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Humility: The Forgotten Virtue

Most sins turn us away from God, but pride is a direct attack upon God. It lifts our hearts above him and against him. Pride seeks to dethrone God and enthrone itself. How can Christians fight against this sin and develop genuine humility? In this helpful book, Wayne Mack guides readers through Scripture and shows us how we can take steps to develop humility and diminish the destructive pride in our lives. Readers will find here a resource that is practical, well illustrated, and relevant to their lives.

184 pages, Paperback

First published October 2, 2005

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About the author

Wayne A. Mack

54 books36 followers
Wayne Mack lives in Pretoria, South Africa, where he serves as a pastor-elder with his son-in-law and teaches biblical counseling at Strengthening Ministries Training Institute to pastors and aspiring pastors in the region. He also spends about six weeks in the USA teaching at various churches. He and his wife, Carol, have four adult children and numerous grandchildren.

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1 star
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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Werner Braun.
73 reviews5 followers
September 8, 2025
Wayne A. Mack widmet sich in diesem Buch einer Tugend, die in unserer Zeit häufig übersehen wird: der Demut. In sieben Kapiteln zeichnet er die Hässlichkeit und Absurdität des Stolzes nach – der in vielen Formen und mit unterschiedlichen Fratzen daherkommt – und stellt dem die Notwendigkeit der Demut gegenüber.

Dabei arbeitet er in einer sehr klaren, listenartigen Struktur (erstens, zweitens, drittens …), die das Lesen leicht zugänglich macht. Am Ende jedes Kapitels folgen Übungsaufgaben, die Mack als „Wahre-Demut-Inventur“ bezeichnet. Diese sind stark bibelbasiert und fordern zur praktischen Reflexion auf – allerdings sind sie durchaus zeitintensiv, da sie oft umfangreiche Textarbeit, Auswendiglernen und tiefes Nachdenken erfordern.

Das Buch lässt sich grob in drei Teile einteilen:
• Kapitel 1–4: Worin Demut als Gegenstück zum Stolz sichtbar wird.
• Kapitel 5: Warum Stolz töricht ist.
• Kapitel 6–7: Wie man Demut lernt und einübt.

Positiv hervorzuheben ist das breite Arsenal an Bibelstellen, mit dem Mack arbeitet. Auch wenn diese nicht immer ausführlich ausgelegt werden, vermitteln sie den Eindruck, dass Stolz und Demut tatsächlich ein zentrales biblisches Thema sind. Darüber hinaus lässt Mack bewährte Stimmen der Kirchengeschichte einfließen – besonders Charles Spurgeon und Jonathan Edwards –, deren Gedanken die Dringlichkeit des Themas zusätzlich unterstreichen. Klar erkennbar ist dabei die Linie, stets von Gott zum Menschen zu argumentieren: Zuerst fragt Mack, wie Demut vor Gott aussieht, und anschließend, wie sie sich im Miteinander ausdrückt. Ebenso zeigt er, wie man Demut von Gott lernt – und durch Gott – und dann auch durch andere Menschen.

Kritisch sehe ich, dass die Kapitel teilweise repetitiv wirken und die Systematik nicht immer stringent erkennbar ist. Auch hätte ich mir eine deutlichere Herausarbeitung der Schönheit von Demut gewünscht – warum sie nicht nur notwendig, sondern auch erstrebenswert ist. Dieses Thema schimmert zwar durch, verdient jedoch eine eigene, ausführlichere Behandlung.

Fazit: Ein hilfreiches, sehr bibelorientiertes Buch, das Stolz entlarvt und zur Demut herausfordert. Sprachlich und inhaltlich nicht immer rund und mit Wiederholungen behaftet, aber in seiner klaren biblischen Ausrichtung und praktischen Zielsetzung wertvoll. Für alle, die sich intensiv und selbstkritisch mit Stolz und Demut auseinandersetzen wollen, empfehlenswert.
Profile Image for Flo.
188 reviews
October 15, 2020
Geniales Buch. Sehr herausfordernd, sehr gut. Jedes der 5 Kapitel endet mit Fragen und Aufgaben zur praktischen Anwendung.

Some highlights:

Der Autor definiert Stolz als den Götzendienst der eigenen Person. Demut Gott gegenüber (Kapitel 2) hingegen zeigt sich dadurch, dass ein Mensch sich seiner Bedeutungslosigkeit und Sündhaftigkeit im Vergleich zu Gott bewusst ist (vgl. "Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!"). Ein demütiger Mensch hat eine theozentrische Denkweise und gesteht Gott Ehre, Lob und Autorität zu. Er weiß sich vollständig von Gott abhängig und verlässt sich nicht auf sich selbst. Demut Gott gegenüber zeigt sich, indem man Gottes Wort respektiert, es annimmt und darauf eingeht und sich Seinem Willen und Seiner Vorsehung vollständig unterordnet (auch wenn das schwierig ist). Demut zeigt sich in der Freude daran, Gott zu loben und zu preisen, in der fortlaufenden Suche nach Seiner Gegenwart im Gebet und dadurch, dass man es als Privileg betrachtet, Christus in einer beliebigen Funktion zu dienen:
Ein demütiger Mensch kann andere in die Füße waschen und echte Freude an seiner Arbeit haben, weil er alles zur Ehre Gottes tut. Ein stolzer Mensch hingegen wird durch niedere Tätigkeiten entmutigt und gelangweilt, weil er meint, er verdiene es, etwas Wichtigers zu tun.


Kapitel 3+4: Demut anderen Menschen gegenüber bedeutet, nicht selbstsüchtig oder ehrsüchtig zu sein (zB indem wir andere schlecht machen, um selbst besser da zu stehen, oder indem wir wie Haman im Buch Ester wütend werden, wen jemand uns nicht die Ehre gibt, nach der wir streben). Ein demütiger Mensch ist nicht großtuerisch (vgl. Worte, Kleidung und Verhalten), nicht arrogant und anmaßend, nicht herablassend streitsüchtig oder gewalttätig, nicht eigensinnig oder stur:
Der Stolz in uns zwingt uns, bei jeder Kleinigkeit aufzuspringen und uns zu verteidigen oder zu rächen. (…) Demütige Leute tun alles, was nötig ist, um eine Beleidigung zu übersehen.

Dazu ein Zitat von Jonathan Edwards
Demut veranlasst Menschen, anderen gegenüber nachgiebig zu sein. Um des Friedens willen und um andere zufrieden zu stellen, sind Sie bereit, in vielen Dingen ihre eigenen Wünsche zurückzustellen und sich den Entscheidungen anderer zu fügen, wobei sie aber mit Wahrheit und Heiligkeit nicht im Widerspruch geraten. Ein wirklich demütiger Mensch ist in nichts unflexibel außer in Bezug auf die Sache seines Herrn und Meisters, das ist die Sache der Wahrheit und Tugend. Auf diesem Gebiet ist der unflexibel, weil Gott und sein Gewissen es verlangen. Aber in Dingen von geringerer Wichtigkeit und solchen, die seine Prinzipien als Nachfolge Christi nicht berühren und die nur mit seinen eigenen privaten Interessen zu tun haben, ist er bereit, sich anderen zu fügen.


Weiter in Kapitel 4: Demütige Menschen versuchen nicht, sich mit anderen, die über ihnen stehen, auf eine Stufe zu stellen - vielmehr bringt er anderen, die Gott als Autorität über sie gestellt hat, Respekt entgegen und ordnet sich unter. Sie sind bereit, biblische Anweisungen, Zurechtweisungen, Tadel und konstruktive Kritik entgegenzunehmen und daraus zu lernen.

Kapitel 5: Die Torheit des Stolzes. - Sie zeigt sich, wenn man bedenkt, was Gott von stolzen Personen hält. Stolz ist töricht, denn außer Christus haben wir nichts, worauf wir stolz sein könnten.

Kapitel 6 und 7: Wie können wir Stolz bekämpfen und in Demut wachsen?
Zuerst die "Basics", die Gott dazu benutzt: (1) Wiedergeburt, (2) den Heilige Geist und (3) Gottes Wort.
Dann die Dinge, die Gott darüber hinaus gebraucht, um uns demütig zu machen (ohne unser Zutun):

-schmerzliche Erfahrungen
-fromme Menschen, die weiser, reifer, begabter und erfolgreicher sind als wir
-die Zurechtweisung und Kritik von anderen (sogar wenn wir ZU UNRECHT kritisiert werden!)
-wenn andere uns missverstehen oder falsch deuten
-unsere Sünde und unser Versagen (!)
-den Widerstand Satans.


Zuletzt wie wir selbst aktiv beitragen können, demütiger zu werden:

-über Gottes Größe und Heiligkeit nachdenken
-bedenken, wie sehr Gott die Demütigen liebt und die Stolzen hasst (Sprüche 8,13 oder 16,5)
-darüber nachdenken, wie Christus sich selbst erniedrigte, als Er auf die Erde kam (Phil 2,5-8)
-uns demütige Menschen zum Vorbild nehmen (Paulus, Josef, etc.)
-darüber nachdenken, wie unsagbar schwach und unvollkommen unser Glaube, unser Charakter, unser Verhalten, unsere Motive, unsere Aufgaben und unser Dienst für Gott sind - und wie oft und wie schwer wir gegen Gott sündigen.
-die Tatsache bewusst machen, dass wir für unsere Sünden das Gericht und den Zorn Gottes verdient haben und der Tag des jüngsten Gerichts kommen wird.
-uns vor Augen halten, dass alles, was wir besitzen oder erreicht haben, aus der Hand Gottes kommt (1. Kor 4,7)
-die traurigen Auswirkungen des Stolzes im Leben anderer betrachten.
-Zeit mit demütigen Menschen verbringen und die Gesellschaft von stolzen Menschen vermeiden (Spr 13,20)
-**darüber nachdenken, wie wenig du den Stolz bei anderen Menschen leiden kannst :-) (bzw. umgekehrt, wie sehr du demütige Menschen bewunderst und dich zu ihnen hingezogen fühlst).
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