Hänschen Klein ging allein in die weite Welt hinein.
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Der junge Anwalt Sebastian Schneider bekommt eines Tages einen seltsamen Brief: die erste Strophe des Liedes »Hänschen klein« und das innige Versprechen einer Frau, dass sie und ihr Hans bald wieder vereint sein werden. Sebastian glaubt an einen Irrtum. Er ahnt nicht, dass er einen Liebesbrief in den Händen hält, der sein Leben zerstören wird: den Brief einer Mutter, die - totgeschwiegen, totgeglaubt, dem Wahnsinn verfallen - auf der Jagd nach ihrem Sohn ist. Und bereit, für ihr Hänschen klein über mehr als eine Leiche zu gehen ...
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„Hänschen Klein“ von Andreas Winkelmann klang ja vorab erstmal super... also ab in den Warenkorb und bestellt.
Nach den 97 Seiten war ich schon echt gelangweilt und dachte mir nur, dass das doch mal endlich losgehen muss. Bei Thrillern erwarte ich eigentlich Spannung und Nervenkitzel. Vorerst war ich positiv eingestellt. Immerhin ist es ein Winkelmann Thriller und der Kerl hat es doch eigentlich drauf, also wird das schon.
Leider wurde ich enttäuscht..
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So gut die Idee hinter der Story war, die Umsetzung war leider eher bescheiden. Die Handlung ging nur schleppend voran, es war eher eine Liebesstory mit ein paar dramatischen Einschüben als ein Thriller und die wenigen spannenden Momente wurden direkt runtergespielt. Auch das Ende konnte mich leider null überzeugen und ich war am Ende tatsächlich einfach nur froh, dass es vorbei war.
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Trotz dieser Enttäuschung werde ich auf jeden Fall weitere Bücher von dem Autor lesen, ich weiß ja, was er eigentlich kann! „Wahrscheinlich ein Montagsbuch.“
Dieses Mal leider nur 2 Sterne und selbst die nur, weil ich Herrn Winkelmann echt gut leiden kann.