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La Comédie Humaine #24

Le Colonel Chabert

Le Colonel Chabert est supposé avoir été tué sur le champ d'honneur dans l'une des batailles de Napoléon. Laissé pour mort sur ​​le champ de bataille d'Eylau et ayant perdu sa mémoire, il a passé un an dans un asile. Le roman commence quand il revient à Paris, à la vie qu'il avait laisse derrière lui, seulement pour découvrir que, en son absence, sa vie - sa famille, sa société, son identité - a changé. Napoléon est déposée, l'aristocratie est revenu au pouvoir, comme si la révolution ne s'était jamais produit. Sa femme, croyant qu'il était mort, s'est remariée avec un aristocrate. Horrifié car elle prétend qu'elle ne le reconnaît pas, et rendu malade par une société qui ne reconnaît pas ses mérites antérieurs, Chabert fait la promesse de regagner son argent et sa réputation.

208 pages, Mass Market Paperback

First published January 1, 1832

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About the author

Honoré de Balzac

10.2k books4,557 followers
French writer Honoré de Balzac (born Honoré Balzac), a founder of the realist school of fiction, portrayed the panorama of society in a body of works, known collectively as La comédie humaine .

Honoré de Balzac authored 19th-century novels and plays. After the fall of Napoléon in 1815, his magnum opus, a sequence of almost a hundred novels and plays, entitled, presents life in the years.

Due to keen observation of fine detail and unfiltered representation, European literature regards Balzac. He features renowned multifaceted, even complex, morally ambiguous, full lesser characters. Character well imbues inanimate objects; the city of Paris, a backdrop, takes on many qualities. He influenced many famous authors, including the novelists Marcel Proust, Émile Zola, Charles John Huffam Dickens, Gustave Flaubert, Henry James, and Jack Kerouac as well as important philosophers, such as Friedrich Engels. Many works of Balzac, made into films, continue to inspire.

An enthusiastic reader and independent thinker as a child, Balzac adapted with trouble to the teaching style of his grammar. His willful nature caused trouble throughout his life and frustrated his ambitions to succeed in the world of business. Balzac finished, and people then apprenticed him as a legal clerk, but after wearying of banal routine, he turned his back on law. He attempted a publisher, printer, businessman, critic, and politician before and during his career. He failed in these efforts From his own experience, he reflects life difficulties and includes scenes.

Possibly due to his intense schedule and from health problems, Balzac suffered throughout his life. Financial and personal drama often strained his relationship with his family, and he lost more than one friend over critical reviews. In 1850, he married Ewelina Hańska, his longtime paramour; five months later, he passed away.

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Community Reviews

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2 stars
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1 star
239 (3%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Gabriele.
21 reviews20 followers
July 17, 2018
Tja, was soll ich sagen. Dem armen Oberst Chabert, der tapfer und ehrenhaft unter Napoleon gedient hat, dann jedoch bei einer Schlacht schwer verletzt und anschließend irrtümlich für tot erklärt wird, wird übelst mitgespielt. Da er lange unter Amnesie gelitten hat und bis zur vollkommenen Unkenntlichkeit entstellt ist, will ihm niemand nach der beträchtlichen Zeit, die er gebraucht hat, um sich selbst wieder an seine Identität zu erinnern, glauben, dass der abgerissene Bettler, als der er nun erscheint tatsächlich der reiche, als Held gefeierte und angesehene Feldherr ist, der er einst war. Da außerdem einige einflussreiche Leute davon profitieren, allen voran seine Ehefrau, wenn er "tot" bleibt, bricht über ihn nun ein derartiges Übermaß an zwischenmenschlicher, gesellschaftlicher und bürokratischer Niedertracht herein, dass die ihm einzige loyale Person am Ende angeekelt feststellt: "Alle Schrecklichkeiten, die ein phantasievoller Dichter erfinden kann, sind nichts gegen die Wahrheit. (...) Ich will aufs Land, dort will ich mit meiner Frau leben.
Paris ist ein Ort des Schreckens."

Dieses Buch war in der letzten Zeit hauptsächlich meine U-Bahn-Lektüre, wo ich sowieso nie meine philanthropischsten Momente habe, und kann nur jedem empfehlen: lest es lieber an einem entspannten Ort, wo euch niemand auf die Nerven fällt. Die atmosphärisch dichten Milieuschilderungen haben mich ein bisschen an Dickens erinnert. Den Edelmut Chaberts auf der einen und die charakterlichen Abgründe (fast) aller anderen Beteiligten auf der anderen Seite fand ich stellenweise etwas zu dick aufgetragen. Dennoch: man nimmt unweigerlich Anteil am Schicksal des Mannes, die Geschichte ist spannend erzählt.
Profile Image for Armin.
1,271 reviews34 followers
February 29, 2020
Das Mysterium um den aus dem Massengrab zurück gekehrten Beinahe-General von Napoleons Gnaden in die Welt der Restauration ist vielleicht dreieinhalb Sterne wert, aber Balzac ist (noch) ein gutes Stück von seiner Bestform entfernt, von daher runde ich die dreieinhalb Sterne ab.
Bezüge zum Zyklus gibt es wenig, insofern eignet sich die Erzählung gut für eine Einzellektüre, andererseits fällt ein eventueller Mehrwert durch unverhoffte Querverbindungen weg, das Universum ist vergleichsweise unterbelichtet. Balzacs Einzelgestalten sind nicht so ikonisch stark, sie brauchen das Ensemble. Hofmannsthal hat den Faktor, der Oberst Chabert bei mir ein wenig zum Verhängnis wird, ganz großartig beschrieben:
Hier ist die Welt, wimmelnd von Gestalten. Es ist keine darunter, so gewaltig empfangen, so vollständig in sich selber, dass sie gelöst von ihrem Hintergrune, für sich allein zu bestehen vermöchte, in der Vollständigkeit ihrer Geste, wie Don Quixote, der König Lear, wie Odysseus. Die Materie ist brüchiger, die Vision ist nicht von so strahlender Klarheit, dass Gestalten aus ihr hervor gehen könnten, so modelliert im stärksten Licht wie der homerische Achilles, wie Nausikaa, oder im zartesten Halblicht, wie Mignon und Ottilie. Alles hängt zusammen, alles bedingt sich. Es ist ihm so unmöglich das Einzelne herauszulösen, als aus einem Gemälde von Rembrandt oder von Delacroix. Hier wie dort liegt der Reichtum in einem stupenden Reichtum der Tonwerte, der ab und auf, infinitis modis, wie die Natur selber, eine lückenlose Skala ergibt.
Der alte Militärmantel ist ein verhältnismäßig unscheinbares Blatt auf der Skala der Comédie humaine, weckt, in der Unschuld an der traurigen Ausgangslage, im Gegensatz zu Pére Goriot, nicht dieselbe Anteilnahme am Ausgang der Verhandlungen. Dazu kommt, siehe oben, die verhältnismäßige Insellage.
Vier Personen erscheinen immer wieder im Zyklus:
Die inzwischen mit dem Restaurationsgewinnler Ferraud verheiratete Frau des Obersten spielt ansonsten nur im Gesellschaftsteil, sprich der Aufzählung der maßgeblichen Damen, eine Rolle. In ihrer moralischen Mickrigkeit ist die geldgeile Frömmlerin aber in dieser Erzählung erschöpfend gewürdigt.
Der Anwalt Derville, bevorzugter Rechtsbeistand der Schönen und Reichen gerät als Vertreter beider Ehegatten in einen unvorhersehbaren Konflikt und wird vom Ausgang außerhalb der Schranken des Gerichts überrascht. In Oberst Chabert, der die Anfänge der Kanzlei beschreibt, sind die in späteren Romanen und Erzählungen aktiven Anwälte oder Gerichtsgeier Godeschal und Desroches noch Gehilfen in der Anwaltspraxis, deren Gründungskosten noch lange nicht abbezahlt sind. Die Bedingungen finden sich in Gobseck, einem der Schlüsseltexte, auf den auch die Erzählung um den unseligen Oberst Chabert mehrfach Bezug nimmt.
81 reviews
March 31, 2025
Edmond Dantès, Ulysses, jetzt Oberst Chabert, immer spannend wenn verstorben geglaubte Charaktere wieder in ihrem ehemaligen Bekanntenkreis auftauchen.
Lustig im kompliziertem Humor des 19 Jh erzählt, mit der fiesesten Ehefrau die man sich wünschen kann und einem dementsprechend edelmütigem Protagonisten.
Altes Bild, alter Ausgang

“Alle Schrecklichkeiten die ein phantasievoller Dichter erfinden könnte, sind nichts gegen die Wahrheit”
Profile Image for blerta.
64 reviews
March 5, 2022
Oberst Chabert, der nach der Schlacht in Eylau als tot gilt, taucht eines Tages plötzlich in einem Anwaltsbüro auf. Mit dem Wunsch, sein Eigentum zurückzuerlangen, das nach seinem vermeintlichen Tod in die Hände seiner Frau gefallen ist.

Es ist eine kurze Geschichte, aber trotzdem unglaublich detailliert geschildert. Damit meine ich nicht, dass ich elendig lange Beschreibungen lesen musste, sondern gezielt gepickte Ausführungen, die dazu beitrugen, eine Atmosphäre im Buch zu schaffen. Ich fühlte mich so, als wäre ich dort – in Frankreich, im 19. Jahrhundert.

Spannend dabei ist, dass man als Leser:in Chabert vor allem aus anderen Augen sieht. Beispielsweise kommen wir als erstes in Kontakt mit ihm, als er spontan im Anwaltsbüro auftaucht. Jedoch lernt man ihn immer besser kennen und erblickt auch die Komplexität, die hinter dem Charakter steckt. Auch kommt während des Lesens ordentlich Spannung auf. Vor allem gegen Schluss, wo man unbedingt wissen will, ob Chabert gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse ankämpfen kann oder dagegen verliert.

Obwohl das Buch fast 200 Jahre alt ist, spürt man das fast nicht während des Lesens. Ich kam gut durch die Seiten, alles war verständlich und flüssig geschrieben.

Balzac kritisiert in diesem Buch die gesellschaftlichen Verhältnisse Frankreichs zu dieser Zeit. Man erlangte lediglich sozialen Status, wenn man Geld besass und rücksichtslos war. Ein Mann wie Chabert, dem das Wohl seiner Mitmenschen nicht egal war, hatte zu kämpfen – und er wurde schamlos ausgenutzt.

Diese Auffassung lässt einen auch an die heutigen Tage denken, wo man immer wieder von Korruption und Machtspielen hört. Balzacs Kritik an die Gesellschaft ist auch im 21. Jahrhundert noch aktuell.

Fazit
Eine Kritik an die gesellschaftlichen Verhältnisse Frankreichs im 19. Jahrhundert, wo der soziale Status nur von Geld und Macht abhing. Auch wenn das Buch 200 Jahre alt ist, liest es sich sehr flüssig und weist eine gute Atmosphäre und Spannung auf. Die Geschichte mag alt sein, aber die Kritik ist noch hochaktuell.
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