Die 17-jährige Toni reist nach Schottland, um am Workshop eines Bestsellerautors teilzunehmen. In dem abgelegenen Herrenhaus eröffnet der kauzige Schriftsteller den Er will dem größten Nachwuchstalent sein Vermögen vermachen! Die Jugendlichen stürzen sich in die Textarbeit. Doch während ein Sturm sie von der Außenwelt isoliert, geschehen rätselhafte Das Personal verhält sich seltsam, jemand geistert durch die Gänge, und es kommt zu einem Einbruch. Schlafwandlerin Toni wird nachts von Albträumen geplagt - und als der Schreibkurs eine blutige Wendung nimmt, beginnen die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen ...
Nach „Hotel Ambrosia“ hatte ich sehr hohe Erwartungen an „Missing Page“, und obwohl sie erfüllt worden sind, sind sie es auch irgendwie nicht. Vor allem lag das daran, dass mir alles in der ersten Hälfte zu langsam voranging. Wie die Charaktere dort auf die Hinweise stoßen, ist ein bisschen zu zufällig: Sie lassen sich nicht von den vorherigen leiten, sondern suchen da und dann dort. Dadurch kam mir alles auch ein wenig chaotisch vor. Es gab teils zu viele Anhaltspunkte, um einen Verdacht zu haben und mitzurätseln, weil entweder waren sie ZU offensichtlich oder viel zu wenig ausschlaggebend. Und deshalb hat mich so gut wie nichts richtig geschockt. Außerdem dadurch, dass es so viele Protagonisten gibt, bekommt man viel von den Forschungen gar nicht mit, da alles ja nur aus der Sicht von Toni berichtet wird. Persönlich fand ich auch die Love Story unnötig, weil ich die so null gefühlt habe. George ist zwar einer meiner Lieblingscharaktere in diesem Buch, aber es herrscht überhaupt keine romantische Spannung zwischen den beiden. Das Setting dagegen fand ich RICHTIG toll (ich hätte mir sogar mehr atmosphärische Beschreibungen gewünscht) und auch das Thema Schreiben und Krimis und wie die in die Geschichte eingebunden worden sind. Ich hab auch definitiv vor, den nächsten Roman von Katie Kento zu lesen, denn obwohl sie nicht zu einhundert Prozent perfekt sind, machen sie Spaß und unterhalten. :)
Spoiler!! Wenn Emily und Paige sich so ähnlich sehen, wie war Miss Goodwill damals dann nicht von den Postern verwundert?
. Hättest du Freude an einem wirklich raffinierten Rätsel? Dann könnte „Missing Page“ genau das Richtige für dich sein. Ein fesselnder Krimi voller unerwarteter Wendungen, der die Spannung einer nervenaufreibenden Schachpartie mit der Raffinesse einer klassischer Detektivgeschichten vereint und damit Leserinnen und Leser jeden Alters in seinen Bann zieht. 5/5 ⭐️
. Aber was erwartet dich genau… Die 17-jährige Toni reist nach Schottland, um an einem Schreibworkshop eines gefeierten Bestsellerautors teilzunehmen. In einem abgelegenen Herrenhaus verkündet der exzentrische Gastgeber… Sein Vermögen soll an das größte Nachwuchstalent gehen. Dann während eines Sturm wird die Gruppe von der Außenwelt abgeschneidet, nun häufen sich merkwürdige Ereignisse und Schlafwandlerin Toni wird von Albträumen heimgesucht…
. In „Missing Page“ begleiten wir die 17-jährige Tonie, die uns als konstante Ich-Erzählerin durch die Geschichte führt. Schnell wächst sie uns ans Herz, sie wird zu einer Vertrauten, mit der wir fühlen, hoffen und rätseln. Durch behutsam eingestreute Rückblicke in ihre Vergangenheit gewinnt Tonie an Tiefe und Vielschichtigkeit, was sie umso greifbarer und sympathischer macht. Vereinzelt kommen auch andere Figuren zu Wort , wie genau möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber genau dies trägt zur spannungsvollen Atmosphäre bei. Kento erschafft ein Ensemble faszinierender Charaktere, deren Fassaden zu durchdringen ebenso reizvoll ist wie das zentrale Rätsel selbst. . Tonie verbindet eine besondere Eigenschaft mit der Handlung… ihr Schlafwandeln. Dadurch bewegen auch wir uns als Lesende zwischen Realität und Fiktion, stets auf der Suche nach Antworten, immer an ihrer Seite. . Neben den authentischen und liebenswerten Figuren besticht der Roman durch einen flüssigen, fesselnden Schreibstil. Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Mit feinen Wendungen und geschickt gesetzten Spannungsmomenten gelingt es Kento, uns vollkommen in die geheimnisvolle Welt von Giffard Manor hineinzuziehen. . Am Ende werden alle offenen Fragen aufgelöst, und wir bleiben mit einem rundum stimmigen, erfüllenden Gefühl zurück. . Ich bin überzeugt: Fans klassischer Kriminalliteratur werden dieses Buch lieben. . Und als wäre das nicht genug, ist „Missing Page“ auch optisch ein echtes Schmuckstück. Mit seinem kunstvollen Farbschnitt, der liebevollen Seitengestaltung und der hochwertigen Aufmachung ist es ein wahrer Blickfang. . Also: Ab in die Buchhandlung eures Vertrauens – dieses Buch solltet ihr euch nicht entgehen lassen!
Das Buch hat mich von Anfang an mit seiner besonderen Atmosphäre gepackt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, trägt aber gleichzeitig eine spürbar düstere und bedrückende Grundstimmung in sich. Man kommt schnell voran, fühlt sich aber dennoch konstant von einer unterschwelligen Unruhe begleitet. Das Setting wirkt dabei fast wie ein eigenes kleines Rätsel. Die abgeschlossene Umgebung, die verschiedenen Figuren und ihre teils undurchsichtigen Verbindungen schaffen eine dichte, geheimnisvolle Atmosphäre. Stück für Stück entfaltet sich die Handlung und wirft dabei immer neue Fragen auf, ohne vorschnell Antworten zu liefern. Man liest, spekuliert, verwirft Theorien und beginnt wieder von vorn. Genau dieses Miträtseln ist eine der größten Stärken des Buches. Auch inhaltlich überzeugt die Geschichte durch ihre Vielschichtigkeit. Verschiedene Ebenen greifen ineinander und wirken zunächst lose, fügen sich aber nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Besonders gelungen ist dabei das Spiel mit Wahrnehmung und Realität, das sich durch die gesamte Handlung zieht und zusätzlich für Spannung sorgt. Die Figuren, allen voran Toni, tragen ihren Teil dazu bei. Ihre Unsicherheiten und inneren Konflikte – besonders im Hinblick auf Wahrnehmung und Kontrolle – verleihen der Geschichte eine interessante psychologische Komponente. Gleichzeitig bleiben manche Aspekte bewusst vage, was die geheimnisvolle Stimmung noch verstärkt. Ein kleines Highlight ist zudem der Titel selbst, der mit einer doppelten Bedeutung spielt und damit perfekt zur Geschichte passt. Solche Details zeigen, wie durchdacht das Gesamtwerk ist. Trotz der vielen starken Elemente hatte ich am Ende das Gefühl, dass noch ein kleines bisschen mehr möglich gewesen wäre. Sei es in der Tiefe einzelner Aspekte oder in der emotionalen Wirkung mancher Momente. Das ändert jedoch nichts daran, dass es ein spannendes, clever konstruiertes Buch ist, das vor allem durch seine Atmosphäre, seinen Stil und das ständige Miträtseln überzeugt.
Wow, was für eine Geschichte! Missing Page hat mir sogar noch besser gefallen als Hotel Ambrosia. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Schon nach wenigen Kapiteln zeigt sich, dass Katie Kento genau weiß, wie man Spannung aufbaut. Das Tempo ist perfekt abgestimmt, die Handlung nimmt sofort Fahrt auf und jedes Kapitel wirkt durchdacht aufgebaut, um die Spannung stetig zu steigern und neue Puzzleteile zu enthüllen.
Ein abgelegenes Herrenhaus, stürmisches Wetter und eine Reihe undurchschaubarer Charaktere. Dieses Szenario sorgt für eine beklemmende, düstere Atmosphäre. Man weiß nie so richtig, wem man trauen kann, und genau das macht den Reiz aus. Die Geschichte entfaltet sich wie ein fein gesponnenes Netz, in dem jedes Detail zur richtigen Zeit an Bedeutung gewinnt. Statt auf nervenzerreißende Szenen zu setzen, lebt die Handlung vor allem vom Miträtseln. Einige mysteriöse Ereignisse werfen zahlreiche Fragen auf und sorgen dafür, dass man ständig eigene Theorien entwickelt.
Inhaltlich ist das Buch deutlich komplexer, als es zunächst scheint. Verschiedene Handlungsstränge greifen im Verlauf immer mehr ineinander. Im letzten Viertel geht es Schlag auf Schlag und aus vielen kleinen Szenen wird ein großes Ganzes. Die Zusammenführung aller Handlungsstränge ist sehr clever gestaltet. Besonders beeindruckt hat mich das Ende. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet! Genau solche Wendungen liebe ich in einem Thriller.
Auch optisch hat mich das Buch total abgeholt. Das Cover ist richtig schön, der Farbschnitt ein echter Hingucker und das aufklappbare Fenster fand ich einfach ein cooles Extra.
FAZIT: Ein extrem fesselnder Jugend-Thriller mit cleverem Plot, vielschichtigen, undurchsichtigen Charakteren und durchgehend hoher Spannung. Für mich ist Missing Page ein absolutes Lese-Highlight. Volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung! Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin!
In einem abgelegenen Herrenhaus in Schottland findet ein Schreibworkshop statt, an dem auch die 17jährige Toni teilnimmt. Der Gastgeber - der berühmte Autor Richard Giffard tot aufgefunden wird, versuchen die Nachwuchsautoren aufzuklären, was geschehen ist. Als dann noch ein Sturm aufzieht und keiner der Teilnehmenden das Grundstück verlassen kann, eskaliert die Lage...
Der YA-Krimi ist unfassbar spannend geschrieben. Ich tappte über lange, lange Strecken im Dunkeln und wäre nie auf die Auflösung gekommen. Die falschen Fährten werden alle aufgedeckt und das Ende des Buches ist zudem versöhnlich, was das Buch meiner Meinung nach besonders als YA-Lektüre auszeichnet.
Die Figuren sind alle sehr gut gestaltet und machen das Lesen abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Atmosphäre ist besonders gut gelungen und die Art und Weise, wie die Aufklärungen stattfinden, erinnern an das berühmte Spiel Cluedo (auf das auch regelmäßig Bezug genommen wird), Escape Room Abenteuer und die absolute Queen of Crime, Agatha Christie, und ihre Art, Mordfälle aufklären zu lassen.
Ich bin absolut begeistert und empfehle den super spannenden YA Krimi nicht nur an junge Lesende, sondern an Lesende allen Alters, die einen gut geschriebenen, atmosphärisch gelungenen, modernen Krimi im klassischen Stil zu schätzen wissen!
Schlafwandlerin Toni ist 17 und reist alleine zu einem abgeschiedenen Anwesen in Schottland, um dort bei einem Workshop endlich ihre Schreibblockade zu überwinden. Der Veranstalter ist Bestsellerautor und entpuppt sich als ziemlich schwierig. Dennoch hat er vor, dem Besten des Schreibkurses sein gesamtes Vermögen zu vererben. Doch die Teilnehmenden können sich nicht wirklich auf ihre Schreibaufgaben konzentrieren: Ein Sturm schneidet sie von der Umgebung ab, die Angestellten scheinen etwas im Schilde zu führen und zu allem Übel wird sauch noch eingebrochen. In dieser unheimlichen Atmosphäre nimmt Tonis Schlafwandeln ungeahnte Ausmaße an und sie kann nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden...
Das Cover finde ich richtig cool, es ist schön farbenfroh und gleichzeitig auch gruselig mit dem Handabdruck im Fenster. Auch die kleinen Mordwaffen-Illustrationen an jedem Kapitelanfang sind gelungen, da sie auf die Handlung anspielen. Diese Kombi stimmt uns Leser auf eine fesselnde Geschichte ein.
Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht, Katie Kentos Schreibstil ist locker und flüssig, man kommt schnell voran. Die Atmosphäre ist schön mysteriös und wird auch nicht von dem Humor gestört, der hier und da mal aufblitzt. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und man kommt nur langsam dahinter, was sie alle wirklich im Schilde führen. Lange weiß man nicht so recht, wem man überhaupt trauen kann und wem nicht. Die Rätsel regen zum Mitdenken an und die vielen Fährten erweisen sich mal als richtig, mal als falsch. Mehr möchte ich gar nicht verraten, die Auflösung ist zwar unerwartet, aber logisch und lässt keine Fragen offen.
Ein äußerst spannender Thriller, bei dem man kaum merkt, dass er eher an Jugendliche gerichtet ist. Ich freue mich schon auf die nächsten Werke von der Autorin und gebe 5 Sterne.
Ich kann nicht ganz genau sagen, wieso mich dieses Buch SO viel weniger überzeugen konnte als sein Vorgänger. Es hat mich einfach nicht interessiert. Es war chaotisch, es gab zu viele an den Haaren herbeigezogene Theorien, die sofort auf der nächsten Seite wieder aufgelöst wurden, und für meinen Geschmack zu viele aus anderen Büchern abgekupferte Elemente. Und damit meine ich nicht mal Agatha Christie. Obwohl ich gerne lese, hat mich das ganze Thema mit den Geschichten eher genervt: “Ich kann es nicht gewesen sein, das wäre einfach eine lausige Geschichte.” Ok? Super Argument. Und wenn ich noch einmal _Scheibenkleister_ lesen muss!!!! Ich geb trotzdem noch guten Gewissens zwei Sterne. Auf so eine konstruierte Geschichte muss man erstmal kommen und selbstverständlich wollte ich am Ende dann trotzdem noch wissen, wer jetzt was getan hat. Ich bin sicher, es wird genug Menschen geben, die das Buch sehr mögen.
Nach Hotel Ambrosia war meine Vorfreude auf dieses Buch riesig, und ich wurde nicht enttäuscht! Katie Kento hat es wieder geschafft, mich von der ersten Seite an in ihren Bann zu ziehen.
Die Atmosphäre ist absolut fantastisch, ein abgelegenes Herrenhaus, ein Schreibworkshop und plötzlich ein Todesfall. Beim Lesen hatte ich ständig neue Ideen und Theorien, wie die Geschichte wohl weitergehen und wie die Auflösung aussehen könnte, was das Buch unglaublich spannend gemacht hat.
Was das Buch besonders auszeichnet, ist die Kombination aus tollen Figuren, einer dichten Atmosphäre und einer Spannung, die bis zur letzten Seite nicht nachlässt. Wer Agatha Christie mag oder Cluedo liebt, wird dieses Buch lieben!
Ein absolutes Highlight, das ich jedem empfehlen kann, der einen richtig guten Krimi sucht!