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The final volume of In Search of Lost Time chronicles the years of World War I, when, as M. de Charlus reflects on a moonlit walk, Paris threatens to become another Pompeii. Years later, after the war's end, Proust's narrator returns to Paris, where Mme. Verdurin has become the Princesse de Guermantes. He reflects on time, reality, jealousy, artistic creation, and the raw material for literature-his past life. This volume also includes the indispensable Guide to Proust, an index to all six volumes of the novel.

784 pages, Paperback

First published January 1, 1927

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About the author

Marcel Proust

2,378 books7,882 followers
Marcel Proust was a French novelist, best known for his 3000 page masterpiece À la recherche du temps perdu (Remembrance of Things Past or In Search of Lost Time), a pseudo-autobiographical novel told mostly in a stream-of-consciousness style.

Born in the first year of the Third Republic, the young Marcel, like his narrator, was a delicate child from a bourgeois family. He was active in Parisian high society during the 80s and 90s, welcomed in the most fashionable and exclusive salons of his day. However, his position there was also one of an outsider, due to his Jewishness and homosexuality. Towards the end of 1890s Proust began to withdraw more and more from society, and although he was never entirely reclusive, as is sometimes made out, he lapsed more completely into his lifelong tendency to sleep during the day and work at night. He was also plagued with severe asthma, which had troubled him intermittently since childhood, and a terror of his own death, especially in case it should come before his novel had been completed. The first volume, after some difficulty finding a publisher, came out in 1913, and Proust continued to work with an almost inhuman dedication on his masterpiece right up until his death in 1922, at the age of 51.

Today he is widely recognized as one of the greatest authors of the 20th Century, and À la recherche du temps perdu as one of the most dazzling and significant works of literature to be written in modern times.

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Community Reviews

5 stars
5,926 (67%)
4 stars
1,807 (20%)
3 stars
743 (8%)
2 stars
185 (2%)
1 star
99 (1%)
Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Malte.
14 reviews21 followers
June 13, 2017
„Denn sie würden meiner Meinung nach nicht meine Leser sein, sondern die Leser ihrer selbst, da mein Buch nur etwas wie ein Vergrößerungsglas sein würde, ähnlich jenen, die der Optiker in Combray einem Käufer über den Ladentisch reichte – mein Buch, durch dass ich ihnen ermöglichen würde, in sich selbst zu lesen.“ – Marcel Proust, Die wiedergefundene Zeit

Ein gutes halbes Jahr, 4558 Seiten Primärtext und 478 Seiten Kommentar:
Gerne wieder!
Profile Image for Ernst Hafen.
59 reviews7 followers
January 4, 2017
Was für ein herausragendes Ende! Angefangen hatte ich dieses siebenbändige Werk aus dem heroischen Gefühl heraus, ein so grosses Werk lesen, beziehungsweise hören zu können. Ausserdem wollte ich diesen Klassiker mit Karl-Ove Knausgaards "Mein Kampf" vergleichen. In der Übersetzung von Eva Rechel-Mertens und gesprochen und von Peter Matic sind die 156 Stunden ein richtiges Hörvergnügen. Die Sprache von Proust ist wie Mozart hören. Obwohl vor allem das Buch "Die Gefangene", in dem der Autor seine Eifersucht und seinen psychischen Druck auf seine Freundin Albertine in so vielen Einzelheiten schildert, dass man leidet, lernt man je weiter sich die Geschichte entwickelt, dass der Autor nicht einfach sein Leben erzählen will, sondern dass er das Leben im Allgemeinen an Episoden aus seinem Leben schildert. Man solle, wie er im letzten Band schreibt, in dieser Geschichte sein eigenes Leben erforschen können. Es ist diese beklemmende Nähe, die weh tut und einen doch vorwärts treibt. Hier sehe ich durchaus die Parallelen zu Knausgaard. Nur beschreibt Knausgaard sein Leben, wie wir es mit einer 10-jährigen Verschiebung auch erlebt haben. Bei Proust sind es 100 Jahre. Proust gelingt es, ein Psychogramm der zwischenmenschlichen Beziehungen zu zeichnen, das sich in den letzten 100 Jahren erstaunlicherweise nicht wesentlich geändert hat. Doch ist dies eigentlich nicht erstaunlich, denn diese Beziehungsebene hat sich während der menschlichen Evolution wohl kaum verändert. Kunstvoll ist der Schlussband, weil die vergangene und verlorene Zeit anhand der gealterten Mitglieder der Gesellschaft, die wir über sieben Bände kennengelernt haben, aufgezeigt wird. Der Autor beschreibt wie er die Komposition des Gesamtgemäldes, welches er zu malen oder zu schreiben gedenkt und dessen Beginn er glücklicherweise immer wieder hinausgeschoben hat, plötzlich vor sich sieht. Ein wirklicher Klassiker, der heute noch sehr aktuell ist, insbesondere da wir uns hin zu einer Gesellschaft mit immer weniger Arbeit bewegen. Beängstigend, wenn wir denken, dass Leute sich mit einem Grundeinkommen ohne Arbeit ausschliesslich mit ihrem relativen Status in der Gesellschaft beschäftigen würden, wie das die gehobene Gesellschaft im Paris um die Jahrhundertwende gemäss Proust gemacht zu haben scheint. Erfreulich ist, dass Proust als einzig reale Personen eine Millionärsfamilie beschreibt, die nach dem Ende des 1. Weltkrieges uneigennützig den Aufbau eines Restaurants ihrer Verwandten, die im Krieg alles verloren haben, aktiv unterstützt. Auch Altruismus ist erwiesenermassen biologisch verankert, wie uns die behavioral economists lehren.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Martin.
143 reviews7 followers
March 15, 2016
Das war dann also die Suche nach der verlorenen Zeit. Der letzte von sieben Bänden. Alles in allem ein oft ganz wunderbares Leseerlebnis, natürlich nicht ohne Längen. Manchmal wird's auch eher fad. Ist aber wohl kein Wunder bei einer Länge von insgesamt 4000 Seiten, in denen in Sachen äußere Handlung nicht gerade die Post abgeht. Dafür geht sie im Kopf des Erzählers gehörig ab! Solide vier Sterne für das Gesamte, etwas weniger solide vier Sterne für den letzten Band.
Profile Image for mats houcken.
12 reviews
November 6, 2021
DIE WIEDERGEFUNDENE ZEIT - MARCEL PROUST
AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT 7

Der letzte Band dieses enormen, intensiven und berührenden Œvres. Die in den vorigen Bänden offengelassenen Handlungsstrände laufen Ein gewaltiges Buch, dass mir sehr nahe ging und durch all die Handlungsauflösungen mich karthatisch gereinigt hat. Bitte lest dieses Werk, es wird euch gut tun und euch lehren, dass die Zeit wertvoll ist und ihr sie durch Aufschreiben o.Ä. bewahren solltet. hier zusammen und es werden Verknüpfungen zwischen verschiedensten Personen und Handlungen offengelegt.

Doch zuvor wird die Geschichte der letzen Bände weitergeführt:
Marcel spricht nach der Hochzeit mit Gilberte, die befürchtet, dass ihr Mann Saint-Loup sie betrügt. dann erfolgt ein Zeitsprung.

Lange Zeit und während des ersten Weltkriegs lebt Marcel wegen seiner kritischen körperlichen Verfassung in einem sanatorium, ohne dass sich eine Besserung zeigt. 1916 reist er dann zurück nach Paris. Saint-Loup und viele Freunde sind gefallen und er erwischt den Freund Monsieur Charlus in einem Männerbordell. Die Gräuel und Belastungen des Krieges werden so klar und einfühlsam erzählt, dass ich beim Lesen die ganze Zeit einen Film vor meinem geistigen Auge langlaufen hatte.
Einige Jahre später besucht Marcel wieder das Schloss Guermantes. Als er auf einen unebenen Pflasterstein tritt, tritt dieser wieder eine Erinnerungslawine los, wie es auch beim Madeleine im ersten Band der Fall war, und der Erzähler nähert sich dem Sinn seines Werkes und der Erinnerung. Er will Kunst schaffen durch Erinnerung. "Da ging ein neues Licht in mir auf, ein zweifellos weniger strahlendes als jenes, das mich hatte erkennen lassen, dass das Kunstwerk das einzige Mittel ist, die verlorene Zeit wiederzufinden. Und ich begriff, dass das gesamte Material des literarischen Werks in meinem vergangenen Leben bestand." (S.294)

Weiter in den Kommentaren (dort steht das Wichtigste zu diesem fantastischen Buch)⬇️

Als er dann wieder in seinem aristokratischen Wirkungskreis auf Schloss Guermantes kommt, kann er seinen Augen nicht trauen: Die Zeit hat all seine Freunde extrem altern lassen. Er realisiert, dass er selbst alt ist und fürchtet den nahen Tod. Daher beschließt er mit seinem Buch, das er nun zu schreiben beginnt, seine erinnerte Zeit vor dem Verlorengehen zu bewahren und all den Menschen in seinem Leben einen Platz in der wiedergefundenen Zeit zu geben.

This entire review has been hidden because of spoilers.
41 reviews
January 8, 2026
gehört

Nach ich weiß nicht wie viel Jahren, unzähligen Pausen umd 156 Stunden bin ich endlich durch mit Auf der Suche nsch der verlorenen Zeit🎉
war es das wert? definitiv! allein für den vibe einen 7000 Seiten Roman konsumiert zu haben. würde ich das Buch deshalb weiter empfehlen? Auf keinen Fall!
Aber zuerst zu diesem Teil: Wir sind endlich im ersten Weltkrieg angekommen, der Teil ist ganz spannend, teilweise aber auch sehr repetetiv (ungelogen, der Erzähler macht eine Feststellung und ne halbe Stunde später präsentiert er die gleiche Feststellung nochmal)
Dann geht es darum wie der Erzähler altert und dann darum was ihn dazu gebracht hat dieses Buch zu schreiben, also etwas Meta wenn msn will.
Die Probleme die ich aber spätestens seit "die Gefangene" habe bleiben bestehen. Der Erzähler ist immer noch gleichzeitig wahnsinnig Altklug und gleichzeitig wahnsinnig unsympathisch. Und das ganze löst sich eben jetzt doch nicht noch irgendwie selbstkritisch auf, stattdessen erklärt er was er den Leuten für Einsichten über sich selbst in seinem tollen Buch ermöglicht, während er wieder die gleichen Homophob wirkenden Weltbilder dargestellt (Uch weiß, dass Proust selbst homisexuell war, aber anders als "homophob" kann ich das nicht beschreiben) und sich teilweise derartig in Stlbstmitleid sult, dass es schwer zu ertragen ist, unter anderem auch wieder wie er unter der Liebe zu Albertine gelitten hat (ich verweise zu meiner Rezension zu "die Gefangene", mehr will ich dazu nicht mehr sagen)
Also mehr vom gleichen und das Ende ist wahnsinnig abrupt


Dennoch ist es beeindruckend dass Proust so ein Werk schaffen konnte. Das erkenne ich an. Sprachlich idt da auch einiges interessantes dabei.
Mir persönlich hat es aber nach 156 Stunden wenig gegeben. Ich weiß nicht ob es ei Fach aus der Zeit gefallen ist oder ob es vielleicht auch nicht meins ist. Vielleicht übersehe ich auch etwas. Aber ich würde schon sagen dass ich dieses Projekt mit sehr viel gutem Willen verfolgt habe und jetzt am Ende ist dieser langsam wirklich aufgebraucht.
klingt jetzt auch wahrscheinlich negativer als es eigentlich ist. Es ist nicht schlecht. Aber beeindruckend war es jetzt abgesehen von der Länge nicht.
Ich würde mich gerne mal mit einem echten Fan unterhalten. Vielleicht könnte der*die mir neue Eindrücke geben oder mir erklären was für andere da drinnen steckt.
Aber ich bin durch, juche.
Profile Image for Lisenstein.
90 reviews1 follower
April 19, 2019
Es ist schon seltsam, die Lektüre dieses Werks nun tatsächlich abgeschlossen zu haben, obwohl ich es sicherlich (nach angemessener Pause) nochmal lesen werde. So sehr war "mein kleiner Marcel" Teil meines Alltags, dass ich mich erstmal an die Umstellung werde gewöhnen müssen. Es wäre gelogen zu sagen, dass ich die Lektüre immer genossen hätte. Manche Passagen waren sehr zäh, manche Sätze wirklich extrem lang und verschachtelt und ich musste mich sehr oft sehr konzentrieren, um ihm folgen zu können. Definitiv kein Werk, das ich mal eben so in der U-Bahn lesen konnte. Aber wenn ich ihm dann folgen konnte, hat er tatsächlich das geschafft, was er wollte: Ich konnte in seinem Buch etwas über mich finden, ziemlich viel. Und ich bin mit Sicherheit einigen Menschen auf die Nerven gefallen, wenn ich nach einigen Gläsern Wein nur noch über Proust geschwärmt habe. Die freuen sich jetzt vermutlich, dass es endlich vorbei ist.
1 review
August 16, 2024
endlich geschafft - die Erleichterung ist groß, die Reihe nun abgeschlossen zu haben. Dieser letzte Band ist im Kontext der vorherigen gut, er bringt die Fäden der Erzählung zufriedenstellend zusammen. Jedoch an sich ein Monstrum an Worten
Profile Image for Nicolai Levin.
273 reviews3 followers
December 30, 2021
Die Beschreibung der Kriegsjahre und die Betrachtungen über die Vergänglichkeit der gesellschaftlichen Relevanz retten das Ganze ein bisschen ...

Eine ausführliche Besprechung folgt auf dem Blog.
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