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C. G. Jung Obra Completa #11d
Answer to Job
Jung has never pursued the "psychology of religion" apart from general psychology. The unique importance of his work lies rather in his discovery and treatment of religious, or potentially religious, factors in his investigation into the unconscious as a whole and in his general therapeutic practice. In Answer to Job, first published in Zurich in 1952, Jung employs the familiar language of theological discourse. Such terms as "God," "wisdom," and "evil" are the touchstones of his argument. And yet, Answer to Job, perhaps Jung's most controversial work, is not an essay in theology as much as it is an examination of the symbolic role that theological concepts play in a person's psychic life.
121 pages, Paperback
First published January 1, 1952
About the author
C.G. Jung
1,923 books12.3k followersCarl Gustav Jung (/jʊŋ/; German: [ˈkarl ˈɡʊstaf jʊŋ]), often referred to as C. G. Jung, was a Swiss psychiatrist and psychotherapist who founded analytical psychology. Jung proposed and developed the concepts of extraversion and introversion; archetypes, and the collective unconscious. His work has been influential in psychiatry and in the study of religion, philosophy, archeology, anthropology, literature, and related fields. He was a prolific writer, many of whose works were not published until after his death.
The central concept of analytical psychology is individuation—the psychological process of integrating the opposites, including the conscious with the unconscious, while still maintaining their relative autonomy. Jung considered individuation to be the central process of human development.
Jung created some of the best known psychological concepts, including the archetype, the collective unconscious, the complex, and synchronicity. The Myers-Briggs Type Indicator (MBTI), a popular psychometric instrument, has been developed from Jung's theory of psychological types.
Though he was a practising clinician and considered himself to be a scientist, much of his life's work was spent exploring tangential areas such as Eastern and Western philosophy, alchemy, astrology, and sociology, as well as literature and the arts. Jung's interest in philosophy and the occult led many to view him as a mystic, although his ambition was to be seen as a man of science. His influence on popular psychology, the "psychologization of religion", spirituality and the New Age movement has been immense.
The central concept of analytical psychology is individuation—the psychological process of integrating the opposites, including the conscious with the unconscious, while still maintaining their relative autonomy. Jung considered individuation to be the central process of human development.
Jung created some of the best known psychological concepts, including the archetype, the collective unconscious, the complex, and synchronicity. The Myers-Briggs Type Indicator (MBTI), a popular psychometric instrument, has been developed from Jung's theory of psychological types.
Though he was a practising clinician and considered himself to be a scientist, much of his life's work was spent exploring tangential areas such as Eastern and Western philosophy, alchemy, astrology, and sociology, as well as literature and the arts. Jung's interest in philosophy and the occult led many to view him as a mystic, although his ambition was to be seen as a man of science. His influence on popular psychology, the "psychologization of religion", spirituality and the New Age movement has been immense.
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January 6, 2025
Die Lehre von der Himmelfahrt Mariä ist in der Tat eine der verblüffendsten und unglaublichsten Lehren für den Protestanten. Die katholische Kirche gibt selbst zu, dass es schwierig ist, diese Lehre direkt aus der Heiligen Schrift abzuleiten (die von den Protestanten als maßgebend anerkannt wird). Sie stützt sich fast ausschließlich auf die „Tradition“ und auf das päpstliche Unfehlbarkeitsdogma. Wenn die Lehre von der unbefleckten Empfängnis durch eine übertriebene Interpretation der Berichte aus Genesis und Lukasevangelium gerechtfertigt werden kann (wie Duns Scotus es tat, indem er sich auf die scholastische Logik stützte), kann die Lehre von der päpstlichen Unfehlbarkeit durch eine übertriebene Interpretation der Autorisierung von hl. Petrus durch Jesus in Matthäusevangelium gerechtfertigt werden, wie es die Katholiken immer getan haben, wobei der Teil „übertriebene Interpretation“ immer im Zusammenhang mit der „Tradition“ steht. Dann wird man kaum eine biblische Darstellung der Lehre von der Himmelfahrt der Jungfrau Maria in der Bibel finden: Man kann sie in bestimmten Kirchenlegenden finden. Man kann sie auch in dem Teil der Offenbarung des Johannes finden, in dem von der Frau mit den zwölf Sternen am Himmel die Rede ist (aber diese Vision ist ein Bruch in der geschichtlichen Zeit und ist die einzige sehr starke Schriftstelle, abgesehen davon, dass, wenn sie allein bezeugt werden kann, auch das siebte Siegel, der Antichrist und das Tausendjährige Reich, von dem die Kirche selbst nicht genau weiß, was in der Zukunft geschehen wird, dementsprechend als Lehre bezeugt werden müssten, und so ist dieser Faktor allein kein ausreichender Grund, sie zu bezeugen). Aber man findet es nicht in den wichtigsten Autoritäten, die die Evangelien, die Apostelgeschichte und die Apostelbriefe sind.
Deshalb sage ich, dass der Katholizismus mehr Wert auf mystische Intuition, Emotion und Gefühl (historische Erfahrung) legt als der Protestantismus. Der Protestantismus, der gewissermaßen parallel zur wissenschaftlichen Revolution und zur „Modernisierung“ des europäischen Rechtssystems (der Geburt des so genannten Kapitalismus) entstanden ist, legt mehr Wert auf die „begründete“ Autorität, d. h. auf die Heilige Schrift. So wie die empirische Wissenschaft die Sichtbarkeit von Beobachtungs- und Versuchsdaten betont, betont der Protestantismus die Sichtbarkeit der Heiligen Schrift als Autorität für die Lehre der Gläubigen. Dies führte schließlich zu einem sehr pathologischen puritanischen Moralismus und der damit einhergehenden sexuellen Befreiung, die das Gegenteil davon war. Auch die Entstehung der psychoanalytischen Schule ist ohne dieses verdrängte menschliche Bedürfnis nur schwer vorstellbar.
Jung, einer der religiöseren Ärzte auf der psychoanalytischen Seite, äußerte sich deutlich zustimmend zur Lehre von der Himmelfahrt der Jungfrau Maria. Marie-Louise von Franz, die Schülerin Jungs, sagte, dass Pius XII. diese Entscheidung getroffen habe, obwohl er sich großen Herausforderungen und dem Risiko von Widerständen ausgesetzt sah, bevor er sie formulierte (was durch die Visionen und Träume, die er in seinen späteren Jahren erhielt, noch verstärkt wurde).
Wenn man es von einem tiefenpsychologischen Standpunkt aus betrachtet, spricht die Himmelfahrt der Jungfrau Maria davon, dass der sinnliche und materielle Inhalt des Menschen durch geistiges und rationales Verständnis und Licht erhellt wird, Was bei Platon einfach undenkbar ist, der von einer Welt spricht, in der der Mensch seinen sinnlichen und materiellen Inhalt aufgeben sollte, um zum Licht des Geistigen und Rationalen zurückzukehren.
Das bedeutet, dass die Lehre von der Himmelfahrt der Jungfrau Maria unter der Prämisse formuliert werden muss, dass die christliche Zeit durch die Inkarnation das Weltverständnis der Menschen bereits in der heidnischen Antike verändert hat. Man kann sogar das Aufkommen des Feminismus in derselben Zeit als das irdische Gegenstück zu dieser Lehre sehen. In einer solchen Zeit kann der Mensch langsam verstehen, was es mit den Visionen im Buch der Offenbarung auf sich hat. Aber man darf nicht zu viel verstehen. Die Erklärung von Augustinus in den letzten Büchern der Stadt Gottes ist zweideutig. Die Erklärungen der Millennialisten seit Joachim von Fiore sind ebenfalls zu vage. Ich vermute, dass Josef Ratzingers frühe Studien über hl. Bonaventura und Pierre Teilhard de Chardin auch dazu dienten, dies herauszufinden.
Deshalb sage ich, dass der Katholizismus mehr Wert auf mystische Intuition, Emotion und Gefühl (historische Erfahrung) legt als der Protestantismus. Der Protestantismus, der gewissermaßen parallel zur wissenschaftlichen Revolution und zur „Modernisierung“ des europäischen Rechtssystems (der Geburt des so genannten Kapitalismus) entstanden ist, legt mehr Wert auf die „begründete“ Autorität, d. h. auf die Heilige Schrift. So wie die empirische Wissenschaft die Sichtbarkeit von Beobachtungs- und Versuchsdaten betont, betont der Protestantismus die Sichtbarkeit der Heiligen Schrift als Autorität für die Lehre der Gläubigen. Dies führte schließlich zu einem sehr pathologischen puritanischen Moralismus und der damit einhergehenden sexuellen Befreiung, die das Gegenteil davon war. Auch die Entstehung der psychoanalytischen Schule ist ohne dieses verdrängte menschliche Bedürfnis nur schwer vorstellbar.
Jung, einer der religiöseren Ärzte auf der psychoanalytischen Seite, äußerte sich deutlich zustimmend zur Lehre von der Himmelfahrt der Jungfrau Maria. Marie-Louise von Franz, die Schülerin Jungs, sagte, dass Pius XII. diese Entscheidung getroffen habe, obwohl er sich großen Herausforderungen und dem Risiko von Widerständen ausgesetzt sah, bevor er sie formulierte (was durch die Visionen und Träume, die er in seinen späteren Jahren erhielt, noch verstärkt wurde).
Wenn man es von einem tiefenpsychologischen Standpunkt aus betrachtet, spricht die Himmelfahrt der Jungfrau Maria davon, dass der sinnliche und materielle Inhalt des Menschen durch geistiges und rationales Verständnis und Licht erhellt wird, Was bei Platon einfach undenkbar ist, der von einer Welt spricht, in der der Mensch seinen sinnlichen und materiellen Inhalt aufgeben sollte, um zum Licht des Geistigen und Rationalen zurückzukehren.
Das bedeutet, dass die Lehre von der Himmelfahrt der Jungfrau Maria unter der Prämisse formuliert werden muss, dass die christliche Zeit durch die Inkarnation das Weltverständnis der Menschen bereits in der heidnischen Antike verändert hat. Man kann sogar das Aufkommen des Feminismus in derselben Zeit als das irdische Gegenstück zu dieser Lehre sehen. In einer solchen Zeit kann der Mensch langsam verstehen, was es mit den Visionen im Buch der Offenbarung auf sich hat. Aber man darf nicht zu viel verstehen. Die Erklärung von Augustinus in den letzten Büchern der Stadt Gottes ist zweideutig. Die Erklärungen der Millennialisten seit Joachim von Fiore sind ebenfalls zu vage. Ich vermute, dass Josef Ratzingers frühe Studien über hl. Bonaventura und Pierre Teilhard de Chardin auch dazu dienten, dies herauszufinden.
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