Statt sich bei einem gemütlichen Segeltörn im pazifischen Ozean die Sonne auf den Bauch brennen zu lassen, geraten Justus, Peter und Bob, die drei Detektive aus Rocky Beach, auf hoher See in eine Meuterei. Binnen Minuten gerät das Forschungsschiff Wavedancer in Gewalt eines fanatischen Wissenschaftlers. Unter seinem Kommando steuert das Schiff in unbekannte Gewässer.
Dieser Fall war früher irgendwie so gar nicht meins - auf hoher See auf einem Schiff, das hat ein bisschen was von kammerspielartiger Umgebung. Mittlerweile höre ich sie aber wirklich gern, und jetzt das Buch dazu hat sich wirklich gelohnt. Das einzige, was mich ein bisschen stört (und zwar auch schon beim Hörspiel) ist, dass der meuternde Wissenschaftler zum Schluss eine neue Forschungsreise plant, und irgendwie nicht darauf eingegangen wird, dass er vorher eine (fast) komplette Mannschaft mit Viren infiziert hat (lassen). Das dürfte doch ernste Konsequenzen nach sich ziehen...
Wenn ich mich recht entsinne, war dies der Roman, bei dem André Marx die eher ernüchtert-enttäuschten Kritiken auf der rbc am wenigsten nachvollziehen konnte, and you know what? Ich geb ihm recht. Vielleicht bin ich voreingenommen, weil mich Geschichten in heterotopischen Settings meistens packen, aber das ist einfach eine rundum gelungene Folge, die in perfekter Marx-Manier die Balance aus klassischen Krimielementen, einer Portion Humor, Creepiness und Mystery hält. 4,5 Sterne.
Solider Fall, spannende Thematik, ziemlich unproblematische Charaktere und Themen. Für ein ausführliches Review und Besprechung einzelner Themen, schau hier https://rockybeachbabe.tumblr.com/pos...
• Die drei ??? heuern als Not-Ersatzcrew auf der „Wavedancer“ an (Ocean-Obs-Expedition, TV-Reporterin Carol Ford, Mini-U-Boot „Deep Quest“), weil die reguläre Mannschaft durch eine plötzliche „Virusgrippe“ ausfällt. • Frühe Warnung: Nachts schleicht jemand am U-Boot herum; Peter wird beim Überraschen über Bord gestoßen – und ausgerechnet Evans rettet ihn (was später ganz anders wirkt). • Meuterei-Teil: Nach einem Orkan ist das Funkgerät hinüber – und am nächsten Tag stellt sich heraus, dass das Schiff bewusst vom Kurs abgebracht wurde: Professor Clark zieht einen Revolver und zwingt Kapitän Jason zur Fahrt zur Lebrato-Insel, um ein angebliches Seeungeheuer/„Plesiosaurus“-Phänomen zu beweisen. • Clark legt nach: Er gibt sogar zu, die ursprüngliche Crew absichtlich „krank gemacht“ zu haben (statt Impfungen Grippeviren), um seinen Kurswechsel überhaupt möglich zu machen. • Auflösung: Der Saboteur ist Evans – nicht Clark: Evans will die „Deep Quest“ stehlen und verkaufen, sabotiert Batterien und blockiert Hilfe (er funkt Ocean Obs „alles okay“). Unten sitzen Justus/Clark/Carol mit ~9 Stunden Luft fest, oben nimmt Evans Bob mit der Waffe in Schach – bis Enrique ihm den Revolver aus der Hand schießt und die Rettung (Seil/Winch) gelingt.
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Als ein geplanter Tripp in die Berge Kaliforniens unerwartet nicht stattfinden kann, nehmen die drei Detektive aus Rocky Beach, kurzerhand das Angebot an, auf einem Forschungsschiff die Journalistin Carol Ford bei ihrer Reportage zu unterstützen. Doch nach mysteriösen Vorkommnissen und einem Mordanschlag auf einen der Jungen, passiert es - eine Meuterei geschieht! Unter dem Befehl des Meuterers höchst persönlich, nimmt das Schiff alsbald Kurs auf ein Ziel, das nur er kennt und das am Ende die jungen Detektive mehr als nur ein bisschen in Lebensgefahr bringen wird ...
Fazit:
Auch dieses Buch habe ich vor Jahren - ganze zwölf Jahre, um genau zu sein - das erste Mal gelesen. Und obwohl ich mich noch an so manches erinnern konnte, hatte ich das Ende des Buches doch ganz vergessen, was das Lesen hier dann doch noch mal interessant gemacht hat. Zudem ist dies mal ein Fall der Jungdetektive, der mir nicht bekannt ist als Hörspiel, was nun wirklich nicht oft vorkommt. Die Geschichte selber fand ich eher durchwachsen, aber dann doch okay.