesiges, lebendiges Wesen, das aus Bäumen und Wurzeln, Rehen und Füchsen und noch einigen anderen Tieren, [...] aus Farnen und Dornen und Dunkelheit bestand, aber doch so viel mehr war als die Summe seiner Teile.“
Ich liebe es, zu Beginn des Jahres Lesepläne zu schmieden, es macht mich immer ganz euphorisch und motiviert mich, so viel wie möglich zu lesen. Für 2020 habe ich mir etwas für mich ausgefalleneres überlegt: Ich möchte raus aus meiner Comfort Zone und mehr Krimis und Thriller lesen. Dabei durfte dieses Buch den Anfang machen - mein erstes Buch von Melanie Raabe überhaupt und das erste Buch, das ich in diesem Jahr beendet habe.
Ich habe bisher ausnahmslos Gutes über Melanie Raabe gehört, dementsprechend waren meine Erwartungen relativ hoch. Sie wurden letztlich auch nicht direkt enttäuscht, aber ich hatte mir einfach etwas anderes vorgestellt und fand an der Geschichte um Nina, Tim, Wolff, Gloria nur wenig Thriller und viel mehr romanhafte wenn nicht sogar literarische Züge. Das ist ja nicht zwingend schlecht, nur leider fehlte mir einfach der Spannungsbogen, Überraschungsmomente und eine Auflösung, die mich aus den Socken hauen würde. Wie sich alles fügen würde konnte ich nämlich ziemlich schnell schon selbst erahnen, was dem Buch dank der brillanten Sprache Raabes zwar nur wenig vom Lesevergnügen nimmt, aber die Wucht eines Thrillers blieb einfach gänzlich aus. Auch spielten mir die Wälder eine zu untergeordnete Rolle. Erwähnenswert finde ich auf jeden Fall die Art und Weise, wie Melanie Raabe Freundschaft thematisiert und wie sie das Gefühl vom Aufwachsen in einer kleinen Dorfgemeinde einfängt. Das Buch hatte durchaus seine guten Momente, leider waren es mir persönlich zu wenige, um mich wirklich zu überzeugen. Ich habe jetzt aber Blut geleckt und werde mit allergrößter Sicherheit mehr Thriller und auch mehr von Melanie Raabe lesen!
Vielen lieben Dank an den btw Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!
Wie bisher jedes Melanie Raabe Buch: toll geschrieben und äußerst spannend. Aber obwohl am Ende alles stimmig zusammenkommt, war ich ein bisschen enttäuscht und es fällt mir schwer, zu benennen wieso. Zum ersten Mal greift die Autorin hier auch, zumindest am Rande, das Thema Rassismus auf (sie ist selbst schwarze Deutsche, hat aber laut Interviews bisher kaum eigene Erfahrungen mit dem Thema machen müssen) und ich würde es total begrüßen, wenn Race in ihren zukünftigen Thrillern öfter eine Rolle spielt, das gibt es in dem Genre nämlich gar nicht so oft.
Im Netz spalten sich ja die Meinungen über dieses Buch - und ich muss sagen, ich selbst bin mir da auch nicht ganz einig... Zum einen schafft es die Autorin wirklich meisterhaft, eine bedrückende und beängstigende Atmosphäre zu schaffen - und das, obwohl eigentlich verhältnismäßig wenig passiert. Zum anderen fand ich diese permanenten Andeutungen, dieses "Um-den-heißen-Brei-herum-schleichen" mit der Zeit einfach nur noch nervig. Wir wechseln in der Zeit immer mal wieder in die Vergangenheit, erleben Rückblicke von Nina sowie ihrer Clique - bei einigen davon habe ich mich ernsthaft gefragt, was das gerade zum Thema beitragen soll, es wirkte nebensächlich und häufig in die Länge gezogen. Die Auflösung des ganzen fand ich dann auch irgendwie creepy - nix halbes und nix ganzes. Pluspunkte also für die Atmosphäre, den Schreibstil und ein Stück weit auch für die Charaktere. Insgesamt aber war es für mich kein leicht zu lesendes Buch, was ich nur bedingt empfehlen kann.
Der Hype um Melanie Raabe ist groß. Gefühlt bin ich der einzige Thrillerfan, der noch nie etwas von ihr gelesen hatte. Das konnte ich so nicht stehen lassen - "Die Wälder" mussten direkt her.
Nina ist eine gute Ärztin und liebt ihren Beruf. Ihre Vergangenheit hat sie hinter sich gelassen. Doch dann stirbt ihr bester Freund Tim, den sie von Kindheit an kennt. Dass er kurz vor seinem Tod mehrmals versucht hat sie zu erreichen, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. Er hat aber auch Kontakt zu anderen aufgenommen und möchte, dass Nina wieder ins gemeinsame Heimatdorf zurückkehrt. Und nicht nur das, sie soll in den Wäldern ein verschwundenes Mädchen finden. Allerdings hat sie sich geschworen nie wieder dorthin zurückzukehren...
Wenn die Autorin eines kann, dann Atmosphäre schaffen. Es passiert unglaublich wenig und trotzdem jagen einen die Wälder einen richtig heftigen Schauer über den Rücken. Der Leser weiß nie was passiert ist und was passieren wird. Man kann viele Vermutungen anstellen, aber es wird das ganze Buch über nur um den heißen Brei geschrieben. Tims Nachrichten werden nur angedeutet, nie inhaltlich wiedergegeben. Ereignisse von früher nur angerissen und nie beschrieben. In jedem anderen Buch wäre ich wirklich genervt gewesen, aber Melanie Raabe hat da einfach ein Talent dafür, nichts zu verraten und trotzdem keine lange Weile aufkommen zu lassen.
Wir lesen nicht nur das aktuelle Geschehen, sondern haben auch immer mal Kapitel, in denen wir von einer Clique lesen. Diese tragen nicht so recht zur allgemeinen Auflösung bei und hemmen auch gerne mal den Lesefluss, weil ich einfach wissen wollte, was denn jetzt in den Wäldern passieren wird. Am Ende ist dann aber alles schlüssig. Mich haben allerdings manchmal die Protagonisten gestört. Ich finde gerade David und Wolff haben für mich überhaupt nicht logisch gehandelt. Wolff mag zwar ein ganz seltsamer Charakter sein, aber ich denke trotzdem nicht, dass sein Verhalten die Autofahrt über so richtig Sinn gemacht hat. Alles in allem hat mich Melanie Raabe aber überzeugt und ich möchte nach und nach gerne ihre anderen Bücher lesen und freue mich sehr darauf
Bislang war ich von den Büchern von Melanie Raabe immer begeistert, sodass ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk "Die Wälder" gefreut habe. Das Buch klang auf den ersten Blick sehr interessant und ich hatte hohe Erwartungen an den Thriller. Leider hat mich dieser jedoch auf ganzer Linie enttäuscht, was ich wahnsinnig schade finde.
Normalerweise mag ich den Schreibstil der Autor immer sehr. Bei "Die Wälder" habe ich die Autorin dagegen kaum wieder erkannt. Die Geschichte wirkt stellenweise unrund, hat unnötige Längen und Logikfehler und ist dazu leider alles alle andere als spannend, sondern plätschert nur lieblos vor sich hin.
Dabei ist der Plot auf dem ersten Blick wirklich nicht schlecht: Nina, die vor Jahren ihr Heimatdorf verlassen hat und nicht mehr dorthin zurückkehren möchte, erhält wie aus dem Nichts eine Nachricht, dass ihr bester Freund Tim, den sie seit Kindheit an kennt, unerwartet verstorben ist. Als wäre das für sie nicht schon traurig genug, erhält sie von Tim auch noch eine Nachricht, in der er sie bittet, seine Schwester zu suchen. Diese ist bereits vor vielen Jahren in den Wäldern verschwunden. Zusammen mit ihrem Ex-Freund David, der im Dorf mittlerweile als Polizist arbeitet, macht sie sich auf die Suche nach Tims Schwester und dabei muss sich Nina ihren ganz eigenen Dämonen stellen.
So gut dies auch anfänglich klingen mag, so schlecht ist die dabei die Umsetzung, denn die Charaktere sind nicht nur nahezu alle vollkommen blass, oberflächlich und austauschbar, sondern auch die Geschichte verläuft immer wieder plätschernd vor sich hin. Spannung kommt hierbei nur selten auf und auch der berühmte rote Faden war für mich leider nicht sichtbar.
Wäre "Die Wälder" insgesamt ein wenig flüssiger und spannender geschrieben und hätten die Figuren etwas mehr Tiefe erhalten, hätte ich mich sicherlich mehr mit dem Thriller anfreunden können. So ist es leider eine Enttäuschung und meiner Meinunung nach das schwächte Buch von Melanie Raabe. Sehr schade!
Dem Erscheinen dieses Buchs habe ich total entgegengefiebert. Ich hab schon mehrere Bücher der Autorin gelesen, allerdings bisher noch keines rezensiert, so wies aussieht. Ja, mich wunderts selbst. Ich war mir total sicher, dass ich schon mindestens drei oder vier Bücher von ihr rezensiert habe. Tja, so kann man sich täuschen. Ich hab jetzt meinen gesamten Blog nochmal durchforstet und hab absolut gar nichts gefunden. Seltsam. Aber ja, kann man nichts machen. Auf jeden Fall hab ich mich wegen den vorherigen Büchern der Autorin total auf diese Neuerscheinung gefreut. Und ich war nicht die einzige: Meine Mutter hat mir das Buch sofort, nachdem es da war, aus den Händen gerissen und erst eine Woche später wieder zurückgegeben. Und ja, es hat uns beiden gefallen.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus zwei Perspektiven erzählt. Das ist Nina in der Gegenwart und eine Bande von Kindern, circa zwanzig Jahre in der Vergangenheit. Nina ist eine junge Ärztin, sehr stur und es fällt mir echt schwer, sie zu beschreiben, ohne zu viel zu verraten. Sie trauert gerade um ihren besten Freund Tim, den sie schon seit ihrer Kindeheit kennt. Als sie ein letzter Brief von ihm erreicht, ist sie überrascht. Er behauptet, dass er einen entscheidenden Hinweis gefunden hat und endlich weiß, wo seine Schwester sein könnte und wer sie entführt haben könnte. Eigentlich wollte er den Plan selbst durchführen, doch naja...das geht ja jetzt nicht mehr. Also macht sich Nina daran, diesen Plan in die Tat umzusetzen. Auch wenn das echt gefährlich ist. Und Gott sei Dank ist sie sich dem auch bewusst. Was mich an ihrer Perspektive etwas gestört hat, war, dass der Leser oft durch sie in die Irre geführt wurde. Das waren so Sachen wie: Sie trifft einen fremden Mann, die gesamte Situation ist total gruselig und alles scheint total gefährlich und erst im nächsten Kapitel versteht man, dass nichts so ist, wie es aussieht und Nina nur "vergessen" hat, zu erwähnen, dass sie den Mann ja doch kennt. Das hat das Buch jetzt nicht versaut oder so und ich fand die Perspektive trotzdem gut gewählt und spannend, aber das hat mich stellenweise doch gestört.
Die Geschichte fand ich total spannend. Nichts ist, wie es scheint. Alles ist in Wirklichkeit ganz, ganz anders. Die Autorin führt sowohl ihre Figuren als auch ihre Leser ständig auf falsche Fährten und genießt das wahrscheinlich auch. Das war meistens sehr gut gemacht und war auch glaubwürdig. Was ich besonders spannend fand, war, dass der größte Teil der Geschichte innerhalb von wenigen Stunden spielt. Sicher drei Viertel des Buches spielen in derselben Nacht und dabei fühlte es sich aber nie an, als hätte die Autorin die Geschichte künstlich in die Länge gezogen, im Gegenteil.
Den Schreibstil fand ich toll, allerdings war das für mich nicht wirklich überraschend. Ich weiß ja, dass die Autorin gut schreibt. Hätte sich das plötzlich geändert, wäre dieser Absatz wohl länger, da dem aber nicht so ist, reicht es wohl, was ich bisher geschrieben habe.
Die Ärztin Nina wird von jetzt auf gleich aus ihrem Alltag gerissen als sie erfährt, dass ihr bester Freund Tim nicht mehr lebt. Nach kurzer Überlegung beschliesst sie, sich den Dämonen von früher zu stellen und kehrt ängstlich aber entschlossen in ihr Heimatdorf zurück. Aber vorher muss sie durch die Wälder....
Nina war mir sofort sympathisch und auch die Spannung war irgendwie von Anfang an greifbar. Nachdem vor einigen Jahren Gloria verschwunden ist und jeder im Dorf irgendwie Angst vor Wolff hat, war ich natürlich gespannt was denn damals geschehen ist und was im "Jetzt" alles passieren wird. Außerdem gibt es noch Kapitel von Peter zu lesen, ebenfalls von früher als dieser noch ein Kind war. Auch diese Kapitel waren unheimlich spannend. Das Geschehen spielt sich größtenteils im Wald ab, was nochmal eine extra dustere und irgendwie unheimliche Atmosphäre eingebracht hat. Außerdem kommt der Thriller ohne Blut aus, was ich immer ganz gut finde, ich brauch es eigentlich nicht ganz so blutrünstig. Auch einige kleine Überraschungen hält das Buch bereit, Langeweile kam bei mir zumindest nicht auf. Je mehr die Seiten sich dem Ende geneigt haben, umso größer wurde auch meine Ungeduld zu wissen wie denn nun alles zusammenhängt. Das Ende war dann nochmal richtig Nervenkitzel und alle meine Fragen wurden beantwortet. Klasse Thriller, der super ohne Blutvergießen auskommt!
Das Buch fing sehr vielversprechend an. Die erste Hälfte des Buchs gefiel mir und ich hätte bis dahin 5 Sterne gegeben. Jedoch fiel mir auf, dass der Erzählstil irgendwie gar nicht so mit Raabes anderen Büchern, die ich von ihr gelesen habe, Die Falle und Der Schatten, übereinstimmt.
Was ich sehr gut fand, sind die Tiere, die eine große Rolle spielen. Der Antagonist heißt z.B. Wolff und man könnte annehmen, dass evtl. in den Wäldern auch Wölfe sind. Ebenso der Tiger, wo man sich erst fragt, ist er nur surreal und geträumt oder doch real. Ich habe von der Gesamthandlung viel mehr erwartet. Wolff blieb erstmal ein Mysterium und dann erfuhr man doch nur, dass er einfach ein Unsymphat ist. Die Idee mit der Kinderclique, die sich später wiedertrifft, um dem Bösewicht das Handwerk zu legen, war die Haupthandlung der ganzen Geschichte. Es erinnerte mich nämlich sehr an Stranger Things oder an den Club der Verlierer von Stephen King's ES.
Das Ende hat mich dann einfach ziemlich gelangweilt.
Nachdem Melanie Raabe viele Krimi- und Thriller-Fans mit ihrem Werk „Der Schatten“ so begeistert hat, war ich jetzt auch sehr gespannt auf ihr neuestes Buch. „Die Wälder“ klang nach einem düsteren und spannenden Thriller voller Geheimnisse. Und obwohl ich phasenweise den Schreibstil der Autorin extrem mochte, gab es auch genauso oft Momente, in denen ich mich beim Lesen etwas gelangweilt habe und partou nicht in die Geschichte gefunden habe. Die Protagonistin Nina war mir besonders am Anfang sehr sympatisch und aufgrund der schnellen Handlung und detaillierten Schreibweise kam schnell Spannung auf. Doch dann kam der Moment, als ich die ersten Formulierungen aufschnappte, die den Schreibstil für mich etwas ruiniert haben. Melanie Raabe neigt in diesem Buch zu Dopplungen und nutzt viel zu einfache Satzkonstruktionen, die sich nur sehr holprig lesen lassen.
Der Mittelteil war dann relativ wirr und durcheinander. Ich konnte der Handlung nur schwer folgen, vielleicht ging auch deswegen etwas die Spannung flöten. Viele Ereignisse wirkten konfus und undurchdacht. Die Auflösung am Ende war dann auch noch recht unspektakulär und ernüchternd. Es gibt viele spannende Momente in „Die Wälder“, diese sollte man jedoch nicht unbedingt auf ihren Realitätsgehalt testen – nur wenn man dieses Buch als eine reines Unterhaltungswerk sieht, kann man es genießen. Die Logiker unter euch werden bestimmt die ein oder andere Stelle finden, über die man beim genauen Nachdenken stolpert. Denn manche Situationen sind bei genauerem Hinsehen schon etwas abstrus. „Die Wälder“ ist ein lockerer Thriller für zwischendurch, aber definitiv nicht das beste Werk von Melanie Raabe. Wenn ihr ein Buch der Autorin lesen wollt, dann wagt euch zuerst an eines ihrer anderen Bücher.
3,5/5 Sterne
*Vielen Dank an den btb Verlag für das Rezensionsexemplar*
» 2.5 von 5 Sternen « Melanie Raabe wagt sich mit ihrem neuen Werk ins Mystery-Genre. Grundsätzlich erstmal kein Problem, doch einerseits sollte man als Leser eventuell darauf vorbereitet werden; und andererseits heißt "Mystery" nicht, dass es unrealistisch werden sollte. Denn das ist es! Während der Einstieg noch die heiß ersehnte, düstere Stimmung verbreitet, lässt die restliche Geschichte mich ziemlich enttäuscht zurück. Etliche, langweilige Kapitel, die selbst rückblickend keinen Sinn ergeben; gefühlt tausende von Zufällen und eine so banale Auflösung, dass es beinah wehtut. Mir fehlen die Vergleichswerte, keine Frage, aber der Hype um diese Autorin ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar. Einzig und allein dem Einstieg, und vielleicht auch noch dem recht angenehmen Schreibstil sind diese 2.5 Sterne zu verdanken. In meiner ausführlichen Rezension » hier « habe ich all meine Kritik nochmal aufgelistet - falls ihr also gern mehr wissen möchtet, schaut am besten dort vorbei.
Puh, das wird ein schwieriges Review und die Sterne-Bewertung wird noch schwieriger. Aber ich versuche es mal.
Handlung: Ohne Spoiler schnell erzählt: Seit ihrer Kindheit hat Nina keinen Fuß mehr in das kleine Dorf gesetzt, in dem sie aufgewachsen ist. Ein dunkler Schatten liegt über dieser Vergangenheit. Denn obwohl Nina viel Schönes mit dem Dorf verbindet, unter anderem eine innige Freundschaft mit drei Jungen aus dem Dorf, erzählt es auch das düsterste Kapitel ihrer Kindheit. Denn um das Dorf liegen die Wälder. Und in den Wäldern gehen schreckliche Dinge vor sich. Zumindest erzählt man sich das. Als Ninas Jugendfreund Tim überraschend verstirbt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ins Dorf zurückzukehren. Und mit der Rückkehr kommt die Vergangenheit zurück.
Ich muss gestehen, ich hatte insgesamt etwas Anderes erwartet, als ich anfing, "Die Wälder" zu lesen. Ich hatte mehr Stephen King, mehr "Blair Witch Project" mehr Mystery, mehr Düsternis erwartet. Die Atmosphäre der Geschichte hat zwar stets etwas Abgründiges, sie verliert sich aber recht schnell und wird nicht so intensiv in Szene gesetzt, wie ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte.
Bleibt man beim Vergleich mit King, so ist "Die Wälder" eher mit "Stand by me" als mit "Friedhof der Kuscheltiere" zu vergleichen. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über Erwachsenwerden, über Einschnitte im Leben, über Trauma und über Bewältigung. Wer also einen actiongeladenen Thriller mit krassen Twists und Wendungen erwartet, der wird am Ende enttäuscht werden. Das Erzähltempo ist langsam, die Spannungskurve ist immer präsent, verläuft aber insgesamt eher subtil. Trotzdem war ich von Anfang bis Ende von der Story gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht.
Was die Auflösung und Hintergründe angeht, fühle ich mich etwas zwiegespalten. Zum einen feiere ich "Die Wälder" dafür, dass es ein herausragender Gegenentwurf zu den überladenen, oft unrealistischen, von Gewalt und krassen Wendungen nur so strotzenden Thrillern à la Fitzek ist. Zum anderen bleibt aber auch eine Spur Enttäuschung, ein Wunsch, es hätte vielleicht etwas mehr sein dürfen.
Figuren: Der Roman gliedert sich in zwei Handlungsstränge, einer aus der Sicht von Nina, einer aus der Sicht des vielleicht zehnjährigen Peter, der ebenfalls im Dorf wohnt. Was sich mir dabei dramaturgisch nicht erschlossen hat, ist
Insgesamt sind die Charaktere sehr gut, sehr stimmig, sehr vielfältig aufgestellt. Dass Peter als schwarzer Junge in einem ländlichen Dorf aufwächst (und auch der damit einhergehende Rassismus), wird in feinen Nuancen und Untertönen thematisiert, sodass ich die Vermutung schon lange hatte, bevor seine Hautfarbe aktiv benannt wird. Auch das Outing einer weiteren zentralen Figur wird angenehm normalisiert. An einigen Stellen empfand ich das Handeln der Figuren als etwas unglaubwürdig (), insgesamt empfand ich das Arrangement und die Dynamik zwischen den Figuren aber als hervorragend umgesetzt. Gerade die Psychologie der Figuren, ihren Umgang mit der Vergangenheit und den Herausforderungen der Gegenwart waren ausgesprochen stimmig und ich konnte mich komplett hineinversetzen.
Sprache: Das ist Melanie Raabes ganz großer Pluspunkt, ich liebe ihre Bildsprache, ihre Liebe zu kleinen, teils irrelevanten, aber bezaubernden Details und vor allem liebe ich in diesem Buch ganz besonders die popkulturellen Anspielungen, die einfach eins zu eins von mir sein könnten. XD
Hörbuch: Die Sprecherin Anna Schudt macht einen großartigen Job und gefiel mir sehr gut.
Fazit: Blicke ich auf Melanie Raabes Gesamtwer, gefielen mir "Die Wälder" durchaus besser als "Die Wahrheit", reichen aber nicht an "Der Schatten" heran. Deswegen erscheinen 4 Sterne angemessen. Besondere Pluspunkte gibt es für die tolle Sprache, für die Nostalgie-Vibes, für die beklemmende Atmosphäre und dafür, dass dieser Spannungsroman ganz ohne haarsträubende Wendungen, krasse Gewaltdarstellungen oder ähnliche überzogene Stilmittel auskommt und trotzdem bis zum Schluss spannend bleibt.
Wer psychologisch gut konstruierte, langsam und sehr nah an den Figuren erzählte Spannungsromane mag, die viel mehr zu bieten haben, als einen Thriller, der wird dieses Buch sicher mögen.
Für alle, die es interessiert, hier noch meine Content Notes für den Roman:
„Die Wälder“ ist ein neuer Thriller der Autorin Melanie Raabe.
Inhalt: Nina erfährt, dass ihr bester Freund Tim aus Kindheitstagen verstorben ist. Kurz vorher hat er versucht sie zu erreichen und hat ihr einen Auftrag hinterlassen. In ihrer gemeinsamen Kindheit in einem Dorf nahe „der Wälder“ verschwand vor 20 Jahren Tims Schwester. Nun schickt Tim Nina in das Dorf um das letzte Puzzleteil zu finden.
Meinung: Der Schreibstil von Melanie Raabe ist locker und gleichzeitig sehr fesselt. Ich bin durch die Seiten geflogen und konnte kaum aufhören.
Das Buch startet sehr spannend und vermittelt die ganze Zeit eine gruslige Grundstimmung. Diese bleibt das ganze Buch vorhanden und ist vorallem bei Szenen im Wald super spürbar.
Die Story rund um das Verschwinden von Tims Schwester, sowie alle Ereignisse nun in der Gegenwart sind ziemlich mysteriös und somit möchte man als Leser immer wissen wie es weitergeht. Auch durch die wechselnden Perspektiven, die zum einen die Geschehnisse in der Gegenwart, als auch eine Gruppe von 4 Kindern und deren Kindheit im Dorf darstellen, ist das Buch ein richtiger Pageturner.
Die Auflösung und Zusammenführung beider Handlungsstränge hat mir sehr gut gefallen und die Spannung war für mich immer vorhanden. Allerdings gab es, besonders am Ende, viele Wendungen und Vorkommnisse, die mir dann doch zu zufällig und konstruiert wirkten. Die Spannung hat dies für mich nicht genommen, aber die Zusammenhänge waren für mich dann nicht immer ganz realistisch glaubhaft.
Fazit: Ein sehr spannendes Buch, welches ich wirklich sehr empfehlen kann. Ein Stern Abzug für die doch recht konstruierten und zufälligen Zusammenhänge, besonders am Ende.
Die Hauptperson war mir leider total unsympathisch. Alles was sie im ersten 3/4 des Buches getan hat, war für mich - mit normalem Menschenverstand irgendwie nicht nachvollziehbar. Das Buch wird in zwei Strängen erzählt: in der Gegenwart und in der Vergangenheit die dann beide zusammen finden: die Story klärt sich langsam im letzten Viertel. Und manche Dinge klären sich auch erst auf dem letzten Seiten. Habe was vollkommen anders von dem Buch erwartet und musste an manche Stellen teilweise ganze Absätze bis hin zu Seiten überspringen weil es zu ausschweifend und langweilig war.
Im Schnitt gefällt mir bisher leider nur jedes zweite Werk der Autorin. "Die Falle" fand ich grandios, "Der Schatten" mitreißend, "Die Wahrheit" und "Die Wälder" haben mich jedoch sehr enttäuscht.
Dabei liebe ich den Schreibstil von Melanie Raabe sehr. Er zeichnet nicht nur Kulissen, sondern er erfüllt sie mit Atmosphäre, mit Authentizität - schlicht: er haucht ihnen Leben ein. Auch dieses Mal habe ich mich wieder auf den ersten Seiten in diese Wortmagie verliebt. Diese Magie baut zwar Brücken und sorgt dafür, dass man bis zur letzten Seite blättert, ist letztlich aber nur ein kleiner Teil des Gesamterlebnisses und konnte mich schlichtweg nicht über die sehr zähe, unstrukturiert wirkende Story hinwegtrösten.
Es wurden unglaublich viele Fäden gesponnen, die am Ende aber einfach nicht zusammengepasst und miteinander harmonisiert haben - irgendwas hat sich beim Lesen einfach falsch angefühlt. Und obwohl mich die Geschichte der Freunde berühren konnte, hat mich alles drum herum kaum mitgekommen. Mir hat die Spannung gefehlt, dieses Gefühl des "Ich-muss-unbedingt-wissen-wie-es-weitergeht" und deshalb konnte mich dieser Thriller am Ende nicht ganz von sich überzeugen.
Mich hat Melanie Raabe mal wieder mit einem Buch vollkommen in ihren Bann gezogen. Ja, es gibt sicher so einige auch berechtigte Kritikpunkte zur Vorhersehbarkeit der Twists oder Motivation der Figuren. Hier wurde mit der Geschichte um Glorias Verschwinden sicher nicht das Rad neu erfunden und auch sonst finden sich hier einfach sehr viele bewährte Krimi/Thriller-Techniken und Motive. Aber was auch dieses Buch einfach so großartig macht, sodass ich über seine Makel hinwegesehe, ist, wie es eine Stimmung erzeugt und die Leser*innen mitnimmt. Mir haben außerdem die zwei Handlungsstränge, die beide auf eine Enthüllung hinarbeiten, sehr gut gefallen. Vor allem habe ich mich dabei ertappt, dass ich am Ende so gerne so viel mehr über die einzelnen Figuren gelesen hätte. Über Tims Leben, über Davids Sicht, über Ninas Erkenntnisse und ganz besonders auch wie es weitergeht. Ich hätte da also durchaus Interesse an einer Fortsetzung oder erweitertem Universum. Insgesamt handelt es sich bei dem Buch um eine Mischung aus Thriller und Roman, was mir sehr gut gefallen hat.
Dałam drugą szansę Melanie Raabe i chyba będzie ona zarazem ostatnią. Według okładki ta powieść to thriller, w moim odczuciu bardzo nudny niby-thriller. Nie znalazłam w nim ani niepokojącej atmosfery, ani napięcia, ani ciekawych charakterów.
Nina jest lekarką, pochodzi z małej wioski położonej w bardzo odległym miejscu pośród lasów. Od dzieciństwa utrzymuje przyjaźń z Timem, który niespodziewanie umiera. Przed śmiercią wysyła jej list, w którym powołuje się na tajemniczą historię z dzieciństwa, której rozwiązanie rzekomo odnalazł. Nina kontaktuje się z kolejnym kolegą z paczki z dzieciństwa, który, jak się okazuje, dostał podobny list, zawiadamiając go, że planuje realizację planu Tima. Ów plan zakłada podróż do wioski z pewnym mężczyzną, który regularnie pokonuje trasę Berlin - wieś. David nie przystaje na ten plan, ale Nina decyduje się zaryzykować. Kierowcą jest Wolf - postrach dzieciństwa, człowiek, który w paczce Niny wzbudzał panikę i którego dzieci podejrzewajały o porwanie siostry Tima - Glorii. To właśnie odszukanie Glorii było celem Tima, którego nie zrealizował przed śmiercią. Siedemnastolatka pewnego dnia zniknęła, a ostatnią osobą, z którą ją widział Tim był właśnie Wolf.
Also so genau weiß ich gar nicht wie ich das Buch finde… ich überlege auch immer noch ob ich dem Buch 2 oder 3 Sterne geben sollte😅 das Ende hat man nicht sehen kommen. Was ich nicht gemocht habe ist das mit Tims Geist.. Wolffs Tod kam irgendwie sehr plötzlich, was ich nicht nachvollziehen kann.. Ich fande, dass es nicht so wirklich ein Thriller war.. gibt bessere
This entire review has been hidden because of spoilers.
ein okayer Thriller bei dem leider jeder Twist vorhersehbar war und die gesamte Spannung einzig durch kurze Kapitel und zwei sich abwechselnde Erzählstränge erzeugt wird. Außerdem haben mich die diversen Cliffhanger, die beinahe an jedem Kapitelende zu finden sind mehr gefrustet als dass dadurch Spannung aufgebaut wurde.