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Breaking the Maya Code
Michael Coe's classic inside story of one of the major intellectual breakthroughs of our time―the last great decoding of an ancient script―has been updated throughout and now includes an epilogue that brings the reader up to date in the fast-changing field of Maya decipherment. Among the more exciting advances to be described the discovery of the specific Maya language and sophisticated grammar used by the ancient scribes on stone monuments and painted vases; archaeological explorations of tombs and buildings of the ancient founders of the great city of Copan, whose very existence had been predicted by epigraphers through glyphic decipherment; the realization that many small city-states were dominated by two rival giants, Tikal and Calakmul, through a potent combination of military conquest, diplomacy, and royal marriages.
304 pages, Paperback
First published September 7, 1992
About the author
Michael D. Coe
58 books62 followersMichael Douglas Coe was an American archaeologist, anthropologist, epigrapher, and author. He is known for his research on pre-Columbian Mesoamerica, particularly the Maya, and was among the foremost Mayanists of the late twentieth century.
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Community Reviews
Displaying 1 - 1 of 1 review
December 14, 2014
Aus den Memoiren des Forschers Coe
Die süd- und mittelamerikanischen präkolumbischen Kulturen haben mich schon als Kind fasziniert; ich malte gern Maya-Schriftzeichen ab, war ein Azteken-Fan und träumte von versunkenen Dschungelstädten voller geheimnisvoller Stelen. Vielen ging es wohl so, und Leute wie wir werden dann natürlich von einem Buch, das einen so vielversprechenden Namen trägt, magisch angezogen.
Und wie das dann sehr oft so ist: Die Magie ist schnell verflogen. Coe beschreibt in seinem Buch zu gefühlten 90% die Lebensläufe der wichtigsten Forscher auf dem Gebiet der Schriftentschlüsselung. Ist diese biografische Komponente zu Beginn noch einigermaßen erträglich, so übersprang ich ab der Mitte bis zum Ende ganze Passagen - mich interessiert, wenn ich so ein Buch beginne, doch nicht die Kindheit von amerikanischen Ethnologen, sondern die Maya und ihre Schrift! Davon finde ich persönlich viel zu wenig in diesem Buch. Ein paar Kapitel sind für mich als studierten Linguisten sehr interessant, wenn es um Morphologie, Phonetik und andere Sprachstrukturen geht; doch das fühlt sich mehr wie Randnotizen an in einem geschichtlichen Abriss der Maya-Forschung, nicht der Maya selbst.
Coe spart nicht mit Vorwürfen und Kritik an anderen Forschungsrichtungen, sein Lieblingsbiss geht gegen die Archäologen, die die Maya erforschen, ohne eine Maya-Sprache zu sprechen. Diesen Biss kann man leicht zurückgeben - Coe schreibt hier ein Buch über die Maya, ohne sie wirklich vorzustellen. Dazu kommt eine etwas sehr prosaische Übersetzung, in der man oft erkennt, was der Autor originalsprachlich eigentlich sagen wollte, bevor der Übersetzer es verwurstet hat.
Viel zu wenige Illustrationen, keine zusammenhängende Erklärung, wie die Maya-Schriftsymbole nun aufgebaut sind, wenig Einblick in die Kultur selbst. Kann man lesen, muss man nicht. Ich halte weiter Ausschau nach interessanteren Büchern zu den Maya.
Die süd- und mittelamerikanischen präkolumbischen Kulturen haben mich schon als Kind fasziniert; ich malte gern Maya-Schriftzeichen ab, war ein Azteken-Fan und träumte von versunkenen Dschungelstädten voller geheimnisvoller Stelen. Vielen ging es wohl so, und Leute wie wir werden dann natürlich von einem Buch, das einen so vielversprechenden Namen trägt, magisch angezogen.
Und wie das dann sehr oft so ist: Die Magie ist schnell verflogen. Coe beschreibt in seinem Buch zu gefühlten 90% die Lebensläufe der wichtigsten Forscher auf dem Gebiet der Schriftentschlüsselung. Ist diese biografische Komponente zu Beginn noch einigermaßen erträglich, so übersprang ich ab der Mitte bis zum Ende ganze Passagen - mich interessiert, wenn ich so ein Buch beginne, doch nicht die Kindheit von amerikanischen Ethnologen, sondern die Maya und ihre Schrift! Davon finde ich persönlich viel zu wenig in diesem Buch. Ein paar Kapitel sind für mich als studierten Linguisten sehr interessant, wenn es um Morphologie, Phonetik und andere Sprachstrukturen geht; doch das fühlt sich mehr wie Randnotizen an in einem geschichtlichen Abriss der Maya-Forschung, nicht der Maya selbst.
Coe spart nicht mit Vorwürfen und Kritik an anderen Forschungsrichtungen, sein Lieblingsbiss geht gegen die Archäologen, die die Maya erforschen, ohne eine Maya-Sprache zu sprechen. Diesen Biss kann man leicht zurückgeben - Coe schreibt hier ein Buch über die Maya, ohne sie wirklich vorzustellen. Dazu kommt eine etwas sehr prosaische Übersetzung, in der man oft erkennt, was der Autor originalsprachlich eigentlich sagen wollte, bevor der Übersetzer es verwurstet hat.
Viel zu wenige Illustrationen, keine zusammenhängende Erklärung, wie die Maya-Schriftsymbole nun aufgebaut sind, wenig Einblick in die Kultur selbst. Kann man lesen, muss man nicht. Ich halte weiter Ausschau nach interessanteren Büchern zu den Maya.
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