Harka kehrt zu den Schwarfußindianern zurück und erlangt dort die Kriegerwürde, als er gemeinsam mit seinem Freund und Blutsbruder durch den Sonnentanz geht. Währenddessen gerät sein Vater Mattotaupa in der Verbannung mehr und mehr unter den Einfluß Red Jims und wird schließlich ermordet. Für Harka gibt es jetzt nur noch ein Ziel: Zurück zu seinem Stamm, der Bärenbande, auch wenn seine Heimkehr nicht nur Freude auslößt.
Liselotte Welskopf-Henrich (1901 - 1979) was a German historian and author.
Her main fields of interest were ancient Greece and the Native Americans. She wrote a series of novels called Die Söhne der großen Bärin ("The Sons of the Great She-Bear").
Labai tamsi, niūri atmosfera, lyginant su ankstesnėmis serijos knygomis. Negelbėja net tikrai didelis indėniškos kultūros, jų papročių, švenčiu bei apeigų. Berniukas Harka užaugo, jš supę baltieji užaugo/paseno dar labiau ir sumoj visi patapo dar mažiau patrauklūs.
I'm rushing through these 6 volumes, they are just too addictive. The story (with spoilers!) in this one: Harka is now 19 and leaves his father and the white railway construction crew for whom he has been working as a scout. He rejoins the Blackfeet and together with his old friend he passes the tough test to become a full-fledged warrior. He proves himself to be extraordinarily strong and gifted. He then leaves to live on his own in the Black Hills, killing white goldhunters. Harka's father Mattotaupa, quite a rundown alcoholic by now, finally realises that Red Jim, the man he thought was his friend, has been deceiving him and is only after the gold hidden in the Black Hills. He confronts Red Jim and is murdered by him. Harka, having witnessed his father's murder, returns to his old tribe. Although his old enemies, among them the ancient medicine man, want him executed, in the presence of Sitting Bull and Crazy Horse he ends up being reaccepted and made a chief. On to the next one.
Weiß nicht, was es sein will. Abenteuerroman oder Roman um Verrat und Sühne. Der Versuch der Kombination scheitert. Wenn du wissen willst, wie Hara/Stein mit Hörnern/Tokei Ihto damit umgeht, dass sein Vater vielleicht doch ein Verräter ist, und mindestens ein Säufer, dann ist z.B. die Adlerjagd-Szene lästiger Füller. Wenn du einen reinen Abenteuerroman willst, dann ist die Action schon sehr dünn gestreut.
Das Problem ist, dass man Harka &c.s Gedanken in den Nicht-Action-Szenen trotzdem nicht erfährt, oder dass die belanglos sind. Bei seiner Visionssuche denkt er erst ein bisschen über sein bisheriges Leben nach, und gerade als er zu den interessanten Stellen kommen müsste, denkt er nur noch eins: Durst, Durst, Durst, Durst. O, und ein zweites: ich hab da noch ne Muschel in meiner Tasche. Sein Kriegername bedeutet somit rein gar nichts. Da der Geheimnismann aber nur den Namen hören will, und nicht nach der Vision fragt, wird das auch nicht thematisiert. Im Prinzip das selbe nach den 36 Stunden am Marterpfahl (den es bei den Lakota nicht gab). Als er dann nach 11 Jahren (1863–1871, die Chronologie der Bücher passt nicht) wieder mit seiner so vermissten Schwester und Großmutter in einem Zelt ist, hat er Fragen. Wichtige Fragen. Fragen wie: wo ist mein Pferd? Wo sind meine anderen Sachen?
Szenen mit Reue und ernstem Reflektieren gibt es nicht. Four Bears realisiert, dass er tatsächlich die Tat begangen hat, für die er verbannt worden war. Nicht nur verbannt, da er geglaubt hat, er wäre unschuldig, hat er Leute ermordet. Da er recht hatte und sie unrecht, war es eine todeswürdige Beleidigung, ihm das Urteil zu erklären. Und dann, als er gerade anfing, sich wirklich klar zu werden, dass er jahrelang eine Lüge gelebt hat. Zack! Messer ins Herz. Können wir ja nicht haben, das einer Zeit für Reue hat.
Nach der kurios »leeren« Szene des Sonnentanzes (Niemand tut etwas, niemand denkt etwas. Getrommelt, gesungen und wirklich getanzt wird tagsüber nicht. Alle stehen nur stumm herum.) musste ich nochmal mein »Der andere Sieger« raussuchen und die viel bessere Sonnentanzszene da lesen.
Es gibt noch viele andere Probleme. Z.B. dass das hier mehr Karl May als geschichtlich korrekt ist.
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