Wrath, Sohn des Wrath, ist nicht nur der mächtigste Krieger der BLACK DAGGER, er ist auch der rechtmäßige König der Vampire. Nach jahrhundertelangen Kämpfen mit seinen Feinden ist er nun endlich bereit, sein Erbe anzutreten. Unterstützt wird er dabei von der schönen Beth, seiner einzig wahren Liebe. Sie gibt ihm die Kraft, die Krone zu tragen. Doch die Feinde der BLACK DAGGER sind nicht endgültig besiegt, und ausgerechnet Beth wird im Kampf gegen seine Widersacher Wraths Achillesferse sein ...
J.R. Ward is the #1 New York Times bestselling author of numerous novels, including the Black Dagger Brotherhood series. She lives in the South her family.
Anmerkung Wie immer rezensiere ich die beiden Bücher (Nachtherz & Königsblut) zusammen, da sie im englischen Original ein Band bilden.
Erste Sätze >>Lang lebe der König.<< Instinktiv wollte Wrath, Sohn des Wrath, sich nach dieser feierlichen Anrede nach seinem Vater umsehen…und ein Funke der Hoffnung glomm auf, dass dieser nicht gestorben war und noch unter ihnen weilte.
Klappentext Nachtherz Das Leben der jungen Beth Randall hat sich radikal verändert: sie hat die triste Einsamkeit ihres kleines Apartments in Caldwell gegen die prunkvolle Weitläufigkeit des Hauptquartiers der BLACK DAGGER eingetauscht, sie wurde von der schüchternen Journalistin zu einer strahlend schönen Vampirin. Und sie hat die Liebe ihres Lebens gefunden: Wrath, den König aller Vampire. Beth war noch nie zuvor so glücklich, doch langsam beginnt sich ein Schatten auf ihre strahlende Zukunft zu legen: Der Vampiradel schmiedet ein Komplott, um ihren geliebten Gatten vom Thron zu stoßen, und die Bruderschaft der BLACK DAGGER, die den König beschützen soll, scheint dagegen machtlos zu sein. Ausgerechnet jetzt, wo die Zukunft der BLACK DAGGER auf dem Spiel steht, wünscht sich Beth ein Baby. Doch eine Schwangerschaft bedeutet bei Vampirinnen fast immer der Tod im Kindbett, und so bringt Beth Wrath in eine schwierige Situation: Soll er ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen, auch wenn das bedeutet, dass er sie möglicherweise für immer verliert?
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und dabei werden viele verschiedene Geschichten erzählt. Einmal erzählt es die Geschichte von Wraths‘ Vater im alten Land und seiner Entwicklung als König. Diese ist sehr interessant, vor allem, weil man einen damaligen Einblick in die Monarchie bekommen hat. Ebenso hat mir seine Entwicklung wirklich gut gefallen und ich fand sie nachvollziehbar. Den Hauptstrang der Geschichte bildet aber die Geschichte um Beth und Wrath. Beide haben sich weiter entwickelt und sind stärkere, unabhängigere, selbstbewusste Charaktere, die eine tiefe Liebe verbindet. Doch wie jede Beziehung stoßt auch ihre auf ihre Schwierigkeiten und Konflikte, doch das macht die Beiden erst stark und lässt sie wieder über sich hinaus wachsen. Eine tolle Entwicklung, die mir wirklich gut gefallen hat. Ich mochte beide Charaktere sehr und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Einen weiteren Handlungsstrang bilden Sola, die eigentlich Marisol heißt und ein Mensch ist, und Assail. Die beiden verbindet eine gegenseitige Anziehung, obwohl er einst ein Auftrag von ihr gewesen war. Doch diese Anziehung ist wider jeder Vernunft und vor allem Assail würde alles für sie tun. Die Entwicklung von Sola in diesem Buch ist interessant, erschreckend und irgendwie nachvollziehbar, auch wenn ich ihre letzte Entscheidung nicht ganz nachvollziehen konnte, auch wenn sie Rückgrat zeigt. Dann gibt es noch zwei weitere Handlungstränge. Der eine betrifft Layla und Xcor. Beide verbindet eine Anziehung, die Layla versucht zu vermeiden und sich auf ihr Kind zu konzentrieren. Doch sie kann es nicht vermeiden, sich auf ihn einzulassen, was einerseits von einer großen Selbstaufopferung prägt, andererseits aber auch von einer gewissen inneren und äußeren Verzweiflung. Den anderen Handlungsstrang bilden Trez und Selena. Beide fühlen sich leer und ihr Leben ist geprägt von den Entscheidungen Anderer. Doch sie wollen eigentlich nur diese unheimliche Leere bekämpfen, die sie im Inneren befällt.
Die Geschichte beschäftigt sich mehr mit Intrigen, Rechtfragen und den Geschichten der Charaktere. Sie ist aber dennoch emotional, dramatisch und spannend. Sie konnte mich wieder von der ersten Seite an fesseln und hatte sehr interessante Blickwinkel. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen, die einem auch neugierig machen.
Bewertung Eine unglaublich tolle Fortsetzung, die mich bis auf wenige Augenblicke komplett fesseln und überraschen konnte, daher gibt es von mir
Ich werde dieses Buch nicht rezensieren, denn ich habe es bei dieser Reihe aufgegeben. Insgesamt ist sie einer meiner Lieblingsreihen und mittlerweile sind wir im dt. bei Band 24. Ich meine, wer liest schon noch groß die ausführlichen Rezensionen? Außer jenen, die das Buch doch eh lesen? :D
Ich freue mich schon auf die kommende Geschichte. Gewundert habe ich mich nur, wie wenig dieses Mal die Lesser mit im Spiel waren. Aber es gab weiß Gott genug anderes zu regeln.
Weiter geht es mit der zweiten Geschichte über Wrath und Beth. Die Rückblicke in Wraths Vergangenheit haben mich extrem mitgenommen, was für tolle Leute Wraths Eltern doch waren :( Und ich finde im Prinzip ist er ihnen gar nicht so unähnlich, auch wenn er bisher nichts davon musste. Er kann einem fast schon leid tun :( Ich hatte ja gehofft das er vielleicht sein Augenlicht wieder bekommt, aber ok... Wie er später allen das Ultraschallbild seines Sohnes entgegenhält und total abdreht und alle so schockiert sind warum der auf einmal grinst wie blöd, fand ich einfach genial.
Ich mag Beth sehr gerne denn sie lässt sich auch von Wrath nicht unterkriegen und es war klar das ihre Schwangerschaft, mal wieder nicht einfahc so passieren kann, irgendwas muss doch immer sein -.- Das mit Wraths Mutter allerdings fand ich krass.. total sogar. Ich fand es allerdings traurig das Thor so litt obwohl er sich dennoch freute :( Der arme Kerl.
Über was ich mal wieder lachen konnte ohne ende waren Lassiter und Rhage bei der Zeremonie.
Bei Assail und Sola geht es so ziemlich auseinander was ich persönlich sehr schade finde, aber ich glaube ja nicht das sie es lange ohne einander aushalten :D Ich hoffe doch zumindest das die Sehnsucht stärker ist.
Ich freu mich endlich wieder mehr über Xcor zu lesen und was Layla ihm anbietet um Wraths Thron zu retten o.O Herrje ich mein nicht das es ganz Zwang wäre LOL aber trotzdem. aber das geilste an der SAche war sich Xcor beim Kleiderkauf vorzustellen ich hab mich nimmer eingekriegt Zitat: Verkäufer: "WElcher Look schwebt ihnen vor?" Xcor: "Bekleidet."
ich bin von der Couch gefallen vor Lachen...
Natürlich wieder mit von der Partie und extrem interessant sind Iam und Trez. Iam der arme Kerl der irgendwie nur versucht Trez aus der SCheiße zu ziehen und was er Beth später erzählt, herrje der Arme Kerl.. hat er eigentlich je ein eigenes Leben geführt? Der Arme Trez hingegen kämpft damit nicht als Sexsklave verscherbelt zu werden und wird ständig von Selena schockiert. Ich mag diese Frau einfach sie ist ja so ne Coole Socke :D Aber was hat sie bloß? Weshalb bekommt sie immer so ne Starre? :( Voll schlimm. Ich freue mich schon auf das Buch der Schatten und frage mich noch immer was ich von dem Scharfrichter s´Ex halten soll.
Für mich bis zu diesem Band (gemeinsam mit dem 1. Teil) eines der besten Bücher der Reihe. Obwohl es mit weniger Kampfszenen aufwartet, reizt es mit Spannung, verwobenen Geschehnissen und neuen Charakteren, die man sofort ins Herz schließt. Und das Ende - selten solch eine Achterbahn der Gefühle beim Lesen erlebt!
Ich bin ehrlich gesagt immer noch fassungslos. Das bin ich zwar meistens, wenn ich einen Black Dagger Roman beendet habe, aber diesmal ist es völlig anders. Ich bin fassungslos, weil das hier keine typische BD-Geschichte war. Nur weil die selben Charaktere und Schauplätze vorkommen, heißt es leider nicht immer, dass eine Geschichte Widererkennungswert hat. "Königsblut" ist der zweite Teil des zwölften englischen Originals und ich erkenne es irgendwie so gar nicht wieder.
Auf die Handlung will ich gar nicht eingehen, da sie weniger einen roter Faden besitzt, sondern mehr eine Darstellung der Geschehnisse auflistet. Zu Beginn des Buches gibt es wieder die zwei Geschichten von Trez und iAm und Assail und Sola, die mir in "Nachtherz" schon nicht zusagen konnten. Sie wirkten so "reingequetscht" und vorallem bei Assail und Sola habe ich keine Ahnung, was sie mit der Bruderschaft der Black Dagger zu tun haben sollen. Für mich sind diese zwei Handlungen also eher Lückenbüßer und gar nicht Black Dagger typisch! In diesem zweiten Teil der Geschichte, in der Wrath und Beth im Mittelpunkt stehen (sollten), wurde diese Meinung leider weiter bekräftigt, weil beide (Trez/iAm und Assail/Sola) ziemlich abrupt "enden". Sicherlich wird man dazu noch mehr im nächsten Buch lesen, aber weil "Königsblut" wie ein richtiges Ende der Buchreihe wirkte, konnte ich mich mit vielen Szenen nicht anfreunden.
Fast die Hälfte der Seiten wechselte sich zwischen Anspannung (Uuuh, jetzt passiert was) mit unnötigen Geplänkel ab (Wieso nimmt Sola eine Rolle in der Geschichte ein und um himmelswillen: Welche soll das sein?!)
Ein paar Bücher lang hat die Autorin ihre Fans auf einen blutigen Krieg vorbereitet, bis sie dann vor etwa zwei Bänden alles, was damit zu tun hat, runtergeschraubt hat und die ganze Geschichte rund um den Krieg nur noch im Hintergrund ablief und das mehr als abgemildert. Die "bösen" Charaktere bekamen eine kleinen humaneren Anstrich, auch wenn die brutale und gnadenlose Seite hin und wieder durchschlagen konnte - was das lesen fast zu einem kleinen schizophrenen Ereignis gemacht hat. Das die Charaktere dadurch unberechenbarer waren - was mich eigentlich immer reizt - war dann auch nur ein kleiner Trost. Besonders Xcor, der Wrath' Thron haben will, macht eine merkwürdige Entwicklung durch und seine Verbundenheit zur Auserwählten Layla wird weiter vorrangetrieben.
Man spürt deutlich, dass es noch ein paar Geschichten zu erzählen gibt, aber mit "Königsblut" geht definitiv eine Ära zu Ende, aber nicht ohne eine Theorie nochmal aufflammen zu lassen, was mich langsam richtig wurmt. Denn da steckt noch eine Geschichte hinter John Matthew, die seit Band drei ein ständiges Hintergrundrauschen ist und wo ich mich frage, wann Ward es endlich wieder aufgreift oder ob sie mit der Andeutung in diesem Band hier einen Strich unter die Geschichte zieht.
Bisher waren die Black Dagger Bücher für mich absolut unschlagbar. Hammerwundervolleeinzigartige Protagonisten, in die ich mich allesamt verknallt habe und die, im Fall von John, Qhuinn und Blay, irgendwie immer da waren. Seit der eigenen Geschichte von Qhuinn und Blay gehen Ward die Charaktere aus und Lückenfüller, die mich irgendwie kaum bis gar nicht faszinieren können, nehmen die Plätze ein, was mich deprimiert. Der besondere Charme, das Herzklopfen einer unmöglichen Beziehung, die Kämpfe gegen die Lesser - all das fehlt mir viel zu sehr, weswegen mich das Buch nicht umhauen konnte. Ich dachte ja, dass Ward sich Schachfiguren schnitzt, die sie in den Krieg ziehen lässt, aber welcher *piiiiiiiiiiiiep* Krieg soll das sein?!?! Das kommt einfach null in die Pötte x.x
Es gab kleine Lichtblicke, wie z.B. Lassiter, der gefallene Engel, der diesem Buch hier auf jeden Fall zwei Punkte rettet und die Achterbahnfahrt für Wrath und Beth, die völlig von der ganzen Königsgeschichte und Thronnachfolger-Sache beherrscht wird. Das die Geschichte ein paar Monate überspringt, war auch etwas neues.
Dieser Black Dagger Roman hat mich ziemlich enttäuscht. Es gab kleinere Lichtblicke, aber alles in allem ging es sehr komisch und wirr weiter. Die Szenenwechsel kamen zu schnell, manche Handlung wurde aufgegriffen und dann wieder fallen gelassen. Ich kam absolut nicht in das Buch rein. Mir fehlten John, Blay und Qhuinn! Mir fehlte der Sarkasmus. Und das gegen Ende ein schwieriges Thema behandelt wurde, was mich persönlich sehr runtergezogen hat, tut dann wohl sein ürbiges dazu bei, dass ich mit der Geschichten im ganzen kaum warm geworden bin. Ich liebe Wrath und Beth und weil sie die ersten Figuren waren, die mich in die Black Dagger Welt eingeführt haben, fand ich es gut, dass ihre Geschichte mit Band 23 und 24 weitererzählt wurde.
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Beth Idee, sich von Wrath scheiden zu lassen, damit dieser seinen Königsthron nicht verliert, wird von diesem nicht gut angenommen. Im Gegenteil, es macht ihn eher rasend, sich dies überhaupt vorzustellen. Auch wenn die Scheidung nur auf dem Papier stattfinden soll, ist für ihn die Vorstellung, nicht mehr mit Beth vereinigt zu sein, Horror. Und so müssen alle weiter nach einer Lösung suchen, damit Wrath nicht den Königsthron verliert und weiter herrschen kann. Doch Beth bleibt der Grund, warum die Glymera Wrath vom Thron stoßen will. Und der Wunsch nach einem Kind bleibt immer noch im Vordergrund. Aber auch Trez weiß nicht, wie er seine Gefühle für Selena in den Griff kriegen soll. Bis ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont erscheint, der ein bisschen Aufschub bringt. Doch Selena hadert mit der Vergangenheit von Trez. Assail kann sich nicht überwinden, Sola zu vergessen und sich seiner Karriere als Drogenboss zu widmen. Er zweifelt an sich, weiß jedoch, dass er keine Zukunft mit der Menschenfrau haben kann. Sola unterdessen versucht ein neues Leben zu beginnen. Doch auch sie kann Assail nicht aus ihrem Kopf kriegen.
Im 24. Band der Black Dagger-Reihe geht es sehr gefühlvoll zu. Viele Tränen, Emotionen, Aussprachen und Zärtlichkeiten werden ausgetauscht. Vor allem die Aussprachen stehen im Mittelpunkt. Jeder "kotzt" sich im aus und versucht, sein Leben auf die Reihe zu kriegen. Allen voran Beth und Wrath, die sich nicht nur mit einer etwaigen Schwangerschaft, sondern auch mit der Glymera rumschlagen müssen, da diese evtl. einen Weg gefunden haben, Wrath vom Thron zu stürzen. Hierbei wird mal wieder klar, dass die doch so starken Kämpfer der Bruderschaft, doch nur Männer mit weichen Herzen und Emotionen sind. Mehr als einmal standen auch mir die Tränen in den Augen ob der Gefühle, die ausgeströmt wurden, sobald die Freundschaft unter den Brüdern und die Liebe zu ihren Frauen intensiver wurde.
Aber auch die Nebenfiguren werden wieder geschickt in Szene gesetzt. So vor allem Trez und seine Gefühle zu der Auserwählten Selena. Trez ist ein sehr kaputter Charakter und erinnert mich ein kleines bisschen an Zsadist, der mit seiner Vergangenheit ja auch nicht gerade den Jackpot gewonnen hat. Trez versuchte durch etliche Frauen"bekanntschaften", seine Seele zu vergiften, damit er so seinem Schicksal, sich mit der Königstochter zu verheiraten, entgehen kann. Doch merkt er auch, dass er sich selbst damit keinen Gefallen getan hat. Die Konstellation Trez und Selena finde ich sehr interessant und freue mich schon darauf, mehr von den beiden zu erfahren.
Assail und Sola haben zwar nur kurze Momente, doch sind diese sehr intensiv. Sie sind getrennt voneinander, aber ihre Sehnsucht ist groß und so wissen sie beide nicht so recht, wie sie ihre Zukunft nun gestalten sollen. Beide wollen einen Neuanfang, wissen jedoch, dass dieser ohne den anderen nicht richtig ist. Aber zusammen sein können sie auch nicht.
Auch Xcor und Layla bekommen ihren Auftritt, diese jedoch auch nur recht kurz. Aber Layla tut etwas, dass für die Zukunft sehr wichtig ist.
Die Autorin ist diesmal sehr gefühlvoll, lässt vieles Revue passieren und versucht auch, die Zukunft zu gestalten, die nun vor allen liegt. Ob diese Zukunft jedoch für jeden etwas positives bringen kann, bleibt dahingestellt. Bei einigen schafft sie es, bei einigen nicht und bei anderen lässt sie einem in der Luft hängen - was natürlich wieder Lust auf die weiteren Bände macht. Mit leisen Tönen kommt die Autorin daher und zeigt so, dass sie auch anders als hart, sexistisch und kämpferisch kann.
Trotzdem hat mir dann doch das gewissen Extra gefehlt. Es kam diesmal nicht so Schlag auf Schlag, die Lesser wurden fast gänzlich ausgespart und Xcor kam auch nicht so richtig zum Einsatz. Dies gibt leider einen Punkt Abzug. Auch der Schluss war mir zu schnell - hier ging es dann Schlag auf Schlag und das Ende war dann doch etwas zu rührselig. Hier muss ich leider nochmals etwas abziehen.
Auch stört es mich etwas, dass verschiedene Charaktere aus den beiden Vorbänden (21 + 22) nicht mehr erwähnt werden bzw. sehr wenig Platz eingeräumt bekommen. Ich hoffe, dass sich dies in den nächsten Büchern ändern wird.
Fazit: Ein sehr emotionaler Band mit einem für mich nicht so befriedigendem Ende.
"Königsblut" ist der 24. Band von J.R. Wards "Black Dagger Brotherhood" Reihe und steht wieder einmal den Vorgängerbänden in nichts nach. Diese grandiose Reihe zählt nun seit fast 4 Jahren zu meinen absoluten Favoriten. Jedes Buch ist einzigartig. Storytechnisch kommt null Langeweile auf, z.B. durch sinnlose Wiederholungen. J.R. Ward steigert sogar von Band zu Band die Spannung, und man bekommt einfach nie genug von den steinharten, eiskalten, in schwarzes Leder gehüllten und dennoch liebenswürdigen und verletzlichen Vampir-Kriegern der Black Dagger Brotherhood. Trotz der harten Brutalität in den Büchern und J.R. Wards ziemlich ausgeprägtem Beschreibungsstil bei blutigen Szenen, kommen die ergreifenden, romantischen Emotionen voll und ganz beim Leser an. Denn das gewisse Prickeln darf bei der "Black Dagger" Reihe auf keinen Fall fehlen!
An Alle Black Dagger Fans: Band 24 ist wieder einmal eine fantastische Mischung aus Emotionalität, Romantik, Freundschaft, Erotik, Spannung und Brutalität und ist aufjedenfall lesenswert. An alle Leser, die mit Black Dagger bislang nichts anfangen können: Lest es, Black Dagger hat absolutes Suchtpotential und ihr werdet es lieben. Ich freue mich auf den nächsten Band und bin gespannt, welche Überraschungen die Autorin diesmal geplant hat. Leider heißt es nun erst einmal warten, denn Band 25 "Gefangenes Herz" erscheint erst im November im Heyne Verlag. Besonders gut gefällt mir, dass J.R. Ward es auch nach mittlerweile 24 Büchern schafft mich zu fesseln und mir keine ruhige Minute lässt, bis ich dieses Werk ausgelesen habe. Ihr Schreibstil ist unbeschreiblich mitreißend. Es gab keinen Charakter aus der Bruderschaft, und deren Anhängerschaft, mit der ich nicht mitgefiebert habe.
Immer zwei Bände drehen sich um eine Person aus der Bruderschaft oder ihrem Umfeld. Band 23 und Band 24 gehen zurück zum Ursprung - zu Beth und Wrath. Unfassbar aber wahr, der Leser darf erneut in die Geschichte des Königs der Vampire und seiner Königen, seiner liebsten Lielan, die wir bereits in Band 1+2 kennen und lieben gelernt haben, zurück kehren. Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet, dass ich erneut bis ins tiefste Detail ihrer Beziehungsabgründe, ihrer Sorgen, ihrer Achterbahnfahrten der Gefühle und ihrer absolut unsterblichen Liebe (ist nicht so kitschig, wie es nun klingen mag), blicken darf. Dieser zweite Band hat mich auf der einen Seite wahnsinnig viele Nerven gekostet, teilweise hatte ich so Angst um die Charaktere, nicht dass J.R. Ward mir einen meiner Lieblinge nimmt. Auf der anderen Seite konnte mich "Königsblut" so unendlich emotional packen, mir sind so oft die Tränchen gekommen und ich musste so oft vor Rührung aufseufzen, ich liebe diese Charaktere und diese Geschichte sehr! Durch Beth und Wrath ist auch überhaupt erst mein Spitzname "Lielan" entstanden, ich liebe dieses Paar, die beiden sind so wundervoll und J.R. Ward macht mich wahnsinnig glücklich, dass sie erneut über die beiden schreibt, mit denen alles begonnen hat.
Natürlich geht auch der Kampf der Bruderschaft gegen die Bande von Xcor in die nächste Runde, hier kommt keinesfalls Langeweile auf. Die Seiten werden nun klar abgesteckt und wer sich für die falsche Kampfseite entscheidet wird ohne Erbarmen abgesäbelt. Auch die Auserwählte Layla bekommt mehr oder weniger ihre eigene Geschichte. Weiterhin tauchen außerdem noch bislang eher Randerscheinungen ins Black Dagger Licht. Sodass ziemlich klar ist, um welche Charaktere sich die Handlung der Reihe demnächst drehen wird. Ich bin gespannt, was J.R. Ward noch für den König und seine Königin bereit hält und freue mich riesig auf Band 25!
Die Geschichte um Beth und Wrath geht weiter! Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, da es sich bereits um den 24. Band der Reihe handelt (und ich liebe die Reihe noch immer) MIr hat gut gefallen, wie J. R. Ward um die beiden weiter geführt hat (ist der zweite Teil zu Nachtherz - da das englische Buch unter zwei Mal veröffentlicht wird). Es gibt zwar nicht so viel Action, dafür entwickelt sich das Amt des Königs in eine interessante Richtung. Und auch die Beziehung von Wrath und Beth geht neue Wege. Es bleibt sehr interessant. Zudem ebnet das Buch den Weg für weitere Bücher, lässt Fragen offen und beantwortet auch ein paar Fragen). Ich bin gespannt, was uns noch alles erwarten wird. Der Schreibstil von J. R. Ward gefällt mir nach wie vor sehr sehr gut - ich fliege nur so durch ihre Bücher, so auch durch Königsblut. Es hat mir unheimlich viel Spass gemacht, das Buch zu lesen und wieder in die Welt der Black Dagger abzutauchen.
Charaktere
Beth und Wrath machen beide eine unheimliche Entwicklung durch, die mir ganz gut gefallen hat. Sie meistern den Alltag wie wir auch - mit Hoch und Tiefs. Und doch bleiben sie immer sich selbst.
Man bekommt auch weitere Infos zu Charakteren, die man schon aus den anderen Büchern kennen gelernt hat, z. B. Trez und iAm - den Schatten. Oder Xcor und seiner Bande - von denen ich mir noch mehr erhoffe. Sie scheinen allesamt sehr interessante Charaktere zu sein, von denen ich mir wünsche, dass sie noch mehr beleuchtet werden.
Alles in allem sehr gelungene Charaktere, mit Tiefe und allem, was dazu gehört.
Cover
Das Cover ist wie auch die Bücher vorher, im gleichen Stil gehalten - gefällt mir sehr gut. Finde es wirklich toll, dass die Cover immer in der gleichen Art gehalten werden und sich das nicht ändert.
Fazit
Eine wundervolle Fortsetzung, die Lust auf mehr macht. Fünf Sterne dafür. *****
In diesem Band geht die Geschichte um den Blinden König und seine schöne Shellan weiter, während im Hintergrund immer noch Intrigen gesponnen werden.
Wie auch im Vorgängerband sieht man die verschiedenen Perspektiven einzelner Charaktere. Man sieht so das große Ganze und wie verschiedene Ereignisse zusammenspielen. Außerdem brachte einer meiner Lieblingscharaktere wieder ein wenig Schwung in eine Szene. Ich habe mich sehr gefreut, wieder etwas von Lassiter zu lesen! Ebenso gibt es auch hier die Sprünge in die Vergangenheit von Wraths Familie. Ich hoffe in zukünftigen Büchern wird das ebenso sein. Ich möchte mehr über die alten Brüder, die frühere Generation, wissen! In diesem Band gab es auch wieder mehr von Beth und Wrath zu lesen, oder ich bilde es mir ein. Aber der Schwerpunkt schien sich mehr auf die beiden zu fokussieren.
Dasd Buch ließ einen Bangen und Hoffen. Und gerade zum Ende hin, wo man denkt es ist alles überstanden, fühlt man sich plötzlich einen Bergabhang hinabrollen. Mitten in eine Chatastrophe, die einen beten lässt.
Außerdem gibt es hier einige Seitengeschichten, die mich sehr überraschten.
Layla entdeckt ihre ganz eigene Sorte Mut und macht Xcor ein bindendes Angebot.
Marisol und Assail müssen ihren Weg ganz offensichtlich noch finden. Ich denke nicht, dass wir bereits das letzte von diesen beiden gelsen haben.
Selena und Trez? Ich möge verdammt sein, aber die Geschichte der beiden geht mir sehr nahe! Ich freue mich auf das nächste Buch, dass sich wohl um iAm und seinen Bruder Trez handeln wird.
Dieses Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Vor allem die letzten Seiten nehmen einen gefangen, in euphorischer Stimmung schließt man ab, und schafft es kaum auf eine Fortsetzung zu warten.
Der Kampf um die Krone hat begonnen, aber statt auf einen Schlachtfeld findet diese hinter verschlossenen Türen und auf Papier statt. Doch Beth hat einen guten Einfall und Warth kann sich zwar für diesen zwar erwärmen aber nur widerwillig. Auch hier fliesen wieder mehrere Handlungsstränge übereinander. Die Vergangenheit von Warth´s Vater, der Kinderwunsch von Beth, der Kampf um die Krone. Aber auch wird nebenbei Einblicke gewährt welche Entscheidung Trez bezüglich Selena und auch der Hieb´s fällt. Der Feind, die Lesser, ist quasi im Hintergrund verschwunden, obwohl diese ja noch nicht endgültig besiegt sind. Am besten hat mir der Auftritt von Lassiter gefallen, der doch immer für eine Überraschung gut ist. Königsblut hat mir sehr gut gefallen da hier Warth endlich erkennt worauf es wirklich ankommt und kein Problem hat seine vermeidliche Schwäche zu zeigen, daß er damit ein ganz besonderen Stein ins rollen bringt hätte er nicht erwartet. Es war nu auch mal angenehm das auch ohne Blutvergießen viel erreicht werden konnte und es darf gespannt bleiben wie es weiter geht, denn Xcors und seine Bande gibt es schließlich auch noch.
Es gibt zu dieser Reihe eigentlich nichts mehr zu sagen, außer das sie mich noch nie gelangweilt hat. Auch dieser Band war spannend und abwechslungsreich. Wrath und seine Shellan Beth liebe ich von Beginn an. Durch seine Blindheit muss sich Wrath besonderen Herausforderungen stellen und dabei ist Beth immer an seiner Seite.
Ich hoffe auf noch viele mitreißende Geschichten rund um die Bruderschaft. Mir fallen auf Anhieb so einige Charaktere ein die ihre Story verdienen.