Rumpelstilzchen wollte das Kind der Königin. Er bekam es nicht. Jahrhunderte später schließt ein anderes Wesen seiner Art einen neuen Pakt – und wird ebenfalls betrogen. Seitdem sucht es unablässig nach dem Kind … Seit sie denken kann, ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht. Doch jetzt, mit 19, will sie endlich ein richtiges Zuhause finden und zieht zu ihrer Großmutter, die am Rand eines düsteren Moores lebt. Das Moor fasziniert Fina vom ersten Moment an – genau wie der geheimnisvolle Junge, der dort lebt. Weder Fina noch der Junge ahnen, dass sie beide nur Figuren in einem Spiel sind, das dem betrogenen Wesen endlich seinen Lohn bringen soll …
"In dichten Schwaden lauerte der Nebel über dem Moor. Seine feinen Tröpfchen waren auf das Wollgras niedergesunken, glitzerten auf den Torfmoosen und verwandelten die schmalen Stege zwischen den Torfstichen in glitschige Pfade."
Nicht mit "Es war einmal ..." aber trotzdem ein wunderschöner Anfang, der uns in ein märchenhaften Albtraum entführt!
Rumpelstilzchen ist jetzt zwar nicht mein Lieblingsmärchen, aber ich mag Märchen-Adaptionen einfach wahnsinnig gerne und so hab ich mich sehr auf das Buch gefreut - aben auch weil es gerade eine Geschichte aufgreift, die nicht so oft im Fokus steht.
Das kleine, garstige Männlein, dass die Müllerstochter Stroh zu Gold spinnen lässt ... ganz genauso geht es hier zwar nicht zu, aber die Essenz von dem Märchen hat Daniela Winterfeld auf jeden Fall sehr gut getroffen.
Anfangs lernt man erstmal Fina kennen. Sie ist 19 und schon ihr ganzes Leben lang zusammen mit ihrer Mutter auf der Flucht. Nur wenige Monate bleiben sie an einem Ort und ziehen ständig weiter durch die ganze Welt, immer in der Angst vor Finas Vater, der ein Stalker ist und sie ihrer Mutter wegnehmen will. Aber stimmt das wirklich? Langsam erkennt Fina, dass die Geschichte nicht richtig sein kann, auch das viele Geld, das ihre Mutter wie nebenbei verdient, macht sie stutzig und endlich erkennt sie, dass sie ihr Leben selber in die Hand nehmen muss. Sie flieht zu ihren Großeltern in der Lüneburger Heide, die in einer alten Mühle wohnen und erkennt zu spät, dass sie einem Plan folgt und ihre Mutter nicht ohne Grund davongelaufen ist.
In dem Moor neben der Mühle in der Lüneburger Heide lebt Mora. Im Gegensatz zu Fina kennt er nichts von der Welt, denn er lebt schon immer hier in dem Bannkreis seines Herrn. Er ist ein einsamer, unschuldiger junger Mann, der in seinem Leben nichts als Schmerz und Knechtschaft kennen gelernt hat. Sein einziger Zweck ist es zu dienen und jede Gefühlsregung zu unterdrücken, die ihn dem Menschsein näher bringen könnte.
Natürlich lernen sich die beiden kennen und Daniela Winterfeld hat eine ganz eigene, ruhige und atmosphärisch dichte Art, wie sie das Märchen in unserer Zeit wieder aufleben lässt. Für manche mag es vielleicht langatmig erscheinen, aber ich war die meiste Zeit völlig von diesem verzauberten Ort gebannt und habe mit Spannung verfolgt, wie sich Fina und Mora näherkommen. In der Mitte und gegen Ende gab es dann schon Momente, bei denen ich etwas Tempo vermisst habe, aber insgesamt war es durchwegs fesselnd.
Vor allem die Beziehung zwischen den beiden jungen Leuten, die unterschiedlicher nicht sein können, war sehr berührend zu beobachten. Mora mit seiner seltsamen Sprache, der keine Ahnung hat, was mit ihm geschehen ist und in welcher Abhängigkeit er sein Dasein fristet. Und Fina, die mit ihrer liebevollen und entschlossenen Art alles versucht, um ihn aus seinem Schneckenhaus herauszulocken.
Ganz am Rande spielt natürlich auch die Hoffnung eine Rolle, sich mit genug Geld alles an Wünschen erfüllen zu können, egal, auf wessen Kosten.
Fazit
Eine sehr ruhige und unmerklich fesselnde Geschichte, die das Märchen von Rumpelstilzchen auf eine betörende und schreckliche Weise wieder aufleben lässt. Die Charaktere sind so präsent, die Stimmung so eindringlich, dass man schwer wieder davon loskommt. Nur die kleinen Längen zwischendurch lassen mich leider einen Punkt abziehen.
Seit Fina denken kann, sind sie und ihre Mutter auf der Flucht. Angeblich vor ihrem gewalttätigen Vater. Jetzt ist Fina 19 und fängt an sich zu fragen, was wirklich hinter all dem steckt. Als sie entdeckt, dass ihre Mutter doch noch Kontakt zu ihrem Vater hat, ist sie geschockt und haut einfach ab zu ihrer Großmutter in die Lüneburger Heide. Sie will nicht mehr fliehen, sie will irgendwo bleiben und sich zuhause fühlen. Ihre Großmutter lebt in der Nähe eines Moors. Bei einem Ausflug dort hin, sieht Fina einen unbekannten Jungen. Trotz der seltsamen Umständen freundet sich Fina mit ihm an, nichts ahnend, dass er etwas mit der Person zutun hat, die Fina und ihre Mutter seit Jahren verfolgt.
Hinter dem Pseudonym Daniela Winterfeld verbirgt sich die Autorin Daniela Ohms, die letztes Jahr mit Harpyenblut ihr Debüt geschrieben hat. Die Inhaltsangabe klang wirklich interessant und ich war gespannt wie die Autorin dieses Thema umsetzen wird. Märchenadaptionen interessieren mich immer sehr. Obwohl die Hauptfiguren Jugendliche sind, würde ich das Buch eher in den Bereich Erwachsenen-Literatur einsortieren. Die Stimmung ist teilweise sehr düster und gruselig, und es gibt auch detailliert beschriebene erotische Szenen, die aber eher rar sind.
Am Anfang hatte ich einige Schwierigkeiten in die Handlung zu kommen. Der Prolog ist in der Tat sehr märchenhaft und ich hatte so meine Schwierigkeiten damit. So richtig interessant wird es eigentlich, wenn Fina auf Mora trifft. Mora ist von dem Geheimen aufgezogen worden. Dieser hat ihn gequält und ihn wie einen Diener behandelt. Dementsprechend unterwürfig ist Moras Verhalten Fina gegenüber. Fina fragt sich natürlich wer er ist und vor allem warum er sich so seltsam verhält. Für mich wird die Story vor allem durch Mora getragen. Was er durchmachen musste, hat ihm zu einem sehr verletzlichen, aber auch wilden Menschen werden lassen. Die Liebesgeschichte nimmt einen sehr wichtigen Stellenwert ein und ist unheimlich schön.
Obwohl der Geheime, der kein anderer als eine neue Version von Rumpelstilzchen ist, eigentlich der Böse ist, schafft es die Autorin doch tatsächlich, dass er mit am Ende irgendwie leid tut.Am Ende gibt es einen kurzen Blick in die Zukunft, was mir sehr gut gefallen hat. Trotz des etwas schwierigen anfangs für mich gibt es 5 von 5 Punkten.
„**Spannend wie ein Thriller. Phantastisch wie ein Märchen.**
Rumpelstilzchen wollte das Kind der Königin. Er bekam es nicht. Jahrhunderte später schließt ein anderes Wesen seiner Art einen neuen Pakt – und wird ebenfalls betrogen. Seitdem sucht es unablässig nach dem Mädchen…“
Inhalt in eigenen Worten:
Was wäre, wenn dieser kleine Zwerg gar nicht Rumpelstilzchen hieß? Was wäre, wenn er sich das versprochene Baby einfach genommen hätte? Und ja, was wäre, wenn er trotzdem ein falsches Baby genommen hätte? Finas Mutter schloss mit ihm einen Pakt, der besagte, dass sie ihr erstes Mädchen an ihn ausliefern müsste. Aber sie kaufte ein Baby und gab ihm… einen Jungen. Also… was wäre, wenn der Geheime die Zwei aufeinandertreffen lässt, um das Mädchen zu sich zu locken?
Meinung:
Beim Lesen habe ich wirklich oft und lang überlegt, wie ich es am besten beschreiben könnte und mir ist immer nur ein Wort eingefallen: cool. Es ist so cool!! Wirklich richtig und einfach cool. Ich weiß auch nicht wie ich das beschreiben soll, aber ich schätze das liegt daran, dass man nur etwas in Worte fassen kann, was man auch kennt. Die Idee im Buch ist mir noch so neu und auch die komplette Atmosphäre. So geheimnisvoll und aufsaugend zu gleich.
Wenn ich die Rezension jetzt weiterhin so formuliere, dann ist es am Ende ein einziges Kuddelmuddel und ich werde mich ungefähr so oft wiederholen wie bei dem cool. Der Schreibstil ist klasse! Total flüssig, geheimnisvoll, packend und aufsaugend. Die Worte erschaffen Bilder vor dem geistigen Auge und sogar eine eigene Atmosphäre.
Der Geheime (so nennt sich das nicht Rumpelstilzchen-Wesen) ist eine schäuselige Kreatur. Klein wie ein Kind, Tennisball-Augen und er hat überall einen Finger oder Zeh zu viel. Sein Reich ist das Moor, der Wald und der Grundlose See, welches er mit einem Tarnzauber vor den Menschen schützt. Bei ihm wächst Mora auf, den er nur Morasal abgeleitet von Scheusal nennt. Mit ihm wurde er betrogen und so überlässt er ihm die komplette Arbeit von Holzhacken bis zum Essen machen und eine riesige Wanne am See füllen, die er zurück ins Haus tragen muss. Die zwei leben zusammen in einer kleinen Hütte im Reich von dem Geheimen. Mora ist also völlig abgeschieden von der realen Welt und lernt nur das Nötigste um zu überleben. Sein ganzes Wesen war eine vollkommene Neuheit und seinen Blick auf die Welt zu lesen, war wie ein Wecker. Ob wir wohl alles wirklich brauchen, was wir auch besitzen und welche Dinge tatsächlich Wert haben. Das war richtig (*das Wort cool zurückhalt*) schön.
Fina ist ein sehr eigenwilliges Mädchen und hat genug von all den Lügen ihrer Mum und der Flucht. Kurzerhand zieht sie zu ihrer Oma und begibt sich damit ungeahnt in die Nähe des Geheimen … und Mora. Schon lange hatte ich keine Liebesgeschichte, so zart wie diese hier mehr gehabt. Jedes Gefühl habe ich den Beiden komplett abgekauft, ob es nun voreinander scheuen, umeinander bangen oder gegenseitige Wärme im Blick war. Doch wer kann wem vertrauen? Und wer verrät wem? Ein ständiger Kampf um das Vertrauen untereinander, doch welches Ziel verfolgen sie damit wirklich? (Oh ja, die Fragen stelle ich um euch alle nochmal zu verwirren *muhaha*)
Geheimnisse durchziehen die Geschichte fast wie ein roter Faden und durch die toll beschriebenen Umgebungen, der märchenhaften Stimmung entsteht die perfekte Mischung an geheimnisvoller Stimmung. Welche wirklich schwer zu beschreiben ist, jedoch völlig zupackt und dich nicht mehr aus den Klauen lässt, bis du fertig mit dem Buch bist (vielleicht selbst dann nicht? Soll ich eigentlich wieder zurück zum Wort kommen? Es ist sooooo cool! =D)
Fazit
Das Buch ist so cool! Ich habe ernsthaft kurz überlegt, ob ich dieses Fazit bei dem einen Satz belassen soll. =‘) Die Stimmung und eine Märchenadaption über Rumpelstilzchen, stellen eine spektakuläre Mischung dar, die ich nur empfehlen kann. Vor allem, weil die komplette Geschichte neu und ohne Abklatsch ist, dass man sich einfach darin verlieren muss.
Zitat:
„Bewahre dein Geheimnis, solange es ausreicht, darüber zu schweigen. […] Aber wenn du beginnen musst zu lügen, dann löse es auf. Denn wer einmal lügt, muss weiterlügen. Und wer immer lügt, wird schnell zum Verräter. […] Und wenn du erst die verrätst, die du liebst – dann verlierst du alles, was dir wichtig ist.“
Wir alle kennen es: Das typische „Es war einmal“ mit dem die Märchen eingeleitet werden. Das arme Mädchen, das auf Umwegen an den reichen Prinzen gelangt, dabei aber furchtbare Dinge durchstehen muss und den falschen Gestalten traut. Am Ende siegt das Gute aber doch über das Böse und alles endet in einem „und dann lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende“. Aber was wäre, wenn mitten in dem Märchen doch irgendetwas schief ginge und es nicht zu diesem glücklichen Ende kommt? Was, wenn die Probleme an die nächste Generation weitergetragen werden, wenn sich ein Geflecht aus Lügen entspinnt und die Beziehung einander nahestehender Menschen in Gefahr bringt? In „Der geheime Name“ von Daniela Winterfeld ist genau das der Fall. Seit sie sich erinnern kann, zieht Fina mit ihrer Mutter von Ort zu Ort. Ein zu Hause kennt sie nicht, feste Freunde und Freundinnen ebenfalls nicht – und auch ihre Großeltern und ihr Vater sind ihr nahezu unbekannt. Letzterer ist außerdem noch der Grund für die ewige Flucht, auf der sich Mutter und Tochter befinden, denn er will Fina etwas antun. Doch kurz bevor es wieder einmal zum Umzug kommt, flüchtet Fina in die Heimat ihrer Mutter und zieht zu ihrer Großmutter. Aber statt sich, wie sie es eigentlich vorhat, auf die Mappenprüfung diverser Fotografieschulen vorzubereiten, zieht es sie in den Wald und das Moor, die unweit der Mühle ihrer Großeltern gelegen sind. Dort trifft sie auf Mora, einen jungen Mann in ihrem Alter. Doch etwas an ihm ist anders, fast, als wäre er aus einer anderen Zeit. Und nicht nur er sorgt für Geheimnisse – auch andere Geschehnisse im Moor stiften Verwirrung und Bedrohung. Ob Fina da wieder heil herauskommt? Die atmosphärischen Beschreibungen der Provence, in der sich Fina zu Anfang des Buchs aufhält, übten einen ungeheuren Sog auf mich aus, dass ich gar nicht mehr anders konnte, als in der Geschichte zu versinken. Allgemein schafft Daniela Winterfeld es vorzüglich, die verschiedenen im Buch vorkommenden Landstriche zu beschreiben und in der Fantasie des Lesers zum Leben zu erwecken. Ganz gleich, ob weite Lavendelfelder oder Sumpflandschaft – alles baute sich problemlos vor meinem inneren Auge auf. Ähnlich sind auch die Beschreibungen der Figuren. Geschrieben ist der Roman aus der Sicht des personalen Erzählers, wobei sich die Perspektive hin und wieder ändert. Größtenteils wird die Geschichte jedoch aus Finas Sicht erzählt. Reaktionen, Gesten und Handlungen werden dabei ebenfalls sehr glaubwürdig dargestellt. Einzig Finas Temperament war mir dabei hin und wieder zu spontan und impulsiv. Einige Male konnte ich die auf aufblitzende Gedanken folgenden Entschlüsse kaum nachvollziehen – sie kamen mir zu abrupt und zu schnell. Da hatte ich manchmal tatsächlich das Gefühl, die Handlung würde erzwungenermaßen vorangebracht werden. Das ist jedoch nicht allzu oft so. Der Plot ist gut aufgebaut, wird selten langweilig und hält einige Überraschungen und Wendepunkte bereit, mit denen man nicht rechnet. Die Autorin hält sich nicht allzu lange mit unwichtigen Einzelheiten auf, sondern treibt die Geschichte stetig voran. Auch das war ein Punkt, der mich immer und immer weiterlesen lassen hat und der definitiv für den Roman spricht. Denn auch wenn man das Märchen, das dem Roman zugrunde liegt, schon bald erkennt, hält die Geschichte doch Neues bereit. Das liegt nicht zuletzt an der Tiefe, mit der die Autorin vor allem Mora beleuchtet, der eine sehr außergewöhnliche Erziehung genossen hat. Die Abschnitte aus seiner Sicht haben mir immer besonders gut gefallen, denn sie zeigen seine Zwiegespaltenheit und die Konsequenzen der Ereignisse in seiner Jugend und Kindheit sehr gut. In einer Märchenneuerzählung erwarte ich so etwas nicht direkt und war demnach positiv überrascht.
„Der geheime Name“ beinhaltet (weitestgehend) tiefgründige Figuren, atmosphärische Beschreibungen und spannende Wendungen. Geheimnisvoll ist das Buch allemal und eignet sich wundervoll zum nach Drinnen verkriechen und schmökern.
Das Cover ist in schwarz und gelb gehalten und zeigt ein Blatt und dessen Spiegelung. Der Titel ist in weiß. Es ist sehr schlicht und dennoch sehr schön.
Der Roman beinhaltet zwei Protagonisten. Das wäre zum einen Fina. Sie ist ein sehr taffes und offenes Mädchen. Macht was sie möchte und hasst es wenn sie nicht selbst entscheiden kann. Für ihren großen Traum würde sie fast alles tun - auch sich in Gefahr bringen. Fina ist ein sehr herzlicher Mensch - ein wenig dickköpfig aber dennoch sehr herzlich. Sie kann wenn sie will sehr stark sein, kämpft um das was ihr wichtig ist. Die Meinung und Gedanken anderer interessieren sie dabei nicht. Mora - Morasal - ist der zweite Protagonist. Er lebt im Moor, abgeschnitten von den Menschen. Er ist sehr schüchtern und zurückhaltend. Legt ein sehr seltsames Verhalten an den Tag, auch seine Sprechweise ist sehr gewöhnungsbedürftig. Er denkt in einer sehr seltsamen Art und Weise von sich.
In den Nebencharakteren finden wir unter Anderem den Geheimen. Er ist, wie der Name schon sagt, geheim. Man erfährt nur sehr wenig von ihm. Der Geheime spricht genau wie Mora in einer sehr eigenartigen Form über sich und andere. Er kann sehr brutal sein und erfreut sich am Leid anderer. Finas Mutter spielt auch eine wichtige Nebenrolle. Sie ist sehr vorsichtig und emotional. Man erfährt sehr wenig über sie. Sie wirkt sehr zurückhaltend und bewahrt ihre Geheimnisse gut. Meist wird sie als "böse" dargestellt und man versucht die eigentlichen Hintergründe zu erfahren. Finas Vater ist der eigentliche Bösewicht. Er will Fina entführen - zumindest ist es das was ihr erzählt wird. Doch auch er hat Geheimnisse.
Daniela Winterfelds Schreibstil ist sehr märchenhaft. Sie schreibt zum einen sehr verträumt und süß, wie es zu einem Märchen passt und im nächsten Moment sehr düster, gruselig und ängstigend. Ihr Schreibstil ist sehr abwechslungsreich, so bekommt der Leser beim lesen keine Langeweile. Der Roman wurde immer aus der Ich-Perspektive geschrieben, auch wenn die Charaktere wechseln.
Die Story hat mir sehr gut gefallen. Der Roman ist stark an das Märchen "Rumpelstilzchen" angelegt - genau so, wie der Klappentext es einen ahnen lässt. Doch die Autorin hat viele neue Elemente hinzugefügt, das Märchen in die heutige Zeit verlegt und es somit noch spannender gemacht. Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere - vor allem in Fina - hineinversetzen und mich mit ihnen identifizieren. Ich wurde direkt in den Roman gezogen, so dass ich mitgefiebert habe. Mir hat die auch die Welt gefallen die die Autorin geschaffen hat. Sie war fremd und bekannt zu gleich, ein wunderbares Zusammenspiel. Mir hat die Art und Weise gefallen in der Daniela Winterfeld durch ihr Schreibweise die Charaktere so unterschiedlich beschrieben hat, auch was ihre jeweilige Sprache und Ausdrucksweise angeht. Auch die Beziehung zwischen Mora und Fina fand ich sehr spannend und gelungen wie sie sich nach und nach entwickelt und er Leser dies nachvollziehen kann. Es waren die wichtigsten Elemente enthalten: Liebe, Angst, Gefahr, Freude und Spaß.
"Also, wenn das Eichhörnchen auf deine Schulter klettern kann...", hauchte Fina. "... kannst du mich dann berühren?" Zitat S. 138
Ich habe oft genug geschmunzelt. Auch die Landschaften und die Umgebung hat die Autorin so genau beschrieben, dass man sich alles direkt vorstellen kann. Manchmal kam es mir sogar so vor, als wenn ich etwas riechen könnte das beschrieben wurde.
Das Ende ist gut in sich abgeschlossen. Es ist wie die abkühlende Dusche nach dem Saunagang - man kommt zur Ruhe. Die Spannung wird heraus genommen, so dass es einen wunderschönen Abschluss des Romanes bildet.
Fazit:
Ich empfehle dieses Buch allen, die Märchen sowieso toll finden und sich gerne in eine fremde und vertraute Welt zu gleich hinfort träumen. Daniela Winterfeld einen wunderschönen Roman geschaffen.
Daniela Winterfeld ist das Pseudonym der Autorin Daniela Ohms - und dies, weil sie hier ein Buch zur Erwachsenenfantasy schreibt, das Kinder nun wirklich nicht lesen sollten ;) Es ist mein zweites Buch der Autorin nach Harpyienblut. Und auch das hier gefällt mir gut. Der Stil ist wie iimmer fantastisch und bildlich, spannend und energiegeladen. Die Situationen sind teilweise sehr traurig, grausam und unglaublich, gespickt mit den menschlichen Abgründen, verpackt in einer Fantasystory. Für mich also eine sehr gute Mischung, die mir wirklich gefallen hat. Allerdings konnte ich mich nicht wirklich mit den Charakteren identifizieren, daher gibt es ein Sternchen Abzug. Denn Fina wollte ich manchmal wirklich gern die Meinung sagen und ihrer Mum den Hinter versohlen. Aber das ist ja in dem Buch auch gewollt. Die Geschichte verarbeitet das Rumpelstilzchen-Thema nochmal neu und spannend und der Wicht ist wirklich gut böse und eklig. Also SEHR eklig. Wuäh. Dafür geht es aber nicht ins Detail, sondern deutet nur an - sodass man den Schrecken erfährt, aber nicht zu genau ;) Das fand ich immer gut gelungen. Alles in allem also wieder ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.
"Der geheime Name" ist eine Adaption des bekannten Märchens um Rumpelstilzchen, der sich das Kind der Königin holen wollte und dabei den Tod fand. Das Buch befasst sich mit dem Geheimen, dessen Namen eben nicht Rumpelstilzchen ist, was dazu führt, dass die verzweifelte Mutter ihm ein Kind aushändigen muss. Allerdings ist es nicht das Baby, das er wollte, weshalb er einen Plan schmiedet, um doch noch an das Mädchen heranzukommen.
Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Der Autorin gelingt es, eine märchenhafte, düstere und unheimliche Stimmung aufzubauen und trotzdem Finas Leben realistisch, mit alltäglichen Problemen, darzustellen. Die Neunzehnjährige war schon immer auf der Flucht, ohne den Grund dafür zu kennen, und als sie genug davon hat, reist sie Hals über Kopf zu ihrer Großmutter. Die ganze Handlung basiert darauf, dass sie ihren Willen durchsetzt und dafür kämpft, was sie will - Freiheit, ein Zuhause und später auch Liebe. Sie ist eigenwillig und egal, wie schwer es wurde, sie hat nie aufgegeben, selbst als ihr bewusst wurde, wie groß die Gefahr ist, in der die sich befindet. Fina ist ein starker, aber zugleich verletzlicher Charakter und wie die anderen Figuren sehr komplex, was mir gut gefallen hat. Selbst der Geheime, der mächtig, bösartig, gerissen und durchtrieben ist, hat nicht nur negative Eigenschaften. Dies macht ihn als Gegenspieler viel interessanter und greifbarer und die Einsichten in sein Denken tragen definitiv zu der düsteren Atmosphäre bei. Sein Handeln zeigt, dass er skrupellos ist; ich habe wirklich mit den Protagonisten mitgelitten, als sie schreckliche Erlebnisse durchleiden mussten, und gehofft, dass am Ende alles gut werden würde. "Der geheime Name" behandelt einige ernste Themen, die die Einordnung als 'Fantasy für Erwachsene' auf jeden Fall rechtfertigen.
Die Liebesgeschichte zwischen Fina und dem Jungen wurde schön beschrieben. Sie ist zaghaft und aufrichtig und ich mochte, dass die ganze Zeit berücksichtigt wurde, wie schwer sich der Junge mit all dem tut und dass er ein eingeschränktes Verständnis von gewissen Dingen hat. Was er fühlt und denkt war immer deutlich und der Kampf, der in ihm tobt, war eindringlich dargestellt.
Winterfeld konnte mich mit dieser Märchen-Adaptionen voll und ganz überzeugen. Die Elemente der bekannten Geschichte wurden gekonnt zu einer neuen Erzählung umgewandelt, die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und die Bedrohung durch den Geheimen war die ganze Zeit präsent und führte zu einigen Gänsehaut-Momenten. 4,5/5 Sternen
Wer kennt es nicht - das Märchen vom „Rumpelstilzchen“.
Nachdem Märchen in letzter Zeit immer wieder Anlass zu Neuverfilmungen, aber auch zu Neuverarbeitungen im literarischen Bereich gegeben haben, wurde nun auch das Märchen vom „Rumpelstilzchen“ in eine neue Form gebracht.
Und dabei hat Diana Winterfeld ganze Arbeit geleistet. “Der geheime Name“ besticht von Anfang an durch eine mystische und unheimliche Atmosphäre. Schon der Prolog sorgt für Gänsehaut und enorme Neugier. Und die Handlungsumgebung - der Wald und das Moor der Lüneburger Heide - sorgen dafür, dass die Spannung durchweg erhalten bleibt und das Buch von einer ganz besonderen Atmosphäre beherrscht wird.
Dazu trägt auch der Stil der Autorin bei, der sehr beschreibend ist und die Stimmung im düsteren Wald mit seinem tückischen Moor sehr gut einfängt. Als Leser fühlt man sich mitten drin im Geschehen, hört Äste knacken und Blätter rauschen. Und war da nicht gerade ein leises Kichern zu hören?
Diana Winterfeld ist es gelungen, ihre ganz eigene Version des bekannten Märchens zu schaffen. Dabei hat sie ein sehr hohes Maß an Fantasie bewiesen und Feinheiten und Erweiterungen eingearbeitet, die dem Buch das ganz besondere Etwas verleihen. Vor allem die Beziehung zwischen Fina und dem geheimnisvollen Jungen, der im Moor lebt, steht dabei im Vordergrund. Hier beschreibt die Autorin sehr feinfühlig, wie sich diese Beziehung entwickelt, von welchen Problemen sie geprägt ist, und von welchen Gefühlen. Denn die Emotionen nehmen einen sehr bedeutenden Raum in diesem Roman ein. Das Buch erzählt von Gier, Angst, Enttäuschung, Wut, Sehnsucht, Liebe.
Und nicht zuletzt wird diese Beziehung bestimmt durch die ständige Bedrohung, die von dem Geheimen ausgeht, der danach giert, Fina an sich zu binden. Er ist wirklich ein unheimlicher Kerl, der zusätzlich zu der mystischen Handlungsumgebung für jede Menge Gänsehaut sorgt.
Die Protagonisten sind alle lebhaft und greifbar gezeichnet. Vor allem Fina und der unbekannte Junge machen eine enorme Entwicklung durch, die absolut authentisch und logisch durchdacht ist. Überhaupt ist die Handlung insgesamt in sich stimmig und klar konstruiert. Allein das Ende kommt dann irgendwie zu plötzlich.
Während Märchen auf eine sehr junge Zielgruppe gerichtet sind, eignet sich diese Version von „Rumpelstilzchen“ wohl eher nur für reifere, erwachsenere Leser. Denn „Der geheime Name“ ist ein teilweise beängstigendes, oft aber auch erotisches Buch. Wobei die Autorin auch hier ein sehr feines Händchen dafür bewiesen hat, die richtigen Worte zu finden und ein sehr hohes Niveau zu wahren.
Mein Fazit:
Unheimlich, mystisch, gefühlvoll - „Der geheime Name“ ist eine überaus gelungene Märchenadaption für Erwachsene.
Short English review: Retelling of Rumpelstiltskin in the modern world. Category: totally underrated German books. Nice story, great writing.
------------ Ich bin irgendwann mal im Buchladen über dieses Buch gestolpert und weiß gar nicht mehr genau, warum ich es eigentlich mitgenommen habe. Wegen dem Cover sicher nicht, denn das ist zwar schick, aber auch unglaublich nichtssagend. Dann stand es ein ganzes Weilchen bei mir im Regal herum, wie es Bücher eben so tun, bei denen ich mir nicht so ganz sicher bin. Bei einer Umräumaktion (okay, bei einer Wir-fangen-eine-zweite-Reihe-im-Regal-an - Aktion) ist es mir dann wieder in die Hände gefallen, und ich hab dann doch einmal den Text auf der Rückseite gelesen. 'Hmm, Rumpelstilzchen, interessant', dachte ich, und ließ es in der ersten Reihe stehen, ohne mich weiter damit zu beschäftigen. Irgendwann hatte ich dann einmal Langeweile und hab es doch mal aufgeklappt - und mich sofort verliebt.
Ganz ehrlich, das war mieses Marketing wenn ich jemals welches gesehen habe, denn dieses Buch ist echt toll. Vielleicht nicht für jedermann, aber für junge Erwachsene, die einen Hang zur Nacherzählung von Märchen haben (und davon gibt es wirklich viele), ist "Der geheime Name" genau das Richtige. (Für meine Oma auch, also spielt das Alter scheinbar keine Rolle.)
Es gibt kein riesiges Sortiment an Charakteren, aber das braucht es auch nicht. Fina, unsere Protagonistin, ist frisch und lebendig genug, um den Leser in die Geschichte hineinzuziehen, und ihr männlicher Gegenpart ist ebenfalls interessant, wenn auch zu Beginn recht ungewöhnlich. Der teilweise recht ruhige Stil passt sehr gut zur Moorlandschaft, und wie man über einen stillen Sumpf schaut und bei jeder Luftblase zusammenzuckt, so wartet man auch hier immer gespannt auf die Katastrophe, die bestimmt schon hinter dem nächsten Gestrüpp lauert. Die Beschreibungen lassen das Moor lebendig werden, und auch wenn das nicht immer unbedingt erwünscht ist (gerade wenn man wie ich nachts um drei darüber liest und ohnehin schon Geisterstunde herrscht), kann man sehr gut mit Fina mitfühlen.
Das Ende ist schön abgeschlossen (endlich mal ein Einzelband), auch wenn es mich ein wenig betrübt, dass ich noch nichts Neues von der Autorin gesehen habe. Oh, und ich habe eigentlich mal auf eine Geschichte gehofft, in der es Rumpelstilzchen gut geht, aber ich bin mit dieser Variante auch zufrieden (und das sagt schon einiges).
Oh, und das Marketing war ***. Aber das sagte ich ja schon.
Inhalt: Die Müllerstochter wollte mehr aus ihrem Leben machen und gab dem geheimen Wesen ein Versprechen: Wenn sie von ihm Gold bekäme, würde er ihre erstgeborene Tochter als Gegenleistung erhalten …
Schreibstil: Ich liebe Märchen! Ich liebe Geschichten, die eine Seele haben und mich sofort in ihren Bann ziehen! Ich liebe es, wenn ich mit den Figuren fühlen kann! Kurz: Ich liebe den Scheibstil vin Daniela Wantierfeld! Denn genau dies setzte sie um. Sie entführte mich in eines meiner Lieblingsmärchen (Rumpelstilzchen) und versetzte dies in unsere Zeit. Sie hauchte den Figuren sehr viel Sympathie ein und lies sie vor mir auferstehen. Der Ausdruck war immer passend und bei einigen Szenen grausam bis einfühlsam. Auch ihr Psychologiestudium lies sie wunderbar in die Geschichte einfließen – so regten einige Szenen sehr zum Nachdenken und Verstehen an.
Charaktere: Fina ist ein starkes Mädchen, welches endlich Klarheit und Verständnis möchte. Ihre Art hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich habe die gesamte Geschichte mit ihr gelitten / geträumt / gelebt.
Der junge aus dem Moor ist einfach nur heiß! Wer hätte sich nicht zu einem unsichtbaren / geheimnisvollen Jungen hingezogen gefühlt? Was ist seine Geschichte und wie wird er sich entwickelt? Dies habe ich mich die ganze Zeit gefragt und eine wundervolle Zeit mit ihm gehabt. Ich werde ihn wohl noch lange in meinem Herzen tragen :o)
“Der Geheime” ist eine sehr interessante Figur. Er ist nicht nur das Scheusal, sondern auch nur eine Kreatur, geschaffen durch seine Umwelt. Auch wenn er sehr bösartig dargestellt wurde, zeigte er auch angenehme Facetten – zwar nur leicht, aber er hätte sympathisch sein können …
Speziell fand ich Finas Familie und dies ist auch mein einziger Kritikpunkt am gesamten Buch. Es wurde zu wenig geredet, zu wenig gefragt und einfach akzeptiert. Diese Gleichgültigkeit war mir etwas fremd, allerdings wüsste ich auch nicht, wie man die Handlungen anders schreiben sollte um beim Hauptthema des Romans zu bleiben.
Cover: Das Cover passt so gut zur Geschichte! Ein Blatt, was in der Spiegelung des Wassers leicht verzerrt ist und einen anderen Blickwinkel auf das geschehene zeigt – so deute ich es zumindest
Fazit: Ein wundervoller Märchen-Thriller, den ich allen Lesern ab 16 Jahren empfehlen würde. Die Geschichte des Rmpelstilzchens, mit brisanten Themen, neu erzählt. Von mir gibt es volle 5 Sterne und ist bis jetzt mein Lesehighlight 2014!
Was wäre, wenn ein Wesen wie Rumpelstilzchen heute noch existierte? Was wäre, wenn es auch betrogen wurde und nun Rache-Pläne schmiedet? Was wäre, wenn es sich durch nichts aufhalten lässt, um am Ende doch das zu bekommen, das ihm versprochen wurde?
Die 19-jährige Fina kennt kein anderes Leben als das auf der Flucht. Mit ihrer Mutter lebte sie noch nie länger als eine Jahreszeit am gleichen Ort, doch damit soll nun Schluss sein. Sie zieht zu ihrer Großmutter, die am Rande eines düsteren Moors lebt, das eine außergewöhnliche Anziehungskraft auf Fina hat und sie sogar in ihren Träumen verfolgt. Dort trifft sie eines Tages auf Mora, der sein ganzen Leben im Moor verbracht zu haben scheint. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam Freundschaft und mehr, doch sind sie am Ende doch nur Teil eines Plans, in dem ein glückliches Ende nicht vorgesehen ist...?
Schon im Prolog von „Der geheime Name“ schafft es die Autorin, den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen und die Handlung bleibt über alle 521 Seiten nahezu konstant spannend. „Spannend wie ein Thriller, phantastisch wie ein Märchen“, so heißt es auf dem Cover und nach der Lektüre kann ich diese Umschreibung nur bestätigen. Atmosphärisch dicht wird in diesem Roman eine Märchenwelt in unserer modernen Zeit geschaffen, während die Charaktere mit ihrer Vielschichtigkeit und Entwicklung überzeugen. Schließlich ist es außerdem der angenehme und passend märchenhafte Schreibstil, der dazu beiträgt, dass man als Leser nicht umhin kann, bis zum Schluss mit Fina und Mora mitzufiebern.
Ein wirklich wundervolles Buch, das aus der klassischen Rumpelstilzchen-Idee ein tolles Märchen für Erwachsene in der heutigen Zeit spinnt – traumhaft schön und absolut empfehlenswert!
sehr gut in die gegenwart umgesetztes märchen, spannend geschrieben und flüssig erzählt. atmosphärisch, geheimnisvoll und gruselig, ideal für kalte winterabende oder verregnete trübe nachmittage. ein stern abzug, weil es stellenweise extrem brutal ist, und ich meine nicht nur die körperliche gewalt von dem "geheimen", sondern ------ SPOILER ------ vor allem den seelischen missbrauch und die psychische manipulation, das war harter tobak und stellenweise schwer zu verdauen. ich möchte mich von einem buch in erster linie unterhalten lassen und dem alltag entfliehen - nein, ich will keine rosarote heile welt beim lesen, aber ich will auch nicht unbedingt in die tiefen seelischen abgründe von kinderschändern abtauchen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Puh,... 1,5 Sterne. Da ich das Märchen von Rumpelstilzchen sehr mag, war ich gespannt auf diese Märchenadaption und hatte große Erwartungen an das Buch. Leider war das Buch aber gar nichts für mich: von den schmerzlich- naiven Protagonisten, der kitschigen, sehr vordergründigen Liebesgeschichte, den teilweise komisch und unsensibel anmutenden Erklärungen und Schlussfolgerungen bis hin zu den Längen die das Buch im letzten Drittel aufweist. Was mir gefiel, war die Beschreibung der Örtlichkeiten und der Atmosphäre im Moor/Wald. Das war bildlich und stimmungsmäßig gut eingefangen.