Ihr größter Traum ist es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde
Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen, und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ...
Auftakt der dreibändigen New-Adult-Reihe von Kara Atkin
Kara Atkin lebt mit ihrer Katze in einer kleinen, aber feinen Wohnung in Osnabrück und dezimiert dort den Teevorrat der hiesigen Supermärkte. Wenn sie nicht gerade an ihrem nächsten Projekt feilt und in Plots und Charakterbeschreibungen ertrinkt, dann verbringt sie ihre Zeit entweder mit ihren Freunden oder gemütlich auf der Couch mit einem guten Buch, einer Serie oder dem ein oder anderen Videospiel.
Das ist genau das, was ich mir ehrlich gesagt unter einem New-Adult Roman vorstelle. Neuanfänge, die erste Liebe, Freundschaften, Dramen, einfach alles. Charakterentwicklungen werden hier auch sehr groß geschrieben.
Unsere wirklich super schüchterne Protagonistin Raelyn hat eine so krasse Entwicklung in diesem Buch durchgemacht, dass ich immernoch begeistert bin. Das gibt mir übrigens Hoffnung :D Ich konnte mich wirklich sehr gut mit ihr identifizieren, sowohl was ihren Charakter als auch ihre häusliche Situation anging. Tatsächlich würde ich mich so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass ich noch nicht allzu oft darüber gelesen habe. Diese Tatsache trug natürlich auch immens dazu bei, dass ich dieses Buch so geliebt habe.
Hunter war von Anfang an ein kleines Mysterium in diesem Buch, das ich nur zu gerne ergründen wollte. Auch er hat mir als Protagonist wirklich sehr gut gefallen. Umso besser fand ich es, dass es teilweise auch Passagen gab, die aus seiner Sicht erzählt wurden. Den Plot Twist um seinen Charakter fand ich auch super faszinierend, da mich dieses Thema wirklich unglaublich interessiert. Besonders die Tatsache, dass sich das im Laufe der Geschichte bereits immer weiter gesteigert und angekündigt hat, fand ich super.
Aber auch die anderen Charaktere - Kate, Tyler & April - konnten mich mit ihrem Humor und Charme ebenfalls sofort von sich überzeugen, sodass ich nun mehr als gespannt bin auf ihre Geschichten. Leider müssen wir uns da aber noch eine ganze Weile gedulden...
Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der ein Fan von Mona Kasten oder Laura Kneidl ist. Und ich hoffe wirklich, dass wir noch viel von Kara Atkin hören werden! :)
4 Sterne für diese tolle Geschichte⭐ Am Anfang hat es ein bisschen gedauert, bis etwas im Buch passiert ist und ich mich reingefunden habe. Aber ab ungefähr Seite 120 ging es richtig los und ab da hat es mir auch echt super gefallen. Raelyn ist eine ziemlich schüchterne und unsichere Person, aber sie entwickelt sich in der Geschichte sehr gut. Nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam. Hunters Story hat mich ein wenig überrascht, weil ich erst nach 200 Seiten gemerkt habe, dass er auch ein Geheimnis hat. Man bekommt aber erst ziemlich langsam eine Vorahnung, um was es sich genau handelt und ich war mir bis zum Ende auch nicht wirklich sicher. Dieses Thema hat mir wirklich sehr gut gefallen, da ich es schon in einer meiner Lieblingsserien gesehen habe und es ein echt interessantes Thema ist. Wie Personen wie zum Beispiel Amber damit umgegangen sind, zeigt, wie sehr sowas auf Unverständnis stoßen kann und wie wichtig es ist, sowas auch zu erkennen, vor allem deswegen, weil die Betroffenen ja überhaupt nichts dafür können. Die Szenen von Raelyn und Hunter gemeinsam waren einfach nur wunderbar, weil sie einander wirklich gut tun. Er holt sie aus ihrem Schneckenhaus langsam aber sicher raus und sie hilft und unterstützt ihn mit seinen Problemen. Die Atmosphäre mit San Teresa hat mir auch super gut gefallen. Forever Free ist ein gutes und solides 4 Sterne Buch und ich freue mich schon sehr auf die Bände über Kate und April/Tyler (zu denen ja auch schon einige Andeutungen vorkamen😍). Da muss ich mich ja leider noch mehrere Monate gedulden.
3,5-3,75/5⭐️ Finde den Scheibstil von Kara Atkin sehr angenehm. ☺️ Mag die Charaktere sehr gerne und liebe das Zusammenspiel der Freundesgruppe. Das Ende kam mir persönlich etwas zu schnell und ich hätte mir gewünscht, dass gerade darauf etwas mehr eingegangen worden wäre. Aber alles in allem sehr schönes Buch für zwischendurch. 😊 Kann ich empfehlen.
This review may contain SPOILERS! I truely enjoyed this book, even though I initially thought it was going to be yet another college romance with the same patterns as all the others! I won't say that it was revolutionary, but the story was captivating, the atmosphere was chill and comforting, and the characters really kept my interest. I know someone struggeling with the same condition that the love interest, Hunter, struggles with so I kinda know how that feels like someone related to that person and I really think the author truely depictured an authentic image of how that is portrayed, at least to me it seemed that way. The only thing I really have to be critical about was the fact that the main character, Raelyn, somehow jumped from one safety net to another, and that she should've kinda been single a little longer and felt more comfortable in her own skin, before jumping into a relationship. In the beginning, she was too dependent on her mother which, in her own words, restricted her, afterwards she based her decisions on the well being of Hunter. One example of that is her running away before her finals because of a fight she had with Hunter. A scene that easily could've turned toxic for her. Nonetheless I enjoyed this story from beginning till end, and I'm excited for Kate's story next. I also think that I will like her story a bit more, just based on the fact that she was my favorite character from this book! 4/5 stars
Ich habe wirklich nur Pech mit deutschem New Adult. Dabei fing das Buch wirklich vielversprechend an. Die ersten Seiten hatten einen tollen Schreibstil und ich mochte die Protagonistin auf Anhieb. Doch leider verflog meine anfängliche Begeisterung auch schnell wieder, als ich gemerkt habe, dass der LYX Verlag hier mal wieder eine junge Autorin abgedruckt hat, die keinerlei Ahnung davon hat, wie man eine Geschichte aufbaut. Das Buch strotzt vor Längen – ohne wirklich etwas zu erzählen. Eine belanglose Szene reiht sich an die nächste. Und dann und dann und dann.... Bis Raelyn und ihr Loveinterest Hunter überhaupt das erste mal miteinander reden vergehen über 100 Seiten. Und auch dann konnte ich zwischen den beiden keinerlei Prickeln spüren. Dafür hat Frau Atkin dafür gesorgt, dass ich das Wort ozeanblau nicht mehr hören kann. Ich habs doch verstanden, dass seine Augen ganz toll blau sind. Ist es wirklich nötig, das in jeden dritten Satz zu wiederholen? Was mich auch schier in den Wahnsinn getrieben hat, waren Raelyns unterwürfige Gedankengänge. Klar, sie ist schüchtern, aber das hätte ich auch begriffen, ohne, dass sie endlose Monologe gehalten hätte, in denen sie sich selbst kasteit. Nach knapp der Hälfte habe ich dann aufgegeben. Ich wollte das Buch so gerne mögen, aber wenn ein Autor sich nicht an die einfachsten Plotstrukturen halten kann und einfach drauf los schwadroniert, so dass das Buch gar keine Chance hat, Spannung aufzubauen, dann hat es einfach keinen Sinn. Ich schätze, ich werde mich in Zukunft von deutschen New Adult Veröffentlichungen aus dem LYX Verlag fern halten. Denn anscheinend legt der Verlag hier keinen großen Wert auf den Inhalt. Bei US-Veröffentlichungen hatte ich die beschriebenen Probleme noch nie mit einem Buch. Schade.
MEINE MEINUNG Das Cover hat mich mit seinen sommerlichen Farben gleich angesprochen und der Klappentext hat mir eine schöne, sommerliche College Geschichte versprochen, die dennoch einen gewissen Tiefgang hat. Ich habe im Vorfeld noch keine einzige Rezension gelesen und bin sehr unvoreingenommen an das Buch heran gegangen.
Raelyn kommt ursprünglich aus New York, reist allerdings nun durch das halbe Land, um in San Teresa zur Uni zu gehen. Das schüchterne Mädchen möchte am liebsten so weit wie möglich von ihrem alten zu Hause weg und beginnt nun in Kalifornien, Kommunikation zu studieren. Allerdings hat sie sich das ganze etwas einfacher vorgestellt, vor allem das Ding mit dem Freunde finden fällt ihr schwer. Bis sie auf Kate trifft, die sie unter ihre Fittiche nimmt und ihr den geheimnisvollen Hunter vorstellt, zu dem sie sich gleich hingezogen fühlt...
Raelyn ist eine sehr verunsicherte junge Frau, die aufgrund früherer Erfahrungen und Erlebnisse, sowie dem Einfluss ihrer Mutter, sehr abgeschirmt lebt. Sie hat große Angst vor (fremden) Menschen und ihr fällt es schwer, mit anderen zu sprechen. Sie macht es lieber anderen recht, als sich selbst und macht es sich selbst dadurch noch schwerer. Sie hat wenig Lebenserfahrungen, die sie auf das wahre Leben hätte vorbereiten können und ist deswegen häufig sehr naiv.
Hunter im Gegensatz kümmert sich nicht um seine Mitmenschen. Er hat einen kleinen, ausgewählten Kreis von sehr guten Freunden und mehr braucht er nicht. Er studiert Musik und produziert aktuell gemeinsam mit anderen Musikern ein eigenes Album. Er könnte tagelang in seine Arbeit versinken, nicht schlafen oder essen und hört erst auf, wenn er dazu gezwungen wird. Er verrät nicht viel über sich selbst und möchte seine Dämonen lieber selbst in den Griff bekommen.
Raelyn und ich sind uns ähnlicher, als ich zugeben möchte. Ehrlich gesagt habe ich mich in vielen der Situationen selbst wieder erkannt und bin ein wenig über mich selbst schockiert. Ich verstehe ihre Angst vor Menschen, ich spreche nicht gerne vor anderen und verhaspel mich selbst schnell, wenn ich es doch tue. Ich entschuldige mich zu oft, genau wie Rae und gucke immer erst, ob es allen anderen gut geht. Und Gott, ist das anstrengend für das Gegenüber! Ich hätte Rae so gerne so oft geschüttelt und ihr gesagt, dass sie nicht das fünfte Mal in Folge entschuldigen muss, als ich gemerkt habe, dass ich es genauso tue und es mir nie wirklich auffällt. Irgendwie hat mir das Buch in dem Sinne die Augen etwas öffnen können und ich habe gemerkt, wie anstrengend dieses Verhalten wirklich für beispielsweise meinen Freund sein muss. Das ist auf jeden Fall schon mal ein positiver Nebeneffekt dieses Buches, denn daran möchte ich nun auf jeden Fall arbeiten!
Aber kommen wir Raelyn zurück. Obwohl wir beide uns so ähneln, konnte ich nicht viel mit ihr als Charakter anfangen. Erst zum Ende hin werden wir ein wenig über ihre Vergangenheit aufgeklärt, doch haben mir die wenigen Sätze dazu nicht gereicht. Es steckte so viel Potential in ihr und ihrer Familiengeschichte, das aus meiner Sicht sehr verschenkt wurde. Auch das Verhältnis zu ihrer Mutter fand ich lange Zeit sehr unerklärt, bis es schlagartig aufgelöst wurde. Da hätte ich mir einfach mehr logische Aufarbeitung gewünscht.
Hunter konnte ich lange Zeit überhaupt nicht einschätzen. Er wirkte wie ein wahrer Workaholic, der immer und immer arbeitet, doch es steckt weitaus mehr dahinter. Zudem lebt er stets sehr zurückgezogen, zeigt hin und wieder aber auch seine große Abenteuerlust. Ich bin lange Zeit einfach nicht schlau aus ihm geworden. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass ihn nicht viel ausmacht, außer seine Musik und die Tatsache, dass er so mysteriös ist. Auch Raelyn hat er stets unterschiedlich behandelt, er war oft etwas ignorant ihr gegenüber und im nächsten Moment der größte Prinz...
Auch die Nebencharaktere möchte ich kurz ansprechen. Kate, die selbstbewusste und extrovertierte Studentin, die Raelyn gleich unter ihre Fittiche genommen hat, ist wunderbar. Sie hat ordentlichen Schwung und Witz in die Handlung gebracht und ist gleichzeitig eine sensible und wahre Freundin für Raelyn. Ich freue mich schon total auf den 2. Teil mit ihrer Geschichte. April, die dritte im Bunde, konnte ich ebenso wie Hunter kaum einschätzen. Teils ist sie lieb und kümmert sich um Raelyn, teils ist auch sie etwas abgeneigt und scheint genervt. Dennoch bin ich auch auf ihre Geschichte gespannt.
Aber kommen wir erst einmal wieder zurück zur Geschichte von Raelyn und Hunter. Der Roman ist in der Ich-Form, aus wechselnden Perspektiven geschrieben worden. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und durch die Wechsel konnte man gut auch hinter Hunters Fassade schauen.
Der Handlung stehe ich allerdings mit gemischten Gefühlen gegenüber. Der erste Teil, in etwa bis Seite 150, hat sich wahnsinnig gezogen. Natürlich bedarf es stets einer guten Einleitung, sodass wir mit Charakteren, Atmosphäre und der Uni-Welt zurecht kommen, doch war mir diese Einleitung auf jeden Fall zu lang. Es passiert nicht viel, die Handlung plätschert sehr vor sich hin und obwohl es sich flott lesen lies, hat es sich sehr gezogen.
Zum Glück nimmt die Handlung anschließend immer mehr an Fahrt auf. Doch wirklich mitreißend wird sie erst auf den letzten Seiten, in denen allerdings zu viele Höhepunkte nacheinander gestaut werden. Für ein Buch des Genres ist es mit 469 Seiten nicht wirklich dünn und trotzdem wurden alle wichtigen Themen auf wenige Seiten gequetscht. Es hätte sich so angeboten, diese Themen auszufächern, nach und nach zum Vorschein kommen zu lassen und nacheinander zu behandeln. Doch hier kam alles Schlag auf Schlag. Was am Anfang an Spannung gefehlt hat, kam am Ende doppelt.
Und dabei wurden super wichtige Themen angesprochen! Raelyn hat eine spannende Vergangenheit und ein interessantes Verhältnis zu ihrer Mutter, was jedoch in wenigen Seiten abgehandelt ist. Hier gab es so so viel Potential schöne Entwicklungen zu beschreiben und auf die entsprechende Thematik einzugehen, doch leider gab es das nicht. Aber auch Hunter verbirgt ein Geheimnis, aus dem man deutlich mehr hätte machen können. Ich finde es immer sehr wichtig, wenn dieses Thema in Büchern aufgegriffen wird. So kann man die Leser*innen gut damit vertraut machen und sie sogar dafür sensibilisieren. Doch leider wurde es nur kurz angesprochen, glücklich abgehandelt und fertig. Das hat mich noch mehr enttäuscht, als Raelyns Vergangenheit. Ich finde, wenn man schon das Fass mit dem Thema aufmacht, dann sollte es auch wirklich thematisiert und nicht auf zwei Seiten abgehandelt werden. Weiter unten werde ich nach einer Spoiler-Warnung noch einmal darauf eingehen.
Insgesamt kann ich sagen, dass ich das Buch ganz nett fand, aber nicht überragend. Ich liebe College-Geschichten, doch diese hat ihr (großes) Potential einfach nicht ausschöpfen können. Wir hatten hier wirklich sehr schöne Szenen, das ganze Feeling hat mich total erreich und der Schreibstil war wirklich sehr angenehm zu lesen. Leider ist es letztendlich an der ungleichen Verteilung der Spannungsmomente und der Gewichtung der Themenbehandlung gescheitert.
FAZIT Eine nette Geschichte, von der ich beim Lesen mehr erwartet hätte. Die Idee und auch die Ansätze haben mir sehr gut gefallen, doch leider hat die Handlung mich nicht begeistern können. Wo der Anfang sich sehr gezogen hat, war der letzte Teil von Höhepunkten überflutet. Es wurde wichtige Themen angeschnitten, die leider zu schnell wieder fallen gelassen wurden. Ich bin dennoch gespannt auf die folgenden Teile.
Im Folgenden werde ich meine Meinung noch etwas genauer erklären. Da bleiben Spoiler leider nicht aus! Also bitte nur lesen wenn du gespoilert werden möchtes doer das Buch schon kennst!
Ich möchte doch noch kurz erklären, was ich mir mehr für die Handlung gewünscht hätte. Wir erfahren sehr schnell, dass Raelyns Vater gestorben ist und wir merken auch früh, dass ihre Mutter einen sehr großen Beschützerinstikt hat. Im weiteren wird schließlich erklärt, dass die Sorge ihrer Mutter deutlich größer ist, als zunächst angenommen und dass Raelyns Schüchternheit und unsichere Art durch ihre ehemaligen Mitschüler kommt, die sie gemobbt haben. Das ist ein sehr großes und wichtiges Thema, das einfach nur schnell erklärt wurde. Es gab ein, zwei Rückblenden und nach einem klärenden Gespräch mit der Mutter, haben sich beide urplötzlich zum Besseren gewandelt. Hier hätten weitere Rückblenden, mehr Gespräche mit der Mutter und eventuelle Aufklärungs-Ansätze über Mobbing sehr geholfen.
Noch enttäuschter war ich bei Hunter und seiner bipolaren Erkrankung. Auf den letzten Seiten wirft er Raelyn das Wort vor die Füße, erklärt ein, zwei Sätze dazu, Raelyn sagt "ich liebe dich trotzdem" und das Thema ist abgehakt?? Da war ich super enttäuscht. Die Krankheit und allgemein das Thema psychische Krankheiten ist so so komplex, das kann man doch nicht in zwei Seiten abhandeln! Auch hier hätte schon viel viel früher angesetzt werden müssen. Es werden zwar ansatzweise Hunters Phasen gezeigt, welche von zurückgezogenem Workaholic über gereizt und gestresst bis zu freien und glücklichen Motorradfahrer gehen. Aber das ist schließlich nicht alles, was in der Krankheit passiert. Ich selbst kenne mich hier nur bedingt aus, aber genau deswegen finde ich es so wichtig, so etwas gut aufzuziehen. So kann einem das Krankheitsbild etwas klarer gemacht werden und so könnten Außenstehende diese Krankheit vielleicht etwas mehr verstehen. Natürlich erwarte ich nicht, dass die Autorin von Liebesromanen die komplette Darstellung und Aufklärungsarbeit einer psychischen Krankheit leistet. Doch erwarte ich schon, wenn sie einem Protagonisten diese Krankheit gibt, dass das auch Thema der Handlung wird. Es hätte schon eher angesprochen werden sollen, sodass auch Raelyn sich mit dem Thema hätte auseinander setzen können. So hätten sie es gemeinsam aufarbeiten können, wir hätten mehr Einblicke in das Thema erhalten und ich wäre zufriedener gewesen. So war es mir einfach zu plump. Als müsse das große Geheimnis eben noch gelüftet werden und fertig.
Jetzt habe ich mich wirklich noch ein wenig in hochgeredet, aber es musste einfach noch raus. Wäre das anders in die Handlung mit eingebaut worden oder meinetwegen auch gar nicht erst thematisiert, hätte mir das Buch noch einen Ticken besser gefallen.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil es einfach sooo gut klang. Ich als College Geschichten Liebhaber musste es einfach lesen. Deshalb war es auch umso enttäuschender, dass mir das Buch nicht sehr gefallen hat. Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und mochte den flüssigen und leichten Schreibstil der Autorin wirklich sehr. Leider zieht sich der Anfang sehr, das ganze Buch ist etwas langatmig, weshalb ich zugeben muss ein paar Seiten übersprungen habe. Der Collegealtag wurde mir zu sehr beschrieben, ich kannte am Ende ein paar Professoren sehr gut und wusste auch zB wie viele Hausarbeiten sie abgeben mussten usw. es war für meinen Geschmack einfach zu viel. Dadurch kommt die Lovestory zwischen Raelyn und Hunter zu kurz und außerdem war sie auch etwas fragwürdig in meinen Augen. Die beiden sehen sich zwar ein paar mal auf den ersten 100 Seiten, aber führen keine Unterhaltung. Aber kommen wir zuerst zu den Charakteren. Raelyn war für mich eine sehr anstrengende Protagonistin, ihr fällt es sehr schwer aus sich herauszukommen und mit Menschen zu reden. Sie ist wirklich sehr schüchtern und auch etwas naiv, ich fand diese Eigenschaften noch nicht mal so schlimm. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sie sich mit der Zeit verändert hätte. Sie ist zwar etwas aus sich herausgekommen, aber benötigt weiterhin Kate und Hunter, die sie unterstützen. Sie hat keine so richtige Entwicklung in diesem Buch durchgemacht, was ich wirklich sehr schade finde. Ihr Handeln konnte ich manchmal gar nicht nachvollziehen und sie hat auch sehr gerne vieles überdramatisiert. Wir haben hier in diesem Buch sehr wenige Kapitel aus der Sicht von Hunter, wodurch man ihn nicht so gut kennenlernt. Ich konnte ihn am Anfang gar nicht einschätzen, weil wir halt so wenig über ihn erfahren. Aber schlussendlich mochte ich ihn mit seiner direkten und unverblümten Art. Die Beziehung zwischen Hunter und Raelyn ist wie oben kurz angedeutet, für mich etwas fragwürdig. Die Beziehung entwickelt sich sehr langsam, was ich wirklich sehr toll finde und wo ich auch nichts auszusetzen habe, aber je ernster die Situation, der beiden wird desto zunehmender hat es mich gestört. Raelyn verliert sich immer mehr in Hunter, sie wird konfliktscheu und harmoniebedürftig. Sie versucht halt jeden Konflikt zu umgehen, weil sie angst hat das Hunter sie verlässt und ich finde diese Züge vermittelt keine gute Botschaft, vor allem an junge Leser. So sollte keine Beziehung sein und ist in meinen Augen sehr ungesund... Ein weiterer Kritikpunkt von mir ist die Beziehung zu ihrer Mutter, am Anfang erweckt die Autorin den Anschein, dass sie ein sehr gutes Verhältnis zueinander haben. Man hat sogar das Gefühl, dass sie beste Freundinnen sind und während der Geschichte wird die Mutter plötzlich so dargestellt, als habe sie die ganze Kindheit und Jugend von Raelyn kaputt gemacht. Und ganz am Ende wurde sie wieder zu der sehr lieben Mutter...für mich hat das ganze einfach nicht so richtig gepasst. Außerdem wird zum Ende hin angedeutet das Hunter, ein Geheimnis hat und das wurde zu schnell aufgedeckt und abgespeist. Dadurch hatte man das Gefühl, dass die Autorin versucht hat, dieses Buch so schnell wie möglich zu beenden, es war einfach alles zu abrupt. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich den zweiten Teil lesen werde, aber ich kann das Buch jedem empfehlen der Someone New mochte. Ich gebe dem Buch 2 Sterne
4/5 Sterne Forever Free - San Teresa University von Kara Atkin LYX „Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ... Auftakt der dreibändigen New-Adult-Reihe von Kara Atkin“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem LYX Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass dieses Buch durchaus 5 Sterne hätte bekommen können, wenn … Die Story beginnt aus meiner Sicht sehr langatmig und schleppend und auch das erste Zusammentreffen der beiden Protas wird ziemlich weit nach hinten geschoben, so dass der Leser sich eigentlich immer wieder fragt, wann es denn nun endlich soweit sei. Zum einen ist das gut, denn durch das lange Vorspiel, lernt man gerade Raelyn besser kennen und versteht auch sehr gut warum sie agiert wie sie es tut, man kann ihre Unsicherheit und ihre Ängste förmlich spüren um Umgang mit anderen Menschen. Ihre Mutter hingegen, ich weiß nicht. Sie zeigt soviele unterschiedliche Aspekte, so dass man sich letzten Endes fragen muss wie sie nun eigentlich wirklich ist. Hin und wieder glaubte ich ehrlich dran, sie leide unter Zwangsstörungen oder hätte ein anderes psychisches Problem. Was dagegen Hunter betrifft, hier hätte ich mir wirklich gewünscht, dass man nicht bis fast ans Ende des Buches wartet um sein Geheimnis zu enthüllen, denn diese versteckten Blicke und Andeutungen machten einen regelrecht wuschig beim Lesen. Vielleicht wäre es toll gewesen genau auf sein Problem durch eine ehere Entdeckung besser einzugehen und dieses mehr im Plot heraus zu arbeiten, denn ich finde es ein durchaus interessantes und aktuelles Thema. Da nicht nur Ältere darunter leiden und man es durch einen Roman im NA Genre auch der jüngeren Generation nahe bringen kann, was es ist, wie es sich auswirkt und das jeder betroffen sein kann. Wie oben schon erwähnt ist der Beginn der Geschichte meinem Empfinden nach schleichend langsam gewesen, wohin gegen es zum Ende hin fast zu schnell wurde. Hier und gerade hier hätte ich den Charakteren mehr Zeit gewünscht und gegönnt und uns als Lesern auch. Der Plot des Buches bedient zwar einige Dinge die im NA üblich sind, ist aber dennoch gut gewählt und besticht mit Ehrlichkeit und interessanten Themen. Die Nebencharaktere fand ich besonders interessant und faszinierend, denn ich mochte sie auf Anhieb. Solche Freunde wünscht man sich wirklich. Gern hätte man auch noch Hunters Familie mehr in das Geschehen einbauen können. Die Autorin ist wirklich kein Neuling beim Schreiben und das merkt man ihrer Wortwahl, dem Satzbau und dem gesamten Plot an. Ebenso das sie ihren Charakteren diese besonderen Eigenschaften mitgibt. Wenn ich also das Gesamtpaket betrachte und meine kleinen Kritikpunkte abziehe, bleibt immer noch ein sehr lesenswertes Buch und ich werde die anderen Teile dieser Reihe mit Sicherheit auch lesen, denn die Geschichte gefiel mir sehr gut und ich bin gespannt was uns als Leser noch erwartet. #liebesroman #newadult #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #karaatkin #lyx_verlag #lyx #bücher #bücherliebe #booklover #reading #bookadict #ForeverFreeSanTeresaUniversity #leseratte #bücherwurm #bookworm #bookaholic #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher
Endlich ist es so weit! Es hat Raelyn Monate an Überzeugungsarbeit gekostet, doch schließlich konnte sie Ihre Mutter davon überzeugen in Kalifornien, statt in ihrer Heimat New York, zu studieren. Raelyn hat sich vorgenommen endlich aus ihrem Schatten zu treten. Ihre Schüchternheit hinter sich zu lassen und Freunde zu finden. Doch leichter gesagt als getan. Der Start in ihr neues Collegeleben ist direkt holprig, sie tut sich sehr schwer Anschluss zu ihren Mitbewohnerinnen zu finden. Zum Glück hat es Raelyn mit ihrer Patin Kate gut getroffen. Kate ist sehr engagiert und extrovertiert. Nicht nur, dass sie sich schnell mit Raelyn anfreundet, sie stellt dieser außerdem April vor. Zu Raelyns eigener Überraschung, werden die drei schnell gute Freundinnen. Auf einer Party stellt Kate den anderen beiden ihre Freunde Tyler und Hunter vor. Raelyn ist direkt von Hunter, den sie an ihrem ersten Tag bereits in der Menge entdeckt hatte, fasziniert. Und auch er spürt direkt die Anziehung, doch eigentlich weiß er ganz genau, dass er sich besser von Raelyn fernhalten sollte. Zu ihrem Besten …
Charaktere: Wo soll ich nur anfangen? Ich hatte leider so meine Probleme mit beiden Protagonisten. Meiner Meinung nach war Raelyn viel zu sehr auf ihre Schüchternheit runterreduziert. Ich könnte kaum andere Charakterzüge, die sie ausmachen, benennen. Gleichzeitig fand ich, dass sie ziemlich inkonsistent geschrieben war. An manchen Stellen war sie so gar nicht mehr schüchtern, aber wenige Seiten später dann doch wieder. Dementsprechend würde ich auch nicht wirklich von einer Charakterentwicklung sprechen wollen.
Mit Hunter kam ich, wie gesagt, auch leider nicht viel besser zurecht. Er wurde mir viel zu sehr als der tolle, attraktive, starke Supertyp, welcher das Mädchen retten muss, dargestellt. Dadurch habe ich mich auch über die ein oder andere Stelle doch ganz schön aufgeregt, wenn ich ehrlich bin.
Im Gegensatz zu den Protagonisten, mochte ich die anderen Charaktere, aus ihrem Freundeskreis, richtig gerne. Sowohl Kate als auch April und Tyler fand ich sehr sympathisch, weshalb ich auch trotz meiner eher negativen Meinung zu „Forever Free“, den zweiten Band der Reihe, welcher von Kate handelt, sehr gerne lesen möchte.
Schreibstil/Spannungsbogen: Ich fand den Schreibstil der Autorin soweit angenehm. Es fällt mir gerade etwas schwer diesen objektiv zu beurteilen, da ich mich mit den Charakteren so schwergetan habe. Was die Spannung betrifft, war diese für mich nur phasenweise gegeben. Meiner Meinung nach hatte das Buch mir zu viele Seiten, für zu wenig Inhalt. Dies mag jeder anders empfinden, nur ich persönlich hätte mir gewünscht, dass die Handlung schneller vorangeschritten wäre. Es gab mir zu viele Kapitel, die eigentlich kaum etwas zur Handlung beigetragen haben. Für einige Leser könnte ich mir vorstellen, kann das auch etwas durchaus Positives sein. Ich persönlich präferiere einfach Geschichten die ein bisschen kürzer gefasst sind. Was mich allerdings auch gestört hat war, dass die Dramatik auf den letzten ca. 50 Seiten stattfand. Dementsprechend wurde dies nur sehr kurz aufgearbeitet. Ich finde man hätte die Thematik bereits früher aufgreifen können, so dass sich die Charaktere länger und stärker damit hätten auseinandersetzen müssen. Zumal auf den letzten 20 Seiten eine sehr ernste Thematik zusätzlich aufgegriffen wird. Diese wird im Endeffekt allerdings kaum besprochen, wodurch sie nicht die Aufmerksamkeit erhält, welche ich mir dafür wünschen würde.
Fazit: Mein Hauptproblem bei „Forever Free“, waren leider die Protagonisten. Ich wurde einfach nicht richtig warm mit Raelyn und Hunter. Unabhängig davon, gab es für mich persönlich allerdings noch einige andere Schwächen. Wie bereits erwähnt, hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung weniger langatmig gewesen wäre. Es ging teilweise so schleppend voran, dass ich einige Male überlegt habe, ob ich es nicht lieber abbrechen sollte. Dies hätte man vielleicht reduzieren können, in dem man den Konflikt der Charaktere schon früher aufgreift. Gewünscht hätte ich mir außerdem, dass wenn man eine ernste Thematik einfließen lässt, diese auch umfangreicher aufgearbeitet wird und nicht nur auf den letzten 20 Seiten anspricht. Die Autorin hätte die Chance gehabt, Lesern das Thema näherzubringen.
Ich denke dennoch, dass die Geschichten vielen gefallen könnte. Nur ich persönlich, basierend auf meinem Geschmack, kann keine Empfehlung für „Forever Free“ aussprechen. Da ich jedoch den Freundeskreis sehr gerne mochte und prinzipiell auch den Schreibstil angenehm finde, möchte ich dem zweiten Teil der Reihe ebenfalls eine Chance geben. Da meine Meinung immer stark von den Protagonisten abhängt, denke ich, dass mir der nächste Teil, welcher von Kate handelt, besser gefallen dürfte.
3.5 || Die Geschichte hätte aufgeteilt werden müssen. Vor allem Raes Entwicklung hat man kaum mitbekommen und so war ihr Verhalten im letzten Drittel oftmals nicht nachvollziehbar. So mochte ich sie schon, aber ihre ganze Persönlichkeit war die Schüchternheit. Und lernen. Mehr gab‘s zu ihr als Person nicht. Wir gesagt, sie hätte mehr Platz für die Entwicklung gebraucht. Hunter mochte ich und auch Kate. April fand ich anstrengend. Nur weil sie was nicht mag, darf es auch sonst niemand mögen. Dafür, dass ihre Mutter und deren Verhalten ein großer Teil vom Plot waren, wurde der Konflikt nicht mal gelöst - damit bin ich nicht so zufrieden. Zumindest ein Gespräch wäre notwendig gewesen. Auch die Beziehung fühlte sich - von Raes Seiten- überstürzt an. Ich sag‘s wieder: nicht genug Platz für Entwicklung. Rae hat vor allem gegen Ende sehr kindisch reagiert und einfach viel zu übertrieben. Das waren Stellen in denen sie mir auf die Nerven ging. Sie kennt keine Wut, nur Schuldgefühle und schlüpft immer gleich in die Opferrolle.
2,5 ⭐️ Leider konnte das Buch mich nicht ganz von sich überzeugen. Es waren einfach zu viel Längen drin durch zusätzliche Handlungen, die die Geschichte gar nicht gebraucht hätte. Hinzu kam vor allem, das Hunters „Geheimnis“ nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen hat. Da hätte es viel mehr Erklärung zu gebraucht und wäre allein schon ein Thema für ein ganzes Buch. Aber es wurde dann doch sehr schnell abgehandelt. Zusätzlich kann ich bei Raelyn einige Entwicklungsschritte nicht ganz nachvollziehen.
Mit Forever Free hat Kara Atkin sicherlich keinen schlechten New Adult Roman geschrieben, aber leider auch keinen, der einen in Begeisterung versetzt. Man wird als Leser ganz gut unterhalten und kommt relativ schnell voran, kann am Ende allerdings nicht kommentarlos über den einen oder anderen Kritikpunkt hinwegsehen.
Raelyn ist keine unsympathische Protagonistin, man findet jedoch nur schwer einen richtigen Zugang zu ihr, vor allem wenn man sich aufgrund ihrer verschüchterten Art überhaupt nicht mit ihr identifizieren kann. Man hat die meiste Zeit über eher Mitleid mit ihr, weil sie offenbar noch nie Freunde hatte und es eine große Herausforderung für sie ist neue soziale Kontakte zu knüpfen, was unter anderem an ihrer Introversion und Schweigsamkeit liegt, aber nicht die einzige Ursache dafür ist. Ihre Gedanken und Verhaltensweisen sind mitunter nur schwer nachvollziehbar und teilweise widersprüchlich. Manchmal scheint sie nicht nur sehr naiv, sondern regelrecht weltfremd zu sein und ihr junges Alter oder die Tatsache, dass sie noch nie zuvor auf einer Party gewesen ist, sind dafür bei Weitem keine ausreichenden Erklärungen.
Ihren Wunsch nach Veränderung kann man hingegen gut verstehen, allerdings geht ihre tatsächliche Entwicklung insgesamt leider nicht wesentlich über optische Kleinigkeiten hinaus. Gerade zum Ende hin verfällt sie verstärkt in alte Muster, erscheint unreif und handelt vollkommen verantwortungslos. Erschwerend kommt hinzu, dass ihr leichtsinniges Verhalten am Schluss natürlich keinerlei Konsequenzen für sie hat, worüber man einfach nur den Kopf schütteln kann.
Für jemanden, der sich anfangs so sehr nach echten Freundinnen gesehnt hat, ist sie schließlich sogar in Bezug auf Kate und April ziemlich unzuverlässig, denn sobald sie und Hunter sich näher kommen, lässt sie sie mehr oder weniger links liegen, obwohl sie vielleicht den gleichen Beistand benötigen würden, den sie Raelyn vorher zuteil werden ließen. Sie kann von Glück reden, dass die zwei überaus liebenswerten Studentinnen in der Hinsicht nicht nachtragend sind.
Der Liebesgeschichte zwischen Raelyn und Hunter steht man somit allerdings auch etwas zwiespältig gegenüber. Obwohl es durch die wechselnden Perspektiven Kapitel aus Hunters Sicht gibt, kann man ihn zu Beginn nur schwer einschätzen, im Endeffekt mag man ihn und seine direkte, unverblümte Art jedoch recht gern. Von einer richtigen Liebesgeschichte kann man erst spät sprechen, da sich ihre Beziehung nur sehr langsam entwickelt, wobei man an diesem Aspekt nichts auszusetzen hat. Als es zwischen den beiden ernster wird, verliert sich Raelyn jedoch zunehmend in Hunter, sodass ihre Beziehung zu ihm sehr fragwürdige Züge annimmt, und daran stört man sich durchaus. Konfliktscheu und harmoniebedürftig zu sein, ist die eine Sache, aber Lügen und andere Dinge hinzunehmen, um bloß nicht zu riskieren, dass der Freund Schluss macht? Was vermittelt das denn für eine Botschaft - vor allem an junge Leserinnen?
Einer der größten Kritikpunkte ist darüber hinaus der ziemlich an den Haaren herbeigezogene Konflikt zwischen Raelyn und ihrer Mutter sowie die widersprüchliche Art und Weise, wie er von Kara Atkin dargestellt wird. Während die Autorin zu Beginn den Anschein erweckt, dass Raelyn und ihre Mutter ein super Verhältnis zueinander haben, fast schon beste Freundinnen sind, wird die Mutter im Verlauf der Geschichte plötzlich aus dem Nichts heraus von ihrer Tochter zu einer Person gemacht, die Raelyn ihre Kindheit und Jugend kaputt gemacht und sie quasi an sich fesselte - wofür absolut fadenscheinige Gründe und Beispiele angeführt werden - nur um am Ende plötzlich wieder zu einer liebenden Mutter zu werden, die ihrer Tochter ach so schöne Erinnerungen beschert hat. Das passt einfach hinten und vorne nicht zusammen, wirkt unüberlegt und unausgereift.
Infolgedessen findet man als Leser auch Raelyns Verhalten ihrer Mutter gegenüber unfair und egoistisch. Wenn man seiner minderjährigen Tochter erlaubt eine Universität am anderen Ende des Landes zu besuchen - und dieses Studium noch dazu finanziert - ist es wohl nicht zu viel verlangt, dass Raelyn sich im Gegenzug regelmäßig bei ihrer Mutter meldet. Vielleicht mag es Raelyns Mutter tatsächlich schwer fallen ihre Tochter loszulassen, doch so geht es vielen Eltern und der Übergang von täglichem Kontakt zu gelegentlichen Telefonaten oder Nachrichten ist schwer. Auf zu viele Nachrichten von einem Elternteil aber entgegen einer zuvor getroffenen Absprache mit absoluter, wochenlanger Funkstille zu reagieren, ist einfach nur schäbig. Eine simple Textnachricht kostet immerhin nur Sekunden und bewahrt die Person, die sich ansonsten große Sorgen macht, vor schlaflosen Nächten.
Auch der vermeintliche Versuch der Handlung durch die Thematisierung einer psychischen Erkrankung mehr Tiefgang zu verleihen, scheitert leider, da das Thema insgesamt viel zu kurz kommt und nur sehr oberflächlich behandelt wird, obwohl das ein sehr interessanter Aspekt gewesen wäre. Man erfährt nur sehr wenig über die Krankheit sowie ihre Auswirkungen und der damit verbundene Konflikt wird letztlich auf wenigen Seiten, um nicht zu sagen Zeilen, abgehandelt, als wäre mit der Enthüllung dieser Diagnose schon alles Wesentliche gesagt.
Generell werden viele Probleme am Schluss zu schnell aufgelöst oder einfach übergangen, wodurch man als Leser mit vielen unbeantworteten Fragen und einem eher unbefriedigenden Gefühl zurückgelassen wird. Das Ende wirkt dadurch abrupt, überstürzt und unausgeglichen, vor allem wenn man an den Einstieg in die Geschichte zurückdenkt, bei dem sich die Autorin viel Zeit gelassen hatte.
Kritikwürdig ist in gewisser Hinsicht zuletzt noch der Schreibstil von Kara Atkin. Abgesehen von einigen kleineren Logikfehlern und dem Umstand, dass einem mehrfach bestimmte, wissenswerte Informationen vorenthalten werden, sind es vor allem einige Wiederholungen, die häufig den Lesefluss stören. Dass Hunters Augen „ozeanblau“ sind, mag Raelyn beispielsweise besonders faszinierend finden, deshalb muss der Leser jedoch nicht bei jeder Erwähnung seiner Augen explizit auf die Farbe hingewiesen werden.
Dass man sich trotz alledem auf die Fortsetzung freut, hat die Autorin dem Umstand zu verdanken, dass die meisten Kritikpunkte auf die Protagonistin zurückzuführen sind und man Kate und April, die in den Nachfolgern im Mittelpunkt stehen werden, schon jetzt wesentlich lieber mag als Raelyn und deshalb gern mehr über sie lesen möchte.
*FAZIT* Forever Free ist ein New Adult Roman, der sich nach einem recht vielversprechenden Beginn im Verlauf der Handlung leider zunehmend zu einer eher mittelmäßigen Geschichte entwickelt, die aufgrund einiger zweifelhafter Botschaften einen etwas bitteren Beigeschmack hinterlässt.
4,5/5⭐️ Das Buch war richtig gut. Ich liebe das Setting, den Kalifornischen vibe an der STU habe ich richtig gefeiert. Sommer, Sonne, College leben. Man kann nur von träumen haha. Forever free war mein erstes Buch von Kara Atkin und ihr Schreibstil gefällt mir richtig gut hihi. Raelyn und Hunter… 🫶🏻 Raelyn konnte ich meistens ziemlich gut nachvollziehen, vor allem das mit den Entschuldigungen und dem Rot werden ooopsi. Hunter Feier ich ziemlich. I mean, Motorrad Fahrer, Tattoos, einfühlsam und süß. Weshalb das Buch einen halben Stern Anzug bekommen hat, war, dass Hunters ✨Problem (ich will nicht Spoilern lol) ✨ ziemlich spät aufgelöst wurde und man meiner Meinung nach das hätte länger ziehen können, da es doch schon irgendwie abrupt geendet hat. Aber der Epilog hat mir richtig gut gefallen. Ich liebe auch Taylor, Kate und April… also ich bin gespannt auf die anderen beiden Bände und will unbedingt wieder zurück nach Kalifornien und zur STU. Große Empfehlung!!!
Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher und als Cover Opfer musste ich das Buch unbedingt lesen und zwar ohne den Klappentext zu kennen. Ich habe dadurch schon oft positive sowie negative Überraschungen erlebt und deshalb ist es eine Freude zu sagen dass hier ersteres zutrifft. Besonders hat mir an dem Buch gefallen dass der Protagonistin Raelyn sehr viel Zeit gewidmet wurde. Es wird toll auf sie und ihren Charakter eingegangen und so kann man gut in ihre Gefühlswelt eintauchen und sich stellenweise sogar damit identifizieren sowie ihre Gedankengänge und Handlungen recht gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist modern, flüssig und das Buch machte einfach Spaß zu lesen aber plötzlich riss es ab. Alles wurde übereilt und das machte ein bisschen die Stimmung kaputt. Ich freue mich dennoch auf die weiteren Bände der Reihe.
Das Cover versprüht direkt das sommerliche Feeling von Kalifornien, die das San Teresa University liegt. Im Buchladen würde ich immer wieder zu dem Buch greifen.
Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir sehr gut, weil ich mich direkt mit der Protagonistin Raelyn identifizieren konnte. Sie ist auch eine etwas andere Hauptfigur, die eher introvertiert und gar schüchtern ist und die eher größere Probleme hat, auf neue Personen zuzugehen und Freundschaften zu schließen. Einige ihrer Probleme mit ihren Kommilitonen und ihrem College-Alltag konnte ich gut nachvollziehen. Teilweise handelt sie zwar sehr eingeschüchtert, weshalb man sie in Arm neben will und gleichzeitig schütteln möchte, aber es passte alles perfekt zu ihrem Charakter und macht alles Sinn.
Am Anfang erfährt man sehr viel über das College-Leben, weshalb ich gut finde, dass der Reihenname „San Teresa University“ auch auf dem Cover steht. Dann weiß man genau, worauf man sich einlässt. Ich mochte die ganze Atmosphäre und dass das meiste nicht überstürzt wurde, sondern sich realistisch entwickeln konnte. Allerdings ist mir das Buch dann zwischenzeitlich etwas zu langatmig und es dauert auch länger bis Raelyn und Hunter wirklich auf einander treffen. Doch als sie einander zum ersten Mal sehen, fühlen sie sich direkt zueinander hingezogen und es wird auch ziemlich schnell ernst zwischen ihnen. Aber in meinen Augen sind Raelyn und Hunter das perfekte Paar. Sie können sich einander gut verstehen, weil beide sich eher zurückziehen. Raelyn ist generell der zurückhaltende Typ und Hunter flieht in die Musik, seine Leidenschaft. Aber er schafft es, sie aus ihrem Schneckenhaus zu holen, während sie ihn erdet und gleichzeitig hilft, manchmal nicht komplett in der Musik zu verschwinden. Hunter hat auch klischeehaft für das Genre New Adult sein Geheimnis, aber es ist kein alltägliches. In seinem Fall kann ich gut verstehen, warum er es lieber für sich selbst behält. Auch wird hier ein wichtiges Thema aufgegriffen, über das man mehr wissen sollte. Allerdings wird das Geheimnis erst im letzten Kapitel wirklich aufgedeckt. Ich hätte es mir vorher gewünscht, damit man genauer erfährt, wie Hunter und Raelyn nun damit umgehen und wie es sich auf ihre Beziehung auswirkt.
Hunter war mir als männlichen Protagonisten auch sehr sympathisch, insbesondere seine Leidenschaft für die Musik und seine Freiheitsliebe hat mich beeindruckt. Allerdings war er optisch gar nicht mein Fall, weshalb ich seine optischen Beschreibungen geflissentlich überlesen und ihn in meinem Kopf einfach anders vorgestellt habe. Insgesamt hätte ich gerne mehr über Hunter erfahren, z.B. sein Verhältnis zu seiner Familie. Auch sind die meisten Kapitel aus Raelyns Sicht und es gibt nur verhältnismäßig wenige aus seiner Sicht, auf die ich immer wieder gewartet habe. In seinen wenigen Kapitel lernt man zwar etwas über seine Gedankengänge und Ängste, aber doch nur sehr wenig. Es hätten entweder mehr Kapitel aus Hunters Perspektive geben sollen oder man hätte sie auch komplett weg lassen können.
Das Buch lässt sich wirklich sehr gut und flüssig lesen. Kara Atkin hat einen angenehmen Schreibstil, der einen nur durch die Seiten fliegen lässt. Sie kann die Emotionen sehr gut übermitteln und hat es geschafft, mit Kate, April und Tyler fantastische Nebencharaktere zu erschaffen. Deshalb freue ich mich bereits auf den zweiten Band über Kate und den dritten über April und Tyler, zwischen denen man schon jetzt im ersten Teil leichte Funken sprühen fühlen konnte. Die drei sind alle individuell, aber alle sind grandiose Freunde für Raelyn und Hunter, wie jeder sie sich wünschen würde. Besonders gefiel mir, dass die quirlige Kate es schafft, Raelyn und April aus ihrem Lerntrott zu holen und die Uni ihnen näher zu bringen, und wie sie und Tyler bedingungslos hinter Hunter stehen. Mit Raelyns kontrollsüchtiger Mutter hatte ich allerdings meine Probleme, auch wenn es sich zum Ende hin bessert. Ihrer Mutter würde eine Therapie sicherlich gut tun und ich würde sogar eine Familientherapie empfehlen. Trotzdem fand ich die Mutter-Tochter-Beziehung sehr interessant und kommt so in der Art nur selten in Büchern vor.
Fazit: 3,5-4/5⭐️ Eine ruhige College-Romanze mit sympathischen und individuellen Charakteren
Ich bin was das Buch betrifft ein wenig zwiegespalten. Ich finde es insgesamt eigentlich ganz gut. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, die Kapitel nicht ellenlang, sondern in guten Abständen. Ganz zu Anfang des Buches finde ich allerdings wirkt Raelyns Mutter nicht wie die Mutter, die Raelyn im Nachgang beschreibt, sondern eher wie eine besorgte Mutter, die aber eigentlich ganz cool zu sein scheint. Zudem dauert es ein wenig, bis wirklich Spannung entsteht - dann aber wird es im Mittelteil richtig cool! Raelyn kommt durch ihre neugewonnenen Freunde immer mehr aus sich heraus, entdeckt ein Hobby für sich - und trifft sich parallel mehr mit Hunter. Sie traut sich durch ihm eindeutig Dinge, die sie sich sonst nicht getraut hätte und taut wirklich auf. Während sie Hunter nach einiger Zeit alles über ihrer Vergangenheit erzählt, hält sich Hunter vor ihr verschlossen - dadurch bleibt immer eine gewisse Distanz zwischen den beiden, vorallem als Raelyn erfährt, dass Hunter etwas vor ihr verheimlicht. Zum Ende hin kommt es dann relativ schnell zum Showdown. Ein Ereignis bringt alles ins Wanken. Raelyn, die nie etwas anderes gelernt hat als den Rückzug anzutreten, braucht ihre Zeit, bevor sie wieder klar denken kann. Ich hatte gerade von Hunters Exfreundin mehr Intrigen gegenüber Raelyn erwartet - doch sie taucht eigentlich nur kurz auf, im Vergleich zu den anderen. Wirkte ein wenig verloren in der Geschichte. Und wie bereits erwähnt, war es mir am Anfang relativ langsam, im Mittelteil eigentlich sehr angenehm, und Richtung Ende ziemlich schnell 😅 Ich finde es hätte noch einiges an Input reingepackt werden können. Dennoch mag ich Hunters Art an sich und gegenüber Raelyn hab ich einen gewissen Beschützerinstinkt entwickeln wollen - wie eine gute Freundin, die man vor Unheil bewahren möchte. Insgesamt gebe ich dem Buch damit ⭐⭐⭐⭐/ 5 Sternen, denn trotz der Mängel ist es eine schöne New Adult Geschichte für zwischendurch und mir würde es doch im Herzen wehtun, hätte ich mich nur für drei Sterne entschieden.
____________________________________ ᴍᴇɪɴᴜɴɢ: dieses Buch hat mich einfach daran erinnert, wie schön es ist das erste mal verliebt zu sein. Ich hab es gelesen und die ganze Zeit an meinen ersten Freund zurück gedacht. Außerdem war es die beste Idee Forever Free während der Corona Pandemie zu lesen, da sich der beschriebene Uni Alltag so realistisch angefühlt hat (langsam vermisse ich Präsenzvorlesungen 😅). Auch die Sorgen, welche sich Raelyn macht haben mich einfach haben eins zu eins meine Sorgen als Ersti widergespiegelt. Das gesagt, war ich nicht der größte Fan von Raelyn, sie war mir einfach ein bisschen zu naiv. Dafür kann ich aber kaum auf Kates, aber vorallen auf Aprils (sie war mein absolutes Highlight) Buch warten. Zu meiner großen Überraschung mochte ich auch wie (SPOILER) Hunters mentale Gesundheit gehandhabt wurde. Normalerweise finde ich es immer schwer, wenn sowas erst am Ende einer Geschichte raus kommt, da es für mich dann immer so wirkt, als würde dieses wichtige Thema weiter tabuisiert werden. Aber in dieser Geschichte hat es Sinn gemacht, und man merkt auch, dass Kara wirklich viel research in Sachen Medikamente und mentale Gesundheit gemacht hat. Danke an @netgalleyde für das Rezensionexemplär, alle Meinung sind meine eigenen.
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3,5 ⭐ Ein Buch, das ich gerne gelesen habe, aber leider waren ein paar Dinge nicht ganz schlüssig für mich. Spannende Thematik, aber gerade aufgrund des gewählten Themas hätte ich mir mehr Kapitel aus Hunters Sicht gewünscht :)
Raelyn zieht nach Kalifornien, um dort einen neuen Anfang zu wagen und zu studieren. Leider stellt sich das als nicht so einfach heraus, wie sie gedacht hat. Der schüchternen jungen Frau fällt es sehr schwer, neue Freunde zu finden und ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Und dann lernt sie auch noch Hunter kennen, der selbst so seine Probleme hat ...
Meinung:
Das Buch beginnt sehr langsam und gibt uns einen sehr guten Einblick in Raelyns Leben und Psyche. Sie ist sehr schüchtern und hat mit Ängsten zu kämpfen, was es ihr nicht leicht macht, Freunde zu finden bzw überhaupt ein erfülltes Leben zu führen. Von Anfang an konnte ich mich so gut in sie einfühlen, da ich auch immer sehr schüchtern war und Probleme hatte, auf andere Menschen zuzugehen.
Es war richtig toll, Raelyn hier richtig kennenzulernen, allerdings war die Anfangsphase vielleicht ein klein wenig zu lang. Bis sie endlich auf ihren Love Interest trifft, vergeht sehr viel Zeit bzw sehr viele Seiten. Danach geht es manchmal ein bisschen zu schnell bzw werden ev. wichtige Dinge übersprungen oder nur kurz angeschnitten.
Warum aus dem Problem von Hunter so ein Geheimnis macht, weiß ich auch nicht. Hier wäre es vielleicht von Vorteil gewesen, von Anfang an mit offenen Karten zu spielen, aber dann hätte man kein Geheimnis und somit weniger Konfliktpotenzial gehabt. Trotzdem finde ich es nicht gut, hier zu suggerieren, dass es ein Problem ist, für das man sich schämen sollte. Im Gegenteil, ich finde, offen damit umzugehen ist wichtig. Gerade unter Menschen, die einem wichtig sind.
Die Entwicklung von Raelyn war sehr schön ausgearbeitet, auch wenn mir Manches dann doch zu schnell ging und nicht ganz nachvollziehbar war. Auch die Entwicklung mit ihrer Mutter gefiel mir gut, obwohl das doch manchmal ziemlich nervig war.
Fazit:
Insgesamt ein guter und tiefgehender New Adult Roman mit ein paar wenigen Schönheitsfehlern, die den Lesespaß aber nicht beeinträchtigen.
Von Forever Free von Kara Atkin habe ich mir viel erhofft. Zu viel leider. Es geht um Raelynn, die in New York lebt und sich dann entscheidet an der San Theresa University in Kalifornien zu studieren um den Fängen ihrer Mutter zu entkommen. Schnell merkt sie aber, dass es gar nicht so einfach ist von der grauen Maus zur Partymaus zu werden. Und dann lernt sie den geheimnisvollen Hunter kennen.. Der Schreibstil von Kara Atkin ist sehr bildlich was mir gut gefällt. Sie setzt viele Metaphern ein, die wirklich schön sind und gut in die Geschichte passen. Was mich leider massiv in meinem Lesefluss gestört hat, war vor allem am Anfang die ständige Beschreibung der Outfits von sowohl Hunter als auch Raelynn. Der Typ hat eine Jeans, ein weißes Shirt und eine Lederjacke an, da brauche ich nicht unbedingt jedesmal eine Outfitbeschreibung. Schlimmer war jedoch die ständige Erwähnung der Augenfarbe. Ich habe das in meinen Leseupdates auf Goodreads erst erwähnt als es angefangen hat mich zu stören und danach habe ich 10x die Erwähnung seiner „ozeanblauen Augen“ gezählt. Ist meiner Meinung nach definitiv zu viel des Guten. Gewundert hat mich, dass so wenig aus Hunters Sicht geschrieben wurde. Für die 3,4 Kapitel hätte man seine Sicht auch rauslassen können. Raelynn ist eine viel zu naive Protagonistin. Auf Grund ihrer Vergangenheit macht das an den meisten Stellen auch Sinn. Eine Szene, die mich wirklich gestört hat, findet auf einer Party statt. Dort wurde ihr erklärt, dass sie ihren Drink niemals irgendwo stehen lassen soll. Und sie kann sich überhaupt nicht vorstellen, warum ihr wohl jemand was in den Drink tun sollte. Das ist mir persönlich dann doch einfach zu dick aufgetragen. Generell wird sie die ganze Zeit als naives, kleines, süßes Mädchen dargestellt, das überhaupt nichts von ihrer Schönheit weiß. Sie selbst ist sehr übertrieben schüchtern und hat überhaupt keine realistische Selbstwahrnehmung. Im Laufe des Buches gibt es eine Szene in der sie dann etwas mutiger ist, was mir gut gefallen hat. Insgesamt macht sie aber nicht wirklich eine Entwicklung durch. Dass sie sich zu Hunter angezogen fühlt, habe ich auch nicht nachvollziehen können. Er ist geheimnisvoll und fährt Motorrad. Und sonst? Als über Thanksgiving alle nach Hause fahren und sie genau das nicht möchte, nimmt Hunter sie mit nach San Francisco. Dieser Ausflug wird leider in 2 Sätzen und einem Streit abgehandelt. Ich hatte mir an dieser Stelle mehr erhofft, vor allem habe ich mir einige schöne Momente zwischen den beiden gewünscht, die nicht kamen. Hunter möchte sich eigentlich von Raelynn fernhalten, weil er seiner Meinung nach natürlich zu kaputt ist, kann ihr aber einfach nicht widerstehen. Auch hier: Warum? Sie ist naiv. Und sonst? Ihr kennt euch beide gar nicht? Zusammen haben die beiden dann noch ein paar Ausflüge gemacht, bei denen es aber keine Spannungsmomente gab, es hätten genauso gut Ausflüge unter Freunden sein können. Die einzigen sympathischen Charaktere in dem Buch sind Raelynns Freunde, Kate und April und Tyler, Hunters Mitbewohner und bester Freund, mit denen sie am Anfang viel Zeit verbringt, diese dann aber mehr und mehr für Hunter fallen lässt. Auch ein Streit zwischen April und Rae wird nicht aufgelöst. Am Ende kommt es zu einem großen Streit zwischen Rae und Hunter. In dem Klärungsgespräch wird dann auch Hunters Geheimnis gelüftet. Mir persönlich kam das sehr gequetscht vor. Das Buch hatte seine Längen, aber die Auflösung wird dann auf einmal auf 2 Seiten abgehandelt. Fazit: Rae war mir zu naiv und Hunter hat als Protagonist auch nichts hergegeben. Das Buch war mir an vielen Stellen zu lang und detailliert, an wichtigen Stellen, dann aber viel zu kurz. Den bildlichen Schreibstil mochte ich, jedoch waren die ständigen Outfitbeschreibungen und Erwähnungen seiner ozeanblauen Augen überflüssig.
Was für eine große Enttäuschung! Mit "Forever Free" von Kara Atkin erwartete ich einen schönen, anspruchsvollen und interessanten New Adult Roman, der mich aber leider sehr enttäuscht hat. Positiv fand ich das Cover. Wobei ich sagen muss, dass es kein besonderer Blickfang ist und leicht in der Masse untergeht. Auch die Nebencharaktere haben sich in mein Herz geschlossen, da sie authentischer und aufgeschlossener wirkten als die Protagonistin Raelyn und der männliche Protagonist Hunter. Beide Charaktere wirkten sehr unsympathisch auf mich und konnten mich die ganze Geschichte über nicht begeistern.
Beginnend mit den ersten Seiten, hatte ich große Hoffnungen auf eine Geschichte, die von einer starken Frau erzählt, die über ihre Ängste hinaus wächst und jungen, schüchternen Mädchen Mut macht. Doch nichts dergleichen geschah. Die ersten Kapitel zogen sich immer mehr und es gab sehr umfangreiche und äußerst detaillierte Beschreibungen der Universität, die man um einiges hätte kürzen können.
Auch nach 300 Seiten hatte die Handlung noch keine spannende Wendung genommen und einen liebevollen Beziehungsaufbau gab es gar nicht erst. Das große "Geheimnis" von Hunter war lächerlich, da dies nicht Ernst genommen wurde und man die Leser*innen durch die Charaktere viel mehr hätte aufklären müssen. Ich hatte das Gefühl, dass es Hunter bloß beigefügt bekam, damit die Geschichte wenigstens eine Wendung hat. Es wurde viel zu schnell abgetan und als Nichtigkeit betrachtet. Schade!
Was mich aber besonders sehr gestört hat, war Raelyn. Sie war durchweg schüchtern und hat sich von allen anderen Charakteren vorschreiben lassen, was sie tun und lassen soll. Schrecklich! Sie musste immer nach der Nase von anderen tanzen und hat nie ihren Mund aufbekommen, um mal ihre Meinung zu sagen. Emotionen und Werte konnten daher nicht an mich übermittelt werden. Letztendlich fand ich den Schreibstil von der Autorin und die Handlung todlangweilig. Wirklich, wirklich schade! Ich hätte mir so viel mehr von der Geschichte erhofft!
Es hat mir unglaublich Spaß gemacht die Geschichte von Raelyn und Hunter zu verfolgen.
Raelyn ist für mich eine sehr untypische NA-Protagonistin. Ihre schüchterne Art fand ich sehr niedlich, doch ich habe jedes mal mitgefühlt, wenn sie Probleme mit der Kommunikation hatte. Ich habe die ganze Zeit mit ihr mit gefiebert und war unglaublich stolz auf sie, wenn sie mal aus ihren Schatten gesprungen ist. Hunter hat mir als Charakter auch gefallen. Man hat ihn seine Leidenschaft fürs Produzieren echt angemerkt und das fand ich unglaublich cool, da ich bisher noch nie ein Musikproduzent in Büchern getroffen habe und es cool war zu sehen, was im Hintergrund alles bei der Entstehung eines Albums passiert. Der Schreibstil lies sich super flüssig lesen und was mir insbesondere gefallen hat ist, dass beide Charaktere einen eigenen Ton hatte und ich gar nicht nachgucken musste, aus wessen Sicht das Kapitel war. Eigentlich bevorzuge ich ja nur eine Perspektive bei NA-Büchern, aber hier wollte ich unbedingt mehr aus Hunters Sicht lesen, da er ein super interessanter Charakter war und ich oft wissen wollte, was er gerade dachte. Das Ende hat mir echt gefallen, da eine Thematik vorkam, die ich bisher nicht aus NA-Büchern kannte. Zudem mochte ich es, dass Raelyn sich zwar immer mehr geöffnet hat, aber trotzdem treu zu sich geblieben ist und damit gezeigt hat, dass man auch stark sein kann ohne laut zu sein.
Ihr solltet euch darauf einstellen, dass "Forever Free" nicht nur eine zarte Liebesgeschichte ist, sondern sich auch viel mit das Leben an einer Universität befasst. Die ersten 100 Seiten besteht daraus, dass sich Raelyn an der Uni ankommt und erst danach lernt sie Hunter kennen. Mir haben die Infos zum Unileben sehr gefallen, da es eine realistische Sicht drauf gibt. Wenn euch das nicht stört, kann ich euch "Forever Free" nur empfehlen!
Eine schöne Liebesgeschichte mit toller Atmosphäre und einem bezaubernden Setting.
Zur Geschichte:
Ich kam leicht in die Geschichte rein und mochte die Charaktere und das Setting auf Anhieb.
Für einen New Adult-Roman ist dieses Buch relativ dick, dennoch war es an keiner Stelle langweilig oder hat sich gezogen. Die Seiten flogen nur so dahin. Von der Handlung her ist die Geschichte schon ziemlich ruhig, aber für mich war das eine willkommene Abwechslung zu den übrigen Büchern dieses Genres. College-Geschichten liebe ich sowieso und die Atmosphäre war einfach nur toll! Dieses California-Beach-Feeling kam mir gerade recht. Das Buch konnte mich fesseln und ich musste es einfach wegsuchten.
Mir gefällt diese langsame und bedächtige Entwicklung der Geschichte sehr gut, sie wirkt natürlich und nicht überhastet. Genau so könnte es uns auch passieren, das mag ich daran. Außerdem passt diese langsame Entwicklung gut zu den Charakteren, vor allem zu Raelyn, alles andere wäre einfach nicht realistisch gewesen.
Den Plot Twist habe ich schon eine Weile vorausgeahnt und war dementsprechend nicht mehr ganz so überrascht von der Auflösung. Zu Beginn ist er in meinen Augen aber keinesfalls zu vorhersehbar und wenn man sich noch nie mit diesem Thema befasst hat, bemerkt man vielleicht sogar gar nichts und kann sich voll und ganz von Kara Atkin schockieren lassen.
Ich mochte die Thematik wahnsinnig gerne und hätte mir wirklich gewünscht, dass sie mehr Raum einnimmt. Da Hunter's Geheimnis erst kurz vor Schluss enthüllt wurde, blieb kaum Zeit, um das Ganze ausdifferenziert darzulegen. Es ist so ein wichtiges Thema, weswegen es schön gewesen wäre, dabei mehr in die Tiefe zu gehen und mehr Details einzubauen. Wenn man die Anzeichen für diese Enthüllung rückblickend analysiert, stellt man aber fest, dass Kara Atkin das Thema sehr authentisch umgesetzt hat. Das hat mir wirklich gut gefallen.
Die Autorin spricht daneben auch noch viele weitere interessante Themen an, die man im New Adult-Bereich nicht alle Tage liest. Ich fand es toll, dass sie originellere Aspekte in die Geschichte eingebaut hat und nicht nur die typischen 0815-Themen. Die Kombination der verschiedenen Themen fand ich ebenfalls sehr spannend.
Die Liebesgeschichte ist wunderschön und konnte mich berühren. Sie entwickelt sich langsam und natürlich, was mir sehr gut gefallen hat, und wird gefühlvoll erzählt. Die Gefühle der Charaktere waren für mich greifbar und ich konnte mit ihnen fühlen. Die Emotionen kamen bei mir an, auch wenn man sie noch intensiver hätte herausarbeiten können.
Gegen Ende wird es noch mal richtig spannend. Es gibt Drama und große Gefühle, die mich haben mitfiebern lassen. Kara Atkin hat ihrem Reihenauftakt ein schönes und zufriedenstellendes Ende geschrieben. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Werke der Autorin.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird aus Hunter's und Raelyn's Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Die Einsicht in die Gedanken und Gefühle zweier sehr unterschiedlicher Charaktere macht die Geschichte spannender und interessanter.
Ich konnte mich unheimlich gut mit Raelyn identifizieren und mich super in ihre Rolle einfühlen. Raelyn ist schüchtern, unsicher und in vielerlei Hinsicht sehr unbedarft (manchmal etwas zu sehr um realistisch zu sein). Sie hat vor vielen Dingen Angst und lässt sich leicht unterkriegen und bevormunden. Sie will endlich frei sein und sucht noch ihren Platz in der Welt, wobei sie auf einige Hindernisse trifft, die sie nach und nach überwindet.
Ich kann gar nicht sagen, wie toll ich es fand, endlich mal keine taffe Protagonistin zu haben oder eine schüchterne, die gleich nach den ersten fünfzig Seiten über sich hinauswächst. Das wäre einfach nicht realistisch gewesen. Raelyn entwickelt sich durchaus weiter, aber langsam und in kleinen Schritten. Kara Atkin hat Raelyn's Charakterentwicklung sehr authentisch und glaubwürdig gestaltet. Dafür verdient sie wirklich ein großes Lob!
Hunter ist schwer einzuschätzen und scheint etwas zu verbergen, was mich von Anfang an fasziniert hat. Er ist selbstbewusst, bleibt aber im Vergleich zu Raelyn als Charakter relativ blass. Ich hätte gerne mehr über ihn und seine sensible Seite erfahren. So bleibt er doch weitestgehend dem Klischee des männlichen Protagonisten in New Adult-Romanen treu.
Weiterhin hat Kara Atkin tolle und liebenswerte Nebencharaktere erschaffen, die man einfach mögen muss. Ich freue mich schon sehr auf ihre Geschichten in den fortfolgenden Bänden der Reihe.
Zum Schreibstil:
Kara Atkin's Schreibstil ist leicht, dabei aber auch sehr bildlich, anschaulich und detailliert. Sie bringt die Atmosphäre ihres Settings sehr schön rüber und lässt ihre Leser*innen Teil davon werden. Weiterhin schreibt die Autorin sehr gefühlvoll und vermittelt die Gedanken und Emotionen ihrer Charaktere auf eine authentische Art und Weise. Das Buch lässt sich flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin.
Weitere Anmerkungen:
Ich persönlich mag das Cover des Buches sehr gerne. Es ist zwar eher schlicht gehalten, fängt die Atmosphäre der Geschichte dafür aber sehr schön ein.
Fazit:
Insgesamt ist es ein gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Die Geschichte weist zwar kleinere Schwächen auf, aber sie konnte mich fesseln und hat mich gut unterhalten. Sie ist zwar ruhig, dabei aber alles andere als langweilig. Kara Atkin spricht ein wichtiges Thema an und lässt ihre Charaktere auf wundervolle Art und Weise wachsen. Die Emotionen kommen rüber und die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls berühren.
Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde
Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ...
Meine Meinung:
"Forever Free" ist das erste Buch einer New Adult-Triologie. So wie es im Genre üblich ist, kann jede Geschichte grundsätzlich unabhängig voneinander gelesen werden, da verschiedene Leute aus dem Freundeskreis jeweils die Protagonisten sind.
"Forever Free" erzählt die Geschichte von Raelyn (hauptsächlich) und von Hunter. Erzählt wird deswegen aus beiden Perspektiven, jedoch liegt der Fokus eindeutig auf Raelyn, was letztendlich die größte Schwäche im Buch ist. Aber dazu an spätere Stelle mehr. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Es ist leicht und flüssig. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass die Seiten einfach geflogen sind. Ich habe gar nicht gemerkt, dass das Buch für ein New Adult Roman eher ein dickes Buch ist.
Die Geschichte ist insgesamt eher ruhig, so wie Raelyn auch. Raelyn ist ein ruhiges und schüchternes Mädchen. Sie fängt an der San Teresa University ein neues Leben an, weit weg von Zuhause. Sie will endlich mal Freundschaften schließen und nicht nur die Außenseiterin sein. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Protagonistin mal schüchtern ist und nicht sofort am College Anschluss findet. Denn seien wir mal ehrlich: Es geht vielen so. Raelyn versucht über ihren Schatten zu springen und sie findet dann auch ein paar Freunde, was das ganze sehr schön machen. Raelyn hat aber mit ein großes Problem zu kämpfen, womit sich sicherlich auch viele jungen Erwachsene identizieren können, so wie mich auch. Neben dieses Problem, das Raelyn hat, konnte ich mich recht gut mit ihrer Art identifizieren. Aus diesen Grund hat mich das Buch emotional sehr mitnehmen können. Sicherlich nicht für jeden was, da es recht persönliche Themen sind und nicht jeder gleich tickt, aber bei mir hat es gut funktioniert.
Wie angedeutet ist die Geschichte eher ruhig. Es passiert nichts super wildes. Das finde ich aber überhaupt nicht schlimm. Ich fand das tatsächlich mal ganz nett. Es wird eher der Alltag von Raelyn und Hunter erzählt, was denen zustößt und wie sie sich entwickeln. Auch das mag nicht für jeden besonders reinzvoll kligen, aber auch für mich hat es gepasst.
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war die Darstellung von Hunter und seinen Problemen. Das er ein Geheimnis hat wird recht schnell klar, aber die Auflösung kommt wirklich erst am Ende. Grundsätzlich nicht schlimm, aber doch schade, weil es so ein wichtiges Thema ist, dass kein Raum bekommen hat. Wenn das zweite Buch sich darüber drehen würde, könnte ich gut damit leben, aber Band 2 wird sich um Kate drehen. Auch hatte ich das Gefühl, dass der Charakter von Hunter nicht den Raum bekommen hat, den er verdient hätte. Der Fokus war nun mal auf Raelyn. Jedoch wird durch den Sichtwechsel suggeriert, dass Hunter der zweite Protagonist ist. Das hat sich in meinen Augen eher nicht bestätigt, was ich wirklich sehr schade fand.
Insgesamt also ein ein ruhiges und für mich emotionales Buch, dass sicherlich nicht den Geschmack von jeden treffen wird. Mich konnte es größententeils überzeugen und ich freue mich auch auf die nächsten Bände, da ich die Nebencharaktere sehr sympatisch fand.