Fantasy - spannend, romantisch und magisch!Kann man zu einem mächtigen Krieger werden, obwohl man von der Göttin gezeichnet wurde? Kann man sein Herz an einen Fremden verlieren, obwohl man dem Tempel seine Treue schwor?Raven wurde als Prinz geboren, doch statt auf edlen Pferden durch Wälder zu jagen und in Schlachten zu kämpfen, arbeitet er als Knecht in einer Silbermine. Von seiner wahren Abstammung ahnt er nichts und sein einziger Freund ist ein Rabe.Kara hat sich für ein Leben im Tempel entschieden, weit weg von allem, was sie einst binden sollte. Nie hätte sie gedacht, dass sie sich dort verlieben würde – und noch viel weniger, dass jener Fremde mit dem Raben in Wahrheit ein Prinz ist und eine mächtige Prophezeiung ihre beiden Schicksale miteinander verwoben hat …Der Roman erschien bereits 2013 unter gleichnamigem Titel.
Dana Graham, Jahrgang 1975, studierte Pädagogik und unterrichtet an Grund- und Förderschulen. Seit ihrer Kindheit denkt sie sich gerne spannende Geschichten aus, zum Schreiben ist sie jedoch erst gekommen, seit sie selbst Kinder hat. Die Autorin veröffentlichte bereits mehrere Romane und lebt mit Mann und zwei Töchtern in der Nähe von Frankfurt am Main. Romane von Dana Graham: "Sophias Krieger" - Historical Romance "Greystone Saga 1: Mit Schwert und Feder" - Historical Romance "Greystone Saga 2: Das rote Band" - Historical Romance "Greystone Saga 3: Der Schatten im Spiegel" "Rabenfeuer. Die Flammen der Göttin" - Romantic Fantasy
Hm, direkt nach dem Lesen würde ich nicht mehr als 2.5 Sterne vergeben, weil ich recht enttäuscht bin. Die Geschichte ist extrem vorhersehbar, damit meine ich jede Wendung – vom ersten Kapitel an war klar, worauf das ganze aufbaut. Daher gibt es natürlich auch wieder Klischees in einer Art High Fantasy Mittelalter Welt. Die war auch eher langweilig, weil nicht auf Details eingegangen wurde. Das Thema Magie kam am Rande vor, aber lohnt sich kaum zu erwähnen. Und das nervigste an der Geschichte: Ständig schafft der Prota alles, sei es durch magische Hilfe, durch Freunde etc. Vielleicht fehlte mir hier auch Charaktertiefe. In jedem Fall fieberte ich nicht mit den recht farblosen Charakteren mit, sehr schade. Der Schreibstil an sich flacht aber auch während der Geschichte ab und wirkt geradezu langweilig. Bei mir kam die ganze Geschichte nicht emotional rüber, sondern eher gestelzt. Deshalb maximal 2.5 Sterne für eine nette und einfache Geschichte, die sich lesen lässt, aber mich nicht begeistert konnte.
Dieses Buch war überhaupt nicht mein Fall. Trotz vielversprechender Leseprobe wurde der Schreibstil zunehmend nachlässig und Stimmung kam beim Lesen gar nicht auf. Das Magiesystem wäre interessant gewesen, wenn es nicht nur oberflächig angekratzt worden wäre. Außerdem haben wir hier einen EXTREMEN Fall von Insta-love, der mir dann auch den Rest madig gemacht hat. Zusammengefasst war das Potential der Autorin erkennbar, aber leider nicht mehr. Vielleicht eher für jüngere Leser gedacht.
Raven als Prinz geboren, doch lebt nicht als solcher und weiß davon nichts. Kara ist Seherin und lebt im Tempel. Eine mächtige Prophezeiung sorgt, dass sich beide Schicksale mit einander verbinden.
Solche Fantasy Geschichte werden nur noch selten geschrieben. Sie ist einfach der Wahnsinn. Man taucht ein in eine Welt voller Magie, Wunder und Abenteuer. Raven und Kara sind einfach eindrucksvolle Charaktere, die man auf eine Reise begleitet. Man entdeckt mit der beiden magischen Welt. In der man gefangen ist und erst bei der letzten Seite davon loskommt. Die Story zieht einen in ihren Bann und die Spannung steigt. Wendungen und Ereignisse lassen einen nicht so schnell wieder los und man hofft das die Geschichte ewig dauert. Ab und an kommt auch noch etwas Action und Gefühle in die Geschichte. Eine rund um perfekte Geschichte, die mich nicht so schnell loslässt. Eigentlich hätte die Geschichte einfach weitergehen können, ich wäre gerne bei Kara und Raven geblieben und weitere Abenteuer mit ihnen erlebt.
Äußeres Erscheinungsbild: impress weiß halt wie man's macht. Auch dieses Cover ist wieder ein absoluter Hingucker und kann wunderbar mit dem Inhalt in Bezug gebracht werden. Auch Titel und Untertitel hätten es nicht weniger auf den Punkt bringen können. Klingt er am Anfang etwas wirr, so versteht man schon recht schnell seine Bedeutung.
Eigene Meinung: Ich fand die Idee von Anfang an spannend. Diese Welt strahlt voller Intrigen und Kriegen, Göttern und sozialen Rängen. Ich fand den Prolog schon unheimlich spannend und gleichzeitig schockierend. Die geschaffene Welt ist einfach unheimlich spannend und ich habe sie sehr gerne erforscht.
Die Handlung geht sehr rasant und spannend vonstatten und ich hatte kaum Zeit zum Luft holen. Ich habe so viele interessante Orte gesehen, egal ob den Tempel, die Mine, der Wald, ... Jeder Handlungsort konnte sich tief in mein Gedächtnis einbrennen. Es gibt jede Menge Wendungen in dem Buch, die ich jedoch alle irgendwie voraussehbar fand. Das hat der schönen Geschichte jedoch keinen Abbruch getan.
Die Schreibweise ist sehr fesselnd und spannend und einfach nur wunderbar flüssig zu lesen. Die ersten Seiten flogen nur so dahin und ruckzuck war ich durch.
Ich finde es toll, dass du mal eine andere Art von Protagonist gewählt hast; nicht die (fast) perfekte Art, sondern die (fast) unperfekte Art. Gleichzeitig finde ich ist Raven ein sehr interesannter Charakter. Er ist mutig und möchte eigentlich mehr von der Welt sehen, als er kann. Leider entwickelt er sich im Laufe des Buches nicht unbedingt zum Positiven. Er macht alles, was ihm gesagt wird ohne zu hinterfragen und vertraut blindlings. Das hat desn anfänglichen positiven EIndruck leider etwas zunichte gemacht. Danach fängt er zwar langsam an selbstständiger zu denken, aber so ganz wird er seine naive Art nicht los. Der Rabe ist ja wohl mal ein klasse Begleiter. Sehr außergewöhnlich, aber einfach nur faszinierend. Schnell wird klar, dass bei Gorik nicht alles so ist, wie es scheint. Ravens Stiefbruder ist ein richtiges Ekel und einfach nur widerlich. Ich mag auch Kara sehr. Sie ist ein liebes, süßes, lebenslustiges Mädchen, dass ihr "Gabe" sehr vorsichtig einsetzt und gut mit ihrem Schicksal umgeht. Ich denke aber auch, dass sie durch ihre offene Art sehr verletzlich für Ravens Lügen ist.
Ich fand die erste Annäherung zwischen Kara und Raven sehr süß. Ich habe einfach etwas Besonderes zwischen den Beiden gesehen. Leider überschatteten Ravens Lügen diese junge Liebe doch sehr und ich habe teilweise sehr mit Kara gelitten. Leider ist das Vertrauen zwischen den Beiden die ganze Zeit noch so schwach, dass es immer wieder zu emotionalen Verletzungen zwischen den Beiden gekommen ist.
Zum Ende hin kam ja nochmal ganz schön Fahrt auf. Die letzten Ungereimtheiten wurden jetzt endlich gelöst- Ich fand die Lösung des Konflikts zwar sehr schön, aber sie ist doch dann recht zackig passiert. Auch die Sache mit Kara ging ja sehr schnell vonstatten. Ich habe zwar damit gerechnet, dass sie es so nicht bleibt, aber ich fand es dennoch sehr schön, dass es nicht so geblieben ist. (Maaaan klingt das schwammig, aber anders kann ich es einfach nicht schreiben ohne zu viel zu spoilern.) Der Epilog war auch sehr süß und die Idee mit dem Raben fand ich auch sehr schön.
Fazit: In diesem Buch wird man in eine spannende Welt voller Intrigen und Spannungen geworfen. Der leichte Schreibstil hat es möglich gemacht, die Zeit in Ravens Welt in vollen Zügen genießen zu können. Leider hat mir sein leicht naiver Charakterzug und die Irrungen/Wirrungen zwischen ihm und Kara etwas auf den Magen geschlagen. Auch die ein oder andere Wendung war vorraussehbar, aber das hat mich nich so gestört, habe ich die Lesezeit doch sehr genossen.
Die Ideen waren teilweise sehr interessant und die Geschichte flüssig lesbar, allerdings gab es so gut wie keine Überraschungsmomente, da jede Wendung x-mal vorher über offensichtliche Hinweise angekündigt wurde.