Als Léo Mellino einem rätselhaften Fremden durch die Gassen seiner Heimatstadt folgt, gelangt er über einen geheimen Übergang in eine andere Welt. Eine Welt, die vom Winter beherrscht wird, seitdem der König unter dem Einfluss einer schönen Hexe steht. Eine Welt, in der es Zwerge gibt und mechanische Menschen, die von begabten Handwerkern gefertigt werden. Als Léo sich in diese Kunst einweisen lässt, zeigt sich sein außerordentliches Talent. Das kommt auch der Hexe zu Ohren, die ihre eigenen dunklen Pläne hat ...
Akram El-Bahay, geboren 1976, hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen. Dies spiegelt sich auch in seinen Romanen wider: klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an den "Herrn der Ringe" wie an orientalische Märchen erinnern. Mit seinem ersten Roman "Flammenwüste" war er für mehrere Preise nominiert, er gewann den Seraph Literaturpreis als bestes Fantasy-Debüt des Jahres.
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Akram El-Bahay, born 1976, has made his passion, writing, his profession: he works as a journalist and author. As the child of an Egyptian father and a German mother, he grew up with influences from two cultures. This is also reflected in his novels: classic fantasy stories about dragons and magic that are as much reminiscent of the "Lord of the Rings" as they are of oriental fairy tales. He was nominated for several prizes with his first novel "Flammenwüste", winning the Seraph Literature Prize for best fantasy debut of the year.
Das Fantasy- Abenteuer „Herzenmacher“ ist das neue Buch aus der Feder von Akram El- Bahay und lässt sich ohne Vorkenntnisse aus seinen bisherigen Büchern lesen.
Klappentext: Als Léo Mellino einem rätselhaften Fremden durch die Gassen seiner Heimatstadt folgt, gelangt er über einen geheimen Übergang in eine andere Welt. Eine Welt, die vom Winter beherrscht wird, seitdem der König unter dem Einfluss einer schönen Hexe steht. Eine Welt, in der es Zwerge gibt und mechanische Menschen, die von begabten Handwerkern gefertigt werden. Als Léo sich in diese Kunst einweisen lässt, zeigt sich sein außerordentliches Talent. Das kommt auch der Hexe zu Ohren, die ihre eigenen dunklen Pläne hat...
Von dem Autor Akram El- Bahay habe ich bereits das ein oder andere Werk gelesen. Bisher konnte er mich immer mit seinen Büchern überzeugen, sein Erzählstil ist einfach ein Genuss. Als ich sein neustes Buch entdeckt habe, wollte ich dieses sofort lesen und erneut mit ihm in ein fantastisches Abenteuer abtauchen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zunächst möchte ich das wunderschöne Cover loben. Ich empfand als sehr ansprechend, dieses ist liebevoll gestaltet, es wirkt vielversprechend und mystisch mysteriös. Auch passt es recht gut zum Inhalt des Buches. Auch dieses Mal konnte mich der Schreibstil von Akram El- Bahay aufs Neue überzeugen. Er ist ein wahrer Künstler seines Faches, ein richtiger Märchenerzähler. Immer wieder konnte er mich in seinen Bann ziehen. Er schreibt einfach wunderbar poetisch und bildhaft, sodass man seinen Erzählungen nur zu gerne folgt und tief in eine andere Welt abtauchen kann. Bereits in seinen vorherigen Büchern habe ich seinen Stil schätzen gelernt, dieser ist einmalig. Und auch in „Herzenmacher“ beweist er auf ein Neues, dass er sich zu Recht als professioneller Märchenerzähler betiteln kann. Sein wiedererkennbarer Stil führt dazu, dass die Seiten nur so dahinfliegen und dass man dabei alles um sich herum vergisst. Die Welt, welche in diesem Fantasyabenteuer dargestellt wird und in welche ich mich so richtig fallen lassen konnte, ist unserer nicht ganz unähnlich, jedoch werden fantastische Elemente eingebaut, wie zum Beispiel Zwerge, Hexen und die Krähen, welche ihre Diener sind. Sie ist ideenreich und mit zahlreichen liebevollen Details versehen wurden. Es hat Spaß gemacht, diese Welt zusammen mit dem Protagnisten Leo kennen zu lernen, diese zu erkunden und immer neue Facetten zu entdecken. Mir hat es gut gefallen, wie der Autor Elemente unserer Welt in etwas Fantastisches verwandelt hat, sodass man diese nun aus einer anderen Perspektive sieht. „Herzenmacher“ unterscheidet sich etwas von den bisherigen Büchern, welche ich bisher aus der Feder dieses Autors gelesen habe. Er wirkte auf mich düsterer und nachdenklicher. Es wirkte auf mich auf seine ganz eigene Art reifer und trotzdem jugendlich frisch. Mit seiner dichten Atmosphäre transportiert El- Bahay eine Botschaft, welche zum nachdenken anregt. Die düsteren Elemente tragen noch dazu bei, dass die Bedrohung greifbar ist. Die Bedrohung durch die Hexe ist auf jeder Seite bemerkbar, wird hierbei aber nie zu aufdringlich. Langsam formt sich ein roter Faden, eine Botschaft, welche auch auf unsere Welt übertragbar ist. Diese Ebene hat mir gut gefallen und hat dem Buch eine tiefere Bedeutung verliehen. Spannend und voller Wendungen, gespickt mit Abenteuern, die die Charaktere meistern müssen, wir die Geschichte erzählt. Temporeich und vielseitig ist hierbei der Weg. Man lernt die parallel Welt und die darin lebenden Personen immer besser kennen. Neue Gegebenheiten, in denen sie sich von unserer Welt unterscheidet, werden stetig eingeführt und gekonnt in die Handlung mit eingebaut. Mystische Elemente werden ebenso wie abenteuerreiche und actionreiche Passagen gekonnt in Szene gesetzt. Dabei geht nie der rote Faden verloren und es hat mir großen Spaß gemacht, den Verlauf der Handlung mitzuverfolgen. Auf keiner Seite kam Langeweile auf und gebannt habe ich in dem Buch gelesen und dabei die Zeit vergessen. Leo ist ein sympathischer Protagonist. Man lernt ihn immer besser kennen und erfährt dabei einiges über seine Geschichte und den ein oder anderen Schicksalsschlag. Dabei wird Leos Vergangenheit gekonnt in die Geschichte mit eingebaut und spielt einen wesentlichen Bestandteil für den Verlauf der Handlung, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft. Leos Entwicklung empfand ich als glaubhaft, er ist mit seinen Aufgaben gewachsen und hat sich immer mehr zu dem jungen Mann entwickelt, der er am Ende des Buches war. Sie war stetig und trotzdem permanent erkennbar. Dennoch hat mir bei ihm noch das gewisse Etwas gefehlt. Ich will es nicht runter reden – ich habe mit ihn mitgelitten und habe gebannt seine Abenteuer verfolgt, habe ihm nur das Beste gewünscht. Dennoch hat mir bei ihm noch der letzte Funke gefehlt.
Insgesamt konnte mich der Fantasy- Autor Akram El- Bahay mit seinem neusten Werk „Herzenmacher“ wieder von sich und vor allem seinen Erzähltalent überzeugen. Aber auch die gezeichnete Welt und die Atmosphäre konnten mich in ihren Bann ziehen. Ich habe jede Seite des Buches genossen und gebannt warte ich auf das nächste Werk von Akram El- Bahay. Auf seinen Ideenreichtum und seinen Erzählstil ist einfach Verlass. Für „Herzenmacher“ möchte ich 4,5 Sterne vergeben.
Inhalt: Der 16-jährige Léo aus dem französischen Briançon hat sich in seiner Heimatstadt nie ganz zugehörig gefühlt. Erst als er durch Zufall einem merkwürdigen, kleinwüchsigen Bekannten seiner Mutter zur Kirche folgt und dort durch ein verborgenes Portal in eine magische Parallelwelt gerät, wo die Menschen und Zwerge von einer Winterhexe terrorisiert werden, erfährt er, dass seine Familie ursprünglich von dort stammte. Und dass er ein Talent zum Herzenmachen besitzt, ein Talent, mit dem sie die Winterhexe besiegen könnten.
Meine Meinung: Wieder ein sehr schönes, märchenhaftes Abenteuer, das Akram El-Bahay uns in "Herzenmacher" erzählt. Akram El-Bahay gilt als moderner Märchenerzähler in der deutschen Phantastik und ich finde das eine sehr treffende Beschreibung. Über seinen Geschichten liegt ein sehr eigenartiger Zauber, der einem beim Lesen zuflüstert: "Es war einmal ..." Obwohl dieser phantastische Jugendroman im Hier und Jetzt beginnt, ist das auch bei "Herzenmacher" der Fall. Die moderne Welt mit all ihrer Technologie spielt kaum eine Rolle. Bereits am Anfang bei der Schilderung von der Spielzeug-Werkstatt von Léos Mutter, die kleine mechanische Figuren anfertigt, liegt etwas Zeitloses oder Altes über der Szene. Rasch entführt der geheimnisvolle Fremde, der sich später als Zwerg entpuppt, nicht nur Léo, sondern auch uns Leser in eine merkwürdige Welt, in der viele Orte wie ein Spiegel oder Abbild unserer Welt wirken. Hier herrscht die Winterhexe über die Menschen. Ihre Krähen verbreiten Angst und Schrecken und ihre Todeshändler schachern mit den Bewohnern des anderen Briançon um deren Lebenszeit, um die erbeutete Lebenszeit ihrer Herrin zukommen zu lassen, die den Wusch hat, ewig zu herrschen und in einer winterlichen Welt zu leben. Gut, die Idee einer Winterhexe, die Kontrolle über die Jahreszeiten hat und winterliches Wetter verbreiten kann, ist nicht neu. Schön fand ich jedoch die Kombination mit den Spielzeugmachern, von denen einige eine besondere Gabe haben: Die Herzenmacher können nämlich den Herzen von Automatenwesen Leben einhauchen. Und Léo ist einer von diesen Herzenmachern. Ich möchte nicht zu viel verraten, daher sage ich an dieser Stelle nicht mehr zum Inhalt. Mir gefielen die Figuren, besonders Léo als Hauptfigur ist jemand, der unerwartete Dinge über sich erfahren und über sich hinauswachsen muss und so schnell die Sympathien der Leser erlangt. Auch die weiteren Figuren waren sympathisch angelegt und ihr Abenteuer spannend erzählt. Natürlich durfte für ein Jugendbuch auch das berühmte Herzklopfen nicht fehlen. Insgesamt ein sehr gelungener moderner Fantasyroman, der uns in eine spannende magische Parallelwelt entführt.
In „Herzenmacher“ geht es um Léo, der einen völlig fremden durch die Gassen seiner Heimatstadt folgt. Er gelang in eine andere Welt und ahnt nicht, was ihm dort alles begegnen wird. Eine völlig neue Welt eine Art Spiegelwelt. Dort gibt es mechanische Menschen, die von Handwerkern geschaffen wurden. Als Léo sich in diese Kunst einweisen lässt wird alles anders. Wird er in dieser Welt bleiben oder kann er zurück in seine Welt ?
Léonce „Léo“ ist ein authentischer Protagonist, der in etwas gerissen wird von dem er nicht ahnt was, dass Schicksal von ihm erwartet. Er lebt bei seiner Mutter, die in ihrer Werkstatt Spielzeuge herstellt.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im am meisten aus der Perspektive von Léo erzählt. Der Leser kann ihn so näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Kulisse der Stadt, aber auch die der besonderen Parallelwelt ist einfach faszinierend. Die Nebenfiguren wie Leos Familie und die Menschen aus Briançon sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit.
Die Spannung und Handlung haben mich langsam in die Geschichte von Léo gezogen. Er ist eigentlich ein normaler Junge und geht zur Schule. Seine Mutter hat eine Werkstatt, in dem sie auch Spielzeuge macht. Eines Abends wird Leos Neugier geweckt, als ein rätselhafter Fremder bei seiner Mutter auftaucht. Er will wissen, was es mit diesem Mann auf sich hat und folgt ihm und landet Briançon einer Art Parallelwelt. Dort wird die Welt vom Winter beherrscht und einer Hexe, die den König unter ihrem Einfluss hat. Das in dieser Welt Menschen gibt, die von Handwerkern geschaffen werden und schnell wird klar, dass Léo kein normaler Junge ist, sondern viel mehr mit dieser Welt verbunden ist. Welches Schicksal wird ihn dort erwarten? Mit jeder Seite hat mich der Autor in seine Geschichte gezogen und ich konnte mich kaum bremsen mit dem Lesen. Diese besondere Welt, die der Autor geschaffen hat, ist einfach etwas Einzigartiges. Das Ende war mehr als nur aufregend und ich konnte mich kaum bremsen mit dem Lesen.
-Kritik: habe ich in dieser Geschichte keine, weil alles für mich stimmig war und der Stil des Autors mich als Leser immer weiter gezogen hat.
Das Cover sieht einfach toll aus und es hat mich direkt in der Verlagsvorschau angesprochen.
Fazit
Mit „Herzenmacher“ schafft, der Autor eine besondere Fantasy Geschichte um seinen Protagonisten Léo. Ich freue mich auf seine weiteren Bücher und seine Figuren.
Ich hatte von der Geschichte anderes erwarten und war entsprechend ein klein wenig enttäuscht. Es hat schon diesen Middle-Grade Märchen Flair, aber ich wurde mit dem Stil leider so gar nicht warm. Das Ende fand ich wiederum recht süß, aber auch nicht genug um über den wirklich mit Längen durchzogenen Mittelteil hinwegtrösten zu können.
Von Akram El-Bahay hatte ich bereits das Buch „Henriette und der Traumdieb“ gelesen, das mir unheimlich gut gefallen hat. Seine anderen Bücher stehen daher auch mittlerweile alle auf meiner Wunschliste, allen voran „Wortwächter“. Das nächste Werk von ihm, was aber schließlich bei mir einziehen durfte, war „Herzenmacher“. Das Cover ist in meinen Augen ein einziger Traum, ich liebe es! Hier war ich wirklich schon sehr gespannt, was mich wohl zwischen diesen wunderschönen Buchdeckeln erwarten würde.
Seit der Vater von Léo Mellino vor einigen Jahren spurlos verschwand, lebt der 16-jährige alleine mit seiner Mutter, einer sehr geschätzten Spielzeugmacherin, in dem kleinen französischen Dorf Briançon. Sein ruhiges Leben soll schlagartig vorbei sein, als ein geheimnisvoller Fremder seiner Mutter eines Abends einen Besuch abstattet. Als der zwergenhafte Unbekannte das Haus wieder verlässt, beschließt Léo ihm zu folgen. Ehe er sich versieht, gelangt er durch einen geheimen Übergang in eine andere Welt. Eine Welt, in der es Hexen und Zwerge gibt und in der tiefster Winter herrscht. Dieses, von Schnee bedeckte und eisiger Kälte überzogene Parallelreich wird von der bösartigen Winterhexe regiert. An diesem gefährlichen Ort wird Léo erfahren, warum er so ein begabter Herzenmacher ist. Eine Gabe, die für die Winterhexe äußerst interessant ist…
Ich muss gestehen, dass ich zurzeit eher selten zu Fantasybüchern greife. Ab und an aber verirre ich mich dann doch mal in dieses Genre und bei Akram El-Bahay weiß ich einfach, dass er ein Meister in seinem Fach ist. Ich habe zwar nun erst zwei Bücher von ihm gelesen, bin mir aber sehr sicher, dass mich alle seine Werke begeistern werden. Die zwei Titel zumindest, die ich bereits von ihm kenne, haben mir die herrlichsten Lesestunden beschert!
Mit „Herzenmacher“ ist dem Autor ein zauberhaft schönes Fantasyabenteuer gelungen. Die Handlung konnte mich von den ersten Seiten an in ihren Bann ziehen und durchweg fesseln. Langweilig wird es an keiner Stelle, mitfiebern ist hier definitiv Programm!
Zusammen mit dem Protagonisten Léo verschlägt es uns schon nach den ersten 20 Seiten in eine andere Welt, eine Welt, die unserer in manchen Dingen gleicht, aber insgesamt ganz anders ist. Wie Akram El-Bahay dieses magische, mittelalterlich wirkende Spiegelreich beschreibt, ist einfach Wahnsinn! Pures Kopfkino, sag ich euch. Ich hatte beim Lesen die tollsten Bilder im Kopf und die Atmosphäre, die durch die anschaulichen Beschreibungen entsteht, hat mich zutiefst fasziniert. Sie ist märchenhaft, düster und schaurig schön. Gänsehaut-Feeling und angenehme Rückenschauer sind hier garantiert!
Besonders gut gefallen hat mir diese Vermischung aus Märchenmotiven und Fantasyelementen. Mich hat die Geschichte zum Beispiel stellenweise sehr an Narnia erinnert oder auch an Der Zauberer von Oz. Die Story wirkt allerdings an keiner Stelle abgekupfert; Akram El-Bahay ist es wunderbar gelungen, eine ganz eigene Welt zu erschaffen, sodass ein komplett neues Märchen entsteht. Und wie es sich für ein Märchen gehört, so wurde auch hier nicht mit brutalen Szenen gespart. Es wird hier gekämpft und auch getötet. Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber für mich darf ein bisschen Grausamkeit in einem richtig guten Märchen einfach nicht fehlen. :D Aber keine Sorge, da es sich hier um ein Jugendbuch ab 12 Jahren handelt, wird die Geschichte natürlich an keiner Stelle zu heftig.
Neben der Ausarbeitung des fantastischen Settings konnte mich Akram El-Bahay auch mit den Charakteren hellauf begeistern. Mit Léo ist dem Autor ein ganz besonderer Protagonist gelungen, den man auf seine Reise in Spiegelreich nur zu gerne begleitet. Auch die vielen Nebencharaktere haben mir wahnsinnig gut gefallen. Manche sind so herrlich schräg, sodass die schaurige Stimmung immer wieder aufgelockert wird und man auch Gründe zum Schmunzeln hat. Die Charaktere sind allesamt einzigartig und wurden so liebevoll ausgearbeitet.
Ganz begeistert bin ich auch von dem Schreibstil. Er ist bildgewaltig, poetisch und malerisch schön. Für mich hat er sich super angenehm lesen lassen; mich konnte der Autor erneut mit seiner magischen Art zu schreiben vom ersten Moment an verzaubern.
Ebenfalls verzaubert bin ich von der Idee der Herzenmacher und deren Umsetzung. Spielzeuge, denen mit mechanischen Herzen Leben eingehaucht wird, klingt doch faszinierend und auch etwas gruselig, oder? Nun, das ist es auch, wie bereits erwähnt, die Geschichte, die hier erzählt wird, besitzt eine ziemlich düstere Atmosphäre, die in meinen Augen einfach nur perfekt ist. Für mich war hier alles stimmig, ich habe tatsächlich keinen negativen Kritikpunkt an das Buch.
Große klasse fand ich auch, dass die Geschichte mit vielen Weisheiten und Botschaften versehen wurde, sodass hier auch der Tiefgang nicht fehlt. „Herzenmacher“ ist ein großartiges Buch über Freundschaft, Mut, Vergebung, Erlösung, Zusammenhalt und Liebe. In meinen Augen ist Akram El-Bahay hier ein wahres Meisterwerk gelungen, welches für jeden Fantasy- und Märchenliebhaber ein großes Muss ist!
Fazit: Eine märchenhaft schöne Fantasygeschichte, die mir ein fantastisches Leseerlebnis beschert hat! Mich konnte Akram El-Bahay mit seinem neuen Buch hellauf begeistern. Die Charaktere wurden so liebevoll ausgearbeitet, die Beschreibungen des Settings bescheren einem das reinste Kopfkino, die schaurig-düstere Atmosphäre sorgt für ein tolles Gänsehaut-Feeling und die Handlung hält einen durchweg in Atem. Ich kann „Herzenmacher“ wärmstens empfehlen, nicht nur Jugendlichen ab 12 Jahren. In meinen Augen ist das Buch auch für Erwachsene absolut lesenswert! Von mir gibt es sehr gerne volle 5 von 5 Sternen!
Ich liebe"Henriette und der Traumdieb" und "Wortwächter" und hatte daher das neue Buch von Akram El-Bahay schon freudig ersehnt. Leider kann es für mich nicht mit den anderen beiden Kinderbüchern mithalten. Es ist eine spannende Geschichte mit tollen Ideen, ja, aber auch mit einigen Längen. Leó hat mich auch nicht so berührt wie zb Henriette und jedesmal, wenn wieder jemand Leó "die Gedanken von der Stirn/ aus dem Kopf ablesen" konnte, war ich gegen Ende der Geschichte richtig genervt, weil diese Formulierung alle paar Seiten vorkam.
Ich hatte lange auf den Tag gewartet, an dem ich mein erstes Buch von Akram El-Bahay lesen würde. Immerhin hatte ich schon einiges über seine Werke gelesen und wollte nun endlich auch die Magie spüren, die in seinen Geschichten ruhen sollte. Doch so ganz wollte das nicht klappen, denn irgendwie fand ich nicht richtig Zugang zum Buch. Schade, denn Cover und Klappentext hatten mir den Mund wässrig gemacht.
Der Einstieg in die Geschichte machte mir noch sehr viel Spaß, da ich erst einmal erleben durfte, wie Léos Welt aussah. Das nicht all zu viel von ihm verraten wurde, war mir erst einmal egal, da ich insgeheim hoffte, das es dazu später kommen würde. Als es dann aber zum Übergang in die fremde Welt kam, wollte ich dann doch langsam ein paar Informationen. Doch auch hier kamen diese spärlich, weswegen Léo, für mich, immer mehr nur ein Name wurde. Er hatte keine festen Charakterzüge, die ihm etwas Markantes gegeben hätten, außer das er eben metallene Herzen zum Schlagen bringen konnte. Schade, denn bei vielen anderen Charakteren war man viel mehr in Tiefe gegangen.
Tatsächlich fand ich die neue Welt sehr interessant, da hier völlig andere Gesetze galten. Es gab Hexen, Zwerge und noch einiges mehr, das von niedlich bis gruselig alles bot. Somit war der Fantasy-Bereich gut abdeckt. Besonders die Winter-Hexe, welche das Land in Besitz genommen hatte, war eine tolle Idee, da man ihrem Wesen mehrere Schichten gab. Zum einen war sie die starke und manipulierende Frau, die ihre Macht den Winter dauerhaft zu behalten voll auskostete, zum anderen aber verletzlich war, wenn es um ihre weitere Lebenslänge ging. Auch wenn sie sehr grausam war, fesselte mich ihre Geschichte fast mehr als die von Léo.
Trotz der vielen magischen Dinge hatte ich hin und wieder trotzdem Probleme der Story zu folgen. Dies lag vor allem daran, das die Charaktere irgendwie immer sehr unvernünftige oder fragwürdige Wege gingen oder Handlungen ausführten, die ich einfach nicht verstand. Ich wusste vielleicht, wo sie waren, aber wie sie dort hingekommen waren, war mir meistens ein Rätsel. Hier weiß ich jedoch nicht, ob es an der Übersetzung lag oder dies einfach der Stil des Autors war. Ich werde dies beim nächsten Buch des Autors sehen, da ich die Hoffnung noch nicht aufgeben möchte.
Wenn mich etwas sehr ärgerte, dann die fehlende Spannung. Die Geschichte bot so viele gute Momente in denen packende Dinge hätten passieren können. Doch meist passierte belangloses, dass mich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Hier fehlte einfach das Ausschweifende, was man in einer solchen Welt einfach erwarten würde. Besonders schade war dies, da man die emotionalen Szenen wunderschön beschrieb. Ich freute mich, wurde traurig und euch mal nachdenklich, aber das WOW fehlte einfach.
Auch wenn dies meine Meinung nur gering beeinflusste, so war das Ende dann doch ein kleines Highlight. Ob Happy End oder nicht, wird natürlich nicht verraten, aber ich war mehr als zufrieden mit der Entwicklung des Ganzen und konnte das Buch mit guten Gewissen schließen. Ein Highlight wurde es zwar dadurch auch nicht, aber ich war froh, dass mich meine Neugier bis zum Ende geführt hatte. Jetzt heißt es nur hoffen, das ein anderes Buch des Autors mich mehr überzeugt.
Mein Fazit Auch wenn der Autor für seine magischen Bücher bekannt ist, konnte mich dieses nur teilweise überzeugen. Mein größtes Problem waren wohl die Beschreibungen, welche den Orten oder Charakteren einfach keine Tiefe geben wollten. Natürlich hatte ich trotzdem Spaß, denn einige Ideen aus dem Buch zeigten, das hier ein sehr fantasievoller Autor am Werk war.
Nur raus aus der langweiligen Stadt die er sein Zuhause nennt... Der größte Wunsch den der junge Léo hegt und der sich schneller erfüllen soll als ihm das lieb ist. Die Neugier treibt ihn eines Tages dazu einem Fremden zu folgen, der ihn nach einem Gespräch in der Werkstatt seiner Mutter geradewegs durch ein geheimnisvolles Tor führt. Und hinter diesem Tor ist alles anders. Der Winter hält die Welt in seinen Klauen, eine Hexe regiert mit eisiger Hand und ihre gefiederten Schergen verbreiten Angst und Schrecken. Magische mechanische Dinge sind keine Seltenheit, doch alles verblasst vor dem frostigen Leben. Allerdings hat Léo ein ganz besonderes Talent das möglicherweise die Wende für Menschen und Zwerge bringen kann...
Zu allererst muss ich hier mal anmerken, wie sehr es mich gefreut hat, dass die Geschichte bis auf winzige Kleinigkeiten absolut nicht "teeniemäßig" daherkommt. Auch die große Schnulze sucht man hier vergebens und das war wirklich sehr erfrischend. Diese Erfahrung konnte ich auch schon bei "Wortwächter" machen wo die Charaktere ja noch um einiges jünger sind als der 16-jährige Léo.
Für mich lebt das neueste Werk von Akram El-Bahay vor allem wieder von der von ihm erschaffenen märchenhaften Welt. Magische Spielzeugmacher, backende Zwerge, Hexen, verzauberte Spiegel und vieles mehr erwartet euch in einer glitzernden Welt des Eises und des Schnees. Bedingt durch die Gier der Menschen erwartet Léo in der Welt hinter dem Tor eine Verschwörung zwischen Krone und Hexe, die die Menschen langsam aber sicher ins Verderben führt und in der sich Léo entscheiden muss ob er sich der Rebellion anschließt der er durchaus nützlich sein kann, oder ob er lieber wieder einen Weg in sein vertrautes Zuhause suchen will. All dies zusammen mit dem gewohnt angenehmen und atmosphärischen Schreibstil macht für mich den Reiz an diesem Buch aus. Léo als Charakter ist ein sehr schlauer und mutiger junger Mann. Ab und zu mal ein wenig unvernünftig, aber er verfolgt seine Ziele mit Eifer und Disziplin und war mir sehr sympathisch. Das einzige was ich bei ihm bemängeln muss, ist seine doch recht schnelle Akzeptanz der Dinge in der anderen Welt. Das fühlt sich für mich immer ein wenig zu konstruiert an - auch wenn es hier durchaus plausibel erklärt wird. Ansonsten sind auch die anderen Charaktere die wir kennenlernen gut ausgearbeitet und alle für sich sehr interessant - egal ob gut oder böse. Lediglich ein paar mehr Hintergrundinformationen hätte ich mir ab und an gewünscht. Herzenmacher war durchgehend spannend erzählt und ein wirklich magisches Abenteuer. Mir hat noch so ein bisschen der große Knall gefehlt, ansonsten ein tolles Lesevergnügen für Jung und Alt.
Begebt euch zusammen mit Léo in die Welt hinter dem Tor und versucht den eisigen Griff der Winterhexe zu lösen. Zusammen mit liebevoll gezeichneten Charakteren erfahrt ihr mehr über Léo besonderes Talent und lernt Zwerge, Eisenmänner und gefiederte Schergen kennen. Das Buch hat eine schöne, leicht märchenhafte Atmosphäre und verzichtet auf Teenieklischees und kitschige Liebesgeschichten - dafür wartet eine spannende Jagd gegen die Zeit auf euch.
Ein mysteriöses Zusammentreffen, das Léo Mellino Welt verändert.
Denn genau das passiert, als sich der 16-Jährige Léo auf den Weg macht, dem mysteriösen Fremden zu der hiesigen Kirche in seiner Heimatstadt zu folgen.
Dort angekommen merkt Léo, dass sich hier im Turm mehr befindet, als auf den ersten Blick zu ahnen. Denn Léo kommt von dort durch Zufall in die Parallelwelt seines Ortes, der im Gegensatz zu Briancon wie Leo es kennt, voller Schnee und Eis ist. Hier herrscht eine Hexe mit strenger und unbarmherziger Macht.
Dort erwarte Léo nicht nur ein Geheimnis das seine Familie und ihn selbst betrifft, sondern hier lernt er auch, warum ausgerechnet er ein wunderbar begabter Herzenmacher ist und gerät dabei schneller ins Visier der Hexe als ihm lieb ist.
Cover
Das Cover zeigt für mich Léo, der fast grübelnd auf dem Dach in die Ferne zu blicken scheint und die Stadt erwachen sieht. Sehr passend zum Titel und dem wunderschönen Bild das für mich den Inhalt sehr gut widerspiegelt.
Schreibstil
Der Autor Akram El-Bahay hat hier wieder einmal eine wundervolle Geschichte aus seiner Feder gezaubert die mich in die magische Parallelwelt Briancoms mitgenommen hat, einer kleinen französischen Stadt.
Hier trifft man nicht nur auf ungewöhnliche Menschen mit Schraubenzieherfingern, sondern auch auf Hexen, Zwerge und vieles mehr. Dabei muss ich sagen, konnte ich mir die Szenerie sehr gut vorstellen, vor allem die Hexenkrähen und die Todeshändler fand ich gruslig. Sehr gut gefallen haben mir hier auch die Protagonisten wieder, die hier durch ihre Charakteristika wieder bestechen und sich somit nicht nur wunderbar weiterentwickeln sondern sehr gut umgesetzt wurden.
Meinung
Eine Welt im Wandel …
Genau die durchlebt die Parallelwelt in der sich der 16- jährige Protagonist Léo gerade befindet. Hier gefällt mir die Idee mit der Spiegel- Welt, die hier zwar gleich aussieht, aber doch anders ist sehr gut, auch wenn die Thematik nicht neu ist. Dazu eine sehr gute Idee mit den Zwergen und dem Silber und dem Thema Herzenmacher sind klasse gelungen.
Ich war sehr neugierig wie der Autor den Titel umsetzt und wurde nicht enttäuscht. Hier befindet sich wieder das Spiel Gut gegen Böse und was wirklich hinter den Antagonisten steckt. Denn warum ist jemand böse? Hat derjenige einen Grund oder weshalb hat er die Intention etwas zu tun.
Dazu die Gefühlspalette, die einen hier wieder spannend hinter Geheimnisse mitnimmt und einen die Seiten nur so inhalieren lässt.
Fazit
Sehr gelungene Geschichte die mich fesseln konnte vom Anfang bis Ende!
Ich bin ja so der typische Coverkäufer und bei diesem Buch hätte Ich an sich auch nicht widerstehen können, aber es landete vorerst auf der Wuli. Dann kam meine liebe Kerstin und vermachte es mir.
Der Schreibstil des Autors passt, meiner Meinung nach, wunderbar zu diesem Buch. Die Welt ist toll beschrieben und der Einstieg fällt leicht. Dazu kommt eine wirklich märchenhafte Storyidee.
Ich meine, wir treffen auf Zwerge, Hexen und Todeshändler samt Krähen als Spione der Hexe. Es klingt etwas düster, aber genau das macht für mich den Charme aus. Dazu noch eine Portion Magie und die Geschichte ist fertig.
Was die Handlung angeht packt einen direkt die Spannung zu Beginn. Zumindest ging es mir so. Geheimnisvoller Besuch, ein Junge der ein geheimes und verwirrendes Gespräch zwischen seiner Mutter und einem Unbekannten belauscht. In seiner Neugierde folgt der Junge dem Besuch und landet plötzlich in einer Welt, die seiner sehr ähnlich ist, aber doch anders. Klingt doch nach einem gelungenen Abenteuer, oder?
Was erstmal durchweg aufregend klingt, kann nicht so ganz über die fehlende Tiefe hinweg täuschen. So bleibt stellenweise das Mitfiebern aus und es fällt nicht so wirklich schwer, zwischendurch zu einem anderen Buch zu greifen. Das ist aber vielleicht eher ein erwachsenen Ding. Für Kinder halte ich es durchweg für magisch und spannend.
Gegen Ende hin, kommt die düstere Atmosphäre noch einmal besser rüber und auch die Spannung steigert sich weiter. Der Magieanteil kam hier noch einmal richtig toll durch. Wer allerdings ein großes Finale erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Das bleibt nämlich aus. Zufriedenstellend ist dieses Ende für ein Kinderbuch alle mal. Von daher also Alles gut.
Fazit
Dieses Buch lässt mich etwas zwiespältig zurück. Idee und Einstieg waren toll und haben Spaß gemacht, aber es fiel mir viel zu leicht, es aus der Hand zu legen. Stellenweise war halt die Luft raus. Pluspunkte gibt es auch für die verschiedenen Wesen, die richtig toll gelungen sind. Auch wenn das sende absehbar war, sehe ich das hier nicht so eng, da es win Kinderbuch ist und vieles märchenhaft anmutet. Immerhin ist Leo Spielzeugmacher mit einem magischen Extra. Ich sehe es als gelungenes Kinderbuch, für das ich vielleicht etwas zu alt bin. 4 Sterne gibt es trotzdem.
Der Großteil dieses Buches hat mir wirklich sehr gut gefallen. El-Bahay hat einen tollen Schreibstil und die magische Welt hat mich wirklich schnell eingefangen und begeistern können. Auch die Figuren waren nachvollziehbar geschrieben, und mit Léo gemeinsam die andere Seite kennenzulernen und langsam zu erfahren, was genau vor sich geht, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Buch war außerdem auf eine sehr angenehme Art und Weise ziemlich ernst und Düster, aber ohne je zu dunkel zu werden, in meinen Augen. Leider hat die Geschichte für mich gerade zum Ende hin immer mehr nachgelassen. Der Großteil war dennoch fantastisch, aber die letzten 50 Seiten (mehr oder weniger) fühlten sich für mich leider etwas zu schnell an, und an der Stelle ist plötzlich zu viel auf einmal passiert, und auch auf eine Art, die es mir schwer gemacht hat, tatsächlich etwas zu empfinden, weil nicht alles davon so absehbar war/die nötige Zeit hatte, um wirklich Spuren zu hinterlassen. Es war trotzdem kein schlechtes Ende, nur für mich war es nicht ganz so zufriedenstellend wie ich mir nach allem anderen erhofft hatte, weil es einfach so zügig auch gleich wieder vorbei war, dass ich gar nicht wirklich mit dem zurechtkommen musste, was passiert, weil immer sofort das nächste war und dann war es auch schon vorbei. Ich wünschte, an der Stelle hätte El-Bahay sich genauso viel Zeit gelassen, wie es beim gesamten Rest der Fall war. Es war aber trotzdem ein sehr schönes Buch, mit tollen Figuren, einer wirklich schönen Welt, und ich bin auch keineswegs unzufrieden damit, wie alles ausgegangen ist. Im Gegenteil, ich finde es durchaus ein sehr passendes Ende. Nur eben etwas schnell, aber abgesehen davon hatte ich wirklich viel Freude mit dem Buch und seiner Geschichte.
Autor: Akram El-Bahay Verlag: Ueberreuter Preis: 17,95€, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag Seiten: 384 Seiten ISBN: 978-3764170806 Alter: ab 12 Jahren Erscheinungsdatum: 15. März 2019
5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️ Inhaltsangabe: Entnommen von: www.ueberreuter.de Ein fesselndes, schillerndes Fantasyabenteuer von Märchenmeister Akram El-Bahay. Als Léo Mellino einem rätselhaften Fremden durch die Gassen seiner Heimatstadt folgt, gelangt er über einen geheimen Übergang in eine andere Welt. Eine Welt, die vom Winter beherrscht wird, seitdem der König unter dem Einfluss einer schönen Hexe steht. Eine Welt, in der es Zwerge gibt und mechanische Menschen, die von begabten Handwerkern gefertigt werden. Als Léo sich in diese Kunst einweisen lässt, zeigt sich sein außerordentliches Talent. Das kommt auch der Hexe zu Ohren, die ihre eigenen dunklen Pläne hat ... ❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️ Weitere Informationen: https://www.lovelybooks.de/autor/Akra... ⚙️ https://www.lovelybooks.de/autor/Akra... ⚙️ http://www.el-bahay.de/ ⚙️ https://www.ueberreuter.de/urheberinn... ⚙️ https://www.ueberreuter.de/shop/herze... ⚙️ https://instagram.com/akram.elbahay?u... ⚙️ https://www.facebook.com/AkramBahay ⚙️ https://www.facebook.com/AkramElBahay/ ⚙️ https://instagram.com/ueberreuterverl... ⚙️ https://www.facebook.com/UeberreuterB... ❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️💔❤️⚙️ Hallo ihr Süßen💕 Dieses neue Buch von Akram El-Bahay ist wirklich der absolute wahnsinn! Ich habe wirklich jede Zeile genossen und konnte mich einfach fallen lassen. Es ist eine traumhafte Welt, mit einer grandiosen Story und Sympathischen Protagonisten! Für mich war dieses Buch eine Art Mischung aus vielen Legen und Geschichten. Ich denke jeder der Alice im Wunderland liebt ist hier genau richtig. Mich hat das Buch aber auch total an das Buch von Mathias Malzieu *Die Mechanik des Herzens* erinnert! Es ist eine Art Fantasy, Märchen, SiFy, Clockwor und Cyper punk Buch und doch ganz anders. Es lässt sich in keine sparte schieben denn der Autor bedient sich vieler Geschichten und Genres und erschaft seine ganz eigene fantastische Welt! Einfach nur der absolute Hammer und ein wahnsinnig schönes Buch! Ich freue mich schon auf weitere Buch des Autors! Lieben Gruß Sonja/Shaaniel
Léo lebt mit seiner Mama in einem verschlafenen Dörfchen in Frankreich. Seine Mutter ist Spielzeugmacherin und im ganzen Land dafür bekannt. Eines nachts klopft ein mysteriöser Mann an ihrer Tür und verlangt die silberne Kugel, die einst Lèos Vater gehörte. Er beschließt, dem Mann zu folgen und findet sich bald wieder in einer düsteren Version seines Dorfes. Dort herrscht das ganze Jahr Winter und das Land wird regiert von der Hexe und ihren Dienern. El-Bahay hat viele Elemente des Märchens „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen eingebaut. Nur Léo und seine Freunde können der Hexen-Herrschaft ein Ende setzen.
Ich hatte mir mehr erhofft. "Wortwächter" war genial und eines meiner Lieblingsbücher 2018. "Herzenmacher" konnte mich hingegen leider nicht überzeugen. Ich habe nie wirklich in die Geschichte reingefunden, die Charaktere waren mir zu flach und oberflächig, und deswegen war mir auch eigentlich egal, was mit ihnen passiert. Es ist zwar eine abenteuerliche, spannende und faszinierende Geschichte, allerdings konnte mich der Autor diesesmal nicht in seinen Bann ziehen.
So eine niedliche Geschichte! Bin absolut verzaubert. Herzenmacher ist was der Titel schon sagt: eine Geschichte über einen Herzenmacher. Léo lebt mit seiner Mutter in einer kleinen Stadt in Frankreich und alles ist normal. Bis eines Tages jemand zu seiner Mutter kommt und Léo diesem Mann folgt, da er ihn irgendwie komisch fand und ein Gespräch zwischen ihm und seiner Mutter mit angehört hat. Und auf einmal findet sich Léo in einer anderen Welt wieder, in der ewiger Winter herrscht und eine Hexe die Fäden des Königs in der Hand hat.
Wieder haben wir hier ein Buch, das märchenhaftes vereint mit einer schönen Geschichte. Wir kriegen unsere Welt und eine Spiegelwelt mit Magie zu sehen. Es gibt eine böse Hexe, sympathische Zwerge, und einen Komplott, die Welt zu retten. Und die Idee vom Herzenmacher fand ich besonders toll. Irgendwie musste ich an "Der Nussknacker" denken. Kann nicht genau sagen wieso aber vom "Feeling" her, hat es mich daran erinnert. Auch finde ich, dass dieses Buch genau das richtige wäre, für alle, die Cornelia Funke's "Tintenherz" Trilogie mögen. Ist nicht unbedingt ähnlich, aber beim Lesen musste ich doch daran denken.
Wieder ein fantastisches Abenteuer mit märchenhafter Atmosphäre, tollen Figuren, die mir total ans Herz gingen und einer wunderschönen Sprache. Dennoch hatte die Geschichte für mich im letzten Drittel irgendwie eine Länge, vielleicht hätte es als Hörbuch besser funktioniert, ich hoffe daher, dass es das bald geben wird, dann würde ich diese magische Geschichte sicher auch nochmal genießen. ♥
Léo muss wirklich seinen Gesichtsausdruck unter Kontrolle bringen. So viel wie Leute ihm Dinge "offenbar vom Gesicht abgelesen" haben, braucht er überhaupt nicht mehr zu sprechen :D
Insgesamt ein solides aber wenig überraschendes YA-Buch.
Fantasy ist nicht mein Genre, dennoch hatte ich Lust, mal etwas Fantastischeres zu lesen. Ich mochte "Der Herzenmacher" sehr gern.
Die Idee und das Setting gefallen mir sehr gut, aber an der ein oder anderen Stelle geht es mir zu schnell, bzw. macht es sich der Autor vielleicht zu einfach. Aber man muss bedenken, es ist ein Einzelband. Da hat man dann einfach nicht die Zeit, wie in einer Trilogie oder Endlosreihe. Aber genau darin sehe ich für mich auch den Vorteil. Ein Einzelband! Die Welt ist fantastisch, aber dabei noch so einfach, dass man schnell reinkommt und die Regeln der Welt versteht.
Obwohl es nicht ganz mein Stil ist , habe ich es gekauft, weil Akram El-Bahays Bücher mich bisher immer überzeugt haben. Diese Art zu schreiben hat mich auch weiterhin gefesselt. Dennoch haben seine anderen Bücher mir besser gefallen und ich freue mich schon sehr auf das Nächste.
Oh I wish there would‘ve been a BIT more ℛ𝑜𝓂𝒶𝓃𝓉𝒾𝒸 𝓈𝒸𝑒𝓃𝑒𝓈 with Hasina and Léo, they’re such a cute couple <3 I really recommend reading this, I had much fun and I’m sad there’s just 1 book. :(
„Ein fesselndes, schillerndes Fantasyabenteuer von Märchenmeister Akram El-Bahay. Als Léo Mellino einem rätselhaften Fremden durch die Gassen seiner Heimatstadt folgt, gelangt er über einen geheimen Übergang in eine andere Welt. Eine Welt, die vom Winter beherrscht wird, seitdem der König unter dem Einfluss einer schönen Hexe steht. Eine Welt, in der es Zwerge gibt und mechanische Menschen, die von begabten Handwerkern gefertigt werden. Als Léo sich in diese Kunst einweisen lässt, zeigt sich sein außerordentliches Talent. Das kommt auch der Hexe zu Ohren, die ihre eigenen dunklen Pläne hat ...“
Meinung:
Mir gefällt der Schreibstil des Autors einfach so gut. Akram El-Bahay schreibt, als würde man ein altes Hörbuch hören, in dem der Sprecher alleine mit seiner Stimme ein spannendes Abenteuer verspricht. Genauso wie in Filmen, in denen man den Großvater vor dem Kamin sitzen sieht, der gleich eine Geschichte zum Besten geben möchte und dann der Wechsel zur beschriebenen Szene erfolgt, genauso wirkt auch der Schreibstil des Autors. Etwas altmodisch, magisch und voll schöner Worte.
"Léo sah zu Fernando hinüber, doch das Gesicht seines Meisters war so unmöglich zu lesen wie ein zugeschlagenes Buch"
Mit verzauberten Worten schreibt der Autor über den Jungen Léo aus Briancon. Nachdem ein fremder Mann Léos geheimniskrämerische Mutter besucht und ihr das letzte Stück seines verschwundenen Vaters abnimmt, möchte Léo mehr erfahren. Er verfolgt den seltsamen Mann und landet auf der „anderen Seite“.
Die ganze Geschichte verfolgt man aus den Augen von Léo. Durch seine neugierige und mutige Art ist er geradezu prädestiniert dafür in ein Abenteuer zu stürzen. Sein Talent mit Schraubenzieher und Metall umzugehen, machen ihn zu etwas Besonderem. Denn auf der „anderen Seite“ erwachen mechanische Spielzeuge zum Leben. Man riecht praktisch schon das Öl in der Luft und hört das Quitschen von Metall auf Metall, das man aus einer Werkstatt kennt.
Auf der „anderen Seite“ ist alles gleich, aber irgendwie auch anders. Wie eine Art Spiegelbild von der Welt, wie wir sie kennen. Verglichen wird es mit mittelalterlichen Kulissen, dessen Welt wahre Magie kennt. Dafür sorgt auch besonders die Hexe, indem sie Menschen ein Fiedergewand verleiht oder dir Wünsche im Gegenzug zu deiner Lebenszeit erfüllt. Dort ist aber nicht alles rosig, weshalb sich Léos Rückkehr in seine Welt etwas schwieriger zu gestalten scheint.
Wieder einmal war ich vollkommen begeistert von all den Ideen des Autors. Der Weltenaufbau ist unfassbar magisch und fantasievoll geworden. Man fühlt sich, als würde man mit Léo in eine Fantasywelt stolpern, indem noch Könige herrschen, Zwerge Gebäck für dich herstellen oder Spielzeug ein schlagendes Herz erhält. Das Konzept ist so gut durchdacht und wird verständlich beschrieben. Es stecken viele Ideen und Erklärungen in dem Buch, allerdings habe ich mich nie damit überfordert gefühlt.
Hier werden jedoch nicht nur mechanischen Spielzeugen Leben eingehaucht, sondern auch den Charakteren der Geschichte selbst. Als Léo das erste Mal auf der anderen Seite landet, erhält er direkt Hilfe von Haluk, der ihn zu Fernando bringt. Dieser wird schnell eine Art Lehrer für Léo im Spielzeugmachen. Jedoch trifft man noch auf weitere Helfer, wie den Zwergen Kafir. Er sorgt immer wieder für einen schönen trockenen Humor, der stolze und schnell eingeschnappte kleine Mann.
"Gar nicht mal so dumm. Für einen Menschen sogar ziemlich schlau, du Riese. Bist du sicher, dass du keine Zwerge in der Familie hast?"
Mein absoluter Favorit ist und bleibt jedoch Silbermund. Zu viel möchte ich zu seiner Rolle in der Geschichte gar nicht verraten, aber seinen Charakter kann ich euch trotzdem vorstellen. Er spricht höflich, wie ein alter Brite, hat eine ulkige direkte Art und Weise, ist aber total herzensgut und ehrlich. Gerade zusammen mit Kafir wurden mir auf den Seiten einige Lacher entlockt. Jedoch ist nicht jeder Charakter gut oder ein Freund. Es warten auf die Abenteurer viele Geheimnisse, Verrat, Intrigen und auch der Tod.
Ein großes Lob muss ich an dieser Stelle auch an dieses Meisterwerk einer Geschichte aussprechen, aufgrund der vielen Weisheiten und den Bezug zu einigen bedeutenden Themen in unserer realen Welt. Auch hier möchte ich nicht viel vorwegnehmen, jedoch bezieht sich das besonders auf den Wert unserer Lebenszeit, unendliche Gier und sogar ein wenig auf die Beteiligung eines jeden Individuums an einem Krieg.
Fazit:
Meisterwerk. Das Wort beschreibt dieses Buch bereits perfekt. Vom fantasievollen Setting, dem atemberaubenden Schreibstil bis hin zu den Mal mehr Mal weniger lebenden Charakteren, wurde ich verzaubert. Ich bin in die Geschichte gezogen worden, bin neuartiger Magie und lustigen Fantasy-Wesen begegnet. Der trockene Humor, der versteckt zwischen den Zeilen mitschwingt, setzt die Kirsche auf die Sahnehaube.