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Power and Money #2
Trading Reality
The excitement of million-dollar deals meets the daring of cold-blooded murder in this shocking financial thriller. Mark Fairfax is a young, gifted London bond trader with a high-paying job, a stellar track record and a beautiful girlfriend. His older brother, Richard, owns FairSystems, a small company poised to do for the virtual reality world what Bill Gates did for personal computers. But one dark night Richard is brutally murdered in his workshop. Mark immediately steps into Richard's shoes -- and his life. Through cunning and luck, Mark struggles to keep his brother's business afloat and to discover the secrets behind his death. Until Mark himself becomes the target, moving ever closer to his brother's fate.
448 pages, Mass Market Paperback
First published January 1, 1996
About the author
Michael Ridpath
68 books320 followersBefore becoming a writer, Michael Ridpath used to work as a bond trader in the City of London. After writing several financial thrillers, which were published in over 30 languages, he began a crime series featuring the Icelandic detective Magnus Jonson. He has also written five stand-alone thrillers, the latest of which is The Diplomat’s Wife, published in February 2021. He lives in London.
And if you want a free copy of his novella, The Polar Bear Killing, and to sign up to his quarterly newsletter, just click this link: http://eepurl.com/dlzgFH
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Community Reviews
Displaying 1 - 1 of 1 review
May 27, 2013
Leute, die gerne Bücher lesen, deren Helden entweder permanent in Lebensgefahr schweben oder zumindest alle paar Seiten in einer massiven Schießerei stecken oder wenigstens auf der Flucht vor einem fiesen Psychopathen oder einem übermächtigen Geheimdienstapparat sind, werden mit den Krimis von Michael Ridpath nicht glücklich werden.
Seine Ich-Erzähler geraten allenfalls ein- oder zweimal kurz, aber nicht allzu ausgiebig in Lebensgefahr. Dafür sind die Mörder in der Regel sehr nahe stehende Menschen, die denn auch keine Superkiller anheuern können, sondern allenfalls ein paar dilettantische Grobiane, die den Helden und seine neue kettenrauchende Freundin samt Auto in einem Schottischen Loch versenken wollen. Echt Erstickungsängste bekommt der Leser von „Tödliche Aktien“ in besagter Seenotszene nicht unbedingt, auch wenn Mark Fairfax als Lebensretter seiner neuen Liebe ans Limit seiner Lungen geht.
Das Spannungspotenzial dieses Wirtschaftskrimis entsteht aus einen doppelten Whodunnit und der Betriebsblindheit des Helden, der nach dem Tod seines genialen Bruders einheitlich nur nach Schottland fährt, um dessen chronisch unterfinanzierte Softwareschmiede möglichst gewinnbringend zu verkaufen, um wieder an seinen gewohnten Arbeitsplatz in der Londoner City zurückzukehren. Denn dort ist er mit dem ebenfalls von Fairsystems entwickelten Analysewerkzeug„Bondscape“ den Kollegen meilenweit voraus.
Doch als er endlich dahinter kommt, dass Fairsystems mit seiner Virtual-Reality-Kompetenz für Microsoft dasselbe bedeuten könnte wie einst Bill Gates für IBM, tobt bereits eine gewaltige Übernahmeschlacht, in deren Verlauf sich vermeintliche Freunde als Gegner entpuppen, die auch nicht vor Mord zurück schrecken. Bei der Aufklärung des in der Realität nicht mehr beweisbaren Mordes an Richard Fairfax in der Schlussrunde in der virtuellen Wirklichkeit kreuzen sich klassischer Whodunnit mit dem Computerzeitalter.
Alles in allem ein typisches zweites Buch, beim Versuch gewisse Fehler des „Spekulanten“ zu vermeiden, bei dem Börsenkrimi und Mordkomplett qualitativ doch sehr weit auseinander klafften, lässt sich Ridpath bei der Entwicklung seiner Geschichte und der Familienangelegenheiten doch ziemlich viel Zeit und wird gelegentlich auch etwas umständlich.
Mit seiner Prognose, dass Virtual Realtiy auf jedem Windows-Rechner zum Alltag gehört, ist Ridpath immer noch seiner Zeit voraus, den Wieder-Aufstieg einer zwischezeitlich außer Kurs geratenen Softwareschmiede aus Palo Alto, die ihre Geräte selbst herstellt, hat er dagegen richtig vorher gesagt. Deren ziemlich hinterhältiger Chef, der auf den Konkurs von Fairsystems spekuliert, um sich die Beute zum Ramschpreis unter den Nagel zu reißen, hat rein optisch wenig mit Steve Jobs zu tun, auch wenn alle anderen Faktoren passen.
Seine Ich-Erzähler geraten allenfalls ein- oder zweimal kurz, aber nicht allzu ausgiebig in Lebensgefahr. Dafür sind die Mörder in der Regel sehr nahe stehende Menschen, die denn auch keine Superkiller anheuern können, sondern allenfalls ein paar dilettantische Grobiane, die den Helden und seine neue kettenrauchende Freundin samt Auto in einem Schottischen Loch versenken wollen. Echt Erstickungsängste bekommt der Leser von „Tödliche Aktien“ in besagter Seenotszene nicht unbedingt, auch wenn Mark Fairfax als Lebensretter seiner neuen Liebe ans Limit seiner Lungen geht.
Das Spannungspotenzial dieses Wirtschaftskrimis entsteht aus einen doppelten Whodunnit und der Betriebsblindheit des Helden, der nach dem Tod seines genialen Bruders einheitlich nur nach Schottland fährt, um dessen chronisch unterfinanzierte Softwareschmiede möglichst gewinnbringend zu verkaufen, um wieder an seinen gewohnten Arbeitsplatz in der Londoner City zurückzukehren. Denn dort ist er mit dem ebenfalls von Fairsystems entwickelten Analysewerkzeug„Bondscape“ den Kollegen meilenweit voraus.
Doch als er endlich dahinter kommt, dass Fairsystems mit seiner Virtual-Reality-Kompetenz für Microsoft dasselbe bedeuten könnte wie einst Bill Gates für IBM, tobt bereits eine gewaltige Übernahmeschlacht, in deren Verlauf sich vermeintliche Freunde als Gegner entpuppen, die auch nicht vor Mord zurück schrecken. Bei der Aufklärung des in der Realität nicht mehr beweisbaren Mordes an Richard Fairfax in der Schlussrunde in der virtuellen Wirklichkeit kreuzen sich klassischer Whodunnit mit dem Computerzeitalter.
Alles in allem ein typisches zweites Buch, beim Versuch gewisse Fehler des „Spekulanten“ zu vermeiden, bei dem Börsenkrimi und Mordkomplett qualitativ doch sehr weit auseinander klafften, lässt sich Ridpath bei der Entwicklung seiner Geschichte und der Familienangelegenheiten doch ziemlich viel Zeit und wird gelegentlich auch etwas umständlich.
Mit seiner Prognose, dass Virtual Realtiy auf jedem Windows-Rechner zum Alltag gehört, ist Ridpath immer noch seiner Zeit voraus, den Wieder-Aufstieg einer zwischezeitlich außer Kurs geratenen Softwareschmiede aus Palo Alto, die ihre Geräte selbst herstellt, hat er dagegen richtig vorher gesagt. Deren ziemlich hinterhältiger Chef, der auf den Konkurs von Fairsystems spekuliert, um sich die Beute zum Ramschpreis unter den Nagel zu reißen, hat rein optisch wenig mit Steve Jobs zu tun, auch wenn alle anderen Faktoren passen.
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