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Falling Boy

"Did you really rescue your mother from a fate worse than death on a cliff overlooking the sea?"

After a mysterious accident left him paralyzed, sixteen-year-old Joseph finds himself living with his father in Minneapolis and working hot summer days in a bakery. What happened to the life he used to live? How did he come to be here? Although they approach the mystery in different ways, two people in Joseph's new life--seventeen-year-old Zap, who also works in the bakery, and Enzo, a fierce and funny nine-year-old girl--both want to find out.

"Are you really a superhero?" whispers Enzo, who secretly longs for her world to be transformed. "Please be a superhero."

Stoically quiet, Joseph has never thought of himself as a superhero, especially now that he is in a wheelchair and can't feel his legs. But others disagree. Who is the hero? Who is the enemy? Is redemption possible, and if so, where is it to be found? In Alison McGhee's strange and powerful Falling Boy, a small band of tough kids turn the myth of the superhero inside out as they face down the shadows of childhood.

208 pages, Paperback

First published January 1, 2007

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About the author

Alison McGhee

59 books420 followers
Alison McGhee writes novels, picture books, poems, and essays for all ages, including the just-published THE OPPOSITE OF FATE, a novel, and the #1 NEW YORK TIMES bestseller SOMEDAY, illustrated by Peter H. Reynolds. Her work has been translated into more than 20 languages. She lives in Minneapolis and California.

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August 16, 2013
Joseph und Zap haben einen Job in einer Bäckerei mit angeschlossenem Café. Zap, der sich Aluringe von Getränkedosen in die Zöpfe flechtet, scheint sich nicht daran zu stören, dass Joseph Rollstuhlfahrer ist. Einzige das kleine Mädchen Enzo, das sich für die Chefin des Ganzen hält, löchert Joseph mit der Frage, ob seine Beine schmerzen und ob er wohl ein Superheld sein könnte. Die Neunjährige schleppt ein Insulin-Pen mit sich herum, dem sie die magischen Fähigkeiten einer Geheimwaffe angedichtet hat. Da in dieser Geschichte keine nicht bizarren Figuren auftreten, trifft Joseph beim Schwimmen einen alten Mann, der als Erinnerung an seine Frau eine Badekappe trägt, obwohl er längst keine Haare mehr hat. Alle Figuren wirken durch ihre höchst sonderbaren Ideen, als würden sie einen geheimnisvollen Dialekt sprechen, der sich dem Leser nicht sofort erschließt. Alison McGhee löst die Rätsel um diese Kinder, die sich nur schwer selbst fühlen können, im Laufe der Handlung auf und verrät am Schluss, wie es dazu gekommen ist, das Joseph im Rollstuhl sitzt.

Sprachlich finde ich den Jugendroman bemerkenswert, frage mich jedoch, ob die Autorin darin nicht ein paar Sonderlinge zu viel versammelt. Die Reaktion einiger erwachsener Leser auf McGhees Ich lebe, lebe, lebe war Befremdung über eine (!) sonderbare vierzehnjährige Hauptfigur, die - in ihrer psychischen Verfassung durchaus nachvollziehbar - Sex mit wechselnden Partnern hatte. In Josephs superheldenfreier Geschichte kommt man aus dem Wundern gar nicht mehr heraus.

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Zitat
"Die Kinder sahen den beiden nach, dann wandten sie sich wieder dem Piratenschiff zu. Sie eroberten es zurück von dem Jungen, der sie nicht ansah, nicht mit ihnen sprach, der so groß wie sie und doch keiner von ihnen war. Joseph konnte Chas Gehirn in sich selbst spüren, sein Labyrinth, seine Wände und Türen. Beide waren sie Wesen ohne Sprache, ohne die Möglichkeit, in Worte zu fassen, was es bedeutete, ein Bienenhüter zu sein oder ein Käpt'n auf großer Fahrt auf einem Binnenmeer ohne Gezeiten." [Cha ist ein Kind mit einer Wachstumsstörung.] (S. 120)
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