More hit-or-miss than you'd think, and frankly I'm surprised this isn't being reviewed all over the place because it's the kind of schizophrenic but fun work that would set all sorts of historiographical -ualists and -isms frothing at the mouth without being able to tell you why. Some of the essays here are great. Highlights are the sections on hysteria and various heretical movements (covered better elsewhere, though) and the "rise" of witchcraft (covered WAY better elsewhere, but Arno's bit is fine), the role of saints in medieval times (think proto-Marvel extended universe) and an ok section on women in the arts which feels a little dated and trying-too-hard. The other essays are very uneven or downright uninteresting. The section on the term "barbarian" is decent but out of place. Other sections on game theory with weird panderings to Fuckault and Umberto Eco and just bad chapters on chivalry and education you can just pass over. A middling collection with a good heart.
OK, ich gebe zu: ich habe dieses Buch nach seinem Cover, wie hier in Goodreads zu sehen, beurteilt.
In einem zu-verschenken Kasten habe ich es gesehen und dachte: toll, ein Übersicht zum Mittelalter, ich kann erfahren, wie Deutsche es sehen, sicher ist es bisschen anders als in polnische Schulen gelehrt.
Na dann.
Der ursprüngliche Titel war andersrum, "Barbaren, Ketzer und Artisten: Die Welt des Mittelalters", und entspricht der Inhalt besser. Ein Buch über Mittelalter ist es - ein gemeinsam Übersicht dagegen eher nicht. Es wurden Einzelthemen und einzelnen Menschen behandelt, wie z.B. Hermann der Lahme oder Peter Abaelard, die zusammen zwar einen Übersicht darstellen könnten, aber die Zusammenstellung muss man selber erledigen.
Dazu gibt es eher viel fast philosophischen Themen, wie "was bedeutet bzw. bedeutete Geschichte" oder (verbatim) "Kaisertum und Namentheorie": Ob Karl der Große sich "Kaiser" genannt hatte, oder der Name von anderen gegeben an sich akzeptierte, ist glaube ich eine ziemlich seltene Frage.
Trotz des "brillantes Stil" versprochen auf dem Rückcover, fand ich persönlich das Buch eher schwer zu lesen, was jedoch sicher zu grossen Teil auf meiner Deutsch-Ebene liegt.
Leider konnte ich das Buch aus Zeitgründen nicht zum Ende lesen. Aus 614 Seiten (683 mit Bibliographie und Register) schaffte ich 243, das entspricht vier von neun Teilen. Aber es war interessant.