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Why I Write

Whether puncturing the lies of politicians, wittily dissecting the English character or telling unpalatable truths about war, Orwell's timeless, uncompromising essays are more relevant, entertaining and essential than ever in today's era of spin.

Contents:
"Why I Write", first published 1946
"The Lion and the Unicorn", first published 1940
"A Hanging", first published 1931
"Politics and the English Language", first published 1946

120 pages, Paperback

First published January 1, 1946

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About the author

George Orwell

1,413 books53.5k followers
Eric Arthur Blair was an English novelist, poet, essayist, journalist and critic who wrote under the pen name of George Orwell. His work is characterised by lucid prose, social criticism, opposition to all totalitarianism (both fascism and stalinism), and support of democratic socialism.

Orwell is best known for his allegorical novella Animal Farm (1945) and the dystopian novel Nineteen Eighty-Four (1949), although his works also encompass literary criticism, poetry, fiction and polemical journalism. His non-fiction works, including The Road to Wigan Pier (1937), documenting his experience of working-class life in the industrial north of England, and Homage to Catalonia (1938), an account of his experiences soldiering for the Republican faction of the Spanish Civil War (1936–1939), are as critically respected as his essays on politics, literature, language and culture.

Orwell's work remains influential in popular culture and in political culture, and the adjective "Orwellian"—describing totalitarian and authoritarian social practices—is part of the English language, like many of his neologisms, such as "Big Brother", "Thought Police", "Room 101", "Newspeak", "memory hole", "doublethink", and "thoughtcrime". In 2008, The Times named Orwell the second-greatest British writer since 1945.

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Community Reviews

5 stars
5,201 (31%)
4 stars
7,063 (42%)
3 stars
3,416 (20%)
2 stars
615 (3%)
1 star
158 (<1%)
Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Alex.
170 reviews2 followers
September 21, 2026
Wurde von dem titelgebenden Essay angelockt, welches jedoch nur ein Zehntel dieses Buches ausmacht.
Das Gro des Buches ist dabei ein Essay über den britischen Charakter, der vor allem als Einblick in die Zeit während des 2. Weltkrieges interessant ist.

Das letzter Essay zur Sprache fand ich relativ lahm und hat mich eher an die eh schon zu verbreitete Meinung über den angeblichen Verfall der Sprache erinnert.
Profile Image for Cheap.And.Cheerful.
478 reviews25 followers
January 20, 2023
Nachdem ich vor kurzem 'Animal Farm' gelesen und dort im Nachwort viel Spannendes zu Orwell erfahren habe, wollte ich mein Wissen vertiefen und habe zu dieser Essaysammlung gegriffen. Das Buch selbst hat leider kein einordnendes Vor- oder Nachwort, sodass es ohne Vorwissen über Orwell etwas willkürlich zusammengestellt wirken könnte.
Er greift viele verschiedene Themen auf, mit einem Fokus auf den europäischen Faschismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie auf Kriegspropaganda und Zensur. Manche Essays erfordern meinem Eindruck nach einiges an historischem/politischem Wissen (speziell über Großbritannien), was ich nicht habe - dadurch habe ich mich streckenweise etwas gelangweilt, insbesondere, wenn es speziell um irgendwelche nicht namentlich genannten Intellektuellen ging. Mir sind sicherlich eine Anspielungen auf Persönlichkeiten oder Begebenheiten durchgerutscht.

Was mich jedoch sehr interessiert hat, waren eine Rezension zu Hitlers 'Mein Kampf', das Kapitel 'Bücher vs. Zigaretten' sowie Orwell's Gedanken dazu, wie anfällig das Großbritannien der 40er für Faschismus gewesen wäre und wie antisemitisch auch Brit*innen zu dieser Zeit waren.
Im Kapitel "Bücher vs. Zigaretten" vergleicht Orwell beides preislich miteinander und legt in dem Kontext seinen Bücherbesitz offen - fast 900 Bücher nannte er sein eigen.
Auch spannend fand ich, wie Orwell H.G. Wells, "den anderen" großen englischen Sci-Fi-Autoren, stark für seine politischen Ansichten kritisiert.

Ohne Orwells Absichten zu allem jederzeit zu teilen - was ich sicherlich auch dem Privileg der zeitlichen Distanz zu verdanken habe -, fand ich den Einblick in seine Sicht der historischen Ereignisse und politischen Strömungen super spannend.
Insgesamt ist es ein sehr vielseitiges Buch, das mir viel über George Orwell und die Zeit, in der er lebte, beigebracht hat, aber auch etwas Vorwissen erfordert.

Übersetzt von Heike Holtsch.
Profile Image for Alessandro Ungaro.
7 reviews1 follower
February 19, 2023
George Orwell benutzt häufig eine Sprache, die vermutlich nur Menschen verstehen, die sich aktiv mit der Politik und ihrer Geschichte befassen. Einige Stellen waren für mich persönlich schwer zu verstehen und ich bekam deshalb das Gefühl, dass ich dieses Buch in ein paar Jahren erneut lesen sollte. Jedoch gefielen mir ein paar Essays unglaublich gut, da Orwell ausgesprochen interessant schreibt und analysiert. Mein Lieblingsessay war „Faschismus und Demokratie“, in dem er diese zwei Herrschaftsformen/ Ideologien vergleicht und kritisch hinterfragt. Ein sehr gutes Buch, das ich definitiv erneut lesen werde!
Profile Image for Lukas Rupp.
266 reviews6 followers
October 17, 2021
Der Titel des Buches liess mich etwas anderes erwarten. Es ging hauptsächlich um die Historik England‘s im 2. Weltkrieg und nicht wie gedacht, um die Gründe, Autor zu werden. Vieles habe ich auch gar nicht verstanden, daher ist meine Bewertung nicht von grossem Gewicht.
66 reviews
June 19, 2025
Einige der Essays geben einfach einen interessanten Einblick in Episoden aus dem Leben des Autors; beim größten Teil der um die 80 Jahre alten Texte handelt es sich aber um politische Erörterungen, die überraschenderweise trotz ihres Alters praktisch nichts an Aktualität verloren haben. Für Leser von „Animal Farm“ vermutlich wenig überraschend geht es in vielen Essays primär um das kommunistische Regime in der UdSSR, einige beschäftigen sich auch mit Hitler und Nazideutschland. Tatsächlich sind Orwells Analysen aber sehr viel allgemeiner gefasst und analysieren messerscharf, wie totalitäre Staatsformen entstehen, warum sie Unterstützung in der Bevölkerung finden, und wie man mit ihnen am besten umgehen sollte. Dabei stellt man als Leser unserer Zeit immer wieder fest, dass die Probleme und Entwicklungen vor 80 Jahren sehr viele Parallelen mit den aktuellen Entwicklungen im Jahr 2025 aufweisen.

Verschwörungstheorien, Fakenews, totaler Realitätsverlust, Unterdrückung der Medien sind alles keine neuen Entwicklungen der letzten Jahre, wir hatten wohl nur ein paar entspannte Jahrzehnte der relativen Ruhe, in der all diese schon bekannten Phänomene verdrängt und vergessen wurden. Auch eine ausgeprägte Pazifismusbewegung gab es schon damals wie heute, die Orwell (der aus politischer Überzeugung als Soldat im spanischen Bürgerkrieg gekämpft hat) ebenfalls kritisch beleuchtet.

Orwell erklärt auch sehr genau, warum der gewaltlose Widerstand eines Gandhi in Indien funktionieren konnte, während dieselbe Methode in einem totalitären Staat (wie Nazideutschland) völlig sinnlos wäre: „Bei all dem kann man aber davon ausgehen, dass Gandhi […] gar nicht verstanden hatte, was Totalitarismus im Wesentlichen bedeutet, und dass er die gesamte Situation von der Warte seines eigenen Kampfes gegen die britische Kolonialherrschaft aus betrachtete. Dabei ist es gar nicht einmal so entscheidend, dass die Briten ihn gewähren ließen, sondern vielmehr, dass er sich stets in der Lage befand, die Öffentlichkeit zu erreichen. Wie man an den oben angeführten Zitaten erkennt, glaubte er daran, dass man die Welt aufrütteln konnte, und das ist nur möglich, wenn man sich in der Welt Gehör verschaffen kann […]. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie Gandhis Vorgehensweise in einem Land angekommen wäre, wo Regimegegner bei Nacht und Nebel verschwinden und nie wieder auftauchen. Ohne Pressefreiheit und Versammlungsrecht ist es nicht möglich, an die öffentliche Meinung zu appellieren, es ist auch unmöglich, eine Massenbewegung in Gang zu setzen, geschweige denn der Gegenseite die eigenen Vorhaben nahezubringen. […] Außerdem muss man die Annahme, die Gandhi in menschlicher Hinsicht so einfach voraussetzte, und zwar dass alle Menschen auf die eine oder andere Weise erreichbar seien und auf großzügige Gesten reagieren würden, ernsthaft infrage stellen. Denn das stimmt nicht immer, beispielsweise dann nicht, wenn man es mit Wahnsinnigen zu tun hat.“

Leider scheint die Zahl der Wahnsinnigen 2025 nicht unbedingt geringer zu sein, als zum Zeitpunkt, als Orwell diese Worte geschrieben hat.
Profile Image for Liliam Walter.
37 reviews2 followers
Read
January 23, 2022
Sehr zu empfehlen :) Inspirierend und hilft, Orwells Texte besser zu ergreifen.
Profile Image for kassi – boookbim.
127 reviews6 followers
March 4, 2024
✧ 4,5 ⭐️ || Die meisten Leute kennen von George Orwell wahrscheinlich „1984“ 👁️ und „Farm der Tiere“ 🐷. Letzteres habe ich 2022 gelesen und war überrascht, mit welchen stilistischen Mitteln es Orwell schafft, unterschwellige Kritik auszuüben und das eigentlich offensichtliche, weniger offensichtlich darzustellen. (Ja, der Satz stimmt so. :D)

✧ So fand ich auch „Warum ich schreibe: Die großen Essays“ besonders spannend und aufschlussreich, da ich hier Denkanstöße bekommen habe, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Und außerdem: Wie können Essays, die um das Jahr 1940 geschrieben wurden, heute noch aktuell sein? 😅 Ganz gleich ob es dabei um Themen wie gesellschaftliche Ungerechtigkeit oder die Kritik an den verschiedenen Staatsformen geht – Orwell hat zeitlose Texte geschaffen, die aktueller nicht sein könnten. Auf eine stellenweise sarkatische Art und Weise regt er dabei zum nachdenken über Themen an, an die ich vorher keinen einzigen Gedanken verschwendet habe.

✨ Fazit: Dieses Buch ist nichts jedermanns Geschmack, dessen bin ich mir vollkommen bewusst. Wer sich jedoch für „leicht verständliche“ und offenkundig (zeit)kritische Literatur interessiert, wird mit dieser Sammlung von Essays bedient. Auch wenn die Themen zunächst trocken erscheinen, war dies beim lesen überhaupt nicht der Fall und ich habe die Essays gerne gelesen.
Profile Image for Dominic Reiterer.
6 reviews
January 8, 2024
Das Buch hätte ich wahrscheinlich nie gelesen wenn ich es nicht in einer Box mit Farm der Tiere und 1984 bekommen hätte. Die meisten Essays waren mir auch viel zu politisch, ich musste mich teilweise richtig durchkämpfen.

Andererseits war es auch interessant mehr über den Autor zu lesen da man einiges in 1984 wiederfindet.
Profile Image for Eva Ils.
66 reviews
April 10, 2026
Orwell.. they could never make me hate you. Nein ehrlich politisch gesehen eine der intelligentesten und observativsten Schriftsteller die es gibt.
Profile Image for Alexandra.
Author 13 books93 followers
March 16, 2023
Nachdem ich schon andere Bücher von George Orwell gelesen hatte, war ich begeistert, als ich diese Sammlung von Essays in der neuen Übersetzung von Heike Holtsch entdeckte. Warum ich schreibe - ich denke, der Titel gibt einen klaren Hinweis darauf, was wir von diesem Buch erwarten sollten, das den brillanten Geist des Autors beleuchtet. Für George Orwell war politisches Schreiben ein Ziel für sich und ich denke, es ist ihm gelungen, seine Werke auf die Ebene der reinen Kunst zu bringen.

Meine Meinung:

Auf den Seiten dieses Buches konnte ich einige der wichtigsten Essays von George Orwell entdecken. Sie sind alle außergewöhnlich geschrieben und der Autor beweist sowohl Originalität als auch Witz. Dank dieser Werke erfahren wir, wie der Geist eines großen Autors arbeitete und welche Ansichten er zu verschiedenen Themen vertrat. Einer der wichtigsten Aufsätze ist vielleicht die Kritik an "Mein Kamp". Ich denke, die Sammlung ist schon allein deshalb wert, dass man sie sich ansieht. Ich würde auch den Aufsatz empfehlen, der einen detaillierten Vergleich von Faschismus und Demokratie bietet, er ist wirklich gut.

Ob er über die Nazibewegung, den Spanischen Bürgerkrieg oder den Antisemitismus in Großbritannien spricht, George Orwell ist ein Meister der Worte, seine Ideen fließen ohne jedes Zögern aufs Papier. Nicht umsonst gilt er als einer der größten Schriftsteller, die je gelebt haben. Seine Essays sind ein Beweis für seine einzigartige literarische Art, und ich bewundere seine Fähigkeit, jedes politische Thema in etwas Lesenswertes zu verwandeln. Wenn es jemanden gibt, der politisches Schreiben fesselnd gestalten kann, dann ist das kein anderer als George Orwell.

Die Sprache der Essays ist schlicht und doch zieht sie dich in ihren Bann, und du kannst nicht anders, als seine Ehrlichkeit zu schätzen. Das Buch bietet jedem, der gerne Essays liest, ein vergnügliches Leseerlebnis, mit eleganter Prosa und brillanten Standpunkten. Gleichzeitig gibt es ein böses Erwachen, wenn es um Themen geht, die auch heute noch gültig sind, und darum, dass wir nicht zulassen sollten, dass sich die Vergangenheit wiederholt. Der Essay über die Literaturzensur zum Beispiel wirkt, als wäre er für heute geschrieben worden. Und wenn du ein angehender Autor oder eine angehende Autorin bist, solltest du unbedingt - Warum ich schreibe - lesen, denn es wird dir eine Menge Inspiration geben. Auf den Seiten dieser Aufsatzsammlung gibt es eine Menge zu entdecken, das steht fest.

Zusammenfassung:

Das war eine ausgezeichnete Lektüre, wenn auch keine leichte. Ich fürchte, dass viele der Dinge, über die George Orwell schrieb, auch heute noch nicht gelöst sind. Haben wir denn gar nichts aus der Vergangenheit gelernt? Es scheint nicht so. Ich empfehle diese Aufsatzsammlung allen, die sich für politische Themen interessieren, aber auch denjenigen, die ihr Gewissen rein halten wollen. Die Aufsätze werden dich definitiv herausfordern, aber auf eine gute Art und Weise. Sie bringen dich zum Nachdenken, wie ein guter Freund von mir sagen würde.
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