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Die Zarentochter-Saga #3

Die russische Herzogin

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Die Ehe der Zarentochter Olga mit Kronprinz Karl von Württemberg bleibt kinderlos, der Hof in Stuttgart ist ihr lange Zeit fremd. Als der Zar sie bittet, seine Nichte Wera aufzunehmen, willigt Olga freudig ein. Diese ist schwierig, wild und unberechenbar. Olga setzt alles daran, aus Wera eine würdige Großfürstin und einen glücklichen Menschen zu machen.

511 pages, Hardcover

First published September 8, 2010

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About the author

Petra Durst-Benning

71 books277 followers

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Community Reviews

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27 (40%)
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18 (27%)
2 stars
6 (9%)
1 star
2 (3%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Luise.
28 reviews9 followers
Read
July 27, 2011
Ein historischer Roman, der eindeutig für ein weibliches Publikum geschrieben wurde, das mehr Wert auf den emotionalen denn den geschichtlichen Teil dieser Geschichte legt.



Die Autorin hat sich nach eigenen Aussagen weitesgehend an die geschichtliche Realität gehalten (Abweichungen sind im Anhang eindeutig ausgewiesen, sehr anständig!), dennoch liest sich die Geschichte recht verklärt.



Ich habe den ersten Teil (Die Zarentochter) nicht gelesen und muss sagen, ich bin nicht unbedingt böse drum.

Die Frauen in diesem Roman sind entweder missgünstige Hexen oder aber überzeichnete Charaktere, die das Elend der Männer (jede auf ihre eigene Art) auf ihre Schultern nehmen. Mich hat schnell gelangweilt wie schwarz-weiss der Hof in Stuttgart, an den Olly ihre Nichte Wera holt, mitsamt seinen Bewohnern gezeichnet wird.

Die Liebesbeziehungen schienen mir kitschig, keine der Figuren ist mir ans Herz gewachsen.



Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieser Roman Spass machen kann, aber mein Fall war er nicht. Zu seicht, zu einseitig, irgendwie lauwarm.

Profile Image for Tamara.
61 reviews
May 9, 2021
Meines Erachtens kommt es bei der Bewertung dieses Romans sehr auf die Erwatungshaltung der Lesenden an.
Wer auf der Suche nach leichter Kost ist, bei der man sich nicht auf die Handlung konzentrieren muss, dann ist dieses Buch genau das richtige - denn Handlung gibt es in diesem Buch nicht so sonderlich viel. Es ist angenehm geschrieben, stellenweise amüsant, stellenweise dramatisch und lenkt vom Alltag ab.
Wer jedoch Verknüpfungen komplexer Charaktere und ihrer Leben in historische Ereignisse erwartet, der sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen.
Profile Image for Anica.
557 reviews
February 23, 2011
Petra Durst-Benning schreibt wunderbar. Und sie kann hervorragend Geschichten erzählen. Das ist ihr auch bei der Fortsetzung von "Die Zarentochter" gelungen, das ich im letzten Jahr förmlich verschlungen habe. Und trotzdem konnte mich Durst-Bennings Buch "Die russische Herzogin" nicht vollends überzeugen. Besser gesagt, die Geschichte von Vera, der Adoptivtochter der württembergischen Königin Olga (Heldin von "Die Zarentochter"), und Tochter des russischen Großfürsten Konstantin und seiner Frau Sanny, nicht packen. Ich konnte irgendwie nicht so sehr mitfühlen, wie ich das noch bei Olga getan haben. Deren Geschichte hat mich fasziniert und alles, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Vielleicht lag es an den anderen Schauplätzen, oder an Olga selber, aber die Geschichte hatte deutlich mehr Potenzial erzählt zu werden, als die von Vera.

Dabei hat auch Vera genug leiden müssen in ihrem Leben, schon ihre Kindheit ist schwierig. Als Wildfang weiß man in Russlands nichts mit ihr anzufangen, also wird sie förmlich zu Tante Olga nach Württemberg abgeschoben. Allerdings sind gerade diese Episoden aus Veras Kindheit noch mit am interessantesten, spannendsten und auch amüsantesten teilweise.

Als Vera dann Eugen kennenlernt und sich in ihn verliebt, stagniert das Buch doch zusehends. Dabei ist es keineswegs langweilig, dafür sorgt schon Durst-Bennings wunderbarer, flüssiger Schreibstil, der einen durchaus das ein oder andere Mal bezaubert und auch seine kleinen Spitzen zeigt. Nein, es passiert halt nur nicht mehr viel gegen Ende. Das hat es vorher eigentlich auch nicht, man könnte fast sagen, das ganze Buch plätschert ohne großartigen Höhepunkt vor sich hin. Trotzdem ist es sehr unterhaltsam, auf richtig gutem Niveau. Zumal man Durst-Benning ja keinen Vorwurf machen kann, sie kann einer real existenten Person ja nicht noch sonst was für ausgedachte Dramen anhängen. Aber wie gesagt, es war dann doch etwas blass, zumal man eben den Vergleich zu Olgas Jugendjahren hatte im schillernden St. Petersburg. Auch Olgas Liebesleben empfand ich deutlicher aufregender zu lesen, als das bei Vera der Fall war. Mit ihr hatte man es einfach schwieriger, sich zu identifizieren.

Trotz allem schließt man das Buch mit einem wohligen Gefühl und einem kleinen Tränchen im Auge. Die beiden Bücher aus der Romanow-Reihe von Durst-Benning sind wunderbare und kurzweilige Unterhaltung. Nicht zuletzt wegen des tollen Schreibstils und dem gekonnten Mix von Fiktion und Realität.
744 reviews4 followers
December 29, 2015
German Audiobook--another historical novel, this time set in Stuttgart. The Russian Wera is sent to Stuttgart to live with and be adopted by her aunt Olga, soon to be queen of Württemberg. She is pretty unruly to start out, but turns in to a lovely young lady. It's the story of their lives in the 1860-70's. Olga's husband turns out to be gay, so she lives her life for altruistic purposes, and influences Vera to do the same. Vera marries a Herzog, thus the title of the book.

Good story, even if there is not a TON of action.

Nicht immer hält das Leben, was es verspricht, das muss auch Zarentochter Olga erkennen. Ihre Ehe mit Kronprinz Karl von Württemberg bleibt kinderlos, der Hof in Stuttgart ist ihr lange Zeit fremd. Als der Zar sie bittet, seine Nichte Wera aufzunehmen, willigt Olga freudig ein. Doch das Mädchen ist schwierig, wild und unberechenbar. Olga setzt alles daran, aus Wera eine würdige Großfürstin und einen glücklichen Menschen zu machen. Beide Frauen müssen viele Träume begraben. Doch ihre Freundschaft hilft ihnen, neue Wege zu gehen und dem Leben ein wenig Glück abzutrotzen.
Profile Image for Domic.
954 reviews17 followers
March 27, 2014
Ja, doch, kann man hören - solide Unterhaltung, genau, wie ich das von Frau Durst-Benning erwarte. Die Story über die Herzogin von Württemberg ist jetzt sicher eher eine der schwächeren, aber gut als Unterhaltung zwischendurch. So gut, dass ich jetzt unbedingt auch noch das Vorgängerbuch, das die Story der Königin Olli erzählt, auch noch lesen müsste, ist es aber dann nicht. Aber sollte es nochmal Hörbücher der Dame in der Bücherei geben, werde ich zuschlagen. Und Frau Grothe liest gut - nicht außerordentlich gut, aber solide.
Profile Image for Ella.
199 reviews1 follower
January 29, 2018
Am Anfang war ich noch nicht so begeistert, weil ich nicht ganz warm geworden bin mit der Protagonistin. Aber je älter und reifer sie wird, desto besser fand ich sie und ihre Geschichte. Ich finde es total spannend, die historischen Vorgänge in meiner Heimatstadt so verpackt in eine schöne Geschichte zu lesen. So gerne bin ich noch nie in Geschichte eingetaucht.
Profile Image for Ingrid.
4 reviews
January 8, 2014
Leider ein schwächeres Buch der Autorin. Die Geschichte rund um die Adoptivtochter der Königin konnte mich leider nicht so begeistern. Die Epoche ist aber interessant und bei meinem nächsten Besuch in Stuttgart werde ich versuchen ein paar der Orte zu besuchen.
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