Dieser Band vereint sämtliche Titanic-Beiträge von Max Goldt aus den sogenannten "Hamburger Jahren" 1995 und 1996, darunter folgende Hits: - Die Mitgeschleppten im Badezimmer - Die Leutchen und die Mädchen - Besser als Halme: Blutmagen, grob (mit der beliebten Passage "Über das Fotografieren") - Veränderungen des Neigungswinkels von Hutablagen sind keine - Hausmädchenarbeit - Milch und Ohrfeigen sowie - Zur Herzverpflanzung fährt man nicht mit dem Bus
Die acht Farbtafeln mit vom Autor untertitelten Fotos sind in diesem Buch besonders gut.
Max Goldt galt früher als mein Halbgott, auch wenn ich bei Lesungen jedesmal vor verschlossener Tür stand, weil ich schon wieder zu spät war - immer ausverkaufte Häuser. Doch "Ä" war zähe Lesekost für mich. Gelegentliche sprachliche Highlights trösten mich nicht darüber hinweg, dass ich vor Jahren auf ganz andere Weise von seinem Humor gefesselt war. Diese Kolumnen wirken auf mich, als ob er selbst schon keine Lust mehr hatte bei Titanic zu schreiben und es eher runtergenudelte Auftragsarbeiten waren.
Unglaublich unterhaltsam und selbst heute findet man mehr Gegenwartsbezüge als man es vielleicht erwarten würde. Es ist selten, dass mich ein Buch dazu bringt wirklich laut loszulachen aber Ä hat dies geschafft. Bravo!
Collection of contemplations based on the popular columns of the "Titanic - Magazine". For fans of satire extremely entertaining, journey through modern Germany and German culture, spiced with cynicism. The Author hoped through themes, but always comes back in a sling and connects little anecdotes spiced with sarcasm and cynicism. He reveals the banality of things sometimes, catches up on oddities and obscurities, always using an excellent stile of writing. It helps to be German or having a detailed knowledge about life in Germany to understand the humor Max Gold uses. I love this book.
Goldt auf dem Höhepunkt seines Könnens. Sprachlich präzise, mit ungeheurere Assoziationskraft. Fantasy-Kolumnen würde ich sie gerne nennen, wenn die semantische Landschaft des Begriffs Fantasy nicht schon von Schwertzwergen und fliegenden Kobolden bevölkert wäre.
While I think Goldt put his best essays in Die Kugeln in unseren Köpfen, readers who enjoyed that work will find some nuggets of humor scattered throughout this collection as well.