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Alessas Schuld

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229 pages, Hardcover

First published January 1, 2006

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About the author

Brigitte Blobel

204 books24 followers
As a child, Brigitte Blobel was surrounded by thousands of books, old and new (her father was a great reader and collector). Brigitte never read any children's literature. She loved poems and telling lies to see if anyone believed them. Whenever she found the world unbearable (which was often), she retreated to her cave in the woods, where she hid, even at night.

Brigitte started writing when she was 10 years old. She sent her work to different magazines and newspapers, but got published only once.

She and her husband (who is an editor at the German magazine Der Spiegel) have seven grown children from their blended marriage. Brigitte herself has two children; her daughter is a journalist, and her son, who is a doctor, gives her advice on her books.

Born in Hamburg, Germany, Brigitte has also lived in Italy and Africa (her favorite place). Brigitte and her husband have a farm on the island of Mallorca, in Spain, where they make wine, grow orange and olive trees, and keep geese as bodyguards. They also have a home in Hamburg. Most of each winter is spent in South Africa.

Brigitte is inspired by the changes in our civilization. Her advice is to have a positive outlook about people, nature, and life in general.

Her books for younger readers have been translated into 18 different languages. She also writes novels for adults.

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Community Reviews

5 stars
8 (11%)
4 stars
18 (25%)
3 stars
25 (35%)
2 stars
16 (22%)
1 star
3 (4%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Yoyomaus Die Büchereule.
2,347 reviews29 followers
April 20, 2022
Du ziehst in eine neue Stadt.

Neue Schule, neue Freunde, ein neuer Schwarm.

Doch da ist auch noch der Ulf,

der an dir hängt wie eine Klette

und der irgendwie nett,

aber auch immer wieder sehr, sehr komisch ist.





Zum Inhalt:

Alessa ist neu in der Stadt. Aber dass ausgerechnet Ulf ihre Freundschaft sucht, ist Alessa unangenehm. Ulf ist total auf sie fixiert. Er ist ein Einzelgänger und wird mit der Zeit immer unheimlicher. Erst als Alessa sich in Philipp verliebt, traut sie sich, Ulf abzuweisen - und löst damit, ohne es zu ahnen, eine Katastrophe aus …



Cover:

Das Cover gefällt mir dieses Mal nicht so gut. Wir sehen hier den Teil eines weiblichen Torsos und ein Absperrband. Das sagt erst mal nicht so viel aus, auch wenn man sich anhand des Absperrbandes etwas vorstellen kann, wie einen Tatort oder eine Gefahrenstelle. Trotzdem hätte ich mir von dem Cover bei einem so wichtigen Thema ein bisschen mehr erwartet. Es wirkt einfach nur trostlos, nicht wie eines dieser Cover wo man einfach zugreifen muss, um mehr zu erfahren. Das Buch würde ich so recht unbeachtet lassen, wenn ich jetzt nicht gezielt nach der Autorin gesucht hätte.



Eigener Eindruck:
Alessa ist sechzehn Jahre und zieht mit ihren Eltern in eine neue Stadt. Alles auf Anfang! Bereits beim Einzug geschehen eigenartige Dinge und das junge Mädchen fühlt sich beobachtet. Und auch in der Schule ist es irgendwie eigenartig. Da ist der Ulf, mal nett, mal distanziert. Mit ihm geht sie meist heim und kommt in die Schule, weshalb sie von ihren Mitschülern bald ein bisschen gefoppt wird. Dabei ist Ulf für sie nur ein netter Freund, sie interessiert sich eher für Philipp, aber der ist mit ihrer besten Freundin zusammen. Und über all diese alltäglichen Probleme bemerkt Alessa nicht, dass sich um sie herum etwas verändert, bis es schließlich zu einem Amoklauf kommt…



Die Geschichte von Alessa ist in vielen einzelnen Stücken aufgebaut und beschäftigt sich damit, ob Alessa das Unglück hätte verhindern können oder jemand anderes. Dabei wird der Leser gleich zu Beginn damit konfrontiert, wer der Täter und wer die Opfer sind, nur um wenig später mit der Geschichte von Alessa zu beginnen, bevor alles passiert ist. Dieses hin und her Gespringe zwischen den jeweiligen Zeiten und Situationen fand ich ehrlich gesagt nicht so schön, vor allem unter der Prämisse, dass man sich ja schon denken konnte, was passiert, weil der eigentlich spannende Moment ja bereits auf den ersten Seiten genommen wird. Zwar war die Erörterung des Wieso und Weshalb recht interessant, aber immer wieder muss man sich als Leser fragen, warum nicht schon viel eher von den Jugendlichen jemand alarmiert war beziehungsweise weshalb Eltern und Lehrer nichts bemerkt haben sollen. Der Ulf als Charakter ist mehr als auffällig und sein Handeln im Effekt kaum verwunderlich. Spätestens ab dem Punkt wo er anfängt Alessa zu stalken, hätten bei ihr alle Alarmglocken angehen müssen, aber Alessa als Charakter ist einfach nur ein abartig dummes Schlafschaf. Unglaublich, dass es wirklich solche Menschen geben soll. Im Großen und Ganzen bleibt zu sagen, dass diese Geschichte leider sehr langweilig dahin plätschert und dabei die Wichtigkeit des Themas einfach nur hinten runter fällt. Sehr bedauerlich.



Fazit:

Ein wichtiges Thema leider völlig irritierend und unglücklich verpackt. Wenn man sich durchgewurschtelt hat, ist die Nachricht hinter dem Buch mehr als wertvoll, aber bis dahin muss man leider erst einmal kommen. Außerdem kann man das Handeln der Charaktere an so mancher Stelle recht schlecht verstehen. Schade. Von der Autorin hatte ich irgendwie mehr erwartet, weil ich auch einfach besser Lektüre von ihr gewohnt bin.



Idee: 4/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5





Gesamt: 3/5



Daten:

ISBN: 9783401027661

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 232 Seiten

Verlag: Arena

Erscheinungsdatum: 01.01.2012
159 reviews
January 31, 2021
2,5 Sterne
An sich fand ich die Idee gut, allerdings konnte die Umsetzung mich nicht so wirklich überzeugen. Die meisten Charaktere blieben ziemlich farblos und oberflächlich und dass einige Aktionen von Ulf völlig folgenlos geblieben sind erschien mir doch ein bisschen sehr unrealistisch...außerdem war ich enttäuscht, dass die Tat an sich kaum vorkam und wie schnell der wechsel bei alessa von depressiv zu geheilt kam.
Profile Image for Gea Barulli.
9 reviews1 follower
January 4, 2021
Sehr schönes Buch. Die Geschichte hat mich sehr mitgenommen und ich wollte nicht aufhören zu lesen :)
80 reviews7 followers
October 6, 2010
Zuerst das Positive:
Liest sich supergut weg, schönes Thema, gute Storyline, gut gewählte Charaktäre.
Der Aufbau: das Buch fängt an, als der Amoklauf bereits geschehen ist. Dann gibt es Rückblenden, die etwa ein Jahr zuvor spielen. Gute Idee und passend bei dem Thema. Leider wurde es nicht durchgehalten. Ab der Mitte des Buches spielt es eigentlich nur in der Gegenwart, wird aber trotzdem ständig von dem Vergangen zwischendrin erzählt. Ich finde, die Autorin muss sich entscheiden: verwendet sie Rückblenden, muss das konsequent geschehen, ein kleiner Gedanke an die Vergangenheit ist in der Gegenwart erlaubt, aber keine 6-7 Seiten. Dafür schonmal den ersten Stern Abzug. Den zweiten Stern ziehe ich ab, weil der eigentliche Amoklauf, im Prinzip das kurz davor und währenddessen, mit keinem Satz erwähnt wird. Es gibt nur zwei Zeitungsartikel, in denen drin steht, es gab einen Amoklauf, 1 Toten, der Schütze ebenfalls tot, eine Schwerverletzte. Außerdem wird noch der Anruf in der Polizeiwache aus der sicht des Polizisten geschildert und das Protokoll, was danach von diesem erstellt wurde. Allerdings ist beides nicht sehr aufschlussreich. Ich nehme an, es wurde weggelassen, weil es vielleicht zu grausam für Kinder ist, allerdings ist das Buch ab 12. Durchaus möglich gewesen wäre zumindest die Situation kurz vor dem Amoklauf zu beschreiben um sich das überhaupt vorstellen zu können.
Den letzten Stern ziehe ich ab, weil Alessa danach völlig fertig ist, weil der Amokschütze den Amoklauf bei ihr vorher angekündigt hatte und sie niemanden davon erzählt hatte. Aber ihre beste Freundin Vicky (die wurde angeschossen), redet nicht mehr mit ihr, weil sie denkt, es sei Alessas Schuld. Das denkt Sie, weil Alessa und Vickys Freund Philip ineinander verliebt waren. Allerdings gibt der Amokschütze Ulf selbst das nicht als Grund an, er wille alle umbringen, weil alle so doof sind, nicht sehen, das alles vor die Hunde geht. Und so weiter. Ist alles viel zu durcheinander, da fehlen einfach die genauen Details, warum Vicky das denkt. Hier wäre es von Vorteil gewesen, die Perspektive zu wechseln, die Krankhausbesuche von Alessa einfach aus Vickys Perspektive zu schreiben. Zum Schluss geht Alessa zum Schulpsychologen, erzählt ihm von der Amokdrohung, und geht danach erleichert nach Hause und ihr gehts wieder viel besser. Der Stern ist dafür weg. Das kam dann so rüber, als wäre danach alles vergessen, ich hätte mir noch einige Abschlussgedanken von Alessa gewünscht, über den Einschnitt, den dieser Amoklauf in ihr Leben gemacht hat, das sich alles verändert hat usw.

Sachen, die mir außerdem aufgefallen sind:
Kleinigkeiten, die falsch beschrieben sind, z.B. ist das Auto von Alessas Eltern erst dunkelblau, 20 Seiten weiter ist es silber.
Als Vicky in die Hand geschossen wurde, musste Sie ins Krankenhaus und ihre Eltern sollten dann ja eigentlich benachrichtigt werden, weil sie ja noch minderjährig ist (15). Die Eltern sind aber auf einer Kreuzfahrt. Vicky ruft sie an (nein, nicht die Polizei oder das Krankhaus, natürlich nicht...) und ihre Mutter ist so glücklich, da beschließt Vicky nichts von dem Amoklauf zu sagen. Bitte? Ganz ehrlich, ich wäre so verängist und so gewesen, es wäre mir echt sowas von egal, das meine Mama die Reise so traumhaft findet. Aber das nur am Rande.

Mein Fazit: Es ist okay, für eine 12Jährige vielleicht ausreichend, aber es vor allem für die Zielgruppe 14-16 sein. Dafür ist es jedoch zu schwach. Kann man mal kurz ausleihen und lesen, aber kaufen würde ich es nicht unbedingt.
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