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Briefe der Liselotte von der Pfalz

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Liselotte von der Pfalz. Briefe [hardcover] Liselotte von der Pfalz,Margarethe Westphal,Charlotte-Elisabeth Orléans,Wilhelm Langewiesche [Jan 01, 1984] … 3784600050

282 pages, Paperback

Published January 1, 2009

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Elisabeth Charlotte von der Pfalz

151 books13 followers
Elisabeth Charlotte of the Palatinate, Duchess of Orléans, also known as Liselotte von der Pfalz, was a German princess and the second wife of Philippe de France, younger brother of Louis XIV of France. Her vast correspondence provides a detailed account of the personalities and activities at the court of her brother-in-law, Louis XIV.

Princess Elisabeth Charlotte was the mother of Philippe II, Duke of Orléans, France's ruler during the Regency. Her sometimes very blunt descriptions of French court life is today one of the best-known German-language texts of the Baroque period.

Although she had only two surviving children, she not only became the ancestress of the House of Orléans, which came to the French throne with Louis Philippe I, the so-called "Citizen King" from 1830 to 1848, but also became the ancestress of numerous European royal families, so she was also called the "Grandmother of Europe". Through her daughter she was the grandmother of Francis I, Holy Roman Emperor, the husband of Maria Theresa, and great-grandmother of Joseph II and Leopold II (both Holy Roman Emperors) and Marie Antoinette, the last Queen of France before the French Revolution.

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Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Aeryn.
7 reviews4 followers
December 29, 2022
Wahrscheinlich hatte ich zu hohe Erwartungen an diese Briefsammlung. Elisabeth Charlotte oder eben Liselotte von der Pfalz gilt als scharfzüngige und ehrliche Beobachterin und Kommentatorin des Hofes des Sonnenkönigs Ludwig XIV., nur leider spiegelt diese Auswahl ihrer Briefe das in keinster Weise wider.

Zu einen verwunderte mich die Auswahl der Briefe, wichtige Ereignisse gerade aus der gemeinsamen Geschichte Liselottes und ihrer geliebten Tante Sophie von Hannover waren nicht zu finden bzw. fanden sich nur in sehr kurzen Andeutungen wieder. Das mag durch die Überlieferung bedingt sein, ich fand es trotzdem erstaunlich, dass dazu anscheinend kein einziger Brief erhalten geblieben sein soll.

Das führt zum zweiten Kritikpunkt: Die Briefe stehen, bis auf wenige und nur kurze Fußnoten ohne historischen Kontext. Mal erfährt man, über welche Personen/Ereignisse Liselotte schreibt, meistens nicht. Im Grunde müsste man eine Geschichte Frankreichs, der Pfalz, des Landes Hannover und eine der Familie der Pfälzer immer griffbereit daneben liegen haben oder perfekt in Zeit und historischem Kontext bewandert sein, um mit den Briefen überhaupt etwas anfangen zu können. Und es sind eben leider auch nur ihre Briefe, was ohne den Gegenpart oft wenig bringt und sie wie im luftleeren Raum stehen lässt.

Abschließend muss man leider feststellen, historisch relevante Aussagen hätte man auf 10 Seiten zusammenfassen können. Interessante Kommentare der fleißigen Briefeschreiberin Liselotte von der Pfalz allerdings leider auch. Der Rest ist ein ewiges Gejammere einer gelangweilten Adligen, die entweder zu wenig zu tun hat oder zu viel, immer schreibt, sie wolle nicht jammern und doch nichts anderes tut. Viele der Briefe sind schlicht und einfach austauschbar.

Es bleiben ein paar interessante Einblicke, wie die Erkenntnis, dass auch fürstliche Hinterteile anscheinend gerne Winde lassen, aber das reicht nicht für ein ganzes Buch.
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