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Die Liebe des Ulanen #4

Die Herren von Greifenklau

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Im letzten Roman um die Familie Greifenklau gleitet die Handlung vor dem Hintergrund des Deutsch-Französischen Krieges in rascher Folge nach Paris, nach Algier, nach Berlin und schließlich vor die Tore von Sedan. Die Lösung aller Rätsel der Vergangenheit steht nun greifbar nahe...

471 pages, Hardcover

First published January 1, 1930

17 people want to read

About the author

Karl May

1,455 books442 followers
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.

May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Tristram Shandy.
880 reviews267 followers
March 10, 2023
Mit dem Ende ist es oftmals schwer

So ist gewöhnlich schon der Zeitpunkt des Endes ein Ärgernis, denn bei Jane Austen kommt es oft zu spät, während ich bei manchem Buch die Figuren gern noch etwas länger begleitet hätte. Im Falle von Karl Mays Kolportageroman Die Liebe des Ulanen fürchte ich, daß das Ende ein wenig dem dicken Maler Hieronymus Aurelius Schneffke gleicht, der im Bahnhof dem davoneilenden Zug vergeblich hinterherlief, wobei der Zug für Schneffke das ist, was die Aufmerksamkeit des Lesers für das Ende des Romans bedeutet. Mit anderen Worten: Nach und nach zog es sich doch ein wenig, und manche Situationen hätte man sich schneller abgehandelt gewünscht.

Das Hauptproblem liegt aber darin, daß wenn man einen Schurken so aufbaut, wie May dies mit Albin de Richemonte tat, wenn dieser ob seiner zahlreichen Missetaten immer mehr zum Haßobjekt des Lesers, zum Inbegriff des Dämonischen wird, man diesem Schurken dann auch ein wahrhaft phänomenales Ende bereiten muß. Was aber dem alten Hauptmann Richemonte am Ende im Kampfe um die Kriegskasse widerfuhr, das hätte auch meinem seligen Großvater bei der Gartenarbeit geschehen können, wenn er etwas unvorsichtiger gewesen wäre. Man muß dem guten Karl May aber zugestehen, daß er es vermochte, alle losen Enden – und derer gibt es angesichts der zahlreichen Figuren und Handlungsstränge viele – insgesamt zufriedenstellend zu verbinden.

Wenn der letzte Teil, Die Herren von Greifenklau somit auch ein wenig uneben ist und nicht ganz an die Vorgängerbände der Tetralogie heranreicht, so bleibt Die Liebe des Ulanen dennoch ein aufregender und handlungsreicher Roman, der sich auch heute noch mit Genuß lesen läßt, vorausgesetzt, man ist eben mit Karl May aufgewachsen.
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