Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?
Prof. Dr. Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, ist Autor mehreren Spiegel Bestsellern. Er arbeitete für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Führungskräfteentwicklung sowie als Hochschullehrer. Er ist zudem einer von Europas bekanntesten Rednern und Beratern zur Methodik des Corporate Storytelling. Sein erstes Buch schrieb er mit Prof. Michael Tsokos, dem Chef der Berliner Rechtsmedizin, über mysteriöse Todesfälle in der Forensik. Er ist mit der Rechtsmedizinerin Saskia Etzold, geb. Guddat, verheiratet. Veit Etzold lebt mit seiner Frau in Berlin
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Prof. Dr. Veit Etzold, born 1973 in Bremen, is the author of several Spiegel bestsellers. He has worked for media groups, banks, in management consulting and executive development, and as a university lecturer. He is also one of Europe's best-known speakers and consultants on the methodology of corporate storytelling. He wrote his first book with Prof. Michael Tsokos, the head of forensic medicine in Berlin, about mysterious deaths in forensics. He is married to the forensic pathologist Saskia Etzold, née Guddat. Veit Etzold lives with his wife in Berlin
Ich hatte geringe bis keine Erwartungen an das Buch und wurde absolut positiv überrascht. Die Geschichte ist eine spannende Schnitzeljagd durch London mit interessanten Wendungen. Auch wenn einige Ereignisse leicht vorhersehbar waren, habe ich mich bestens unterhalten gefühlt.
Das Buch ist als Jugendbuch ausgewiesen, es las sich jedoch besonders zu Beginn wie ein typischer Thriller für Erwachsen (was der Autor sonst schreibt), zum Beispiel kommen zwei grausam zugerichtete Leichen vor. Das „Spiel des Lebens“ hatte ich mir etwas anders und, um ehrlich zu sein, spannender vorgestellt. Emily ist nach der ersten Botschaft des Täters quasi dauerhaft von entweder ihren Bodyguards oder der Polizei umhüllt, bei solchen Spielen macht die Spannung allerdings oft aus, dass die Opfer auf sich allein gestellt sind, was hier nicht der Fall war. Außerdem kam es mir auch oft so vor, als passiere einfach nichts, ich hätte mir also vielleicht ein paar mehr Aufgaben gewünscht. (SPOILER) Die Squatter fand ich echt gruselig, ich finde, sie wurden eher als Wesen als als Menschen beschrieben, weswegen ich mich am Ende, als Emily im Auto floh, auch dabei erwischte, wie ich mir dachte, dass sie sie einfach umfahren sollte. Dass Ryan der Irre sein sollte, habe ich nie geglaubt, das roch von Anfang an nach falscher Fährte, denn dass der Täter plötzlich so unvorsichtig sein und sein eigenes Handy zum Anrufen benutzen sollte, wenn er vorher sogar noch ein Funkgerät zwischengeschaltet hatte, erschien mir ziemlich unwahrscheinlich. (SPOILER ENDE) Das Ende des Buches fand ich sehr gut, es war unfassbar spannend und fesselnd ab dem Moment, in dem Emily (SPOILER) sich im Panikraum des Hauses ihrer Eltern verschanzen wollte, denn endlich war sie einmal auf sich allein gestellt. Die Szenen auf dem Hochhaus (The Shard) und in der Kanalisation bei der U-Bahn fand ich grandios, sie raubten schier den Atem. (SPOILER ENDE) Das Buch an sich war solide, ließ sich gut lesen und war teilweise spannend, doch das Ende war fantastisch, hätte als solches fünf Sterne verdient. Für Teil zwei hoffe ich, dass er direkt auf dem Niveau beginnt, auf dem dieses Buch endete.
Spannende Hetzjagd in London, aber einen Tick zu vorhersebar …
Inhalt: Emily beginnt gerade ihr Studium in London, als sie plötzlich mehr und mehr bedroht wird. Schnell wird klar, dass dies kein Scherz ist und Emily ernsthaft in Schwierigkeiten steckt, denn anscheinend hat sich jemand in den Kopf gesetzt sie zu töten. Und dann beginnt plötzlich Emilys Spiel um ihr eigenes Leben …
Story 4/5 Spannung 4.5/5 Charaktere 3.5/5 Thriller 3/5 Tiefgang 3/5
Meinung: „Spiel des Lebens“ ist ein fesselnder Thriller aus dem INK Verlag. Bei dem Roman handelt es sich um einen spannenden Jugendthriller, der in London spielt.
Die Geschichte spielt in London und wird aus Emilys Sicht erzählt. Emily ist die Protagonistin des Thrillers. Sie beginnt gerade ihr Studium in London und will Abstand zu ihrer Mutter gewinnen, die sehr an ihrer Tochter klammert. So groß wie die Freude auf Emilys Seite ist, ändert sich die Lage auch ebenso schnell. Denn Emily erreichen Drohungen! Was Emily zu Beginn nicht ernst nimmt, ändert sich schnell, als andere Menschen durch ihr Verhalten sterben. Auf einmal befindet sich Emily in einem Spiel um ihr eigenes Leben, eine Jagd durch London, denn der Unbekannte hat es mit Gewissheit auf Emily abgesehen und will mit allen Mitteln sein Ziel erreichen. Carteren reichte ihr das Foto noch einmal. Wieder die Leiche auf der Bank, die verdreht Glieder, der Luftballon. Der Kopf. Und der Mund. Der Mund der Leiche stand offen. Irgendetwas glitzerte darin. (Seite 63)
Spannend wie die Geschichte klingt ist sie eigentlich auch. Als Leser weiß man nur etwas mehr über die Situaton als Emily, da einige kurze Abschnitte aus der Sicht des Täters erzählt werden. Ansonsten ist man Mitten in Emilys Leben. Sie wird erwachsen, lernt neue Menschen und vor allem Freunde kennen und beginnt ihr Studium. Doch das ganze wird von unheimlichen Botschaften und Morden überschattet, denn ausgerechnet auf Emily hat es ein „Irrer“ abgesehen, der sie in ein pferides Spiel zerrt. Emily ist eine recht nette Protagonistin, mit einem guten Gespür. Sie nimmt die Gefahr ernst, läuft aber nicht von dannen.
Die Gefahr, die von dem „Irren“ ausgeht, ist für einen Jugendroman schon recht gewalttätig. Es wird gemordet und Emily wird in diese Kette mitten hinein gezogen und muss selbst um ihr Leben kämpfen. Dazu gibt es eine regelrechte Actionjagd durch den Untergrund Londons. Vor allem das Setting hat mir richtig gut in „Spiel des Lebens“ gefallen, denn die Beschreibungen wirken authentisch und lebensnahe. Man fühlt sich wie in London.
Ryan. Emily fiel auf, dass sie die ganze Zeit gar nicht mehr an ihn gedacht, ja ihn fast schon vergessen hatte, nachdem sie gestern in der Bibliothek alles getan hatte, damit er sie nicht entdeckte. (Seite 113)
So spannend wie der Thriller auch scheint, so finde ich doch Punkte die mich an dem Roman stören. Denn ich wusste schon nach einem kurzen Einstieg in die Geschichte, dass bestimmt Person xy der Täter ist, diese Person will ich hier natürlich nicht nennen. Für mich war die Handlung sehr vorhersehbar und ich hatte mir so ein komplexes, mitreißendes Ende gewünscht. Das Ende war aus meiner Sicht zwar fesselnd, aber vorhersebar und überaus simple. Hier hätte ich mir eindeutig mehr erhofft, weil von Beginn an eigentlich nur Person A oder B in Frage kamen und ich direkt auf die richtige Person gesetzt habe. Für einen Thriller, der fesseln soll, sind das recht wenige Schlüsse, die der Leser ziehen kann … Sie riss die Augen aufund sah das Gesicht von Dr. Johnson vor sich, der ihre Schläfen umfasst hatte und dessen wasserblaue Augen sie fixierten. (Seite 220)
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Der Thriller ist flott geschrieben und entwickelt Tempo, wodurch die Hetztjagd noch spannender wirkt. Erzählt wird die Geschichte aus Emilys Sicht, wozu einige kurze Kapitel aus der Sicht des Täters geschrieben sind.
Das Cover ist extrem schön und passend. Elemente aus Londons Skyline werden übernommen, denn auch die Seitenansicht ist ein wahrer Eyecatcher, denn diese hat der Verlag bedrucken lassen. Das Innenleben ist dagegen schlicht, sodass der Roman auch keineswegs überladen wird. Insgesamt sehr hübsch! DU HAST WIRKLICH NICHT MEHR VIEL ZEIT. Sie starrte verbissen auf die Fahrbahn. (Seite 310)
Fazit: „Spiel des Lebens“ ist ein spannender Thriller für junge Erwachsene. Der Roman trumpft mit einem tollen Setting auf, ist jedoch sehr vorhersebar und einfach gestrickt. Deshalb 3,5 Sterne.
Zitat: "Du hast mir mein Leben gestohlen. Und ich hole es mir zurück." (S.30)
"Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod." (S.67)
Inhalt: Emilys 18. Geburtstag ist in wenigen Tagen. Vorerst macht sie jedoch einen großen Schritt in die Selbstständigkeit. Sie beginnt ihr Studium am King's College und zieht in ein Wohnheim. Doch bereits in der ersten Nacht wird sie von schaurigen Träumen aus dem Schlaf gerissen. Oder war tatsächlich jemand in ihrem Zimmer? Ihre Situation spannt sich weiter an, als eine Botschaft an ihrem Schließfach hinterlassen wird. Dann wird sie in der U-Bahn von Betrunkenen angegriffen. Wie durch ein Wunder tauchen Squatter - Obdachlose - auf und "retten" sie. Doch nicht ohne Hintergedanken: Die Leiche eines der Angreifer wird gefunden - mit einer Nachricht für Emily... Und das Spiel beginnt.
Meinung: Der Prolog erzählt von der Entführung eines Jungen und spielt 13 Jahre vor der eigentlichen Geschichte. Allein durch diesen kurzen Einblick wird der Leser unglaublich neugierig gemacht und wartet gebannt darauf, mehr über den Jungen zu erfahren.
Neben der Hauptprotagonistin erfahren wir am meisten (und doch nichts) über den "Spieler". Derjenige, der Emily dies alles antut. Denn den Kapiteln aus Emilys Perspektive (in 3. Person erzählt) werden kursiv gedruckte Kapitel eingefügt, die "seine" Sicht auf die Dinge erläutern. So wird der Leser noch einmal besonders animiert, sich an dem Rätselraten um den geheimnisvollen Spieler zu beteiligen.
"Spiel des Lebens" ist ein Thriller, der mehr auf Spannung als auf tiefgründige/nachvollziehbar handelnde Protagonisten setzt. Der Leser erfährt aber genügend, um sich in die Charaktere hineinzuversetzen:
Emily wird von ihrer Mutter überbehütet und ist froh, endlich ihre Selbstständigkeit unter Beweis zu stellen. Die ist vermutlich auch der Grund, wieso sie sich mit ihren stärksten Ängsten konfrontiert - auf das Spiel einlässt - anstatt zu kapitulieren. Dazu kommt, dass sie ihre Ängste zwar kennt, aber nicht weiß, worauf sich diese begründen. Je weiter das "Spiel" voranschreitet, desto mehr Erinnerungsfetzen bekommt sie zu fassen - und kommt so der tödlichen Ursache des Ganzen auf die Spur. Denn das "Spiel des Lebens" wird zum "Spiel des Todes".
Der Charakter des Spielers war für mich sehr interessant. Man spürt den Hass, die Gerissenheit und Durchtriebenheit. Er ist ein Planungsfanatiker und muss alles im Griff haben. Sein Spiel wurde jahrelang geplant und in der Wahl der Quelle seiner Rätsel erkennt man, wie er sich selbst bzw. Emily sieht.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und ohne große Ausschmückungen, die das großartige Tempo des Buches ausgebremst hätten. Nach wenigen Sätzen stach mir jedoch eines unangenehm ins Auge: Da das Buch in Vergangenheitsform geschrieben ist, hat Herr Etzold für Erinnerungen und kurze Rückblicke das Plusquamperfekt verwendet. Dies führte dazu, dass teilweise in einem einzigen Satz bis zu 4x "hatte" vorkommt. Nach dem ersten Drittel wurde das Ganze entweder besser oder es ist mir nicht mehr aufgefallen.
Denn die Spannung und der Drang, weiterzulesen, dominieren das Buch. Der Leser wird häppchenweise mit Indizien gefüttert, die ihn zur Tätersuche animieren. Durch das Hinzufügen neuer Charaktere wird der Spannungsbogen stets aufrecht erhalten.
Die Auflösung bzw. das Motiv waren für mich nicht ganz so schlüssig... Oder ich kann mich nicht in einen Psychopathen hineinversetzen - aber das ist auch gut so.
Das Buch ist in sich zwar abgeschlossen, endet aber mit einem Cliffhanger, der definitiv Lust aufs Weiterlesen macht.
Urteil: "Spiel des Lebens" ist spannend und mitreißend, teilweise jedoch nicht nachvollziehbar. Ich habe zwar wenig Erfahrung mit Thrillern, hatte mir aber etwas mehr erhofft. Als Must-Read würde ich "Spiel des Lebens" daher nicht bezeichnen, eine Empfehlung in Form von 4 Büchern hat es für mich aber gerade so erreicht.
Ich gestehe besser direkt am Anfang, das ich diese Rezension jetzt sehr frei von der Leber weg verfasse. Ich habe keine Notizen gesschrieben. Ich habe es direkt vor der Buchmesse beendet und dachte: Hey, schreib direkt eine Rezi quasi als Buchmessenhighlight, da du den Autor ja auch am Stand für ein Autogramm überfällst! Ich bin nicht gut in guten Vorsätzen… Jetzt liegt hier das Buch neben mir und ich weiß noch um was es geht, das ich viel Spaß beim Lesen hatte und ihm die Note B geben wollte, da es doch ein paar Kritikpunkte gab. Jetzt müssen mir die nur noch einfallen. Aber fangen wir mal an: Das war das erste Buch von Veit Etzold das ich bis jetzt gelesen habe, auf dem meinem SUB wartet noch eins und ich freue mich schon drauf. Es ist ein interessanter Schreibstil. Knapp und prägnant. Das finde ich wichtig bei Thrillern. Spiel des Lebens ist sein erster Jugendroman und ich mag die Hauptcharaktere die Etzold sich erdacht hat. Ich finde die Mädels nicht zu albern und die Jungs nicht zu tough. Ein Mädchen hechelt zwar dauernd anderen Jungs hinterher und verknallt sich in einen reichen Schnösel, aber auch das passt zu ihr. Dieses verknallen ist außerdem nur eine Information am Rand, also keine Angst, ich habe euch nicht gespoilert. Hauptcharakter ist Emily Waters. Sie ist in London aufgewachsen, in einer beständigen und gut versorgten Familie. Jetzt fängt sie am King’s College ein Studium an und besonders ihre Mutter hat damit ein Problem, das ihr “Baby” jetzt nicht mehr zu Hause wohnt. Es könnte eine nette Jugendlovestory werden, wenn da nicht plötzlich diese Drohung im Postfach liegen würde und dabei ein Luftballon. Emily hat Angst vor Luftballons und dann noch diese Wort: DU HAST MEIN LEBEN GESTOHLEN UND ICH HOL ES MIR ZURÜCK! Das ist quasi der Anfang eines sehr spannenden Thrillers vor der Kulisse von London. Ich mag sogar, das es nicht so unrealistisch ist und Emily versucht den Schurken alleine zu stellen, sondern man wendet sich an Polizei und einen Sicherheitsdienst. Mir ist das nie aufgefallen, aber hier in diesem Buch merkte ich dann… Moment, COOL! Die gehen zur Polizei! :D Ich verrate… das hilft nichts! Wer hätte das gedacht? Mein Kritikpunkt: Ich hatte die falsche Fährte schnell raus und den wahren Killer direkt von Anfang an in Verdacht! Aber durch die spannenden Handlungen und dem Aufwickeln von Emily’s Vergangenheit z.B. auch warum sie Angst vor Luftballons hat, war so gut geschrieben, das ich doch noch ein B vergeben möchte. Meine beste Freundin würde jetzt sagen: Mit dem Kniffeln habe ich eh auf gehört, ich lese nur noch zum Spaß. Diesen Leuten wird Spiel des Lebens auf jeden Fall gefallen. Es gibt nicht viel Lovestory, ein bisschen ist ein gewebt und es gehört zum Leben eines Teenagers. Die Liebe ist Teil dieser Geschichte, aber nur ein kleiner Aussicht aus der Persönlichkeit von Emily und verdrängt die Thrillerhandlung nicht aus den Seiten. Auch gibt es nicht sehr viel Brutalität, wenig Blut. Der erste Todesfall ist zwar nicht gerade nett, aber ich finde man könnte dieses Buch 14jährigen zu lesen geben. Natürlich je nachdem wie geistig stabil sie sind. Der Grusel kommt eher im Geist vor, da Emily in ständiger Bedrohnung lebt, ihr aber nie etwas geschieht.
Fazit: Es ist ein Roman mit wenig Kitsch, keiner unnötig langen Lovestory und genug Spannung und Handlung für einige Lesestunden, sogar für jüngere Leser! Dieser Roman hat mit London auch eine der schönsten Städte als Kulisse und so macht das Lesen doppelt Spaß!
Das Cover: Das Cover zeigt einen Tunnel, durch den eine junge Frau rennt. Sie scheint zu fliehen und ihr Haar weht. Im Tunnel ist es dunkel, aber von irgendwoher kommt Licht. Das Sprichwörtliche ‘Licht am Ende des Tunnels’. Um den Tunnel ist das Cover in einem hellen Blau und einem hellen Lila getaucht, das zum Rand hin immer dunkler wird. Was besonders ist an diesem Buch: der Buchschnitt, also die Seiten am Rand zeigen London mit der Tower Bridge. Es sieht wirklich toll aus und macht aus dem Buch etwas besonderes. Es passt zur Geschichte, denn der Killer jagd sie durch verschiedene Teile Londons.
Die Geschichte: Emily Waters lebt in London und beginn nun ihr Studium für englische Sprache und Literatur am King’ College London. Zusammen mit ihrer besten Freundin Julia lebt sie in einem Wohnheim. Doch mit einer Party wird alles anders. Sie wird von Betrunkenen belästigt, bis ‘Squatter’ aus dem Untergrund sie retten und fliehen lassen. Doch einer der Betrunkenen wird auf schlimmste Weise ermordet. Und dann beginnt das Spiel. Emily erhält erst eine SMS, dann einen Anruf mit einer Drohung, die sagt, dass ihr Spiel des Lebens nun begonnen hat. Sie muss von nun an Rätsel in kurzer Zeit lösen. Gelingt ihr das nicht, stirbt jemand. Beim ersten Mal versagt sie, beim zweiten Mal sieht es schon besser aus. Sie forscht nach, was ihre Eltern mit einem der ermordeten Männer zu tun haben, und stößt auf einen merkwürdigen Zusammenhang. Und das Spiel des Lebens geht weiter. Doch dann wird ein Verdächtiger festgenommen, den Emily selbst gut kennt. Und sie findet heraus, warum der Psychopath sie für dieses Spiel ausgesucht hat. Denn der Grund liegt in ihrer Vergangeheit.
Meine Meinung: ‘Spiel des Lebens’ ist der erste Jugendthriller von Veit Etzold. Das Buch ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben und zeigt Handlungen von Emily sowie von dem Psychopathen, wodurch man eine gute Einsicht in beide Denkweisen erhält. Emily ist eine normale Studentin, die auf einmal in ein Horrorspiel verwickelt wird, und sie weiß nicht einmal wieso. Die Person, die sich das Spiel ausgedacht hat, hegt einen Groll gegen Emily, aus einem Grund, den der Leser noch erfahren wird. Was ich irgendwie schade finde, ist, dass es nicht so viele Rätsel sind. Es sind ein paar Rätsel, die Spannung aufbauen, aber das vergeht recht schnell. Danach geht es eher um die Suche nach der unheimlichen Person, die Emily bedroht. Ich finde die Idee wirklich gut, so ein Spiel des Lebens mit Rätseln, die gelöst werden müssen, jedoch war die Umsetzung leider nicht so, wie ich es mir aufgrund des Klappentextes vorgestellt hätte. Natürlich wurde man als Leser auf falsche Fährten geführt, doch irgendwie ahnte ich schon, dass da was nicht stimmt. Auch sind die Motive des Irren, wie Emily selbst ihn nennt, für mich fragwürdig und irgendwie nicht ganz nachvollziehbar. Am Schluss endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger, der uns garantiert, dass es eine Fortsetzung geben wird, wie Egmont INK es ja auch angekündigt hat. Also ein guter Plot, der jedoch noch besser hätte sein können, doch alles in allem ein gut geschriebener Jugendthriller, der dem Leser spannungsvolle Stunden verspricht.
Meine Bewertung: Vier Sterne für die ‘Spiel des Lebens’ Idee und den Plot. Auf eine spannende Fortsetzung.
Ein einfacher Zettel läutet für Emily die wahrscheinlich schrecklichsten Tage ihres Leben ein. Ein Verrückter hat sie ausgewählt, in seinem Spiel des Lebens die Hauptrolle zu spielen. Er jagt Emily wie eine Spielfigur durch ganz London und wenn sie die Aufgaben nicht rechtzeitig erfüllen kann, stirbt jemand. Er treibt Emily an den Rand des Wahnsinns und sie weiß nicht einmal, wer er ist und warum er gerade sie für dieses schreckliche Spiel ausgewählt hat.
Emotions:
Eine hochspannende Geschichte, die auf einer einzigartigen Idee beruht.
Aufbau, Schreibstil und Perspektiven:
Das Buch ist in 58 Kapitel, die jeweils eine gute Länge haben, einen Prolog und in einen Epilog unterteilt. Wenn ein neuer Tag beginnt, ist dies stets am Anfang eines Kapitels vermerkt. Der Schreibstil des Autors lässt sich flüssig lesen und führt einen gut durch die Geschichte. Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt: Aus Emilys und in kursiv, die des Täters. Beide sind in der personalen Erzählperspektive geschrieben.
Meine Meinung:
Wenn ich an das Spiel des Lebens denke, habe ich vorher immer an das gleichnamige Brettspiel gedacht, das ich als ich noch etwas jünger war, so gerne gespielt habe. Doch das Spiel des Lebens, das in diesem Buch beschrieben wird, möchte ich nie „spielen“ müssen. Die Idee, auf die das Buch aufgebaut ist, ist gleichermaßen originell wie fesselnd und spannend, abstoßend wie anziehend. Es gibt keinen Moment im ganzen Buch, wo man nicht förmlich an den Seiten mit den Augen hängt und wissen möchte, wie es weiter geht. Veit Etzold hat es meisterlich geschafft, eine Spannung und eine Atmosphäre in dem Buch aufzubauen, die, glaube ich, keinen so einfach kalt lässt. Zudem war mir die Protagonistin Emily das ganze Buch über sehr sympathisch und ich konnte all ihre Entscheidungen gut nachvollziehen. Durch die zwei Perspektiven schafft es der Autor, den Leser, der sich durch die eine Perspektive schon in Sicherheit gewagt hat, in der anderen wieder völlig zu überraschen. Auch das macht dieses Buch so gut. Es macht großen Spaß mit der Protagonistin mitzuraten, denn obwohl ich doch nach der Hälfte des Buches einen Verdacht hatte, in welcher Beziehung der Verrückte zu Emily steht, wurde ich am Ende doch noch einmal überrascht. Der Autor versteht es einen also auf falsche Spuren zu locken. Das einzige was ich nicht ganz verstehen kann, ist, wie es zu diesem Buch ein Folgeband geben soll, oder bin ich da einfach nur falsch informiert?
Mein Fazit:
Spiel des Lebens ist wirklich ein sehr gutes Buch, bei dem ich es nicht bereut habe, es zu lesen. Die Spannung ist durchgehend vorhanden und die Handlung ist auch wirklich einzigartig. Die Protagonistin Emily war mir durchweg sympathisch und ihre Handlungsweise klar nachvollziehbar. Auch schafft es der Autor, den Leser das eine oder andere mal vielleicht auf eine falsche Spur zu locken. Wie ihr seht, habe ich nichts zu bemängeln, deswegen kann ich es euch auch nur empfehlen, es zu lesen – falls ihr es nicht bereits getan haben solltet.
Nach dem Prolog, mit dem man als Leser zu Beginn des Buches noch nicht besonders viel anfangen kann, fängt "Spiel des Lebens" in einem gemäßigtem Tempo an. Der Leser lernt Emily, die weibliche Hauptperson, kennen, die gerade ihr Leben als Studentin am King's College von London beginnt. Der Leser erfährt, wie schwer es vor allem ihrer Mutter fällt, ihr Kind loszulassen. Und der Leser erkundet zusammen mit Emily das College und stürzt sich in das studentische Nachtleben.
Nach dieser gemächlichen Einführung nimmt das Buch aber schnell an Fahrt auf. Denn ein Unbekannter hat an Emilys Schließfach einen Luftballon geklebt, vor denen sie sich aus Gründen, die der Leser später erfährt, schrecklich fürchtet. Dazu hat der Unbekannte ein Foto sowie eine Nachricht hinterlassen. Der Text lautet: "Du hast mir mein Leben gestohlen. Und ich hole es mir zurück."
So beginnt für Emily das "Spiel des Lebens" indem sie immer wieder von einem Unbekannten kontaktiert wird, der ihr verschiedenste Aufgaben stellt. Gelingt es Emily, diese innerhalb einer bestimmten Zeit zu lösen, könnte alles gut ausgehen. Gelingt es ihr nicht, werden Menschen sterben.
"Spiel des Lebens" ist insgesamt authentisch und stimmig aufgebaut und konstruiert. Veit Etzold versteht es, die Spannung immer mehr zu steigern, sodass sich das Buch praktisch wie von selbst liest. Als Leser will man einfach wissen, wie das Buch weiter geht. Man muss einfach erfahren, was es mit dem Fremden auf sich hat, der Emily immer wieder vor schwierige und tödliche Aufgaben stellt. Man will wissen, wieso Emilys Eltern so komisch auf die Ereignisse reagieren. Als wüssten sie etwas. Und man will wissen, ob man den Leuten, denen Emily verzweifelt ihr Herz ausschüttet, auch wirklich vertrauen kann. Veit Etzold baut ein enormes Tempo auf und gestaltet die Handlung gleichzeitig abwechslungsreich und immer wieder überraschend.
Stellenweise wirkt die Handlung aber etwas übertrieben. Emily hat Aufgaben zu erledigen, von denen manche doch etwas zu konstruiert erscheinen. Stellenweise meint es der Autor da etwas zu gut. Dazu kommt, dass das Motiv des Täters zwar in sich stimmig ist, gleichzeitig aber auch etwas zu konstruiert wirkt. Man weiß zwar nie, wie manche Menschen ticken. Aber im Vergleich zu der Wirkung ist der Auslöser etwas zu harmlos und dadurch unglaubwürdig. Sehr interessant ist dagegen aber, dass sich immer wieder Kapitel finden, die aus der Sicht des Täters geschrieben sind. Dadurch erlangt der Leser Einblicke in dessen Gedanken- und Gefühlswelt, auch wenn er erst am Ende des Buches erfährt, wer der Täter ist.
Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass das Buch stellenweise schon sehr brutal und blutig ist. Veit Etzold scheut sich auch bei solchen Szenen nicht davor, die Handlung anschaulich und bildhaft zu beschreiben. Zum größten Teil ist dieser plastische Schreibstil von Vorteil. In solchen Szenen wiederum eignet er sich schon fast dazu, den Magen des Lesers umdrehen zu lassen.
Mein Fazit:
Ein authenthisch und nachvollziehbar konstruierter Jugendthriller, der stellenweise etwas übertrieben erscheint, aber durch seine stetig anwachsende Spannung überzeugt.
Ein guter und spannender Jugendthriller, mit einigen Schwachstellen. Inhalt Emily wird verfolgt. Sie spürt es schon lange doch als rätselhafte Luftballons an ihrem Briefkasten erscheinen und später ein Brief mit dem Satz "Willkommem im Spiel des Lebens,Emily..." weiß sie das ihr Gefühl sie nicht getäuscht hat. Schon bald nimmt der Psychopath telefonischen Kontakt zu ihr auf um sie mit den Regeln dieses Spieles um Leben oder Tot zu konfrontieren. Er stellt ihr Rätsel die sie innerhalb einer kurzen Zeitspanne lösen muss. Schafft sie das nicht stirbt jemand oder sogar sie selbst. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Charaktere Emily,ist ein junges Mädchen das aus ihrem Elternhaus ausgezeogen ist und nun ihr Studentenleben, mitten in London gemeinsam mit ihrer sehr guten Freundin Julie und Ryan genießt. Bis sie verfolgt wird und ihr Leben sich von einen auf den anderen Tag schlagartig ändert. Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie herauszufinden warum gerade sie die Zielscheibe dieses Psychopathen ist. Julie ist eine sehr gute , wenn nicht sogar, die beste Freundin von Emily und unterstützt sie wo es nur geht. Doch wird sie schonungslos davon kommen? Ryan ist ein netter Junge und Mitstudent der sich in Emily verliebt und ihr mit Rat und Tat bei ihren Recherchen zur Seite steht. Dann gibt es noch Emilys Eltern, sehr wohlhabende Personen die ein großes Geheimnis hüten. Alle Charaktere waren mir sehr sympathisch. Schade fand ich nur das man gerade von Julie und Ryan kaum etwas erfahren hat. Schreibstil & Aufbau Geschrieben ist das Buch sehr flüssig. Auffällig war auch die etwas größere Schrift was aber in keinster Weise störend war. Das Buch ist in ganz normale Kapitel aufgebaut wobei jedes Kapitel einen Tag und das Jahr gekennzeichnet, z.B. Tag 1: 1.September 2011. Zwischen den normalen Handlungssträngen, in denen der Leser in Emilys Leben eintauchen kann, folgen immer mal wieder kurze Kapitel die die Gedanken des Psychopathen wiedergeben und dementsprechend komplett in Schrägschrift geschrieben wurden. Die Art des Aufbaus machte das Buch gleich viel spannender und interessanter. Fazit Alles in allem hat mir der Jugendthriller "Spiel des Lebens" gut gefallen. Die Momente in denen Emily verfolgt und gejagt wurde, in denen sie diese Rätsel versuchte zu lösen und der Showdown am Ende waren großartig und sehr fesselnd. Jedoch gab es immer mal wieder Phasen in denen ich am liebsten vorgeblättert hätte weil einfach nichts passierte. Das fand ich sehr schade und hätte nicht sein brauchen. Was Herr Etzold aber sehr gut geschafft hat, war der Aspekt den Leser richtig schön in die Irre zu führen. "Du denkst du weißt wer der Psychopath ist? Sei dir da nicht so sicher!" Das Ende hat in mir wiederrum sehr gemischte Gefühle verursacht. Einerseits hat es mir sehr gut gefallen, andererseits hasse ich Cliffhanger und dieses Ende beinhaltete einen großen und gemeinen Cliffhanger. Da bleibt einem als Leser nichts anderes übrig als auf einen zweiten Teil zu hoffen.
Erster Satz: Das schwarze Auto bewegte sich in etwa fünfzig Metern Entfernung hinter dem Jungen her.
Spiel des Lebens gehört eigentlich keinem Genre an das ich oft lese, doch selbst ich musste bei diesem Cover und der Kurzbeschreibung zuschlagen. Zudem befindet sich auf der rechten Seite des Buches auf den Seiten ein schwarzes Abbild Londons. Für das Aussehen bekommt Spiel des Lebens schonmal die volle Punktzahl, doch leider geht es ja nicht nur ums Aussehen.
Emily ist eigentlich eine ganz normale junge Frau. Mit ihren 17 Jahren ist sie gerade ans College gewechselt, raus aus dem Einflussbereich der lieben Eltern die es manchmal mit ihrer Fürsorge ein wenig übertreiben. Zusammen mit ihrer besten Freundin Julia ist Emely bereit sich ihrem neuen Leben zu stellen, doch schon am ersten Tag bekommt es einen bitteren Beigeschmack. In ihrem Schließfach findet sie eine Nachricht und einen Luftballon die ihr Angst machen und ab da ist ihr Leben nichtmehr wie zuvor.
Jemand scheint sie für ein krankes Spiel ausgewählt zu haben. Ein Spiel bei dem es um Leben oder Tod geht und Emily kann nichts anderes tun außer mitzumachen, denn tut sie das nicht, werden Leute sterben. Die Nachrichten werden immer skuriler, die Aufgaben immer schwieriger und es dauert nicht lange, bis sie um die Menschen die sie liebt kämpfen muss. Die Polizei und ihre beiden Bodygards scheinen machtlos zu sein. Sie finden einfach keine Spur die sie zu dem Täter führen könnte.
Noch dazu verhalten sich Emilys Eltern nach dem ersten Mord sehr merkwürdig. Zusammen mit den immer wiederkehrenden merkwürdigen Träumen und ihrer unerklärlichen Angst vor Luftballons, wird schnell klar das ihr Vater und ihre Mutter ihr etwas vorenthalten. Etwas aus ihrer Kindheit das sie tief in sich begraben und an das sie sich nicht erinnern kann.
Der einzige der in dieser schwierigen Zeit für sie da ist, ist ihr Mitstutend Ryan. Er hört ihr zu, hilft ihr bei ihrer Recherche und langsam aber sicher kommen die beiden sich näher. Doch auch er kann nicht verhindern das ihr immer zu einem einzigen Chaos wird.
Spiel des Lebens weiß zu fesseln, doch das gewisse Etwas, das fehlte mir leider. Ich hätte das Buch locker zur Seite weglegen können ohne das es mich gestört hätte. Das finde ich sehr schade, denn die Idee an sich ist durchaus spannend. Leider ließ auch das Ende zu wünschen übrig, denn es war viel zu vorhersehbar. Wer sich ein bisschen anstrengt, kann schon in der Mitte des Buches herausfinden wer der Spieler ist. Auch Emilys Entscheidung zum Schluss hin hat mich nicht überrascht.
Kritik: „Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod.“
Diese Worte hatten gereicht und ich musste dieses Buch unbedingt lesen! Der Autor versprach dem Leser ein nervenzerreißendes Psychoabenteuer, welches einen packte und nicht mehr losließ.
Das Buch fing gleich interessant an, denn man fragt sich ständig, was hatten der kleine entführte Junge und Emily gemeinsam. Bei mir häuften sich im Laufe der Handlung immer mehr Fragen an, die dann zum Glück beantwortet wurden.
Emily tat mir so leid, denn das was ihr angetan wurde, will man nicht erleben. Die Rätsel, die sie durch ganz London hetzen ließ, waren psychopathisch. Emily versuchte bei jedem Spielchen einfach die Nerven nicht zu verlieren und die Kontrolle zu bewahren. Auch wenn es sie oft Kraft kostete, stellte sie für mich eine starke Persönlichkeit dar.
Julia, Emilys beste Freundin, hat mich dermaßen genervt, denn wie blind muss ein Mensch sein, wenn es dieses übermüdete und ängstliche Mädchen nicht sieht. Vor allem sollen sie beste Freundinnen sein! Als sie es dann mit der Angst zu tun hatte, ließ sie ihre Freundin einfach mit dem Psychopathen allein. Das ist doch keine Freundin.
Ryan, mit dem Emily gerade vor einer Woche Bekanntschaft gemacht wurde, versteht sie viel besser als ihre eigene beste Freundin. Mit seiner Hilfe versucht Emily mehr über das krankhafte Spiel herauszufinden.
Der Schreibstil beschrieb jeden Moment so real, dass ich das Gefühl hatte, ich wäre mitten im Geschehen. Ständig gab es überraschende Wendungen, die mich begeisterten. Ebenso spielte der Autor gerne mit dem Leser, denn er gab dem Leser eine kleine Schnaufpause bis dann wieder zu einem kranken Spiel kam. Bis zur letzten Seite hat der Autor mich packen können. Das Buch endete für mich offen, so dass ich den zweiten Band unbedingt lesen muss!
Das Cover passt sehr gut zu dem Buch, denn in den ersten paar Seiten fragte ich mich, was dieser U-Bahn-Tunnel zu bedeuten hat und ob der überhaupt eine Rolle spielt, doch ich war froh, dass es doch im Buch ein wichtiger Punkt war.
Ein Minuspunkt wäre der Grund, warum der Spieler Emily terrorisierte. Ich hatte mir den Grund nachvollziehbar vorgestellt. Klar, es gab eine traurige Vergangen, die ihn und Emily verband, doch ich hätte mir einen sehr emotionalen Hintergrund gewünscht.
Fazit: Veit Etzold spielt nicht nur mit Emilys Psyche, sondern auch mit der des Lesers. Dieses Buch sollten sowohl Jugendliche als auch Erwachsene lesen!
Das "Spiel des Lebens" in dem es um Sieg oder Tod geht, klingt von der Idee her ganz spannend und ich mochte den "Spieler", welche die Protagonistin durch eine literarische Schnitzeljagdt in London versucht psychisch an den Rand der Verzweiflung zu treiben. Der Wechsel der Erzählperspektive hat die Atmosphäre und Stimmung durchaus unterstrichen.
Mich nervten jedoch jegliche "lexikalisch erklärende, sich wiederholende" Einschübe, die weder was mit der Haupthandlung zu tun hatten, noch irgendwie wichtig waren, und mir als Lese die Stimmung des mitfieberns vermiesten. Es wäre sicherlich nicht schlecht gewesen, wenn ein Lektor diese Ansammlung von Wissensschüben nochmal ein wenig näher unter die Lupe genommen hätte und entweder besser mit eingeflochten oder schlichtweg rausgestrichen hätte.
Auch der Fakt, dass die Eltern ein gewisses Hintergrundwissen haben zu dem was sich abspielt und mit der Protagonistin - ihrer Tochter - passiert, jedoch trotzdem die ganze zweite Hälfte des Buches damit verbracht wird um ein klärendes Gespräch das alles auflösen könnte herumzuschreiben kam mir wenig sinnig vor. Ja, das Buche wäre ziemlich schnell zu Ende gewesen hätte man es sinnig aufgelöst, aber dann muss man sich als Autor eben etwas anderes einfallen lassen, als den Leser direkt mit der Nase draufzustoßen, das die Eltern eigentlich wissen wer und warum und es nur Mangels eines Gesprächs zum Psychoterror kommt.
Ein Schmuckstück (äusserlich) ist das Buch auf jedenfall, da die Cover-Gestaltung sowie der bedruckte Buchschnitt sehr passend und wirklich schick anzusehen ist.
Der Schreibstil von Veit Etzold ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man findet schnell in die Geschichte hinein, kann die Ereignisse gut nachempfinden und gerade die bildhaften Metaphern haben mir gefallen. Nur die recht expliziten Beschreibungen direkt zu Beginn haben mich etwas abgeschreckt. Die Grundidee des „Spiels des Lebens“ hat auf mich insgesamt zu konstruiert gewirkt. Die sozialen Beziehungen entwickelten sich sehr schnell, wodurch diese nicht ganz greifbar waren. Auch die Motive des Täters wurden für mich nicht ausreichend und schlüssig aufgebaut, was ihn eher überzogen und stellenweise anstrengend erscheinen ließ. Dadurch wirkte die Geschichte letztlich etwas unglaubwürdig. Trotzdem blieb das Buch spannend und ich habe nicht mit der Auflösung gerechnet. Man hatte das ständige Gefühl, niemandem wirklich trauen zu können.
Spannend und flüssig zu lesen. dieser stil hilft über die langwierigen Stellen hinweg. Die Story ist gut, die Auflösung unerwartet, aber nicht gerade perfekt. Dennoch für zwei Tage zwischendurch empfehlenswerte leichte Kost
Veit Etzold. Mal wieder typisch, dass ich gleich den folgenden Band bestellt habe... Wieder eine sehr packende, kurzlebige Story mit spannend ausgebildeten Charakteren.