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Good Behaviour

I do know how to behave - believe me, because I know. I have always known...'

Behind the gates of Temple Alice the aristocratic Anglo-Irish St Charles family sinks into a state of decaying grace. To Aroon St Charles, large and unlovely daughter of the house, the fierce forces of sex, money, jealousy and love seem locked out by the ritual patterns of good behaviour. But crumbling codes of conduct cannot hope to save the members of the St Charles family from their own unruly and inadmissible desires.

291 pages, Paperback

First published April 12, 1981

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About the author

Molly Keane

25 books98 followers
Molly Keane (20 July 1904 – 22 April 1996) was an Irish novelist and playwright (born Mary Nesta Skrine in Ryston Cottage, Newbridge, County Kildare). She grew up at Ballyrankin in County Wexford and was educated at a boarding school in Bray, County Wicklow. She married Bobby Keane, one of a Waterford squirearchical family in 1938 and had two daughters. She used her married name for her later novels, several of which (Good Behaviour, Time After Time) have been adapted for television. Between 1928 and 1956, she wrote 11 novels, and some of her earlier plays, under the pseudonym M.J. Farrell . Molly was a member of Aosdána. Her husband died suddenly in 1946, and following the failure of a play she published nothing for twenty years. In 1981 Good Behaviour came out under her own name; the manuscript, which had languished in a drawer for many years, was lent to a visitor, the actress Peggy Ashcroft, who encouraged Keane to publish it. The novel was warmly received and was short-listed for the Man Booker Prize.

After the death of her husband, Molly Keane moved to Ardmore, County Waterford, a place she knew well, and lived there with her two daughters, Sally and Virginia, until she died in 1996. She is buried beside the Church of Ireland church, almost in the centre of the village.

(from Wikipedia)

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Community Reviews

5 stars
1,242 (28%)
4 stars
1,736 (39%)
3 stars
1,049 (24%)
2 stars
254 (5%)
1 star
82 (1%)
Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for Anni K. Mars.
446 reviews97 followers
January 31, 2026
Habs geliebt. Hab Aroon geliebt. Auch wenn sie unlikeable war.
Ich wünschte, sie hätte ausbrechen können wie Valancy Sterling 💜
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for franzi.
62 reviews1 follower
July 26, 2026
Puh ne das war’s nicht. Vor jedem Kapitel gedacht „jetzt muss es doch losgehen, was passieren“ und dann jedes Mal wieder enttäuscht gewesen. Im Buchrücken wird massivst gespoilert, was man sich als Leser:in zwar denkt, es aber nie aufgelöst wird. Die Hauptfigur tut einem durchweg leid, man würde sie gerne schütteln und sagen „renn weg! Mach dein eigenes Ding! Hör auf so dumm zu träumen! Niemand braucht kalte ignorante Mütter oder Männer!“, aber so war das wohl zu der Zeit. Die letzten Seiten dann iwie nur noch rollercoaster. Fand ich anstrengend leider :(
Profile Image for anna.
25 reviews1 follower
August 17, 2026
ein buch über eine frau, die du nicht magst & dann verstehst du, warum du sie nicht magst & dann willst du sie umarmen.

ein buch, das dir klarmacht, wie tief sich patriarchale strukturen in unseren köpfen festgebissen haben, & das dir eine frau zeigt, die nicht weiß, wie sie sich daraus befreien kann, die überhaupt nicht weiß, dass das überhaupt geht.
Profile Image for David.
15 reviews
June 16, 2026
Bedrückend, macht ärgerlich, Beklommenheit, guter Fund
Profile Image for resiliest.
264 reviews1 follower
July 5, 2026
Das hat fast durchgehend wehgetan zu lesen. So viele schmerzhafte Gefühle aber so schön verpackt. Traurig...immer wieder voll Hoffnung und dann hat's wieder wehgetan . Hach. Aber schönes wehtun.
Profile Image for Kirsten.
3,515 reviews17 followers
July 10, 2026
Irland in den 1920er Jahren. Auf den ersten Blick wirkt die Familie St. Charles perfekt, aber hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus: Die Eltern leben nebeneinander her, ohne dass sich ihre unterschiedlichen Leben mehr berühren, als es zur Wahrung des schönen Scheins nötig ist. Der jüngere Sohn Hubert wird vorgezogen und kann in den Augen der Eltern nichts falsch machen, während die ältere Tochter Aroon mit ihrem starken Willen und der unabhängigen Art überall aneckt. Als Hubert einem Autounfall stirbt, zerbrechen die Familienbande endgültig, aber die Mitglieder bleiben weiterhin in ihrer herrschaftlichen Villa gefangen.

Molly Keane lässt ihre Geschichte am Ende beginnen. Von der Familie sind nur noch die gebrechliche Mutter, die Tochter und die alte Haushälterin zurückgeblieben, die sich mit dem letzten Rest Würde und dem letzten bisschen Geld mehr schlecht als recht durchschlagen müssen. Die Mutter stirbt an einem Abendessen, das ihr Aroon in dem Wissen zubereitet hat, dass sie genau dieses Gericht auf den Tod nicht ausstehen kann.

Wieviel Groll muss sich in einer Tochter aufgestaut haben, um sich so zu verhalten? Dass Aroon jahrelang ihre Gefühle in sich hineingefressen hat, ist deutlich. Man ging in der Familie zivilisiert miteinander um und hat seine Gefühle nur indirekt gezeigt. Gerade die Mutter war Meisterin darin. Aber dieses Verhalten macht es auch unmöglich, eine offene Unterhaltung zu führen. Für Aroon muss das sehr schwer gewesen sein. In ihrer Zeit und der Umgebung war es für eine junge Frau schwer bis unmöglich, ohne die Unterstützung der Familie ein eigenständiges Leben zu führen. So führt sie das Leben weiter, das sie gewohnt ist, weil sie nur wenig anderes kennt und auch nicht weiß, wie sie sich von ihrer Familie lösen kann.

Zu Roman und Autorin gab es viele sehr begeisterte Stimmen. Deshalb ist mir das Buch aufgefallen, aber deshalb bin ich auch vorsichtig an die Lektüre herangegangen. Zu hohe Erwartungen werden nur selten erfüllt, aber auch wenn ich sie heruntergeschraubt hätte, wären sie nicht erfüllt worden. Molly Keane hat ihre Geschichte ohne Höhen und Tiefen erzählt. Die Charaktere sind mir nie wirklich nahgekommen. Selbst mit weniger hohen Erwartungen hätte mir die Geschichte nicht besser gefallen.
Profile Image for Oktober.
416 reviews
March 9, 2026
“Das gute Benehmen” von Molly Keane (ins Deutsche übersetzt von Bettina Abarbanell) handelt von der jungen Aroon, die in jeder Hinsicht nicht dem Ideal einer jungen Frau im Irland der 1920er entspricht. Aroon ist zu dick und zu groß, sagt und tut immer das Falsche und findet sich als unliebenswürdigster Charakter der Familie wieder. So endet sie letztlich auch, unverheiratet und gefesselt ans Leben ihrer verwitweten Mutter.
Ich hatte über weite Strecken Schwierigkeiten, mich in den Text hineinzufinden; besonders die ersten 60 Seiten ließen mich mehr als einmal ans Abbrechen denken, insbesondere weil sich vieles um Mrs Brock, die Kinderfrau drehte und mir der Zusammenhang fehlte und die vielen Namen, die letztlich für die Handlung belanglos waren, überforderten. Als sich die Handlung dann intensiver um Aroon selbst drehte, konnte ich ihr auch besser folgen, auch wenn der Schreibstil, angepasst an die Epoche, in dem die Handlung stattfindet, etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Was mir, besonders im Nachgang sehr gut gefallen und zur besseren Einordnung des Werkes beigetragen hat, ist das Vorwort von Tara-Luise Wittwer. Sie liefert nicht nur Details zur Entstehung, sondern auch zur feministischen Bedeutung, was, zumindest bei mir, für eine differenziertere Lesart gesorgt hat. Insgesamt aber ein eher sperriges Werk, das durch die Anlaufzeit, die man nach jeder Unterbrechung benötigt, um sich wieder in den Text zu finden, keine Lektüre “für zwischendurch” ist, sondern eine, die man wirklich lesen wollen muss.

*Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Profile Image for Laura Minutolo.
67 reviews2 followers
April 5, 2026
„Währenddessen entzog Mummie sich uns allen. Ebbe und Flut ihres Malens und Gärtnerns und Ebbe und Springflut ihres ganzen Lebens mit Papa waren wie das Meer zwischen uns - keiner unserer Schritte hinterließ eine Spur im Sand.“

Ich bin zwiegespalten bei diesem Buch.
Ich habe relativ lang gebraucht um reinzukommen, aber ab der Hälfte konnte ich es mehr genießen.
Die beschriebene Familiengeschichte, Dynamik und die Entwicklung der Protagonistin war ein bisschen wie ein Unfall, bei dem man nicht wegschauen kann. Traurig, obszön, komisch und absurd. Ich weiß nach wie vor nicht, ob ich Aaron bemitleiden oder mögen soll.
So delulu zu sein ist definitiv auch eine Gabe.

„Wir tanzten weiter. Mit Richard, mit der Musik, mit dem fahlen Licht in den Fenstern und der Dunkelheit im Raum kam das Glück zu mir zurück, solider, gesicherter, als es am Morgen gewesen war. Ich nahm es mit ins Bett. Am nächsten Morgen, als ich aufwachte, konnte ich es beinahe sehen, so real war es.“

Die Sprache des Buches hat mich aber teilweise umgehauen, da sind wirklich tolle Passagen dabei!

„Für eine Minute außerhalb der Zeit waren dies heute Abend Bilder von mir selbst gewesen, in der Welt, die mir gehörte, in der Welt, die für mich verloren war.
Bei dem Wort »verloren« überwältigte mich der Kummer - was hatte ich verloren? Nichts, denn ich hatte nichts gehabt, und mein Herz war im Begriff, für nichts zu brechen. Aber brechen würde es, und jetzt brach erst einmal ich in Schluchzen aus.“

Alles in allem aber ein bisschen underwhelming bzw. Ich hatte größere Erwartungen an das Buch.
Profile Image for Fiona.
188 reviews69 followers
February 21, 2026
Irland, in den 1920er Jahren: Hinter den Toren von Temple Alice bröckeln Reichtum und Würde der Familie St. Charles. Aroon, die Tochter des Hauses, sehnt sich nach Zugehörigkeit und Zuneigung, die sie aber weder von ihrer kühlen und distanzierten Mutter, noch von ihrem Vater bekommt, der sich lieber dem Alkohol und seinen Affären hingibt. Und auch Aroons Schwärmerei für Richard, den besten Freund ihres Bruders Hubert, bleibt unerwidert. Doch dann stirbt Hubert bei einem Autounfall und die Dinge geraten in Bewegung…

Man merkt dem Buch zwar an, dass es in einer anderen Zeit spielt und entstanden ist und anfangs habe auch ich ein bisschen gebraucht, um mich in den Schreibstil hineinzufinden. Insgesamt habe ich es aber sehr gern gelesen. Molly Keane schreibt mit sehr viel Ironie und trockenem Humor. Das Vorwort zum Buch von @wastarasagt hat meinen Leseeindruck noch einmal erweitert. Die Protagonistin Aroon St. Charles ist wirklich ein unlikeable female character, aber genau das macht das Buch so spannend: Aroon fügt sich nicht ein in die Konventionen der Zeit, sie scheitert am guten Benehmen. Denn sie ist, wie auch Tara im Vorwort sagt, zu laut, zu groß, zu hungrig, zu viel. »Das gute Benehmen« erzählt von gesellschaftlichen Zwängen, emotionalen Abhängigkeiten, Einsamkeit und weiblicher Wut. Kein leichtes Buch, dafür aber eines, das, um noch einmal in Taras Worten zu sprechen, "deine ganze Denkweise verändert."
Profile Image for Mavami.
13 reviews
February 17, 2026
Der Fall irischer Aristokraten erzählt aus der Sicht einer Tochter, die ihr Leben lang unfair behandelt wird. Ich habe die ganze Zeit mit ihr gelitten und für sie gehofft, zeitweise war es schwer weiterzulesen, weil doch auch mal etwas positives geschehen muss. Aroon ist einerseits so naiv, andererseits die einzige, die vor dem Verfall der Familie nicht die Augen verschließt. Irgendwie ein cooles Buch, auch, wenn es mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt.
Profile Image for Sarah.
560 reviews1 follower
March 19, 2026
Ich habe "Das gute Benehmen" im Rahmen eines feministischen Buchabos gelesen (was wirklich das beste Geschenk aller Zeiten ist) und bin davon wirklich begeistert!

Das Buch zählt zu einem der letzten Werke der Autorin Molly Keane und hätte den Klassikerstatus definitiv verdient. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Aroon St. Charles, die über Jahre hinweg die Konflikte, Dramen und den schleichenden Verfall der Familie St. Charles schildert.

Man merkt jedoch relativ schnell, dass Aroon alles andere als eine verlässliche Erzählerin ist. Sie wirkt naiv, nimmt vieles falsch wahr und deutet Ereignisse auf ihre ganz eigene Art und Weise. Gerade das macht das Buch aber so spannend, weil man viel des Gesagten hinterfragen und selbst einordnen und deuten muss.

Ich finde es wirklich beeindruckend, wie viel Molly Keane ihren Leser*innen zutraut. Sie erklärt nicht zu viel und vertraut darauf, dass wir die feinen Zwischentöne des Buches selbst erkennen und verstehen. Viele modernere Autor*innen haben das leider etwas verlernt.

"Das gute Benehmen" ist ein wirklich großartige Buch, das mich noch lange nach der Lektüre beschäftigt hat!
Profile Image for Sirene.
803 reviews72 followers
May 2, 2026
Zu Beginn habe ich sehr lange gebraucht um in die Geschichte reinzukommen, aber zum Schluss lässt sich sagen, sie war es wert. Solche Bücher gibt es selten, sind aber so gut, weil man immer wieder leise über sie nachdenkt. Gerne mehr von der Autorin.
Profile Image for Astrid Ste.
40 reviews
February 26, 2026
eher eigentümliche Handlung, die mich spät gepackt hat & über die schon alle eher unliebsamen charaktere grübeln lässt
Profile Image for Franca.
4 reviews
March 2, 2026
Leider hat mich weder die Erzählung noch der Schreibstil der Autorin abgeholt. - Schade, ich hatte grosse Erwartungen…
Profile Image for Gina.
90 reviews
March 8, 2026
Molly Keanes Das gute Benehmen: Allein schon die Geschichte dahinter tut weh, dass Keane ihre Werke lange unter Pseudonym veröffentlichen musste und erst mit 80 (!) unter ihrem eigenen Namen. Ein weiterer Reminder, wie wichtig es ist, Klassiker von Frauen zu lesen und ihnen endlich den Raum zu geben, der ihnen so lange verwehrt wurde.

Aroon entspricht nicht dem Schönheitsideal und kassiert dafür nonstop Häme. Und das alles in einer Gesellschaft, die super viel unter den Teppich kehrt: Sex, Suizid, Queerness, Klasse. alles ist da, aber nichts wird je klar benannt.

Wie geht die Protagonisten also damit um? Sie wird bisschen delulu (respectfully), redet sich ihre Welt schön, baut sich ihre eigene Realität und wir als Lesende checken die ganze Tragik dahinter.

Im Vorwort spricht Tara-Louise Wittwer über „unlikeable female characters“ und ja, versteh ich total. Aber ich konnte Aroon nicht „nicht mögen“.
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